Rechtsanwalt und Strafverteidiger

 

Björn Schüller

Altenwall 14

28195 Bremen

 

Telefon: 0421-16767526

 

Mobil: 0157 - 37042691

 

Fax: 0421 - 167675269

 

Mail: kontakt@strafverteidiger-schueller.de

 

Termine nur nach Vereinbarung!

Rechtsanwalt Björn Schüller aus Bremen

 

Ihr Ansprechpartner rund um das Betäubungsmittelrecht, das Strafrecht und das Verkehrsrecht.

 

"Es gibt keine harten oder weichen Drogen. Es gibt nur harte oder weiche Konsummuster."

 

Wenn Sie Ärger mit Polizei, Staatsanwaltschaft und dem Gericht wegen Betäubungsmitteln haben, stehe ich Ihnen kompetent und ohne Vorurteile zur Seite.  Sie haben eine andere Straftat begangen und brauchen Hilfe? Dann machen Sie von Ihrem Schweigerecht Gebrauch und vereinbaren einen Termin mit mir.

 

Ich vertrete Sie gegenüber allen deutschen Gerichten und Staatsanwaltschaften auf sämtlichen Gebieten des Strafrechts sowie des Ordnungswidrigkeitenrechts und Verwaltungsrechts.

 

Sie haben Probleme mit Ihrer Fahrerlaubnis (Punkte/Alkohol/Drogen)?

 

Verweigern Sie jede Aussage gegenüber der Polizei und melden Sie sich umgehend bei mir!

 

WICHTIG:

 

Zur Vermeidung immer wieder vorkommender schwerer Fehler bei polizeilichen Verkehrskontrollen wegen Drogen und bei Hausdurchsuchungen bitte diese Formulare ausdrucken und für den Ernstfall griffbereit im Auto und in Haus/Wohnung zurecht legen. Die Formulare sind von der Polizei auszufüllen, es geht in erster Linie darum, dass dokumentiert wird, dass Sie die Aussage verweigern und keine "freiwilligen" Fehler machen.

 

 

Drogen im Straßenverkehrsrecht

 

Unterschiedliche Behandlung von Drogen und Alkohol (Verletzung des Gleichheitsgrundsatzes, Art. 3 Abs. I GG?)

 

Die "weiche" Droge Cannabis und die "harten" Drogen (u.a. Amphetamin, MDMA, Speed, Morphin, Heroin, Kokain, Crack, Freebase) - und die Substitutionsmittel Methadon, Polamidon, Buprenorphin, Kodein, Dihydrocodein, Levacetylmethadol und retardierte Morphine

 

 

Strafrecht und Ordnungswidrigkeitenrecht:

 

Der Straftatbestand des § 316 Abs. I StGB (u.a. Nachweis der Fahruntüchtigkeit und der Rechtsfolgen)

 

Der Tatbestand der Ordnungswidrigkeit nach § 24 a Abs.2 StVG (u.a. Rechtsfehler der Bußgeldbehörde, Begriff der "Wirkung", Fragen zu Vorsatz oder Fahrlässigkeit

 

Strafrechtliche Folgen für die Fahrerlaubnis (u.a. Sicherstellung und Beschlagnahme des Führerscheins, Vorläufiger Entzug der Fahrerlaubnis nach  § 111 a StPO, Entzug der Fahrerlaubnis nach § 69 Abs. I StGB, Verkürzung der Maßregel nach § 69 a Abs. 7 StGB, Fahrverbot nach § 44 StGB, Entzug der Fahrerlaubnis wegen Drogendelikten)

 

 

Verwaltungsrechtliche Maßnahmen:

 

Ärztliches Gutachten beim Verdacht auf Konsum harter Drogen

 

Ärztliches Gutachten beim Verdacht auf Konsum von Cannabis

 

Ärztliches Gutachten beim bloßen Besitz von Betäubungsmitteln (BtM) mit und ohne Bezug zur Teilnahme am Straßenverkehr

 

Rechtsgrundlagen für den verwaltungsrechtlichen Entzug der Fahrerlaubnis

 

Fahreignung bei nachgewiesenen Konsum von Cannabis

 

Fahreignung bei nachgewiesenen gelegentlichen Konsum von Cannabis und mangelnden Trennen zwischen Konsum und dem Führen eines KFZ

 

Konsum von Ectasy und Kokain

 

Anordnung einer MPU

 

Anordnung eines ärztlichen Gutachtens

 

Abhängigkeit von BtM

 

Anordnung der sofortigen Vollziehung

 

Wiedererteilung der Fahrerlaubnis (u.a. Probleme mit dem Nachweis der Abstinenzzeit)

 

 

Fahrerlaubnisrecht im weiteren Sinne

 

MPU Bestehen - Hilfe zur Selbsthilfe. PDF-Skript zum Download, alle Anlassgruppen (Drogen, Alkohol, Punkte) - über 100 Seiten Kompaktwissen

 

Haaranalyse kein sicherer Beweis für THC Konsum. Möglichkeit der externen Kontamination mit THC COOH erstmals wissenschaftlich bewiesen - das "Aus" für die Haarproben?

 

 

Alkohol am Steuer - Begleitetes Fahren ab 17 - Beweislast im Fahrerlaubnisrecht - Cannabis und Fahreignung -  Personenbeförderungsschein und Drogen - Das neue Punktesystem - Fahrerlaubnis auf Probe - MPU - Neuerteilung Fahrerlaubnis - Kosten einer MPU - Kursempfehlung nach MPU - Fahrverbot und Entziehung der Fahrerlaubnis - neues Punkte System - Rechtsschutzversicherung und Fahrerlaubnis - EU Führerschein / Fahrerlaubnis - Eignung,  bedingte Eignung, Ungeeignetheit und Befähigung -

Untersuchungsanläße für die MPU - Entzug der Fahrerlaubnis durch den Strafrichter nach § 69 StGB - Eignungszweifel bei Alkoholproblematik - Die richtige Vorbereitung auf die MPU, was ist wichtig? - MPU bestehen bei gelegentlichen Cannabis Konsum und fehlenden Trennungsvermögen - Generelle Hauptfehlerquellen bei der MPU (alle Anlässe) - MPU Verjährungsfrist / Fahrerlaubnis zurück nach 15 Jahren auch ohne Gutachten? - Das Obergutachten im Fahrerlaubnisrecht

 

 

 

- Allgemeines Strafrecht -

 

Delikte gegen das Leben und die körperliche Unversehrtheit

 

Totschlag - Mord - Tötung auf Verlangen - Schwangerschaftsabbruch - Aussetzung - Fahrlässige Tötung - Körperverletzung - Gefährliche Körperverletzung - Schwere Körperverletzung - Körperverletzung mit Todesfolge - Körperverletzung im Amt - Beteiligung an einer Schägerei -

 

 

Eigentums- und Vermögensdelikte

 

Diebstahl - Diebstahl mit Waffen - Bandendiebstahl - Wohnungseinbruchsdiebstahl - Schwerer Bandendiebstahl - Unterschlagung - Betrug - Computerbetrug - Versicherungsmißbrauch - Erschleichen von Leistungen - Untreue - Scheck- und Kreditkartenmissbrauch - Hehlerei - Geldwäsche -

 

 

Raub und raubähnliche Delikte

 

Raub - Schwerer Raub - Räuberische Erpressung - Räuberischer Diebstahl - Raub mit Todesfolge - Räuberischer angriff auf Kraftfahrer - Erpresserischer Menschenraub - Geiselnahme -

 

 

Straßenverkehrsdelikte


Gefährlicher Eingriff in den Straßenverkehr - Gefährdung des Straßenverkehrs - Trunkenheit im Verkehr - Unerlaubtes Entfernen vom Unfallort - Vollrausch - Unterlassene Hilfeleistung -

 

 

Sonstige Delikte

 

Sachbeschädigung - Brandstiftung - Urkundendelikte - Geldfälschung - Freiheitsdelikte - Delikte gegen die Staatsgewalt und die öffentliche Ordnung - Eigennutzdelikte - Aussagedelikte - Begünstigung, Strafvereitelung, Falsche Verdächtigung und Vortäuschen einer Straftat - Beleidigungsdelikte - Indeskretionsdelikte - Korruptionsdelikte -

 

 

- Betäubungsmittel und Recht -

 

 

Grundwissen zu Betäubungsmitteln und Recht

 

Basics Cannabis - Geschichte, Grundbegriffe, Wirkungen, Strafbarkeiten, Cannabis und Grundrechte, Recht auf Rausch, Statistiken uvm - ein Überblick

 

Amphetamine - die wichtigsten Fakten über Speed, Crystal, MDMA, MDA, MDE - Geschichte, Wirkungen und rechtliche Fragen

 

Kokain und Crack: Alles was man wissen muss...Geschichte, Botanik, Wirkungen und rechtliche Fragen

 

Opium Produkte und Opioide: Wissenswertes über Heroin, Codein und Co.

 

Alkylindolgruppe: Über LSD, DMT, Psycolibin, Ayahuasca - Psilos, Lianen, Pappen und mehr

 

Naturdrogen und pflanzliche Gifte: Von Alraune, Stechapfel, Bilsenkraut, Strychnin u.v.m. - Wirkungen und rechtliche Fragen

 

Drogen und Straßenverkehr - eine Zusammenfassung (Grenzwerte, Ordnungswidrigkeiten, Straftaten, Fahrerlaubnisentzug uvm.)

 

Wie verhalten Sie sich richtig, wenn Sie eine Vorladung von der Polizei, der Zollfahndung oder Steuerfahndung erhalten? Hingehen oder absagen?

 

Knastvermeidungsstrategien: Was sollten Sie als Grower, Dealer oder Konsument beachten, wenn Sie nicht ins Gefängnis wollen?

 

Körperliche Untersuchung, Blutprobe, DNA Analyse: Zu den §§ 81 a,e,f,g StPO: Genetische Fingerabdrücke, den Blick in Körperöffnungen und mehr

 

Welche Strafe gibt es wofür?

 

Big Brother is watching you

 

Erklärung der Mengenbegriffe 

 

BtM der Anlage I des BtMG (Cannabis und Co.) 

 

BtM der Anlage II des BtMG 

 

BtM der Anlage III des BtMG 

 

Die "geringe Menge" gängiger Betäubungsmittel wie Cannabis, MDMA, Kokain, Speed und Heroin

 

Die "nicht geringe Menge" gängiger Betäubungsmittel

 

Growerkollektiv als Bande (5 Jahre Mindeststrafe drohen) 

 

Über Waffen und gefährliche Werkzeuge 

 

Der weit ausgelegte Begriff des Handeltreibens 

 

Die Kronzeugenregelung des § 31 BtMG 

 

So erhalte ich bei einer MPU den Führerschein zurück 

 

Betäubungsmittel in der Szenesprache

 

Cannabis zur Schmerzreduzierung und der rechtfertigende Notstand, § 34 StGB

 

Ich bin mit THC im Verkehr auffällig geworden...was hat es mit § 24 a StVG auf sich?

 

Ärztliches Gutachten beim bloßen Besitz von Betäubungsmitteln wie Cannabis - wann ist dieses gerechtfertigt?

 

Nachweiszeit von Cannabis in Blut und Urin - wie lange sind THC und THC-COOH nachweisbar? Wie wirken sich diese Abbauwerte auf die Fahrerlaubnis aus?  Fahrerlaubnisentzug trotz Fahrverbot von einem Monat nach § 24 a StVG - geht das?

 

Ärztliches Gutachten wegen Cannabis am Steuer: Über die 6 Stunden Regel und den damit zusammenhängenden Probierkonsum als Schlüssel zur positiven Begutachtung

 

Die Haaranalyse auf Drogen: Wie schnell wächst das Haar, was lagert sich wielange ein uvm.

 

Wann ist die Argumentation mit einem experimentellen Konsum von Cannabis im Fahrerlaubnisrecht "gerichtsfesst" - also hinreichend glaubhaft?

 

Die Maastricht Studien und die Argumentation im Fahrerlaubnisverfahren: THC Abbau aus wissenschaftlicher Sicht bei Probierkonsum - die 6 Stunden Regel

 

Erhebliche unterschiedliche Werte bei verschiedenen THC-COOH Varianten (frei und gesamt), längere Nachweiszeit von THC durch Rückdiffusion des aktiven THC´s im Fettgewebe also die fahrerlaubnisrechtliche "Diätfalle", der Cannabis-Influence Factor (CIF) und der Kreatininwerte

 

Strafzumessungserwägungen

 

Verminderte Schuldfähigkeit aufgrund BtM-Abhängigkeit oder: Wie breit muss ich sein, um nicht die volle Strafe zu kriegen - reicht schon die Angst vor Entzugserscheinungen?

 

Bei kleineren BtM Delikten: Freiheitsstrafe als letztes Mittel - vorrangig Einstellung oder Geldstrafe

 

Jugendstrafe - Über schädliche Neigungen...wann haben Personen unter 21 Jahren mit Freiheitsstrafen zu rechnen?

 

 

Straftatbestände im Betäubungsmittelrecht


Gesetzliche Grundlagen - Gesetzeszweck - Eigenkonsum - Tötungsdelikte - Handeltreiben - weitere Umsatzdelikte - Sonstiges Inverkehrbringen - Besitz - Grenzüberschreitender Betäubungsmittelverkehr - weitere Straftaten im BtMG - Verschreibung/Substitution - Umgang mit BtM-Imitaten -

 

 

Betäubungsmittel in anderen Rechtsgebieten


Arbeitsrecht - Berufsrecht (Ärzte, Soldaten) - Beamtenrecht - Familienrecht - Gewerberecht - Miet-/Wohungsrecht - Sozialrecht - Sraßenverkehrs- und Ordnungswidrigkeitenstrafrecht - Verkehrsverwaltungsrecht (MPU) - Ausländerrecht - Polizeirecht -

 

 

Straftaten nach dem Gefahrstoffüberwachungsgesetz

 

Strafvorschriften und Stoffe

 

 

Verdeckte Ermittlungsmethoden, Durchsuchung und Beschlagnahme

 

Überwachung der Telekommunikation - Datenerhebung - Akustische Wohnraumüberwachung - Einsatz technischer Mittel außerhalb der Wohnung - Verdeckte Ermittler, Vertrauenspersonen und Lockspitzel - Durchsuchung und Beschlagnahme -

 

 

Rehabilitation


Notwendigkeit einer Behandlung - Unterbringung in einer Entziehungsanstalt - Zurückstellung nach § 35 BtMG - Abbruch der Behandlung und Widerruf der Zurückstellung - Anrechnung - Beendigung der Behandlung - Absehen von Verfolgung -

 

Mengenbegriffe


Geringe Menge - Normale Menge - Nicht geringe Menge (Heroin, Morphin, Kokain, LSD, Cannabisprodukte - Amphetamin - Ectasy u.a.) - Feststellung der Wirkstoffkonzentration - Minderschwere Fälle - Strafschärfung bei normalen Mengen - Nicht geringe Menge und Mittäterschaft -

 

Drogen  und Straßenverkehr:

 
Strafbarkeit des Führens eines Fahrzeugs und Einfluss von BtM - Ordnungswidrigkeiten beim Führen von Kraftfahrzeugen und Einfluss von BTM - Führerschein- und Fahrerlaubnismaßnahmen im Straf- und Ordnungswidrigkeitenverfahren - Verwaltungsrechtliche Maßnahmen (MPU) bei Auffälligkeiten mit BtM - Haaranalyse -

 

 

 

Betäubungsmittel, Drogen, Gifte und Grundstoffe von A - Z im Detail

 

Bei vielen Straftaten im Zusammenhang mit Betäubungsmitteln gibt es häufig viel Strafe für relativ wenig Einsatz. Egal ob bei Anbau, Einfuhr, Handeltreiben u.a. - der Grundsatz ist: Das BtM-Recht ist ein denkbar schlechter Spielpatz  für Leute, die nicht schnell als Straftäter gelten wollen. Wer die Finger nicht davon lassen kann, sollte über die Grundzüge des BtMG zwingend Bescheid wissen.

 

Zudem sind Drogen generell mit Vorsicht zu behandeln. Safer Use und ein bedachter Umgang sollten für jeden verpflichtend sein. Niemand muss sich vorschreiben lassen, was er nimmt und was nicht. Trotzdem: Es gibt viel chemischen Müll v.a. im Bereich der synthetischen Drogen und die Langzeitwirkungen sind kaum erforscht. Vieles stiftet mit Sicherheit mehr Schaden als Nutzen ("Crystal" sei hier mal besonders hervorgehoben) und es macht Sinn, um bestimmte Substanzen einen großen Bogen zu machen.

 

 

A      

                                                        

Abstral - Acamprosat - Acamprosat-CalciumAcemannan - Acetyl-alpha-methylfentanyl - Aceton - N-Acetyl-Methoxyl-Tryptamin - Aconitin - AICAR - Alkylindol-Gruppe - Allobarbital - Allylprodin - Alphameprodin - alpha-Metylfentanyl - alpha-Methytryptamin - Alphameprodin - Alprazolam - Alraune - AM 694Amfepramon - Amphetamin (Speed) - Amylnitrit (Poppers) - Anticraving Substanzen (Entwöhnungsmittel) - ArecaidinArecolin - Arsenik - Atropin - Ayahuasca - Aztekensalbei

 

 

B

 

Baeocystin - Banisterin (=Harmin) - BDMPEA (=2-CB) - BenzodiazepineBetelnuss - Bilsenkraut - Blausäure - Brechnuss - Bromazepam - Brucin - Buprenorphin - BupropionButalbital - Butan - Butylnitrit - Butylon - BZP

 

 

C

 

Cafilon - Camazepam - Cannabinol - Cannabis (Indica, Ruderalis, Sativa) - Cannabisöl - Cannabispflanzen - Cannabis Samen - Carbromal - Carfentanyl   -  Cathin - Cathin Hydrochlorid - Cathinon Gruppe -  Cephalo-Teknosal - Chacruna - Chandoo - Chinarindenbaum - Chinin - Chlordiazepodix - Chlorethylen - Chloroform - Chondodendron Tomenttosum - Christuspalme - Chromium Picolinate - 2CI - Cialis - Cineol - cis Tilidin - Clenbuterol - Cliradon - 6-Cl-MDMA - Clobazam - Clomethiazol - Clonazepam - Clonidin - Clonitazen - Clorazepat - Clotiazepam - Cloxazolam - Cocain - D-Cocain - Coca-Paste - Cocastrauch - Cocasamen - Codein - Coffein - Cola - Colabaum - Cola-Nuss - Colchicin - Commiphora Mukul - Concerta - Coniin - Corticotropin - CP 47, 497 - m-CPP - Crack - Cras - Creatine-Monohydrat - Crystal Meth - Cumarin - Curare - Cyanwasserstoff - Cyclobarbital - Cymol - Cytisin

 

 

D

 

Damiana - Damianin - Darbepoietin - Datura - DDT - DEET - Dehydro-Epi-Androstendion - Delorazepam - Delta-6a(10a)-Tetrahydrocannabinol - Delta-6a-Tetrahydrocannabinol - Delta-7-Tetrahydrocannabinol - Delta-8-Tetrahydrocannabinol - Delta-9-Tetrahydrocannabinol - Delta-10-Tetrahydrocannabinol - Desoxy-Methyl-Testosteron - DET - Develin retard - Dexfenfluramin - Dexmethylphenidat - Dextromethadon - Dextromethorphan - Dextromoramid -Dextrorphan - DHB - DHC 60 - DHEA - Diacetylmorphin - Diamorphin - Diäthylbostrol - Diazepam - Dichlor-Dipehnyl-Trichlorethan - Dichlorethan - Diethylaminopropiophenon - Diethylether - Diethylpropion - Diethyltoluamid - Diethyltryptamin - Digitalis - Digitonin - Digitoxigenin - Digitoxin - Dihydrocodein - Dihydrokavain - 2,3-Dimethoxystrychnin - Dimethylbenzol - DMHP - Dioxin - Diphenhydramin - Distickstoffoxid - Disulfiram - DMA - DMT - DOB - DOC - DOET - Dolantin - Dolo-Neurotrat - Doloprolixan - DOM - L-Dopa - Dormicum - Doxepin - Dronabinol - Drostanolon - Drotebanol - Durogesic - DYN-EPO

 

 

E

 

E 605 - Ecgonin - Ecstasy - Ecstasy Light - Eisenhut - Engelstrompete - Ephedra - Ephedrin - Ephedron - Epicatechin - EPO - Epoietin-Delta - Eptadone - Equasym - Erythoxylum Coca - Erytropietin - Esketamin - Essigsäure - Essigsäureanhydrid - Estazolam - Ether - Ethylen - Ethylenchlorid - Ethylloflazepat - Etonitazen - Etoxeridin - Etryptamin

 

 

F

 

Faulbaum - Fencamfamin - Fenetyllin - Fenfluramin - Fentanyl - Fentanyl-Gruppe - Fingerhut - FLEA - Flephedron - Fludiazepam - Flunitrazepam - 4-Fluoramphetamin - Fluoximesteron - Flurazepam - 4-FMA - Formoterol Formula A-P-L - Fortal - p-FPP - Fucus Vesiculosus - Furethidin

 

 

G

 

Gamma-CHC - Gamma-Hexachlorcyclohexan - Gamma-Hydroxy-Butyrat - Garcinia Cambogia - GBL - Gelbwurz - Gelee Royale - Gestrinon - GHB - Giftlattich - Ginseng - Glucocorticoide - Glucocorticosteroide - Goldregen - Gonadotropin - Gotucola - Guarana - Guggulsteron - GW 1516  

 

 

H

 

Halazepam - Halocion - Haloxazolam - Hämoglobin - Harmalin - Harmin - Haschisch - Hawaiian Baby Woodrose - HemAssist - Herbal Ecstasy - Herbzeitlose - Heroin - HES - HGH - Hojas de Maria Pastora - Hopfen - Hordenin - Human-Growth-Hormon - Hydromorphon - Hydroxocobalamin - Hydroxy-Beta-Methyl-Butyrat - Hydroxypethidin - Hyoscyamin - Hypericin - HYQ

 

 

I

 

Iboga - Ibogain - Ibotensäure - IGF-1 - Ignatiusbohne - Ingwer - Insulin - Ipecac-Sirup - Isobutylen - Isobutylnitrit - Isopentylnitrit - Isopren - Isosafrol 

 

 

J

 

Jaborandi - Jetrium - Johanniskraut - JWH-Alkylindole

 

 

K

 

Kaffee - Kakaobaum - Kap-Aloe - Kath - Kavain - Kava-Kava (Rauschpfeffer) - Ketamin - Ketazolam - Ketorolac - Khat - Kokain - Kokain-Hydrochlorid - Kola-Nuss - Kolchizin - Koloquinte - K.O. Tropfen - Kratom - Kreatin - Kroton- Krötensekret

 

 

L

 

Lachgas - Levomethadon - Levomethadon-Hydrochlorid - Levomethorphan - Levorphanol - Librium - Lidocain - Lindan - Liquibol 9100 - Liquid Ectasy - Lobelie - Long R3 - Loprazolam - Lorazepam - Lormetazepam - LSD - Lupanin - Lupine - Lupinidin - Lupulin - Lysergsäure - Lyserg-Säure-Diethylamid  

 

 

M

 

1M-3PP - Maca - Madar D4 - Ma-Huang-Extrakt - Maiapfel - MAL - Mandragonin - Mandragora - Mandrax - Marihuana - Marinol - MDBD - MBZP - MDA - MDE - MDEA - MDMA - Mebroqualon - 4-MEC - Mecloqualon - Medazepam - Medikinet - Meerträubel - MEK - Melatonin - 5-Meo-DIPT - 5-Meo-DMT - Mephedron - Meprobamat - Mescalin - Mesocarb - Mesterolon - Metamizol - Metandienon - Metformin - Methadon - Methadon-Gruppe - Methamphetamin - Methaqualon - Methaqualon-Derivate - Methcathinon - Methedron - 5-Methoxy-DMT -  Methylacetylmorphin - Methylaminorex - 4-Methylamphetamin - Methylenbenzol - 3,4 Methylendioxypyrovaleron - 3-Methyl-Fentanyl - Methylguanidinessigsäure - Methymethaqualon - 4-Methylmethcathinon - Methylon - Methylphenidat - Methylphenobarbital - Methyl-Testosteron - 3-Methylthiofentanyl - Midazolam - MMDA - Modafinil - Mohnstrohkonzentrat - Monoacetylmorphin - Morpheridin - Morphin - Morphinan-Gruppe - Morphium - MPPP - 4-MTA - Muscaridin - Muscazon - Muskatnuss - Mutterkornpilz - Myristicin

 

 

N

 

Nabilon - Nachtschattengewächse - Naloxon - Naltrexon - Nandrolon - Naphyron - Narcetin - Narcotin - Natrium-Bento-Barbital - Nefopam - Nelkenzimtbaum - Nicotin - Nieswurz - Nimetazepam - Nitrazepam - Nitrostigmin - Nordazepam - Norephedrin - Norlevorphanol - Normethadon - D-Norpseudoephedrin - Norspan - Noscapin - Novanox - NPB - Nutzhanf

 

 

O

 

Ololiuqui - Opiate - Opium - Opiumtee - Orlistat Oxandrolon - Oxazepam - Oxazolam - Oxycodon - Oxygesic - Oxymetholon - Oxymorphon 

 

 

P

 

Palfium - Papaver Bracteatum - Papaverin - Papaver Orientale - Papaver Rhoeas - Papaver Somniferum - Paracefan - Passionsblume - PCE - PCP - PCPr - Pemolin - Pentazocin - Pentobarbital - PEPAP - Pethidin - Peyote - Phenacozin - Phendimetrazin - Phenobarbital - Phenomorphan - Phenoperidin - Phentermin - Phenylamin - Phenylephrin - Piminodin - Pinazepam - Piperidin - Pipradrol - PMA - PMEA - PMAA - Poppers - PPMA - PPP - Praxiten - Preludin - Prodin-Gruppe - Properidin - Pseudo-Ectasy - Pseudo-Ephedrin - Psilocin - Psilocybin - Psilos - Pyrazolon

 

 

Q

 

Quartz - Queen Ann´s Lace - Quinolone

 

S

 

Sadebaum - Safrol - Salvia Divinorum - Salvinorin A - San Pedro Kaktus - Schierling - Schlafmohn - Schlangenwurz - Schwarzer Nachtschatten - Schwarzes Bilsenkraut - Schweine-Speed - Scopolamin - Sennes - Sernyl - Serotonin - Sida Cordifolia - Soma - Somatropin - Stanozolol - Stechapfel - Steppenraute - STH - Strychnin - Strychnos - Sufentanyl - Super Chrom II - Super Fat Burners

 

 

T

 

Tabak - Targin - Taurin - Tavor - Tee - TCP - Temazepam - Temgesic - Teonanacatl - Terbutalin - Terristris - Testosteron - Tetracain - Delta 6a THC - Delta 6a (10a) THC - Delta 7 THC - Delta 8 THC - Delta 9 Tetra Hydro Cannabinol - Delta 9 (11) THC - Delta 10 THC - Tetrazepam - TFMPP - THC - THC Carbonsäure COOH - Thebacon - Thebain - Theobromin - THG - Thiofentanyl - Thuja - TMA - Tollkirsche - Tollkraut - Toratex - Tradon - Transtec Pro - Triazolam - Tribulus - Trimepiridin - 2,4,5 Trimethoxyphenylamphetamin - Tropax

 

 

U

 

Upas Baum

 

 

 

V

 

Valium - Veratrin - Versed -  Viagra - Vintylbarbital

 

 

W

 

Wahrsagersalbei - Weidenrinde - Weinraute - Weißer Nieswurz - Weißes Bilsenkraut -  White Willow Bark - Wurmfarn

 

 

X

 

X112T - Xocoatl  

 

 

Y

 

Yaba - Yangonin - Yohimbe - Yohimbin

 

 

Z

 

Zauberpilz - Zolpidem

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Rechtsanwalt

 

Björn Schüller

Altenwall 14

28195 Bremen

 

Telefon: 0421 - 40898364

 

Mobil: 0157 - 37042691

 

Fax: 0421 - 167675269

 

Mail: kontakt@strafverteidiger-schueller.de

 

 

Bei Problemen (Ermittlungsverfahren, Hausdurchsuchung, Vorladung zur Vernehmung, U-Haft etc.) mit Polizei, Staatsanwaltschaft, Gericht oder der Fahrerlaubnisbehörde (Führerschein und MPU) nehmen Sie bitte Kontakt auf.

 

Wir werden gemeinsam versuchen, die bestmögliche Lösung zu finden - Einstellung, niedrige Strafe, Strafbefehl oder wenigstens noch Bewährung in Strafsachen und (Wieder-) Erhalt der Fahrerlaubnis im Fahrerlaubnisrecht.

 

Ihr Anwalt und Strafverteidiger aus Bremen - ich übernehme Mandante aus dem ganzen Bundesgebiet, den Schwerpunkt bildet aber Norddeutschland (u.a. Aurich, Bremerhaven, Flensburg, Göttingen, Hamburg, Hannover, Hildesheim, Kiel, Leer, Lübeck, Lüneburg, Magdeburg, Meppen, Nordhorn, Oldenburg, Rostock, Rotenburg, Schwerin, Stade, Verden, Wilhelmshaven und Wolfsburg). Das heißt aber nicht, dass Mandanten aus München, Frankfurt am Main bzw. Oder, Stuttgart, Düsseldorf, Leipzig, Nürnberg, Dresden, Wuppertal, Bielefeld, Mannhein, Bonn, Berlin, Wiesbaden, Augsburg, Osnabrück oder Braunschweig weniger gern gesehen sind...

 

Kommentare: 1013
  • #1013

    Daniel (Freitag, 24 November 2017 10:25)

    Hallo,
    Ich wurde Anfang des Jahres am hbf München mit einer geringen Menge harter Drogen erwischt... Davor habe ich sehr viel regelmäßig konsumiert, also cannabis. Daraufhin war ich ein halbes Jahr lang komplett sauber weil ich mir was von der Führerscheinstelle erwartet habe, es ist aber ein halbes Jahr nichts gekommen und ich habe wieder regelmäßig geraucht. Schon 4 joints am Tag. Jetzt am 8.11 war doch ein netter Brief da, dass ich zur Begutachtung muss. Habe seit dem Brief nicht mehr geraucht und konnte des Test bis mind. 10.12 rauszögern. Jetzt wollte ich nur wissen wie groß meine Chance ist negativ getestet zu werden? Ich bin groß 1,90 und schlank und habe einen guten Stoffwechsel und nehme kaum zu. Vielleicht können Sie mir das beantworten.
    Mir geht leider der arsch auf grundeis...
    Vielen Dank
    Daniel

  • #1012

    Marcus (Donnerstag, 23 November 2017 14:32)

    Polizeiaussage

    Nach meiner Trunkenheits.- + THC Fahrt wurde ich auf die Wache mitgenommen. Dort folgte die Blutabnahme. Man sagte mir, dass es um Alkohol geht, von THC wusste niemand was.

    Dann sollte ich eine Art Aussage machen, weiß gar nicht mehr, was ich da auf der Stelle alles zusammen gelogen hatte.

    Jetzt meine Frage! Am Montag soll ich bei der Polizei nochmal Aussagen, meinen Schlüssel abholen, etc.

    Kann ich alles, was ich vorher aussagte, Betreff Alkohol zurückziehen? Oder einfach komplett alles zurückziehen?

    Danach muss ich mir echt überlegen, Hr. Schüller, oder einen Kollegen aufzusuchen. Jetzt ist es erst mal zu knapp vor Montag



    Vielen Dank schon mal

  • #1011

    Marcus (Mittwoch, 22 November 2017 18:42)

    Danke für Deinen Hinweis.
    Wenn es fett kommt, kommt es eben fett �
    aber vielleicht kann ich doch irgendwie von der MPU wegkommen. Wie gesagt, durch meine relativ geringen Werte, Thooc 0, 17 geht man eventuelle als Probierkonsument durch und der Mischkonsum wsr ja eigentlich keiner. Lagen min. 4 Stunden dazwischen

  • #1010

    Interessierter (Mittwoch, 22 November 2017 11:43)

    @Marcus

    Die Aussage steht beim Verwaltungsverfahren und eine MPU hast Du Dir durch den Mischkonsum fest eingebucht! Bereite dich auf die MPU vor!

  • #1009

    Marcus (Dienstag, 21 November 2017 23:07)

    ja, da nicht mehr viel Zeit bis Montag ist, wäre es halt gut zu wissen, ob ich überhaupt meine Aussage zurückziehen kann, die ich in der besagten Nacht getätigt hatte. Danach bräuchte ich halt eine Einschätzung von Hr. Schüller, ob es überhaupt noch Hoffnung bei diesem Fall gibt. Bin sehr niedergeschlagen.
    Es muss halt auch Sinn ergeben, Hr. Schüller zu beauftragen, denn allein die Strafe wird heftig sein. Wenn man wenigstens Chancen hat, die drohende MPU abzuwenden, wäre das aber die einzigste Alternative.
    Bis zu einem Ärztlichen Gutachten wäre mit Sicherheit noch Zeit genug, dass bisschen THC Abbauprodukt komplett aus meinem Körper zu holen. Nur so wird die FS Stelle mich wahrscheinlich gar nicht dort hinschicken. Ich muss als Erstkonsument gelten

  • #1008

    Bukem (Dienstag, 21 November 2017 19:08)

    @Marcus: Ohne sofortige anwaltliche Hilfe sieht das wirklich nicht gut aus. Die Kontaktdaten von Herrn Schüller stehen oben.

  • #1007

    Marcus (Dienstag, 21 November 2017 12:58)

    Fahrt war am 23.09., angehalten wurde ich um ca. 01.00 Uhr.

    Seit dem hab ich auf Zeit gespielt und das Kiffen noch mehr minimiert. Hab jetzt eine Vorladung kommenden Montag bei der Polizei. Dort will ich alles zurücknehmen, was ich in der Nacht damals ausgesagt hatte und jegliche Aussage bezüglich Alkohol und THC verweigern.

    Dass überhaupt auf THC doch getestet wurde, wundert mich. Eigentlich wurde mir nur Alkohol vorgeworfen.

    Ich habe vor zu sagen, dass ich um ca. 19.30 Uhr einen Joint von meinem Mitbewohner geschenkt bekommen hatte, um mich trotz meiner Schlafstörungen nochmal vor dem Sport hinzulegen. Bin dann zu spät wach geworden, da mich der ungewohnte Joint ziemlich umgehauen hatte. Deswegen mein Fitnessstudio Training knapp verpasst. Merkte aber vom Joint nichts mehr, da ich nach dem Aufstehen Unmengen von Coffein zu mir nahm, da ich es ja fast noch ins Training geschafft hätte.

    Hab mich dann mit einer Frau in Frankfurt in einem Hotel verabredet und wollte mit ihr die Nacht verbringen. Sie hatte Alkohol dabei und wir begannen zu trinken. Mit ihr verkrachte ich mich leider und verließ das Hotel. Hab die Menge an Alkohol falsch eingeschätzt, als ich dann nach Hause fuhr.

    Da mit meinem Auto irgendwas nicht stimmte, wahrscheinlich ein Problem mit dem Kompressor, versuchte ich ihn blöderweise ein wenig über die Landstrasse zu scheuchen und merkte gar nicht, dass die Polizei mich schon die ganze Zeit versuchte zu verfolgen, hielt sie zwischenzeitlich für einen Krankenwagen

  • #1006

    Rechtsanwalt Schüller (Montag, 20 November 2017 22:22)

    @Marcus: Wann war denn die Fahrt? Ist die Begutachtung schon angeordnet? Seit wann sind Sie abstinent?

  • #1005

    Interessierter (Montag, 20 November 2017 22:12)

    @marcus :)

    belegter mischkonsum - mit ausfallerscheinungen

    Zeit für einen Anwalt der wirklich Kunststücke kann.

  • #1004

    Marcus (Montag, 20 November 2017 13:58)

    Eine echte Drecksfahrt gehabt:
    0,93 Promille, ca. 1,4 ng aktiv, 0,17 Toohc, mit angeblichen Schlangenlinien (tiefergelegtes Auto, nur die bekannten Schlaglöcher bewusst ausgewichen), angeblich rote Ampel, angeblich bis zu 60 km/h zu viel, kein Unfall.
    Will auf einmalkonsum machen, da es wirklich ein Witz ist, was ich überhaupt an THC zu mir nehme und auf jeden Fall sagen, dass das Rauchen des Joints 4 Stunden vor dem Alkoholgenuß war.

    Was meinen Sie, Hr. Schüller?

    Tolle Seite hier, sehr informativ

  • #1003

    Rechtsanwalt Schüller (Samstag, 18 November 2017 20:22)

    @Alexander: Ich gehe nicht davon aus, dass das passiert.

  • #1002

    Alexander (Samstag, 18 November 2017 15:46)

    Hallo,
    Erstmal vielen Dank dafür das sie uns allen helfen.
    Ich wurde am 28.9.2016 mit 0.5 g Gras erwischt und es gab ein Diversionsverfahren welches nach einem Gespräch mit einem Jugendamt-Mittarbeiter eingestellt wurde. Ich habe dieses Jahr mit meinem Führerschein angefangen und habe jetzt am 5.12.2017 meine Theorieprüfung. Meine Frage ist ob ich mit einem Drogentest bei Theorie- oder Praxisprüfung rechenen muss.
    Vielen Dank im Vorraus für ihre Hilfe

  • #1001

    Bukem (Freitag, 17 November 2017 18:09)

    @Marcel: Ein Bluttest kostet ein Heidengeld, ich wüßte nicht, wozu der gemacht werden sollte, da er keinerlei Aussage bzgl eines etwaigen Verkehrverstoßes treffen würde.
    Sollte es da Ärger geben, melde Dich, Herr Schüller ist bundesweit tätig. Notfalls muss man den Herren mal gehörig disziplinarisch in den Hintern treten.
    du machst keine weiteren Aussagen zu irgendwas was mit THC zu tun hat, andere BtM hast du noch nie genommen und auch nie THC an einem Abend zusammen mit Alkohol konsumiert.

    Selbst irgendwas

  • #1000

    Marcel (Donnerstag, 16 November 2017 01:46)

    Hallo,
    Vielen Dank für die schnelle Antwort.
    Natürlich war ich etwas nervös, der Polizeibeamte durchsuchte mich aber fand komischerweise nicht alles obwohl es einfach nur in meiner jackeninnentasche lag, und als sie mein Auto komplett auseinander nahmen, (das mein ich wirklich so, sogar der Ersatzreifen wurde herausgenommen und überprüft ob Drogen drin versteckt wurden, stellen am Auto geöffnet die ich selber nicht mal kannte) sagten die Polizei beamten auch das ich nervös wirke, wirklich keine Ahnung warum. Seit diesem Tag hab ich auch nicht mehr gekifft und werde auch jetzt meine kiffer Karriere an den Nagel hängen, habe in 1,5 Jahren mein Bachlorabschluss und möchte nicht immer Angst haben um mein Führerschein da ich ihn später brauchen werde. Nun zum Thema zurück.müssen Sie mir also den Schlüssel zurück geben egal wie der Test ausfällt? Muss ich ein bluttest über mich ergehen lassen falls er positiv ist? Kann ich den Urintest garnicht erst antreten? Sollte ich mich an Herr Schüller wenden wegen diesem Fall oder gibt es paar Gesetze die ich anwenden kann um dies selbst zu lösen?

    Grüße

  • #999

    Bukem (Mittwoch, 15 November 2017 23:55)

    @Marcel: Jetzt mal eben durchatmen. Ich kann über die Motive des Herrn Wachtmeister jetzt nur mutmaßen. Völlig ausgeschlossen scheint mir nicht, dass er dir schlicht helfen und deinen Hintern retten möchte.
    Untersuchungen sind ja nicht erfolgt? Damit gibt es keine verwertbaren Beweise, dass Du unter BtM Einfluß gefahren bist. Vielleicht hat der dir deinen viel zu starken Konsum zum Führen eines Fahrzeugs angesehen und du hast du durch dein Verhalten da zuvor noch ordentlich beigetragen. Kann hier nur mutmaßen.
    Eine Rechtsgrundlage, dir Schlüssel und Papiere zu beschlagnahmen, seh ich ehrlich gesagt so jedenfalls dann nicht. Du hast lediglich BtM besessen, aber ein Führen unter BtM Einfluss kann dir eben nicht nachgewiesen werden. Auch dann nicht, wenn du am Sa hingehst. Hast du jetzt weiter konsumiert? Bitte nicht machen. Konsum an sich ist ohne Verkehrsverstoß eben nicht verboten, für den Besitz gibt es allerdings ein strafrechtliches Ermittlungsverfahren. Klingt alles recht verworren.
    Dass du einen regelmnäßigen Konsum selber eingeräumt hast, ist eher unklug, denn bei jedem Verkehrsverstoß mit mehr als 1,0 ng THC aktiv kann dir nun theoretisch die FE entzogen werden. Also musst du dich einschränken und schlicht zwischen Konsum und Fahren trennen und bitte erst nach drei Tagen fahren.
    Wenn Du Hilfe brauchst, Herr Schüller ist bundesweit tätig, am besten schickst du eine Mail an obige Kontaktdaten.

  • #998

    Marcel (Mittwoch, 15 November 2017 22:15)

    Sehr geehrter Herr Schüller,

    Am Sonntag wurde ich von der Polizei kontrolliert.
    Ich stand auf einem Parkplatz mit meinem Auto, als ich von weitem ein Polizei Auto heranfahren sah.daraufhin stieg ich sofort aus dem Auto aus da ich im Besitz von Cannabis war. Sie hielten neber mir an und wollten eine allgemeine Personkontrolle durchführen, noch bevor meine Daten abgefragt wurden, fragte der Polizist mich " ob ich schon mal etwas mit der Polizei zu tun hatte, dazu sagte ich ja da ich ungefähr vor 6 Monaten schon mal mit Cannabis erwischt worden bin.. noch bevor er die Daten durchgegeben hat durchsuchte er mich und fand etwa 0,8 Gramm Cannabis.. anschließend durchsuchten die Polizisten mein Auto aber fanden natürlich nichts mehr. Der Polizist ( übrigens Drogenbeauftragter der Polizei unseres Landkreises) meinte zu mir, das er mich eigentlich zu einer blutabnahme mitnehmen müsste, aber er mir nochmal eine Chance geben würde da er mich nicht beim fahren erwischt hat und ich meinte das ich Student bin und rauche sehr selten( war gelogen rauche sehr viel in letzter Zeit, ca 2-3 Joints am Tag ca 3 Monate am Stück davor 3 Monate aufgehört). Der Polizist beschlagnahmte mein Autoschlüssel und eine Kopie meines Führerschein, und fordert mich auf bis spätestens Samstag zum Polizei Revier zu kommen und ein Urintest zu machen, sollte es negativ sein würde ich alles zurück bekommen.Er sagte auch das er die Führerscheinstelle nicht kontaktieren würde bis ich den Test mache. Natürlich weiß ich das durch mein Konsum meine Werte sehr hoch sind und deshalb auch unmögliche ist es zu bestehen deshalb meine Fragen. Darf er mir die Autoschlüssel überhaupt abnehmen? Wie schaut es aus wenn der Test positiv wäre, was passiert mit meinen Autoschlüssel ( teile das Auto mit meiner Mutter) ? Muss ich überhaupt einen Test machen? Darf ein Polizist beim Urintest auf mein Intimbereich gucken( kann nicht am pissoir pinkeln da mir mal was schlimmes auf einer öffentlichen Toilette passiert ist. Nennt man auch paruresis Krankheit). Können sie auch ein Fall übernehmen, ohne treffen da ich in der Nähe von Frankfurt am Main lebe? Welche Möglichkeiten habe ich ?

    Vielen Dank im Vorraus
    Marcel

    Ps. So eine Seite wie Sie erstellt haben, findet man nirgendwo. Dafür mein Respekt.


  • #997

    Bukem (Dienstag, 07 November 2017 12:22)

    @Herr Hahn: Ich kann Dir das nicht versprechen, dass nicht erneut ein äG angeordnet werden würde, ich würde da allerdings keinen Sinn drin sehen, da der gelegentliche Konsum ja bereits feststeht. Mehr könnte und sollte in einem äG ja nicht erforscht werden.
    Du musst aber wirklich weiter ernsthaft höllisch aufpassen, denn jeder Cannabis-Verstoß im Straßenverkehr mit 1,0 ng/ml THC oder mehr könnte jetzt für den Entzug der FE reichen, den der gelegentliche Konsum ist bereits belegt.
    Ebenso wäre der Mischkonsum von THC und Alkohol sowie der Konsum von jedem anderem BtM Grund zum Verlust der Fahreignung und damit der FE.
    Also bitte bitte richtig trennen. Heißt Freitag rauchen, Montag frühestens fahren, um auf Nr sicher zu gehen. Schau gerne unter dem Punkt THC Nachweiszeiten bei Drogen know how bei den Schwerpunkten hier auf der Seite. Nur Fragen könntest du unter dem Artikel nicht mehr stellen, da bereits voll, dann bitte hier

  • #996

    Herr Hahn (Montag, 06 November 2017 21:51)

    Hallo nochmal Herr Schüller,
    danke erstmal für die schnelle Antwort. Sie schreiben: "Ja, die können zumindest ein ärztliches Gutachten verlangen, das besteht ihr aber mit links, meldet euch hierzu nochmal."

    Das Ding ist, dass ich dieses Jahr schon einmal ein ärztliches Gutachten abgegeben habe, weil ich damals ebenfalls zu fuß unterwegs war und die Polizei eine Blutprobe von mir genommen hat (2,36 Promille & 4,3 ng THC COOH). In dem Gutachten hat die Psychologin mich der Kategorie "gelegentlicher Konsument" zugeordnet. Denken Sie, dass die FSST sich erneut melden wird? Erneut ein ärztliches Gutachten? Zur Erinnerung, es gab keinen Bezug zum Straßenverkehr, inkeinem der beiden fälle.

  • #995

    Bukem (Donnerstag, 02 November 2017 20:56)

    @Julian: Sofern der aktive THC Wert nicht mehr als 1,0 ng/ml betragen sollte, liegt keine Owi vor, daher kein Bußgeld, keine Punkte, kein Fahrverbot und die Staatskasse muss die Kosten der Blutprobe selber tragen
    Es ist damit lediglich der irgendwann je nach eigenem Konsumverhalten länger oder kürzer in der Vergangenheit liegende Cannabiskonsum nachgewiesen, der aber erstmal straf- und verkehrsrechtlich völlig unbedenklich ist.

    In §14 Fahrerlaubnis-Verordnung heißt es dazu: "Die Beibringung eines medizinisch-psychologischen Gutachtens kann angeordnet werden, wenn gelegentliche Einnahme von Cannabis vorliegt und weitere Tatsachen Zweifel an der Eignung begründen."

    Einfach so kann daher nicht einmal ein ärztliches Gutachten angefordert werden, sondern nur, wenn wenigstens weitere Tatsachen Zweifel an der Eignung begründen.
    Mit THC COOH Resten ein Fahrzeug zu führen, das Zeug ist immerhin bis zu drei Monate nachweisbar, ist so gesehen das, was von dir als geeigneter Kraftfahrer verlangt wird, weil du eben richtig zwischen Konsum und Fahren richtig zeitlich trennst und bis zu 72 Stunden nicht fährst.
    Die Anordnung eines äG in deinem Fall wäre grundsätzlich einfach so rechtswidrig, aber vorerst juristisch nicht angreifbar. Ist kompliziert und klingt auch so

  • #994

    Julian (Dienstag, 31 Oktober 2017 12:42)

    Hallo,

    Wie verhält es sich denn wenn man kontrolliert wird, alles verneint, die Polizei aber dennoch eine Blutprobe durchführt... dort kann kein aktives THC aber THC COOH festgestellt wird. Wird der Führerschein entzogen oder muss man lediglich ein ärztliches Gutachten machen lassen und kann den Führerschein behalten?

  • #993

    Bukem (Montag, 30 Oktober 2017 09:06)

    @Herr Hahn und ChillyE: Wie praktisch, zwei Fragen mit einer Antwort.
    Für beide gilt: Es laufen zwei unterschiedliche Verfahren, eins wg BtM Besitzes, welches vermutlich wegen der doch sehr überschaubaren Menge entweder direkt oder gegen Zahlung einer Geldauflage eingestellt wird oder schlimmstenfalls mit einer kleineren Geldstrafe , abhängig von eurem Einkommen, geahndet werden wird. Ist also nicht so schlimm

    Danach kann sich die Führerscheinstelle melden, ja. Gut ist erstmal, dass keiner von euch einen Verkehrsverstoß begangen hat, also bekifft gefahren ist, wer das macht, riskiert völlig zurecht seine Fahrerlaubnis.
    Ein einmaliger Verkehrsverstoß mit mehr als 1,0 ng/ml aktiven THC, also umgangssprachlich bekifft hinterm Steuer, und der Nachweis des zumindest gelegentlichen Konsums etwa durch eigene Aussage wie bei dir ChillyE oder durch entsprechende Untersuchung reicht zur Entziehung der FE.
    Damit das nicht passiert: Immer richtig zwischen Konsum und Fahren richtig trennen, bitte bis zu 72 Stunden warten, dann ist der aktive THC Gehalt sehr sicher unter den 1,0 ng.
    Die Führerscheinstelle hat den gesetzlichen Auftrag, ungeeignete Fahrer auszusortieren. Was sie hier darf, steht in dieser Norm:

    https://www.gesetze-im-internet.de/fev_2010/__14.html Bitte Lesen! Ich frag das das nächste Mal ab ;)
    Also, Kurzfassung: Ja, die können zumindest ein ärztliches Gutachten verlangen, das besteht ihr aber mit links, meldet euch hierzu nochmal. Ihr könnt bis dahin sogar in Maßen, nicht Massen weiter konsumieren.
    Die Anordnung eines äG ohne Verkehrsbezug ist eigentlich rechtswidrig, die machen das aber dennoch meistens so. Kann man erstmal nichts gegen machen

  • #992

    Herr Hahn (Sonntag, 29 Oktober 2017 22:42)

    Hallo Herr Schüller,

    ich wurde vor ein paar tagen nachts zu Fuß in einer kleinen stadt im Kreis Paderborn in MRW auf dem Heimweg vom Fitnessstudio von zivilen Polizisten mit einem Freund durchsucht. Angeblich wurde irgendwo eingebrochen und sie haben bei mir ungefähr 0.7 gramm marihuana, Blättchen, tipps und meinen Grinder gefunden und sichergestellt. In dem Grinder hatte ich im Staubfach noch ca 0.5 gramm Cannabisstaub. Mein Kollege hat sofort zugegeben, dass er ein Messer mitführe. Dies wurde sichergestellt. Er ist noch auf Bewährung. Mich würde interessieren was jetzt auf mich zukommt? Ich habe keine Aussage gemacht, der Polizist fragte lediglich ob ich zustimme dass das Gras vernichtet wird. Dem habe ich zugestimmt ansonsten habe ich nichts gesagt.

    Wird die Führerscheinstelle sich melden?

  • #991

    ChillyE (Samstag, 28 Oktober 2017 18:17)

    Hallo Herr Schüller,

    Wurde vor knapp 3 Jahren bei Köln/Bonn vom Zoll angehalten und Cannabis wurde in geringer Menge sichergestellt. Verfahren wurde eingestellt. In Bezug auf meine FE ist im Nachgang nie etwas getestet oder angefordert worden.
    Vor einem Monat zu Fuß kontrolliert und ca. 0,5g Cannabis sowie ein Grinder (Mühle zum Zerkleinern) konfisziert worden. Auf eine Frage des Beamten wie oft ich konsumiere LEIDER mit "ab und zu" geantwortet. Protokollierte Aussage verweigert. Belehrung unterschrieben.
    Seit dem Tag Konsum vollständig eingestellt.
    Bin ansonsten ungescholtener Bürger.
    1. Sofern mir Geldstrafe angeordnet, lohnt sich anwaltliches Vorgehen dagegen?
    2. Muss ich mit irgendwelchen Anordnungen / Maßnahmen in Bezug auf meine FE rechnen?

    Vielen Dank bereits für Ihre Ausführungen.

  • #990

    Bukem (Donnerstag, 26 Oktober 2017 16:07)

    @Herr Vorragend: Nein, in einem strafrechtlichen Ermittlungsverfahren bzw in einer Ordnungswidrigkeitssache, denn darum geht es nun mal, hat man als Beschuldigter bzw Betroffener das Recht, nicht nur die Aussage zu verweigern, sondern sogar zu lügen, was das Zeug hält. Zum Angeben: Nemo tenetur se ipsum accusare - niemand ist verpflichtet, sich selbst anzuklagen. Das ist eines der Grundprinzipien jeder europäischen Strafprozessordnung.
    Du solltest auch sonst im Zweifel nie irgendeinen Drogenkonsum einräumen, auch eine Pille bei der Loveparade 1995 gefährdet heute Deine Fahreignung.
    Ganz wichtig: Bei einem späteren ärztlichen Gutachten bist du nicht im Strafverfahren und hast da eine Wahrheitspflicht. Klingt kompliziert? Meld dich bei weiteren Fragen

    PS: der einzige gute Reim von Fettes Brot:" Wer ist das Gesangstalent im weißen Hemd?...Für Sie immer noch Herr Vorragend"

    @T: Ob Tattoos eine Blutuntersuchung rechtfertigen? Also letztlich kann die Polizei immer Verdachtsmomente behaupten wie rote Augen, wirrer Eindruck, nervöse Reaktion oder einfach nur Grasgestank, kann man nur schwer widerlegen.
    Wichtig: Die machen nicht sofort eine Blutuntersuchung, die kostet nämlich knapp 1000€, die machen dafür einen Urinschnelltest, erst wenn dieser ausschlägt, wird eine Blutuntersuchung erfolgen, die Staatskasse bliebe sonst auf den Kosten sitzen, sofern kein Nachweis erfolgt

  • #989

    Herr Vorragend (Mittwoch, 25 Oktober 2017 23:04)

    Sehr geehrter Herr Schüller,
    Sie weisen zurecht daraufhin, dass man bei einer Verkehrskontrolle keinerlei Angaben zum Drogenkonsum tätigen sollte bzw. die Aussage schlichtweg verweigern sollte.
    Können Sie mir den Unterschied erklären zwischen Aussage verweigern und Drogenkonsum verneinen? Explizit gefragt: können Probleme auf mich zukommen, wenn ich den Drogenkonsum verneint habe sowie die Aussage, noch nie was mit Drogen zu tun gehabt zu haben, verneint habe, obwohl die Blutprobe das Gegenteilige aussagt? Falls dem so ist, würde ich mich über eine kurze Antwort freuen, weshalb es schlauer wäre die Aussage zu verweigern, anstatt den Drogenkonsum zu verneinen. Mit freundlichen Grüßen

  • #988

    T (Mittwoch, 25 Oktober 2017 04:50)

    Hallo,

    wenn man angehalten wird, keinerlei Auffälligkeiten an den Tag legt und bei der Fragen ach Drogenkonsum , bestimmt verneint welche zu nehmen.

    Bei der Frage nach Kopf in Nacken, Strich gehen etc. auch verneint,weil die Herren in blau keine Ärzte sind.

    Aber Aufgrund z.B. tätowierter Arme zu einem Urintest aufgefordert wird und diesen auch verneint, weil man sich ja keinem Fehlverhalten bewusst ist -> Wird ja vermutlich, automatisch ein Bluttest gefordert (klar , die Herren werden da ja skeptisch).

    Macht es Sinn, vor diesem Test seinen Anwalt zu kontaktieren, oder macht dies keinen Unterschied?

    Welches Vorgehen würden Sie im Falle einer Kontrolle Aufgrund Ihres Erfahrungsschatzes vorschlagen? Vorausgesetzt ist immer ein ordentliches, gepflegtes Auftreten ohne Auffälligkeiten...

  • #987

    Bukem (Dienstag, 24 Oktober 2017 21:28)

    @Lucas: Also dann kann es schon gut sein, dass auch kein THC COOH, also der Abbaustoff, mehr nachgewiesen werden kann. Kann aber auch noch nachgewiesen werden. Da reagiert und funktioniert jeder Mensch eben unterschiedlich. Selbst wenn da THC COOH noch nachweisbar wäre, wäre dies mit grds keinen negativen Folgen verknüpft, sofern du nicht grad eine MPU bestehen und einen Abstinenznachweis führen müßtest

  • #986

    Lukas (Montag, 23 Oktober 2017 14:19)

    @Rechtsanwalt Schüller das war damals mein erstes mal und seit dem hab ich auch nicht mehr geraucht. Waren halt nur 5 leichte Züge mehr auch nicht..

  • #985

    Rechtsanwalt Schüller (Montag, 23 Oktober 2017 13:37)

    @Lukas: Aktives THC wird nicht mehr nachzuweisen sein, Abbaustoffe hingegen möglicherweise schon, das hängt damit zusammen, wie oft Du vorher so geraucht hast und wieviel.

    @Nic: Wenn keine Verschreibung für das Cannabis vorliegt, greift bei Dir § 24 a StVG. Bei ärztlich verschriebenen Cannabis würde dann die Ausnahmeregelung des § 24 Abs. 2 S.3 StVG greifen, aber das scheint bei Dir das Fall zu sein. Wenn der THC Wert von über 200 ng/ml stimmt, solltest Du Dir die Frage stellen, warum Du Dich voll breit in die Karre setzt, das komplett neben der Spur. Um die Fahrerlaubnis jetzt noch zu retten, brauchen wir Abstinenznachweise und den Nachweis einer abgeschlossenen Verkehrstherapie, um die verkehrsrechtliche Ausnahmeregelung der Vorbemerkung 3 der Anlage 4 FeV aufgreifen zu können. Das heißt: MPU ohne Entziehung bei nachgewiesenen Verhaltenswandel zwischen Rauschfahrt und Entscheidung der Fahrerlaubnisbehörde über die Entziehung. Der Zeitpunkt, hier pro aktiv Maßnahmen zu ergreifen, ist jetzt. Allerdings vertragen sich diese Maßnahmen leider exakt null mit einem Dauerkonsum von Cannabis.

  • #984

    Lukas (Sonntag, 22 Oktober 2017 23:58)

    Hab eine Frage. Vor c.a 40 tagen hab ich c.a 6 mal an einem Joint gezogen. Jetzt würde ich gerne wissen ob das noch nachgewiesen werden kann ? Z.b durch einen Urin/bluttest oder durch einen Augentest oder Haartest. Bedanke mich schonmal im vorraus

  • #983

    Bukem (Samstag, 21 Oktober 2017 13:48)

    @Nic: Ob Du aus Eigeninitiative Cannabis konsumierst oder dir das evt sogar ärztlich verschrieben und von der Krankenkasse bezahlt worden ist, es macht absolut gar keinen Unterschied, Du darfst dann nicht fahren, solange Du unter Cannabiseinfluß stehst. Du mußt besser trennen, bitte mindestens 24, lieber bis zu 72 Stunden warten, damit dein aktiver THC Wert unter 1,0 ng/ml ist.
    Du wirst jetzt auf das Ergebnis warten müssen, bitte nicht mehr konsumieren. Solltest du über 1,0 ng sein, gibt es ein Bußgeld, Punkte und Fahrverbot. Wenn Du wirklich gesundheitlich so angeschlagen bist, solltest du überlegen, ob du überhaupt noch fahren solltest. Als Dauerkonsument hast du im ganz eigenen Interesse wirklich nichts am Steuer verloren.
    Du solltest dich drauf vorbereiten, dass du über den 1,0 ng liegen wirst. Wenn du weitere, auch anwaltliche Hilfe benötigst, meld dich bitte.

    @Dennis: Ich muss hier dem Interessierten widersprechen bzw das ganz deutlich klarstellen, bevor du es missverstehst: Der Anordnung zur MPU kann überhaupt nicht widersprochen werden, kommst du der Anordnung nicht nach, wird die FE direkt entzogen. Auch wenn die Anordnung rechtswidrig sein sollte, ist ein Widerspruch, genau wie du schreibst schlicht nicht möglich, allerdings kann man die spätere Entziehung der FE anfechten und hier dann auch die Rechtswidrigkeit der Anordnung überprüfen lassen.
    Das kann man im Vorfeld auch so schon mal am besten anwaltlich vortragen lassen, schadet bestimmt nicht. Ich nehme an, dass der Interessierte das so meinte.
    Das Du Angaben ggü der Polizei nur deshalb abgegeben haben solltest, weil die bewaffnet sind, wäre etwas, was im strafrechtlichen Verfahren ( bei dir damals vor vier Jahren) hätte vorgetragen werden können. Das wäre dann von der sog. tatrichterlichen Überzeugung abhängig gewesen, ob man dir das glaubt. Ich persönlich hielte das für grob unglaubwürdig und sehr weit hergeholt, sofern keine anderen Beweismittel ( Zeugen, Video usw) vorliegen würden, die eine Einflußnahme der Polizisten auf dich belegen könnten.

    @Mike: Um generell solche THC COOH Werte u erreichen, müßtest du schon sportlich ambitionierter Kiffer sein. Grundsätzlich kannst du als Beifahrer keinen Verkehrsverstoß begehen, aber mit solchen THC COOH Werten sitzt du quasi immer auf einem mehr oder minder scharfen Pulverfass.
    Auf langen Touren wechseln sich Fahrer und Beifahrer ja gelegentlich ab, völlig undenkbar ist daher eine Untersuchung des Beifahrers eben nicht. Mit 150 ng ist man auch ohne Verkehrsverstoss charakterlich ungeeignet zum Führen eines Fahrzeugs.

  • #982

    Bukem (Samstag, 21 Oktober 2017 13:15)

    Test

  • #981

    Nic (Mittwoch, 18 Oktober 2017 13:33)

    Guten Tag,
    ich wurde gestern bei einer Fahrzeugkontrolle angehalten mit dem Urin-Test THC positiv von 204ng (laut Apparat von der Polizei ). Wie bekannt wurde danach um eine Blutabgabe gebeten.Aussage wurde laut Zettel der
    Polizei verweigert!Arzt der die Blutabnahme machte konnte keine Auffälligkeiten finden! ich war gerade auf dem weg nach Hause von der Reha welche ich wegen schmerzen in Schulter und Nackenbereich und Schwindelgefühle beim arm heben angetreten hatte. da ich die pharmazeutische Produkte nicht mehr vertragen habe bin ich auf Cannabis umgestiegen (welches auch wunderbar hilft!) Bestehen da Möglichkeiten das man das irgendwie miteinander in Verbindung bringt ?
    und was empfehlen sie wie ich weiter vor gehen soll? da ich mal von ausgehe das ich mehr als 1ng oder thc cooh wert dadurch auch höher sein wird! ich bedanke mich jetzt bereits für ihre Antwort und wünsche einen schönen Tag

  • #980

    Interessierter (Dienstag, 17 Oktober 2017 22:53)

    @Dennis

    Manchmal benötigt man einen Anwalt auch nur um den Leuten auf den Sack zu gehen und sich damit die nötige Zeit zu erkämpfen.

    Ich bin kein Anwalt.
    Deshalb würde ich an Deiner Stelle über einen Anwalt argumentieren lassen, diese Zugeständnisse zu dem Konsum hast Du nur aus Angst gemacht, schließlich waren die Beamten bewaffnet und haben Dir die Worte unter Umständen sogar in den Mund gelegt.
    Hast Du ein Protokoll unterschrieben? Zu Deinen Aussagen? Also hier liegt die Ursache und die gilt es anzufrechten, denk dran der 20.10. ist nicht mehr lange hin. Wenn jemand reagieren soll, dann spätestens jetzt. :-/

    @Mike die 150ng/ml Serum THC COOH belegen sogar den Dauerkonsum => Lappen weg , deshalb als Beifahrer niemals der Blutprobe zustimmen. Es liegt keine Ordnungswidrigkeit vor, zwingen können Sie dich eigentlich nicht.

  • #979

    Mike (Dienstag, 17 Oktober 2017 22:39)

    Guten Abend,

    und zwar interessiert mich seit längerem die Frage wie es sich bezüglich Führerschein und Konsum als Beifahrer verhält.
    Mal angenommen man nimmt nicht aktiv am Verkehr teil, lediglich als Beifahrer, hat einen aktiven THC Wert über 1ng/ml und THC COOH über 150ng/ml (die 150ng belegen ja schon den gelegentlichen Konsum).
    Aber da man sich ja vorsorglich hat fahren lassen besteht ja eigentlich nicht das Problem der Trennung mit Fahren und Konsum... Kann hier der Führerschein entzogen werden bzw. wie würden sich die Behörden hier verhalten?
    LG

  • #978

    Dennis (Dienstag, 17 Oktober 2017 19:33)

    @Interessierter

    Vielen dank für Ihre ausführliche Antwort.

    Ich sollte dazu schreiben, dass die Erklärung bis zum 20.10 zurückgeschickt werden muss.Zudem soll ich das MPU-Gutachten schon bis zum 20.12.2017 vorlegen. Außerdem steht im Brief "Ich weise darauf hin, dass diese Anordnung der Untersuchung keinen Verwaltungsakt, sondern eine vorbereitende Maßnahme darstellt, die durch Rechtsmittel nicht angreifbar ist".

    Nun stellen sich mir folgende Fragen:
    -Kann ich nur bis zu dem 20.10. der Maßnahme widersprechen?

    -Ich werde mich morgen informieren, ob ich einen Abstinenznachweis über einen längeren Zeitraum brauche, aber wenn dem so ist, dann hab ich ja nicht die notwendige Zeit dafür. Oder sehe ich das falsch? Soweit ich mich informiert habe, muss ich eine Bescheinigung für einen erfolgreichen Abstinenznachweis (über einen längeren Zeitraum) schon vor der MPU haben, sonst darf ich alles nochmal machen und bezahlen.

    -Habe ich den zitierten Satz falsch verstanden? Denn so wie ich das verstanden hab, könnte ich nichts mit einem Anwalt erreichen.

  • #977

    Interessierter (Montag, 16 Oktober 2017)

    @ Dennis

    Der Post ging an Dich. Im übrigen hast Du nicht unbegrenzt Zeit der Fahrerlaubnisbehörde bei Ihrer Anordnung zu widersprechen.

  • #976

    Interessierter (Montag, 16 Oktober 2017 12:16)

    Gilt diese Situation überhaupt als Mischkonsum? (Es könnten ja sogar über 12 Stunden Zeit dazwischen liegen)


    - Wenn Du da nicht mit einem Anwalt gegen vorgehst, gilt es als Mischkonsum.

    Gehören zum Drogenscreening, Drogentests über einen längeren Zeitraum oder geht es nur um einen einmaligen Test bei der MPU?

    - Bei Mischkonsum kannst Du in der Regel von einem Abstinenzzeitraum von ca. 6-12 Monaten ausgehen

    Wieviel Zeit bis zur MPU habe ich ungefähr, wenn ich die Erklärung mit der Angabe, welche Begutachtungsstelle ich wähle, zurück zum Landrat schicke?

    Liegt eigentlich in der Hand Deines Sachbearbeiters. Ein Anwalt kann das ganze verzögern, so dass Du schonmal in Ruhe Abstinenzbelege sammeln kannst.

    Wieviel Zeit brächte ich ungefähr, um das THC-COOH abzubauen, wenn ich die letzten Jahre immer ca. 1-2 Gramm in der Woche geraucht habe?

    - Besorg Dir ein paar Schnelltests im Internet und überprüf einfach selber, häufig sind es aber mehr als 6 Wochen bei dem Konsummuster

    Darf bei mir überhaupt das THC-COOH gefunden werden oder muss ich nur unter den Grenzwert kommen? (1ng/ml)


    - Es ist besser wenn keins im Urin ist, aktuell ist aber der gesicherte Nachweis von THC-OOH im Urin erst ab 10ng anerkannt. Geringe Dosen könnten auch durch Hanf-Lebensmittel oder beispielsweise CBD in den Urin gelangen. Aber hier bräuchtest Du einen Anwalt der definitiv an Deiner Seite steht.

    Soll ich bei der MPU sagen, dass es nur eine einmalige Sache war?

    Du musst bei der MPU glaubwürdig sein, ein Einmal Konsument ist selten bekifft und hat obendrein noch was für später in der Hosentasche. Den Konsum allgemein bestreiten könntest Du vielleicht auch mit einem Anwalt, aber bisher gilt Deine Angabe bei der Polizei als Konsumnachweis .... ALLES WAS SIE SAGEN ....

  • #975

    Dennis (Samstag, 14 Oktober 2017 19:07)

    Guten Abend,
    Ich wurde vor 4 Jahren, als ich 17 Jahre alt war, wegen einer Personenkontrolle (ich war zu Fuß unterwegs) von der Polizei angehalten. Auf die Frage, warum meine Augen so komisch wären, sagte ich, dass ich ein wenig getrunken habe ( was ich nicht getan habe). Nachdem ich durchsucht wurde, haben die Polizisten eine Restmenge Cannabis gefunden. Danach gab ich zu, im Laufe des Nachmittags einen Joint geraucht zu haben ( es war 3:00 nachts). Jetzt, 4 Jahre später, mache ich meinen Führerschein und als ich vor einigen Wochen meine Papiere abgegeben habe, bekam ich letztens einen Brief vom Landrat, dass aufgrund des Mischkonsums von Alkohol und Cannabis eine MPU mit Drogenscreening gefordert wird.

    Nun zu meinen Fragen:
    Gilt diese Situation überhaupt als Mischkonsum? (Es könnten ja sogar über 12 Stunden Zeit dazwischen liegen)
    Gehören zum Drogenscreening, Drogentests über einen längeren Zeitraum oder geht es nur um einen einmaligen Test bei der MPU?
    Wieviel Zeit bis zur MPU habe ich ungefähr, wenn ich die Erklärung mit der Angabe, welche Begutachtungsstelle ich wähle, zurück zum Landrat schicke?
    Wieviel Zeit brächte ich ungefähr, um das THC-COOH abzubauen, wenn ich die letzten Jahre immer ca. 1-2 Gramm in der Woche geraucht habe?
    Darf bei mir überhaupt das THC-COOH gefunden werden oder muss ich nur unter den Grenzwert kommen? (1ng/ml)
    Soll ich bei der MPU sagen, dass es nur eine einmalige Sache war?

    Es tut mir leid für den langen Text und die vielen Fragen..
    Doch ich hoffe, ihr könnt mir helfen.

  • #974

    Bukem (Freitag, 13 Oktober 2017 17:47)

    @Eizi Eiz: Das hat ja nichts mit der Strafverfolgung zu tun. Ich weiß ehrlich gesagt nicht, was genau bei dir gefragt werden wird, du ja anscheinend auch noch nicht. Ob deine Vorstrafe im polizeilichen Führungszeugnis eingetragen ist, können wir ausschließen, denn werden erst Freiheitsstrafen mit 90 Tagen aufwärts eingetragen.
    Sollte allerdings im Bundeszentralregister Auskunft eingeholt werden, je nach etwaigem Sicherheitslevel der Überprüfung, könnte zb bei Berufssoldatenanwärtern oder Polizeidienstbewerbern oder Staatsanwälten usw schon so etwas auftauchen.
    Bei dir halte ich das für eher ausgeschlossen. Selbst wenn, könntest du jetzt eh nichts ändern. Pass auf, mach dir nicht so einen Kopf und melde dich, falls es Probleme geben sollte.

    @Burak: Herr Schüller vertritt seine Mandanten übrigens bundesweit.

  • #973

    Burak (Donnerstag, 12 Oktober 2017)

    Nein blut und urinprobe.
    Und steht im gutachten drin dass ich fahrtauglich bin oder entscheidet das die fsst mit dem jeweiligen ergebnis?

  • #972

    Rechtsanwalt Schüller (Donnerstag, 12 Oktober 2017 11:49)

    @Burak:

    Ich kann Ihnen doch hier nicht genau den Text einflösen, guter Mann. Ich kann aber sagen, was ich sagen würde: Dass ich gelegentlich mal Cannabis konsumiere, ich würde sagen, wann ich das letzte mal Gras geraucht habe. Ich würde sagen, dass kein Alkohol mit Cannabis zusammen konsumiere (weil ich weiß, dass das die Entziehung der Fahrerlaubnis nach sich zieht). Und ich würde sagen, dass ich noch nie harte Drogen genommen habe. Wäre nämlich auch schlecht. Und ich würde sagen, dass das Ergebnis des Gutachtens an mich versendet werden soll und nicht an die Fahrerlaubnisbehörde. Ich würde also die Gutachterstelle nicht von der Schweigepflicht befreien.

    Das wäre das, was ich sagen würde. Eine Haaranalyse soll doch nicht gemacht werden, oder?

  • #971

    Eizi Eiz (Mittwoch, 11 Oktober 2017 17:21)

    Hallo zusammen,

    ich habe ein etwas anderes Anliegen und hoffe Sie können mir hier weiterhelfen:
    Vor 1,5 Jahren bin ich in BaWü mit einem Joint erwischt worden und habe eine Geldstrafe von 10 Tagessätzen a 20€ bekommen. Dies war mein einzigstes Delikt, bin nie strafrechtlich davor in Erscheinung getreten. Für ein 4 monatiges Praktikum muss ich nun für ein Ingenieurbüro eine Sicherheitsüberprüfung durchführen lassen, damit ich Zugang zu Polizeidienststellen der Polizei Berlin bekomme (dort wird eine technische Untersuchung vorgenommen). Wie wirkt sich mein BTM Eintrag auf diese Überprüfung aus? Ist dies automatisch ein Ausschlussgrund oder kann ich auf Milde der Polizei in Berlin hoffen? (Strafverfolgung ist in Berlin etwas sanfter in Bezug auf Cannabis als in BaWü)

    Vielen Dank vorab :)

  • #970

    Burak (Mittwoch, 11 Oktober 2017 15:42)

    Eine Frage noch Herr Schueller, was soll ich bei der Begutachtung sagen? Soll ich sagen dass ich am 04.10.2017 gekifft habe?

  • #969

    Burak (Mittwoch, 11 Oktober 2017 15:03)

    Die Anordnung ist heute angekommen und ab heute werde ich nicht mehr rauchen, da steht drauf je nach Ergebnis dass ich dann eine mau machen muss ich versteh aber nicht was die Grenzwerte dazu sind. Kann ich Sie ielleicht auch telefonisch erreichen.

  • #968

    Rechtsanwalt Schüller (Mittwoch, 11 Oktober 2017 14:12)

    @Burak:

    Wenn der THC Wert 0,3 ng/ml betrug, ist mir schon unklar, warum die Behörde eine Begutachung anordnet. Denn Trennungsvermögen lag hier vor und für die Begutachtung braucht es den Verdacht auf einen Dauerkonsum, der wird hier nicht herzuleiten sein. Allerdings kann man die Anordnung nicht anfechten, sondern nur eine etwaige Entziehung der Fahrerlaubnis. Ich würde versuchen, die Anordnung des Gutachtens durch die Behörde nochmal prüfen zu lassen (sollte ein Anwalt machen). Bei dem ärztlichen Gutachten an sich ist zu bedenken, dass man gelegentlichen Konsum von Cannabis einräumen können. Nach Anordnung des äG haben Sie aber hoffentlich nicht mehr geraucht, oder? Man sollte nicht sagen, dass man jemals andere Drogen ausser Cannabis genommen hat und beim Kiffen nicht zusätzlich Alkohol konsumiert hat. Das Urin muss auch nicht sauber sein von THC COOH bei der Begutachtung. Leichte Abbauwerte lassen sich erklären. Wenn Konsum noch nicht eingestellt wurde: Sofort einstellen. Soll Urin genommen werden oder ein Haarprobe?

  • #967

    Burak (Mittwoch, 11 Oktober 2017 12:43)

    Sehr geehrter Herr Schueller,
    Am 15.07.2016 kam es zur einer Verkehrskontrolle mir wurde Blut abgenommen.
    Werte: 0,3 Thc 10 Tbc Carbonsauere.
    Nun wurde ich mit zwei Weiteren Personen an einem Auto von der Polizei gesichtet. Im auto wurde 0,5 g Gras gefunden wir haben alle eine Aussage verweigert ich habe heute ein Schreiben bekommen, dass ich binnen 8 Tagen zur einer chem.- Toxilogischen Untersuchung erscheinen muss.
    Worauf muss ich achten und welche Werte spielen eine Rolle.
    Ich bedanke mich jetzt schon vielmals.

  • #966

    Bukem (Montag, 02 Oktober 2017 09:10)

    @Rolly/Andy: Du hast mich missverstanden, es gelten bestimmt strengere Regeln als bei normalen Fahrzeugführern. Stand da doch auch. Ich habe dazu nur nichts konkretes gefunden und werde auch nicht für euch drei Stunden recherchieren. Für konkrete Sonderfragen würde ich Herrn Schüller direkt anschreiben und mich da kostenpflichtig beraten lassen. Du darfst als Taxifahrer nicht einmal eine Vorstrafe haben wg Diebstahl oder Unterschlagung, belegten THC Konsum vermag ich mir da nicht vorzustellen.

    @Pete repeate: Ja, einen Tipp hab ich. Nimm dir einen Anwalt, ohne Kenntnis Deiner Verfahrensakte durch anwaltliche Akteneinsicht ist alles andere ehrlich gesagt Quatsch. Ob und was für fristwahrende Maßnahmen die Polizei bzw die FSST unternommen haben, kannst du von außen schlicht nicht nachvollziehen.
    Ich kann das nur gebetsmühlenartig wiederholen. Hier selbst rumdoktoren zu wollen, führt erfahrungsgemäß nur zu mehr Ärger. Herr Schüller sitzt ja lustigerweise in Laufentfernung. Es hat wirklich Gründe, dass manche bestimmte Tätigkeiten hauptberuflich ausüben


    @Ron: Eine abschließende Garantie kann ich dir nicht geben. Ob nämlich wann welche Fristen begonnen haben oder abgelaufen sind, ist wie so oft für dich von Außen gar nicht zu erkennen. Dafür müßte anwaltlich Akteneinsicht in deine Unterlagen genommen werden.
    Es kommt vor, dass eine Ladung zum äG oder MPU auch noch deutlich nach 1 oder 1,5 Jahren nach dem THC Verstoß erfolgt. Meistens kommen solche Ladungen allerdings recht zeitnah nach drei Monaten nach dem Verstoß.
    Das bedeutet für dich: Entscheiden, ob du zum Anwalt gehen willst. Herr Schüller sitzt in Bremen, ist aber sehr gerne bundesweit tätig.
    Solange auf jeden Konsum verzichten, denn die Hälfte dessen, was die FSST zum Entzug der FE braucht, hast du schon erfüllt

    @Martina: BtM Besitz wird in allen Bundesländern bestraft, sei da unbesorgt. Ich kann mir auch in München nicht vorstellen, dass wegen einer so geringen Menge eine Geldstrafe von fast 10.000 € verhängt werden würde.
    Das BtMG ist ein Bundesgesetz und gilt grds überall. ES gibt natürlich strafschärfende Faktoren, du kannst dich hier gerne auf unseren jeweiligen Unterseiten weiter vertiefen und dann Fragen stellen ;)

  • #965

    martina (Sonntag, 01 Oktober 2017 22:40)

    In irgendeinem Internetbeitrag las ich vor wenigen Tagen einen Artikel, dass ein Berliner, der in Berlin unauffällig kifft, in München mit 2 Gramm erwischt wurde ( ohne Verkehrsbezug ) und dafür 9500 euro Strafe zahlen soll.
    Das öffentliche Ärgernis lag wohl darin, dass es öffentlich in einem Straßencafee geschah. Mittlerweile, also erst nach der (für die CSU furchteinflößenden) ''Tat'' hat er sogar ein ärztliches Rezept für Cannabis.
    1. Kann dies noch mit dem Gleichheitsgrundsatz vereinbar sein, wenn dieselben Mengen in Berlin überhaupt nicht mehr geahndet, in Bayern dafür in Höhe von vielen Tausend euro ? ( will sich da jemand die Taschen füllen ? )
    2. Lässt sich grob sagen, wie der Anbau von 10 Gramm milder bestraft wird als bspw. die einfuhr von 10 Gramm oder ist auch da der Unterschied zwischen den Bundesländern so groß, dass das Wort Rechtsstaat besser vermieden werden sollte ?

  • #964

    Interessierter (Samstag, 30 September 2017 01:11)

    @Ronald, auch wenn Du mich jetzt nicht angesprochen hast.


    Aber vielleicht kann ich Dich etwas beruhigen, ich denke mal ich kann mich in Deine Situation sehr gut einfühlen.

    Alles in Allem ist der Brief schon mal gut, jedoch kann die Fahrerlaubnisbehörde diesen Fall, ab der Rechtskraft des Bussgeldbescheides 5 Jahre lang verwerten (wenn es die OWI 24a war und nicht StgB 315-316 dann sogar 10 Jahre) und Dich zu einer MPU ohne vorherige Entziehung des Führerscheins schicken. Was die Behörde hierbei nicht beachten muss, Dir dafür genug Vorbereitungszeit einzuräumen, diese hast Du nämlich gerade noch bzw. hattest Du sogar schon.


    Bedeutet:
    unvorbereitet zur MPU = Lappen weg
    MPU nicht pünklich fertig = Lappen weg
    Lappen behalten = sauber bleiben, vorbereitet sein, hingehen - bestehen

    und sicher kannst Du dir nur sein, wenn Du auf entweder jederzeit einen Abstinenzbeleg bereit hältst + eine verkehrspsychologische Aufarbeitung.

    Oder Du dich mit der Materie mal minimum 100 Stunden intensiv beschäftigst setzt für dich selbst (selbstkritisch - bedeutet, Du musst für Dich einsehen und verstehen, warum jemand in einem Büro sitzt und vielleicht wirklich besorgt darüber ist, ob Du nicht die allgemeine öffentliche Sicherheit gefährdest).


    Du erwartest ja im Grund genommen die Antwort: "Nee, da meldet sich keiner mehr, mach Dir keinen Kopf, lehn Dich zurück und entspann Dich mal"
    Das wird Dir aber kein Anwalt der Welt schreiben (hoffe ich), stell Dir vor die melden sich noch dann ... und du hast wieder abnormale Abbauwerte an THC-OOH in Deinem Körper angesammelt

    Du: "Aber Sie haben doch gesagt...jetzt müssen Sie mir hier raus helfen"

    - Wäre ja Quatsch, da kann Dir dann auch wohl nur noch schwer jemand helfen

    Hört sich hart an, aber ist halt leider so. Unterm Strich hast Du noch Glück, ich kenne persönlich einen Fall, da wurde der Führerschein binnen 3 Monaten nach der Fahrt durch die FE-Behörde entzogen und mit 6 Monaten Sperrfrist belegt.

    Natürlich: + MPU + Abstinenzkontrollen ( 1 volles Jahr!!! ) + Verkehrspsychologen mit Aufarbeitung Deiner kompletten Persönlichkeit und Suchtproblemen

    Wenn Dir der Lappen wichtig ist, bleib halt so sauber, bedeutet

    --- KEINE Gelegenheit nochmal mit Cannabis aktenkundig zu werden, solange dieser Fall verwertbar ist ---

    Oder Du setzt Deinen Lappen und viel Kohle aufs Spiel um Deinen Rausch zu genießen. Sicherheit kann Dir da Niemand geben. Wobei man den Fall auch erst mit einer Akteneinsicht wirklich einschätzen kann, aber im Groben ... wird es so sein.

    Glück gehabt, aber halt clean bleiben und draus lernen.
    Nüchtern ist auch nicht so Kacke.

    Aber nur aus Interesse: Wann bist Du ca. erwischt worden und wann kamen die Schreiben jeweils?

    :o)