Rechtsanwalt und Strafverteidiger

 

Björn Schüller

Altenwall 14

28195 Bremen

 

Telefon: 0421-16767526

 

Mobil: 0157 - 82773934

 

Fax: 0421 - 167675269

 

Mail: kontakt@strafverteidiger-schueller.de

 

Termine nur nach Vereinbarung!

Rechtsanwalt Björn Schüller aus Bremen

 

Ihr Ansprechpartner rund um das Betäubungsmittelrecht, das Strafrecht und das Verkehrsrecht.

 

"Es gibt keine harten oder weichen Drogen. Es gibt nur harte oder weiche Konsummuster."

 

Wenn Sie Ärger mit Polizei, Staatsanwaltschaft und dem Gericht wegen Betäubungsmitteln haben, stehe ich Ihnen kompetent und ohne Vorurteile zur Seite.  Sie haben eine andere Straftat begangen und brauchen Hilfe? Dann machen Sie von Ihrem Schweigerecht Gebrauch und vereinbaren einen Termin mit mir.

 

Ich vertrete Sie gegenüber allen deutschen Gerichten und Staatsanwaltschaften auf sämtlichen Gebieten des Strafrechts sowie des Ordnungswidrigkeitenrechts und Verwaltungsrechts.

 

Sie haben Probleme mit Ihrer Fahrerlaubnis (Punkte/Alkohol/Drogen)?

 

Verweigern Sie jede Aussage gegenüber der Polizei und melden Sie sich umgehend bei mir!

 

WICHTIG:

 

Zur Vermeidung immer wieder vorkommender schwerer Fehler bei polizeilichen Verkehrskontrollen wegen Drogen und bei Hausdurchsuchungen bitte diese Formulare ausdrucken und für den Ernstfall griffbereit im Auto und in Haus/Wohnung zurecht legen. Die Formulare sind von der Polizei auszufüllen, es geht in erster Linie darum, dass dokumentiert wird, dass Sie die Aussage verweigern und keine "freiwilligen" Fehler machen.

 

 

Drogen im Straßenverkehrsrecht

 

Unterschiedliche Behandlung von Drogen und Alkohol (Verletzung des Gleichheitsgrundsatzes, Art. 3 Abs. I GG?)

 

Die "weiche" Droge Cannabis und die "harten" Drogen (u.a. Amphetamin, MDMA, Speed, Morphin, Heroin, Kokain, Crack, Freebase) - und die Substitutionsmittel Methadon, Polamidon, Buprenorphin, Kodein, Dihydrocodein, Levacetylmethadol und retardierte Morphine

 

 

Strafrecht und Ordnungswidrigkeitenrecht:

 

Der Straftatbestand des § 316 Abs. I StGB (u.a. Nachweis der Fahruntüchtigkeit und der Rechtsfolgen)

 

Der Tatbestand der Ordnungswidrigkeit nach § 24 a Abs.2 StVG (u.a. Rechtsfehler der Bußgeldbehörde, Begriff der "Wirkung", Fragen zu Vorsatz oder Fahrlässigkeit

 

Strafrechtliche Folgen für die Fahrerlaubnis (u.a. Sicherstellung und Beschlagnahme des Führerscheins, Vorläufiger Entzug der Fahrerlaubnis nach  § 111 a StPO, Entzug der Fahrerlaubnis nach § 69 Abs. I StGB, Verkürzung der Maßregel nach § 69 a Abs. 7 StGB, Fahrverbot nach § 44 StGB, Entzug der Fahrerlaubnis wegen Drogendelikten)

 

 

Verwaltungsrechtliche Maßnahmen:

 

Ärztliches Gutachten beim Verdacht auf Konsum harter Drogen

 

Ärztliches Gutachten beim Verdacht auf Konsum von Cannabis

 

Ärztliches Gutachten beim bloßen Besitz von Betäubungsmitteln (BtM) mit und ohne Bezug zur Teilnahme am Straßenverkehr

 

Rechtsgrundlagen für den verwaltungsrechtlichen Entzug der Fahrerlaubnis

 

Fahreignung bei nachgewiesenen Konsum von Cannabis

 

Fahreignung bei nachgewiesenen gelegentlichen Konsum von Cannabis und mangelnden Trennen zwischen Konsum und dem Führen eines KFZ

 

Konsum von Ectasy und Kokain

 

Anordnung einer MPU

 

Anordnung eines ärztlichen Gutachtens

 

Abhängigkeit von BtM

 

Anordnung der sofortigen Vollziehung

 

Wiedererteilung der Fahrerlaubnis (u.a. Probleme mit dem Nachweis der Abstinenzzeit)

 

 

Fahrerlaubnisrecht im weiteren Sinne

 

MPU Bestehen - Hilfe zur Selbsthilfe. PDF-Skript zum Download, alle Anlassgruppen (Drogen, Alkohol, Punkte) - über 100 Seiten Kompaktwissen

 

Haaranalyse kein sicherer Beweis für THC Konsum. Möglichkeit der externen Kontamination mit THC COOH erstmals wissenschaftlich bewiesen - das "Aus" für die Haarproben?

 

 

Alkohol am Steuer - Begleitetes Fahren ab 17 - Beweislast im Fahrerlaubnisrecht - Cannabis und Fahreignung -  Personenbeförderungsschein und Drogen - Das neue Punktesystem - Fahrerlaubnis auf Probe - MPU - Neuerteilung Fahrerlaubnis - Kosten einer MPU - Kursempfehlung nach MPU - Fahrverbot und Entziehung der Fahrerlaubnis - neues Punkte System - Rechtsschutzversicherung und Fahrerlaubnis - EU Führerschein / Fahrerlaubnis - Eignung,  bedingte Eignung, Ungeeignetheit und Befähigung -

Untersuchungsanläße für die MPU - Entzug der Fahrerlaubnis durch den Strafrichter nach § 69 StGB - Eignungszweifel bei Alkoholproblematik - Die richtige Vorbereitung auf die MPU, was ist wichtig? - MPU bestehen bei gelegentlichen Cannabis Konsum und fehlenden Trennungsvermögen - Generelle Hauptfehlerquellen bei der MPU (alle Anlässe) - MPU Verjährungsfrist / Fahrerlaubnis zurück nach 15 Jahren auch ohne Gutachten? - Das Obergutachten im Fahrerlaubnisrecht

 

 

 

- Allgemeines Strafrecht -

 

Delikte gegen das Leben und die körperliche Unversehrtheit

 

Totschlag - Mord - Tötung auf Verlangen - Schwangerschaftsabbruch - Aussetzung - Fahrlässige Tötung - Körperverletzung - Gefährliche Körperverletzung - Schwere Körperverletzung - Körperverletzung mit Todesfolge - Körperverletzung im Amt - Beteiligung an einer Schägerei -

 

 

Eigentums- und Vermögensdelikte

 

Diebstahl - Diebstahl mit Waffen - Bandendiebstahl - Wohnungseinbruchsdiebstahl - Schwerer Bandendiebstahl - Unterschlagung - Betrug - Computerbetrug - Versicherungsmißbrauch - Erschleichen von Leistungen - Untreue - Scheck- und Kreditkartenmissbrauch - Hehlerei - Geldwäsche -

 

 

Raub und raubähnliche Delikte

 

Raub - Schwerer Raub - Räuberische Erpressung - Räuberischer Diebstahl - Raub mit Todesfolge - Räuberischer angriff auf Kraftfahrer - Erpresserischer Menschenraub - Geiselnahme -

 

 

Straßenverkehrsdelikte


Gefährlicher Eingriff in den Straßenverkehr - Gefährdung des Straßenverkehrs - Trunkenheit im Verkehr - Unerlaubtes Entfernen vom Unfallort - Vollrausch - Unterlassene Hilfeleistung -

 

 

Sonstige Delikte

 

Sachbeschädigung - Brandstiftung - Urkundendelikte - Geldfälschung - Freiheitsdelikte - Delikte gegen die Staatsgewalt und die öffentliche Ordnung - Eigennutzdelikte - Aussagedelikte - Begünstigung, Strafvereitelung, Falsche Verdächtigung und Vortäuschen einer Straftat - Beleidigungsdelikte - Indeskretionsdelikte - Korruptionsdelikte -

 

 

- Betäubungsmittel und Recht -

 

 

Grundwissen zu Betäubungsmitteln und Recht

 

Basics Cannabis - Geschichte, Grundbegriffe, Wirkungen, Strafbarkeiten, Cannabis und Grundrechte, Recht auf Rausch, Statistiken uvm - ein Überblick

 

Amphetamine - die wichtigsten Fakten über Speed, Crystal, MDMA, MDA, MDE - Geschichte, Wirkungen und rechtliche Fragen

 

Kokain und Crack: Alles was man wissen muss...Geschichte, Botanik, Wirkungen und rechtliche Fragen

 

Opium Produkte und Opioide: Wissenswertes über Heroin, Codein und Co.

 

Alkylindolgruppe: Über LSD, DMT, Psycolibin, Ayahuasca - Psilos, Lianen, Pappen und mehr

 

Naturdrogen und pflanzliche Gifte: Von Alraune, Stechapfel, Bilsenkraut, Strychnin u.v.m. - Wirkungen und rechtliche Fragen

 

Drogen und Straßenverkehr - eine Zusammenfassung (Grenzwerte, Ordnungswidrigkeiten, Straftaten, Fahrerlaubnisentzug uvm.)

 

Wie verhalten Sie sich richtig, wenn Sie eine Vorladung von der Polizei, der Zollfahndung oder Steuerfahndung erhalten? Hingehen oder absagen?

 

Knastvermeidungsstrategien: Was sollten Sie als Grower, Dealer oder Konsument beachten, wenn Sie nicht ins Gefängnis wollen?

 

Körperliche Untersuchung, Blutprobe, DNA Analyse: Zu den §§ 81 a,e,f,g StPO: Genetische Fingerabdrücke, den Blick in Körperöffnungen und mehr

 

Welche Strafe gibt es wofür?

 

Big Brother is watching you

 

Erklärung der Mengenbegriffe 

 

BtM der Anlage I des BtMG (Cannabis und Co.) 

 

BtM der Anlage II des BtMG 

 

BtM der Anlage III des BtMG 

 

Die "geringe Menge" gängiger Betäubungsmittel wie Cannabis, MDMA, Kokain, Speed und Heroin

 

Die "nicht geringe Menge" gängiger Betäubungsmittel

 

Growerkollektiv als Bande (5 Jahre Mindeststrafe drohen) 

 

Über Waffen und gefährliche Werkzeuge 

 

Der weit ausgelegte Begriff des Handeltreibens 

 

Die Kronzeugenregelung des § 31 BtMG 

 

So erhalte ich bei einer MPU den Führerschein zurück 

 

Betäubungsmittel in der Szenesprache

 

Cannabis zur Schmerzreduzierung und der rechtfertigende Notstand, § 34 StGB

 

Ich bin mit THC im Verkehr auffällig geworden...was hat es mit § 24 a StVG auf sich?

 

Ärztliches Gutachten beim bloßen Besitz von Betäubungsmitteln wie Cannabis - wann ist dieses gerechtfertigt?

 

Nachweiszeit von Cannabis in Blut und Urin - wie lange sind THC und THC-COOH nachweisbar? Wie wirken sich diese Abbauwerte auf die Fahrerlaubnis aus?  Fahrerlaubnisentzug trotz Fahrverbot von einem Monat nach § 24 a StVG - geht das?

 

Ärztliches Gutachten wegen Cannabis am Steuer: Über die 6 Stunden Regel und den damit zusammenhängenden Probierkonsum als Schlüssel zur positiven Begutachtung

 

Die Haaranalyse auf Drogen: Wie schnell wächst das Haar, was lagert sich wielange ein uvm.

 

Wann ist die Argumentation mit einem experimentellen Konsum von Cannabis im Fahrerlaubnisrecht "gerichtsfesst" - also hinreichend glaubhaft?

 

Die Maastricht Studien und die Argumentation im Fahrerlaubnisverfahren: THC Abbau aus wissenschaftlicher Sicht bei Probierkonsum - die 6 Stunden Regel

 

Erhebliche unterschiedliche Werte bei verschiedenen THC-COOH Varianten (frei und gesamt), längere Nachweiszeit von THC durch Rückdiffusion des aktiven THC´s im Fettgewebe also die fahrerlaubnisrechtliche "Diätfalle", der Cannabis-Influence Factor (CIF) und der Kreatininwerte

 

Strafzumessungserwägungen

 

Verminderte Schuldfähigkeit aufgrund BtM-Abhängigkeit oder: Wie breit muss ich sein, um nicht die volle Strafe zu kriegen - reicht schon die Angst vor Entzugserscheinungen?

 

Bei kleineren BtM Delikten: Freiheitsstrafe als letztes Mittel - vorrangig Einstellung oder Geldstrafe

 

Jugendstrafe - Über schädliche Neigungen...wann haben Personen unter 21 Jahren mit Freiheitsstrafen zu rechnen?

 

 

Straftatbestände im Betäubungsmittelrecht


Gesetzliche Grundlagen - Gesetzeszweck - Eigenkonsum - Tötungsdelikte - Handeltreiben - weitere Umsatzdelikte - Sonstiges Inverkehrbringen - Besitz - Grenzüberschreitender Betäubungsmittelverkehr - weitere Straftaten im BtMG - Verschreibung/Substitution - Umgang mit BtM-Imitaten -

 

 

Betäubungsmittel in anderen Rechtsgebieten


Arbeitsrecht - Berufsrecht (Ärzte, Soldaten) - Beamtenrecht - Familienrecht - Gewerberecht - Miet-/Wohungsrecht - Sozialrecht - Sraßenverkehrs- und Ordnungswidrigkeitenstrafrecht - Verkehrsverwaltungsrecht (MPU) - Ausländerrecht - Polizeirecht -

 

 

Straftaten nach dem Gefahrstoffüberwachungsgesetz

 

Strafvorschriften und Stoffe

 

 

Verdeckte Ermittlungsmethoden, Durchsuchung und Beschlagnahme

 

Überwachung der Telekommunikation - Datenerhebung - Akustische Wohnraumüberwachung - Einsatz technischer Mittel außerhalb der Wohnung - Verdeckte Ermittler, Vertrauenspersonen und Lockspitzel - Durchsuchung und Beschlagnahme -

 

 

Rehabilitation


Notwendigkeit einer Behandlung - Unterbringung in einer Entziehungsanstalt - Zurückstellung nach § 35 BtMG - Abbruch der Behandlung und Widerruf der Zurückstellung - Anrechnung - Beendigung der Behandlung - Absehen von Verfolgung -

 

Mengenbegriffe


Geringe Menge - Normale Menge - Nicht geringe Menge (Heroin, Morphin, Kokain, LSD, Cannabisprodukte - Amphetamin - Ectasy u.a.) - Feststellung der Wirkstoffkonzentration - Minderschwere Fälle - Strafschärfung bei normalen Mengen - Nicht geringe Menge und Mittäterschaft -

 

Drogen  und Straßenverkehr:

 
Strafbarkeit des Führens eines Fahrzeugs und Einfluss von BtM - Ordnungswidrigkeiten beim Führen von Kraftfahrzeugen und Einfluss von BTM - Führerschein- und Fahrerlaubnismaßnahmen im Straf- und Ordnungswidrigkeitenverfahren - Verwaltungsrechtliche Maßnahmen (MPU) bei Auffälligkeiten mit BtM - Haaranalyse -

 

 

 

Betäubungsmittel, Drogen, Gifte und Grundstoffe von A - Z im Detail

 

Bei vielen Straftaten im Zusammenhang mit Betäubungsmitteln gibt es häufig viel Strafe für relativ wenig Einsatz. Egal ob bei Anbau, Einfuhr, Handeltreiben u.a. - der Grundsatz ist: Das BtM-Recht ist ein denkbar schlechter Spielpatz  für Leute, die nicht schnell als Straftäter gelten wollen. Wer die Finger nicht davon lassen kann, sollte über die Grundzüge des BtMG zwingend Bescheid wissen.

 

Zudem sind Drogen generell mit Vorsicht zu behandeln. Safer Use und ein bedachter Umgang sollten für jeden verpflichtend sein. Niemand muss sich vorschreiben lassen, was er nimmt und was nicht. Trotzdem: Es gibt viel chemischen Müll v.a. im Bereich der synthetischen Drogen und die Langzeitwirkungen sind kaum erforscht. Vieles stiftet mit Sicherheit mehr Schaden als Nutzen ("Crystal" sei hier mal besonders hervorgehoben) und es macht Sinn, um bestimmte Substanzen einen großen Bogen zu machen.

 

 

A      

                                                        

Abstral - Acamprosat - Acamprosat-CalciumAcemannan - Acetyl-alpha-methylfentanyl - Aceton - N-Acetyl-Methoxyl-Tryptamin - Aconitin - AICAR - Alkylindol-Gruppe - Allobarbital - Allylprodin - Alphameprodin - alpha-Metylfentanyl - alpha-Methytryptamin - Alphameprodin - Alprazolam - Alraune - AM 694Amfepramon - Amphetamin (Speed) - Amylnitrit (Poppers) - Anticraving Substanzen (Entwöhnungsmittel) - ArecaidinArecolin - Arsenik - Atropin - Ayahuasca - Aztekensalbei

 

 

B

 

Baeocystin - Banisterin (=Harmin) - BDMPEA (=2-CB) - BenzodiazepineBetelnuss - Bilsenkraut - Blausäure - Brechnuss - Bromazepam - Brucin - Buprenorphin - BupropionButalbital - Butan - Butylnitrit - Butylon - BZP

 

 

C

 

Cafilon - Camazepam - Cannabinol - Cannabis (Indica, Ruderalis, Sativa) - Cannabisöl - Cannabispflanzen - Cannabis Samen - Carbromal - Carfentanyl   -  Cathin - Cathin Hydrochlorid - Cathinon Gruppe -  Cephalo-Teknosal - Chacruna - Chandoo - Chinarindenbaum - Chinin - Chlordiazepodix - Chlorethylen - Chloroform - Chondodendron Tomenttosum - Christuspalme - Chromium Picolinate - 2CI - Cialis - Cineol - cis Tilidin - Clenbuterol - Cliradon - 6-Cl-MDMA - Clobazam - Clomethiazol - Clonazepam - Clonidin - Clonitazen - Clorazepat - Clotiazepam - Cloxazolam - Cocain - D-Cocain - Coca-Paste - Cocastrauch - Cocasamen - Codein - Coffein - Cola - Colabaum - Cola-Nuss - Colchicin - Commiphora Mukul - Concerta - Coniin - Corticotropin - CP 47, 497 - m-CPP - Crack - Cras - Creatine-Monohydrat - Crystal Meth - Cumarin - Curare - Cyanwasserstoff - Cyclobarbital - Cymol - Cytisin

 

 

D

 

Damiana - Damianin - Darbepoietin - Datura - DDT - DEET - Dehydro-Epi-Androstendion - Delorazepam - Delta-6a(10a)-Tetrahydrocannabinol - Delta-6a-Tetrahydrocannabinol - Delta-7-Tetrahydrocannabinol - Delta-8-Tetrahydrocannabinol - Delta-9-Tetrahydrocannabinol - Delta-10-Tetrahydrocannabinol - Desoxy-Methyl-Testosteron - DET - Develin retard - Dexfenfluramin - Dexmethylphenidat - Dextromethadon - Dextromethorphan - Dextromoramid -Dextrorphan - DHB - DHC 60 - DHEA - Diacetylmorphin - Diamorphin - Diäthylbostrol - Diazepam - Dichlor-Dipehnyl-Trichlorethan - Dichlorethan - Diethylaminopropiophenon - Diethylether - Diethylpropion - Diethyltoluamid - Diethyltryptamin - Digitalis - Digitonin - Digitoxigenin - Digitoxin - Dihydrocodein - Dihydrokavain - 2,3-Dimethoxystrychnin - Dimethylbenzol - DMHP - Dioxin - Diphenhydramin - Distickstoffoxid - Disulfiram - DMA - DMT - DOB - DOC - DOET - Dolantin - Dolo-Neurotrat - Doloprolixan - DOM - L-Dopa - Dormicum - Doxepin - Dronabinol - Drostanolon - Drotebanol - Durogesic - DYN-EPO

 

 

E

 

E 605 - Ecgonin - Ecstasy - Ecstasy Light - Eisenhut - Engelstrompete - Ephedra - Ephedrin - Ephedron - Epicatechin - EPO - Epoietin-Delta - Eptadone - Equasym - Erythoxylum Coca - Erytropietin - Esketamin - Essigsäure - Essigsäureanhydrid - Estazolam - Ether - Ethylen - Ethylenchlorid - Ethylloflazepat - Etonitazen - Etoxeridin - Etryptamin

 

 

F

 

Faulbaum - Fencamfamin - Fenetyllin - Fenfluramin - Fentanyl - Fentanyl-Gruppe - Fingerhut - FLEA - Flephedron - Fludiazepam - Flunitrazepam - 4-Fluoramphetamin - Fluoximesteron - Flurazepam - 4-FMA - Formoterol Formula A-P-L - Fortal - p-FPP - Fucus Vesiculosus - Furethidin

 

 

G

 

Gamma-CHC - Gamma-Hexachlorcyclohexan - Gamma-Hydroxy-Butyrat - Garcinia Cambogia - GBL - Gelbwurz - Gelee Royale - Gestrinon - GHB - Giftlattich - Ginseng - Glucocorticoide - Glucocorticosteroide - Goldregen - Gonadotropin - Gotucola - Guarana - Guggulsteron - GW 1516  

 

 

H

 

Halazepam - Halocion - Haloxazolam - Hämoglobin - Harmalin - Harmin - Haschisch - Hawaiian Baby Woodrose - HemAssist - Herbal Ecstasy - Herbzeitlose - Heroin - HES - HGH - Hojas de Maria Pastora - Hopfen - Hordenin - Human-Growth-Hormon - Hydromorphon - Hydroxocobalamin - Hydroxy-Beta-Methyl-Butyrat - Hydroxypethidin - Hyoscyamin - Hypericin - HYQ

 

 

I

 

Iboga - Ibogain - Ibotensäure - IGF-1 - Ignatiusbohne - Ingwer - Insulin - Ipecac-Sirup - Isobutylen - Isobutylnitrit - Isopentylnitrit - Isopren - Isosafrol 

 

 

J

 

Jaborandi - Jetrium - Johanniskraut - JWH-Alkylindole

 

 

K

 

Kaffee - Kakaobaum - Kap-Aloe - Kath - Kavain - Kava-Kava (Rauschpfeffer) - Ketamin - Ketazolam - Ketorolac - Khat - Kokain - Kokain-Hydrochlorid - Kola-Nuss - Kolchizin - Koloquinte - K.O. Tropfen - Kratom - Kreatin - Kroton- Krötensekret

 

 

L

 

Lachgas - Levomethadon - Levomethadon-Hydrochlorid - Levomethorphan - Levorphanol - Librium - Lidocain - Lindan - Liquibol 9100 - Liquid Ectasy - Lobelie - Long R3 - Loprazolam - Lorazepam - Lormetazepam - LSD - Lupanin - Lupine - Lupinidin - Lupulin - Lysergsäure - Lyserg-Säure-Diethylamid  

 

 

M

 

1M-3PP - Maca - Madar D4 - Ma-Huang-Extrakt - Maiapfel - MAL - Mandragonin - Mandragora - Mandrax - Marihuana - Marinol - MDBD - MBZP - MDA - MDE - MDEA - MDMA - Mebroqualon - 4-MEC - Mecloqualon - Medazepam - Medikinet - Meerträubel - MEK - Melatonin - 5-Meo-DIPT - 5-Meo-DMT - Mephedron - Meprobamat - Mescalin - Mesocarb - Mesterolon - Metamizol - Metandienon - Metformin - Methadon - Methadon-Gruppe - Methamphetamin - Methaqualon - Methaqualon-Derivate - Methcathinon - Methedron - 5-Methoxy-DMT -  Methylacetylmorphin - Methylaminorex - 4-Methylamphetamin - Methylenbenzol - 3,4 Methylendioxypyrovaleron - 3-Methyl-Fentanyl - Methylguanidinessigsäure - Methymethaqualon - 4-Methylmethcathinon - Methylon - Methylphenidat - Methylphenobarbital - Methyl-Testosteron - 3-Methylthiofentanyl - Midazolam - MMDA - Modafinil - Mohnstrohkonzentrat - Monoacetylmorphin - Morpheridin - Morphin - Morphinan-Gruppe - Morphium - MPPP - 4-MTA - Muscaridin - Muscazon - Muskatnuss - Mutterkornpilz - Myristicin

 

 

N

 

Nabilon - Nachtschattengewächse - Naloxon - Naltrexon - Nandrolon - Naphyron - Narcetin - Narcotin - Natrium-Bento-Barbital - Nefopam - Nelkenzimtbaum - Nicotin - Nieswurz - Nimetazepam - Nitrazepam - Nitrostigmin - Nordazepam - Norephedrin - Norlevorphanol - Normethadon - D-Norpseudoephedrin - Norspan - Noscapin - Novanox - NPB - Nutzhanf

 

 

O

 

Ololiuqui - Opiate - Opium - Opiumtee - Orlistat Oxandrolon - Oxazepam - Oxazolam - Oxycodon - Oxygesic - Oxymetholon - Oxymorphon 

 

 

P

 

Palfium - Papaver Bracteatum - Papaverin - Papaver Orientale - Papaver Rhoeas - Papaver Somniferum - Paracefan - Passionsblume - PCE - PCP - PCPr - Pemolin - Pentazocin - Pentobarbital - PEPAP - Pethidin - Peyote - Phenacozin - Phendimetrazin - Phenobarbital - Phenomorphan - Phenoperidin - Phentermin - Phenylamin - Phenylephrin - Piminodin - Pinazepam - Piperidin - Pipradrol - PMA - PMEA - PMAA - Poppers - PPMA - PPP - Praxiten - Preludin - Prodin-Gruppe - Properidin - Pseudo-Ectasy - Pseudo-Ephedrin - Psilocin - Psilocybin - Psilos - Pyrazolon

 

 

Q

 

Quartz - Queen Ann´s Lace - Quinolone

 

S

 

Sadebaum - Safrol - Salvia Divinorum - Salvinorin A - San Pedro Kaktus - Schierling - Schlafmohn - Schlangenwurz - Schwarzer Nachtschatten - Schwarzes Bilsenkraut - Schweine-Speed - Scopolamin - Sennes - Sernyl - Serotonin - Sida Cordifolia - Soma - Somatropin - Stanozolol - Stechapfel - Steppenraute - STH - Strychnin - Strychnos - Sufentanyl - Super Chrom II - Super Fat Burners

 

 

T

 

Tabak - Targin - Taurin - Tavor - Tee - TCP - Temazepam - Temgesic - Teonanacatl - Terbutalin - Terristris - Testosteron - Tetracain - Delta 6a THC - Delta 6a (10a) THC - Delta 7 THC - Delta 8 THC - Delta 9 Tetra Hydro Cannabinol - Delta 9 (11) THC - Delta 10 THC - Tetrazepam - TFMPP - THC - THC Carbonsäure COOH - Thebacon - Thebain - Theobromin - THG - Thiofentanyl - Thuja - TMA - Tollkirsche - Tollkraut - Toratex - Tradon - Transtec Pro - Triazolam - Tribulus - Trimepiridin - 2,4,5 Trimethoxyphenylamphetamin - Tropax

 

 

U

 

Upas Baum

 

 

 

V

 

Valium - Veratrin - Versed -  Viagra - Vintylbarbital

 

 

W

 

Wahrsagersalbei - Weidenrinde - Weinraute - Weißer Nieswurz - Weißes Bilsenkraut -  White Willow Bark - Wurmfarn

 

 

X

 

X112T - Xocoatl  

 

 

Y

 

Yaba - Yangonin - Yohimbe - Yohimbin

 

 

Z

 

Zauberpilz - Zolpidem

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Rechtsanwalt

 

Björn Schüller

Altenwall 14

28195 Bremen

 

Telefon: 0421 - 40898364

 

Mobil: 0157 - 37042691

 

Fax: 0421 - 167675269

 

Mail: kontakt@strafverteidiger-schueller.de

 

 

Bei Problemen (Ermittlungsverfahren, Hausdurchsuchung, Vorladung zur Vernehmung, U-Haft etc.) mit Polizei, Staatsanwaltschaft, Gericht oder der Fahrerlaubnisbehörde (Führerschein und MPU) nehmen Sie bitte Kontakt auf.

 

Wir werden gemeinsam versuchen, die bestmögliche Lösung zu finden - Einstellung, niedrige Strafe, Strafbefehl oder wenigstens noch Bewährung in Strafsachen und (Wieder-) Erhalt der Fahrerlaubnis im Fahrerlaubnisrecht.

 

Ihr Anwalt und Strafverteidiger aus Bremen - ich übernehme Mandante aus dem ganzen Bundesgebiet, den Schwerpunkt bildet aber Norddeutschland (u.a. Aurich, Bremerhaven, Flensburg, Göttingen, Hamburg, Hannover, Hildesheim, Kiel, Leer, Lübeck, Lüneburg, Magdeburg, Meppen, Nordhorn, Oldenburg, Rostock, Rotenburg, Schwerin, Stade, Verden, Wilhelmshaven und Wolfsburg). Das heißt aber nicht, dass Mandanten aus München, Frankfurt am Main bzw. Oder, Stuttgart, Düsseldorf, Leipzig, Nürnberg, Dresden, Wuppertal, Bielefeld, Mannhein, Bonn, Berlin, Wiesbaden, Augsburg, Osnabrück oder Braunschweig weniger gern gesehen sind...

 

Kommentare: 1256
  • #1256

    Rechtsanwalt Schüller (Sonntag, 23 September 2018 22:20)

    @Hanita:

    Sind Sie Cannabis Patientin? Ansonsten verträgt sich Ihr Konsummuster nicht mit dem Thema Autofahren. Sie werden immer einen Spiegel von mindestens 1,0 ng/ml THC im Blut haben. Wenn Sie tatsächlich so selten Auto fahren und die Termine rechtzeitig planen können, rauchen Sie 72 Stunden vor der Fahrt kein Cannabis mehr. Die Schnelltests der Polizei reagieren nicht auf THC, sondern auf den Abbaustoff THC COOH und der ist monatelang nachweisbar in Ihren Fall.Verweigern Sie im Fall einer Kontrolle JEDE Aussage zu Fragen nach dem Konsummuster und v.a. auch dem letzten Konsumzeitpunkt.

    Lassen Sie das Auto bitte komplett stehen, wenn Sie die oben genannte Pause nicht einhalten können. Es fahren immer haftungsrechtliche Risiken surrealer Natur mit für den Fall eines Personenschadens unter Einfluss von THC. Es geht nicht nur um die fahrerlaubnisrechtliche Komponente.

  • #1255

    Hanita (Sonntag, 23 September 2018 15:20)

    Hallo,
    meinem Freund wurde der Führerschein wegen BTM entzogen. Nun sind wir beruflich gemeinsam auf das Auto angewiesen, in den nächsten Monaten ist jedoch nur mit gelegentlichen Fahrten zu rechnen (2-4 Fahrten im Monat). Ich bin seit vielen Jahren Konsument wegen meiner Schmerzen und rauche ca 1/2 Gramm am Tag und fahre eigentlich gar nicht Auto. Ich bin auch sonst noch nie aufgefallen oder kontrolliert worden.
    Wie lange vor den Fahrten sollte ich den Konsum einstellen um das Risiko zu minimieren?
    Nützt es mir, selber Urintest zur Kontrolle zu besorgen und wenn ja, mit welchem CUt-Off Wert?
    Und sollte ich, wenn denn rechtzeitig Pause gemacht, eine freiwillige Urinkontrolle abgeben, in der Annahme das diese negativ ausfällt und dann mein Konsumverhalten nicht weitergehend untersucht wird?
    Es wäre super eine kompetente Antwort auf meine Fragen zu bekommen, der Info-Dschungel im Internet ist für mich relativ undurchschaubar...

  • #1254

    Bukem: (Samstag, 22 September 2018 16:17)

    @Martin:
    Grundsätzlich hast Du alles richtig gemacht. Das strafrechtliche Verfahren wg BtmG Verstoß wird entweder gg eine Geldauflage eingestellt oder es gibt eine genau so hohe bzw geringe Geldstrafe, abhängig von deinem Einkommen.

    Davon losgelöst, wird es aller Voraussicht nach eine Ladung zum äG geben
    Ganz wichtig: Es gab zum Glück eben keinen THC Verstoß beim Fahrzeugführen, da fängt der Ärger erst richtig an.
    Wichtig ist, dass du genau diese zeitliche Trennung zwischen etwaigen Konsum und dem Fahrzeugführen auch so schilderst. Deshalb ist bis dahin gemäßigter Konsum auch völlig ok und darf auch nicht strafrechtlich oder anderweitig sanktioniert wird. Wichtig ist eben, dass nie ein Verstoß im Verkehr, also beim Fahrzeugführen, erfolgt. Das äG wirst du trotzdem machen müssen. Dürfen die, um zu ermitteln, ob und was du konsumierst. Lies dich hier ein im Menü oben links unter Fahrerlaubnisrecht ;)

    @Günther: Genau genommen ist es ein Urintest, der vor einer sehr teueren Blutuntersuchung abklären soll, ob ein zeitnaher Konsum erfolgt ist.
    Hat nix mit eben ja oder nein zu tun. Du sollst immer zeitlich trennen zwischen dem Konsum und der Verkehrsteilnahme, sonst ist deine FE bald weg.
    Genau genommen, liegt nach den meisten Gerichten ein gelegentlicher Konsum schon dann vor, wenn du mehr als einmal konsumiert hast.
    Immer freitags rauchen ist wohl gelegentlich. Jeden Tag und mehr permanent.
    Freitags rauchen heißt fahren ab Montag, mein Freund. Sonst wie gesagt aua.

    @Donald: Gut, dass Du Dir Gedanken machst, aber Du sitzt einem kleinen und nicht unwichtigen Missverständnis auf:
    Du hast eben keinen Verkehrsverstoß mit mehr als 1,0 ng aktiven THCs begangen. THC COOH belegt nur, dass Du in der Vergangenheit irgendwann die letzten ( bis zu drei) Monate THC konsumiert hast. Das ist aber strafrechtlich und verkehrsrechtlich völlig unbedenklich, solange du nicht beim Besitz von den Herren Oberwachtmeistern erwischt wirst oder eben unter den 1,0 ng aktiven THC bleibst.
    Deshalb ganz kurz: Ja, da kann auch weiterhin "post" kommen, also die Ladung zum äG, hängt insb davon ab, was Du denen gesagt hast zu deinem Konsumverhalten, hast du bereits gesagt, dass du dann und wann konsumierst, hat sich das äG eigentlich erledigt, weil damit eben nur geklärt werden soll, ob du konsumierst. Solange du auch weiter auf die ganz wichtige zeitliche Trennung zwischen Konsum und Fahren achtest, kann dir nix passieren. Aber schon mit einem THC Verstoß ist Feuer unter der Hütte und deine FE in höchster Gefahr.
    Also, viel Spass in Amsterdam. Bitte keine harten BtM, THC voll ok. Nix mit über die Grenze nehmen wollen und vorm Fahren bitte auf die Trennung achten.
    Viel Spass

  • #1253

    Donald (Samstag, 22 September 2018 12:52)

    Hallo Herr Schüler & Team,
    vorab Dankeschön für diese geniale Informationsquelle und Ihre Mühe.

    Ich hätte da auch mal eine Frage: Mal angenommen ich wäre vor 5 Monaten morgens aus dem Straßenverkehr gezogen worden (der letzte Joint etwa 8 Stunden zuvor) und musste mich eine Kontrolle unterziehen. Erst die üblichen motorischen Geschichten, dann ein Urintest (der natürlich positiv war) und dann die Blutabnahme. Ca. 4 Wochen später kam der Bescheid mit der Einstellung des Ordnungswidrigketisverfahrens, weil kein aktives THC >1 ng/ml festzustellen war. Erleichtert bei der Polizei angerufen und die Werte erfragt - sämtliche Werte negativ, außer das THC-COOH, welches bei 7,3 ng/ml lag, weshalb es an die Führerscheinstelle weitergeleitet wurde.

    Bisher allerdings noch nichts von der Führerscheinstelle gehört und seit besagtem Tag auch keinen J mehr angerührt. War sowieso nie regelmäßiger Konsument und habe auch darauf geachtet, im Anschluss länger kein Auto zu fahren. War in dem Fall nur leider nicht anders möglich und dann hat es mich halt direkt erwischt.

    Frage 1: Wie realistisch ist es, dass da noch Post kommt?

    Frage 2: Mal angenommen bald geht es für 2 Tage nach Amsterdam - dennoch komplett nein sagen, weil noch Post kommen könnte oder hat sich das Thema irgendwann erledigt?

    Sorry für den Roman und Danke jetzt schon mal für eine Antwort!

    LG

  • #1252

    Günther (Donnerstag, 20 September 2018 15:05)

    Hallo zusammen, ist es richtig, dass bei einer Polizeikontrolle erst einmal nur ein Speicheltest durchgeführt wird? Wenn ja, gilt dann immer die 48 Std Regel (kiffen/warten bis wieder das Auto bewegt wird)? Egal ob exp., gelegentlicher oder permanenter Kiffer? Und zählt kiffen jeden Freitag bereits zum permanenten Kiffen oder fällt es unter gelegentlich? Über die Beantwortung meiner Fragen würde ich mich freuen

  • #1251

    Piet (Donnerstag, 20 September 2018 14:00)

    Danke für die Rückmeldung und ja Sie haben recht. Das Bild sagt nichts aus und er ist ein Spacken.

  • #1250

    Martin (Donnerstag, 20 September 2018 01:54)

    * ich wohne in Bayern :D

  • #1249

    Martin (Donnerstag, 20 September 2018 01:45)

    Hallo,

    im voraus schonmal danke für die informativen Antworten anderer.

    Ich wurde vor ca. einem Monat beim rauchen eines Joint's (nichts weiteres bei mir gehabt) in einem park erwischt.
    Personalien wurden aufgenommen, übriger Joint konfisziert und ich musste unterschreiben. (wegen Besitz)
    Daraus folgt: Anzeige wegen verstoßes des Btmg ? Hat es weitere Konsequenzen oder wird es wie ich vermute wegen geringer Menge fallen gelassen?

    Ich habe seit dem (ca. ein Monat) nicht mehr konsumiert.

    Ich habe nicht erwähnt, wie häufig ich konsumiere.

    Meine eigentliche Frage: Sollte ich mich auf ein Ärztliches Gutachten einstellen aufgrund der Führerscheinstelle ?
    Ich habe nie geraucht, wenn ich wusste, dass ich in den nächsten Tagen Autofahren werde.

    Wenn ich nun (vorrausgesetzt kein ÄG) bspw. 1-2 Jonints pro Woche rauche,
    wäre dann mein aktiver THC-Wert nach min. 72 Stunden Abstinenz bei einem Urintest unter 1,0 ng/ml ?

    Vielen Dank im vorraus und liebe Grüße!

  • #1248

    Bukem: (Dienstag, 18 September 2018 20:30)

    @W Brause: Ich würde an Deiner Stelle einfach einen persönlichen Beratungstermin, etwa auch per mail oder Tel wahrnehmen. Da sollten eigentlich viele, wenn nicht alle deiner Fragen besprochen und vorsichtig erörtert werden können. ZB: War das überhaupt im öffentlichen Straßenverkehr oder nur ein Privatgrundstück. Für etwaige strafrechtliche Konsequenzen durchaus von Belang. Auch sollte deine Grübelei beendet werden können. Tschuldige, typische Kifferkrankheit.

    @Tim:Andersrum gefragt: Was und wieviel konsumierst du denn so? Es soll hier deine Fahreignung überprüft werden. Ein gelegentlicher Konsum mit dazu passenden Werten sollte unschädlich sein. Ein gemäßigter Konsum bei gleichzeitiger richtiger Trennung zwischen Konsum und dem Fahren von bitte 72 Stundenist ok.Lies dich hier oben links im Menü unter Fahrerlaubnisrecht weiter ein

    @Piet: was ein Spacken- lohnt es sich aber für dich, aus einer evt Mücke einen Elephanten zu machen`? Du kannst das Löschen notfalls auch anwaltlich durchsetzen lassen
    Aber was genau soll das Bild eigentlich aussagen und wen soll es interessieren. Sagt nix drüber aus, ob da wirklich Gras drin war

  • #1247

    tim (Dienstag, 18 September 2018 16:57)

    Hallo Herr Schüller, wurde mit 16 Jahren mit 4 Gramm Gras erwischt, inkl. Jugendgericht und 40 Sozialstunden. Jetzt habe ich von der Führerscheinstelle den Hinweis bekommen das Sie 6 Urinproben innerhalb von 6 Monaten von mir möchten bevor Sie mich zur PKW Prüfung zulassen. Wie läuft das ab ? gibt es da Grenzwerte bei den Proben oder muss alles klinisch bei 0,00 sein? Danke im Voraus..

  • #1246

    Piet (Dienstag, 18 September 2018 14:24)

    Hallo zusammen,

    Folgendes Problem. Ein Mitbewohner hat in der WG ein Foto von mir gemacht, wo ich einen Joint rauche. Ich habe ihn sofort aufgefordert das Bild zu löschen. Hat er nicht gemacht. Ich habe ihn inzwischen bereits mehrmals darum gebeten. Er sagt, er löscht es, tut es aber nicht und zeigt es Dritten. Er findet es wohl lustig. Von ihm kamen auch schon Kommentare wie „weiß dein Chef eigentlich, dass..“. Ich könnte ihn wahrscheinlich anzeigen, habe aber die Befürchtung, dass ich mir selbst damit keinen Gefallen tue. Selbst wenn ich nun 3 Monate nicht mehr kiffen sollte und eine Anzeige erst im Januar nächsten Jahres stellen sollte. Was kann ich tun? Das Bild ist glaube ich auch nicht so super scharf. Trotzdem stört es mich.

  • #1245

    Piet (Dienstag, 18 September 2018 14:13)

    Test

  • #1244

    W Brause (Montag, 17 September 2018 20:34)

    Sehr geehrter Herr Schüller, hallo Burkem

    ich habe leider keine Antwort zu den tread #1232 bekommen,
    Könnten sie sich den bitte vorab durchlesen, vielen Dank.

    Die Frage 1 mit den zwei verschiedenen Maßeinheiten µg und ng
    hat sich geklärt, hatte in Labor in Bremen nochmals angerufen und mir
    wurde vom zuständigen DR. erklärt, dass es 11,7 ng THC Cooh sind.

    Die Frage 2 & 3 bleiben jedoch offen, d.h. ob eine Abwandlung des Wertes 11,7 ng Thc Cooh auf THC Delta 9 möglich ist, da dieser Wert ja 49 Std. nachder Blutuntersuchung der Polizei gemacht wurde.

    Wenn THC Cooh eine Halberwertszeit von angenommen 7 Tagen hat,
    dann wären es . 49 h (ca. 2 Tage) vorher ca 15 ng Thc Cooh.
    Klar ist dabei nur "unverbindliche Rechnung", aber wenn
    es halbwegs stimmig ist, wäre der Wert doch unterhalb der Grenze und könnte als Einmalkonsum und nicht Gelegenheitskonsum durchgehen, oder ?

    klar, der wegen Füherscheinentzug relewante Wert THC Delta 9 baut sich in
    Blut wesentlich schneller ab, aber ist es es irgendwie möglich, hier eine
    Prognose zu berechnen ?.

    Hintergrund: Bei der Polizei hatte ich angerufen, sie sagten mir dass
    es bis zu 6 Monate !!! dauern kann, bis die Ergebnisse vorliegen.

    Solange will ich nicht warten, da ich absolut nichts mehr konsumiere
    stelle ich mir die Frage, ob ich jetzt schon Amtliche Abstinenznachweise sammle (..wurde hier auch von RA Schüller oft vorgeschlagen).

    Das wäre aber für die Katz, wenn ich ggf. unter 1 ng THC Cooh liege,
    da dann eigentlich kein Führerscheinenzug mgl. wäre.

    Aktenzeichen wurde mir von der Polizei genannt.
    Habe meine Rechtschutzversicherung (ARAG) angerufen wegen Deckunszusage, sie teilten mir mit, dass es im Bereich BTM diese
    nicht erteilt (..ohne Worte)... ist das rechtens ?

    Wie im Tread #1229 geschrieben war ich Beifahrer bei dem Kontrollpunkt und bin nur 200 mtr. !!! einen geterrten Feldweg gefahren. Ich weiß auch, 200 mtr. zuviel und rechtlich unrelevant, aber jetzt habe ich dadurch mächtigen Ärger .


  • #1243

    Rechtsanwalt Schüller (Sonntag, 16 September 2018 21:21)

    @Sebastian:

    Der THC COOH Wert hat eine Halbwertszeit von 5-7 Tagen. Während dieser Zeit halbiert sich der Wert. Das wird eine enge Kiste. Ich würde das nicht riskieren.

    Hohes Risiko, dass das scheitert. Wenn ich höre, dass psychische Probleme mit Gefühlsverstärkern wie THC auf eigene Faust behandelt werden, sträuben sich mir die Nackenhaare.

    Wenn ich Sie wäre, würde ich JETZT nicht darüber fliegen.

  • #1242

    Rechtsanwalt Schüller (Sonntag, 16 September 2018 21:16)

    @Paul Blech:

    Also dann nochmal der Versuch einer Klärung in der Hoffnung, Ihnen dieses mal glaubhafter vermitteln zu können, dass Ihre Fahrerlaubnis in Gefahr ist und ich hier nicht halluziniere oder was verwechsle:

    Wenn angegeben wird, dass der im Rahmen der Polizeikontrolle gemessene Blutwert von einem einmaligen Konsum kommt, dann greifen die Behörden auf Erkenntnisse mehr oder minder bekannter Forscher zurück, die besagen, dass bei einem Erstkonsumenten der aktive THC binnen 6 Stunden unter 1,0 ng/ml fällt.

    Das bedeutet:

    Wenn bei Ihnen 1,0 ng/ml gemessen worden sind und Sie sich mit der Einlassung verteidigen wollen, es habe sich um einen Einmalkonsum gehandelt, dann darf dieser nicht mehr als 6 Stunden vor der Blutabnahme gewesen sein. Wenn Sie nunmehr unklugerweise der Polizei mitgeteilt haben, dass Sie letztmalig im März geraucht hätten und sich der Wert von mindestens 1,0 ng/ml 6 Monate später hierdurch erkläre, dann haben wir folgendes Problem:

    Der THC Wert fällt bei Erstkonsumenten binnen 6 Stunden unter 1,0 nl/ml. Nicht nach 6 Monaten (es gibt zwar starke Cannabissorten, aber so starke nun auch wieder nicht). Also kann der Wert von 1,0 oder mehr nicht von einem Konsum kommen, der solange her ist. Da muss also noch ein Konsum gewesen sein. Und zwar nach März. Und nun holen wir mal den Taschenrechner an, wenn die Hauptplatine zwischen den beiden Ohren das nicht mehr hergibt. Wir haben also einen Konsum und noch einen Konsum. Formel: 1 K + 1 K = 2 K. Sind wir uns hier einig? Zwei Konsumakte binnen 6 Monaten sind ein gelegentlicher Konsum. Ist ja auch klar, weil er nicht mehr einmalig ist. Und da es für die Entziehung einen aktiven THC Wert von mindestens 1,0 ng/ml UND mindestens 2 maligen Konsum braucht, sieht es vielleicht nicht so gut aus. Jedenfalls dann nicht, wenn der aktive THC Wert 1,0 ng/ml oder mehr beträgt. Die Nummer mit dem Passivkonsum glaubt kein Mensch. Es gibt pfiffige Rspr. dazu: Auch Passivkonsum ist vorsätzlicher Konsum. Weil: Um diesen Wert zu erreichen, muss man schon in einer Dope-Räucherhöhle sitzen. Und dann lässt sich das alles nicht mehr mit "war Zufall, habe nichts gemerkt" erklären.

    So. Ich hoffe ich habe mich jetzt so ausgedrückt, dass Sie mich klarer verstehen konnten.

  • #1241

    Bukem (Samstag, 15 September 2018 17:37)

    @Paul Blech. Wie gesagt die Werte sind es, die es entscheiden.
    Liegt der Wert über 1,0 hast du kurzfristig vorher, also irgendwann die letzten 1-3 Tage oder weniger, konsumiert.
    Wenn dir deine FE lieb und/oder teuer ist, solltest Du Dich JETZT um anwaltliche Hilfe bemühen. Herr Schüller ist bundesweit tätig und die Daten stehen hier oben auf der homepage

    @München Erzähl mal bitte genauer, was passiert ist. Warum genau das äG? bist du im Verkehr, also beim Fahren, angehalten worden?

    @Bauer: Bitte auf gar keinen Fall mit den Behörden selber besprechen. Kein Witz, ungefähr 70% der Betroffenen hier kommen auch deswegen hier her, weil sie sich völlig unnötig mit unbedachten, aber gut gemeinten Einlassungen ggü den Behörden selbst ins Bein schießen

    Es ist grad gefährlich für. Die Fahrerlaubnis ist in Gefahr und es leigt schon die Hälfte der Voraussetzungen zum Entzug der FE vor. Kommt jetzt noch der Nachweis, dass du mindestens gelegentlich konsumierst, ist die FE fort.
    Anwälte können hier helfen, ganz einfach

  • #1240

    Bukem: (Samstag, 15 September 2018 17:26)

    @Niko: Das soll auch heißen, ja klar ist das nachweisbar. THC COOH bleibt im Haar bis dieses irgendwann abgeschnitten wird oder ausfällt. Im Blut ist THC COOH bis zu drei Monaten, teils auch noch länger nachweisbar.

    @Sebastian: Das ist derselbe Arbeitgeber dort vor Ort? Hab länger drüber nachgedacht. Bin aber kein Arbeitsrechtler.Deshalb solltest du dich auch dort informieren.
    Ich würde entweder die Grippe empfehlen oder offen den Arbeitgeber ansprechen und nachfragen, da bestehen aber klare Risiken. Den Hinweis, dass du (selbst!) eine psychische Erkrankung mit Cannabis behandelst , würde ich unterlassen.
    Was evt eine Überlegung wert wäre: Gibt es einen behandelnden Psychologen oder Psychiater ? Es gibt psychosomatische Beschwerden, wo sich psychische Erkrankungen körperlich etwa als Schmerzstörung artikulieren. Hier könnte Cannabis dann tatsächlich helfen, wird ja auch , zumindest in der Theorie über die Krankenkasse erstattet, wenn ärztlich verschrieben.
    Das wäre evt ein Ansatz, der helfen könnte. Aber ohne Gewähr.
    Ansonsten Grippe

  • #1239

    Sebastian (Freitag, 14 September 2018 20:24)

    Hallo Herr Schüller,

    werde nächsten Donnerstag in den USA ein Projekt betreuen, leider möchten die Kollegen einen Drogentest von mir. War vor genau 9 Tagen beim Arzt meines Vertrauens und hatte da nach bereits 4 Tagen Abstinenz noch über 100ng/ml Metaboliten im Urin. Bei angenommenen 6 Tagen Halbwertszeit sollten am Tag X geschätzt noch über 20ng drin sein. (Cutt-off bei den Amis 15ng). Schiebe natülich Panik. Wenn ich rüberfliege und einen positiven Test habe darf ich die ganze Reise selbst bezahlen und die werden mich auf die Strasse setzen. Sollte ich jetzt nen Rückzieher machen, werde ich auch schon mal anfangen können Bewerbungen zu schreiben.... Abstinent bin ich mitlerweile seit 14 Tagen (ohne Suchtdruck, alles gut) aber habe nur noch 6 Tage bis der Flug geht. Dauerkonsument bin, bzw. war ich um eine psychische Krankheit zu behandeln (ohne Rezept). Das mal nur als kleine Rechtfertigung. Also hab ich eime Chance oder muss ich mir was kreatives - eine plötzliche schwere Grippe - einfallen lassen?

    Danke + Gruss,

    Sebastian

  • #1238

    Paul Blech (Donnerstag, 13 September 2018 23:02)

    Hallo Herr Schüller, vielen Dank für die schnelle Antwort.
    Allerdings habe ich gegenüber dem Beamten nur gesagt, ich hätte im März ein mal in Amsterdam gekifft, was aber auch das einzige mal gewesen ist, da ich asthmatiker bin. Am vorabend saß ich lediglich mit Leuten zusammen die gekifft haben, selbst habe ich allerdings nicht geraucht. Wären in diesem Fall trotzdem beide Punkte erfüllt? Weil mehr als einen einmaligen Konsum habe ich nicht eingeräumt.
    Beste Grüße
    Paul

  • #1237

    Rechtsanwalt Schüller (Donnerstag, 13 September 2018 21:10)

    @Niko: Wenn Sie die Abstinenz nicht einhalten können, haben Sie ein Suchtproblem und lassen es besser mit der Fahrerlaubnis. Sie können die Kifferei nicht lassen, obwohl Sie schon einen Haufen Stress deswegen haben. Dann machen Sie den Rücken gerade und gestehen Sie sich das ein und verzichten auf die Fahrerlaubnis. Das hat wenigstens Haltung.

    @Paul Blech:

    Das kommt auf die Werte an. Als Dauerkonsument werden Sie mindestens 1,0 ng/ml im Blut haben. Also haben Sie fehlendes Trennungsvermögen. Durch die Aussage, im März und am Vorabend gekifft zu haben, haben Sie dann auch noch die zweite Voraussetzung für die Entziehung der Fahrerlaubnis der Behörde frei Haus geliefert.

    Wenn Sie das jetzt so laufen lassen, wird die Fahrerlaubnis entzogen. Es sei denn, Sie bereiten sich auf die fahrerlaubnisrechtlichen Ausnahmeregelungen vor.

    Das kann dann so laufen:

    https://www.strafverteidiger-schueller.de/2018/01/24/entziehung-des-fs-abgewendet-durch-ausnahmeregelung-bei-33-ng-ml-thc-206-ng-ml-thc-cooh-und-16-9-ng-ml-amphetamin/

    Diese Ausnahmeregelung gilt für alle Drogen. Man muss einen Verhaltenswandel nachweisen. Wenn der Führerschein wichtig ist, kümmere ich mich gerne um die Sache und binde Sie verkehrspsychologisch an. Melden Sie sich zeitnah. Das ist nichts für die lange Bank und "ich warte erstmal ab".

  • #1236

    Niko (Donnerstag, 13 September 2018 19:21)

    Hallo,hab im februar meine abzinenzphase angefangen, bis vor knapp 4 wochen nicht geraucht, waren t im urlaub und da hab ich innerhalb von einer woche knapp 4 joints ge raucht, am 19.8 meinen letzten, ist es nach fast einem monat trotzdem noch nachweisbar ? Hab einen guten stoffwechsel und bin nicht dick.
    Wäre über eine schnelle Antwort sehr dankbar

  • #1235

    Paul Blech (Donnerstag, 13 September 2018 16:23)

    Hallo Herr Schüller, hallo Bukem
    Erstmal riesen Dank für das beantworten der Fragen und den online Rechtsbeistand.
    Ich kiffe täglich und wurde heute beim Führen meines PKWs angehalten. Nach positivem Urintest kam die Blutprobe. Zwischen dem letzten Konsum und der Kontrolle sind knapp 20 Stunden her. Auf die Frage ob ich gekifft habe, antwortete ich mit ein mal im März in Amsterdam und den vorherigen abend passiv (viele kifffreunde waren da, ich habe nicht gekifft).
    Was habe ich zu befürchten?
    Allerbeste Grüße
    Paul

  • #1234

    München (Mittwoch, 12 September 2018 14:14)

    Hallo Bukem,
    Ich habe 5 jonts in letze 2 Monaten geraucht . Jetzt bin ich total sauber für 20 Tage. In fünf Tage habe ich ÄG. Wie groß sind meine Chancen auf einen Urintest oder Haartest? Werde ich den Test bestehen? Vielen dank!

  • #1233

    Bauer (Dienstag, 11 September 2018 13:32)

    Hallo Bukem,
    Die Polizei hat mich während der Fahrt angehalten und folgende Werte in meinem Blut gefunden:
    THC 2,2 ng / ml
    THC-COOH 43 ng / ml
    Ich habe in meinem Leben nur einmal geraucht, 3 Tage vor dem Vorfall !
    Ob Fahrerlaubnisbehörde es im Gespräch mit mir annehmen würde, angesichts der Werte?
    Danke!

  • #1232

    W Brause (Montag, 10 September 2018 20:20)

    Hallo Bukem,
    danke für deine Antwort # 1231

    klar ist H. Schüller meine Wahl bei der juristischen Erfahrung, jedoch
    ist derzeit noch kein Aktenzeichen bekannt.

    Bestimmt werden die das mit dem Umsteigen beweisen, da steht bestimmt im Bericht drin, dass Polizist X das beochbeachtet hat. Ich hatte es dummerweise auch nicht bestritten, da ich davon ausging dass es Privatweg ist, und nicht 200 mtr . offentlicher Verkehrsweg.

    Ich hatte ja geschrieben, dass ich 48 Std. nach dem Bluttest der Polizei
    über meinen Hauarzt und einen zertifizierten Labor in Bremen einen THC Untersuchung meine Blutes durchgeführt hatte, um einen Nährwert zu bekommen.

    Heute habe ich den Laborbericht bekommen, der exakt 48 Stunden nach der Kontrolle und Bluttest der Polizei war.
    Ergebnis:
    THC Delta 9 NEGATIV Cut off 1 µg/l
    11 Hydroxy THC NEGATIV Cut off 1µ/l
    THC Carbonsäure oder besser gesagt THC Cooh 11,7 µg/l Cut off 2 µg/l

    Klar ist dabei, dass die Vorabuntersuchung meines Erachtens wenig Aufschluß darüber gibt, ob während der Blutabnahme 48 Std. davor THC Delta 9
    nicht doch über 1 ng/ml lag, denn das ist ja die Maßlatte für FÜ Entzug , ÄG, MPU usw.

    Der THC Delta 9 Wert könnte sich in den 49 Std. fast zumindest komplett abgebaut haben, zumindest unter den Cut Off.
    Und klar ist auch, dass ggf. das Labor der Polizei zu ein anderes Ergebnis kommt

    Zuerst dachte ich, prima, es sieht doch gar nicht so schlecht aus , aber jetzt lese ich schon Stunden im Forum von H. Schüller und habe mich in den Begrifflichkeiten verzettelt


    Warum ?
    Nun, im Laborbericht wurde die Maßeinheit µg benutzt, d.h. Mikrogramm.

    Laut Gesetz hat man nicht sauber zum Vekehr getrennt, wenn ein aktiver THC-Wert von mehr als 1,0 ng THC festgestellt wurde.

    D.h. Labor gibt Wert in µg an und Gesetz in ng. Das sind zwei verschiedene Maßeinheiten, die mich stutzig machen

    A.d.G. wäre ich dankbar, wenn ich zu folgenden Fragen eine Antwort bekommen könnte.


    1. Muss ich mein Laborergebniss 48 Std. nach Kontrolle 11,7 µg/l THC Cooh noch hochrechnen, da laut Gesetz ng die Maßlatte ist ?

    2. Wie kann ich dann aus den THC COOH Wert den THC Delta 9 Wert abwandeln , ist das möglich ??
    (Sorry, habe soviel Diagramme dazu angesehen, ich kenne kein Faktor, wie ich das abwandeln könnte.

    3. Wie könnte ich dann , insofern eine Abwandlung mgl. ist, diese dann 48 Std. zurückrechnen (x Fakor x), um
    einen unverbindlichen Nährwert zu bekommen ?

    Vielen Dank im vorraus

  • #1231

    Bukem: (Sonntag, 09 September 2018 10:53)

    @Bayern: Obacht ist angezeigt. Momentan erfüllst Du bereits die Hälfte der Voraussetzungen für einen Entzug der FE.
    Angaben zum Konsumverhalten ggü der Polizei damals oder jetzt ggü der FE Behörde sind grds brandgefährlich.
    Es wird jetzt entscheidend darauf ankommen, ob Du seit dem Vorfall wieder konsumiert hast. Wird THC COOH nachgewiesen, ist damit ein wenigstens gelegentlicher Konsum nachgewiesen und damit liegen die Voraussetzungen zum Entzug der FE vor ( einmaliger THC Verstoß mit mehr als 1,0 ng aktiven THC + Nachweis des zusätzlichen Konsums durch Untersuchung oder freiwillige Angabe des Betroffen, wie ich rauch nur am WE= Entzug der FE oder wenigstens Anordnung einer MPU)

    Im Gutachten muss dein Vortrag zu deinen Werten passen, da sitzen hochspezialisierte Ärzte, irgendwelche Phantasiestories hören die 20 mal in der Woche. Zudem hast du da eine absolute Wahrheitspflicht.
    Ich darf hier nicht im Detail vorsagen, was Du evt klugerweise zu beachten hast, wenn du dort Angaben machst.
    Aber kleiner Tipp: über unser Menü oben links grad im Fahrerlaubnisrecht, findest du eigentlich alles, was Du wissen müßtest. Wenn du dann Fragen hast, frag bitte
    Rein vorsorglich: Es geht um deine FE und damit evt eben auch um Job, Hausfinanzierung usw. Wenn Du Hilfe benötigst, und danach sieht es zu meinem Bedauern aus, meld dich direkt bei Herrn Schüller. Und zwar nicht nur zur Beratung , sondern auch zur Vertretung ggü der FE Behörde.. Wie in allen rechtlichen Sachen, braucht man eigentlich immer erst anwaltliche Akteneinsicht.
    Kontaktdaten stehen oben rechts

    @Willi Brause:
    Herr Schüller sitzt hier in Bremen, Niedersachsen ist also um die Haustür und Termine dort sind ganz regelmäßig und normal.
    Ja, das macht schon in verschiedener Sicht Sinn, sich jetzt zu kümmern. Nicht nur wegen des (Richtig!) Abstinenznachweises. Sondern vor allem eher wegen der Vorgeschichte. Beobachtung durch einen Polizisten bei einem evt Umsteigen? Klingt spannend, wie die das belegen wollen.
    Kurz, hier hilft alleine anwaltliche Vertretung und Akteneinsicht. Punktum. Daten stehen oben, bitte direkt bei Herrn Schüller melden.

  • #1230

    Bayern (Sonntag, 09 September 2018 01:21)

    Sehr geehrter Herr Schüller,
    Ich musste den Führerschein abgeben, wegen fahren unter dem Einfluss von Canabis ( THC in Blut 2,03 ng, THC COOH 40 ng). (Ort: Bayern)

    Ich sagte der Polizei, dass ich drei Tage vor der Kontrolle Cannabis konsumiert habe. Natürlich habe ich an den Tag konsumiert.

    Danach erhielt ich einen Brief von der Führerscheinstelle, in dem unter anderem steht; „Daher beabsichtigen wir, Sie zur Vorlage eines medizinisch-psychologischen Gutachtens aufzufordern, um zu klären, ob auch künftig Fahrten unter Cannabiseinfluss zu befürchten sind Bevor die entsprechende Aufforderung zugestellt wird, geben wir Ihnen Gelegenheit, sich bis spätestens 22.09.2018 zu den für die Entscheidung erheblichen Tatsachen zu äußern. Hier- zu zählen insbesondere Angaben zu Ihrem Konsumverhalten generell sowie insbesondere am Tag der Fahrt unter Cannabiseinfluss. Solten wir bis zu o.g. Termin keine Nachricht von Ihnen erhalten, werden wir nach Sachlage weiter verfahren.”

    Meine Fragen sind: soll ich bei Geschprech sagen, dass ich einmal in meinem Leben geraucht habe? Oder zuzugeben, dass ich ein gelegentlicher Benutzer bin?
    Muss ich MPU machen?
    Gibt es einen Vorschlag, was ich sagen oder nicht sagen soll?
    Vielen Dank im Voraus

  • #1229

    Willi Brause (Donnerstag, 06 September 2018 10:32)

    Sehr geehrter Herr Schüller, Hallo Burkem,
    Ihre Erfahrung in diesem Bereich ist wirklich beeindruckend, von daher würde ich
    mich gerne von Ihnen vertreten lassen, kann mir aber schwer vorstellen, da sie bundesweit tätig sind, ob es auch richtig ist, ggf. kann es ja zu einer Verhandlung kommen. Ich wohne in BL Niedersachsen.

    Vorab. Meine gesamte Existens hängt an den Führerschein und für mich wäre der Entzug das absolute worst case.
    Zu meinen Fall: Nie mit BTM in Kontakt gekommen, keine Punkte, nichts...

    Ich wurde vor 11 Tagen kontrolliert auf ein Musikfestival. Ich bin von Campingplatz (Privatgelände) ca. 200 mtr. !!!auf einer geterten Feldweg gefahren. Danach habe ich und meine Bekannte ein Fahrerwechsel durchgeführt, das war geplant, da wir wussten es kommt ein Kontrollpunkt nach ca. 2 km. Dieser Wechsel wurde von ein Beamten gesehen und an Kontrollpunkt durchgegeben .(Verdacht)Wir wurden angehalten und ich als Beifahrer kontrolliert.
    Mir wurde vorgeworfen, die 200 mtr. waren öffenlicher Verkehrsraum.(ohne Worte...)

    Alkohol 0,00 %, dann Frage bzgl. Konsum, ich habe , soweit ich mich erinnern kann zugegeben, dass ich zwei mal gezogen habe.(Ich habe unglaublcihe Angst, dass er im Bericht notiert hat, ich hätte zwei mal konsumiert, somit bin lt. Gestez Gelegenheitskonsument und werde zum MPU verpflichtet. Leider war es innerhalb der 6 Stunden Grenze (Ihre Einleitung zur Maastrich Studie)
    .
    THC Urin war positiv, daraufhin erfolgte Blutentnahme. Die Polizei sagte mir das Ergebnis wird mir in 4 Wochen mitgeteilt, er wollte mich aber vorab anrufen.
    Als Strafe müsste ich mindestens mit 4 Wochen, 2 Punkte und 800 € Geldstrafe rechnen, ggf. mehr , so sagte es der Polizist.

    Klar ist hier bei, dass THC von 1 ng überschritten sein muss(davon miuss ich ggf. ausgehen) und THC COOH möglicht unter 100 ng, besser 75 ng sein sollte.

    Da ich unmöglich 4 Wochen warten kann auf das Ergebniss, habe ich 48 h nach der Kontrolle einen Blutest beim Hausarzt angeschoben auf THC. Das Ergebnis soll ich nächste Woche erhalten und dann mit einen Pharmalogen zurückrechnen lassen, um einen unverbindlichen Nährwert zum Zeitpunkt der Kontrolle zu haben, der zumindest eine Tendenz zulässt. Klar ist dabei nur der THC Cooh zu betrachten, da 48 Std.nach Kontrolle

    Derzeit ist alles "Kaffesatz lesen", da weder Aktenzeichen noch Werte bekannt sind.
    Nun meine Frage:
    1. Macht es Sinn, dass sie schon jetzt aktiv werden oder sollte Aktenzeichen
    und Kontrollwerte BLUT abgewartet werden ?

    2. Kann ich jetzt schon ein Abstinenznachweis erbringen, um ggf. den
    Führerschein schneller zurückzubekommen ( 100 % null Konsum),
    RA Schüller , sie hatten das hier oft erwähnt.

    3. Nehme Medikamente Omeprazol & Pantropazol gegen Sodbrennen.
    Diese Medikamente beinflussen leider THC Werte bekanntlich negativ, d.h.
    ggf. selbst bei totaler Abstinenz über Grenzwert 1 ng/ml.
    Wie kann man das im Verfahren mit einbringen.

    Ziel sollte sein, unbedingt ein MPU abzuwenden oder gar einen mehrmonatigen Entzug der Fahrerlaubnis/Führerschein sowie Strafverfahren abzuschmettern

    Entschuldigen sie den langen Text, ich habe jedoch nur das wesentliche geschrieben und ich weiss dass es ein Fehler war den Bluttest etc. ohne richterlichen Beschluss zu machen .

    Es hängt bei mir die Existens an den Füherschein und ich weiß
    dass trotzdem null Rücksicht darauf genommen wird.
    Ich sehne ihre kompetente Antwort zu den 3 gestellten Fragen entgegen,
    den die Angst macht mir derzeit mehr als zu schaffen.

  • #1228

    Bukem: (Sonntag, 02 September 2018 11:20)

    @Chris: Es gibt Leute, die in solchen Angelegenheiten helfen können, Rechtsanwälte heißt das glaub ich.
    Du hast bereits verschiedene und völlig vermeidbare Fehler ggü der Polizei und in deinem Verhalten auch zuvor begangen. Deine FE steht auf dem Spiel, im Falle einer unvorteilhaften MPU ist die FE weg. Ob du beruflich oder privat auf die FE angewiesen bist, weiß ich nicht.
    Natrülich kann ein versierter und hoch spezialisierter Anwalt wie Herr Schüller dir konkret helfen. Zaubern kann er aber auch nicht.
    Konkret ist die Frage: Hast du seitdem konsumiert und wird noch THC COOH nachgewiesen, ist die FE ohne anwaltliche Hilfe weg.
    Du solltest trotzdessen jetzt nicht warten und Däumchen drehen. Ein erstes Beratungsgespräch bei Herrn Schüller kann dir schon weiterhelfen, weil du hoffentlich konkretere Infos hast. Hier auf diesem Forum kann und darf ich das nicht.

  • #1227

    Chris (Mittwoch, 29 August 2018 15:52)

    Hallo Herr Schüller,

    vor 3 Monaten bin ich von der Polizei im Zuge einer allgemeinen Verkehrkontrolle auf Cannbis kontrolliert worden. Unvorbereitet und überfordert habe ich diverse Fehler begange, wie den Urintest nicht zu verweigern, den Besitz von Cannabis (daheim) zuzugeben und auch den Konsum 3 Tage davor einzuräumen (tatsächlicher Konsum am Abend vor der Kontrolle).
    Das Cannabis zu Hause wurde abgeholt, das Verfahren wie erwartet eingestellt (kleine Menge). Nach 2 Monaten kam dann Post von der Bußgeldstelle, 600 €, 2 Pkt, 1 Monat Fahrverbot.
    Jetzt habe ich Post vom Ordnungsamt bekommen:
    Anhörung zur Anordnung einer MPU (mit Antwortbogen)

    Mein THC-Wert lag bei 2,1 ng/ml mein THC-CooH Wert bei 15 ng/ml

    Seit der Kontrolle habe ich den Konsum eingestellt. Gibt es noch eine Möglichkeit aus dem Schlamassel rauszukommen, oder ist der Schein erstmal weg? Bis jetzt war ich noch nicht auffällig.

    Vielen Dank schonmal im Voraus und viele Grüße!

  • #1226

    Bukem: (Samstag, 25 August 2018 18:39)

    @Kevin: Herr Schüller darf und kann nur ganz ausschließlich im Rahmen des anwaltlichen Berufsrechts vertreten oder beraten, deshalb darf er Dir nicht konkret sagen, was Du in einem Gutachten angeben sollst.
    Was du vermutlich meinst bzw Dir etwas bringt, wäre in persönliches Beratungsgespräch, auch per mail möglich.
    Meld Dich doch bitte direkt unter der oben angegebenen Kontaktmail bei ihm

  • #1225

    Kevin (Donnerstag, 23 August 2018 18:01)

    Hallo Herr Schüller,
    ich habe gelesen das Sie ein Formulierungsbeispie für die Psychologen empfehlen. Besteht die Möglichkeit dieses von Ihnen zubekommen oder auch gegen einen Aufpreis zu erwerben?

  • #1224

    Bukem (Dienstag, 21 August 2018 20:05)

    @Caner123_ würde immer und grundsätzlich davon abraten, selbst mit der Behörde zu kommunizieren.

  • #1223

    Caner123 (Dienstag, 21 August 2018 12:15)

    Hallo,
    ich habe nochmal eine Frage. Bin das Schreiben der FSST erneut durchgegangen und mir ist aufgefallen das diese nur einen chemisch-toxologisches Gutachten verlangt, also kein ÄG. Jetzt war ich mir ja unsicher, was ich damals den Beamten bei der Befragung gesagt habe.. (evtl. durch Nervosität getrieben irgendwas wie ganz seltener Konsum..)
    Im Schreiben steht, dass ich mich auch allgemein nochmal zum Fall äußern könne.. da kein ÄG bei mir stattfindet und ich somit nicht einräumen kann sauber trennen.. würde es Sinn machen mich wie gewünscht allgemein zum Fall zu äußern und wie beschrieben nur gaaaaanz selten rauche und wenn dann deutlich trenne mit *mindestens* 72 Stunden nicht mehvon PKW fahren.

    Würde mir das in der Sache helfen? Urinschnelltest gestern zuhause negativ, letzter Konsum wie in meinem vorkommentar bereits erwähnt zwei Wochen her und ne paar Züge, bin wirklich nur ein Gelegenheitskonsument :).

    Vielen Dank im Voraus!

  • #1222

    Dong (Montag, 20 August 2018 20:04)

    Vielen vielen Dank auch von mir, man kann euren Einsatz hier gar nicht genug wertschätzen. Habt ihr schon mal über einen Spenden-Button nachgedacht?

    Ach so, wir reden hier in meinem Fall immer noch davon, dass eine Aufforderung kommen KANN, nicht zwangsläufig kommen WIRD, richtig? Sorry, bin manchmal ein wenig begriffsstutzig. Wenn ich das richtig verstanden habe, entscheidet jede FSST so wie sie gerade lustig ist, einfach weil sie das darf. Oder ist die Wahrscheinlichkeit bei Bagatellvergehen ohne Verkehrsbezug doch höher als mir lieb ist?

  • #1221

    Caner123 (Montag, 20 August 2018 12:13)

    @Bukem

    Vielen Dank für Infos! :-))

  • #1220

    Bukem: (Sonntag, 19 August 2018 14:08)

    @Caner: Mit diesem ärztlichen Gutachten soll ermittelt werden, ob du überhaupt konsumierst. Du hast also grundsätzlich erstmal einiges richtig gemacht ( von dem Besitz und das im Auto mit sich rumtragen des BtM mal abgesehen.

    Bei dir liegt eben kein Verstoß gg fahrerlaubnisrechtliche Bestimmungen vor, weil du eben nicht unter THC Einfluß ein Fahrzeug geführt hast. Deshalb ist dies Gutachten auch unproblematisch.
    Lies dich bitte genauer in unserem Menü oben links ein. Da findest du alles, was du wissen musst. Solange du vorträgst zwischen etwaigem Konsum und dem Fahrzeugführen am besten drei Tage zu warten und damit wie gefordert, richtig zeitlich zu trennen, ist alles gut. Anderes BtM hast du ja noch nie genommen und THC konsumierst du nie in Verbindung mit Alkohol, nicht wahr ;)

  • #1219

    Caner123 (Sonntag, 19 August 2018 02:47)

    Hallo Herr Schueller,

    ich bin vor ca. 8 Wochen in Bayern mit 2,9g Cannabis erwischt worden (Beifahrer). Die Beamten haben keinen Test gemacht, jedoch meine Personalien aufgenommen.
    Ich hab jetzt Post bekommen & muss in den nächsten Tagen zum Blut und Urintest.
    Letzter Konsum ist 8 Tage her, waren 6,7 mal ziehen am Joint. Sonstiger Konsum ist alle paar Montate mal 1-2 Joints, aber auch nur ab und an mal dran ziehen bei Kollegen.

    Ich bin mir nicht 100% sicher aber ich meine bei der Befragung der Beamten nichts über mein Konsumverhalten gesagt zu haben, evtl aber doch durch Nervosität was von „ganz selten“ gesagt zu haben.

    Habe ich irgendwas zu befürchten?
    Denke der kommende Urin- und Bluttest wird negativ ausfallen, da ich wirklich nur selt n konsumiere.. was meinen Sie?

    Vielen Dank im Voraus!

    Grüße Caner

  • #1218

    Bukem: (Samstag, 18 August 2018 08:29)

    @Dong: Schauen wir ins Gesetz ;)
    https://www.gesetze-im-internet.de/fev_2010/__14.html

    Das heisst es, wenn ein äG kann angeordnet werden, wenn "Tatsachen die Annahme begründen" oder so, hoffe ich wenigstens ;)
    Es reicht also eine gewisse Verdachtslage und das ganze ist derbe schwammig. FE Behörden machen sich im Zweifel eh nicht besonders tiefgehende Gedanken über die Rechtmäßigkeit Ihres Handelns, die ordnen im Zweifel schlicht an, weil sie es können.
    Gegen die Anordnung eines äG bestehen lustigerweise auch keine Rechtsmittel, ein Widerspruch ist kraft gesetzgeberischer Intention schlicht nicht vorgesehen. Drum handeln die Behörden auch gerne sehenden Auges an den Vorgaben der Rechtsprechung vorbei. Ohne sog Verkehrsbezug darf nämlich eigentlich keine Anordnung erfolgen
    Natürlich kann dann im Wege eines späteren Klageverfahrens bei Entzug der FE auch die Rechtmäßigkeit der Anordnung überprüft werden.
    Es reicht also einfach für die Anordnung eine gewisse Verdachtslage

  • #1217

    Dong (Freitag, 17 August 2018 12:13)

    @Bukem: Vielen Dank für die ausführliche Antwort. Nur zu meinem Verständnis noch eine Frage. Die Polizei hat in dem Fall nichts weiter vorliegen als eine existierende Bestellung auf meine Adresse. Somit kann man mir meines Erachtens nur einen versuchten Erwerb vorwerfen. Die Sendung wurde nicht abgefangen und es gibt keine Empfangsbestätigung, da alles als Standardbrief ohne Verfolgung verschickt wurde. Gilt es bei der FSST trotzdem als ausgemachte Sache, dass man bei mir nachhaken müsste wegen Konsum? Interessiert sie sich für solche Umstände oder reicht streng genommen nur ein (unbewiesener) Verdacht, dass ich was bestellt habe, für die Anordnung des Gutachtens?

    Danke im Voraus.

  • #1216

    Bukem: (Montag, 13 August 2018 19:27)

    @Dong: Genau genommen, reicht der eine aktuelle Vorfall für eine Ladung zum äG, denn damit will die FSST herausbekommen, ob Du tatsächlich konsumierst. Der Besitz oder Erwerb von BtM lässt ja nicht einfach so auch auf Konsum schließen.
    Da keinerlei Verkehrsbezug vorliegt, wäre eine solche Ladung zum äG im Zweifel rechtswidrig, aber spätestens ab da solltest du dich, sollte eine Ladung kommen, evt hier noch mal offiziell melden.
    Ein äG bestehst du nebenbei leicht, du kannst, da keinerlei Verkehrsverstoß vorliegt, sogar einen gelegentlichen Konsum einräumen, solang du auch vorträgst, zeitlich richtig zu trennen zwischen Konsum und Fahrzeugführen. Wie das genau geht, kannst du hier im Forum auf den verschiedenen Unterseiten nachlesen.

  • #1215

    Dong (Freitag, 10 August 2018 09:23)

    Hallo und vielen Dank für die informative Seite.

    Ich habe gerade einen speziellen Fall und bräuchte eine Einschätzung, ob ich etwas zu befürchten habe.

    Vor 2 Monaten einen Brief von der Polizei mit Einladung zur Vernehmung wegen einer Darknet-Bestellung, es ging lediglich um 2 Gramm Gras. Ich bin der Einladung nicht gefolgt, Habe jede Aussage verweigert, Verfahren wurde eingestellt. So weit erstmal kein Verkehrbezug vorhanden.

    Das Problem ist, dass bei mir schon einmal vor 6 Jahren bei einer Verkehrskontrolle 0,3 Gramm Gras gefunden wurden. Habe damals freiwillig einem Urintest zugestimmt, dieser ist negativ ausgefallen, somit durfte ich weiterfahren, Verfahren wegen Besitz wurde eingestellt. Habe allerdings damals bei der Streife bereits einen einmaligen Konsum zugegeben, so dass es diesmal schwierig werden könnte, genau so zu argumentieren.

    Wären diese 2 Vorfälle ausreichend, um mir ein äG anzuordnen? Würde mich über eine Einschätzung sehr freuen. Danke im Voraus.

  • #1214

    Bukem: (Montag, 06 August 2018 20:06)

    @Michelle: Du hast Herrn Schüller bereits angeschrieben? Das er am Sonntag antwortet, halte ich für unwahrscheinlich, er wird sich dann aber zeitnah bei dir melden

  • #1213

    Michelle (Sonntag, 05 August 2018 19:41)

    3 Tage nachdem ich den Führerschein gemacht habe,wurde ich mit 45km/h Roller angehalten..tests verweigert...musste mit...blutabnahme...der arzt hat mir ne Blutvergiftung und Thrombose zugefügt....(attest etc vom arzt da/anzeige läuft.... Mit Beginn der Fahrschule wurde Kiffen eingestellt,aber der Test war positiv...Was nun ? Bitte schnell melden...hab den Anwalt angeschrieben und gemailt......lg aus Bremerhaven

  • #1212

    Bukem: (Freitag, 03 August 2018 14:58)

    @Christian: Ganz genaues kann man erst nach evt erfolgter anwaltlicher Akteneinsicht sagen. Dazu müßte man einen Anwalt beauftragen, der sich deiner annimmt. Herr Schüller ist bundesweit tätig.
    Grob vereinfacht: Du hast zwei Verfahren, eins bei Polizei und StA wegen einer evt Verkehrsstraftat bzw Ordnungswidirigkeit, welches anscheinend auch eingestellt worden ist.
    Leider hast du noch eins im Anschluß bei der Fahrerlaubnisbehörde wegen der Überprüfung deiner Fahreignung. Und da hast du leider völlig unnötig die Voraussetzungen für einen Entzug deiner Fahrerlaubnis erfüllt. Der gleichzeitige Konsum von THC und Alkohol reicht hierfür schon.
    Genaueres, auch was man jetzt noch und wie retten kann, kann dir Herr Schüller erst nach Akteneinsicht sagen. Bitte asap melden.

  • #1211

    Christian (Mittwoch, 01 August 2018 09:59)

    Schönen guten Morgen Herr Schueller!

    Ich wurde am 09.04.18 mit meinem PKW angehalten. Dummerweise öffnete ich mir eine Dose Bier an einer roten Ampel, die ich mir eigentlich für zu Hause an einer Tankstelle gekauft hatte. Der Atemalkohol an Ort und Stelle war 0,54. Dann ab zur Wache. Hier war der Atemalkohol 0,42. Jetzt bot man mir an für ca eine halbe Stunde zu warten, um dann noch einmal zu messen. Dies nahm ich an und der Atemalkohol 0,26. Jetzt kommt´s: Weil meine Augen wässrig aussahen sollte ich Urin abgeben. Das habe ich gemacht. THC positiv. Arzt bestellt: Blutabnahme. Leider habe ich eine Aussage gemacht und Probierkonsum angegeben. Sie haben meinen Führerschein für 2 Tage einbehalten. Am 11.04.18 begab ich mich wieder zur Wache..Urin abgegeben: THC negativ - Führererschein wieder bekommen. Am 18.06.18 erhielt ich den Brief, der besagte das das Strafverfahren gegen mich eingestellt ist. Ich hoffte auf einen guten Ausgang. Leider kam dann am 04.07.18 der Brief von der Fsst mit folgenden Blutwerten:
    THC 6.8 ng/ml, Hydroxy-THC 3,6 ng/ml, THC-Carbonsäure 56 ng/ml. Ich wurde auf den Mischkonsum, den aktiven THC-Wert, den für Rheinland-Pfalz zu hohen THC-Cooh Wert hingewiesen und aufgefordert meinen Führerschein freiwillig abzugeben. Durch eine falsche Beratung habe ich dies auch getan und Termine beim Verkehrspsychologen und für ein äG gemacht. Bis dato habe ich keinen Bußgeldbescheid bekommen, weshalb auch der Verkehrspsychologe sagt er könne ohne diesen Bescheid nichts mit mir machen...was ist hier los? Vielen Dank für Ihre Antwort.

  • #1210

    Bukem: (Montag, 30 Juli 2018 09:00)

    @Erik: Das überlass ich Dir, im Zweifel sollte das aber nicht warten, also bitte lieber jetzt melden als später

    @David: Wir haben hier ein zwei Aufsätze zu diesem speziellen Thema, klick Dich bitte für nähere Informationen durch unser Menü.
    Es ist leider ganz simpel: Aus Sicht der Behörde liegen hier die Voraussetzungen für die Versagung der Fahreignung und dem Entzug der Fahrerlaubnis vor. Einmaliger THC Verstoß mit mehr als 1,0 ng/ml aktiv und dem Nachweis eines weiteren zwischenzeitlichen und damit insgesamt gelegentlichen Konsums. Das reicht dann.

    Guck hier bitte rein: https://www.strafverteidiger-schueller.de/schwerpunkte/fahrerlaubnisrecht/thc-cooh-varianten-l%C3%A4ngere-nachweiszeiten-von-thc-bei-di%C3%A4t-wegen-fettgewebe-cannabis-influence-faktor-cif-kreatininwert/

    Das von Dir beschriebene Phänomenen tritt häufiger auf. Du brauchst sofort, sprich heute anwaltliche Hilfe. Mailadresse und besser die HandyNr von Herrn Schüller stehen oben. Bitte asap melden

    @Patrick: Gute Idee. Der aktive THC Wert sollte spä nach 72 Stunden nach dem Konsum safe sein. Halte dich bitte immer an diese zeitliche Trennung zwischen Konsum und Fahren. Dann ist alles gut
    Das weniger Rauchen führt zu geringeren THC COOH Werten , die sind länger nachweisbar, aber unbedenklich, wenn du gemäßigter konsumierst

  • #1209

    Patrick (Montag, 30 Juli 2018 06:19)

    Sehr geehrter Herr Schueller,

    Zu meiner Vorgeschichte:
    Vor 4 Jahren den Führerschein wegen Cannabis verloren mit anschließender MPU. Mittlerweile seit 2,5 Jahren wieder im
    Besitz der Fahrerlaubnis. Da ich kein Auto besitze habe ich das letzte Jahr fast jeden Tag etwas geraucht, jedoch im Vergleich zu früher kleine Mengen (ca. 0.5 gr/Tag). Da ich am 04.08 zu einem Roadtrip aufbreche habe ich vor genau 2 Wochen den täglichen Konsum eingestellt und jeweils am Wochenende nur ein paar Züge vom
    joint genommen, es lagen also jeweils 5 Konsumfreie Tage dazwischen, die jetzt auch wieder folgen.
    Ihr Formular zur Verkehrskontrolle habe ich ausgedruckt, da ein Urintest auf jeden Fall ein positives Resultat aufweisen würde, aber der aktive THC sollte doch bei diesem
    Konsummuster nach 5 Tagen unter dem Grenzwert liegen? Zu mir; 26 Jahre alt, 67 Kg, 7,7% Körperfettanteil, Sportler
    Ich danke Ihnen vielmals vorab und wünsche einen schönen Start in die Woche!

  • #1208

    Hendricks Dave (Samstag, 28 Juli 2018 14:02)

    Ich komme aus Washington, D.C. Ich reise im Juni nach Deutschland, um ein Unternehmen mit dem Darlehen von $ 38.000,00 USD zu gründen, das ich von Jameson Finance erhalte. meine Frage ist für diejenigen, die Geld für ihre geschäftlichen oder persönlichen Bedürfnisse brauchen. Brauchen Sie ein dringendes und gesichertes Darlehen? Dann kontaktiere Jameson Finance jetzt per E-Mail: (theodorejamesonfinance@gmail.com), weil sie so vielen Menschen mit Krediten geholfen haben.

  • #1207

    David (Freitag, 27 Juli 2018 17:28)

    *Nun geben die mir die Gelegenheit, mich bis zum 6.08.2018, mit einer schriftlichen Stellungsnahme dazu zu äußern.