Rechtsanwalt und Strafverteidiger

 

Björn Schüller

Altenwall 14

28195 Bremen

 

Telefon: 0421-16767526

 

Mobil: 0157 - 82773934

 

Fax: 0421 - 167675269

 

Mail: kontakt@strafverteidiger-schueller.de

 

Termine nur nach Vereinbarung!

Rechtsanwalt Björn Schüller aus Bremen

 

Ihr Ansprechpartner rund um das Betäubungsmittelrecht, das Strafrecht und das Verkehrsrecht.

 

"Es gibt keine harten oder weichen Drogen. Es gibt nur harte oder weiche Konsummuster."

 

Wenn Sie Ärger mit Polizei, Staatsanwaltschaft und dem Gericht wegen Betäubungsmitteln haben, stehe ich Ihnen kompetent und ohne Vorurteile zur Seite.  Sie haben eine andere Straftat begangen und brauchen Hilfe? Dann machen Sie von Ihrem Schweigerecht Gebrauch und vereinbaren einen Termin mit mir.

 

Ich vertrete Sie gegenüber allen deutschen Gerichten und Staatsanwaltschaften auf sämtlichen Gebieten des Strafrechts sowie des Ordnungswidrigkeitenrechts und Verwaltungsrechts.

 

Sie haben Probleme mit Ihrer Fahrerlaubnis (Punkte/Alkohol/Drogen)?

 

Verweigern Sie jede Aussage gegenüber der Polizei und melden Sie sich umgehend bei mir!

 

WICHTIG:

 

Zur Vermeidung immer wieder vorkommender schwerer Fehler bei polizeilichen Verkehrskontrollen wegen Drogen und bei Hausdurchsuchungen bitte diese Formulare ausdrucken und für den Ernstfall griffbereit im Auto und in Haus/Wohnung zurecht legen. Die Formulare sind von der Polizei auszufüllen, es geht in erster Linie darum, dass dokumentiert wird, dass Sie die Aussage verweigern und keine "freiwilligen" Fehler machen.

 

 

Drogen im Straßenverkehrsrecht

 

Unterschiedliche Behandlung von Drogen und Alkohol (Verletzung des Gleichheitsgrundsatzes, Art. 3 Abs. I GG?)

 

Die "weiche" Droge Cannabis und die "harten" Drogen (u.a. Amphetamin, MDMA, Speed, Morphin, Heroin, Kokain, Crack, Freebase) - und die Substitutionsmittel Methadon, Polamidon, Buprenorphin, Kodein, Dihydrocodein, Levacetylmethadol und retardierte Morphine

 

 

Strafrecht und Ordnungswidrigkeitenrecht:

 

Der Straftatbestand des § 316 Abs. I StGB (u.a. Nachweis der Fahruntüchtigkeit und der Rechtsfolgen)

 

Der Tatbestand der Ordnungswidrigkeit nach § 24 a Abs.2 StVG (u.a. Rechtsfehler der Bußgeldbehörde, Begriff der "Wirkung", Fragen zu Vorsatz oder Fahrlässigkeit

 

Strafrechtliche Folgen für die Fahrerlaubnis (u.a. Sicherstellung und Beschlagnahme des Führerscheins, Vorläufiger Entzug der Fahrerlaubnis nach  § 111 a StPO, Entzug der Fahrerlaubnis nach § 69 Abs. I StGB, Verkürzung der Maßregel nach § 69 a Abs. 7 StGB, Fahrverbot nach § 44 StGB, Entzug der Fahrerlaubnis wegen Drogendelikten)

 

 

Verwaltungsrechtliche Maßnahmen:

 

Ärztliches Gutachten beim Verdacht auf Konsum harter Drogen

 

Ärztliches Gutachten beim Verdacht auf Konsum von Cannabis

 

Ärztliches Gutachten beim bloßen Besitz von Betäubungsmitteln (BtM) mit und ohne Bezug zur Teilnahme am Straßenverkehr

 

Rechtsgrundlagen für den verwaltungsrechtlichen Entzug der Fahrerlaubnis

 

Fahreignung bei nachgewiesenen Konsum von Cannabis

 

Fahreignung bei nachgewiesenen gelegentlichen Konsum von Cannabis und mangelnden Trennen zwischen Konsum und dem Führen eines KFZ

 

Konsum von Ectasy und Kokain

 

Anordnung einer MPU

 

Anordnung eines ärztlichen Gutachtens

 

Abhängigkeit von BtM

 

Anordnung der sofortigen Vollziehung

 

Wiedererteilung der Fahrerlaubnis (u.a. Probleme mit dem Nachweis der Abstinenzzeit)

 

 

Fahrerlaubnisrecht im weiteren Sinne

 

MPU Bestehen - Hilfe zur Selbsthilfe. PDF-Skript zum Download, alle Anlassgruppen (Drogen, Alkohol, Punkte) - über 100 Seiten Kompaktwissen

 

Haaranalyse kein sicherer Beweis für THC Konsum. Möglichkeit der externen Kontamination mit THC COOH erstmals wissenschaftlich bewiesen - das "Aus" für die Haarproben?

 

 

Alkohol am Steuer - Begleitetes Fahren ab 17 - Beweislast im Fahrerlaubnisrecht - Cannabis und Fahreignung -  Personenbeförderungsschein und Drogen - Das neue Punktesystem - Fahrerlaubnis auf Probe - MPU - Neuerteilung Fahrerlaubnis - Kosten einer MPU - Kursempfehlung nach MPU - Fahrverbot und Entziehung der Fahrerlaubnis - neues Punkte System - Rechtsschutzversicherung und Fahrerlaubnis - EU Führerschein / Fahrerlaubnis - Eignung,  bedingte Eignung, Ungeeignetheit und Befähigung -

Untersuchungsanläße für die MPU - Entzug der Fahrerlaubnis durch den Strafrichter nach § 69 StGB - Eignungszweifel bei Alkoholproblematik - Die richtige Vorbereitung auf die MPU, was ist wichtig? - MPU bestehen bei gelegentlichen Cannabis Konsum und fehlenden Trennungsvermögen - Generelle Hauptfehlerquellen bei der MPU (alle Anlässe) - MPU Verjährungsfrist / Fahrerlaubnis zurück nach 15 Jahren auch ohne Gutachten? - Das Obergutachten im Fahrerlaubnisrecht

 

 

 

- Allgemeines Strafrecht -

 

Delikte gegen das Leben und die körperliche Unversehrtheit

 

Totschlag - Mord - Tötung auf Verlangen - Schwangerschaftsabbruch - Aussetzung - Fahrlässige Tötung - Körperverletzung - Gefährliche Körperverletzung - Schwere Körperverletzung - Körperverletzung mit Todesfolge - Körperverletzung im Amt - Beteiligung an einer Schägerei -

 

 

Eigentums- und Vermögensdelikte

 

Diebstahl - Diebstahl mit Waffen - Bandendiebstahl - Wohnungseinbruchsdiebstahl - Schwerer Bandendiebstahl - Unterschlagung - Betrug - Computerbetrug - Versicherungsmißbrauch - Erschleichen von Leistungen - Untreue - Scheck- und Kreditkartenmissbrauch - Hehlerei - Geldwäsche -

 

 

Raub und raubähnliche Delikte

 

Raub - Schwerer Raub - Räuberische Erpressung - Räuberischer Diebstahl - Raub mit Todesfolge - Räuberischer angriff auf Kraftfahrer - Erpresserischer Menschenraub - Geiselnahme -

 

 

Straßenverkehrsdelikte


Gefährlicher Eingriff in den Straßenverkehr - Gefährdung des Straßenverkehrs - Trunkenheit im Verkehr - Unerlaubtes Entfernen vom Unfallort - Vollrausch - Unterlassene Hilfeleistung -

 

 

Sonstige Delikte

 

Sachbeschädigung - Brandstiftung - Urkundendelikte - Geldfälschung - Freiheitsdelikte - Delikte gegen die Staatsgewalt und die öffentliche Ordnung - Eigennutzdelikte - Aussagedelikte - Begünstigung, Strafvereitelung, Falsche Verdächtigung und Vortäuschen einer Straftat - Beleidigungsdelikte - Indeskretionsdelikte - Korruptionsdelikte -

 

 

- Betäubungsmittel und Recht -

 

 

Grundwissen zu Betäubungsmitteln und Recht

 

Basics Cannabis - Geschichte, Grundbegriffe, Wirkungen, Strafbarkeiten, Cannabis und Grundrechte, Recht auf Rausch, Statistiken uvm - ein Überblick

 

Amphetamine - die wichtigsten Fakten über Speed, Crystal, MDMA, MDA, MDE - Geschichte, Wirkungen und rechtliche Fragen

 

Kokain und Crack: Alles was man wissen muss...Geschichte, Botanik, Wirkungen und rechtliche Fragen

 

Opium Produkte und Opioide: Wissenswertes über Heroin, Codein und Co.

 

Alkylindolgruppe: Über LSD, DMT, Psycolibin, Ayahuasca - Psilos, Lianen, Pappen und mehr

 

Naturdrogen und pflanzliche Gifte: Von Alraune, Stechapfel, Bilsenkraut, Strychnin u.v.m. - Wirkungen und rechtliche Fragen

 

Drogen und Straßenverkehr - eine Zusammenfassung (Grenzwerte, Ordnungswidrigkeiten, Straftaten, Fahrerlaubnisentzug uvm.)

 

Wie verhalten Sie sich richtig, wenn Sie eine Vorladung von der Polizei, der Zollfahndung oder Steuerfahndung erhalten? Hingehen oder absagen?

 

Knastvermeidungsstrategien: Was sollten Sie als Grower, Dealer oder Konsument beachten, wenn Sie nicht ins Gefängnis wollen?

 

Körperliche Untersuchung, Blutprobe, DNA Analyse: Zu den §§ 81 a,e,f,g StPO: Genetische Fingerabdrücke, den Blick in Körperöffnungen und mehr

 

Welche Strafe gibt es wofür?

 

Big Brother is watching you

 

Erklärung der Mengenbegriffe 

 

BtM der Anlage I des BtMG (Cannabis und Co.) 

 

BtM der Anlage II des BtMG 

 

BtM der Anlage III des BtMG 

 

Die "geringe Menge" gängiger Betäubungsmittel wie Cannabis, MDMA, Kokain, Speed und Heroin

 

Die "nicht geringe Menge" gängiger Betäubungsmittel

 

Growerkollektiv als Bande (5 Jahre Mindeststrafe drohen) 

 

Über Waffen und gefährliche Werkzeuge 

 

Der weit ausgelegte Begriff des Handeltreibens 

 

Die Kronzeugenregelung des § 31 BtMG 

 

So erhalte ich bei einer MPU den Führerschein zurück 

 

Betäubungsmittel in der Szenesprache

 

Cannabis zur Schmerzreduzierung und der rechtfertigende Notstand, § 34 StGB

 

Ich bin mit THC im Verkehr auffällig geworden...was hat es mit § 24 a StVG auf sich?

 

Ärztliches Gutachten beim bloßen Besitz von Betäubungsmitteln wie Cannabis - wann ist dieses gerechtfertigt?

 

Nachweiszeit von Cannabis in Blut und Urin - wie lange sind THC und THC-COOH nachweisbar? Wie wirken sich diese Abbauwerte auf die Fahrerlaubnis aus?  Fahrerlaubnisentzug trotz Fahrverbot von einem Monat nach § 24 a StVG - geht das?

 

Ärztliches Gutachten wegen Cannabis am Steuer: Über die 6 Stunden Regel und den damit zusammenhängenden Probierkonsum als Schlüssel zur positiven Begutachtung

 

Die Haaranalyse auf Drogen: Wie schnell wächst das Haar, was lagert sich wielange ein uvm.

 

Wann ist die Argumentation mit einem experimentellen Konsum von Cannabis im Fahrerlaubnisrecht "gerichtsfesst" - also hinreichend glaubhaft?

 

Die Maastricht Studien und die Argumentation im Fahrerlaubnisverfahren: THC Abbau aus wissenschaftlicher Sicht bei Probierkonsum - die 6 Stunden Regel

 

Erhebliche unterschiedliche Werte bei verschiedenen THC-COOH Varianten (frei und gesamt), längere Nachweiszeit von THC durch Rückdiffusion des aktiven THC´s im Fettgewebe also die fahrerlaubnisrechtliche "Diätfalle", der Cannabis-Influence Factor (CIF) und der Kreatininwerte

 

Strafzumessungserwägungen

 

Verminderte Schuldfähigkeit aufgrund BtM-Abhängigkeit oder: Wie breit muss ich sein, um nicht die volle Strafe zu kriegen - reicht schon die Angst vor Entzugserscheinungen?

 

Bei kleineren BtM Delikten: Freiheitsstrafe als letztes Mittel - vorrangig Einstellung oder Geldstrafe

 

Jugendstrafe - Über schädliche Neigungen...wann haben Personen unter 21 Jahren mit Freiheitsstrafen zu rechnen?

 

 

Straftatbestände im Betäubungsmittelrecht


Gesetzliche Grundlagen - Gesetzeszweck - Eigenkonsum - Tötungsdelikte - Handeltreiben - weitere Umsatzdelikte - Sonstiges Inverkehrbringen - Besitz - Grenzüberschreitender Betäubungsmittelverkehr - weitere Straftaten im BtMG - Verschreibung/Substitution - Umgang mit BtM-Imitaten -

 

 

Betäubungsmittel in anderen Rechtsgebieten


Arbeitsrecht - Berufsrecht (Ärzte, Soldaten) - Beamtenrecht - Familienrecht - Gewerberecht - Miet-/Wohungsrecht - Sozialrecht - Sraßenverkehrs- und Ordnungswidrigkeitenstrafrecht - Verkehrsverwaltungsrecht (MPU) - Ausländerrecht - Polizeirecht -

 

 

Straftaten nach dem Gefahrstoffüberwachungsgesetz

 

Strafvorschriften und Stoffe

 

 

Verdeckte Ermittlungsmethoden, Durchsuchung und Beschlagnahme

 

Überwachung der Telekommunikation - Datenerhebung - Akustische Wohnraumüberwachung - Einsatz technischer Mittel außerhalb der Wohnung - Verdeckte Ermittler, Vertrauenspersonen und Lockspitzel - Durchsuchung und Beschlagnahme -

 

 

Rehabilitation


Notwendigkeit einer Behandlung - Unterbringung in einer Entziehungsanstalt - Zurückstellung nach § 35 BtMG - Abbruch der Behandlung und Widerruf der Zurückstellung - Anrechnung - Beendigung der Behandlung - Absehen von Verfolgung -

 

Mengenbegriffe


Geringe Menge - Normale Menge - Nicht geringe Menge (Heroin, Morphin, Kokain, LSD, Cannabisprodukte - Amphetamin - Ectasy u.a.) - Feststellung der Wirkstoffkonzentration - Minderschwere Fälle - Strafschärfung bei normalen Mengen - Nicht geringe Menge und Mittäterschaft -

 

Drogen  und Straßenverkehr:

 
Strafbarkeit des Führens eines Fahrzeugs und Einfluss von BtM - Ordnungswidrigkeiten beim Führen von Kraftfahrzeugen und Einfluss von BTM - Führerschein- und Fahrerlaubnismaßnahmen im Straf- und Ordnungswidrigkeitenverfahren - Verwaltungsrechtliche Maßnahmen (MPU) bei Auffälligkeiten mit BtM - Haaranalyse -

 

 

 

Betäubungsmittel, Drogen, Gifte und Grundstoffe von A - Z im Detail

 

Bei vielen Straftaten im Zusammenhang mit Betäubungsmitteln gibt es häufig viel Strafe für relativ wenig Einsatz. Egal ob bei Anbau, Einfuhr, Handeltreiben u.a. - der Grundsatz ist: Das BtM-Recht ist ein denkbar schlechter Spielpatz  für Leute, die nicht schnell als Straftäter gelten wollen. Wer die Finger nicht davon lassen kann, sollte über die Grundzüge des BtMG zwingend Bescheid wissen.

 

Zudem sind Drogen generell mit Vorsicht zu behandeln. Safer Use und ein bedachter Umgang sollten für jeden verpflichtend sein. Niemand muss sich vorschreiben lassen, was er nimmt und was nicht. Trotzdem: Es gibt viel chemischen Müll v.a. im Bereich der synthetischen Drogen und die Langzeitwirkungen sind kaum erforscht. Vieles stiftet mit Sicherheit mehr Schaden als Nutzen ("Crystal" sei hier mal besonders hervorgehoben) und es macht Sinn, um bestimmte Substanzen einen großen Bogen zu machen.

 

 

A      

                                                        

Abstral - Acamprosat - Acamprosat-CalciumAcemannan - Acetyl-alpha-methylfentanyl - Aceton - N-Acetyl-Methoxyl-Tryptamin - Aconitin - AICAR - Alkylindol-Gruppe - Allobarbital - Allylprodin - Alphameprodin - alpha-Metylfentanyl - alpha-Methytryptamin - Alphameprodin - Alprazolam - Alraune - AM 694Amfepramon - Amphetamin (Speed) - Amylnitrit (Poppers) - Anticraving Substanzen (Entwöhnungsmittel) - ArecaidinArecolin - Arsenik - Atropin - Ayahuasca - Aztekensalbei

 

 

B

 

Baeocystin - Banisterin (=Harmin) - BDMPEA (=2-CB) - BenzodiazepineBetelnuss - Bilsenkraut - Blausäure - Brechnuss - Bromazepam - Brucin - Buprenorphin - BupropionButalbital - Butan - Butylnitrit - Butylon - BZP

 

 

C

 

Cafilon - Camazepam - Cannabinol - Cannabis (Indica, Ruderalis, Sativa) - Cannabisöl - Cannabispflanzen - Cannabis Samen - Carbromal - Carfentanyl   -  Cathin - Cathin Hydrochlorid - Cathinon Gruppe -  Cephalo-Teknosal - Chacruna - Chandoo - Chinarindenbaum - Chinin - Chlordiazepodix - Chlorethylen - Chloroform - Chondodendron Tomenttosum - Christuspalme - Chromium Picolinate - 2CI - Cialis - Cineol - cis Tilidin - Clenbuterol - Cliradon - 6-Cl-MDMA - Clobazam - Clomethiazol - Clonazepam - Clonidin - Clonitazen - Clorazepat - Clotiazepam - Cloxazolam - Cocain - D-Cocain - Coca-Paste - Cocastrauch - Cocasamen - Codein - Coffein - Cola - Colabaum - Cola-Nuss - Colchicin - Commiphora Mukul - Concerta - Coniin - Corticotropin - CP 47, 497 - m-CPP - Crack - Cras - Creatine-Monohydrat - Crystal Meth - Cumarin - Curare - Cyanwasserstoff - Cyclobarbital - Cymol - Cytisin

 

 

D

 

Damiana - Damianin - Darbepoietin - Datura - DDT - DEET - Dehydro-Epi-Androstendion - Delorazepam - Delta-6a(10a)-Tetrahydrocannabinol - Delta-6a-Tetrahydrocannabinol - Delta-7-Tetrahydrocannabinol - Delta-8-Tetrahydrocannabinol - Delta-9-Tetrahydrocannabinol - Delta-10-Tetrahydrocannabinol - Desoxy-Methyl-Testosteron - DET - Develin retard - Dexfenfluramin - Dexmethylphenidat - Dextromethadon - Dextromethorphan - Dextromoramid -Dextrorphan - DHB - DHC 60 - DHEA - Diacetylmorphin - Diamorphin - Diäthylbostrol - Diazepam - Dichlor-Dipehnyl-Trichlorethan - Dichlorethan - Diethylaminopropiophenon - Diethylether - Diethylpropion - Diethyltoluamid - Diethyltryptamin - Digitalis - Digitonin - Digitoxigenin - Digitoxin - Dihydrocodein - Dihydrokavain - 2,3-Dimethoxystrychnin - Dimethylbenzol - DMHP - Dioxin - Diphenhydramin - Distickstoffoxid - Disulfiram - DMA - DMT - DOB - DOC - DOET - Dolantin - Dolo-Neurotrat - Doloprolixan - DOM - L-Dopa - Dormicum - Doxepin - Dronabinol - Drostanolon - Drotebanol - Durogesic - DYN-EPO

 

 

E

 

E 605 - Ecgonin - Ecstasy - Ecstasy Light - Eisenhut - Engelstrompete - Ephedra - Ephedrin - Ephedron - Epicatechin - EPO - Epoietin-Delta - Eptadone - Equasym - Erythoxylum Coca - Erytropietin - Esketamin - Essigsäure - Essigsäureanhydrid - Estazolam - Ether - Ethylen - Ethylenchlorid - Ethylloflazepat - Etonitazen - Etoxeridin - Etryptamin

 

 

F

 

Faulbaum - Fencamfamin - Fenetyllin - Fenfluramin - Fentanyl - Fentanyl-Gruppe - Fingerhut - FLEA - Flephedron - Fludiazepam - Flunitrazepam - 4-Fluoramphetamin - Fluoximesteron - Flurazepam - 4-FMA - Formoterol Formula A-P-L - Fortal - p-FPP - Fucus Vesiculosus - Furethidin

 

 

G

 

Gamma-CHC - Gamma-Hexachlorcyclohexan - Gamma-Hydroxy-Butyrat - Garcinia Cambogia - GBL - Gelbwurz - Gelee Royale - Gestrinon - GHB - Giftlattich - Ginseng - Glucocorticoide - Glucocorticosteroide - Goldregen - Gonadotropin - Gotucola - Guarana - Guggulsteron - GW 1516  

 

 

H

 

Halazepam - Halocion - Haloxazolam - Hämoglobin - Harmalin - Harmin - Haschisch - Hawaiian Baby Woodrose - HemAssist - Herbal Ecstasy - Herbzeitlose - Heroin - HES - HGH - Hojas de Maria Pastora - Hopfen - Hordenin - Human-Growth-Hormon - Hydromorphon - Hydroxocobalamin - Hydroxy-Beta-Methyl-Butyrat - Hydroxypethidin - Hyoscyamin - Hypericin - HYQ

 

 

I

 

Iboga - Ibogain - Ibotensäure - IGF-1 - Ignatiusbohne - Ingwer - Insulin - Ipecac-Sirup - Isobutylen - Isobutylnitrit - Isopentylnitrit - Isopren - Isosafrol 

 

 

J

 

Jaborandi - Jetrium - Johanniskraut - JWH-Alkylindole

 

 

K

 

Kaffee - Kakaobaum - Kap-Aloe - Kath - Kavain - Kava-Kava (Rauschpfeffer) - Ketamin - Ketazolam - Ketorolac - Khat - Kokain - Kokain-Hydrochlorid - Kola-Nuss - Kolchizin - Koloquinte - K.O. Tropfen - Kratom - Kreatin - Kroton- Krötensekret

 

 

L

 

Lachgas - Levomethadon - Levomethadon-Hydrochlorid - Levomethorphan - Levorphanol - Librium - Lidocain - Lindan - Liquibol 9100 - Liquid Ectasy - Lobelie - Long R3 - Loprazolam - Lorazepam - Lormetazepam - LSD - Lupanin - Lupine - Lupinidin - Lupulin - Lysergsäure - Lyserg-Säure-Diethylamid  

 

 

M

 

1M-3PP - Maca - Madar D4 - Ma-Huang-Extrakt - Maiapfel - MAL - Mandragonin - Mandragora - Mandrax - Marihuana - Marinol - MDBD - MBZP - MDA - MDE - MDEA - MDMA - Mebroqualon - 4-MEC - Mecloqualon - Medazepam - Medikinet - Meerträubel - MEK - Melatonin - 5-Meo-DIPT - 5-Meo-DMT - Mephedron - Meprobamat - Mescalin - Mesocarb - Mesterolon - Metamizol - Metandienon - Metformin - Methadon - Methadon-Gruppe - Methamphetamin - Methaqualon - Methaqualon-Derivate - Methcathinon - Methedron - 5-Methoxy-DMT -  Methylacetylmorphin - Methylaminorex - 4-Methylamphetamin - Methylenbenzol - 3,4 Methylendioxypyrovaleron - 3-Methyl-Fentanyl - Methylguanidinessigsäure - Methymethaqualon - 4-Methylmethcathinon - Methylon - Methylphenidat - Methylphenobarbital - Methyl-Testosteron - 3-Methylthiofentanyl - Midazolam - MMDA - Modafinil - Mohnstrohkonzentrat - Monoacetylmorphin - Morpheridin - Morphin - Morphinan-Gruppe - Morphium - MPPP - 4-MTA - Muscaridin - Muscazon - Muskatnuss - Mutterkornpilz - Myristicin

 

 

N

 

Nabilon - Nachtschattengewächse - Naloxon - Naltrexon - Nandrolon - Naphyron - Narcetin - Narcotin - Natrium-Bento-Barbital - Nefopam - Nelkenzimtbaum - Nicotin - Nieswurz - Nimetazepam - Nitrazepam - Nitrostigmin - Nordazepam - Norephedrin - Norlevorphanol - Normethadon - D-Norpseudoephedrin - Norspan - Noscapin - Novanox - NPB - Nutzhanf

 

 

O

 

Ololiuqui - Opiate - Opium - Opiumtee - Orlistat Oxandrolon - Oxazepam - Oxazolam - Oxycodon - Oxygesic - Oxymetholon - Oxymorphon 

 

 

P

 

Palfium - Papaver Bracteatum - Papaverin - Papaver Orientale - Papaver Rhoeas - Papaver Somniferum - Paracefan - Passionsblume - PCE - PCP - PCPr - Pemolin - Pentazocin - Pentobarbital - PEPAP - Pethidin - Peyote - Phenacozin - Phendimetrazin - Phenobarbital - Phenomorphan - Phenoperidin - Phentermin - Phenylamin - Phenylephrin - Piminodin - Pinazepam - Piperidin - Pipradrol - PMA - PMEA - PMAA - Poppers - PPMA - PPP - Praxiten - Preludin - Prodin-Gruppe - Properidin - Pseudo-Ectasy - Pseudo-Ephedrin - Psilocin - Psilocybin - Psilos - Pyrazolon

 

 

Q

 

Quartz - Queen Ann´s Lace - Quinolone

 

S

 

Sadebaum - Safrol - Salvia Divinorum - Salvinorin A - San Pedro Kaktus - Schierling - Schlafmohn - Schlangenwurz - Schwarzer Nachtschatten - Schwarzes Bilsenkraut - Schweine-Speed - Scopolamin - Sennes - Sernyl - Serotonin - Sida Cordifolia - Soma - Somatropin - Stanozolol - Stechapfel - Steppenraute - STH - Strychnin - Strychnos - Sufentanyl - Super Chrom II - Super Fat Burners

 

 

T

 

Tabak - Targin - Taurin - Tavor - Tee - TCP - Temazepam - Temgesic - Teonanacatl - Terbutalin - Terristris - Testosteron - Tetracain - Delta 6a THC - Delta 6a (10a) THC - Delta 7 THC - Delta 8 THC - Delta 9 Tetra Hydro Cannabinol - Delta 9 (11) THC - Delta 10 THC - Tetrazepam - TFMPP - THC - THC Carbonsäure COOH - Thebacon - Thebain - Theobromin - THG - Thiofentanyl - Thuja - TMA - Tollkirsche - Tollkraut - Toratex - Tradon - Transtec Pro - Triazolam - Tribulus - Trimepiridin - 2,4,5 Trimethoxyphenylamphetamin - Tropax

 

 

U

 

Upas Baum

 

 

 

V

 

Valium - Veratrin - Versed -  Viagra - Vintylbarbital

 

 

W

 

Wahrsagersalbei - Weidenrinde - Weinraute - Weißer Nieswurz - Weißes Bilsenkraut -  White Willow Bark - Wurmfarn

 

 

X

 

X112T - Xocoatl  

 

 

Y

 

Yaba - Yangonin - Yohimbe - Yohimbin

 

 

Z

 

Zauberpilz - Zolpidem

------------------------------------------------------------------------------------------------------

 

Rechtsanwalt

 

Björn Schüller

Altenwall 14

28195 Bremen

 

Telefon: 0421 - 40898364

 

Mobil: 0157 - 37042691

 

Fax: 0421 - 167675269

 

Mail: kontakt@strafverteidiger-schueller.de

 

 

Bei Problemen (Ermittlungsverfahren, Hausdurchsuchung, Vorladung zur Vernehmung, U-Haft etc.) mit Polizei, Staatsanwaltschaft, Gericht oder der Fahrerlaubnisbehörde (Führerschein und MPU) nehmen Sie bitte Kontakt auf.

 

Wir werden gemeinsam versuchen, die bestmögliche Lösung zu finden - Einstellung, niedrige Strafe, Strafbefehl oder wenigstens noch Bewährung in Strafsachen und (Wieder-) Erhalt der Fahrerlaubnis im Fahrerlaubnisrecht.

 

Ihr Anwalt und Strafverteidiger aus Bremen - ich übernehme Mandante aus dem ganzen Bundesgebiet, den Schwerpunkt bildet aber Norddeutschland (u.a. Aurich, Bremerhaven, Flensburg, Göttingen, Hamburg, Hannover, Hildesheim, Kiel, Leer, Lübeck, Lüneburg, Magdeburg, Meppen, Nordhorn, Oldenburg, Rostock, Rotenburg, Schwerin, Stade, Verden, Wilhelmshaven und Wolfsburg). Das heißt aber nicht, dass Mandanten aus München, Frankfurt am Main bzw. Oder, Stuttgart, Düsseldorf, Leipzig, Nürnberg, Dresden, Wuppertal, Bielefeld, Mannhein, Bonn, Berlin, Wiesbaden, Augsburg, Osnabrück oder Braunschweig weniger gern gesehen sind...

 

Kommentare: 1277
  • #1277

    Julian (Montag, 12 November 2018 18:55)

    Guten Tag Herr Schüler,

    folgende Situation:

    Wurde am 17. August diesen Jahres auf einem Festival in Bayern mit 5,8 g Marihuana erwischt. Ich habe keine Angaben zu meinem Konsum angegeben.
    Ende September kam ein Brief vom Staatsanwalt und musste eine Geldstrafe zahlen und das Verfahren wurde eingestellt. Am 09. November kam ein Brief vom Landratsamt das ich 2 Urinscreenings abgeben muss. Datum kann ich nicht genau sagen, ich gehe von Anfang Dezember aus, da ich bis zum 23.11 angeben muss wo ich diese durchführen lassen möchte.
    Ich habe vor diesem Tag(17.August) 2 Jahre fast täglich 2 Joints (am Wochenende 5-6) geraucht. Nach dem 17. August hatte ich eine Pause bis Ende September. Dann habe ich leider wieder fast jeden Tag gekifft bis zum 09.November. Wie hoch stehen meine Chancen? Ich bin sehr dünn und habe einen guten Stoffwechsel. Mit was kann ich rechnen?
    Vielen Dank schon mal im Vorraus.

  • #1276

    Rechtsanwalt Schüller (Sonntag, 04 November 2018 15:25)

    @Artur:

    Gerne sage ich Ihnen, was jetzt Phase ist:

    Gegen Sie werden 3 verschiedene Verfahren laufen: 1 ) Strafverfahren wegen des Cannabis-Besitzes 2) Bußgeldverfahren mit einem Monat Fahrverbot wenn Sie mindestens 1 ng/ml THC im Blut hatten (oder hier naheliegender wegen der Sache mit der Einbahnstraße ein Verfahren nach § 316 StGB weil Sie auffällig gefahren sind) und 3 ) ein Fahrerlaubnisverfahren, bei dem es um die Entziehung der Fahrerlaubnis gehen wird (im Falle dass es sich bei Nr.2 um ein
    Strafverfahren handelt, droht nicht die verwaltungsrechtliche Entziehung der FE sondern die Entziehung der FE durch das Strafgericht nach §§ 69 StGB, 111 a StPO).

    Wenn Ihnen "nur" die Fahrerlaubnisbehörde an den Hacken klebt, gilt:

    Ob die Fahrerlaubnis gleich entzogen
    wird, hängt davon ab, wie die Behörde die Frage beantwortet, ob Sie gelegentlicher Konsument sind. Das machen die teilweise über den THC COOH Wert (vertreten wird alles von 10 - 100 ng/ml für die
    Annahme des gelegentlichen Konsums). Oder es wird einfach gesagt, dass es sehr unwahrscheinlich ist, als Erstkonsument auch noch Auto zu fahren und dann noch in eine Kontrolle zu geraten.

    Hier ist überhaupt nicht klar, ob es zu einem ärztlichen Gutachten oder zu einer direkten Entziehung kommen wird. Das kann ich ohne Akteneinsicht nicht sagen. Sagen kann ich nur, dass in solchen
    Fällen die Fahrerlaubnis immer bedroht ist.

    Von größter Relevanz sind die fahrerlaubnisrechtlichen Aspekte. Um es kurz zu machen: Mit ein bißchen Glück lässt sich der Führerschein retten wenn die Voraussetzungen für die Entziehung jetzt
    vorliegen - dazu ist auszuführen:

    Selbst wenn die Entziehungsvoraussetzungen jetzt vorlägen, kann bis zur Entscheidung der Fahrerlaubnisbehörde (die sich mit etwas Glück erst in ein paar Monaten ergehen wird) noch einiges bewegen.
    Stichwort: Ausnahmeregelung der Vorbemerkung 3 zu Anlage 4 der FeV.

    Wird die Zeit zwischen der Rauschfahrt und der Entscheidung genutzt, um Abstinenznachweise und den Nachweis einer verkehrspsychologischen Aufarbeitung der Sache beizubringen, dann kann die Behörde
    von der Entziehung absehen und "nur" eine MPU anordnen, wobei Sie in dieser Konstellation den Führerschein aber erstmal behalten dürfen. Sie können sich eine deutlich bessere Ausgangslage verschaffen
    für den Fall eines ungünstigen Verlaufs, wenn Sie das machen, was ich Ihnen rate.

    Das kann dann so laufen wie in diesem Fall hier:

    https://www.strafverteidiger-schueller.de/2018/01/24/entziehung-des-fs-abgewendet-durch-ausnahmeregelung-bei-33-ng-ml-thc-206-ng-ml-thc-cooh-und-16-9-ng-ml-amphetamin/

    Wenn der Führerschein wichtig ist, ist jetzt der richtige Zeitpunkt, Initiative zu zeigen und die richtigen Maßnahmen einzuleiten. Abwarten wäre grundfalsch. Wenn ich Ihnen helfen soll, melden Sie
    sich gerne.

    Ich tippe bei Ihnen auf:

    1) Einstellung des Verfahrens nach § 29 BtMG nach § 170 II StPO
    2) Verurteilung wegen der Fahrt unter Wirkung von BtM nach § 316 StGB, 60 - 90 Tagessätze (falls Ersttäter).
    3) Entziehung der Fahrerlaubnis durch das Strafgericht.

    Ich tippe auch, dass Sie Hilfe gut gebrauchen könnten. Wenn Sie bereits einen Anwalt haben: Der wird ja hoffentlich dafür gesorgt haben, dass Sie im Abstinenzprogramm und beim Verkehrspsychologen sind. Ein bißchen müssen Sie auch auf die vom Gericht verhängte Sperrfrist schielen. Die soll ja nicht so lange sein, nehme ich an.

  • #1275

    Bukem: (Sonntag, 04 November 2018 14:38)

    @Artur: Sie werden sich schon gedulden müssen, bis Ihre Frage hier frei geschaltet worden ist. Auch für andere Interessenten: Das ist hier eine höchst freiwillige Dienstleistung von Herrn Schüller.
    Wer es aus verschiedenen Gründen besonders eilig hat oder sein Anliegen besonders dringlich ist, dem sei die eigentlich übliche Vorgehensweise freundlich, aber bestimmt ans Herz gelegt:
    Herr Schüller steht jederzeit unter den obigen Kontaktdaten, zB per Mail oder Handy, zur Verfügung. Dies allerdings nur im Wege eines kostenpflichtigen Mandats. So wie bei jedem anderen Strafverteidiger oder normalen RA in Deutschland auch. Nur, dass die eben nicht so gut in diesen Rechtsgebieten sind.
    @Artur: Abhängig von dem, was Sie evt noch der Polizei ggü ausgesagt haben, ist die FE wenigstens in höchster Gefahr bzw der Fahrerlaubnisverlust bereits unvermeidlich. Dringend und sofort anwaltlich abklären lassen, ohne Akteneinsicht kann man hier nicht mal vermuten, was los ist.
    Sie sind bereits anwaltlich vertreten? Dann sollte der Kollege alles beantworten können, dafür bezahlen Sie ihn ja. Ansonsten ist ein Anwaltswechsel jederzeit möglich. Ihre Fahrerlaubnis, Ihre Entscheidung.
    Nicht mehr konsumieren, das sollte wenigstens klar sein.

  • #1274

    Artur (Mittwoch, 31 Oktober 2018 16:23)

    Guten Tag Herr Schüller,

    vor 2 Monaten wurde ich von der Polizei angehalten wegen fahren in eine Einbahnstraße.
    Durch die aktuelle Baustelle wird die Fahrtrichtung geändert. Ich fahre selten mit dem Auto, da ich eine gültige Fahrkarte besitze und deshalb nicht die Änderungen der Fahrtrichtung mitbekommen habe. Musste dann mit auf die Wache gehen und wurde in die Zelle gesperrt und mein Führerschein wurde beschlagnahmt.
    Anschließend wurde eine Blutprobenentnohmen.
    Nach 2 Monaten wurde die Einsicht der Akten gewährt.
    Nun zu meiner Frage, wie viel Chance auf Erfolg habe ich?

    Werte: 2ng/ml Tetrahydrocannabinol
    0,85ng/ml THC-OH
    25ng/ml THC-Carbonsäure

    Würde mich über eine mögliche zügige Antwort Freun.

    Mit freundlichen Grüßen

    Artur

  • #1273

    Bukem: (Montag, 29 Oktober 2018 18:23)

    @Willi Brause: Sie waren hier schon mal mit ein paar Fragen, gelle?

    Bzgl Frage 1 bitte an Herrn Schüller melden. Möchte ungern was evt nicht zu 100% zutreffendes schreiben, was einer Stellungnahme auf Fachanwaltsniveau nicht entspräche.

    Frage 2: Nein.

  • #1272

    Willi Brause (Dienstag, 23 Oktober 2018 19:35)

    Hallo Frau Bukem, seh geehrter Herr Schüller

    ich habe eine Frage, wann erfahrungsgemäß man unter 1 ng liegt.
    Lese hier im Forum desöfteren. dass von eine Konsumeinheit von 0,5 gr. ausgegangen wird.
    Die konsumierte Menge hat sicherlich auch Auswirkungen, wann man unter 1 ng liegt bzw. auf das Abbauverhalten.

    Folgender Annahme:
    Die Konsumeinheit war über ein Vaporizer und wurde in einem Labor gewogen.
    Die Konsummenge lag hier bei 0,05 gr !!!., also 1/10 der oft üblichen Menge.

    Bei durchschnittlich 10 % THC Gehalt wären das 0,005 gr. reines THC
    Beim Rauchen selbst gehen oft noch 20-30 % durch das Ausatmen flöten.
    Annahme ist, das man etwa 85 gr. Blut je KG Körpergewicht hat und eher schlank.

    Frage 1.Wie sieht es aus Ihrer Erfahrung aus, kann die Person sich Hoffnung machen unter 1 ng zu liegen ?

    Fälschlicherweise wurde zugegen konsumiert zu haben und zwar am Abend vor der Kontrolle.
    Diese Aussage war fälschlicherweise als Schutzbehauptung gedacht um den
    Führerscheinentzug zu entgehen.
    Tatsächlich wurde jedoch ca. 5 Std. vor Blutentnahme die o.g. 0,05 gr. konsumiert.

    Frage 2: Kann trotzdem das 4 wöchige Fahrverbot, Bußgeld ca.800 € und 2 Punkte
    angeordnet werden, da man den Konsum zugegeben hat , wenn man unter 1 ng im Blut liegt und auch bei niedrigen THC Cooh Wert?

    Ach ja, und ganz wichtig. Seit der Kontrolle exakt null Konsum irgendwelcher BTM.

  • #1271

    Rechtsanwalt Schüller (Montag, 22 Oktober 2018 22:30)

    @Bob:

    Auch hier gilt, dass die Info von Bukem so nicht stimmt, vgl auch Nr. 1270.

    So wie sich das anhört, ist die Entziehung der Fahrerlaubnis und damit die MPU (und nicht nur wie von Bukem falsch angenommen ein ärztliches Gutachten) sehr wahrscheinlich. Allein wegen dem gefundenen Cannabis ist eine Argumentation mit Erstkonsum nicht aussichtsreich. Die Fahrerlaubnis wird entzogen werden, wenn hier nicht rasch mit Screenings und Verkehrspsychologen das Blatt verbessert wird. Es ist krass falsch wenn hier vorgeschlagen wird, die Werte abzuwarten. Dann ist es nämlich oft zu spät. Konsum einstellen. Ich helfe Ihnen gerne, melden Sie sich gerne. Rückwirkende Versicherung? Wenn es so einfach wäre: Sie müssen die Suppe schon selber auslöffeln, die Sie sich eingebrockt haben. Melden Sie sich bei Bedarf gerne, ich helfe dabei. Nochmals: Hier MUSS rasch gehandelt werden, das ist nichts um mal abzuwarten, was so kommt. Es sei denn, der Führerschein ist nicht wichtig und oder Sie wollen weiter konsumieren. Dann Führerschein abhaken. Ökologisch und von Haltungs- und Coolnessseite eh 1000 x lässiger. Dann weiter konsumieren und zwar ohne Stress mit den Behörden.

  • #1270

    Rechtsanwalt Schüller (Montag, 22 Oktober 2018 22:18)

    @Hulio:

    Ich muss Frau Bukem da mal korrigieren. Die Aussage der Dame ist hier leider viel zu oberflächlich.

    Es ist so: Ob der gelegentliche Konsum von Cannabis hier bereits als vorliegend angenommen wird, hängt maßgeblich davon ab, wo die Behörde die Grenze zieht für diese Annahme. Sprich welchen THC COOH sie als maßgeblich ansieht. Da wird nicht nur abhängig vom Bundesland sondern auch dort innerhalb der Behörden unterschiedlich geurteilt. Manche nehmen 10 ng/ml an, manche 100 ng/ml. Manche sagen einfach, dass es unwahrscheinlich ist, dass man als Erstkonsument auch noch mit dem Auto erwischt wird und dass der man deshalb wegen der Dunkelzifferproblematik (welche dogmatisch falsch vom Alkohol einfach übertragen wird) gelegentlicher Konsument sein muss.

    Insofern ist der Führerschein womöglich in größerer Gefahr als Du annimmst. Es ist IMMER fahrlässig, in diesem Bereich nicht mit pro aktiven Maßnahmen absichernd in Richtung der Ausnahmeregelung der Vorbemerkung 3 der Anlage 4 FeV hinarbeitet. Jedenfalls gilt das, wenn der Führerschein weswegen auch immer wichtig ist. In der Stadt ist er das eigentlich NIE. Zur Ausnahmeregelung vgl:

    https://www.strafverteidiger-schueller.de/2018/01/24/entziehung-des-fs-abgewendet-durch-ausnahmeregelung-bei-33-ng-ml-thc-206-ng-ml-thc-cooh-und-16-9-ng-ml-amphetamin/

  • #1269

    Rechtsanwalt Schüller (Montag, 22 Oktober 2018 22:08)

    @Baj:

    Es ist wahrscheinlich, dass der THC Wert unter 1,0 ng/ml liegt. Sicher ist es aber keinesfalls. Kommt manchmal vor, dass dieser Wert auch nach einer Woche oder drüber geknackt wird. Zum Beispiel, weil sich eingespeichertes THC aus dem Bauchfett löst und wieder in den Blutkreislauf gelangt. Wenn Blut abgenommen worden ist, dann ist die Frage, ob der Führerschein beruflich wichtig ist oder nicht. Daran bemisst sich, ob man weitere Schritte einleitet. Auf Lücke würde ich dann nicht spielen.

  • #1268

    Rechtsanwalt Schüller (Montag, 22 Oktober 2018 22:03)

    @Earny:

    Ist das nur ein Screening oder werden Sie bei dem Gutachten auch zum Vorfall befragt?

    Zudem kann es sehr gut sein, dass die FSST den gelegentlichen Konsum einfach annimmt und zwar aufgrund der etwas billigen wenn auch nicht ganz von der Hand zu weisenden Annahme, dass es unwahrscheinlich sei, gleich nach dem ersten Konsum auch noch erwischt zu werden im Auto.

    Und das kann sie auch machen, wenn sie vorher noch ein Screening macht. Wäre zwar eine nicht so nette Nummer, kommt aber öfter mal vor. Gerade in NRW sitzen da ein paar Spezis in den Fahrerlaubnisbehörden, die gerne mal so Nummern abziehen. Hält den Laden am Laufen. Auch die Behörde muss schließlich genug zu tun haben. Und 54 ng/ml THC COOH reichen üblicherweise in NRW zur Annahme des gelegentlichen Konsums. Wo genau in NRW spielt das denn bitte?

  • #1267

    Earny (Freitag, 19 Oktober 2018 08:18)

    @bukem
    Ich wollte mich hier nicht feiern lassen. Ich weiss, das mein verhalten völlig falsch war! Eigentlich hätte ich die höchststrafe verdient!
    Ich wollte lediglich aufzeigen, das es in NRW nicht immer gleich gehandhabt wird.

  • #1266

    Baj (Donnerstag, 18 Oktober 2018 22:49)

    Richtig ich habe 10 tage nicht mehr aktiv konsumiert stand nur daneben höchstens und habe dann passiv geraucht sozusagen und wurde dann kontrolliert
    Vielen dank für dieAntwort

  • #1265

    Bukem: (Donnerstag, 18 Oktober 2018 20:49)

    @Baj: Du hast 10 Tage vor der Kontrolle nicht konsumiert oder versteh ich was falsch? Solltest du zwischen dem Konsum und Fahren zeitlich getrennt haben, also mind 24 Stunden,besser 48 und noch besser 72 Stunden gewartet haben, ist dein aktiver THC Wert unter den wichtigen 1,0 ng

    @Earny: Du musst ganz dringend etwas lernen: Bei der Fahrt rauchen oder bekifft Autofahren geht ganz klar nicht. Ist nicht cool, sondern einfach nur verantwortungslos und völlig unnötig und einfach schei..gefährlich. Dummerweise nicht nur für dich, sondern für andere Verkehrsteilnehmer. Das solltest du checken und dich hier nicht feiern.
    Trenn einfach zwischen Konsum und Fahren, warte also bis zu 72 Stunden, und es ist alles easy. Oder klink dir rein was geht und fahr halt nicht. Aber beides geht nicht. Deshalb hast du nicht Schwein gehabt, sondern alle anderen, dass nichts passiert ist.

  • #1264

    Baj (Donnerstag, 18 Oktober 2018 17:11)

    Zu beitrag #1262

    Danke schonmal für eine antwort

    Meine freunde die mit im Autos saßen tauchten jedoch zuvor einen j im freien kann es sein dass mein blut nun durch das passivrauchen über den 1ng /ml liegt

  • #1263

    Earny (Donnerstag, 18 Oktober 2018)

    Es geschehen noch Wunder. Sogar in NRW! Ich wurde am 22.06.2018 im Rahmen einer verkehrskontrolle angehalten. Ich hatte bei der Fahrt einen joint geraucht. Die Polizei hat natürlich sofort den cannabisgeruch wahrgenommen. Den joint habe ich kurz vor dem anhalten noch schnell im Aschenbecher ausgedrückt... Ich hatte die Aussage verweigert. Dann musste ich zur Blutentnahme. Ergebniss: 10ng pro ml thc, 54 ng pro ml thc cooh. Erst jetzt, am 18.10 bekam ich Post. Das Strafverfahren wegen Besitz wurde eingestellt. Das Strafverfahren wegen Trunkenheit im Verkehr wurde ebenfalls eingestellt. Jetzt kam die ordnungswidrigkeit: 4 Wochen Fahrverbot 2 Punkte. Knapp 600 Euro Bußgeld .... Und ein schreiben der führerscheinstelle, ob ich einmaliger Konsument, gelegentlicher Konsument oder regelmässiger Konsument wäre. Ich soll nun also eine urin und Blutprobe innerhalb von 8 Tagen machen lassen und diese innerhalb von 4 Wochen vorlegen. Da ich seit dem Vorfall nichts konsumiert habe, sollte dieser negativ ausfallen. Schwein gehabt!!!!

  • #1262

    Baj (Mittwoch, 17 Oktober 2018 08:57)

    Hallo, wurde von der Polizei angehalten und mein urin wurde positiv auf thc getestet also habich noch einenbluttest gemacht. Mein konsumverhalten ist gelegentliche ich habe längere zeot gar nicht geraucht nun den letzten joint vor 10 tagen in dieser woche habe ich mehr geraucht als normalerweise jetzt frage ich mich ob ich was bei meinem bluttest befürchten muss?

  • #1261

    Bukem (Samstag, 13 Oktober 2018 10:20)

    @hulio: bei dir liegen durch den Verkehrsverstoß mit mehr als 1,0 ng aktiv schon die Hälfte der Voraussetzungen zum Verlust der FE vor. Wird jetzt noch der gelegentliche Konsum durch Untersuchungen oder freiwillige Angaben bestätigt, kann schon entzogen werden. Manchmal wird netterweise nur eine mpu angeordnet.
    Zur Frage, ja da kommt ein äG, um heraus zu finden, ob du und wie du konsumierst.
    Wie du ein äG besteht, kannst du dir hier auf diesen Seiten erlernen. Wann eine Ladung käme, ist unklar, kann lange dauern und es gibt keine gesetzliche Fristen Regelung.
    Also sauber bleiben und nicht drinnen neben Kiffern sitzen, also weißte schon, beim Kiffen.
    Ein Anwalt ist unbedingt erforderlich, macht aber vieles einfacher und transparenter.
    Meld dich gerne bei Bedarf

  • #1260

    Hulio (Freitag, 12 Oktober 2018 09:00)

    Hallo Herr Schueller und Hallo Frau Bukem
    Ich wurde vor 2 Monaten bei einer Verkehrskontrolle kontrolliert, meine Werte sind 1.4 ng Aktiv und 69 ng COOH, über Konsumhäufigkeit habe ich keine Aussage getroffen. Konsum wurde seitdem eingestellt, muss ich jetzt mit einem ÄG oder gleich mit einer MPU rechnen. Ich bin Student und habe das Geld jetzt nicht umbedingt auf der hohen Kante liegen, macht es Sinn einen Anwalt einzuschalten?

  • #1259

    Bukem: (Samstag, 29 September 2018 15:13)

    @Lollek: Du musst unterscheiden zwischen dem aktiven THC-Wert, welcher bis zu 72 Stunden nach Konsum noch im unerlaubten Rahmen von mehr als 1,0 ng/ml betragen kann, und dem THC COOH, welches noch Montae nachgewiesen werden kann.
    Wichtig ist der aktive Wert. Ist der unter 1,0 ng, hast du also idealerweise 72 Stunden gewartet vor dem Fahren und damit richtig zeitlich getrennt, kannst du beruhigt fahren

    @Bob: Du musst grundsätzlich warten bis die Werte vorliegen. Die Wartezeit solltest du aber schon nutzen, um anwaltlich mal vorzusprechen.
    Herr Schüller ist bundesweit tätig und bedient sich dazu, seit seine Brieftauben gestohlen worden sind, anderer moderner Kommunikationsmethoden wie Telegraphen und berittener Boten. Quatsch, klar alles per mail und Phone .
    Eine Rechtsschutzversicherung wäre je nach Versicherungsvertragsbedingungen eh nur selten eintrittspflichtig. Und rückwirkend sowieso nicht.
    Ganz wichtig. Eine MPU halte ich unwahrscheinlich, aber klar wird eine Ladung zum äG kommen. Bitte keinesfalls mehr konsumieren.
    Und ja, anwaltlich kann dir sicher geholfen werden, sollte nur nicht von dir verbummelt werden.

  • #1258

    Lollek (Freitag, 28 September 2018 02:16)

    Hallo hoffe ihr könnt mir weiterhelfen!

    Habe am Wochenende (1gramm cannabis verteilt auf 4 Joints) geraucht! Davor habe ich ein halbes Jahr gar nichts geraucht, war also komplett Clean!

    Meine Frage ist nun wie lange man es mir im Urin nachweisen kann, will mich nicht ans Steuer setzen wenn unsere Freunde und Helfer mir noch was können;-)

  • #1257

    Bob (Donnerstag, 27 September 2018 15:19)

    Hallo,

    ich konsumierte bis zum nachfolgend genannten Vorfall täglich Cannabis. Zwischendurch machte ich längere Pausen, meist ca. ein halbes Jahr, jedoch ist die letzte Pause jetzt schon etwas länger her. Seit dem Vorfall habe ich vollständig mit dem Konsum aufgehört.

    Nun ist mir Folgendes passiert:
    Ich war abends mit dem Fahrrad unterwegs und habe auf halber Strecke einen Joint konsumiert. Auf dem Rückweg ist mir aufgefallen, dass ich meinen Schlüssel verloren habe. Also bin ich die Strecke nochmal mehrmals mit dem Fahrrad abgefahren. Leider vergebens, da es einfach zu dunkel war und es sich um unbeleuchtete Feldwege gehandelt hat.

    Zuhause angekommen, machte ich mir große Sorgen wegen des Schlüssels und beschloss, mit dem Auto nochmal loszufahren. Im Nachhinein kann ich selbst nur den Kopf schütteln, denn sonst habe ich meinen Konsum strikt vom Fahren getrennt... Auch, wenn mir jetzt nach Recherche klargeworden ist, dass meine FE dauerhaft gefährdet war, da ich immer Restwere im Blut hatte. Hinterher ist man immer schlauer... Leider machte ich zudem den Fehler, einen Rucksack mitzunehmen, in dem sich noch ca. 5-6g Cannabis befanden.

    Wie es dann kommen musste, kam mir, nachdem ich einen Feldweg abgefahren bin, ein Streifenwagen entgegen. Sofort war der Polizist skeptisch und hat mir gar nichts geglaubt. Weder die Geschichte mit dem Schlüssel, noch sonstige auch so unwichtige Details.

    Sofort wurde mein Auto durchsucht (mMn. nicht rechtens, ich habe zuerst mitgemacht und dann den Polizisten auch gefragt, ob er das darf, er bejahte) und natürlich wurde das eben genannte Gras gefunden.

    Danach baten mich die Polizisten zu einem Urin bzw. Wischtest, jedoch habe ich nicht zugestimmt. Auf die Frage, ob ich jemals was mit Drogen zu tun hatte, antwortete ich Nein. Ich behauptete, das Cannabis würde nicht mir gehören. Sonst wurden mir keine Fragen bzgl. Konsumverhaltens gestellt. Ich habe bei kritischen Fragen vom Schweigerecht Gebrauch gemacht. Bei der Aktion waren insgesamt drei Polizisten dabei, der "machthabende" war extrem unangenehm und hat versucht, mich in Widersprüche zu verwickeln und hat mir, sobald ich auf irgendwas geantwortet habe, eh nicht geglaubt. Man hat gemerkt, dass er richtig geil darauf war, jemanden bei irgendwas zu erwischen, während die anderen beiden eher freundlich gesinnt waren und auch lange nicht so skeptisch. Ich fand die Vorgehensweise des Polizisten extrem verstörend und das belastet mich psychisch sehr.

    Leider ließ ich einen Pupillen-Test an mir durchführen, wobei meine Pupille keine Reaktion auf Licht gezeigt haben soll, und das hat den Beamten gereicht, um mich für eine Blutprobe auf die Wache mitzunehmen. Mir war auch nicht bewusst, dass ein richterlicher Beschluss heutzutage nicht mehr notwendig ist.

    Auf der Wache wurde mir dann Blut entnommen. Mir wurde außerdem mitgeteilt, dass, wenn ich nicht verrate, wem das Cannabis gehört, ich dafür belangt werde.

    Der Konsum fand ca. 4-4,5 Stunden vor der Blutabnahme statt. Ich habe mich den ganzen Abend über sportlich betätigt, was die Konzentration auch nochmal erhöhen soll.

    Der Beamte meinte zu mir, das hätte bei positivem Ergebnis ein Fahrverbot von einem Monat, zwei Punkte in Flensburg und 500 Euro Strafe zur Folge. Stimmt das so oder kann es wegen des zusätzlichen Besitzes schlimmer kommen?

    Nach eigener Recherche stelle ich außerdem fest, dass zusätzlich eine MPU in meinem Fall extrem wahrscheinlich angeordnet wird. Kann ich irgendwie um die MPU herumkommen? Ich rechne allerdings mit hohen THC-COOH-Werten...

    Wann habe ich mit Post von der Polizei, wann mit Post von der FSS zu rechnen?

    Ich bereue meinen Fehler sehr und bin bereit, die Konsequenzen dafür zu tragen, finde sie jedoch extrem. Ich bin sonst nie in irgendeiner Weise polizeilich aufgefallen.

    Macht es Sinn, jetzt schon einen Rechtsanwalt zu kontaktieren, oder sollte ich erst auf Post warten?

    Ein Abstinenznachweis kann vorerst nicht erfolgen, da es bei mir länger dauern wird, bis mein THC-COOH-Wert wieder unter 50ng/ml fällt. Dass ich unter diesem Wert bin, wollte ich mit Teststreifen aus der Apotheke mit niedrigerem Cut-Off-Wert vorher für mich belegen.

    Leider habe ich keine Rechtsschutzversicherung. Wenn ich einen Anwalt beauftrage, mit welchen Kosten sollte ich rechnen? Kann ein Anwalt überhaupt etwas rausholen in meiner Situation?

    Würde eine rückwirkende ARAG-Verkehrsrechtsschutzversicherung in meinem Fall greifen? Vorausgesetzt, mein Antrag würde angenommen werden.

    Vertreten Sie Mandanten aus NRW? Wie würde die Kommunikation stattfinden, müssten Termine persönlich vor Ort in Bremen stattfinden?

    Ich hoffe, Sie können mir meine Fragen beantworten und ich bedanke mich herzlichst im Voraus.

  • #1256

    Rechtsanwalt Schüller (Sonntag, 23 September 2018 22:20)

    @Hanita:

    Sind Sie Cannabis Patientin? Ansonsten verträgt sich Ihr Konsummuster nicht mit dem Thema Autofahren. Sie werden immer einen Spiegel von mindestens 1,0 ng/ml THC im Blut haben. Wenn Sie tatsächlich so selten Auto fahren und die Termine rechtzeitig planen können, rauchen Sie 72 Stunden vor der Fahrt kein Cannabis mehr. Die Schnelltests der Polizei reagieren nicht auf THC, sondern auf den Abbaustoff THC COOH und der ist monatelang nachweisbar in Ihren Fall.Verweigern Sie im Fall einer Kontrolle JEDE Aussage zu Fragen nach dem Konsummuster und v.a. auch dem letzten Konsumzeitpunkt.

    Lassen Sie das Auto bitte komplett stehen, wenn Sie die oben genannte Pause nicht einhalten können. Es fahren immer haftungsrechtliche Risiken surrealer Natur mit für den Fall eines Personenschadens unter Einfluss von THC. Es geht nicht nur um die fahrerlaubnisrechtliche Komponente.

  • #1255

    Hanita (Sonntag, 23 September 2018 15:20)

    Hallo,
    meinem Freund wurde der Führerschein wegen BTM entzogen. Nun sind wir beruflich gemeinsam auf das Auto angewiesen, in den nächsten Monaten ist jedoch nur mit gelegentlichen Fahrten zu rechnen (2-4 Fahrten im Monat). Ich bin seit vielen Jahren Konsument wegen meiner Schmerzen und rauche ca 1/2 Gramm am Tag und fahre eigentlich gar nicht Auto. Ich bin auch sonst noch nie aufgefallen oder kontrolliert worden.
    Wie lange vor den Fahrten sollte ich den Konsum einstellen um das Risiko zu minimieren?
    Nützt es mir, selber Urintest zur Kontrolle zu besorgen und wenn ja, mit welchem CUt-Off Wert?
    Und sollte ich, wenn denn rechtzeitig Pause gemacht, eine freiwillige Urinkontrolle abgeben, in der Annahme das diese negativ ausfällt und dann mein Konsumverhalten nicht weitergehend untersucht wird?
    Es wäre super eine kompetente Antwort auf meine Fragen zu bekommen, der Info-Dschungel im Internet ist für mich relativ undurchschaubar...

  • #1254

    Bukem: (Samstag, 22 September 2018 16:17)

    @Martin:
    Grundsätzlich hast Du alles richtig gemacht. Das strafrechtliche Verfahren wg BtmG Verstoß wird entweder gg eine Geldauflage eingestellt oder es gibt eine genau so hohe bzw geringe Geldstrafe, abhängig von deinem Einkommen.

    Davon losgelöst, wird es aller Voraussicht nach eine Ladung zum äG geben
    Ganz wichtig: Es gab zum Glück eben keinen THC Verstoß beim Fahrzeugführen, da fängt der Ärger erst richtig an.
    Wichtig ist, dass du genau diese zeitliche Trennung zwischen etwaigen Konsum und dem Fahrzeugführen auch so schilderst. Deshalb ist bis dahin gemäßigter Konsum auch völlig ok und darf auch nicht strafrechtlich oder anderweitig sanktioniert wird. Wichtig ist eben, dass nie ein Verstoß im Verkehr, also beim Fahrzeugführen, erfolgt. Das äG wirst du trotzdem machen müssen. Dürfen die, um zu ermitteln, ob und was du konsumierst. Lies dich hier ein im Menü oben links unter Fahrerlaubnisrecht ;)

    @Günther: Genau genommen ist es ein Urintest, der vor einer sehr teueren Blutuntersuchung abklären soll, ob ein zeitnaher Konsum erfolgt ist.
    Hat nix mit eben ja oder nein zu tun. Du sollst immer zeitlich trennen zwischen dem Konsum und der Verkehrsteilnahme, sonst ist deine FE bald weg.
    Genau genommen, liegt nach den meisten Gerichten ein gelegentlicher Konsum schon dann vor, wenn du mehr als einmal konsumiert hast.
    Immer freitags rauchen ist wohl gelegentlich. Jeden Tag und mehr permanent.
    Freitags rauchen heißt fahren ab Montag, mein Freund. Sonst wie gesagt aua.

    @Donald: Gut, dass Du Dir Gedanken machst, aber Du sitzt einem kleinen und nicht unwichtigen Missverständnis auf:
    Du hast eben keinen Verkehrsverstoß mit mehr als 1,0 ng aktiven THCs begangen. THC COOH belegt nur, dass Du in der Vergangenheit irgendwann die letzten ( bis zu drei) Monate THC konsumiert hast. Das ist aber strafrechtlich und verkehrsrechtlich völlig unbedenklich, solange du nicht beim Besitz von den Herren Oberwachtmeistern erwischt wirst oder eben unter den 1,0 ng aktiven THC bleibst.
    Deshalb ganz kurz: Ja, da kann auch weiterhin "post" kommen, also die Ladung zum äG, hängt insb davon ab, was Du denen gesagt hast zu deinem Konsumverhalten, hast du bereits gesagt, dass du dann und wann konsumierst, hat sich das äG eigentlich erledigt, weil damit eben nur geklärt werden soll, ob du konsumierst. Solange du auch weiter auf die ganz wichtige zeitliche Trennung zwischen Konsum und Fahren achtest, kann dir nix passieren. Aber schon mit einem THC Verstoß ist Feuer unter der Hütte und deine FE in höchster Gefahr.
    Also, viel Spass in Amsterdam. Bitte keine harten BtM, THC voll ok. Nix mit über die Grenze nehmen wollen und vorm Fahren bitte auf die Trennung achten.
    Viel Spass

  • #1253

    Donald (Samstag, 22 September 2018 12:52)

    Hallo Herr Schüler & Team,
    vorab Dankeschön für diese geniale Informationsquelle und Ihre Mühe.

    Ich hätte da auch mal eine Frage: Mal angenommen ich wäre vor 5 Monaten morgens aus dem Straßenverkehr gezogen worden (der letzte Joint etwa 8 Stunden zuvor) und musste mich eine Kontrolle unterziehen. Erst die üblichen motorischen Geschichten, dann ein Urintest (der natürlich positiv war) und dann die Blutabnahme. Ca. 4 Wochen später kam der Bescheid mit der Einstellung des Ordnungswidrigketisverfahrens, weil kein aktives THC >1 ng/ml festzustellen war. Erleichtert bei der Polizei angerufen und die Werte erfragt - sämtliche Werte negativ, außer das THC-COOH, welches bei 7,3 ng/ml lag, weshalb es an die Führerscheinstelle weitergeleitet wurde.

    Bisher allerdings noch nichts von der Führerscheinstelle gehört und seit besagtem Tag auch keinen J mehr angerührt. War sowieso nie regelmäßiger Konsument und habe auch darauf geachtet, im Anschluss länger kein Auto zu fahren. War in dem Fall nur leider nicht anders möglich und dann hat es mich halt direkt erwischt.

    Frage 1: Wie realistisch ist es, dass da noch Post kommt?

    Frage 2: Mal angenommen bald geht es für 2 Tage nach Amsterdam - dennoch komplett nein sagen, weil noch Post kommen könnte oder hat sich das Thema irgendwann erledigt?

    Sorry für den Roman und Danke jetzt schon mal für eine Antwort!

    LG

  • #1252

    Günther (Donnerstag, 20 September 2018 15:05)

    Hallo zusammen, ist es richtig, dass bei einer Polizeikontrolle erst einmal nur ein Speicheltest durchgeführt wird? Wenn ja, gilt dann immer die 48 Std Regel (kiffen/warten bis wieder das Auto bewegt wird)? Egal ob exp., gelegentlicher oder permanenter Kiffer? Und zählt kiffen jeden Freitag bereits zum permanenten Kiffen oder fällt es unter gelegentlich? Über die Beantwortung meiner Fragen würde ich mich freuen

  • #1251

    Piet (Donnerstag, 20 September 2018 14:00)

    Danke für die Rückmeldung und ja Sie haben recht. Das Bild sagt nichts aus und er ist ein Spacken.

  • #1250

    Martin (Donnerstag, 20 September 2018 01:54)

    * ich wohne in Bayern :D

  • #1249

    Martin (Donnerstag, 20 September 2018 01:45)

    Hallo,

    im voraus schonmal danke für die informativen Antworten anderer.

    Ich wurde vor ca. einem Monat beim rauchen eines Joint's (nichts weiteres bei mir gehabt) in einem park erwischt.
    Personalien wurden aufgenommen, übriger Joint konfisziert und ich musste unterschreiben. (wegen Besitz)
    Daraus folgt: Anzeige wegen verstoßes des Btmg ? Hat es weitere Konsequenzen oder wird es wie ich vermute wegen geringer Menge fallen gelassen?

    Ich habe seit dem (ca. ein Monat) nicht mehr konsumiert.

    Ich habe nicht erwähnt, wie häufig ich konsumiere.

    Meine eigentliche Frage: Sollte ich mich auf ein Ärztliches Gutachten einstellen aufgrund der Führerscheinstelle ?
    Ich habe nie geraucht, wenn ich wusste, dass ich in den nächsten Tagen Autofahren werde.

    Wenn ich nun (vorrausgesetzt kein ÄG) bspw. 1-2 Jonints pro Woche rauche,
    wäre dann mein aktiver THC-Wert nach min. 72 Stunden Abstinenz bei einem Urintest unter 1,0 ng/ml ?

    Vielen Dank im vorraus und liebe Grüße!

  • #1248

    Bukem: (Dienstag, 18 September 2018 20:30)

    @W Brause: Ich würde an Deiner Stelle einfach einen persönlichen Beratungstermin, etwa auch per mail oder Tel wahrnehmen. Da sollten eigentlich viele, wenn nicht alle deiner Fragen besprochen und vorsichtig erörtert werden können. ZB: War das überhaupt im öffentlichen Straßenverkehr oder nur ein Privatgrundstück. Für etwaige strafrechtliche Konsequenzen durchaus von Belang. Auch sollte deine Grübelei beendet werden können. Tschuldige, typische Kifferkrankheit.

    @Tim:Andersrum gefragt: Was und wieviel konsumierst du denn so? Es soll hier deine Fahreignung überprüft werden. Ein gelegentlicher Konsum mit dazu passenden Werten sollte unschädlich sein. Ein gemäßigter Konsum bei gleichzeitiger richtiger Trennung zwischen Konsum und dem Fahren von bitte 72 Stundenist ok.Lies dich hier oben links im Menü unter Fahrerlaubnisrecht weiter ein

    @Piet: was ein Spacken- lohnt es sich aber für dich, aus einer evt Mücke einen Elephanten zu machen`? Du kannst das Löschen notfalls auch anwaltlich durchsetzen lassen
    Aber was genau soll das Bild eigentlich aussagen und wen soll es interessieren. Sagt nix drüber aus, ob da wirklich Gras drin war

  • #1247

    tim (Dienstag, 18 September 2018 16:57)

    Hallo Herr Schüller, wurde mit 16 Jahren mit 4 Gramm Gras erwischt, inkl. Jugendgericht und 40 Sozialstunden. Jetzt habe ich von der Führerscheinstelle den Hinweis bekommen das Sie 6 Urinproben innerhalb von 6 Monaten von mir möchten bevor Sie mich zur PKW Prüfung zulassen. Wie läuft das ab ? gibt es da Grenzwerte bei den Proben oder muss alles klinisch bei 0,00 sein? Danke im Voraus..

  • #1246

    Piet (Dienstag, 18 September 2018 14:24)

    Hallo zusammen,

    Folgendes Problem. Ein Mitbewohner hat in der WG ein Foto von mir gemacht, wo ich einen Joint rauche. Ich habe ihn sofort aufgefordert das Bild zu löschen. Hat er nicht gemacht. Ich habe ihn inzwischen bereits mehrmals darum gebeten. Er sagt, er löscht es, tut es aber nicht und zeigt es Dritten. Er findet es wohl lustig. Von ihm kamen auch schon Kommentare wie „weiß dein Chef eigentlich, dass..“. Ich könnte ihn wahrscheinlich anzeigen, habe aber die Befürchtung, dass ich mir selbst damit keinen Gefallen tue. Selbst wenn ich nun 3 Monate nicht mehr kiffen sollte und eine Anzeige erst im Januar nächsten Jahres stellen sollte. Was kann ich tun? Das Bild ist glaube ich auch nicht so super scharf. Trotzdem stört es mich.

  • #1245

    Piet (Dienstag, 18 September 2018 14:13)

    Test

  • #1244

    W Brause (Montag, 17 September 2018 20:34)

    Sehr geehrter Herr Schüller, hallo Burkem

    ich habe leider keine Antwort zu den tread #1232 bekommen,
    Könnten sie sich den bitte vorab durchlesen, vielen Dank.

    Die Frage 1 mit den zwei verschiedenen Maßeinheiten µg und ng
    hat sich geklärt, hatte in Labor in Bremen nochmals angerufen und mir
    wurde vom zuständigen DR. erklärt, dass es 11,7 ng THC Cooh sind.

    Die Frage 2 & 3 bleiben jedoch offen, d.h. ob eine Abwandlung des Wertes 11,7 ng Thc Cooh auf THC Delta 9 möglich ist, da dieser Wert ja 49 Std. nachder Blutuntersuchung der Polizei gemacht wurde.

    Wenn THC Cooh eine Halberwertszeit von angenommen 7 Tagen hat,
    dann wären es . 49 h (ca. 2 Tage) vorher ca 15 ng Thc Cooh.
    Klar ist dabei nur "unverbindliche Rechnung", aber wenn
    es halbwegs stimmig ist, wäre der Wert doch unterhalb der Grenze und könnte als Einmalkonsum und nicht Gelegenheitskonsum durchgehen, oder ?

    klar, der wegen Füherscheinentzug relewante Wert THC Delta 9 baut sich in
    Blut wesentlich schneller ab, aber ist es es irgendwie möglich, hier eine
    Prognose zu berechnen ?.

    Hintergrund: Bei der Polizei hatte ich angerufen, sie sagten mir dass
    es bis zu 6 Monate !!! dauern kann, bis die Ergebnisse vorliegen.

    Solange will ich nicht warten, da ich absolut nichts mehr konsumiere
    stelle ich mir die Frage, ob ich jetzt schon Amtliche Abstinenznachweise sammle (..wurde hier auch von RA Schüller oft vorgeschlagen).

    Das wäre aber für die Katz, wenn ich ggf. unter 1 ng THC Cooh liege,
    da dann eigentlich kein Führerscheinenzug mgl. wäre.

    Aktenzeichen wurde mir von der Polizei genannt.
    Habe meine Rechtschutzversicherung (ARAG) angerufen wegen Deckunszusage, sie teilten mir mit, dass es im Bereich BTM diese
    nicht erteilt (..ohne Worte)... ist das rechtens ?

    Wie im Tread #1229 geschrieben war ich Beifahrer bei dem Kontrollpunkt und bin nur 200 mtr. !!! einen geterrten Feldweg gefahren. Ich weiß auch, 200 mtr. zuviel und rechtlich unrelevant, aber jetzt habe ich dadurch mächtigen Ärger .


  • #1243

    Rechtsanwalt Schüller (Sonntag, 16 September 2018 21:21)

    @Sebastian:

    Der THC COOH Wert hat eine Halbwertszeit von 5-7 Tagen. Während dieser Zeit halbiert sich der Wert. Das wird eine enge Kiste. Ich würde das nicht riskieren.

    Hohes Risiko, dass das scheitert. Wenn ich höre, dass psychische Probleme mit Gefühlsverstärkern wie THC auf eigene Faust behandelt werden, sträuben sich mir die Nackenhaare.

    Wenn ich Sie wäre, würde ich JETZT nicht darüber fliegen.

  • #1242

    Rechtsanwalt Schüller (Sonntag, 16 September 2018 21:16)

    @Paul Blech:

    Also dann nochmal der Versuch einer Klärung in der Hoffnung, Ihnen dieses mal glaubhafter vermitteln zu können, dass Ihre Fahrerlaubnis in Gefahr ist und ich hier nicht halluziniere oder was verwechsle:

    Wenn angegeben wird, dass der im Rahmen der Polizeikontrolle gemessene Blutwert von einem einmaligen Konsum kommt, dann greifen die Behörden auf Erkenntnisse mehr oder minder bekannter Forscher zurück, die besagen, dass bei einem Erstkonsumenten der aktive THC binnen 6 Stunden unter 1,0 ng/ml fällt.

    Das bedeutet:

    Wenn bei Ihnen 1,0 ng/ml gemessen worden sind und Sie sich mit der Einlassung verteidigen wollen, es habe sich um einen Einmalkonsum gehandelt, dann darf dieser nicht mehr als 6 Stunden vor der Blutabnahme gewesen sein. Wenn Sie nunmehr unklugerweise der Polizei mitgeteilt haben, dass Sie letztmalig im März geraucht hätten und sich der Wert von mindestens 1,0 ng/ml 6 Monate später hierdurch erkläre, dann haben wir folgendes Problem:

    Der THC Wert fällt bei Erstkonsumenten binnen 6 Stunden unter 1,0 nl/ml. Nicht nach 6 Monaten (es gibt zwar starke Cannabissorten, aber so starke nun auch wieder nicht). Also kann der Wert von 1,0 oder mehr nicht von einem Konsum kommen, der solange her ist. Da muss also noch ein Konsum gewesen sein. Und zwar nach März. Und nun holen wir mal den Taschenrechner an, wenn die Hauptplatine zwischen den beiden Ohren das nicht mehr hergibt. Wir haben also einen Konsum und noch einen Konsum. Formel: 1 K + 1 K = 2 K. Sind wir uns hier einig? Zwei Konsumakte binnen 6 Monaten sind ein gelegentlicher Konsum. Ist ja auch klar, weil er nicht mehr einmalig ist. Und da es für die Entziehung einen aktiven THC Wert von mindestens 1,0 ng/ml UND mindestens 2 maligen Konsum braucht, sieht es vielleicht nicht so gut aus. Jedenfalls dann nicht, wenn der aktive THC Wert 1,0 ng/ml oder mehr beträgt. Die Nummer mit dem Passivkonsum glaubt kein Mensch. Es gibt pfiffige Rspr. dazu: Auch Passivkonsum ist vorsätzlicher Konsum. Weil: Um diesen Wert zu erreichen, muss man schon in einer Dope-Räucherhöhle sitzen. Und dann lässt sich das alles nicht mehr mit "war Zufall, habe nichts gemerkt" erklären.

    So. Ich hoffe ich habe mich jetzt so ausgedrückt, dass Sie mich klarer verstehen konnten.

  • #1241

    Bukem (Samstag, 15 September 2018 17:37)

    @Paul Blech. Wie gesagt die Werte sind es, die es entscheiden.
    Liegt der Wert über 1,0 hast du kurzfristig vorher, also irgendwann die letzten 1-3 Tage oder weniger, konsumiert.
    Wenn dir deine FE lieb und/oder teuer ist, solltest Du Dich JETZT um anwaltliche Hilfe bemühen. Herr Schüller ist bundesweit tätig und die Daten stehen hier oben auf der homepage

    @München Erzähl mal bitte genauer, was passiert ist. Warum genau das äG? bist du im Verkehr, also beim Fahren, angehalten worden?

    @Bauer: Bitte auf gar keinen Fall mit den Behörden selber besprechen. Kein Witz, ungefähr 70% der Betroffenen hier kommen auch deswegen hier her, weil sie sich völlig unnötig mit unbedachten, aber gut gemeinten Einlassungen ggü den Behörden selbst ins Bein schießen

    Es ist grad gefährlich für. Die Fahrerlaubnis ist in Gefahr und es leigt schon die Hälfte der Voraussetzungen zum Entzug der FE vor. Kommt jetzt noch der Nachweis, dass du mindestens gelegentlich konsumierst, ist die FE fort.
    Anwälte können hier helfen, ganz einfach

  • #1240

    Bukem: (Samstag, 15 September 2018 17:26)

    @Niko: Das soll auch heißen, ja klar ist das nachweisbar. THC COOH bleibt im Haar bis dieses irgendwann abgeschnitten wird oder ausfällt. Im Blut ist THC COOH bis zu drei Monaten, teils auch noch länger nachweisbar.

    @Sebastian: Das ist derselbe Arbeitgeber dort vor Ort? Hab länger drüber nachgedacht. Bin aber kein Arbeitsrechtler.Deshalb solltest du dich auch dort informieren.
    Ich würde entweder die Grippe empfehlen oder offen den Arbeitgeber ansprechen und nachfragen, da bestehen aber klare Risiken. Den Hinweis, dass du (selbst!) eine psychische Erkrankung mit Cannabis behandelst , würde ich unterlassen.
    Was evt eine Überlegung wert wäre: Gibt es einen behandelnden Psychologen oder Psychiater ? Es gibt psychosomatische Beschwerden, wo sich psychische Erkrankungen körperlich etwa als Schmerzstörung artikulieren. Hier könnte Cannabis dann tatsächlich helfen, wird ja auch , zumindest in der Theorie über die Krankenkasse erstattet, wenn ärztlich verschrieben.
    Das wäre evt ein Ansatz, der helfen könnte. Aber ohne Gewähr.
    Ansonsten Grippe

  • #1239

    Sebastian (Freitag, 14 September 2018 20:24)

    Hallo Herr Schüller,

    werde nächsten Donnerstag in den USA ein Projekt betreuen, leider möchten die Kollegen einen Drogentest von mir. War vor genau 9 Tagen beim Arzt meines Vertrauens und hatte da nach bereits 4 Tagen Abstinenz noch über 100ng/ml Metaboliten im Urin. Bei angenommenen 6 Tagen Halbwertszeit sollten am Tag X geschätzt noch über 20ng drin sein. (Cutt-off bei den Amis 15ng). Schiebe natülich Panik. Wenn ich rüberfliege und einen positiven Test habe darf ich die ganze Reise selbst bezahlen und die werden mich auf die Strasse setzen. Sollte ich jetzt nen Rückzieher machen, werde ich auch schon mal anfangen können Bewerbungen zu schreiben.... Abstinent bin ich mitlerweile seit 14 Tagen (ohne Suchtdruck, alles gut) aber habe nur noch 6 Tage bis der Flug geht. Dauerkonsument bin, bzw. war ich um eine psychische Krankheit zu behandeln (ohne Rezept). Das mal nur als kleine Rechtfertigung. Also hab ich eime Chance oder muss ich mir was kreatives - eine plötzliche schwere Grippe - einfallen lassen?

    Danke + Gruss,

    Sebastian

  • #1238

    Paul Blech (Donnerstag, 13 September 2018 23:02)

    Hallo Herr Schüller, vielen Dank für die schnelle Antwort.
    Allerdings habe ich gegenüber dem Beamten nur gesagt, ich hätte im März ein mal in Amsterdam gekifft, was aber auch das einzige mal gewesen ist, da ich asthmatiker bin. Am vorabend saß ich lediglich mit Leuten zusammen die gekifft haben, selbst habe ich allerdings nicht geraucht. Wären in diesem Fall trotzdem beide Punkte erfüllt? Weil mehr als einen einmaligen Konsum habe ich nicht eingeräumt.
    Beste Grüße
    Paul

  • #1237

    Rechtsanwalt Schüller (Donnerstag, 13 September 2018 21:10)

    @Niko: Wenn Sie die Abstinenz nicht einhalten können, haben Sie ein Suchtproblem und lassen es besser mit der Fahrerlaubnis. Sie können die Kifferei nicht lassen, obwohl Sie schon einen Haufen Stress deswegen haben. Dann machen Sie den Rücken gerade und gestehen Sie sich das ein und verzichten auf die Fahrerlaubnis. Das hat wenigstens Haltung.

    @Paul Blech:

    Das kommt auf die Werte an. Als Dauerkonsument werden Sie mindestens 1,0 ng/ml im Blut haben. Also haben Sie fehlendes Trennungsvermögen. Durch die Aussage, im März und am Vorabend gekifft zu haben, haben Sie dann auch noch die zweite Voraussetzung für die Entziehung der Fahrerlaubnis der Behörde frei Haus geliefert.

    Wenn Sie das jetzt so laufen lassen, wird die Fahrerlaubnis entzogen. Es sei denn, Sie bereiten sich auf die fahrerlaubnisrechtlichen Ausnahmeregelungen vor.

    Das kann dann so laufen:

    https://www.strafverteidiger-schueller.de/2018/01/24/entziehung-des-fs-abgewendet-durch-ausnahmeregelung-bei-33-ng-ml-thc-206-ng-ml-thc-cooh-und-16-9-ng-ml-amphetamin/

    Diese Ausnahmeregelung gilt für alle Drogen. Man muss einen Verhaltenswandel nachweisen. Wenn der Führerschein wichtig ist, kümmere ich mich gerne um die Sache und binde Sie verkehrspsychologisch an. Melden Sie sich zeitnah. Das ist nichts für die lange Bank und "ich warte erstmal ab".

  • #1236

    Niko (Donnerstag, 13 September 2018 19:21)

    Hallo,hab im februar meine abzinenzphase angefangen, bis vor knapp 4 wochen nicht geraucht, waren t im urlaub und da hab ich innerhalb von einer woche knapp 4 joints ge raucht, am 19.8 meinen letzten, ist es nach fast einem monat trotzdem noch nachweisbar ? Hab einen guten stoffwechsel und bin nicht dick.
    Wäre über eine schnelle Antwort sehr dankbar

  • #1235

    Paul Blech (Donnerstag, 13 September 2018 16:23)

    Hallo Herr Schüller, hallo Bukem
    Erstmal riesen Dank für das beantworten der Fragen und den online Rechtsbeistand.
    Ich kiffe täglich und wurde heute beim Führen meines PKWs angehalten. Nach positivem Urintest kam die Blutprobe. Zwischen dem letzten Konsum und der Kontrolle sind knapp 20 Stunden her. Auf die Frage ob ich gekifft habe, antwortete ich mit ein mal im März in Amsterdam und den vorherigen abend passiv (viele kifffreunde waren da, ich habe nicht gekifft).
    Was habe ich zu befürchten?
    Allerbeste Grüße
    Paul

  • #1234

    München (Mittwoch, 12 September 2018 14:14)

    Hallo Bukem,
    Ich habe 5 jonts in letze 2 Monaten geraucht . Jetzt bin ich total sauber für 20 Tage. In fünf Tage habe ich ÄG. Wie groß sind meine Chancen auf einen Urintest oder Haartest? Werde ich den Test bestehen? Vielen dank!

  • #1233

    Bauer (Dienstag, 11 September 2018 13:32)

    Hallo Bukem,
    Die Polizei hat mich während der Fahrt angehalten und folgende Werte in meinem Blut gefunden:
    THC 2,2 ng / ml
    THC-COOH 43 ng / ml
    Ich habe in meinem Leben nur einmal geraucht, 3 Tage vor dem Vorfall !
    Ob Fahrerlaubnisbehörde es im Gespräch mit mir annehmen würde, angesichts der Werte?
    Danke!

  • #1232

    W Brause (Montag, 10 September 2018 20:20)

    Hallo Bukem,
    danke für deine Antwort # 1231

    klar ist H. Schüller meine Wahl bei der juristischen Erfahrung, jedoch
    ist derzeit noch kein Aktenzeichen bekannt.

    Bestimmt werden die das mit dem Umsteigen beweisen, da steht bestimmt im Bericht drin, dass Polizist X das beochbeachtet hat. Ich hatte es dummerweise auch nicht bestritten, da ich davon ausging dass es Privatweg ist, und nicht 200 mtr . offentlicher Verkehrsweg.

    Ich hatte ja geschrieben, dass ich 48 Std. nach dem Bluttest der Polizei
    über meinen Hauarzt und einen zertifizierten Labor in Bremen einen THC Untersuchung meine Blutes durchgeführt hatte, um einen Nährwert zu bekommen.

    Heute habe ich den Laborbericht bekommen, der exakt 48 Stunden nach der Kontrolle und Bluttest der Polizei war.
    Ergebnis:
    THC Delta 9 NEGATIV Cut off 1 µg/l
    11 Hydroxy THC NEGATIV Cut off 1µ/l
    THC Carbonsäure oder besser gesagt THC Cooh 11,7 µg/l Cut off 2 µg/l

    Klar ist dabei, dass die Vorabuntersuchung meines Erachtens wenig Aufschluß darüber gibt, ob während der Blutabnahme 48 Std. davor THC Delta 9
    nicht doch über 1 ng/ml lag, denn das ist ja die Maßlatte für FÜ Entzug , ÄG, MPU usw.

    Der THC Delta 9 Wert könnte sich in den 49 Std. fast zumindest komplett abgebaut haben, zumindest unter den Cut Off.
    Und klar ist auch, dass ggf. das Labor der Polizei zu ein anderes Ergebnis kommt

    Zuerst dachte ich, prima, es sieht doch gar nicht so schlecht aus , aber jetzt lese ich schon Stunden im Forum von H. Schüller und habe mich in den Begrifflichkeiten verzettelt


    Warum ?
    Nun, im Laborbericht wurde die Maßeinheit µg benutzt, d.h. Mikrogramm.

    Laut Gesetz hat man nicht sauber zum Vekehr getrennt, wenn ein aktiver THC-Wert von mehr als 1,0 ng THC festgestellt wurde.

    D.h. Labor gibt Wert in µg an und Gesetz in ng. Das sind zwei verschiedene Maßeinheiten, die mich stutzig machen

    A.d.G. wäre ich dankbar, wenn ich zu folgenden Fragen eine Antwort bekommen könnte.


    1. Muss ich mein Laborergebniss 48 Std. nach Kontrolle 11,7 µg/l THC Cooh noch hochrechnen, da laut Gesetz ng die Maßlatte ist ?

    2. Wie kann ich dann aus den THC COOH Wert den THC Delta 9 Wert abwandeln , ist das möglich ??
    (Sorry, habe soviel Diagramme dazu angesehen, ich kenne kein Faktor, wie ich das abwandeln könnte.

    3. Wie könnte ich dann , insofern eine Abwandlung mgl. ist, diese dann 48 Std. zurückrechnen (x Fakor x), um
    einen unverbindlichen Nährwert zu bekommen ?

    Vielen Dank im vorraus

  • #1231

    Bukem: (Sonntag, 09 September 2018 10:53)

    @Bayern: Obacht ist angezeigt. Momentan erfüllst Du bereits die Hälfte der Voraussetzungen für einen Entzug der FE.
    Angaben zum Konsumverhalten ggü der Polizei damals oder jetzt ggü der FE Behörde sind grds brandgefährlich.
    Es wird jetzt entscheidend darauf ankommen, ob Du seit dem Vorfall wieder konsumiert hast. Wird THC COOH nachgewiesen, ist damit ein wenigstens gelegentlicher Konsum nachgewiesen und damit liegen die Voraussetzungen zum Entzug der FE vor ( einmaliger THC Verstoß mit mehr als 1,0 ng aktiven THC + Nachweis des zusätzlichen Konsums durch Untersuchung oder freiwillige Angabe des Betroffen, wie ich rauch nur am WE= Entzug der FE oder wenigstens Anordnung einer MPU)

    Im Gutachten muss dein Vortrag zu deinen Werten passen, da sitzen hochspezialisierte Ärzte, irgendwelche Phantasiestories hören die 20 mal in der Woche. Zudem hast du da eine absolute Wahrheitspflicht.
    Ich darf hier nicht im Detail vorsagen, was Du evt klugerweise zu beachten hast, wenn du dort Angaben machst.
    Aber kleiner Tipp: über unser Menü oben links grad im Fahrerlaubnisrecht, findest du eigentlich alles, was Du wissen müßtest. Wenn du dann Fragen hast, frag bitte
    Rein vorsorglich: Es geht um deine FE und damit evt eben auch um Job, Hausfinanzierung usw. Wenn Du Hilfe benötigst, und danach sieht es zu meinem Bedauern aus, meld dich direkt bei Herrn Schüller. Und zwar nicht nur zur Beratung , sondern auch zur Vertretung ggü der FE Behörde.. Wie in allen rechtlichen Sachen, braucht man eigentlich immer erst anwaltliche Akteneinsicht.
    Kontaktdaten stehen oben rechts

    @Willi Brause:
    Herr Schüller sitzt hier in Bremen, Niedersachsen ist also um die Haustür und Termine dort sind ganz regelmäßig und normal.
    Ja, das macht schon in verschiedener Sicht Sinn, sich jetzt zu kümmern. Nicht nur wegen des (Richtig!) Abstinenznachweises. Sondern vor allem eher wegen der Vorgeschichte. Beobachtung durch einen Polizisten bei einem evt Umsteigen? Klingt spannend, wie die das belegen wollen.
    Kurz, hier hilft alleine anwaltliche Vertretung und Akteneinsicht. Punktum. Daten stehen oben, bitte direkt bei Herrn Schüller melden.

  • #1230

    Bayern (Sonntag, 09 September 2018 01:21)

    Sehr geehrter Herr Schüller,
    Ich musste den Führerschein abgeben, wegen fahren unter dem Einfluss von Canabis ( THC in Blut 2,03 ng, THC COOH 40 ng). (Ort: Bayern)

    Ich sagte der Polizei, dass ich drei Tage vor der Kontrolle Cannabis konsumiert habe. Natürlich habe ich an den Tag konsumiert.

    Danach erhielt ich einen Brief von der Führerscheinstelle, in dem unter anderem steht; „Daher beabsichtigen wir, Sie zur Vorlage eines medizinisch-psychologischen Gutachtens aufzufordern, um zu klären, ob auch künftig Fahrten unter Cannabiseinfluss zu befürchten sind Bevor die entsprechende Aufforderung zugestellt wird, geben wir Ihnen Gelegenheit, sich bis spätestens 22.09.2018 zu den für die Entscheidung erheblichen Tatsachen zu äußern. Hier- zu zählen insbesondere Angaben zu Ihrem Konsumverhalten generell sowie insbesondere am Tag der Fahrt unter Cannabiseinfluss. Solten wir bis zu o.g. Termin keine Nachricht von Ihnen erhalten, werden wir nach Sachlage weiter verfahren.”

    Meine Fragen sind: soll ich bei Geschprech sagen, dass ich einmal in meinem Leben geraucht habe? Oder zuzugeben, dass ich ein gelegentlicher Benutzer bin?
    Muss ich MPU machen?
    Gibt es einen Vorschlag, was ich sagen oder nicht sagen soll?
    Vielen Dank im Voraus

  • #1229

    Willi Brause (Donnerstag, 06 September 2018 10:32)

    Sehr geehrter Herr Schüller, Hallo Burkem,
    Ihre Erfahrung in diesem Bereich ist wirklich beeindruckend, von daher würde ich
    mich gerne von Ihnen vertreten lassen, kann mir aber schwer vorstellen, da sie bundesweit tätig sind, ob es auch richtig ist, ggf. kann es ja zu einer Verhandlung kommen. Ich wohne in BL Niedersachsen.

    Vorab. Meine gesamte Existens hängt an den Führerschein und für mich wäre der Entzug das absolute worst case.
    Zu meinen Fall: Nie mit BTM in Kontakt gekommen, keine Punkte, nichts...

    Ich wurde vor 11 Tagen kontrolliert auf ein Musikfestival. Ich bin von Campingplatz (Privatgelände) ca. 200 mtr. !!!auf einer geterten Feldweg gefahren. Danach habe ich und meine Bekannte ein Fahrerwechsel durchgeführt, das war geplant, da wir wussten es kommt ein Kontrollpunkt nach ca. 2 km. Dieser Wechsel wurde von ein Beamten gesehen und an Kontrollpunkt durchgegeben .(Verdacht)Wir wurden angehalten und ich als Beifahrer kontrolliert.
    Mir wurde vorgeworfen, die 200 mtr. waren öffenlicher Verkehrsraum.(ohne Worte...)

    Alkohol 0,00 %, dann Frage bzgl. Konsum, ich habe , soweit ich mich erinnern kann zugegeben, dass ich zwei mal gezogen habe.(Ich habe unglaublcihe Angst, dass er im Bericht notiert hat, ich hätte zwei mal konsumiert, somit bin lt. Gestez Gelegenheitskonsument und werde zum MPU verpflichtet. Leider war es innerhalb der 6 Stunden Grenze (Ihre Einleitung zur Maastrich Studie)
    .
    THC Urin war positiv, daraufhin erfolgte Blutentnahme. Die Polizei sagte mir das Ergebnis wird mir in 4 Wochen mitgeteilt, er wollte mich aber vorab anrufen.
    Als Strafe müsste ich mindestens mit 4 Wochen, 2 Punkte und 800 € Geldstrafe rechnen, ggf. mehr , so sagte es der Polizist.

    Klar ist hier bei, dass THC von 1 ng überschritten sein muss(davon miuss ich ggf. ausgehen) und THC COOH möglicht unter 100 ng, besser 75 ng sein sollte.

    Da ich unmöglich 4 Wochen warten kann auf das Ergebniss, habe ich 48 h nach der Kontrolle einen Blutest beim Hausarzt angeschoben auf THC. Das Ergebnis soll ich nächste Woche erhalten und dann mit einen Pharmalogen zurückrechnen lassen, um einen unverbindlichen Nährwert zum Zeitpunkt der Kontrolle zu haben, der zumindest eine Tendenz zulässt. Klar ist dabei nur der THC Cooh zu betrachten, da 48 Std.nach Kontrolle

    Derzeit ist alles "Kaffesatz lesen", da weder Aktenzeichen noch Werte bekannt sind.
    Nun meine Frage:
    1. Macht es Sinn, dass sie schon jetzt aktiv werden oder sollte Aktenzeichen
    und Kontrollwerte BLUT abgewartet werden ?

    2. Kann ich jetzt schon ein Abstinenznachweis erbringen, um ggf. den
    Führerschein schneller zurückzubekommen ( 100 % null Konsum),
    RA Schüller , sie hatten das hier oft erwähnt.

    3. Nehme Medikamente Omeprazol & Pantropazol gegen Sodbrennen.
    Diese Medikamente beinflussen leider THC Werte bekanntlich negativ, d.h.
    ggf. selbst bei totaler Abstinenz über Grenzwert 1 ng/ml.
    Wie kann man das im Verfahren mit einbringen.

    Ziel sollte sein, unbedingt ein MPU abzuwenden oder gar einen mehrmonatigen Entzug der Fahrerlaubnis/Führerschein sowie Strafverfahren abzuschmettern

    Entschuldigen sie den langen Text, ich habe jedoch nur das wesentliche geschrieben und ich weiss dass es ein Fehler war den Bluttest etc. ohne richterlichen Beschluss zu machen .

    Es hängt bei mir die Existens an den Füherschein und ich weiß
    dass trotzdem null Rücksicht darauf genommen wird.
    Ich sehne ihre kompetente Antwort zu den 3 gestellten Fragen entgegen,
    den die Angst macht mir derzeit mehr als zu schaffen.

  • #1228

    Bukem: (Sonntag, 02 September 2018 11:20)

    @Chris: Es gibt Leute, die in solchen Angelegenheiten helfen können, Rechtsanwälte heißt das glaub ich.
    Du hast bereits verschiedene und völlig vermeidbare Fehler ggü der Polizei und in deinem Verhalten auch zuvor begangen. Deine FE steht auf dem Spiel, im Falle einer unvorteilhaften MPU ist die FE weg. Ob du beruflich oder privat auf die FE angewiesen bist, weiß ich nicht.
    Natrülich kann ein versierter und hoch spezialisierter Anwalt wie Herr Schüller dir konkret helfen. Zaubern kann er aber auch nicht.
    Konkret ist die Frage: Hast du seitdem konsumiert und wird noch THC COOH nachgewiesen, ist die FE ohne anwaltliche Hilfe weg.
    Du solltest trotzdessen jetzt nicht warten und Däumchen drehen. Ein erstes Beratungsgespräch bei Herrn Schüller kann dir schon weiterhelfen, weil du hoffentlich konkretere Infos hast. Hier auf diesem Forum kann und darf ich das nicht.