Rechtsanwalt und Strafverteidiger

 

Björn Schüller

Altenwall 14

28195 Bremen

 

Telefon: 0421-16767526

 

Mobil: 0157 - 37042691

 

Fax: 0421 - 167675269

 

Mail: kontakt@strafverteidiger-schueller.de

 

Termine nur nach Vereinbarung!

Rechtsanwalt Björn Schüller aus Bremen

 

Ihr Ansprechpartner rund um das Betäubungsmittelrecht, das Strafrecht und das Verkehrsrecht.

 

"Es gibt keine harten oder weichen Drogen. Es gibt nur harte oder weiche Konsummuster."

 

Wenn Sie Ärger mit Polizei, Staatsanwaltschaft und dem Gericht wegen Betäubungsmitteln haben, stehe ich Ihnen kompetent und ohne Vorurteile zur Seite.  Sie haben eine andere Straftat begangen und brauchen Hilfe? Dann machen Sie von Ihrem Schweigerecht Gebrauch und vereinbaren einen Termin mit mir.

 

Ich vertrete Sie gegenüber allen deutschen Gerichten und Staatsanwaltschaften auf sämtlichen Gebieten des Strafrechts sowie des Ordnungswidrigkeitenrechts und Verwaltungsrechts.

 

Sie haben Probleme mit Ihrer Fahrerlaubnis (Punkte/Alkohol/Drogen)?

 

Verweigern Sie jede Aussage gegenüber der Polizei und melden Sie sich umgehend bei mir!

 

WICHTIG:

 

Zur Vermeidung immer wieder vorkommender schwerer Fehler bei polizeilichen Verkehrskontrollen wegen Drogen und bei Hausdurchsuchungen bitte diese Formulare ausdrucken und für den Ernstfall griffbereit im Auto und in Haus/Wohnung zurecht legen. Die Formulare sind von der Polizei auszufüllen, es geht in erster Linie darum, dass dokumentiert wird, dass Sie die Aussage verweigern und keine "freiwilligen" Fehler machen.

 

 

Drogen im Straßenverkehrsrecht

 

Unterschiedliche Behandlung von Drogen und Alkohol (Verletzung des Gleichheitsgrundsatzes, Art. 3 Abs. I GG?)

 

Die "weiche" Droge Cannabis und die "harten" Drogen (u.a. Amphetamin, MDMA, Speed, Morphin, Heroin, Kokain, Crack, Freebase) - und die Substitutionsmittel Methadon, Polamidon, Buprenorphin, Kodein, Dihydrocodein, Levacetylmethadol und retardierte Morphine

 

 

Strafrecht und Ordnungswidrigkeitenrecht:

 

Der Straftatbestand des § 316 Abs. I StGB (u.a. Nachweis der Fahruntüchtigkeit und der Rechtsfolgen)

 

Der Tatbestand der Ordnungswidrigkeit nach § 24 a Abs.2 StVG (u.a. Rechtsfehler der Bußgeldbehörde, Begriff der "Wirkung", Fragen zu Vorsatz oder Fahrlässigkeit

 

Strafrechtliche Folgen für die Fahrerlaubnis (u.a. Sicherstellung und Beschlagnahme des Führerscheins, Vorläufiger Entzug der Fahrerlaubnis nach  § 111 a StPO, Entzug der Fahrerlaubnis nach § 69 Abs. I StGB, Verkürzung der Maßregel nach § 69 a Abs. 7 StGB, Fahrverbot nach § 44 StGB, Entzug der Fahrerlaubnis wegen Drogendelikten)

 

 

Verwaltungsrechtliche Maßnahmen:

 

Ärztliches Gutachten beim Verdacht auf Konsum harter Drogen

 

Ärztliches Gutachten beim Verdacht auf Konsum von Cannabis

 

Ärztliches Gutachten beim bloßen Besitz von Betäubungsmitteln (BtM) mit und ohne Bezug zur Teilnahme am Straßenverkehr

 

Rechtsgrundlagen für den verwaltungsrechtlichen Entzug der Fahrerlaubnis

 

Fahreignung bei nachgewiesenen Konsum von Cannabis

 

Fahreignung bei nachgewiesenen gelegentlichen Konsum von Cannabis und mangelnden Trennen zwischen Konsum und dem Führen eines KFZ

 

Konsum von Ectasy und Kokain

 

Anordnung einer MPU

 

Anordnung eines ärztlichen Gutachtens

 

Abhängigkeit von BtM

 

Anordnung der sofortigen Vollziehung

 

Wiedererteilung der Fahrerlaubnis (u.a. Probleme mit dem Nachweis der Abstinenzzeit)

 

 

Fahrerlaubnisrecht im weiteren Sinne

 

MPU Bestehen - Hilfe zur Selbsthilfe. PDF-Skript zum Download, alle Anlassgruppen (Drogen, Alkohol, Punkte) - über 100 Seiten Kompaktwissen

 

Haaranalyse kein sicherer Beweis für THC Konsum. Möglichkeit der externen Kontamination mit THC COOH erstmals wissenschaftlich bewiesen - das "Aus" für die Haarproben?

 

 

Alkohol am Steuer - Begleitetes Fahren ab 17 - Beweislast im Fahrerlaubnisrecht - Cannabis und Fahreignung -  Personenbeförderungsschein und Drogen - Das neue Punktesystem - Fahrerlaubnis auf Probe - MPU - Neuerteilung Fahrerlaubnis - Kosten einer MPU - Kursempfehlung nach MPU - Fahrverbot und Entziehung der Fahrerlaubnis - neues Punkte System - Rechtsschutzversicherung und Fahrerlaubnis - EU Führerschein / Fahrerlaubnis - Eignung,  bedingte Eignung, Ungeeignetheit und Befähigung -

Untersuchungsanläße für die MPU - Entzug der Fahrerlaubnis durch den Strafrichter nach § 69 StGB - Eignungszweifel bei Alkoholproblematik - Die richtige Vorbereitung auf die MPU, was ist wichtig? - MPU bestehen bei gelegentlichen Cannabis Konsum und fehlenden Trennungsvermögen - Generelle Hauptfehlerquellen bei der MPU (alle Anlässe) - MPU Verjährungsfrist / Fahrerlaubnis zurück nach 15 Jahren auch ohne Gutachten? - Das Obergutachten im Fahrerlaubnisrecht

 

 

 

- Allgemeines Strafrecht -

 

Delikte gegen das Leben und die körperliche Unversehrtheit

 

Totschlag - Mord - Tötung auf Verlangen - Schwangerschaftsabbruch - Aussetzung - Fahrlässige Tötung - Körperverletzung - Gefährliche Körperverletzung - Schwere Körperverletzung - Körperverletzung mit Todesfolge - Körperverletzung im Amt - Beteiligung an einer Schägerei -

 

 

Eigentums- und Vermögensdelikte

 

Diebstahl - Diebstahl mit Waffen - Bandendiebstahl - Wohnungseinbruchsdiebstahl - Schwerer Bandendiebstahl - Unterschlagung - Betrug - Computerbetrug - Versicherungsmißbrauch - Erschleichen von Leistungen - Untreue - Scheck- und Kreditkartenmissbrauch - Hehlerei - Geldwäsche -

 

 

Raub und raubähnliche Delikte

 

Raub - Schwerer Raub - Räuberische Erpressung - Räuberischer Diebstahl - Raub mit Todesfolge - Räuberischer angriff auf Kraftfahrer - Erpresserischer Menschenraub - Geiselnahme -

 

 

Straßenverkehrsdelikte


Gefährlicher Eingriff in den Straßenverkehr - Gefährdung des Straßenverkehrs - Trunkenheit im Verkehr - Unerlaubtes Entfernen vom Unfallort - Vollrausch - Unterlassene Hilfeleistung -

 

 

Sonstige Delikte

 

Sachbeschädigung - Brandstiftung - Urkundendelikte - Geldfälschung - Freiheitsdelikte - Delikte gegen die Staatsgewalt und die öffentliche Ordnung - Eigennutzdelikte - Aussagedelikte - Begünstigung, Strafvereitelung, Falsche Verdächtigung und Vortäuschen einer Straftat - Beleidigungsdelikte - Indeskretionsdelikte - Korruptionsdelikte -

 

 

- Betäubungsmittel und Recht -

 

 

Grundwissen zu Betäubungsmitteln und Recht

 

Basics Cannabis - Geschichte, Grundbegriffe, Wirkungen, Strafbarkeiten, Cannabis und Grundrechte, Recht auf Rausch, Statistiken uvm - ein Überblick

 

Amphetamine - die wichtigsten Fakten über Speed, Crystal, MDMA, MDA, MDE - Geschichte, Wirkungen und rechtliche Fragen

 

Kokain und Crack: Alles was man wissen muss...Geschichte, Botanik, Wirkungen und rechtliche Fragen

 

Opium Produkte und Opioide: Wissenswertes über Heroin, Codein und Co.

 

Alkylindolgruppe: Über LSD, DMT, Psycolibin, Ayahuasca - Psilos, Lianen, Pappen und mehr

 

Naturdrogen und pflanzliche Gifte: Von Alraune, Stechapfel, Bilsenkraut, Strychnin u.v.m. - Wirkungen und rechtliche Fragen

 

Drogen und Straßenverkehr - eine Zusammenfassung (Grenzwerte, Ordnungswidrigkeiten, Straftaten, Fahrerlaubnisentzug uvm.)

 

Wie verhalten Sie sich richtig, wenn Sie eine Vorladung von der Polizei, der Zollfahndung oder Steuerfahndung erhalten? Hingehen oder absagen?

 

Knastvermeidungsstrategien: Was sollten Sie als Grower, Dealer oder Konsument beachten, wenn Sie nicht ins Gefängnis wollen?

 

Körperliche Untersuchung, Blutprobe, DNA Analyse: Zu den §§ 81 a,e,f,g StPO: Genetische Fingerabdrücke, den Blick in Körperöffnungen und mehr

 

Welche Strafe gibt es wofür?

 

Big Brother is watching you

 

Erklärung der Mengenbegriffe 

 

BtM der Anlage I des BtMG (Cannabis und Co.) 

 

BtM der Anlage II des BtMG 

 

BtM der Anlage III des BtMG 

 

Die "geringe Menge" gängiger Betäubungsmittel wie Cannabis, MDMA, Kokain, Speed und Heroin

 

Die "nicht geringe Menge" gängiger Betäubungsmittel

 

Growerkollektiv als Bande (5 Jahre Mindeststrafe drohen) 

 

Über Waffen und gefährliche Werkzeuge 

 

Der weit ausgelegte Begriff des Handeltreibens 

 

Die Kronzeugenregelung des § 31 BtMG 

 

So erhalte ich bei einer MPU den Führerschein zurück 

 

Betäubungsmittel in der Szenesprache

 

Cannabis zur Schmerzreduzierung und der rechtfertigende Notstand, § 34 StGB

 

Ich bin mit THC im Verkehr auffällig geworden...was hat es mit § 24 a StVG auf sich?

 

Ärztliches Gutachten beim bloßen Besitz von Betäubungsmitteln wie Cannabis - wann ist dieses gerechtfertigt?

 

Nachweiszeit von Cannabis in Blut und Urin - wie lange sind THC und THC-COOH nachweisbar? Wie wirken sich diese Abbauwerte auf die Fahrerlaubnis aus?  Fahrerlaubnisentzug trotz Fahrverbot von einem Monat nach § 24 a StVG - geht das?

 

Ärztliches Gutachten wegen Cannabis am Steuer: Über die 6 Stunden Regel und den damit zusammenhängenden Probierkonsum als Schlüssel zur positiven Begutachtung

 

Die Haaranalyse auf Drogen: Wie schnell wächst das Haar, was lagert sich wielange ein uvm.

 

Wann ist die Argumentation mit einem experimentellen Konsum von Cannabis im Fahrerlaubnisrecht "gerichtsfesst" - also hinreichend glaubhaft?

 

Die Maastricht Studien und die Argumentation im Fahrerlaubnisverfahren: THC Abbau aus wissenschaftlicher Sicht bei Probierkonsum - die 6 Stunden Regel

 

Erhebliche unterschiedliche Werte bei verschiedenen THC-COOH Varianten (frei und gesamt), längere Nachweiszeit von THC durch Rückdiffusion des aktiven THC´s im Fettgewebe also die fahrerlaubnisrechtliche "Diätfalle", der Cannabis-Influence Factor (CIF) und der Kreatininwerte

 

Strafzumessungserwägungen

 

Verminderte Schuldfähigkeit aufgrund BtM-Abhängigkeit oder: Wie breit muss ich sein, um nicht die volle Strafe zu kriegen - reicht schon die Angst vor Entzugserscheinungen?

 

Bei kleineren BtM Delikten: Freiheitsstrafe als letztes Mittel - vorrangig Einstellung oder Geldstrafe

 

Jugendstrafe - Über schädliche Neigungen...wann haben Personen unter 21 Jahren mit Freiheitsstrafen zu rechnen?

 

 

Straftatbestände im Betäubungsmittelrecht


Gesetzliche Grundlagen - Gesetzeszweck - Eigenkonsum - Tötungsdelikte - Handeltreiben - weitere Umsatzdelikte - Sonstiges Inverkehrbringen - Besitz - Grenzüberschreitender Betäubungsmittelverkehr - weitere Straftaten im BtMG - Verschreibung/Substitution - Umgang mit BtM-Imitaten -

 

 

Betäubungsmittel in anderen Rechtsgebieten


Arbeitsrecht - Berufsrecht (Ärzte, Soldaten) - Beamtenrecht - Familienrecht - Gewerberecht - Miet-/Wohungsrecht - Sozialrecht - Sraßenverkehrs- und Ordnungswidrigkeitenstrafrecht - Verkehrsverwaltungsrecht (MPU) - Ausländerrecht - Polizeirecht -

 

 

Straftaten nach dem Gefahrstoffüberwachungsgesetz

 

Strafvorschriften und Stoffe

 

 

Verdeckte Ermittlungsmethoden, Durchsuchung und Beschlagnahme

 

Überwachung der Telekommunikation - Datenerhebung - Akustische Wohnraumüberwachung - Einsatz technischer Mittel außerhalb der Wohnung - Verdeckte Ermittler, Vertrauenspersonen und Lockspitzel - Durchsuchung und Beschlagnahme -

 

 

Rehabilitation


Notwendigkeit einer Behandlung - Unterbringung in einer Entziehungsanstalt - Zurückstellung nach § 35 BtMG - Abbruch der Behandlung und Widerruf der Zurückstellung - Anrechnung - Beendigung der Behandlung - Absehen von Verfolgung -

 

Mengenbegriffe


Geringe Menge - Normale Menge - Nicht geringe Menge (Heroin, Morphin, Kokain, LSD, Cannabisprodukte - Amphetamin - Ectasy u.a.) - Feststellung der Wirkstoffkonzentration - Minderschwere Fälle - Strafschärfung bei normalen Mengen - Nicht geringe Menge und Mittäterschaft -

 

Drogen  und Straßenverkehr:

 
Strafbarkeit des Führens eines Fahrzeugs und Einfluss von BtM - Ordnungswidrigkeiten beim Führen von Kraftfahrzeugen und Einfluss von BTM - Führerschein- und Fahrerlaubnismaßnahmen im Straf- und Ordnungswidrigkeitenverfahren - Verwaltungsrechtliche Maßnahmen (MPU) bei Auffälligkeiten mit BtM - Haaranalyse -

 

 

 

Betäubungsmittel, Drogen, Gifte und Grundstoffe von A - Z im Detail

 

Bei vielen Straftaten im Zusammenhang mit Betäubungsmitteln gibt es häufig viel Strafe für relativ wenig Einsatz. Egal ob bei Anbau, Einfuhr, Handeltreiben u.a. - der Grundsatz ist: Das BtM-Recht ist ein denkbar schlechter Spielpatz  für Leute, die nicht schnell als Straftäter gelten wollen. Wer die Finger nicht davon lassen kann, sollte über die Grundzüge des BtMG zwingend Bescheid wissen.

 

Zudem sind Drogen generell mit Vorsicht zu behandeln. Safer Use und ein bedachter Umgang sollten für jeden verpflichtend sein. Niemand muss sich vorschreiben lassen, was er nimmt und was nicht. Trotzdem: Es gibt viel chemischen Müll v.a. im Bereich der synthetischen Drogen und die Langzeitwirkungen sind kaum erforscht. Vieles stiftet mit Sicherheit mehr Schaden als Nutzen ("Crystal" sei hier mal besonders hervorgehoben) und es macht Sinn, um bestimmte Substanzen einen großen Bogen zu machen.

 

 

A      

                                                        

Abstral - Acamprosat - Acamprosat-CalciumAcemannan - Acetyl-alpha-methylfentanyl - Aceton - N-Acetyl-Methoxyl-Tryptamin - Aconitin - AICAR - Alkylindol-Gruppe - Allobarbital - Allylprodin - Alphameprodin - alpha-Metylfentanyl - alpha-Methytryptamin - Alphameprodin - Alprazolam - Alraune - AM 694Amfepramon - Amphetamin (Speed) - Amylnitrit (Poppers) - Anticraving Substanzen (Entwöhnungsmittel) - ArecaidinArecolin - Arsenik - Atropin - Ayahuasca - Aztekensalbei

 

 

B

 

Baeocystin - Banisterin (=Harmin) - BDMPEA (=2-CB) - BenzodiazepineBetelnuss - Bilsenkraut - Blausäure - Brechnuss - Bromazepam - Brucin - Buprenorphin - BupropionButalbital - Butan - Butylnitrit - Butylon - BZP

 

 

C

 

Cafilon - Camazepam - Cannabinol - Cannabis (Indica, Ruderalis, Sativa) - Cannabisöl - Cannabispflanzen - Cannabis Samen - Carbromal - Carfentanyl   -  Cathin - Cathin Hydrochlorid - Cathinon Gruppe -  Cephalo-Teknosal - Chacruna - Chandoo - Chinarindenbaum - Chinin - Chlordiazepodix - Chlorethylen - Chloroform - Chondodendron Tomenttosum - Christuspalme - Chromium Picolinate - 2CI - Cialis - Cineol - cis Tilidin - Clenbuterol - Cliradon - 6-Cl-MDMA - Clobazam - Clomethiazol - Clonazepam - Clonidin - Clonitazen - Clorazepat - Clotiazepam - Cloxazolam - Cocain - D-Cocain - Coca-Paste - Cocastrauch - Cocasamen - Codein - Coffein - Cola - Colabaum - Cola-Nuss - Colchicin - Commiphora Mukul - Concerta - Coniin - Corticotropin - CP 47, 497 - m-CPP - Crack - Cras - Creatine-Monohydrat - Crystal Meth - Cumarin - Curare - Cyanwasserstoff - Cyclobarbital - Cymol - Cytisin

 

 

D

 

Damiana - Damianin - Darbepoietin - Datura - DDT - DEET - Dehydro-Epi-Androstendion - Delorazepam - Delta-6a(10a)-Tetrahydrocannabinol - Delta-6a-Tetrahydrocannabinol - Delta-7-Tetrahydrocannabinol - Delta-8-Tetrahydrocannabinol - Delta-9-Tetrahydrocannabinol - Delta-10-Tetrahydrocannabinol - Desoxy-Methyl-Testosteron - DET - Develin retard - Dexfenfluramin - Dexmethylphenidat - Dextromethadon - Dextromethorphan - Dextromoramid -Dextrorphan - DHB - DHC 60 - DHEA - Diacetylmorphin - Diamorphin - Diäthylbostrol - Diazepam - Dichlor-Dipehnyl-Trichlorethan - Dichlorethan - Diethylaminopropiophenon - Diethylether - Diethylpropion - Diethyltoluamid - Diethyltryptamin - Digitalis - Digitonin - Digitoxigenin - Digitoxin - Dihydrocodein - Dihydrokavain - 2,3-Dimethoxystrychnin - Dimethylbenzol - DMHP - Dioxin - Diphenhydramin - Distickstoffoxid - Disulfiram - DMA - DMT - DOB - DOC - DOET - Dolantin - Dolo-Neurotrat - Doloprolixan - DOM - L-Dopa - Dormicum - Doxepin - Dronabinol - Drostanolon - Drotebanol - Durogesic - DYN-EPO

 

 

E

 

E 605 - Ecgonin - Ecstasy - Ecstasy Light - Eisenhut - Engelstrompete - Ephedra - Ephedrin - Ephedron - Epicatechin - EPO - Epoietin-Delta - Eptadone - Equasym - Erythoxylum Coca - Erytropietin - Esketamin - Essigsäure - Essigsäureanhydrid - Estazolam - Ether - Ethylen - Ethylenchlorid - Ethylloflazepat - Etonitazen - Etoxeridin - Etryptamin

 

 

F

 

Faulbaum - Fencamfamin - Fenetyllin - Fenfluramin - Fentanyl - Fentanyl-Gruppe - Fingerhut - FLEA - Flephedron - Fludiazepam - Flunitrazepam - 4-Fluoramphetamin - Fluoximesteron - Flurazepam - 4-FMA - Formoterol Formula A-P-L - Fortal - p-FPP - Fucus Vesiculosus - Furethidin

 

 

G

 

Gamma-CHC - Gamma-Hexachlorcyclohexan - Gamma-Hydroxy-Butyrat - Garcinia Cambogia - GBL - Gelbwurz - Gelee Royale - Gestrinon - GHB - Giftlattich - Ginseng - Glucocorticoide - Glucocorticosteroide - Goldregen - Gonadotropin - Gotucola - Guarana - Guggulsteron - GW 1516  

 

 

H

 

Halazepam - Halocion - Haloxazolam - Hämoglobin - Harmalin - Harmin - Haschisch - Hawaiian Baby Woodrose - HemAssist - Herbal Ecstasy - Herbzeitlose - Heroin - HES - HGH - Hojas de Maria Pastora - Hopfen - Hordenin - Human-Growth-Hormon - Hydromorphon - Hydroxocobalamin - Hydroxy-Beta-Methyl-Butyrat - Hydroxypethidin - Hyoscyamin - Hypericin - HYQ

 

 

I

 

Iboga - Ibogain - Ibotensäure - IGF-1 - Ignatiusbohne - Ingwer - Insulin - Ipecac-Sirup - Isobutylen - Isobutylnitrit - Isopentylnitrit - Isopren - Isosafrol 

 

 

J

 

Jaborandi - Jetrium - Johanniskraut - JWH-Alkylindole

 

 

K

 

Kaffee - Kakaobaum - Kap-Aloe - Kath - Kavain - Kava-Kava (Rauschpfeffer) - Ketamin - Ketazolam - Ketorolac - Khat - Kokain - Kokain-Hydrochlorid - Kola-Nuss - Kolchizin - Koloquinte - K.O. Tropfen - Kratom - Kreatin - Kroton- Krötensekret

 

 

L

 

Lachgas - Levomethadon - Levomethadon-Hydrochlorid - Levomethorphan - Levorphanol - Librium - Lidocain - Lindan - Liquibol 9100 - Liquid Ectasy - Lobelie - Long R3 - Loprazolam - Lorazepam - Lormetazepam - LSD - Lupanin - Lupine - Lupinidin - Lupulin - Lysergsäure - Lyserg-Säure-Diethylamid  

 

 

M

 

1M-3PP - Maca - Madar D4 - Ma-Huang-Extrakt - Maiapfel - MAL - Mandragonin - Mandragora - Mandrax - Marihuana - Marinol - MDBD - MBZP - MDA - MDE - MDEA - MDMA - Mebroqualon - 4-MEC - Mecloqualon - Medazepam - Medikinet - Meerträubel - MEK - Melatonin - 5-Meo-DIPT - 5-Meo-DMT - Mephedron - Meprobamat - Mescalin - Mesocarb - Mesterolon - Metamizol - Metandienon - Metformin - Methadon - Methadon-Gruppe - Methamphetamin - Methaqualon - Methaqualon-Derivate - Methcathinon - Methedron - 5-Methoxy-DMT -  Methylacetylmorphin - Methylaminorex - 4-Methylamphetamin - Methylenbenzol - 3,4 Methylendioxypyrovaleron - 3-Methyl-Fentanyl - Methylguanidinessigsäure - Methymethaqualon - 4-Methylmethcathinon - Methylon - Methylphenidat - Methylphenobarbital - Methyl-Testosteron - 3-Methylthiofentanyl - Midazolam - MMDA - Modafinil - Mohnstrohkonzentrat - Monoacetylmorphin - Morpheridin - Morphin - Morphinan-Gruppe - Morphium - MPPP - 4-MTA - Muscaridin - Muscazon - Muskatnuss - Mutterkornpilz - Myristicin

 

 

N

 

Nabilon - Nachtschattengewächse - Naloxon - Naltrexon - Nandrolon - Naphyron - Narcetin - Narcotin - Natrium-Bento-Barbital - Nefopam - Nelkenzimtbaum - Nicotin - Nieswurz - Nimetazepam - Nitrazepam - Nitrostigmin - Nordazepam - Norephedrin - Norlevorphanol - Normethadon - D-Norpseudoephedrin - Norspan - Noscapin - Novanox - NPB - Nutzhanf

 

 

O

 

Ololiuqui - Opiate - Opium - Opiumtee - Orlistat Oxandrolon - Oxazepam - Oxazolam - Oxycodon - Oxygesic - Oxymetholon - Oxymorphon 

 

 

P

 

Palfium - Papaver Bracteatum - Papaverin - Papaver Orientale - Papaver Rhoeas - Papaver Somniferum - Paracefan - Passionsblume - PCE - PCP - PCPr - Pemolin - Pentazocin - Pentobarbital - PEPAP - Pethidin - Peyote - Phenacozin - Phendimetrazin - Phenobarbital - Phenomorphan - Phenoperidin - Phentermin - Phenylamin - Phenylephrin - Piminodin - Pinazepam - Piperidin - Pipradrol - PMA - PMEA - PMAA - Poppers - PPMA - PPP - Praxiten - Preludin - Prodin-Gruppe - Properidin - Pseudo-Ectasy - Pseudo-Ephedrin - Psilocin - Psilocybin - Psilos - Pyrazolon

 

 

Q

 

Quartz - Queen Ann´s Lace - Quinolone

 

S

 

Sadebaum - Safrol - Salvia Divinorum - Salvinorin A - San Pedro Kaktus - Schierling - Schlafmohn - Schlangenwurz - Schwarzer Nachtschatten - Schwarzes Bilsenkraut - Schweine-Speed - Scopolamin - Sennes - Sernyl - Serotonin - Sida Cordifolia - Soma - Somatropin - Stanozolol - Stechapfel - Steppenraute - STH - Strychnin - Strychnos - Sufentanyl - Super Chrom II - Super Fat Burners

 

 

T

 

Tabak - Targin - Taurin - Tavor - Tee - TCP - Temazepam - Temgesic - Teonanacatl - Terbutalin - Terristris - Testosteron - Tetracain - Delta 6a THC - Delta 6a (10a) THC - Delta 7 THC - Delta 8 THC - Delta 9 Tetra Hydro Cannabinol - Delta 9 (11) THC - Delta 10 THC - Tetrazepam - TFMPP - THC - THC Carbonsäure COOH - Thebacon - Thebain - Theobromin - THG - Thiofentanyl - Thuja - TMA - Tollkirsche - Tollkraut - Toratex - Tradon - Transtec Pro - Triazolam - Tribulus - Trimepiridin - 2,4,5 Trimethoxyphenylamphetamin - Tropax

 

 

U

 

Upas Baum

 

 

 

V

 

Valium - Veratrin - Versed -  Viagra - Vintylbarbital

 

 

W

 

Wahrsagersalbei - Weidenrinde - Weinraute - Weißer Nieswurz - Weißes Bilsenkraut -  White Willow Bark - Wurmfarn

 

 

X

 

X112T - Xocoatl  

 

 

Y

 

Yaba - Yangonin - Yohimbe - Yohimbin

 

 

Z

 

Zauberpilz - Zolpidem

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Rechtsanwalt

 

Björn Schüller

Altenwall 14

28195 Bremen

 

Telefon: 0421 - 40898364

 

Mobil: 0157 - 37042691

 

Fax: 0421 - 167675269

 

Mail: kontakt@strafverteidiger-schueller.de

 

 

Bei Problemen (Ermittlungsverfahren, Hausdurchsuchung, Vorladung zur Vernehmung, U-Haft etc.) mit Polizei, Staatsanwaltschaft, Gericht oder der Fahrerlaubnisbehörde (Führerschein und MPU) nehmen Sie bitte Kontakt auf.

 

Wir werden gemeinsam versuchen, die bestmögliche Lösung zu finden - Einstellung, niedrige Strafe, Strafbefehl oder wenigstens noch Bewährung in Strafsachen und (Wieder-) Erhalt der Fahrerlaubnis im Fahrerlaubnisrecht.

 

Ihr Anwalt und Strafverteidiger aus Bremen - ich übernehme Mandante aus dem ganzen Bundesgebiet, den Schwerpunkt bildet aber Norddeutschland (u.a. Aurich, Bremerhaven, Flensburg, Göttingen, Hamburg, Hannover, Hildesheim, Kiel, Leer, Lübeck, Lüneburg, Magdeburg, Meppen, Nordhorn, Oldenburg, Rostock, Rotenburg, Schwerin, Stade, Verden, Wilhelmshaven und Wolfsburg). Das heißt aber nicht, dass Mandanten aus München, Frankfurt am Main bzw. Oder, Stuttgart, Düsseldorf, Leipzig, Nürnberg, Dresden, Wuppertal, Bielefeld, Mannhein, Bonn, Berlin, Wiesbaden, Augsburg, Osnabrück oder Braunschweig weniger gern gesehen sind...

 

Kommentare: 1037
  • #1037

    Bukem (Donnerstag, 14 Dezember 2017 21:32)

    @S: Starke Entscheidung! Herr Schüller hat hierzu natürlich auf den verschiedenen Unterseiten oben links im Menü detailierte Artikel zu verschiedenen Themen.
    Check mal bitte Drogen-und Verhaltens know how und dort den Artikel THC Nachweiszeiten.
    Wichtig ist der aktive THC Wert, der darf beim Führen eines Fahrzeugs nicht höher als 1,0 ng/ml sein. Auch bei Dauerkiffern sollte der nach einigen Tagen darunter liegen. Wenn du also seit 4 Wochen nicht konsumiert hast, brauchst du dir da keine Gedanken mehr machen.
    Etwas anderes ist das THC COOH als Abbauprodukt aus deiner Leber. THC COOH ist mehrere Monate lang nachweisbar. Der sagt aber nur aus, dass Du in der Vergangenheit eben konsumiert hast. Konsum an sich ist nicht schlimm oder verboten und auch verkehrsrechtlich unbedenklich, solange auf die richtige Trennung zwischen Konsum und Fahrzeug führen geachtet wird.
    Nach jedem Konsum sicherheitshalber drei Tage, mindestens aber 24 Stunden den Wagen stehen lassen, dann vermeidest du Ärgeres.
    Meld dich bitte bei Bedarf und lies dich gern quer durch hier.

    @Icke: Eine Cannabis Verordnung durch den Arzt und eine mögliche Kostenübernahme durch die Krankenkasse ändert überhaupt nichts daran, dass man bekifft nicht Auto fahren bzw führen darf. Großer Denkfehler!
    Der Führerschein ist hier mehr als nur gefährdet, ihr braucht sofort anwaltliche Hilfe. Die Voraussetzungen für einen dauerhaften Entzug der FE liegen dank der unüberlegten Angaben deines Freundes bereits vor. Hier kann nur noch evt etwas gerettet werden. Erstmal trotzdem ganz wichtig: Nicht weiter konsumieren.
    Ohne Anwalt wird das aber nichts. Tut mir leid, ist aber keine Masche, ist eben so.
    Herr Schüller hilft hier vielen. Er ist bundesweit tätig. Kontaktdaten stehen oben.

  • #1036

    Icke (Donnerstag, 14 Dezember 2017)

    Hey, mein Freund, 24, wurde im September an einem Sonntag angehalten, weil er mit einem PKW unterwegs war, der als LKW zugelassen war, wegen Umzug.
    Als er seinen Arbeitgeber nannte, er ist Koch, dort kiffen alle, wurde er von der Polizei aufgefordert, alle Taschen zu leeren. Zum Vorschein kam wohl auch ein Feuerzeug mit einem Kiffersymbol. Dann musste er ins KH zur Blutabnahme.
    Er hat nach ersten Abwehrversuchen dann leider doch angegeben, gelegentlich zu konsumieren.
    Ergebnis: 1,3 THC und 38 THC Carbonsäure.
    Nun kommt ein Schreiben der Kreisverwaltung zum Entzug der Fahrerlaubnis und Möglichkeit zur Stellungnahme, bevor der Einzugsbescheid erlassen wird. Er könnte auch freiwillig auf den Führerschein verzichten.
    Wie soll er am besten reagieren?
    Er konsumiert übrigens wegen starker Migräne mit Aura, die seit September wieder da ist :-(, er hat seitdem nichts mehr geraucht.
    Nun will er sich um eine Verordnung bemühen, das dauert aber länger als die Frist für die Stellungnahme.
    Danke!!
    ... LG
    Icke

  • #1035

    S (Mittwoch, 13 Dezember 2017 21:36)

    Hallo�
    Ich war ca. 14 Jahre Dauerkonsument,mit Unterbrechungen.
    Aber meist zwischen 1-3 Joints am Tag.
    Seit vier Wochen bin ich abszinent, da ich gerne Auto fahren will.
    Momentan fahre ich mit Bus und Bahn.
    Ab wann wird es mir in etwa möglich sein wieder bedenkenlos Auto zu fahren ohne das es Konsequenzen mit sich trägt?

  • #1034

    Anis (Mittwoch, 13 Dezember 2017 21:13)

    @Bukem: Danke für die schnelle und ausführliche Antwort. Ich hoffe so sehr das ich unter dem Wert liege, aber bin da irgendwie etwas skeptisch weil ich momentan nur Pech habe egal in welcher Lebenslage, es läuft eher Rückwärts bei mir. Falls der Wert über 1,0 Ng liegt , gibt es da noch was zu retten? Habe den Konsum komplett eingestellt und werde auch erstmal nichts mehr nehmen bis ein Brief kommt. Der Polizeibeamte meinte zu mir das kann bis zu 4 Monate dauern. Also Fahrverbot und Bußgeld würde ich dankend annehmen, hauptsache ich darf den Führerschein behalten ohne eine MPU machen zu müssen. Naja ich warte dann erstmal ab und rufe nächstes Jahr sofort bei der Polizeidienstelle an und frage nach meinen Werten. Werde mich melden sobald es was neues gibt. Vielen Dank nochmal ! Schönen Abend noch.

  • #1033

    Bukem (Mittwoch, 13 Dezember 2017)

    @Anis: Du wirst Dich wohl gedulden und die Untersuchungsergebnisse abwarten müssen.
    Grundsätzlich möchte ich fast so etwas wie ein kleines Lob aussprechen. Du hast nämlich erstens, ob nun bewußt oder unbewußt, richtig zwischen Verkehrsteilnahme und dem Führen eines Fahrzeugs getrennt. Und zweitens hast Du ggü der Polizei keine unnötigen Angaben gemacht. Zwei der Hauptfehlerquellen hast Du damit hoffentlich erfolgreich ausgeschlossen.
    Ich kann dir jetzt nur nicht versprechen, dass Du wirklich unter den wichtigen 1,0 ng aktiven THC liegst. Zeitdauer nach dem letzten Konsum und Dein Konsumverhalten sprechen aber schon für eine überwiegende Wahrscheinlichkeit, dass Du drunter liegen solltest.
    Jeder Mensch hat leider einen unterschiedlich starken Stoffwechsel. Es sieht aber vorsichtig formuliert so schlecht nicht aus.
    D.h., du bist hoffentlich raus aus dem Bußgeld und Fahrverbotbereich.
    Einen Anwalt einschalten brauchst du momentan nicht, aber du darfst jetzt vorerst nicht mehr konsumieren. Es kann nämlich trotzdem ein ärztliches Gutachten folgen. Meld dich bitte, wenn du weitere Hilfe benötigen solltest

  • #1032

    Anis (Mittwoch, 13 Dezember 2017 17:15)

    Guten Tag Leute,
    Ich wurde am 10.12.2017 um 02:00 (Nachts) von einer Polizeistreife angehalten für eine Verkehrskontrolle auf der Autobahn. Grund fürs anhalten war das ich ziemlich langsam unterwegs war 90 km/h ungefähr, es war stark am Regnen und ich hatte noch die Sommerreifen drauf.

    Urin probe positiv auf THC, danach ab ins Krankenhaus zum Bluttest. 24 Stunden später durfte ich mein Fahrzeug wieder abholen und weiter fahren.FS wurde nicht abgenommen. Ich habe bis dahin und danach keinerlei Angaben gemacht!

    Ich bin Dauerkonsument, sprich jeden Abend maximal 1 Joint, aber auch nur gering dosiert, vielleicht 0.2-3 pro Joint.

    Das letzte mal hatte ich 3 Tage vor der Kontrolle einen halben Joint geraucht also am 7.12.2017 (Donnerstag) das letzte mal geraucht und die Kontrolle fand am 10.12.2017 (Sonntag) Nachts stand.

    Vorher nie aufgefallen das war das erste mal,Alkohlkonsum liegt bei 0. Keine Punkte und Probezeit seit längeram vorbei.
    Ich weiß das ich mindestens 500€ Strafe zahlen muss, und 1 Monat den Lappen abgeben muss. Ich hoffe es kommt nicht noch mehr dazu.

    Womit muss ich noch rechnen ? Soll ich schon jetzt einen Anwalt einschalten oder erst aufs Schreiben warten ? Ich werde in den nächsten 2 Wochen in der Polizeistation anrufen und nach meinen Werten fragen. Komme ich eventuell noch mit einem blauen Auge davon weil der letzte Konsum 72 Std zurück lag ? So wie ich es verstanden habe ist es wichtig konsum und am Straßenverkehr teilzunehmen zu trennen. Ich hoffe das ich noch ins muster "trennen" falle.

    Ich freue mich hoffentlich auf eure positiven Antworten.
    Besten Gruß
    Anis

  • #1031

    Bukem (Dienstag, 12 Dezember 2017 18:55)

    @Ali: Nach dem, was Du zu Deinem Konsumverhalten schreibst, dürfte es recht wahrscheinlich sein, dass Du über den 1,0 ng aktivem THC liegen solltest. Dann folgt ein Fahrverbot von einem Monat, Punkte und ein Bußgeld inkl Kostentragung der Blutentnahme.
    Immerhin hast Du keine eigentlichen Angaben zum tatsächlichen Konsum gemacht.
    Solltest du über den 1,0 ng liegen, wäre die Hälfte der Voraussetzungen zum Verlust Deiner Fahrerlaubnis schon erfüllt.
    Den Ernst der Situation hast Du ja jetzt bereits selbst erkannt, auch wenn Du Dir vorher leider eben keine Gedanken gemacht hast. Mit der richtigen Trennung zwischen Konsum und dem Führen des Fahrzeugs wäre das nicht passiert. Lern da bitte was draus, denn sonst geht es für Dich und evt andere nicht gut aus. Und das ist schlicht uncool.und kann nebenbei neben dem Verlust deiner FE zu beruflichen Problemen und erst recht zu sehr unangenehmen finanziellen Konsequenzen führen, etwa bei einem von dir verschuldeten Unfall mit Personenschaden.
    Das sind dann die Fälle, die man anwaltlich auf den Tisch bekommt. Wirklich unschön.
    Ob eine anwaltliche Vertretung jetzt schon unbedingt angezeigt, also notwendig ist, nein. Aber die Wartezeit solltest du nutzen, um zB über eine verkehrspsychologische Betreuung nachzudenken. Damit wärst du etwaige Folgen gerüstet. Natürlich kann es auch grds sehr befreiend sein, wenn du dich schon um anwaltliche Hilfe bzw Beratung bemühst, weil du dann etwas entspannter sein dürftest. Ein äG wird auf jeden Fall kommen. Auch kann man sich vorbereiten.
    Das aller aller allerwichtigste ist aber, dass Du jetzt verstehst und beachtest, dass jeder noch so kleine Zug, auch wenn du nur mit den Jungs rumhängst und die neben dir rauchen und du nur passiv konsumierst, der fehlende Sargnagel Deiner FE sein wird. Jedenfalls bis auf weiteres.

    Herr Schüller ist bundesweit tätig. Du weißt ja,wie man ihn erreicht.

  • #1030

    Ali (Montag, 11 Dezember 2017 09:41)

    Hallo Herr Schüller,

    erstmal natürlich ganz großes Lob für die Informative Homepage. Es lässt kaum fragen offen ;)

    Hab Sie versucht Telefonisch zu erreichen aber ging irgenwie keiner dran deshalb wollte ich mal im Forum meine Situation beschreiben.

    Wurde jetzt am Samstag gepackt. Urin Test hat angeschlagen, danach ging es zur Wache zur Blutabnahme und diversen anderen Tests. Also volles Programm. Zum Konsum habe ich keine Angaben gemacht, hab lediglich gesagt, dass viel in meiner Gegenwart gekifft wird und ich dadurch evtl auch was abbekommen haben könnte. Das war jedoch aus Verzweiflung um evtl. einer Blutabnahme zu entkommen. Was im nachhinein natürlich dumm war =( aber habe dann im Revier nichts mehr dazu gesagt.

    So zum Konsum:

    Naja jeden Tag 1-2 Joints. Und vor der Kontrolle ca. 2-3 Stunden vorher aber nicht viel.

    Ich gehe sehr Stark davon aus dass ich den Wert von 1ng aufjedenfall erreiche, was zur Folge hätte, dass die mich als "Regelmäßiger Konsument" einstufen. Natürlich werde ich mein Konsum komplett einstellen...

    Ich hatte vorher nie was mit der Polizei zu tun, also noch nie auffällig geworden (was aber anscheinend nicht sehr relevant sein soll).

    Ich denke, dass in 3-4 Wochen die ersten Briefe eingehen werden.

    Meine Frage nun: Wie verhält es sich am besten, erstmal Briefe abwarten oder schon im Vorfeld zur Screenings unsw. anmelden. Lohnt es sich jetzt schon einen Anwalt zu nehmen oder besser die Briefe abwarten. Ich bin total verwirrt und habe echt bammel. Mein Führerschein ist mir von existentieller Bedeutung.

    P.S.: Leider hat sich das ganze in NRW abgespielt=( was ja auch nicht grad Vorteilhaft zu sein scheint.


    lg

    ali

  • #1029

    Robin (Dienstag, 05 Dezember 2017 23:53)

    Letztes Screening war Mitte November, wann das nächste ist weiß man ja nicht ( es stehen noch 2x aus bis April, vmtl. Ende Januar, anfang Februar)
    Das es nicht klug ist, weiß ich. Das ganze hat sich aus sehr unglücklichen Umständen ergeben. Gesagt habe ich nichts, nur das das Gefundene in meinem Besitz ist. Zum Konsum habe ich keine Angabe gemacht, bzw. beteuert, dass ich nicht konsumiere.
    Ich dachte eventuell, dass ein zeitnaher, durch eigeninitiative gemachter Test auf THC (Hausartzt o.ä) mich bei der Konsumfrage entlasten könnte.
    Vielen Dank für die Antwort jedenfalls schonmal!

  • #1028

    Bukem: (Dienstag, 05 Dezember 2017 19:43)

    @Robin: Du kannst Dich natürlich jederzeit unter obigen Kontaktdaten an Herrn Schüller wenden. Hier musst Du manchmal mit mir vorlieb nehmen. Ob sich grds eine anwaltliche Vertretung "lohnen" würde, also sinnvoll und notwendig erscheint, weiß ich nicht. Natürlich kann eine anwaltliche Absicherung, gerade dann wenn man auf die FE auch beruflich angewiesen ist, wahnsinnig beruhigend wirken. Immerhin kann ein Anwalt eben bestimmte Sachverhalte besser darstellen und damit der FSST auch vermitteln.
    Bei Rückfragen melde Dich bitte
    Bei deinem Screening wird ja bereits deine Abstinenz überprüft, wann war das letzte und wann ist das nächste?
    Der Besitz von BtM ist grundsätzlich fahrerlaubnisrechtlich unbeachtlich, du kannst und mußt davon ausgehen, dass die FSST davon erfährt. So ganz fürchterlich klug ist es generell nicht, BtM im Verkehr mit sich rum zu führen, grade wenn man bereits eine Vorgeschichte hat. Trotzdessen kann man von Besitz eben nicht auf einfach so auf Konsum schließen. Hast Du denn irgendwas gesagt?

  • #1027

    Robin (Montag, 04 Dezember 2017 10:28)

    Hallo, auch ein Lob von mir für diese Informative Seite!

    Ich habe eine Frage.
    Ich befinde mich seit ca. 7 Monaten in einem Urinscreeningprogramm mit anschließender MPU. (bisher alles negativ, da auch kein Konsum vorliegt)
    Allerdings wurden bei mir letztens ca. 0,2g inkl Zerkleinerer bei einer Verkehrskontrolle, bei der ich nur Mitfahrer war konfisziert. Ich habe den Kosum verneint. Warum ich, obwohl ich wirklich nicht konsumiere, diese Menge dabei hatte möchte ich vorerst nicht ausfürhen.
    Das ganze Spielte sich Baden-Württemberg ab.(Aber beheimatet in Bayern) Der (verhältnissmäßig freundliche) Polizist sagte mir, dass das Verfahren wahrscheinlich wegen Geringfügikeit eingestellt wird(verlasse mich aber nicht darauf).

    Ich frage mich, ob die FSST davon erfährt (Ich gehe davon aus), bzw. ob dann das laufende Screening abgebrochen wird, weil sie durch den Besitz auf Konsum schließen - dieser aber nicht belegt ist.
    Ich würde - falls das helfen kann - sofort ein einmaliges zusätzliches Screening machen (Beim Hausartzt?) um meine Abstinenz zu belegen.

    Und Allgemein: Würde sich aufgrund dieses Verfahrens schon ein Mandat lohnen?

    Dürfte Ich Sie, Herr Schüller, um Ihre Einschätzung bitten?

    Vielen Dank und viele Grüße

    Robin

  • #1026

    Kevin (Samstag, 02 Dezember 2017 10:44)

    Danke. nein seit 9wochen clean.werde die Woche noch ein VP aufsuchen und ein screening machen lassen. Hoffe es wird was nützen. Danke für die tips

  • #1025

    Rechtsanwalt Schüller (Freitag, 01 Dezember 2017 12:53)

    @Kevin:

    Wenn man aus NRW kommt, ist der Lappen schnell mal weg. Weil dort bei relativ niedrigen THC COOH Werten der zumindest gelegentliche Konsum angenommen wird. Man sollte deshalb schon vorher Screenings machen und eine verkehrspsychologische Beratung in Anspruch nehmen, um für den Fall, dass die Behörde die Fahrerlaubnis entziehen will, die Ausnahmeregelung der Vorbemerkung 3 der Anlage 4 FeV in Anspruch nehmen zu können.

    Es ist ratsam, jetzt anwaltliche Hilfe wegen der Akteneinsicht in Anspruch zu nehmen. Wenn das nicht geht (weil Weihnachten vor der Tür steht und das zu teuer ist), dann melden Sie sich auf jeden Fall zur Sicherheit bei einem Screeningprogramm auf Drogen bei TüV, Dekra oder PIMA an. 6 Monate, nur Urin. Keine Haarproge. Vorher Einmalscreening machen lassen um zu schauen, ob das Urin schon sauber ist. Machen Sie das bitte sofort.

  • #1024

    Bukem (Donnerstag, 30 November 2017 18:24)

    @Marco: Puh, interessante Frage, die ich nicht beantworten kann ( hab auch dazu nix gefunden). Lässt aber tief blicken, mein Lieber.
    Grundsätzlich suchen die Herrschaften nach aktivem THC, THC COOH ist erstmal völlig irrelevant, sofern du nicht über je 75 bzw 150 ng/ml liegst.
    Ein Verstoß liegt nur vor, wenn dein aktives THC über 1,0 ng/ml liegen sollte.
    Ob die Polizei also 75/50/25/ oder 20ng/ml Tests verwnden sollte, ist daher unbeachtlich. Wenn Du dir solche Fragen schon stellst, grds ein zwei Tütchen weniger am Abend, dann legt sich das. trust me ;)

  • #1023

    Bukem (Donnerstag, 30 November 2017 18:17)

    @Kevin: Was ist Stand der Dinge? Herr Schüller hat dir selbst schon gemailt? Dann solltest du hier andere Tipps nicht mehr brauchen?
    Du wirst um anwaltliche Hilfe leider nicht herumkommen. Man kann in der Tat jetzt verkehrspsychologische Hilfe zusätzlich in Anspruch nehmen, um einen Verhaltenswandel zu belegen. Ohne exellente anwaltliche Hilfe wird das aber nicht gehen.
    Du hast hoffentlich jeden Konsum eingestellt?
    Meld dich hier erneut oder wende dich direkt unter den obigen KOntaktdaten bei Herrn Schüller. Viel Erfolg.

    @Daniel: Ok, achte auf die paar Regeln. Trenn zwischen KOnsum und Verkehrsteilnahme und trag nicht Zeug mit dir rum , dann vermeidest du überflüssigen Ärger

  • #1022

    Marco from Berlin (Dienstag, 28 November 2017 13:35)

    Sehr geehrter Herr Schüller,

    erstmal ganz großen Lob für diese Seite.

    Meine Frage ist recht einfach und kurz, habe aber auch durch langen suchen und googlen nichts eindeutiges nachlesen können.

    Ich würde gerne wissen was für Drogentests die Berliner Polizei verwendet um Drogen im Straßenverkehr nachzuweisen. (Urinprobe)

    Sind das 75/50/25/ oder 20ng/ml Tests???
    Gibt es da einheitliche Tests oder kann es variieren??

    Das wars schon, vielen Dank im Voraus

    Mit freundlichen Grüßen

    Marco from Berlin

  • #1021

    Daniel (Montag, 27 November 2017 10:08)

    @bukem
    Vielen Dank für die Aussage.
    Nein harte Drogen werden nicht festgestellt, wenn wir die damals genommen hätten, wären wir damit auch nicht erwischt worden...
    Natürlich trenne ich das strikt, fahre ja auch nicht betrunken...

  • #1020

    Daniel (Montag, 27 November 2017)

    @RA Schüller,

    Ich habe gesagt ich habe jeden Tag geraucht, aber nicht tagsüber und schon garnich wenn ich Autofahren musste... War nie in der Arbeit oder ähnlichem stoned. Nach der Arbeit wenn ich Zuhause war und nichts mehr vor hatte, da hab ich mir dann was genehmigt. So wie andre ein Feierabend Bierchen trinken, wars bei mir halt ein bißchen Gras.
    Ich selbst kenne welche die stoned Autofahren und dabei auch noch ihr Kind im Auto haben und finde das unverantwortlich... Nur um das mal klar zu stellen.

  • #1019

    Kevin (Sonntag, 26 November 2017 20:04)

    Würde mich aber über andere Antworten auch freuen wie ich Vorgehen soll ist es ratsam jetzt ein screeming und ein Verkehrspsychologen auf zu suchen um zu zeigen das ich was tuh um denn FS zu behalten oder es in ein fv zu ändern danke in voraus MFG Kevin

  • #1018

    Kevin (Sonntag, 26 November 2017 19:47)

    Bin so aufgedreht hab ja schon ne Antwort peer mail bekommen danke Herr Schuller

  • #1017

    Kevin (Sonntag, 26 November 2017 19:41)

    Guten Tag, habe ein anliegen habe vor ca.8wochen PK mit Urin test und der war positiv dann zu wache und blutabgabe. Habe 12std. Zuvor ein joint geraucht. Nun habe ich vor ein paar tagen ein schreiben bekommen von der fss, in denn steht das die mir den FS entziehen wollen. Und ich zu der Sache eine schriftliche Stellungnahme machen soll. Und meine Werte standen auf drauf : THC 2,1ng/ml 11-oh-thc 1,0ng/ml thc-cooh 29,0ng/ml. Ich weiss echt nicht mehr weiter bin verzweifelt und weiss nicht was ich machen soll. Habe seit der Kontrolle nichts mehr zu mir genommen (8wochen). Habe ansonsten bis jetzt kein weiters schreiben bekommen Bußgeld oder sonst was. Gibs da noch was zu retten oder es in ein Fahrverbot zu ändern weiss wirklich nicht weiter was ich tun soll würde alles tun damit ich ihn nicht komplett abgeben muss. Brauch denn FS für Arbeit und und und. Bitte helfen sie mir und sagen was ich tun soll. MFG Kevin aus NRW

  • #1016

    Rechtsanwalt Schüller (Sonntag, 26 November 2017 13:02)

    @Marcus:

    Jede Aussage gegenüber der Polizei kann Ihnen schnell um die Ohren fliegen. Sie haben ein Aussageverweigerungsrecht und wenn Sie wüssten, wie viele meiner Mandanten die Fahrerlaubnis wegen unbedachter Aussagen verloren haben, dann wüssten Sie, warum mir schnell die nicht vorhandenen Haare zu Berge stehen, wenn ich lese, dass jemand versuchen will, bei der Polizei schnell mal wieder alles gerade zu rücken ("Hey Jungs, vergesst mal, was ich bis dato so gesagt habe, das war alles ganz anders!"). Nicht böse gemeint, aber es ist in der Regel besser, einen Anwalt dazwischen zu schalten. Sehen Sie: Wenn Sie ein Loch im Zahn haben, versuchen Sie doch auch nicht, das selber wieder in Ordnung zu bringen. Endet dann oft wie Mr. Bean beim Zahnarzt....gibt viel zu Lachen. Aber am Ende ist das Gebiss halt hin.

  • #1015

    Rechtsanwalt Schüller (Sonntag, 26 November 2017 12:48)

    @Daniel: Hier sind zwei Sachen zu beachten. 1) Wenn gelegentlicher Konsum von Cannabis eingeräumt wird, ist das nicht schlimm. Es wird bei dem Gutachten
    wahrscheinlich noch THC COOH festgestellt werden. Das ist kein Problem, solange nicht der Konsum von harten Drogen und oder der Mischkonsum von Alkohol mit Cannabis eingeräumt wird. Das ist die eine Sache. 2) Wenn Du Dauerkiffer bist, hast Du ein Drogenproblem. Und zwar offenbar ein massives, denn ohne den Rauschzustand scheint Dein Leben ja nicht viel herzugeben. Sonst müsstest Du Dich ja nicht ständig im Rausch vor dem wahren Leben verstecken. Und mal ganz ehrlich und frei von der Leber weg: Du bist dauerbreit und fragst hier, wie Du Deine Fahrerlaubnis retten kannst? Damit Du weiter breit fahren kannst? Ich meine solange, bis Du jemanden umnietest? Ich darf mal klar werden, in Ordnung? Du bist verantwortungslos hoch 3 Dir und v.a. anderen Menschen gegenüber und Typen wie Du fucken mich ab. Du bist Dauerkiffer? Kein Problem. Nichts und niemand kann Dir das verbieten. Aber dann mach den Rücken gerade, sei straight und lass die Karre so lange stehen, bis Du mit der Kifferei aufgehört hast. Alles andere geht gar nicht. Kenne auch so Spezis, selbst welche mit Kindern. Das hat nichts mit Reife zu tun und ich kann nicht auf solche Verhaltensweisen wechseln. Und das mit dem Arsch auf Grundeis ist auch Folge von THC: Dieses Molekül entspannt nicht nur, sondern feuert auch Ängst und Paras an. Ein exzellenter Brandbeschleuniger ist das in dieser Hinsicht. Ohne die Kifferei hätten Sie den ganzen Stress hier nicht, oder? Was arbeiten Sie denn bitte, wenn Sie den ganzen Tag stoned sein können?

  • #1014

    Bukem (Sonntag, 26 November 2017 08:44)

    @Marcus: Mal ganz kurz, da du es nach einer Vielzahl von sehr gut gemeinten Hinweisen noch nicht so recht verstanden hast.
    Es gibt verschiedene Gründe, warum Leute hauptberuflich als Anwalt arbeiten und warum andere Leute mit erheblichen Problemen sich dieser hauptberuflichen Hilfe bedienen sollten. Das fängt mit einem ganz erheblichen Wissens- und Erfahrungsvorsprung an. Ganz nebenbei: Erst und nur durch anwaltliche Akteneinsicht hast du die Chance, überhaupt herauszukriegen, was genau der Akteninhalt ist, was du da dir also "zusammen gelogen hattest".
    Dummerweise werden deine Aussagen gegen dich verwendet. und zwar sowohl strafrechtlich als auch später von der Führerscheinstelle.
    Ich befürchte auch weiterhin, dass du dich immer mehr um Kopf und Kragen redest.
    Ich geb dir einen dezenten Hinweis: Meld dich jetzt endlich. Daten stehen oben. Oder such dir jemand anderes. Es wird nicht besser mit deinem Rumgeeiere hier. Ist nicht böse gemeint.

    @Daniel: Das THC dürfte von nachrangigem Interesse sein. Die wollen vor allem wissen, ob du harte Drogen auch konsumiert hast, denn das reicht einfach so zum Entzug der FE. Ich kann das für dich also mangels näherer Infos nur hoffen, dass da nichts mehr nachgewiesen werden kann und Dich durch unnötige Angaben nicht selbst belastet hast und belasten wirst.
    THC COOH als Abbauprodukt ist nicht wild, da ja anscheinend kein Verkehrsverstoss bei dir vorliegt, du also nicht im Strassenverkehr mit mehr als 1,0 ng aktivem THC aufgefallen bist.
    Ist trotzdem gut, wenn du jetzt weiter sauber bleibst, du könntest sogar ein wenig THC konsumieren, aber dann bitte wie auch weiterhin, auf die richtige Trennung zwischen Konsum und dem Führen eines Fahrzeugs achten

  • #1013

    Daniel (Freitag, 24 November 2017 10:25)

    Hallo,
    Ich wurde Anfang des Jahres am hbf München mit einer geringen Menge harter Drogen erwischt... Davor habe ich sehr viel regelmäßig konsumiert, also cannabis. Daraufhin war ich ein halbes Jahr lang komplett sauber weil ich mir was von der Führerscheinstelle erwartet habe, es ist aber ein halbes Jahr nichts gekommen und ich habe wieder regelmäßig geraucht. Schon 4 joints am Tag. Jetzt am 8.11 war doch ein netter Brief da, dass ich zur Begutachtung muss. Habe seit dem Brief nicht mehr geraucht und konnte des Test bis mind. 10.12 rauszögern. Jetzt wollte ich nur wissen wie groß meine Chance ist negativ getestet zu werden? Ich bin groß 1,90 und schlank und habe einen guten Stoffwechsel und nehme kaum zu. Vielleicht können Sie mir das beantworten.
    Mir geht leider der arsch auf grundeis...
    Vielen Dank
    Daniel

  • #1012

    Marcus (Donnerstag, 23 November 2017 14:32)

    Polizeiaussage

    Nach meiner Trunkenheits.- + THC Fahrt wurde ich auf die Wache mitgenommen. Dort folgte die Blutabnahme. Man sagte mir, dass es um Alkohol geht, von THC wusste niemand was.

    Dann sollte ich eine Art Aussage machen, weiß gar nicht mehr, was ich da auf der Stelle alles zusammen gelogen hatte.

    Jetzt meine Frage! Am Montag soll ich bei der Polizei nochmal Aussagen, meinen Schlüssel abholen, etc.

    Kann ich alles, was ich vorher aussagte, Betreff Alkohol zurückziehen? Oder einfach komplett alles zurückziehen?

    Danach muss ich mir echt überlegen, Hr. Schüller, oder einen Kollegen aufzusuchen. Jetzt ist es erst mal zu knapp vor Montag



    Vielen Dank schon mal

  • #1011

    Marcus (Mittwoch, 22 November 2017 18:42)

    Danke für Deinen Hinweis.
    Wenn es fett kommt, kommt es eben fett �
    aber vielleicht kann ich doch irgendwie von der MPU wegkommen. Wie gesagt, durch meine relativ geringen Werte, Thooc 0, 17 geht man eventuelle als Probierkonsument durch und der Mischkonsum wsr ja eigentlich keiner. Lagen min. 4 Stunden dazwischen

  • #1010

    Interessierter (Mittwoch, 22 November 2017 11:43)

    @Marcus

    Die Aussage steht beim Verwaltungsverfahren und eine MPU hast Du Dir durch den Mischkonsum fest eingebucht! Bereite dich auf die MPU vor!

  • #1009

    Marcus (Dienstag, 21 November 2017 23:07)

    ja, da nicht mehr viel Zeit bis Montag ist, wäre es halt gut zu wissen, ob ich überhaupt meine Aussage zurückziehen kann, die ich in der besagten Nacht getätigt hatte. Danach bräuchte ich halt eine Einschätzung von Hr. Schüller, ob es überhaupt noch Hoffnung bei diesem Fall gibt. Bin sehr niedergeschlagen.
    Es muss halt auch Sinn ergeben, Hr. Schüller zu beauftragen, denn allein die Strafe wird heftig sein. Wenn man wenigstens Chancen hat, die drohende MPU abzuwenden, wäre das aber die einzigste Alternative.
    Bis zu einem Ärztlichen Gutachten wäre mit Sicherheit noch Zeit genug, dass bisschen THC Abbauprodukt komplett aus meinem Körper zu holen. Nur so wird die FS Stelle mich wahrscheinlich gar nicht dort hinschicken. Ich muss als Erstkonsument gelten

  • #1008

    Bukem (Dienstag, 21 November 2017 19:08)

    @Marcus: Ohne sofortige anwaltliche Hilfe sieht das wirklich nicht gut aus. Die Kontaktdaten von Herrn Schüller stehen oben.

  • #1007

    Marcus (Dienstag, 21 November 2017 12:58)

    Fahrt war am 23.09., angehalten wurde ich um ca. 01.00 Uhr.

    Seit dem hab ich auf Zeit gespielt und das Kiffen noch mehr minimiert. Hab jetzt eine Vorladung kommenden Montag bei der Polizei. Dort will ich alles zurücknehmen, was ich in der Nacht damals ausgesagt hatte und jegliche Aussage bezüglich Alkohol und THC verweigern.

    Dass überhaupt auf THC doch getestet wurde, wundert mich. Eigentlich wurde mir nur Alkohol vorgeworfen.

    Ich habe vor zu sagen, dass ich um ca. 19.30 Uhr einen Joint von meinem Mitbewohner geschenkt bekommen hatte, um mich trotz meiner Schlafstörungen nochmal vor dem Sport hinzulegen. Bin dann zu spät wach geworden, da mich der ungewohnte Joint ziemlich umgehauen hatte. Deswegen mein Fitnessstudio Training knapp verpasst. Merkte aber vom Joint nichts mehr, da ich nach dem Aufstehen Unmengen von Coffein zu mir nahm, da ich es ja fast noch ins Training geschafft hätte.

    Hab mich dann mit einer Frau in Frankfurt in einem Hotel verabredet und wollte mit ihr die Nacht verbringen. Sie hatte Alkohol dabei und wir begannen zu trinken. Mit ihr verkrachte ich mich leider und verließ das Hotel. Hab die Menge an Alkohol falsch eingeschätzt, als ich dann nach Hause fuhr.

    Da mit meinem Auto irgendwas nicht stimmte, wahrscheinlich ein Problem mit dem Kompressor, versuchte ich ihn blöderweise ein wenig über die Landstrasse zu scheuchen und merkte gar nicht, dass die Polizei mich schon die ganze Zeit versuchte zu verfolgen, hielt sie zwischenzeitlich für einen Krankenwagen

  • #1006

    Rechtsanwalt Schüller (Montag, 20 November 2017 22:22)

    @Marcus: Wann war denn die Fahrt? Ist die Begutachtung schon angeordnet? Seit wann sind Sie abstinent?

  • #1005

    Interessierter (Montag, 20 November 2017 22:12)

    @marcus :)

    belegter mischkonsum - mit ausfallerscheinungen

    Zeit für einen Anwalt der wirklich Kunststücke kann.

  • #1004

    Marcus (Montag, 20 November 2017 13:58)

    Eine echte Drecksfahrt gehabt:
    0,93 Promille, ca. 1,4 ng aktiv, 0,17 Toohc, mit angeblichen Schlangenlinien (tiefergelegtes Auto, nur die bekannten Schlaglöcher bewusst ausgewichen), angeblich rote Ampel, angeblich bis zu 60 km/h zu viel, kein Unfall.
    Will auf einmalkonsum machen, da es wirklich ein Witz ist, was ich überhaupt an THC zu mir nehme und auf jeden Fall sagen, dass das Rauchen des Joints 4 Stunden vor dem Alkoholgenuß war.

    Was meinen Sie, Hr. Schüller?

    Tolle Seite hier, sehr informativ

  • #1003

    Rechtsanwalt Schüller (Samstag, 18 November 2017 20:22)

    @Alexander: Ich gehe nicht davon aus, dass das passiert.

  • #1002

    Alexander (Samstag, 18 November 2017 15:46)

    Hallo,
    Erstmal vielen Dank dafür das sie uns allen helfen.
    Ich wurde am 28.9.2016 mit 0.5 g Gras erwischt und es gab ein Diversionsverfahren welches nach einem Gespräch mit einem Jugendamt-Mittarbeiter eingestellt wurde. Ich habe dieses Jahr mit meinem Führerschein angefangen und habe jetzt am 5.12.2017 meine Theorieprüfung. Meine Frage ist ob ich mit einem Drogentest bei Theorie- oder Praxisprüfung rechenen muss.
    Vielen Dank im Vorraus für ihre Hilfe

  • #1001

    Bukem (Freitag, 17 November 2017 18:09)

    @Marcel: Ein Bluttest kostet ein Heidengeld, ich wüßte nicht, wozu der gemacht werden sollte, da er keinerlei Aussage bzgl eines etwaigen Verkehrverstoßes treffen würde.
    Sollte es da Ärger geben, melde Dich, Herr Schüller ist bundesweit tätig. Notfalls muss man den Herren mal gehörig disziplinarisch in den Hintern treten.
    du machst keine weiteren Aussagen zu irgendwas was mit THC zu tun hat, andere BtM hast du noch nie genommen und auch nie THC an einem Abend zusammen mit Alkohol konsumiert.

    Selbst irgendwas

  • #1000

    Marcel (Donnerstag, 16 November 2017 01:46)

    Hallo,
    Vielen Dank für die schnelle Antwort.
    Natürlich war ich etwas nervös, der Polizeibeamte durchsuchte mich aber fand komischerweise nicht alles obwohl es einfach nur in meiner jackeninnentasche lag, und als sie mein Auto komplett auseinander nahmen, (das mein ich wirklich so, sogar der Ersatzreifen wurde herausgenommen und überprüft ob Drogen drin versteckt wurden, stellen am Auto geöffnet die ich selber nicht mal kannte) sagten die Polizei beamten auch das ich nervös wirke, wirklich keine Ahnung warum. Seit diesem Tag hab ich auch nicht mehr gekifft und werde auch jetzt meine kiffer Karriere an den Nagel hängen, habe in 1,5 Jahren mein Bachlorabschluss und möchte nicht immer Angst haben um mein Führerschein da ich ihn später brauchen werde. Nun zum Thema zurück.müssen Sie mir also den Schlüssel zurück geben egal wie der Test ausfällt? Muss ich ein bluttest über mich ergehen lassen falls er positiv ist? Kann ich den Urintest garnicht erst antreten? Sollte ich mich an Herr Schüller wenden wegen diesem Fall oder gibt es paar Gesetze die ich anwenden kann um dies selbst zu lösen?

    Grüße

  • #999

    Bukem (Mittwoch, 15 November 2017 23:55)

    @Marcel: Jetzt mal eben durchatmen. Ich kann über die Motive des Herrn Wachtmeister jetzt nur mutmaßen. Völlig ausgeschlossen scheint mir nicht, dass er dir schlicht helfen und deinen Hintern retten möchte.
    Untersuchungen sind ja nicht erfolgt? Damit gibt es keine verwertbaren Beweise, dass Du unter BtM Einfluß gefahren bist. Vielleicht hat der dir deinen viel zu starken Konsum zum Führen eines Fahrzeugs angesehen und du hast du durch dein Verhalten da zuvor noch ordentlich beigetragen. Kann hier nur mutmaßen.
    Eine Rechtsgrundlage, dir Schlüssel und Papiere zu beschlagnahmen, seh ich ehrlich gesagt so jedenfalls dann nicht. Du hast lediglich BtM besessen, aber ein Führen unter BtM Einfluss kann dir eben nicht nachgewiesen werden. Auch dann nicht, wenn du am Sa hingehst. Hast du jetzt weiter konsumiert? Bitte nicht machen. Konsum an sich ist ohne Verkehrsverstoß eben nicht verboten, für den Besitz gibt es allerdings ein strafrechtliches Ermittlungsverfahren. Klingt alles recht verworren.
    Dass du einen regelmnäßigen Konsum selber eingeräumt hast, ist eher unklug, denn bei jedem Verkehrsverstoß mit mehr als 1,0 ng THC aktiv kann dir nun theoretisch die FE entzogen werden. Also musst du dich einschränken und schlicht zwischen Konsum und Fahren trennen und bitte erst nach drei Tagen fahren.
    Wenn Du Hilfe brauchst, Herr Schüller ist bundesweit tätig, am besten schickst du eine Mail an obige Kontaktdaten.

  • #998

    Marcel (Mittwoch, 15 November 2017 22:15)

    Sehr geehrter Herr Schüller,

    Am Sonntag wurde ich von der Polizei kontrolliert.
    Ich stand auf einem Parkplatz mit meinem Auto, als ich von weitem ein Polizei Auto heranfahren sah.daraufhin stieg ich sofort aus dem Auto aus da ich im Besitz von Cannabis war. Sie hielten neber mir an und wollten eine allgemeine Personkontrolle durchführen, noch bevor meine Daten abgefragt wurden, fragte der Polizist mich " ob ich schon mal etwas mit der Polizei zu tun hatte, dazu sagte ich ja da ich ungefähr vor 6 Monaten schon mal mit Cannabis erwischt worden bin.. noch bevor er die Daten durchgegeben hat durchsuchte er mich und fand etwa 0,8 Gramm Cannabis.. anschließend durchsuchten die Polizisten mein Auto aber fanden natürlich nichts mehr. Der Polizist ( übrigens Drogenbeauftragter der Polizei unseres Landkreises) meinte zu mir, das er mich eigentlich zu einer blutabnahme mitnehmen müsste, aber er mir nochmal eine Chance geben würde da er mich nicht beim fahren erwischt hat und ich meinte das ich Student bin und rauche sehr selten( war gelogen rauche sehr viel in letzter Zeit, ca 2-3 Joints am Tag ca 3 Monate am Stück davor 3 Monate aufgehört). Der Polizist beschlagnahmte mein Autoschlüssel und eine Kopie meines Führerschein, und fordert mich auf bis spätestens Samstag zum Polizei Revier zu kommen und ein Urintest zu machen, sollte es negativ sein würde ich alles zurück bekommen.Er sagte auch das er die Führerscheinstelle nicht kontaktieren würde bis ich den Test mache. Natürlich weiß ich das durch mein Konsum meine Werte sehr hoch sind und deshalb auch unmögliche ist es zu bestehen deshalb meine Fragen. Darf er mir die Autoschlüssel überhaupt abnehmen? Wie schaut es aus wenn der Test positiv wäre, was passiert mit meinen Autoschlüssel ( teile das Auto mit meiner Mutter) ? Muss ich überhaupt einen Test machen? Darf ein Polizist beim Urintest auf mein Intimbereich gucken( kann nicht am pissoir pinkeln da mir mal was schlimmes auf einer öffentlichen Toilette passiert ist. Nennt man auch paruresis Krankheit). Können sie auch ein Fall übernehmen, ohne treffen da ich in der Nähe von Frankfurt am Main lebe? Welche Möglichkeiten habe ich ?

    Vielen Dank im Vorraus
    Marcel

    Ps. So eine Seite wie Sie erstellt haben, findet man nirgendwo. Dafür mein Respekt.


  • #997

    Bukem (Dienstag, 07 November 2017 12:22)

    @Herr Hahn: Ich kann Dir das nicht versprechen, dass nicht erneut ein äG angeordnet werden würde, ich würde da allerdings keinen Sinn drin sehen, da der gelegentliche Konsum ja bereits feststeht. Mehr könnte und sollte in einem äG ja nicht erforscht werden.
    Du musst aber wirklich weiter ernsthaft höllisch aufpassen, denn jeder Cannabis-Verstoß im Straßenverkehr mit 1,0 ng/ml THC oder mehr könnte jetzt für den Entzug der FE reichen, den der gelegentliche Konsum ist bereits belegt.
    Ebenso wäre der Mischkonsum von THC und Alkohol sowie der Konsum von jedem anderem BtM Grund zum Verlust der Fahreignung und damit der FE.
    Also bitte bitte richtig trennen. Heißt Freitag rauchen, Montag frühestens fahren, um auf Nr sicher zu gehen. Schau gerne unter dem Punkt THC Nachweiszeiten bei Drogen know how bei den Schwerpunkten hier auf der Seite. Nur Fragen könntest du unter dem Artikel nicht mehr stellen, da bereits voll, dann bitte hier

  • #996

    Herr Hahn (Montag, 06 November 2017 21:51)

    Hallo nochmal Herr Schüller,
    danke erstmal für die schnelle Antwort. Sie schreiben: "Ja, die können zumindest ein ärztliches Gutachten verlangen, das besteht ihr aber mit links, meldet euch hierzu nochmal."

    Das Ding ist, dass ich dieses Jahr schon einmal ein ärztliches Gutachten abgegeben habe, weil ich damals ebenfalls zu fuß unterwegs war und die Polizei eine Blutprobe von mir genommen hat (2,36 Promille & 4,3 ng THC COOH). In dem Gutachten hat die Psychologin mich der Kategorie "gelegentlicher Konsument" zugeordnet. Denken Sie, dass die FSST sich erneut melden wird? Erneut ein ärztliches Gutachten? Zur Erinnerung, es gab keinen Bezug zum Straßenverkehr, inkeinem der beiden fälle.

  • #995

    Bukem (Donnerstag, 02 November 2017 20:56)

    @Julian: Sofern der aktive THC Wert nicht mehr als 1,0 ng/ml betragen sollte, liegt keine Owi vor, daher kein Bußgeld, keine Punkte, kein Fahrverbot und die Staatskasse muss die Kosten der Blutprobe selber tragen
    Es ist damit lediglich der irgendwann je nach eigenem Konsumverhalten länger oder kürzer in der Vergangenheit liegende Cannabiskonsum nachgewiesen, der aber erstmal straf- und verkehrsrechtlich völlig unbedenklich ist.

    In §14 Fahrerlaubnis-Verordnung heißt es dazu: "Die Beibringung eines medizinisch-psychologischen Gutachtens kann angeordnet werden, wenn gelegentliche Einnahme von Cannabis vorliegt und weitere Tatsachen Zweifel an der Eignung begründen."

    Einfach so kann daher nicht einmal ein ärztliches Gutachten angefordert werden, sondern nur, wenn wenigstens weitere Tatsachen Zweifel an der Eignung begründen.
    Mit THC COOH Resten ein Fahrzeug zu führen, das Zeug ist immerhin bis zu drei Monate nachweisbar, ist so gesehen das, was von dir als geeigneter Kraftfahrer verlangt wird, weil du eben richtig zwischen Konsum und Fahren richtig zeitlich trennst und bis zu 72 Stunden nicht fährst.
    Die Anordnung eines äG in deinem Fall wäre grundsätzlich einfach so rechtswidrig, aber vorerst juristisch nicht angreifbar. Ist kompliziert und klingt auch so

  • #994

    Julian (Dienstag, 31 Oktober 2017 12:42)

    Hallo,

    Wie verhält es sich denn wenn man kontrolliert wird, alles verneint, die Polizei aber dennoch eine Blutprobe durchführt... dort kann kein aktives THC aber THC COOH festgestellt wird. Wird der Führerschein entzogen oder muss man lediglich ein ärztliches Gutachten machen lassen und kann den Führerschein behalten?

  • #993

    Bukem (Montag, 30 Oktober 2017 09:06)

    @Herr Hahn und ChillyE: Wie praktisch, zwei Fragen mit einer Antwort.
    Für beide gilt: Es laufen zwei unterschiedliche Verfahren, eins wg BtM Besitzes, welches vermutlich wegen der doch sehr überschaubaren Menge entweder direkt oder gegen Zahlung einer Geldauflage eingestellt wird oder schlimmstenfalls mit einer kleineren Geldstrafe , abhängig von eurem Einkommen, geahndet werden wird. Ist also nicht so schlimm

    Danach kann sich die Führerscheinstelle melden, ja. Gut ist erstmal, dass keiner von euch einen Verkehrsverstoß begangen hat, also bekifft gefahren ist, wer das macht, riskiert völlig zurecht seine Fahrerlaubnis.
    Ein einmaliger Verkehrsverstoß mit mehr als 1,0 ng/ml aktiven THC, also umgangssprachlich bekifft hinterm Steuer, und der Nachweis des zumindest gelegentlichen Konsums etwa durch eigene Aussage wie bei dir ChillyE oder durch entsprechende Untersuchung reicht zur Entziehung der FE.
    Damit das nicht passiert: Immer richtig zwischen Konsum und Fahren richtig trennen, bitte bis zu 72 Stunden warten, dann ist der aktive THC Gehalt sehr sicher unter den 1,0 ng.
    Die Führerscheinstelle hat den gesetzlichen Auftrag, ungeeignete Fahrer auszusortieren. Was sie hier darf, steht in dieser Norm:

    https://www.gesetze-im-internet.de/fev_2010/__14.html Bitte Lesen! Ich frag das das nächste Mal ab ;)
    Also, Kurzfassung: Ja, die können zumindest ein ärztliches Gutachten verlangen, das besteht ihr aber mit links, meldet euch hierzu nochmal. Ihr könnt bis dahin sogar in Maßen, nicht Massen weiter konsumieren.
    Die Anordnung eines äG ohne Verkehrsbezug ist eigentlich rechtswidrig, die machen das aber dennoch meistens so. Kann man erstmal nichts gegen machen

  • #992

    Herr Hahn (Sonntag, 29 Oktober 2017 22:42)

    Hallo Herr Schüller,

    ich wurde vor ein paar tagen nachts zu Fuß in einer kleinen stadt im Kreis Paderborn in MRW auf dem Heimweg vom Fitnessstudio von zivilen Polizisten mit einem Freund durchsucht. Angeblich wurde irgendwo eingebrochen und sie haben bei mir ungefähr 0.7 gramm marihuana, Blättchen, tipps und meinen Grinder gefunden und sichergestellt. In dem Grinder hatte ich im Staubfach noch ca 0.5 gramm Cannabisstaub. Mein Kollege hat sofort zugegeben, dass er ein Messer mitführe. Dies wurde sichergestellt. Er ist noch auf Bewährung. Mich würde interessieren was jetzt auf mich zukommt? Ich habe keine Aussage gemacht, der Polizist fragte lediglich ob ich zustimme dass das Gras vernichtet wird. Dem habe ich zugestimmt ansonsten habe ich nichts gesagt.

    Wird die Führerscheinstelle sich melden?

  • #991

    ChillyE (Samstag, 28 Oktober 2017 18:17)

    Hallo Herr Schüller,

    Wurde vor knapp 3 Jahren bei Köln/Bonn vom Zoll angehalten und Cannabis wurde in geringer Menge sichergestellt. Verfahren wurde eingestellt. In Bezug auf meine FE ist im Nachgang nie etwas getestet oder angefordert worden.
    Vor einem Monat zu Fuß kontrolliert und ca. 0,5g Cannabis sowie ein Grinder (Mühle zum Zerkleinern) konfisziert worden. Auf eine Frage des Beamten wie oft ich konsumiere LEIDER mit "ab und zu" geantwortet. Protokollierte Aussage verweigert. Belehrung unterschrieben.
    Seit dem Tag Konsum vollständig eingestellt.
    Bin ansonsten ungescholtener Bürger.
    1. Sofern mir Geldstrafe angeordnet, lohnt sich anwaltliches Vorgehen dagegen?
    2. Muss ich mit irgendwelchen Anordnungen / Maßnahmen in Bezug auf meine FE rechnen?

    Vielen Dank bereits für Ihre Ausführungen.

  • #990

    Bukem (Donnerstag, 26 Oktober 2017 16:07)

    @Herr Vorragend: Nein, in einem strafrechtlichen Ermittlungsverfahren bzw in einer Ordnungswidrigkeitssache, denn darum geht es nun mal, hat man als Beschuldigter bzw Betroffener das Recht, nicht nur die Aussage zu verweigern, sondern sogar zu lügen, was das Zeug hält. Zum Angeben: Nemo tenetur se ipsum accusare - niemand ist verpflichtet, sich selbst anzuklagen. Das ist eines der Grundprinzipien jeder europäischen Strafprozessordnung.
    Du solltest auch sonst im Zweifel nie irgendeinen Drogenkonsum einräumen, auch eine Pille bei der Loveparade 1995 gefährdet heute Deine Fahreignung.
    Ganz wichtig: Bei einem späteren ärztlichen Gutachten bist du nicht im Strafverfahren und hast da eine Wahrheitspflicht. Klingt kompliziert? Meld dich bei weiteren Fragen

    PS: der einzige gute Reim von Fettes Brot:" Wer ist das Gesangstalent im weißen Hemd?...Für Sie immer noch Herr Vorragend"

    @T: Ob Tattoos eine Blutuntersuchung rechtfertigen? Also letztlich kann die Polizei immer Verdachtsmomente behaupten wie rote Augen, wirrer Eindruck, nervöse Reaktion oder einfach nur Grasgestank, kann man nur schwer widerlegen.
    Wichtig: Die machen nicht sofort eine Blutuntersuchung, die kostet nämlich knapp 1000€, die machen dafür einen Urinschnelltest, erst wenn dieser ausschlägt, wird eine Blutuntersuchung erfolgen, die Staatskasse bliebe sonst auf den Kosten sitzen, sofern kein Nachweis erfolgt

  • #989

    Herr Vorragend (Mittwoch, 25 Oktober 2017 23:04)

    Sehr geehrter Herr Schüller,
    Sie weisen zurecht daraufhin, dass man bei einer Verkehrskontrolle keinerlei Angaben zum Drogenkonsum tätigen sollte bzw. die Aussage schlichtweg verweigern sollte.
    Können Sie mir den Unterschied erklären zwischen Aussage verweigern und Drogenkonsum verneinen? Explizit gefragt: können Probleme auf mich zukommen, wenn ich den Drogenkonsum verneint habe sowie die Aussage, noch nie was mit Drogen zu tun gehabt zu haben, verneint habe, obwohl die Blutprobe das Gegenteilige aussagt? Falls dem so ist, würde ich mich über eine kurze Antwort freuen, weshalb es schlauer wäre die Aussage zu verweigern, anstatt den Drogenkonsum zu verneinen. Mit freundlichen Grüßen

  • #988

    T (Mittwoch, 25 Oktober 2017 04:50)

    Hallo,

    wenn man angehalten wird, keinerlei Auffälligkeiten an den Tag legt und bei der Fragen ach Drogenkonsum , bestimmt verneint welche zu nehmen.

    Bei der Frage nach Kopf in Nacken, Strich gehen etc. auch verneint,weil die Herren in blau keine Ärzte sind.

    Aber Aufgrund z.B. tätowierter Arme zu einem Urintest aufgefordert wird und diesen auch verneint, weil man sich ja keinem Fehlverhalten bewusst ist -> Wird ja vermutlich, automatisch ein Bluttest gefordert (klar , die Herren werden da ja skeptisch).

    Macht es Sinn, vor diesem Test seinen Anwalt zu kontaktieren, oder macht dies keinen Unterschied?

    Welches Vorgehen würden Sie im Falle einer Kontrolle Aufgrund Ihres Erfahrungsschatzes vorschlagen? Vorausgesetzt ist immer ein ordentliches, gepflegtes Auftreten ohne Auffälligkeiten...