Rechtsanwalt und Strafverteidiger

 

Björn Schüller

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Generelles

Hopfenarten (Humulus) sind auf der gesamten Nordhalbkugel zu finden. Am bekanntesten ist (hauptsächlich aufgrund seiner Verwendung zum Brauen von Bier) der Echte Hopfen. Die Pflanzengattung Hopfen stammt aus der Familie der Hanfgewächse. Das Bier verdankt sein ausgeprägtes Aroma und seine typische Bitterkeit dem Hopfen. Außerdem dient der Hopfen einigen weiteren Schnäpsen und Likören als Geschmacksverstärker. Beim Brauen werden nur die Dolden der weiblichen Hopfenpflanzen verwendet, wobei die Inhaltsstoffe beruhigend und konservierend wirken und für die typische Schaumkrone verantwortlich sind. Ein kleiner Anteil des Hopfens wird daneben medizinisch genutzt und als Sedierungsmittel verwendet. Zubereitungen aus Hopfenzapfen werden auch als leichtes Einschlaf- und Beruhigungsmittel genutzt. Zum freien Erwerb sind Hopfenextrakte als Fertigarzneimittel im Handel zu finden, viele im Gemisch mit anderen pflanzlichen Sedativa, wie z.B. Baldrian.



Historie

Die Bitterstoffe des Hopfens waren es, die das Bier haltbar machten. Im Jahre 1153 n. Chr. erkannte dies schon Hildegard von Bingen: „putredines prohibet in amaritudine sua“ (Seine Bitterkeit verhindert die Fäulnis). Nicht erst seit dieser Erkenntnis hatte der Hopfen Bedeutung erlangt. So stammen die ältesten schriftlich belegten Quellen des Hopfenanbaus bereits aus dem frühen Mittelalter. Es heißt, der Anbau von Hopfen wurde erstmals im Jahre 736 n. Chr. bei Geisenfeld in der Hallertau erwähnt; konkrete Quellen belegen diesen für die Jahre 768 (Kloster St. Denis bei Paris), 822 (Kloster Corvey) und 859 bis 875 (Hochstift Freising).


Die erste Erwähnung des Hopfens als Brauzusatz führt bis in das Jahr 1079 zurück. Die ältesten archäologischen Funde für Hopfen im Zusammenhang mit Bier stammen aus dem neunten und zehnten Jahrhundert in Haithabu.


Mit den hochmittelalterlichen Städten Wollin, Breslau, Troppau, Brüx, Wismar, Braunschweig und Lübeck entstanden weitere Ballungszentren des Hopfens.




Konsumform

Die Hopfenzapfen bzw. –blüten der weiblichen Pflanzen oder die Hopfendrüsen (Dosis von 0,25 g) können zur Zubereitung von Tee benutzt, oral konsumiert oder geraucht werden.


Man nehme hierzu etwa einen Aufguss von einem Teelöffel des Hopfens mit einem Glas Wasser. Zwei oder dreimal je ein Glas vor den jeweiligen Mahlzeiten getrunken hat das Gebräu eine anregende Wirkung auf die Magensäfte, weshalb es auch bei Magenproblemen oder Appetitlosigkeit konsumiert wird. Der Konsum wirkt beruhigend und krampflösend.


Hopfen kann auch bei einer Temperatur von 154°C in einem Vaporisator verdampft werden.



Wirkung

Wissenschaftlich noch nicht vollständig geklärt ist, welche Wirkstoffe zu der Wirkungsweise des Hopfens führen. Wahrscheinlich sind dies die Bitterstoffe im Hopfen, aus denen – nachdem sich Humulon und Lupulon verbunden haben – irgendwann im Laufe der Lagerung, Verarbeitung oder erst im menschlichen Körper 2-Methylbut-3-en-2-ol entsteht, von dem man annimmt, dass es die beruhigende Wirkung hervorruft. Die zuvor erwähnte Verbindung von Humulon und Lupulon hat zudem eine antibakterielle Wirkung, die beim Brauen eine gewichtige Rolle einnimmt („Reinheitsgebot“).





Körperliche Effekte


a) positiv beschriebene Effekte


Beruhigende Wirkung

Erhöhte Tätigkeit der Magendrüsen




b) negativ beschriebene Effekte


Schnelle Zersetzung im Körper (Wirkung geht schnell verloren)

Allergische Reaktionen möglich



Psychische Effekte


a) positiv beschriebene Effekte


Beruhigende Wirkung



b) negativ beschriebene Effekte


- - -



Risiken

Beim Hautkontakt mit frischem Hopfen kann es zu allergischen Reaktionen kommen („Hopfenpflückerkrankheit“).



Rechtslage

Hopfen ist legal und stellt eine Kulturpflanze dar, die nicht dem Betäubungsmittel- bzw. Arzneimittelgesetz unterliegt.


Als Rechtsanwalt und Strafverteidiger helfe ich Ihnen gerne weiter, wenn Sie Probleme mit der Staatsmacht bekommen. Sei es mit der Polizei, der Staatsanwaltschaft, dem Gericht oder, wenn wie so oft der Führerschein bzw. die Fahrerlaubnis in Gefahr ist. Wir versuchen dann, die Strafe bzw. die Rechtsfolgen so niedrig wie möglich zu halten.

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Kommentare: 8
  • #1

    XY frage ungelöst (Sonntag, 23 Februar 2020 15:18)

    Im Artikel steht der Hopfen Anbau sei legal so weit so gut.
    Wie würde es denn aussehen wenn man nun eine Hopfen Cannabis Kreuzung anbauen würde z.b. Als Zierpflanze?

    Dieser Hopfen würde Hopfen Dolden mit einem Thc Gehalt von ca. 6% produzieren.
    Das btmg bezüglich illegaler Pflanzen ist da recht unübersichtlich.

  • #2

    xy fragenbeantworter (Montag, 04 Januar 2021 18:23)

    XY FRAGE: GANZ KLAR ILLEGAL! THC ist illegal in deutschland und bleibt es auch wenn es nur 6 % sind! da ist nix unübersichtlich THC= ILLEGAL

  • #3

    Rechtsanwalt Schüller (Montag, 04 Januar 2021 20:16)

    Es ist ein Märchen, dass es solche Kreuzungen gibt. Früher sagte man auch, man solle eine Hopfenpflanze auf eine Cannabispflanze pfropfen. Stand zB mal in "Cannabis im Garten" von Adam Gottlieb (https://tinyurl.com/yx8vv2p3).

    Eines der schlechtesten Bücher, welches je in der Menschheitsgeschichte geschrieben worden ist. Grauenhafter Mist von vorne bis hinten. Man solle die frisch geernteten Pflanzen unter einer Plastikfolie in der prallen Sonne trocknen. Tja. Gab damals noch kein Netz...

  • #4

    Richtigsteller (Freitag, 16 April 2021 01:34)

    an xy Ungelöst und Rechtsanwalt Schüller:
    Es gibt sehr wohl Cannabis+Hopfenkreuzungen, vielmehr Mutanten.
    Sie werden in Spanien liebevoll von einem Züchter entwickelt. Dieser entwickelt auch andere Cannabis Mutanten.
    Von daher, auch wenn Sie Anwalt sind, haben Sie jetzt von diesem Thema leider überhaupt keine Ahnung.
    Diese Cannabis-Hopfen Mutanten enthalten bis zu 19 % THC, sind also sehr potent!
    Niemand kann behaupten, alles Wissen für sich alleine gepachtet zu haben!

  • #5

    Rechtsanwalt Schüller (Freitag, 16 April 2021 08:52)

    Bitte Quellennachweis dazu. Lerne immer gerne dazu. Aber dass es Cannabis / Hopfenmutanten gibt, bestreite ich.

    Sie sehen also "keine Ahnung" in mir. Und jemand, der das Wissen für sich allein gepachtet zu haben scheint.

    Sie können aber nichts außerhalb von sich erkennen. Das Bild, was Sie von der Welt erkennen, entsteht in Ihrem Kopf. Innen und Aussen können deshalb nicht scharf getrennt sein und sind es auch nicht.

    Genau genommen sind diese zumindest Teilidentisch und wenn man den Quantenphysikern und vielen geistigen Lehren glaubt bzw diese verstanden hat identisch. Einstein hat es mal sehr schön formuliert:

    "Der Mensch ist ein Teil des Ganzen, das wir Universum nennen, ein in Raum und Zeit begrenzter Teil. Er erfährt sich selbst, seine Gedanken und Gefühle als abgetrennt von allem anderen – eine Art optische Täuschung des Bewußtseins. Diese Täuschung ist für uns eine Art Gefängnis, das uns auf unsere eigenen Vorlieben und auf die Zuneigung zu wenigen uns Nahestehenden beschränkt. Unser Ziel muß es sein, uns aus diesem Gefängnis zu befreien, indem wir den Horizont unseres Mitgefühls erweitern, bis er alle lebenden Wesen und die gesamte Natur in all ihrer Schönheit umfaßt."

    Sie können also nur den ahnungslosen Menschen erkennen, der sie selber sind. Ganz einfach Übung: immer ein Halbsatz an die Gedanken heften: "-wie ich auch". Richtig heißt es also: Herr Schüller hat keine Ahnung, wie ich auch. "Herr Schüller pachtet alles Wissen für sich, so wie ich auch."

    Herr Schüller ist ein ahnungsloser Quacksalber, weil ich das in ihm sehe. Sie könnten auch was positives in mir sehen, sehen das aber nicht, weil sie dieses positive nicht in sich haben und es deshalb auch nicht in anderen erkennen können. Sie sehen nur Ihr Spiegelbild und meinen, es sei getrennt von Ihnen.

    Sie erkennen in dem, was sie in anderen sehen, also nur sich selbst. Wenn Sie das, was Sie in anderen sehen, bei sich selbst abstellen, verschwindet auch die Projektion. Probieren Sie das mal aus, ist verblüffend. Sie kommen dann der Wahrheit näher, dass die dualistische Wahrnehmung zwischen "Ich" und "Du" eine ziemlich perfekte Illusion ist. Aber halt nur eine Illusion.

    Mit oder ohne THC Hopfen. Also Vorsicht mit Meinungen und Ansichten bzgl anderer Menschen. Diese sind alle falsch, weil sie auf der Annahme beruhen, diese wären außerhalb von ihnen. Aber nochmals: Wo entsteht das Bild, was Sie sehen? Und ist dieses "wo" von Ihnen getrennt?

  • #6

    Schwester (Donnerstag, 07 Oktober 2021 00:16)

    Herr Rechtsanwalt Schüller,

    das haben sie sehr schön formuliert, das erinnert mich etwas an ein Kurs in Wundern.
    Nehmen sie es mir bitte nicht Übel, aber soviel Spiritualität hätte ich einen Juristen nicht zugetraut

  • #7

    Rechtsanwalt Schüller (Freitag, 08 Oktober 2021 21:11)

    Das ergibt sich doch alles zwingend aus der Nichtdualität. Daraus ergibt sich aber auch, dass es "Rechtsanwalt Björn Schüller" auf der absoluten Ebene nicht trennscharf von Ihnen gibt.

    Jedenfalls entsteht das Bild und Ihre ganze Welt, Ihr ganzes Universum auch in Ihrem Kopf. Ein 3 D Panorama sondergleichen. Hervorgezaubert von Ihrem Geist, dem großen Magier. Wenn Sie nun mich aber als Bild (auch) in sich haben, dann fehlt das Bezugsobjekt Ihrer Meinung (Juristen sind nicht spirituell) im Aussen.

    De facto bewerten Sie ein vermeintlich äußeres Objekt, dass jedenfalls auch und gerade ein inneres ist. Nach wohl richtiger Leseart ist es weder innen noch aussen - was natürlich stringent ist, wenn man von Nichtdualität ausgeht.

    Aber gehen wir mal von Aussen und Innen aus:

    Dann bewerten Sie ein in Ihnen auftauchendes Objekt. Und genau diese Bewertungen verfestigen die dualistische Anhaftung, da man das Bewertungsobjekt immer im Aussen wähnt. Man checkt nicht, dass der Geist die ganze Zeit mit sich selbst beschäftigt ist und zu Dingen fähig, da phantastisch anmuten und es auch sind. Damit beschäftigen sich nicht nur die fernöstlichen Philosophien, auch christliche Mystiker wie Hildegard von Bingen wussten das. Und Jesus wusste es auch als er sagte: Lieben Deinen nächsten wie Dich selbst (und meinte, dass man nach innerer Läuterung erkennt, dass dieser andere eben kein anderer ist. Es ist derselbe). Ziemlich spektakulär und ziemlich bedauerlich, dass so wenig davon gelebt wird. In unserer Gesellschaft lernen wir genau das Gegenteil. Ich Ich Ich.

    Meinungen und Ansichten sind deshalb die größten Hindernisse auf dem Weg zu tieferer Erkenntnis und Auflösung des "Ich". Die Meinungen und Ansichten werden ja verbal oder gedanklich in Worten gefasst und auch diese Worte, unsere Sprache allgemein ist in weiten Teilen eine Ausformung der Fehlannahme des Dualismus. "Ich" und "Du" sind Paradebeispiele für die sprachliche Ausgestaltung dieser Illusion.

    Der Geist bzw spielt und bewertet ihm innewohnende, nicht von ihm getrennte Bilder. Und das machen wir die ganze Zeit. Wenn man sich gewahr wird, dass das eine Illusion ist, erkennt man den schlechten Witz, den man die ganze Zeit aufgesessen ist.

    Und man erkennt, wie töricht es ist, schlechte Meinungen zu haben über vermeintliche von einem getrennte Personen. Man erkennt dann: Ich habe etwas negatives in mir. Das ist alles. Dafür gibt es aber keine Rechtfertigung im Aussen, weil es das Aussen nicht gibt. Da kann nicht mal ein Spiegel hängen im Aussen.

    Man kann auch aus Ihrer Äußerung ganz einfach rauslesen, dass Sie einen negativen Gedanken hatten mit dem Inhalt "Juristen sind nicht spirituell". Den haben Sie dann auf etwas projiziert, was eben nicht trennscharf im Aussen ist. Es ist für viele Menschen schon zu schwer vorstellbar, dass der Kopf diese Bilder innen produziert. Ein Meisterwerk ist unser Geist.

    Ziemlich abgefahrene Nummer. Und ich bewerte hier jedenfalls auch innere Vorgänge, Bilder, Menschen, Geräusche, Gerüche (alles sinnlich wahrnehmbares) mit Meinungen und Bewertungen. Man muss die Meinungen und die Ansichten loslassen. Die durch Worte geformten Konzepte ebenfalls. Man kann sich unter diese Ebene fallen lassen (oder drüber gehen, wenn einem das Bild besser gefällt). Das klappt natürlich nicht lange. Aber es funktioniert mal Minuten und manchmal Stunden. Und das ist ein Gefühl der absoluten Freiheit. Ich kenne kein größeres.

    Ein sehr sehr interessantes Thema. Tief wie das Universum. Vielen Dank für das Lob :-)

  • #8

    Rechtsanwalt Schüller (Freitag, 08 Oktober 2021 21:17)

    Die Gedanken und Gefühle und Bilder sind mein. Sie sind in uns. Sie sind nicht getrennt und können es nicht sein.

    Man muss sich einfach immer nur fragen:

    Wo entsteht das Bild, welches ich gerade sehe?

    Wo entsteht die Welt, die ich verdrecke oder sauber halte?

    Wo ist die Partnerin oder der Partner, mit dem ich streite oder eine liebevolle von Harmonie geprägte Beziehung führe?

    Wo entstehen die Bilder? Die Gefühle? Die Meinungen und die Ansichten? Wir sind radikal selbstverantwortlich und negieren diesen Umstand durch Feindseligkeiten anderen Menschen und der Natur gegenüber und sind mit "Narren" noch bestens und freundlich beschrieben.