Rechtsanwalt und Strafverteidiger

 

Björn Schüller

Konsul Smidt Straße 8 R

28217 Bremen

 

Telefon: 0421 - 40 898 364

 

Mobil: 0157 - 82 77 39 34

 

Fax: 0421 - 16 767 5269

 

Mail: kontakt@strafverteidiger-schueller.de

 

Termine nur nach Vereinbarung!

Rechtsanwalt Björn Schüller aus Bremen

 

Ihr Ansprechpartner rund um das Betäubungsmittelrecht, das Strafrecht und das Verkehrsrecht.

 

"Es gibt keine harten oder weichen Drogen. Es gibt nur harte oder weiche Konsummuster."

 

Wenn Sie Ärger mit Polizei, Staatsanwaltschaft und dem Gericht wegen Betäubungsmitteln haben, stehe ich Ihnen kompetent und ohne Vorurteile zur Seite.  Sie haben eine andere Straftat begangen und brauchen Hilfe? Dann machen Sie von Ihrem Schweigerecht Gebrauch und vereinbaren einen Termin mit mir.

 

Ich vertrete Sie gegenüber allen deutschen Gerichten und Staatsanwaltschaften auf sämtlichen Gebieten des Strafrechts sowie des Ordnungswidrigkeitenrechts und Verwaltungsrechts.

 

Sie haben Probleme mit Ihrer Fahrerlaubnis (Punkte/Alkohol/Drogen)?

 

Verweigern Sie jede Aussage gegenüber der Polizei und melden Sie sich umgehend bei mir!

 

WICHTIG:

 

Zur Vermeidung immer wieder vorkommender schwerer Fehler bei polizeilichen Verkehrskontrollen wegen Drogen und bei Hausdurchsuchungen bitte diese Formulare ausdrucken und für den Ernstfall griffbereit im Auto und in Haus/Wohnung zurecht legen. Die Formulare sind von der Polizei auszufüllen, es geht in erster Linie darum, dass dokumentiert wird, dass Sie die Aussage verweigern und keine "freiwilligen" Fehler machen.

 

 

Drogen im Straßenverkehrsrecht

 

Unterschiedliche Behandlung von Drogen und Alkohol (Verletzung des Gleichheitsgrundsatzes, Art. 3 Abs. I GG?)

 

Die "weiche" Droge Cannabis und die "harten" Drogen (u.a. Amphetamin, MDMA, Speed, Morphin, Heroin, Kokain, Crack, Freebase) - und die Substitutionsmittel Methadon, Polamidon, Buprenorphin, Kodein, Dihydrocodein, Levacetylmethadol und retardierte Morphine

 

 

Strafrecht und Ordnungswidrigkeitenrecht:

 

Der Straftatbestand des § 316 Abs. I StGB - Trunkenheit im Verkehr: Begriff der "Fahruntüchtigkeit"/ Welche Strafen drohen bei § 316 StGB?

 

§ 316 StGB bei Alkohol: Ab wieviel Promille mache ich mich strafbar?

 

§ 316 StGB bei "anderen berauschenden Mitteln"

 

Der Tatbestand der Ordnungswidrigkeit nach § 24 a Abs.2 StVG (u.a. Rechtsfehler der Bußgeldbehörde, Begriff der "Wirkung", Fragen zu Vorsatz oder Fahrlässigkeit)

 

Strafrechtliche Folgen für die Fahrerlaubnis (u.a. Sicherstellung und Beschlagnahme des Führerscheins, Vorläufiger Entzug der Fahrerlaubnis nach  § 111 a StPO, Entzug der Fahrerlaubnis nach § 69 Abs. I StGB, Verkürzung der Maßregel nach § 69 a Abs. 7 StGB, Fahrverbot nach § 44 StGB, Entzug der Fahrerlaubnis wegen Drogendelikten)

 

 

Verwaltungsrechtliche Maßnahmen:

 

Ärztliches Gutachten beim Verdacht auf Konsum harter Drogen

 

Ärztliches Gutachten beim Verdacht auf Konsum von Cannabis

 

Ärztliches Gutachten beim bloßen Besitz von Betäubungsmitteln (BtM) mit und ohne Bezug zur Teilnahme am Straßenverkehr

 

Rechtsgrundlagen für den verwaltungsrechtlichen Entzug der Fahrerlaubnis

 

Fahreignung bei nachgewiesenen Konsum von Cannabis

 

Fahreignung bei nachgewiesenen gelegentlichen Konsum von Cannabis und mangelnden Trennen zwischen Konsum und dem Führen eines KFZ

 

Konsum von Ectasy und Kokain

 

Anordnung einer MPU

 

Anordnung eines ärztlichen Gutachtens

 

Abhängigkeit von BtM

 

Anordnung der sofortigen Vollziehung

 

Wiedererteilung der Fahrerlaubnis (u.a. Probleme mit dem Nachweis der Abstinenzzeit)

 

 

Fahrerlaubnisrecht im weiteren Sinne

 

MPU Bestehen - Hilfe zur Selbsthilfe. PDF-Skript zum Download, alle Anlassgruppen (Drogen, Alkohol, Punkte) - über 100 Seiten Kompaktwissen

 

Haaranalyse kein sicherer Beweis für THC Konsum. Möglichkeit der externen Kontamination mit THC COOH erstmals wissenschaftlich bewiesen - das "Aus" für die Haarproben?

 

 

Alkohol am Steuer - Begleitetes Fahren ab 17 - Beweislast im Fahrerlaubnisrecht - Cannabis und Fahreignung -  Personenbeförderungsschein und Drogen - Das neue Punktesystem - Fahrerlaubnis auf Probe - MPU - Neuerteilung Fahrerlaubnis - Kosten einer MPU - Kursempfehlung nach MPU - Fahrverbot und Entziehung der Fahrerlaubnis - neues Punkte System - Rechtsschutzversicherung und Fahrerlaubnis - EU Führerschein / Fahrerlaubnis - Eignung,  bedingte Eignung, Ungeeignetheit und Befähigung -

Untersuchungsanläße für die MPU - Entzug der Fahrerlaubnis durch den Strafrichter nach § 69 StGB - Eignungszweifel bei Alkoholproblematik - Die richtige Vorbereitung auf die MPU, was ist wichtig? - MPU bestehen bei gelegentlichen Cannabis Konsum und fehlenden Trennungsvermögen - Generelle Hauptfehlerquellen bei der MPU (alle Anlässe) - MPU Verjährungsfrist / Fahrerlaubnis zurück nach 15 Jahren auch ohne Gutachten? - Das Obergutachten im Fahrerlaubnisrecht

 

 

 

- Allgemeines Strafrecht -

 

Delikte gegen das Leben und die körperliche Unversehrtheit

 

Totschlag - Mord - Tötung auf Verlangen - Schwangerschaftsabbruch - Aussetzung - Fahrlässige Tötung - Körperverletzung - Gefährliche Körperverletzung - Schwere Körperverletzung - Körperverletzung mit Todesfolge - Körperverletzung im Amt - Beteiligung an einer Schägerei -

 

 

Eigentums- und Vermögensdelikte

 

Diebstahl - Diebstahl mit Waffen - Bandendiebstahl - Wohnungseinbruchsdiebstahl - Schwerer Bandendiebstahl - Unterschlagung - Betrug - Computerbetrug - Versicherungsmißbrauch - Erschleichen von Leistungen - Untreue - Scheck- und Kreditkartenmissbrauch - Hehlerei - Geldwäsche -

 

 

Raub und raubähnliche Delikte

 

Raub - Schwerer Raub - Räuberische Erpressung - Räuberischer Diebstahl - Raub mit Todesfolge - Räuberischer angriff auf Kraftfahrer - Erpresserischer Menschenraub - Geiselnahme -

 

 

Straßenverkehrsdelikte


Gefährlicher Eingriff in den Straßenverkehr - Gefährdung des Straßenverkehrs - Trunkenheit im Verkehr - Unerlaubtes Entfernen vom Unfallort - Vollrausch - Unterlassene Hilfeleistung -

 

 

Sonstige Delikte

 

Sachbeschädigung - Brandstiftung - Urkundendelikte - Geldfälschung - Freiheitsdelikte - Delikte gegen die Staatsgewalt und die öffentliche Ordnung - Eigennutzdelikte - Aussagedelikte - Begünstigung, Strafvereitelung, Falsche Verdächtigung und Vortäuschen einer Straftat - Beleidigungsdelikte - Indeskretionsdelikte - Korruptionsdelikte -

 

 

- Betäubungsmittel und Recht -

 

 

Grundwissen zu Betäubungsmitteln und Recht

 

Basics Cannabis - Geschichte, Grundbegriffe, Wirkungen, Strafbarkeiten, Cannabis und Grundrechte, Recht auf Rausch, Statistiken uvm - ein Überblick

 

Amphetamine - die wichtigsten Fakten über Speed, Crystal, MDMA, MDA, MDE - Geschichte, Wirkungen und rechtliche Fragen

 

Kokain und Crack: Alles was man wissen muss...Geschichte, Botanik, Wirkungen und rechtliche Fragen

 

Opium Produkte und Opioide: Wissenswertes über Heroin, Codein und Co.

 

Alkylindolgruppe: Über LSD, DMT, Psycolibin, Ayahuasca - Psilos, Lianen, Pappen und mehr

 

Naturdrogen und pflanzliche Gifte: Von Alraune, Stechapfel, Bilsenkraut, Strychnin u.v.m. - Wirkungen und rechtliche Fragen

 

Drogen und Straßenverkehr - eine Zusammenfassung (Grenzwerte, Ordnungswidrigkeiten, Straftaten, Fahrerlaubnisentzug uvm.)

 

Wie verhalten Sie sich richtig, wenn Sie eine Vorladung von der Polizei, der Zollfahndung oder Steuerfahndung erhalten? Hingehen oder absagen?

 

Knastvermeidungsstrategien: Was sollten Sie als Grower, Dealer oder Konsument beachten, wenn Sie nicht ins Gefängnis wollen?

 

Körperliche Untersuchung, Blutprobe, DNA Analyse: Zu den §§ 81 a,e,f,g StPO: Genetische Fingerabdrücke, den Blick in Körperöffnungen und mehr

 

Welche Strafe gibt es wofür?

 

Big Brother is watching you

 

Erklärung der Mengenbegriffe 

 

BtM der Anlage I des BtMG (Cannabis und Co.) 

 

BtM der Anlage II des BtMG 

 

BtM der Anlage III des BtMG 

 

Die "geringe Menge" gängiger Betäubungsmittel wie Cannabis, MDMA, Kokain, Speed und Heroin

 

Die "nicht geringe Menge" gängiger Betäubungsmittel

 

Growerkollektiv als Bande (5 Jahre Mindeststrafe drohen) 

 

Über Waffen und gefährliche Werkzeuge 

 

Der weit ausgelegte Begriff des Handeltreibens 

 

Die Kronzeugenregelung des § 31 BtMG 

 

So erhalte ich bei einer MPU den Führerschein zurück 

 

Betäubungsmittel in der Szenesprache

 

Cannabis zur Schmerzreduzierung und der rechtfertigende Notstand, § 34 StGB

 

Ich bin mit THC im Verkehr auffällig geworden...was hat es mit § 24 a StVG auf sich?

 

Ärztliches Gutachten beim bloßen Besitz von Betäubungsmitteln wie Cannabis - wann ist dieses gerechtfertigt?

 

Nachweiszeit von Cannabis in Blut und Urin - wie lange sind THC und THC-COOH nachweisbar? Wie wirken sich diese Abbauwerte auf die Fahrerlaubnis aus?  Fahrerlaubnisentzug trotz Fahrverbot von einem Monat nach § 24 a StVG - geht das?

 

Ärztliches Gutachten wegen Cannabis am Steuer: Über die 6 Stunden Regel und den damit zusammenhängenden Probierkonsum als Schlüssel zur positiven Begutachtung

 

Die Haaranalyse auf Drogen: Wie schnell wächst das Haar, was lagert sich wielange ein uvm.

 

Wann ist die Argumentation mit einem experimentellen Konsum von Cannabis im Fahrerlaubnisrecht "gerichtsfesst" - also hinreichend glaubhaft?

 

Die Maastricht Studien und die Argumentation im Fahrerlaubnisverfahren: THC Abbau aus wissenschaftlicher Sicht bei Probierkonsum - die 6 Stunden Regel

 

Erhebliche unterschiedliche Werte bei verschiedenen THC-COOH Varianten (frei und gesamt), längere Nachweiszeit von THC durch Rückdiffusion des aktiven THC´s im Fettgewebe also die fahrerlaubnisrechtliche "Diätfalle", der Cannabis-Influence Factor (CIF) und der Kreatininwerte

 

Strafzumessungserwägungen

 

Verminderte Schuldfähigkeit aufgrund BtM-Abhängigkeit oder: Wie breit muss ich sein, um nicht die volle Strafe zu kriegen - reicht schon die Angst vor Entzugserscheinungen?

 

Bei kleineren BtM Delikten: Freiheitsstrafe als letztes Mittel - vorrangig Einstellung oder Geldstrafe

 

Jugendstrafe - Über schädliche Neigungen...wann haben Personen unter 21 Jahren mit Freiheitsstrafen zu rechnen?

 

 

Straftatbestände im Betäubungsmittelrecht


Gesetzliche Grundlagen - Gesetzeszweck - Eigenkonsum - Tötungsdelikte - Handeltreiben - weitere Umsatzdelikte - Sonstiges Inverkehrbringen - Besitz - Grenzüberschreitender Betäubungsmittelverkehr - weitere Straftaten im BtMG - Verschreibung/Substitution - Umgang mit BtM-Imitaten -

 

 

Betäubungsmittel in anderen Rechtsgebieten


Arbeitsrecht - Berufsrecht (Ärzte, Soldaten) - Beamtenrecht - Familienrecht - Gewerberecht - Miet-/Wohungsrecht - Sozialrecht - Sraßenverkehrs- und Ordnungswidrigkeitenstrafrecht - Verkehrsverwaltungsrecht (MPU) - Ausländerrecht - Polizeirecht -

 

 

Straftaten nach dem Gefahrstoffüberwachungsgesetz

 

Strafvorschriften und Stoffe

 

 

Verdeckte Ermittlungsmethoden, Durchsuchung und Beschlagnahme

 

Überwachung der Telekommunikation - Datenerhebung - Akustische Wohnraumüberwachung - Einsatz technischer Mittel außerhalb der Wohnung - Verdeckte Ermittler, Vertrauenspersonen und Lockspitzel - Durchsuchung und Beschlagnahme -

 

 

Rehabilitation


Notwendigkeit einer Behandlung - Unterbringung in einer Entziehungsanstalt - Zurückstellung nach § 35 BtMG - Abbruch der Behandlung und Widerruf der Zurückstellung - Anrechnung - Beendigung der Behandlung - Absehen von Verfolgung -

 

Mengenbegriffe


Geringe Menge - Normale Menge - Nicht geringe Menge (Heroin, Morphin, Kokain, LSD, Cannabisprodukte - Amphetamin - Ectasy u.a.) - Feststellung der Wirkstoffkonzentration - Minderschwere Fälle - Strafschärfung bei normalen Mengen - Nicht geringe Menge und Mittäterschaft -

 

Drogen  und Straßenverkehr:

 
Strafbarkeit des Führens eines Fahrzeugs und Einfluss von BtM - Ordnungswidrigkeiten beim Führen von Kraftfahrzeugen und Einfluss von BTM - Führerschein- und Fahrerlaubnismaßnahmen im Straf- und Ordnungswidrigkeitenverfahren - Verwaltungsrechtliche Maßnahmen (MPU) bei Auffälligkeiten mit BtM - Haaranalyse -

 

 

 

Betäubungsmittel, Drogen, Gifte und Grundstoffe von A - Z im Detail

 

Bei vielen Straftaten im Zusammenhang mit Betäubungsmitteln gibt es häufig viel Strafe für relativ wenig Einsatz. Egal ob bei Anbau, Einfuhr, Handeltreiben u.a. - der Grundsatz ist: Das BtM-Recht ist ein denkbar schlechter Spielpatz  für Leute, die nicht schnell als Straftäter gelten wollen. Wer die Finger nicht davon lassen kann, sollte über die Grundzüge des BtMG zwingend Bescheid wissen.

 

Zudem sind Drogen generell mit Vorsicht zu behandeln. Safer Use und ein bedachter Umgang sollten für jeden verpflichtend sein. Niemand muss sich vorschreiben lassen, was er nimmt und was nicht. Trotzdem: Es gibt viel chemischen Müll v.a. im Bereich der synthetischen Drogen und die Langzeitwirkungen sind kaum erforscht. Vieles stiftet mit Sicherheit mehr Schaden als Nutzen ("Crystal" sei hier mal besonders hervorgehoben) und es macht Sinn, um bestimmte Substanzen einen großen Bogen zu machen.

 

 

A      

                                                        

Abstral - Acamprosat - Acamprosat-CalciumAcemannan - Acetyl-alpha-methylfentanyl - Aceton - N-Acetyl-Methoxyl-Tryptamin - Aconitin - AICAR - Alkylindol-Gruppe - Allobarbital - Allylprodin - Alphameprodin - alpha-Metylfentanyl - alpha-Methytryptamin - Alphameprodin - Alprazolam - Alraune - AM 694Amfepramon - Amphetamin (Speed) - Amylnitrit (Poppers) - Anticraving Substanzen (Entwöhnungsmittel) - ArecaidinArecolin - Arsenik - Atropin - Ayahuasca - Aztekensalbei

 

 

B

 

Baeocystin - Banisterin (=Harmin) - BDMPEA (=2-CB) - BenzodiazepineBetelnuss - Bilsenkraut - Blausäure - Brechnuss - Bromazepam - Brucin - Buprenorphin - BupropionButalbital - Butan - Butylnitrit - Butylon - BZP

 

 

C

 

Cafilon - Camazepam - Cannabinol - Cannabis (Indica, Ruderalis, Sativa) - Cannabisöl - Cannabispflanzen - Cannabis Samen - Carbromal - Carfentanyl   -  Cathin - Cathin Hydrochlorid - Cathinon Gruppe -  Cephalo-Teknosal - Chacruna - Chandoo - Chinarindenbaum - Chinin - Chlordiazepodix - Chlorethylen - Chloroform - Chondodendron Tomenttosum - Christuspalme - Chromium Picolinate - 2CI - Cialis - Cineol - cis Tilidin - Clenbuterol - Cliradon - 6-Cl-MDMA - Clobazam - Clomethiazol - Clonazepam - Clonidin - Clonitazen - Clorazepat - Clotiazepam - Cloxazolam - Cocain - D-Cocain - Coca-Paste - Cocastrauch - Cocasamen - Codein - Coffein - Cola - Colabaum - Cola-Nuss - Colchicin - Commiphora Mukul - Concerta - Coniin - Corticotropin - CP 47, 497 - m-CPP - Crack - Cras - Creatine-Monohydrat - Crystal Meth - Cumarin - Curare - Cyanwasserstoff - Cyclobarbital - Cymol - Cytisin

 

 

D

 

Damiana - Damianin - Darbepoietin - Datura - DDT - DEET - Dehydro-Epi-Androstendion - Delorazepam - Delta-6a(10a)-Tetrahydrocannabinol - Delta-6a-Tetrahydrocannabinol - Delta-7-Tetrahydrocannabinol - Delta-8-Tetrahydrocannabinol - Delta-9-Tetrahydrocannabinol - Delta-10-Tetrahydrocannabinol - Desoxy-Methyl-Testosteron - DET - Develin retard - Dexfenfluramin - Dexmethylphenidat - Dextromethadon - Dextromethorphan - Dextromoramid -Dextrorphan - DHB - DHC 60 - DHEA - Diacetylmorphin - Diamorphin - Diäthylbostrol - Diazepam - Dichlor-Dipehnyl-Trichlorethan - Dichlorethan - Diethylaminopropiophenon - Diethylether - Diethylpropion - Diethyltoluamid - Diethyltryptamin - Digitalis - Digitonin - Digitoxigenin - Digitoxin - Dihydrocodein - Dihydrokavain - 2,3-Dimethoxystrychnin - Dimethylbenzol - DMHP - Dioxin - Diphenhydramin - Distickstoffoxid - Disulfiram - DMA - DMT - DOB - DOC - DOET - Dolantin - Dolo-Neurotrat - Doloprolixan - DOM - L-Dopa - Dormicum - Doxepin - Dronabinol - Drostanolon - Drotebanol - Durogesic - DYN-EPO

 

 

E

 

E 605 - Ecgonin - Ecstasy - Ecstasy Light - Eisenhut - Engelstrompete - Ephedra - Ephedrin - Ephedron - Epicatechin - EPO - Epoietin-Delta - Eptadone - Equasym - Erythoxylum Coca - Erytropietin - Esketamin - Essigsäure - Essigsäureanhydrid - Estazolam - Ether - Ethylen - Ethylenchlorid - Ethylloflazepat - Etonitazen - Etoxeridin - Etryptamin

 

 

F

 

Faulbaum - Fencamfamin - Fenetyllin - Fenfluramin - Fentanyl - Fentanyl-Gruppe - Fingerhut - FLEA - Flephedron - Fludiazepam - Flunitrazepam - 4-Fluoramphetamin - Fluoximesteron - Flurazepam - 4-FMA - Formoterol Formula A-P-L - Fortal - p-FPP - Fucus Vesiculosus - Furethidin

 

 

G

 

Gamma-CHC - Gamma-Hexachlorcyclohexan - Gamma-Hydroxy-Butyrat - Garcinia Cambogia - GBL - Gelbwurz - Gelee Royale - Gestrinon - GHB - Giftlattich - Ginseng - Glucocorticoide - Glucocorticosteroide - Goldregen - Gonadotropin - Gotucola - Guarana - Guggulsteron - GW 1516  

 

 

H

 

Halazepam - Halocion - Haloxazolam - Hämoglobin - Harmalin - Harmin - Haschisch - Hawaiian Baby Woodrose - HemAssist - Herbal Ecstasy - Herbzeitlose - Heroin - HES - HGH - Hojas de Maria Pastora - Hopfen - Hordenin - Human-Growth-Hormon - Hydromorphon - Hydroxocobalamin - Hydroxy-Beta-Methyl-Butyrat - Hydroxypethidin - Hyoscyamin - Hypericin - HYQ

 

 

I

 

Iboga - Ibogain - Ibotensäure - IGF-1 - Ignatiusbohne - Ingwer - Insulin - Ipecac-Sirup - Isobutylen - Isobutylnitrit - Isopentylnitrit - Isopren - Isosafrol 

 

 

J

 

Jaborandi - Jetrium - Johanniskraut - JWH-Alkylindole

 

 

K

 

Kaffee - Kakaobaum - Kap-Aloe - Kath - Kavain - Kava-Kava (Rauschpfeffer) - Ketamin - Ketazolam - Ketorolac - Khat - Kokain - Kokain-Hydrochlorid - Kola-Nuss - Kolchizin - Koloquinte - K.O. Tropfen - Kratom - Kreatin - Kroton- Krötensekret

 

 

L

 

Lachgas - Levomethadon - Levomethadon-Hydrochlorid - Levomethorphan - Levorphanol - Librium - Lidocain - Lindan - Liquibol 9100 - Liquid Ectasy - Lobelie - Long R3 - Loprazolam - Lorazepam - Lormetazepam - LSD - Lupanin - Lupine - Lupinidin - Lupulin - Lysergsäure - Lyserg-Säure-Diethylamid  

 

 

M

 

1M-3PP - Maca - Madar D4 - Ma-Huang-Extrakt - Maiapfel - MAL - Mandragonin - Mandragora - Mandrax - Marihuana - Marinol - MDBD - MBZP - MDA - MDE - MDEA - MDMA - Mebroqualon - 4-MEC - Mecloqualon - Medazepam - Medikinet - Meerträubel - MEK - Melatonin - 5-Meo-DIPT - 5-Meo-DMT - Mephedron - Meprobamat - Mescalin - Mesocarb - Mesterolon - Metamizol - Metandienon - Metformin - Methadon - Methadon-Gruppe - Methamphetamin - Methaqualon - Methaqualon-Derivate - Methcathinon - Methedron - 5-Methoxy-DMT -  Methylacetylmorphin - Methylaminorex - 4-Methylamphetamin - Methylenbenzol - 3,4 Methylendioxypyrovaleron - 3-Methyl-Fentanyl - Methylguanidinessigsäure - Methymethaqualon - 4-Methylmethcathinon - Methylon - Methylphenidat - Methylphenobarbital - Methyl-Testosteron - 3-Methylthiofentanyl - Midazolam - MMDA - Modafinil - Mohnstrohkonzentrat - Monoacetylmorphin - Morpheridin - Morphin - Morphinan-Gruppe - Morphium - MPPP - 4-MTA - Muscaridin - Muscazon - Muskatnuss - Mutterkornpilz - Myristicin

 

 

N

 

Nabilon - Nachtschattengewächse - Naloxon - Naltrexon - Nandrolon - Naphyron - Narcetin - Narcotin - Natrium-Bento-Barbital - Nefopam - Nelkenzimtbaum - Nicotin - Nieswurz - Nimetazepam - Nitrazepam - Nitrostigmin - Nordazepam - Norephedrin - Norlevorphanol - Normethadon - D-Norpseudoephedrin - Norspan - Noscapin - Novanox - NPB - Nutzhanf

 

 

O

 

Ololiuqui - Opiate - Opium - Opiumtee - Orlistat Oxandrolon - Oxazepam - Oxazolam - Oxycodon - Oxygesic - Oxymetholon - Oxymorphon 

 

 

P

 

Palfium - Papaver Bracteatum - Papaverin - Papaver Orientale - Papaver Rhoeas - Papaver Somniferum - Paracefan - Passionsblume - PCE - PCP - PCPr - Pemolin - Pentazocin - Pentobarbital - PEPAP - Pethidin - Peyote - Phenacozin - Phendimetrazin - Phenobarbital - Phenomorphan - Phenoperidin - Phentermin - Phenylamin - Phenylephrin - Piminodin - Pinazepam - Piperidin - Pipradrol - PMA - PMEA - PMAA - Poppers - PPMA - PPP - Praxiten - Preludin - Prodin-Gruppe - Properidin - Pseudo-Ectasy - Pseudo-Ephedrin - Psilocin - Psilocybin - Psilos - Pyrazolon

 

 

Q

 

Quartz - Queen Ann´s Lace - Quinolone

 

S

 

Sadebaum - Safrol - Salvia Divinorum - Salvinorin A - San Pedro Kaktus - Schierling - Schlafmohn - Schlangenwurz - Schwarzer Nachtschatten - Schwarzes Bilsenkraut - Schweine-Speed - Scopolamin - Sennes - Sernyl - Serotonin - Sida Cordifolia - Soma - Somatropin - Stanozolol - Stechapfel - Steppenraute - STH - Strychnin - Strychnos - Sufentanyl - Super Chrom II - Super Fat Burners

 

 

T

 

Tabak - Targin - Taurin - Tavor - Tee - TCP - Temazepam - Temgesic - Teonanacatl - Terbutalin - Terristris - Testosteron - Tetracain - Delta 6a THC - Delta 6a (10a) THC - Delta 7 THC - Delta 8 THC - Delta 9 Tetra Hydro Cannabinol - Delta 9 (11) THC - Delta 10 THC - Tetrazepam - TFMPP - THC - THC Carbonsäure COOH - Thebacon - Thebain - Theobromin - THG - Thiofentanyl - Thuja - TMA - Tollkirsche - Tollkraut - Toratex - Tradon - Transtec Pro - Triazolam - Tribulus - Trimepiridin - 2,4,5 Trimethoxyphenylamphetamin - Tropax

 

 

U

 

Upas Baum

 

 

 

V

 

Valium - Veratrin - Versed -  Viagra - Vintylbarbital

 

 

W

 

Wahrsagersalbei - Weidenrinde - Weinraute - Weißer Nieswurz - Weißes Bilsenkraut -  White Willow Bark - Wurmfarn

 

 

X

 

X112T - Xocoatl  

 

 

Y

 

Yaba - Yangonin - Yohimbe - Yohimbin

 

 

Z

 

Zauberpilz - Zolpidem

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Rechtsanwalt

 

Björn Schüller

Konsul Smidt Straße 8 R

28217 Bremen

 

Telefon: 0421 - 40898364

 

Mobil: 0157 - 82773934

 

Fax: 0421 - 167675269

 

Mail: kontakt@strafverteidiger-schueller.de

 

 

Bei Problemen (Ermittlungsverfahren, Hausdurchsuchung, Vorladung zur Vernehmung, U-Haft etc.) mit Polizei, Staatsanwaltschaft, Gericht oder der Fahrerlaubnisbehörde (Führerschein und MPU) nehmen Sie bitte Kontakt auf.

 

Wir werden gemeinsam versuchen, die bestmögliche Lösung zu finden - Einstellung, niedrige Strafe, Strafbefehl oder wenigstens noch Bewährung in Strafsachen und (Wieder-) Erhalt der Fahrerlaubnis im Fahrerlaubnisrecht.

 

Ihr Anwalt und Strafverteidiger aus Bremen - ich übernehme Mandante aus dem ganzen Bundesgebiet, den Schwerpunkt bildet aber Norddeutschland (u.a. Aurich, Bremerhaven, Flensburg, Göttingen, Hamburg, Hannover, Hildesheim, Kiel, Leer, Lübeck, Lüneburg, Magdeburg, Meppen, Nordhorn, Oldenburg, Rostock, Rotenburg, Schwerin, Stade, Verden, Wilhelmshaven und Wolfsburg). Das heißt aber nicht, dass Mandanten aus München, Frankfurt am Main bzw. Oder, Stuttgart, Düsseldorf, Leipzig, Nürnberg, Dresden, Wuppertal, Bielefeld, Mannhein, Bonn, Berlin, Wiesbaden, Augsburg, Osnabrück oder Braunschweig weniger gern gesehen sind...

 

Kommentare: 1987
  • #1987

    Rechtsanwalt Schüller (Samstag, 13 Februar 2021 23:34)

    ebenfalls Hallo :-)

  • #1986

    Joe (Samstag, 13 Februar 2021 05:28)

    Hallo

  • #1985

    Rechtsanwalt Schüller (Donnerstag, 04 Februar 2021 00:11)

    @Alex:

    Es wurde nur Urin genommen - kein Blut? Eine Urinprobe ist nicht gerichtsfest.

    Hatten Sie den Tag nur getrunken oder auch Cannabis konsumiert?

    Der Akte müsste das Ergebnis der Urinprobe doch vorliegen, oder? Ärztliches Gutachten ist wegen des Cannabis wahrscheinlich, bei nachgewiesenen Mischkonsum droht die direkte Entziehung der Fahrererlaubnis. Aber dem Grunde nach gilt letzteres nur wenn eine Blutprobe dies bestätigen würde. Geht nicht. Also dürfte ein ärztliches Gutachten realistischer sein. Aber ohne Akteneinsicht ist das Rate mal mit Rosenthal. Warum fragen Sie diesbezüglich nicht Ihren Anwalt? Ich möchte diesem ungern ins Handwerk pfuschen...

  • #1984

    Alex (Mittwoch, 03 Februar 2021 15:33)

    Guten Tag Herr Rechtsanwalt Dipl. Jur. Björn Schüller,


    Ich möchte kurz meine Situation schildern.

    Am 17.7.20 gab es bei mir eine Polizeilichemaßnahme, nach einem Streit mit meiner Freundin in unseren vier Wänden.
    Ein Nachbar hatte wegen der lautstarken Auseinandersetzung die Polizei gerufen.
    Diese kamen folglich und betraten aus besagtem Grund unsere Wohnung. (Wir haben beide nicht wenig getrunken gehabt da wir zuvor von einer Familienfeier kamen. ..80 Geburtstag und Opas Schnapps.)
    Die Beamten trafen uns beide in der Wohnung an und wollten sich vergewissern das alles in Ordnung ist.
    Für mich alles nachvollziehbar.


    Mein Problem waren allerdings 2 in der blühtestehende Cannabis Pflanzen sowie 3 kleine (5-10cm hohe) Jungpflanzen und 7,5 Gramm "Cannabiskraut".

    Darauf folgte eine neue Maßnahme im vollem Umfang der möglichen Mittel. Hausdurchsuchung mit Diensthund usw. Zwischenzeitlich befanden sich 8 Beamte in der Wohnung.

    Da ich angetrunken war und mich über das Ausmaß der Maßnahme auch noch beschwerte wurde ich im Anschluss auch noch mit zur Wache genommen.

    Mir wurde dann eine Urinprobe unter Androhung einer drohenden, angeordneten Blutentnahme abgenommen.
    Der Beamte gab mir noch zu verstehen das es dazu diene mein Konsummuster heraus zu finden um dieses der Füherscheinstelle zukommen zulassen.

    Ich habe mir nach dem Wochenende ein Strafverteidiger genommen der es nun geschafft hat das der Staatsanwalt das Verfahren nach 31a einstellt.

    Wie ich bereits in mehreren Einträgen hier gelesen hab ist das kein Grund beruhigt zu sein und sich die Führerscheinstelle unabhängig vom Strafverfahren einschaltet.

    Ich habe allerdings noch nichts über ein solches Vorgehen gelesen.
    Urin Drogenscreening durch die Polizei!
    Eher abklärung durch Ärztliches Gutachten.
    Normalerweise wird doch nur ein Urinschnelltest gemacht und infolge eines positiven Tests dann Blutentnahme.

    Was haltet Sie von der Aussage des Beamten?

    Bekomme ich jetzt eine Aufforderung zum Ärztlichen Gutachten, MPU oder kann das Urin gar das Ärztliche Gutachten ersetzen?

    Kleiner Nachtrag...
    Habe seid diesem Tag den Konsum komplett eingestellt.

  • #1983

    Josh (Dienstag, 02 Februar 2021 19:25)

    @Bukem: Habe das bisher über ein Privat-Rezept bezogen. Daher bislang keine Kostenübernahme der Krankenversicherung. Ich möchte mich bei denen nicht outen, da zahle ich das lieber aus eigener Tasche.

  • #1982

    Bukem (Montag, 01 Februar 2021 20:33)

    @leif: ich bezweifle das aufrichtig, dass ein Anwalt am Telefon eine Blutentnahme verhindern kann.
    Sofern die Polizei hinreichende Verdachtsmomente vorliegen sieht, handelt sie eben.
    Weil die Kosten dafür aber sehr hoch sind und im Falle einer negativen Blutprobe zu Lasten der Staatskasse gehen, wird immer ein Schnelltest durch geführt.
    Clever ist das für Sie nur, wenn Sie eben Ihren konsum zeitlich richtig trennen können und Ihr aktiver THC Wert unter 1,0 ng liegt. Dazu müssten Sie bitte wenigstens 72 Stunden zuvor nicht mehr konsumiert haben.
    Ansonsten ist das alles eine Schnapsidee

    @Josh: es gibt nicht nur ein Rezept, sondern auch die Kostenübernahme durch die Krankenkasse?

  • #1981

    Leif (Sonntag, 31 Januar 2021 05:01)

    Guten Morgen,

    ohne große Worte, Respekt für eure Arbeit.

    Wenn man bei einer Verkehrskontrolle die Frage nach einer freiwilligen Urinprobe verneint, kommt es ja wahrscheinlich zur Blutentnahme (zumindest habe ich noch nie gehört, dass die Polizei dann sagt: ok dann eben nicht :).

    Macht es dann Sinn bereits vor Ort per Notfallnummer, meinen Anwalt des Vertrauens zu kontaktieren? Könnte dieser dann schon weiteres verhindern?

    MfG

  • #1980

    Josh (Samstag, 30 Januar 2021 17:16)

    Sehr geehrter Her Schüller,

    ich habe Fragen zu medizinischen Cannabis & Führerschein und hoffe, Sie können mir auf Basis ihrer Erfahrung eine Einschätzung geben.
    Ich leide seit Jahren unter extremen Schlafstörungen und Tinnitus. Ein Freund gab mir dann den Tipp, es mal mit einem Joint zu probieren.
    Erfreulicherweise half mir das wirklich beim Einschlafen. Seither rauche ich jeden Abend ca. 22:30 Uhr einen Joint. Der monatliche Konsum liegt bei
    ca. 8 Gramm Cannabis. Da ich durch einen Jobwechsel in den Außendienst entsprechend auf den Führerschein angewiesen bin, habe ich einem Arzt gesucht und gefunden, der mir medizinisches Cannabis auf Rezept verschreibt.
    Und jetzt meine Fragen:
    1. Kann sich der "geringe" tägliche Kosum von medizinischem Cannabis bei einer Kontrolle auf meinen Führerschein auswirken? Ich fahre frühestens
    9 Stunden nach dem Konsum wieder Auto.
    2. Wie sieht es mit der KfZ - Versicherung aus? Kann im Falle eines Unfalls die Versicherung die Zahlung verweigern?

    Ich bedanke mich schon jetzt recht herzlich für Ihr Feedback!

    Mit freundlichen Grüßen
    Josh

  • #1979

    Rechtsanwalt Schüller (Dienstag, 26 Januar 2021 21:26)

    @Sarikan: Laden Sie mir die Schreiben der Führerscheinstelle und das Gutachten hoch: Kontakt@strafverteidiger-schueller.de - ich schaue gerne mal drüber.

  • #1978

    Sarikan (Dienstag, 26 Januar 2021 16:19)

    Sehr geehrter Herr Schüller,

    mir wurde am, 30.06.2020 Blut abgenommen und einen Wert von 2,4 ng/ml THC UND 18ng/ml THC-carbonsäure festgestellt. Daraufhin musste ich eine ärztliche Begutachtung machen lassen wo alles negativ rauskam, allerdings wurde von dem Arzt ein negatives Gutachten festgestellt und die Führerscheinstelle jetzt von mir eine medizinisch-psychische Begutachtung verlangt ohne eine Abstinenznachweis von einem Jahr.
    Würden sie mir raten die Abstinenznachweise zu belegen, weil ich gehört habe ohne einen Nachweis ich die Begutachtung nicht bestehen kann.

    Vielen Dank für ihre Antwort im Voraus.

    Grüße, Sarikan M.

  • #1977

    Philipp H (Samstag, 23 Januar 2021 02:00)

    Sehr geehrter Herr Schüller,
    Da ich jetzt seit einiger Zeit nichts mehr von Ihnen gehört habe, wollte ich fragen, ob Sie meine Mails gelesen haben? Es wird allmählich mehr als eng. Vielen Dank für Ihre Antworten im Voraus.

    Grüße, Philipp H

  • #1976

    Rechtsanwalt Schüller (Freitag, 22 Januar 2021 20:16)

    Das nach 2 Wochen die 1,0 ng/ml THC noch erreicht werden, ist eher unwahrscheinlich. Das Risiko ist gering, keine Frage. Aber wenn der Führerschein wichtig ist, würde ist eben dieses sehr geringe Risiko nicht eingehen.

  • #1975

    Thomas (Freitag, 22 Januar 2021 10:06)

    Vielen Dank für Ihre Antwort Herr Schüller.
    Ich bezog mich auf den post#1969, aber war mein Fehler, ich hatte es so verstanden, dass Nachweise auch unter 1,0ng geführt werden müssen. Mea culpa. Konnte nur nicht glauben, dass nach 2 wochen minimal Konsum noch aktives Thc vorhanden sein sollte, aber man hat ja schon pferde kotzen sehen.
    Danke für Ihre Antwort.
    Grüße

  • #1974

    Rechtsanwalt Schüller (Donnerstag, 21 Januar 2021 22:27)

    @Matthias:

    Es wird doch höchstwahrscheinlich nichts mehr passieren.

    @Thomas:

    Abstinenznachweise sind zur Absicherung zu führen, wenn man noch nicht weiß, ob der THC Wert 1,0 ng/ml oder mehr beträgt.

    Auf welche meiner Stellungnahmen beziehen Sie sich bitte gerade?

  • #1973

    Thomas (Donnerstag, 21 Januar 2021 09:53)

    Sehr geehrter Herr Schüller,

    ich verfolge schon länger die Beiträge auf Ihrer Seite und finde es großartig, was Sie hier zur Aufklärung leisten. Allerdings frage ich mich warum Abstinenznachweise geführt werden müssen obwohl der aktive Thc-Wert unter 1,0 liegt. Bislang war ich der Auffassung, dass wenn der Wert unter 1,0 liegt und der passive Wert nicht durch die Decke geht, es keine Probleme bezüglich der Fsst gibt und auch kein äG verlangt werden kann, da zwischen Konsum und Fahren getrennt wurde. Könnten Sie bitte kurz Erläutern wieso die Abstinenznachweise nötig sind? Vielen Dank und Grüße

  • #1972

    Matthias (Mittwoch, 20 Januar 2021 14:11)

    Sehr geehrter Herr Schüller,

    ich hatte eine Blutprobe abgeben müssen, die unter 0,5ng THC aktiv war.
    Das Verfahren wurde durch die Staatsanwaltschaft bereits vor einem Monat eingestellt.
    Habe ich noch ein Schreiben von der Führerscheinstelle zu erwarten?
    Oder sollte ich direkt mit Urinscreenings beginnen?

    Liebe Grüße und vielen Dank im Voraus! :)

    Matze

  • #1971

    Rechtsanwalt Schüller (Dienstag, 19 Januar 2021 20:05)

    @Murdoc:

    Machen Sie dann ein Urin Screening Programm für 6 Monate bei TüV/AVUS/Dekra/PIMA. Besorgen Sie sich Schnelltests aus der Apotheke mit 25 Cut Off. Wenn die sauber sind, können Sie nach ca 2 Wochen mit dem Screeningprogramm beginnen.

    Dann sind Sie auf jeden Fall abgesichert. Das Programm können Sie ja beenden, wenn die Bußgeldstelle das Verfahren eingestellt hat. Ok?

  • #1970

    MURDOC (Dienstag, 19 Januar 2021 12:01)

    Danke für die schnelle Antwort! Und die einigermaßen beruhigenden Worte. Ja Führerschein ist existenziell wichtig. Wo kann ich diese Nachweise machen? Ganz normal beim Hausarzt ? Jede Woche einen ?
    Ich hatte noch 2 thc Teststreifen in meinem Schrank, jedoch waren diese 4 Jahre abgelaufen � die zeigten eine ganz schwache Linie an die für eine negativ nötig wären (die andere war stark zu sehen (control).
    Cut off war 20 bei dem Test.. aber wie gesagt waren 4 Jahre abgelaufen daher kein wirklicher beweis.

    Gibts gar nicht .. hätte echt gedacht das mehr als 2 Wochen mega Save sind was das angeht.. vor allem bei den 4-5 Zügen die man an dem 1/3 joint macht ..
    habe den Konsum selbstverständlich eingestellt, aber anhand meines Konsum Verhaltens ist ja ersichtlich das ich dies sowieso in nächster Zeit auch ohne die Kontrolle nicht gemacht hätte..

  • #1969

    Rechtsanwalt Schüller (Dienstag, 19 Januar 2021 09:39)

    @Murdoc:

    Wenn der letzte Konsum tatsächlich über 2 Wochen her war, dann dürfte der THC Wert mit ziemlicher Sicherheit unter 1,0 ng/ml gelegen haben.

    Allerdings würde ich keine allzu hohen Wetten darauf abschließen. Wenn die Fahrerlaubnis existentiell wichtig ist, sollten Sie auf jeden Fall den Konsum einstellen und für Abstinenznachweise sorgen, bis das Verfahren offiziell beendet wurde.

    Es ist unwahrscheinlich, dass es Probleme gibt. Aber wenn es Probleme geben sollte, sind Abstinenznachweise ein Rettungsanker. Mit Urinscreenings geht das am sichersten. Sie können auch die Haare wachsen lassen. Allerdings gibt es häufig falsch positive Ergebnisse bei der Haaranalytik, welche auf Fremdkontaminationen zurückzuführen sind.

    Aus dem Bauch heraus würde ich sagen, dass das gut ausgeht für Sie. Wenn der Führerschein wichtig ist, würde ich mich aber nicht auf mein Bauchgefühl verlassen an Ihrer Stelle.

  • #1968

    MURDOC (Dienstag, 19 Januar 2021 01:41)

    .. achso.. die haben dann natürlich nach dem verweigerten urintest eine blutabnahme gemacht..

  • #1967

    MURDOC (Dienstag, 19 Januar 2021 00:54)

    Guten Tag Herr schueller
    Ich hoffe sie können mir etwas helfen bzw eventuell eine Prognose nach ihren Erfahrungen geben.
    Ich wurde am 16.01.2021 von der Polizei angehalten.
    Ich habe den Urintest verweigert und auch keine Angaben zu irgendeinem Konsum von irgendwas gemacht.. also habe gesagt ich habe nichts mit Drogen am Hut.
    Zuletzt hatte ich am 30.12.20 geraucht. In der Zeit hatte ich 2 Wochen Urlaub und habe innerhalb der 2 Wochen insgesamt über die Tage verteilt 2 joints geraucht. Ja richtig 2 über die Tage verteilt immer ca 1/3 joint in den 2 Wochen. Davor Monate lang nicht (ca im September davor) und davor Jahre nicht..
    Zu meiner Frage : meinen sie der thc wert liegt unter 1 ? Und kann mir ein hoher thc cooh wert hier noch zum Problem werden?
    Grüße und danke im Voraus.

  • #1966

    Rechtsanwalt Schüller (Freitag, 08 Januar 2021 14:13)

    @Jonas:

    Die Fahrerlaubnisbehörde hat auf jeden Fall noch Kenntnis von dem Fall 2016. Das steht außer Zweifel. Da Sie damals schon nicht getrennt haben und jetzt wieder nicht, droht die direkte Entziehung der Fahrerlaubnis. Es ist nur möglich, über eine Ausnahmeregelung (Vorbemerkung 3 der Anlage 4 FeV) dahin zu kommen, dass nicht direkt entzogen wird, sondern vor der Entziehung eine MPU angeordnet wird, vgl. https://www.strafverteidiger-schueller.de/2018/01/24/entziehung-des-fs-abgewendet-durch-ausnahmeregelung-bei-33-ng-ml-thc-206-ng-ml-thc-cooh-und-16-9-ng-ml-amphetamin/.

    Die Rspr des BVerwG, dass immer erstmal eine MPU vor Entziehung der Fahrerlaubnis angeordnet wird, gilt hier nicht. Sie sind zwar gelegentlicher Konsument (jedenfalls zumindest), aber Sie sind nicht das erste mal mit fehlenden Trennungsvermögen aufgefallen, da es ja das zweite mal ist, dass Sie mit einem THC Wert von mindestens 1 ng/ml aufgefallen sind.

    Realistisch betrachtet ist die einzige Möglichkeit, die MPU ohne direkte Entziehung über die o.g. Ausnahmeregelung zu erreichen.

    Einen Hoffnungsschimmer gibt es aber noch: Da der nachgewiesene Konsum 4 Jahre her ist, könnte man argumentieren, dass wegen der dazwischen liegenden zeitlichen Zäsur eine Verknüpfung der Einzelkonsumakte zu einem gelegentlichen Konsum rechtswidrig ist. Es gibt Gerichte, die hierfür bereits einen Zeitraum von 3 Jahren ausreichen lassen.

    So oder so wird das eine enge Kiste für Sie. Melden Sie sich gerne, wenn ich Ihnen dabei helfen soll.

    Was Sie da über angebliche Verjährung schreiben, hat mit der rechtlichen Realität nichts zu tun.

  • #1965

    Jonas (Donnerstag, 07 Januar 2021 21:13)

    @Bukem: Also der Konsum in den letzten 2 Wochen war schon stark, Urlaub+Corona+Ausgangssperre war keine gute Kombi für mich und ich wurde nach knapp 5 Jahren wieder rückfällig.
    Hab nur so viele verwirrende Sachen über Verjährung und Löschung von Einträgen gelesen, meistens war es nach 3 Jahren. manche Seiten haben aber auch 5-10 Jahre angegeben.
    Also wenn der Erstkonsum wegfällt und der aktive Wert im jetzigen Verfahren über 1,0 liegt...kann ich mich dann schonmal auf MPU einstellen, oder hat man auch beim 2ten Mal eine Chance auf ein ÄG?
    Zumal kostet die erste Tat 500 und die zweite anbegblch schon 1000+3 Monate Fahrverbot. Darum habe ich nach der Verjährung gefragt, sollte diese Angabe mit den 3 Jahren stimmen, sollte ich ja nur wieder die 1 Strafe bekommen, oder?

    Viele Fragen tut mir Leid, aber mein Kopf ist seit der Sache heute einfach kaputt, zu viele Sorgen um die Zukunft jetzt ( auch wenn ich selbst daran Schuld bin).

  • #1964

    Bukem: (Donnerstag, 07 Januar 2021 21:00)

    @Jonas: natürlich hat die Führerscheinstelle immer noch Kenntnis von dem früheren äG. Ein experimenteller Erstkonsum fällt damit weg.
    Wann und wieviel über welchen Zeitraum haben Sie denn zuvor konsumiert?
    Kann Ihnen jetzt leider nur sagen, dass Ihre Fahrerlaubnis in höchster Gefahr ist. Und dass Sie gerade des früheren äG besser hätten wissen müssen. Ist leider hochriskant, wenn zeitlich nicht richtig getrennt wird.
    Wenn Sie wenigstens prüfen lassen wollen, ob und was und wie man retten kann, bitte so schnell wie möglich per obiger Kontaktmail bei Herrn Schüller melden.

  • #1963

    Jonas (Donnerstag, 07 Januar 2021 19:55)

    Guten Tag Herr Schüller,

    Heute wurde ich auf dem Heimweg von der Arbeit von der Autobahnpolizei rausgezogen. Es wurde nach Alkohol und Drogen gefragt was ich verneint habe und ob ich schonmal Drogen genommen habe, wozu ich keine Aussage gemacht habe. Urintest habe ich verweigert und wurde daraufhin zum Krankenhaus mitgenommen für den Bluttest. Habe in letzter zeit leider viel geraucht und gehe sicher von aus dass der Test positiv ausfällt.
    Jetzt zum problematischen Teil, ich wurde exakt am 26.09.2016 schonmal von der Polizei rausgezogen, gleiches Prozedere wie oben beschrieben. Meine Werte waren damals 2,4 aktic und 42 vom Abbauprodukt, habe damals ein ÄG bekommen welches ich auch beim ersten Mal bestanden habe.
    So nun zu den Fragen:
    Ich habe gelesen dass solche Einträge nach 2 Jahren gelöscht werden, wäre ich somit wieder Ersttäter und hätte nochmals die Chance auf ein ÄG? Müsste dort ja wieder von Probierversuch erzählen, aber ich war ja schonmal dort, wissen die das noch?
    Bin grade echt extrem verzweifelt, sollte ich den FS verlieren kann ich meinen Job auch gleich an den Nagel hängen.

    Über ihre fachliche Meinung wäre ich ihnen SEHR,SEHR dankbar.

  • #1962

    Rechtsanwalt Schüller (Sonntag, 03 Januar 2021 21:34)

    @Uhu:

    Freut mich, dass Sie schon alles wissen, was in den Beurteilungskriterien steht. Glaube ich zwar kaum. Aber wichtig ist, dass Sie das selber glauben. Melden Sie sich dann gerne wieder, wenn das alles völlig wider Erwarten und trotz Ihres Wissens nicht geklappt hat. Hat ja auch bei der Stellungnahme schon prima geklappt, die zur Anordnung der MPU geführt hat. Nunja. Manche Leute wissen es eben irgendwie besser. Kenne ich zur Genüge.

  • #1961

    Uhu (Sonntag, 03 Januar 2021 20:30)

    Vielen lieben Dank für die Hilfe.
    Hierbei ist zu erwähnen das ich weder Rechtsschutz noch Geld hatte für einen Anwalt. Ich werde gleich mal morgen nach einem Verkehrspsychologen schauen. Die Drogenanlassgruppen sind mir bekann sowie die Wörter bei denen ich aufpassen muss welche ich sagen darf und welche Nichtraucher, auch das hatten wir in dem Mpu vorbereitungskurs. Meine Stellungnahme war nicht zu ehrlich dennoch aber realistisch aufgrund meinen Werten. Kann gerne meine Stellungnahme hier schreiben.
    Vielen Dank hoffe das klappt alles.

  • #1960

    Bukem (Sonntag, 03 Januar 2021 20:18)

    @Florian: keiner von Ihnen muss sich Sorgen machen.
    Haben Sie denn für sich selbst ggü der Polizei eingeräumt, mal konsumiert zu haben? Dann wäre evtl mit einem ärztlichen Gutachten zu rechnen, was Sie aber leicht bestehen würden.
    Wenn Sie nichts eingeräumt haben und der Test negativ war, kommt auch nichts.
    Ihre Freundin hat nun ein laufendes Strafverfahren wg des Besitzes. Daran wird sich ein ärztliches Gutachten anschließen. Da ihre Freundin eben nicht unter Cannabis Einfluss gefahren ist, muss sie dafür auch nicht absitent sein. Gelegentlich konsumieren ist ok, bitte dann ausreichend warten und erst nach mindestens 72 Stunden wieder fahren.
    Bitte dann nochmals melden, wenn Post von der Führerscheinstelle kommt

  • #1959

    Florian (Samstag, 02 Januar 2021)

    Guten Tag Herr Schüller,
    Meine Freundin und ich gerieten vor ca. 2 Wochen in eine Verkehrskontrolle. Ich bin mit dem Auto meiner Freundin gefahren, da sie davor einen Joint geraucht hatte. Die Polizei sah es meiner Freundin an und wir mussten direkt einen Urintest durchführen. Ich habe seit mindestens einem Monat nicht mehr konsumiert und so war auch der Urin-Test negativ. Der Urin-Test meiner Freundin hingegen war positiv und außerdem hatte sie noch 3 Gramm Cannabis in ihrer Hosentasche, die die Polizei ihr entnahm. Dass es ihr Cannabis sei bejahte sie.
    Meine Frage wäre nun:
    Muss ich mir irgendwelche Sorgen um meinen Führerschein, oder ein Bußgeld machen und womit muss meine Freundin rechnen??
    Vielen Grüße!
    Florian

  • #1958

    Rechtsanwalt Schüller (Samstag, 02 Januar 2021 19:56)

    @Uhu:

    Schon die Stellungnahme zum Konsum hätten Sie durch einen Anwalt gegenprüfen lassen können. Das hätte Ihnen dann einige Probleme erspart. Was haben Sie denn geschrieben zum Konsum?

    Zu den regelmäßigen Konsumenten zählt man (wenn das Blut direkt nach einer Verkehrskontrolle abgenommen wurde) ab 150 ng/ml THC COOH.

    Wenn Sie keinen Nachweis einer Einzeltherapie bei einem Verkehrspsychologen (Diplom Psychologe mit verkehrspsychologischer Zusatzausbildung, vgl etwa www.afn.de) haben, dann wird es in der Regel nicht klappen mit der MPU.

    Und Sie müssen die Inhalte dieses Buches exakt kennen (jedenfalls die Drogenanlassgruppen). Paar falsche Worte und dann heißt es 1 Jahr statt 6 Monate Abstinenz: https://tinyurl.com/y9xnaeqz , sog. Beurteilungskriterien für Kraftfahreignung. Da steht drin, was die Prüfer fragen müssen und dürfen. Und was und was nicht sie antworten sollten.

    Zudem sollten Sie Abstinenznachweise per Urin bringen, da es mit der Haaranalyse immer Probleme gibt. Und Sie dürfen sich überlegen, ob anwaltliche Hilfe vielleicht unter dem Strich mehr hilft, als sie kostet. Dank der persönlichen Stellungnahme ohne anwaltliche Hilfe werden die Folgekosten für MPU und Vorbereitung die Kosten anwaltlicher Beratung (mit der Beendigung des Prüfungsverfahrens als wahrscheinliche Folge) bereits jetzt deutlich übersteigen. Man kann sich hier den Mund faserig reden. Aber die Leute müssen oft erst selber lernen, dass der Spruch stimmt: "Wer bei der anwaltlichen Beratung spart, zahlt oft drauf". Aber gut. Sie schaffen das schon Alles Gute.

  • #1957

    Uhu (Freitag, 01 Januar 2021 20:54)

    Denke der gelegentliche Konsum wurde so angenommen, nachdem ich eine persönliche Stellungnahme schreiben musste wie oft ich konsumiert hab und wann es das letzte mal war. Wahrscheinlich wurde dadurch angenommen das ich gelegentlicher Konsument war. Auch da ich grad noch an der Grenze mit meinen Werten bin. Da man ja ab 75ng zu einem regelmäßigen Konsumenten zählt.
    Naja die Therapie hatte ich über ein Wochenende in einem Seminar und habe auch eine Teilnahmebescheinigung bekommen und es hat 600 Euro gekostet. Da wurde mir auch beigebracht was gefragt wird was ich sagen darf und was nicht.
    Wäre es von Vorteil noch zu einem extra verkehrspsychologen zu gehen?

    Frohes Neues Jahr im übrigen und vielen Dank für Ihre tolle Antwort!

  • #1956

    Rechtsanwalt Schüller (Freitag, 01 Januar 2021 12:55)

    @Uhu:

    Ich kann nicht sagen, ob bei Ihnen der gelegentliche Konsum von Cannabis zu Recht oder Unrecht angenommen worden ist.

    Das kann man erst nach Akteneinsicht rauskriegen. Wenn dem so war, brauchen Sie in der Regel 6 Monate Abstinenznachweise und den Nachweis einer abgeschlossenen Therapie beim Verkehrspsychologen. Und Sie müssen wissen, was dort gefragt wird, was Sie sagen und v.a. nicht sagen dürfen. Das ist kein Selbstläufer, mit anwaltlicher Hilfe aber machbar.

  • #1955

    Uhu (Donnerstag, 31 Dezember 2020 18:53)

    Ich wurde im Straßenverkehr in einer Routinekontrolle angehalten mit Restwerten vom Wochenende. Diese Werte waren aktiv bei 7.5ng und passiv 69 gemessen. Da mir urin und Blut abgenommen wurde. Da ich aber erst im mpu vorbereitungskurs erfahren habe dass ich ohne Abstinenznachweis nicht zur mpu soll da ich durchfallen würde, muss ich jetzt freiwillig auf meinen Führerschein verzichten, da ich nicht bis zum gewünschten Datum der Führerscheinstelle mein Gutachten von der Mpu bringen kann da mir eben die Abstinenz fehlt. Jetzt wollte ich mich für ein Abstinenzprogramm anmelden aber erst wenn mein selbsttest negativ anzeigt. Daher wollte ich einfach nur so schnell wie möglich den passivwert unten haben. Ich habe auch jahre lang vorher konsumiert wurde aber noch nie erwischt und auch so lief alles im grünen Bereich. Bis dann Tag X kam und ich angehalten wurde. Obwohl auch die Kontrolle nicht rechtens ablief.

  • #1954

    Rechtsanwalt Schüller (Donnerstag, 31 Dezember 2020 18:43)

    Uhu:

    Warum müssen Sie zur MPU?

  • #1953

    Uhu (Donnerstag, 31 Dezember 2020 00:28)

    Nein nein. Habe das mit dem Konsum abgestellt seit 9 Wochen. Da ich Abstinenz nachweisen muss und zur mpu muss. Wollte nur wissen wie das sein kann das mein Passivwert noch im test als positiv ist und nicht negativ anzeigt. Wie lange das noch dauern kann und was ich dagegen noch tun kann das es schneller rausgeht? Auf manchen Seiten heißt es keinen Sport machen da es die abbauprodukte vom THC erhöht. Auf anderen Seiten heißt es ich soll sport machen und schwitzen.

  • #1952

    Bukem (Mittwoch, 30 Dezember 2020 20:03)

    @uhu: weil diese Tests THC COOH nachweisen. Das ist das körpereigene Abbauprodukt. Je nach früheren Konsumverhalten ist das bis zu drei Monate oder sogar länger nachweisbar.
    Das ist aber nicht zu verwechseln mit dem aktiven THC Wert, der sagt, ob Sie noch unter THC Einfluss stehen. Aktives THC ist spätestens nach drei vier Tagen nach Konsumstop unter dem im Strassenverkehr geltenden Richtwert von 1,0 ng/ml.
    Wenn Sie wissen wollen, ob Sie wieder fahren dürfen, ja. Aber wenn Sie wieder Mal konsumieren, bitte vorsichtshalber drei Tage warten, bevor Sie fahren

    @Cloud: das soll bitte Herr Schüller beantworten. Sonst bitte bei ihm per Mail melden

    @Luke: Wenn Sie sich zu einer schönen Anekdote für die Polizeibeamten bei der nächsten Kaffeepause machen wollen, bestimmt, nur zu.
    Ansonsten sollten Sie ein paar Gänge rausnehmen. Krawall machen bei einer im Zweifelsfall berechtigten Kontrolle kostet Sie nur Zeit, Nerven und wenn es doof läuft Geld.

  • #1951

    Uhu (Dienstag, 29 Dezember 2020)

    Ich habe jetzt seit 9 Wochen kein Cannabis mehr konsumiert. Bin aber laut Selbsttests von der Apotheke immer noch positiv und trinke jeden Tag Brennesseltee ohne Ende. Wie kann das sein?

  • #1950

    Rene (Montag, 28 Dezember 2020 19:29)


    Okay, vielen dank für die rasche antwort!
    Werde mich dann an Sie wenden falls es probleme geben sollte. (Natürlich nicht wegen anderer substanzen!)
    Liebe grüße nach Bremen.

  • #1949

    Cloud (Montag, 28 Dezember 2020 19:12)

    Nun..Ja ich wusste es habe auch ein jahr abstinenznachweise...die Fragestellung lautet: ist zu erwarten, dass der Untersuchte auch künftig ein Kfz unter Drogeneinfluss führen wird/ oder liegen als folge eines unkontrollierten drogenkonsums Beeinträchtigungen vor, die das sichere führen eines Kfz der o.g Klassen in Frage stellen?

    Habe auch eine mpu Vorbereitung gemacht.
    Naja Konsum nicht eingestellt...weil naja was soll ich sagen...eigene Blödheit.

    Und stimmt es dass die Nachweise nur 4 Monate gültig sind? Durch diese Pandemie haben die Behörden sich auch viel Zeit gelassen sodass alles länger dauert was terminvergabe und mein Antrag auf wiedererteilung in die Länge gezogen hat.

    Vielen dank schon mal für die Antwort und einen schönen Abend noch.

    LG
    Cloud

  • #1948

    Luke (Montag, 28 Dezember 2020 19:01)

    Hallo Herr Schüller,
    Auch von mir Frohe Weihnachten nachträglich!

    Bei mir kam es letztens, bei einer Autofahrt, zu einer Blutabnahme bezüglich Thc. Der Wert war jedoch unter 1 nh/ml, also erstmal alles gut.
    Nun wollte ich wissen ob ich die Polizei bei einer erneuten Kontrolle drauf bei weisen sollte, bzw. sogar mit Paragraphen wie 239/40 sowie 340/44 stgb “drohen” kann, um eine erneute Blutabnahme zu verhindern. Vielen Dank für ihre Antwort !

    Viele Grüße
    Luke

  • #1947

    Bukem (Montag, 28 Dezember 2020 18:39)

    @Rene: gut, dass Sie sich da Gedanken machen.
    Steht denn schon fest, wieviel Ihnen verschrieben wird? Am besten schicken Sie dazu Herrn Schüller eine separate kurze Mail an seine

    kontakt@strafverteidiger-schueller.de

    Adresse.

    @Cloud: Sie müssen zur MPU? Warum genau? Und wussten Sie dass evtl schon vorher? Was genau ist passiert?

  • #1946

    Rechtsanwalt Schüller (Montag, 28 Dezember 2020 18:34)

    @Cloud:

    Das ist ein viel zu pauschale Frage. Was wurde denn für eine Begutachtung angeordnet mit welcher Fragestellung der Behörde? Und warum haben Sie den Konsum nicht einfach eingestellt, wo doch bekannt war, dass Ärger in der Luft liegt?

    @Rene:

    Sie brauchen der Behörde nicht Bescheid zu geben über die Verschreibung. Führen Sie Rezept für das Cannabis aber immer beim Fahren mit. Zeigen Sie es vor, wenn es Probleme mit der Polizei gibt. Keinen Beigebrauch von anderen Drogen und Alkohol bitte.

  • #1945

    Cloud (Sonntag, 27 Dezember 2020 17:55)

    Schönen guten Abend Herr Schüller,

    Erstmal ein riesen Lob, dass Sie sich so viel Zeit nehmen und Menschen helfen, ihre Sorgen nehmen und aufklären. Hut ab.

    Nun zu meinem Problem:)

    Ich habe die letzten ca 2 3 Monate täglich ein joint geraucht gemischt mit viel Tabak. Am we waren es auch mal 2. Ich bin 1,78 und wiege ca 70 kg. Ich habe jetzt das Schreiben von der mpu Stelle bekommen den Betrag für die Untersuchung zu überweisen und 3 Tage später dann für einen Termin dort anzurufen. Meine Frage ist wann bin ich wieder clean und lohnt es sich den Betrag noch zu überweisen?

    Viele liebe Grüße

  • #1944

    Rene (Sonntag, 27 Dezember 2020 16:54)


    Hallo Herr Schüller.
    Frohe Weihnachten nachträglich!
    Eine tolle Seite haben Sie hier.
    Wäre lieb von Ihnen wenn Sie mir bei meiner Frage auch helfen könnten:
    Da ich bald Cannabis auf Rezept vom Arzt bekomme, würde ich gerne wissen ob ich selbst der Führerscheinstelle dann direkt bescheid geben soll oder wie man sich am besten verhält. Werde ich dann trotz Rezept zu einem ärztlichen Gutachten gebeten oder wie ist der weitere Ablauf? Möchte natürlich jeglichen Ärger mit der Fsst vermeiden.
    Danke und liebe Grüße

  • #1943

    Rechtsanwalt Schüller (Samstag, 26 Dezember 2020 18:13)

    @Chriscoss:

    Ohne Akteneinsicht sollten Sie keine Einlassung abgeben zur Sache. Ich kümmere mich gerne um die Sache. Schreiben Sie mir bitte eine Mail an kontakt@strafverteidiger-schueller.de.

    @Karl:

    Es laufen:

    1) Strafverfahren nach § 29 BtMG wegen des Besitzes von Cannabis und
    2) Bußgeldverfahren nach § 24 a StVG (1 Monat Fahrverbot, 2 Punkte, 500 Euro aufwärts) und
    3) Ein Fahrerlaubnisverfahren. Hier wird vermutlich eine MPU angeordnet werden, wenn man es nicht irgendwie hinkriegt, die Annahme des gelegentlichen Konsums zu erschüttern. Wenn bei Ihnen im Auto 7 Gramm Cannabis gefunden werden, liegt natürlich die Vermutung nahe, dass Sie öfter mal konsumieren.

    Die MPU werden Sie idR nur bestehen können, wenn Sie 6 Monate Abstinenz und eine abgeschlossene Verkehrstherapie beim Verkehrspsychologen nachweisen können und -durch hoffentlich gute Beratung- wissen, was Sie bei der MPU sagen sollen und was nicht. Regelmäßig beträgt die Vorlagefrist für die MPU aber nur 2-3 Monate, so dass es ebenso regelmäßig zu ernsthaften Problemen kommt: Entziehung der Fahrerlaubnis. Das sind die Dinge, mit denen Sie zu rechnen haben.

  • #1942

    Chriscross (Donnerstag, 24 Dezember 2020 17:02)

    Hallo Herr Schüller,
    Ich kam am 30.09.20 in eine Verkehrskontrolle. Zu der Zeit war ich krank mit Magen-Darm Infekt und 38,3 Grad Fieber (Attest vorhanden). Aufgrund meines Zustandes und den gläserigen Augen viel der Verdacht auf Cannabiskonsum am Vortag (hatte bis dahin auch kosumiert damit die Krämpfe sich mildern). Ich machte keine Angaben zum Konsumverhalten, bestätigte nur meine Personalien, was ich an Nahrung am Vortag zu mir nahm und die Einnahme von Ibuprophen. Da ich eine Urinprobe verweigerte wurde eine Blutprobe angeordnet. Das Ergebnis erhielt ich am 23.12.20 von der Polizeibehörde in München (THC: 2,8 ng/ml). Jetzt soll ich einen Anhörungsbogen bis zum 04.01.21 zurücksenden mit Angaben zu meiner Person, zur Fahrerlaubnis und ob die Ordnungswidrigkeit zugebe.Meine jetzige Frage lautet: Soll ich die Ordnungswidrigkeit zugeben oder nicht?
    Da mir bewusst ist was außer dem Fahrverbot, Geldstrafe und Punkte noch alles seitens der Führerscheinstelle auf mich zukommen kann würde ich sie gerne mit meinem Fall beauftragen und per E-mail kontaktieren.
    Ich würde mich sehr über eine baldige Antwort freuen und bedanke mich herzlich im voraus.
    Wünsche ihnen noch ein schönes Weihnachtsfest!!

  • #1941

    Karl (Dienstag, 22 Dezember 2020 16:08)

    Guten Tag Herr Schüller,
    Ich habe folgende Frage an sie:
    Ich wurde letztens von der Polizei angehalten, weil ich zu schnell gefahren bin. Als die mich kontrollierten, haben sie einen Cannabis-Geruch wahrgenommen und wollten mein Blut testen lassen. Außerdem hat die Polizei im Schubladenfach noch 7 Gramm Cannabis gefunden. Darauf sind wir zu der Wache gefahren und das Ergebnis war 30ng/ml THC im Blut. Ich habe seitdem nichts mehr von der Polizei gehört. Ich war davor noch nie straffällig oder ähnliches.
    Womit muss ich also in Zukunft rechnen?
    Viele Grüße
    Karl

  • #1940

    Philipp Hertweck (Montag, 21 Dezember 2020 15:35)

    Guten Mittag Herr Schüller,
    Ich wollte nur mal schnell nachfragen ob Sie meine Mails mit den Fragen alle bekommen haben, da ich nun seit einer weile nichts mehr von ihnen gehört habe.
    Dankeschön schonmal im Voraus und ihnen natürlich eine schöne Zeit über die Feiertage, hoffe Sie können sich auch ein bisschen entspannen. :)

    MfG Philipp Hertweck

  • #1939

    Rechtsanwalt Schüller (Donnerstag, 17 Dezember 2020 19:44)

    @PeterP

    Wenn Sie weiterhin clean sind, werden Sie vermutlich nicht mehr in die Situation kommen, dass es in der Kontrolle eng wird. Es fehlt dann der "THC Vibe". Jeder Polizist riecht den Meilen gegen den Wind. Von denen konsumieren auch einige und Kiffer erkennt eben leicht Kiffer. Das merkt man an den Bewegungen und sehr oft am ausweichenden Blick.

    Ich würde an Ihrer Stelle entspannt bleiben und dann eben den Schnelltest mitmachen, wenn die Herrschaften so beliebt. Dabei können Sie sich natürlich amtlich Zeit lassen. Wenn Sie doch mal wieder konsumieren sollten, lassen Sie das Auto bitte 72 Stunden stehen. Im Falle einer Kontrolle machen Sie KEINE Aussagen zum Konsumzeitpunkt und zum Konsumverhalten. Sie machen auch keine Geschicklichkeitstests mit. Sie zeigen brav den Führerschein und verweisen dann darauf, alles weitere mit dem Anwalt besprechen zu wollen. Ob das dann ein Anwalt ist, der oldschool ist und auf Formalia wie "bitte" und "danke" beharrt, dürfte wohl Geschmackssache sein. Ihnen alles Gute. Nicht ärgern lassen.

  • #1938

    PeterP (Donnerstag, 17 Dezember 2020 16:27)


    War doch nur eine ganz normale fragestellung, finde es schade, dass sie mir indirekt zu verstehen geben, dass meine nachfrage unhöflich sei. Aber natürlich ergänze ich meine frage mit dem fehlenden wort gerne.

    Herr schüller ich würde mich freuen wenn sie bitte noch auf die fragen eingehen könnten sobald es die zeit bei ihnen zuläßt.

    Mfg
    PeterP