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Methaqualon

Generelles

Es handelt sich dabei um ein stark wirksames Schlafmittel und wird meistens als eine Zusatzdroge nach Alkoholmissbrauch konsumiert.

Historie

Im Jahr 1981 wurden das Methaqualon und seine Salze unter das BtMG gestellt.

Die Bundesrepublik stellt jedoch seit 1986 ein Produktions- und Transitland für die Lieferungen von Methaqualon in afrikanische Staaten dar. Es wird von Indien über Bundesrepublik oder Schweiz von den afrikanischen und indischen Dealern nach Südafrika geschmuggelt. In den Jahren 1984 bis 1986 gab es in der Bundesrepublik und um zu immer wieder Verhaftungen von den Drogenhändlern und Sicherstellungen von Methaqualontabletten, so z.B. am 13.12.1984 als in Zürich und Köln drei Personen festgenommen worden sind, die im Besitz von 1,2 Millionen Methaqalontabletten waren.Der Schmuggel wurde dabei meist mit Scheinunternehmen in Deutschland und Schweiz aber auch in Luxemburg getarnt.

Konsumform

Der Konsum erfolgt überwiegend in afrikanischen Staaten. Dort wird Methaqualon mit Marihuana, Heroin oder auch Alkohol kombiniert und konsumiert.


Wirkungen

Bei einem chronischen Missbrauch von Methaqualon kann es zu Angstzuständen, Schwindelgefühlen sowie gesteigerter Erregbarkeit kommen.

Die Entzugserscheinungen zeigen sich in Depressionen, Reizbarkeit, Schlaflosigkeit und Halluzinationen


Risiken

Die tödliche Dosis von Methaqualon liegt bei 27 Tabletten mit einem Anteil von 300 mg Methaqualonhydrochlorid. Der Missbrauch von Methaqualon führt zur körperlichen Abhängigkeit und schneller Tolleranzentwicklung.


Rechtslage

Methaqualon ist ein Betäubungsmittel, unterliegt also den Strafvorschriften des BtMG.

Die nicht geringe Menge wurde von dem LG Frankfurt mit  60 g Methaqualonwirkstoff bestimmt.

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