Rechtsanwalt und Strafverteidiger

 

Björn Schüller

Altenwall 14

28195 Bremen

 

Telefon: 0421- 40 898 364

 

Mobil: 01590 - 12 24 399

 

Fax: 0421 - 16 767 5269

 

Mail: kontakt@strafverteidiger-schueller.de

 

Termine nur nach Vereinbarung!

Rechtsanwalt Björn Schüller aus Bremen

 

Ihr Ansprechpartner rund um das Betäubungsmittelrecht, das Strafrecht und das Verkehrsrecht.

 

"Es gibt keine harten oder weichen Drogen. Es gibt nur harte oder weiche Konsummuster."

 

Wenn Sie Ärger mit Polizei, Staatsanwaltschaft und dem Gericht wegen Betäubungsmitteln haben, stehe ich Ihnen kompetent und ohne Vorurteile zur Seite.  Sie haben eine andere Straftat begangen und brauchen Hilfe? Dann machen Sie von Ihrem Schweigerecht Gebrauch und vereinbaren einen Termin mit mir.

 

Ich vertrete Sie gegenüber allen deutschen Gerichten und Staatsanwaltschaften auf sämtlichen Gebieten des Strafrechts sowie des Ordnungswidrigkeitenrechts und Verwaltungsrechts.

 

Sie haben Probleme mit Ihrer Fahrerlaubnis (Punkte/Alkohol/Drogen)?

 

Verweigern Sie jede Aussage gegenüber der Polizei und melden Sie sich umgehend bei mir!

 

WICHTIG:

 

Zur Vermeidung immer wieder vorkommender schwerer Fehler bei polizeilichen Verkehrskontrollen wegen Drogen und bei Hausdurchsuchungen bitte diese Formulare ausdrucken und für den Ernstfall griffbereit im Auto und in Haus/Wohnung zurecht legen. Die Formulare sind von der Polizei auszufüllen, es geht in erster Linie darum, dass dokumentiert wird, dass Sie die Aussage verweigern und keine "freiwilligen" Fehler machen.

 

 

Drogen im Straßenverkehrsrecht

 

Unterschiedliche Behandlung von Drogen und Alkohol (Verletzung des Gleichheitsgrundsatzes, Art. 3 Abs. I GG?)

 

Die "weiche" Droge Cannabis und die "harten" Drogen (u.a. Amphetamin, MDMA, Speed, Morphin, Heroin, Kokain, Crack, Freebase) - und die Substitutionsmittel Methadon, Polamidon, Buprenorphin, Kodein, Dihydrocodein, Levacetylmethadol und retardierte Morphine

 

 

Strafrecht und Ordnungswidrigkeitenrecht:

 

Der Straftatbestand des § 316 Abs. I StGB (u.a. Nachweis der Fahruntüchtigkeit und der Rechtsfolgen)

 

Der Tatbestand der Ordnungswidrigkeit nach § 24 a Abs.2 StVG (u.a. Rechtsfehler der Bußgeldbehörde, Begriff der "Wirkung", Fragen zu Vorsatz oder Fahrlässigkeit

 

Strafrechtliche Folgen für die Fahrerlaubnis (u.a. Sicherstellung und Beschlagnahme des Führerscheins, Vorläufiger Entzug der Fahrerlaubnis nach  § 111 a StPO, Entzug der Fahrerlaubnis nach § 69 Abs. I StGB, Verkürzung der Maßregel nach § 69 a Abs. 7 StGB, Fahrverbot nach § 44 StGB, Entzug der Fahrerlaubnis wegen Drogendelikten)

 

 

Verwaltungsrechtliche Maßnahmen:

 

Ärztliches Gutachten beim Verdacht auf Konsum harter Drogen

 

Ärztliches Gutachten beim Verdacht auf Konsum von Cannabis

 

Ärztliches Gutachten beim bloßen Besitz von Betäubungsmitteln (BtM) mit und ohne Bezug zur Teilnahme am Straßenverkehr

 

Rechtsgrundlagen für den verwaltungsrechtlichen Entzug der Fahrerlaubnis

 

Fahreignung bei nachgewiesenen Konsum von Cannabis

 

Fahreignung bei nachgewiesenen gelegentlichen Konsum von Cannabis und mangelnden Trennen zwischen Konsum und dem Führen eines KFZ

 

Konsum von Ectasy und Kokain

 

Anordnung einer MPU

 

Anordnung eines ärztlichen Gutachtens

 

Abhängigkeit von BtM

 

Anordnung der sofortigen Vollziehung

 

Wiedererteilung der Fahrerlaubnis (u.a. Probleme mit dem Nachweis der Abstinenzzeit)

 

 

Fahrerlaubnisrecht im weiteren Sinne

 

MPU Bestehen - Hilfe zur Selbsthilfe. PDF-Skript zum Download, alle Anlassgruppen (Drogen, Alkohol, Punkte) - über 100 Seiten Kompaktwissen

 

Haaranalyse kein sicherer Beweis für THC Konsum. Möglichkeit der externen Kontamination mit THC COOH erstmals wissenschaftlich bewiesen - das "Aus" für die Haarproben?

 

 

Alkohol am Steuer - Begleitetes Fahren ab 17 - Beweislast im Fahrerlaubnisrecht - Cannabis und Fahreignung -  Personenbeförderungsschein und Drogen - Das neue Punktesystem - Fahrerlaubnis auf Probe - MPU - Neuerteilung Fahrerlaubnis - Kosten einer MPU - Kursempfehlung nach MPU - Fahrverbot und Entziehung der Fahrerlaubnis - neues Punkte System - Rechtsschutzversicherung und Fahrerlaubnis - EU Führerschein / Fahrerlaubnis - Eignung,  bedingte Eignung, Ungeeignetheit und Befähigung -

Untersuchungsanläße für die MPU - Entzug der Fahrerlaubnis durch den Strafrichter nach § 69 StGB - Eignungszweifel bei Alkoholproblematik - Die richtige Vorbereitung auf die MPU, was ist wichtig? - MPU bestehen bei gelegentlichen Cannabis Konsum und fehlenden Trennungsvermögen - Generelle Hauptfehlerquellen bei der MPU (alle Anlässe) - MPU Verjährungsfrist / Fahrerlaubnis zurück nach 15 Jahren auch ohne Gutachten? - Das Obergutachten im Fahrerlaubnisrecht

 

 

 

- Allgemeines Strafrecht -

 

Delikte gegen das Leben und die körperliche Unversehrtheit

 

Totschlag - Mord - Tötung auf Verlangen - Schwangerschaftsabbruch - Aussetzung - Fahrlässige Tötung - Körperverletzung - Gefährliche Körperverletzung - Schwere Körperverletzung - Körperverletzung mit Todesfolge - Körperverletzung im Amt - Beteiligung an einer Schägerei -

 

 

Eigentums- und Vermögensdelikte

 

Diebstahl - Diebstahl mit Waffen - Bandendiebstahl - Wohnungseinbruchsdiebstahl - Schwerer Bandendiebstahl - Unterschlagung - Betrug - Computerbetrug - Versicherungsmißbrauch - Erschleichen von Leistungen - Untreue - Scheck- und Kreditkartenmissbrauch - Hehlerei - Geldwäsche -

 

 

Raub und raubähnliche Delikte

 

Raub - Schwerer Raub - Räuberische Erpressung - Räuberischer Diebstahl - Raub mit Todesfolge - Räuberischer angriff auf Kraftfahrer - Erpresserischer Menschenraub - Geiselnahme -

 

 

Straßenverkehrsdelikte


Gefährlicher Eingriff in den Straßenverkehr - Gefährdung des Straßenverkehrs - Trunkenheit im Verkehr - Unerlaubtes Entfernen vom Unfallort - Vollrausch - Unterlassene Hilfeleistung -

 

 

Sonstige Delikte

 

Sachbeschädigung - Brandstiftung - Urkundendelikte - Geldfälschung - Freiheitsdelikte - Delikte gegen die Staatsgewalt und die öffentliche Ordnung - Eigennutzdelikte - Aussagedelikte - Begünstigung, Strafvereitelung, Falsche Verdächtigung und Vortäuschen einer Straftat - Beleidigungsdelikte - Indeskretionsdelikte - Korruptionsdelikte -

 

 

- Betäubungsmittel und Recht -

 

 

Grundwissen zu Betäubungsmitteln und Recht

 

Basics Cannabis - Geschichte, Grundbegriffe, Wirkungen, Strafbarkeiten, Cannabis und Grundrechte, Recht auf Rausch, Statistiken uvm - ein Überblick

 

Amphetamine - die wichtigsten Fakten über Speed, Crystal, MDMA, MDA, MDE - Geschichte, Wirkungen und rechtliche Fragen

 

Kokain und Crack: Alles was man wissen muss...Geschichte, Botanik, Wirkungen und rechtliche Fragen

 

Opium Produkte und Opioide: Wissenswertes über Heroin, Codein und Co.

 

Alkylindolgruppe: Über LSD, DMT, Psycolibin, Ayahuasca - Psilos, Lianen, Pappen und mehr

 

Naturdrogen und pflanzliche Gifte: Von Alraune, Stechapfel, Bilsenkraut, Strychnin u.v.m. - Wirkungen und rechtliche Fragen

 

Drogen und Straßenverkehr - eine Zusammenfassung (Grenzwerte, Ordnungswidrigkeiten, Straftaten, Fahrerlaubnisentzug uvm.)

 

Wie verhalten Sie sich richtig, wenn Sie eine Vorladung von der Polizei, der Zollfahndung oder Steuerfahndung erhalten? Hingehen oder absagen?

 

Knastvermeidungsstrategien: Was sollten Sie als Grower, Dealer oder Konsument beachten, wenn Sie nicht ins Gefängnis wollen?

 

Körperliche Untersuchung, Blutprobe, DNA Analyse: Zu den §§ 81 a,e,f,g StPO: Genetische Fingerabdrücke, den Blick in Körperöffnungen und mehr

 

Welche Strafe gibt es wofür?

 

Big Brother is watching you

 

Erklärung der Mengenbegriffe 

 

BtM der Anlage I des BtMG (Cannabis und Co.) 

 

BtM der Anlage II des BtMG 

 

BtM der Anlage III des BtMG 

 

Die "geringe Menge" gängiger Betäubungsmittel wie Cannabis, MDMA, Kokain, Speed und Heroin

 

Die "nicht geringe Menge" gängiger Betäubungsmittel

 

Growerkollektiv als Bande (5 Jahre Mindeststrafe drohen) 

 

Über Waffen und gefährliche Werkzeuge 

 

Der weit ausgelegte Begriff des Handeltreibens 

 

Die Kronzeugenregelung des § 31 BtMG 

 

So erhalte ich bei einer MPU den Führerschein zurück 

 

Betäubungsmittel in der Szenesprache

 

Cannabis zur Schmerzreduzierung und der rechtfertigende Notstand, § 34 StGB

 

Ich bin mit THC im Verkehr auffällig geworden...was hat es mit § 24 a StVG auf sich?

 

Ärztliches Gutachten beim bloßen Besitz von Betäubungsmitteln wie Cannabis - wann ist dieses gerechtfertigt?

 

Nachweiszeit von Cannabis in Blut und Urin - wie lange sind THC und THC-COOH nachweisbar? Wie wirken sich diese Abbauwerte auf die Fahrerlaubnis aus?  Fahrerlaubnisentzug trotz Fahrverbot von einem Monat nach § 24 a StVG - geht das?

 

Ärztliches Gutachten wegen Cannabis am Steuer: Über die 6 Stunden Regel und den damit zusammenhängenden Probierkonsum als Schlüssel zur positiven Begutachtung

 

Die Haaranalyse auf Drogen: Wie schnell wächst das Haar, was lagert sich wielange ein uvm.

 

Wann ist die Argumentation mit einem experimentellen Konsum von Cannabis im Fahrerlaubnisrecht "gerichtsfesst" - also hinreichend glaubhaft?

 

Die Maastricht Studien und die Argumentation im Fahrerlaubnisverfahren: THC Abbau aus wissenschaftlicher Sicht bei Probierkonsum - die 6 Stunden Regel

 

Erhebliche unterschiedliche Werte bei verschiedenen THC-COOH Varianten (frei und gesamt), längere Nachweiszeit von THC durch Rückdiffusion des aktiven THC´s im Fettgewebe also die fahrerlaubnisrechtliche "Diätfalle", der Cannabis-Influence Factor (CIF) und der Kreatininwerte

 

Strafzumessungserwägungen

 

Verminderte Schuldfähigkeit aufgrund BtM-Abhängigkeit oder: Wie breit muss ich sein, um nicht die volle Strafe zu kriegen - reicht schon die Angst vor Entzugserscheinungen?

 

Bei kleineren BtM Delikten: Freiheitsstrafe als letztes Mittel - vorrangig Einstellung oder Geldstrafe

 

Jugendstrafe - Über schädliche Neigungen...wann haben Personen unter 21 Jahren mit Freiheitsstrafen zu rechnen?

 

 

Straftatbestände im Betäubungsmittelrecht


Gesetzliche Grundlagen - Gesetzeszweck - Eigenkonsum - Tötungsdelikte - Handeltreiben - weitere Umsatzdelikte - Sonstiges Inverkehrbringen - Besitz - Grenzüberschreitender Betäubungsmittelverkehr - weitere Straftaten im BtMG - Verschreibung/Substitution - Umgang mit BtM-Imitaten -

 

 

Betäubungsmittel in anderen Rechtsgebieten


Arbeitsrecht - Berufsrecht (Ärzte, Soldaten) - Beamtenrecht - Familienrecht - Gewerberecht - Miet-/Wohungsrecht - Sozialrecht - Sraßenverkehrs- und Ordnungswidrigkeitenstrafrecht - Verkehrsverwaltungsrecht (MPU) - Ausländerrecht - Polizeirecht -

 

 

Straftaten nach dem Gefahrstoffüberwachungsgesetz

 

Strafvorschriften und Stoffe

 

 

Verdeckte Ermittlungsmethoden, Durchsuchung und Beschlagnahme

 

Überwachung der Telekommunikation - Datenerhebung - Akustische Wohnraumüberwachung - Einsatz technischer Mittel außerhalb der Wohnung - Verdeckte Ermittler, Vertrauenspersonen und Lockspitzel - Durchsuchung und Beschlagnahme -

 

 

Rehabilitation


Notwendigkeit einer Behandlung - Unterbringung in einer Entziehungsanstalt - Zurückstellung nach § 35 BtMG - Abbruch der Behandlung und Widerruf der Zurückstellung - Anrechnung - Beendigung der Behandlung - Absehen von Verfolgung -

 

Mengenbegriffe


Geringe Menge - Normale Menge - Nicht geringe Menge (Heroin, Morphin, Kokain, LSD, Cannabisprodukte - Amphetamin - Ectasy u.a.) - Feststellung der Wirkstoffkonzentration - Minderschwere Fälle - Strafschärfung bei normalen Mengen - Nicht geringe Menge und Mittäterschaft -

 

Drogen  und Straßenverkehr:

 
Strafbarkeit des Führens eines Fahrzeugs und Einfluss von BtM - Ordnungswidrigkeiten beim Führen von Kraftfahrzeugen und Einfluss von BTM - Führerschein- und Fahrerlaubnismaßnahmen im Straf- und Ordnungswidrigkeitenverfahren - Verwaltungsrechtliche Maßnahmen (MPU) bei Auffälligkeiten mit BtM - Haaranalyse -

 

 

 

Betäubungsmittel, Drogen, Gifte und Grundstoffe von A - Z im Detail

 

Bei vielen Straftaten im Zusammenhang mit Betäubungsmitteln gibt es häufig viel Strafe für relativ wenig Einsatz. Egal ob bei Anbau, Einfuhr, Handeltreiben u.a. - der Grundsatz ist: Das BtM-Recht ist ein denkbar schlechter Spielpatz  für Leute, die nicht schnell als Straftäter gelten wollen. Wer die Finger nicht davon lassen kann, sollte über die Grundzüge des BtMG zwingend Bescheid wissen.

 

Zudem sind Drogen generell mit Vorsicht zu behandeln. Safer Use und ein bedachter Umgang sollten für jeden verpflichtend sein. Niemand muss sich vorschreiben lassen, was er nimmt und was nicht. Trotzdem: Es gibt viel chemischen Müll v.a. im Bereich der synthetischen Drogen und die Langzeitwirkungen sind kaum erforscht. Vieles stiftet mit Sicherheit mehr Schaden als Nutzen ("Crystal" sei hier mal besonders hervorgehoben) und es macht Sinn, um bestimmte Substanzen einen großen Bogen zu machen.

 

 

A      

                                                        

Abstral - Acamprosat - Acamprosat-CalciumAcemannan - Acetyl-alpha-methylfentanyl - Aceton - N-Acetyl-Methoxyl-Tryptamin - Aconitin - AICAR - Alkylindol-Gruppe - Allobarbital - Allylprodin - Alphameprodin - alpha-Metylfentanyl - alpha-Methytryptamin - Alphameprodin - Alprazolam - Alraune - AM 694Amfepramon - Amphetamin (Speed) - Amylnitrit (Poppers) - Anticraving Substanzen (Entwöhnungsmittel) - ArecaidinArecolin - Arsenik - Atropin - Ayahuasca - Aztekensalbei

 

 

B

 

Baeocystin - Banisterin (=Harmin) - BDMPEA (=2-CB) - BenzodiazepineBetelnuss - Bilsenkraut - Blausäure - Brechnuss - Bromazepam - Brucin - Buprenorphin - BupropionButalbital - Butan - Butylnitrit - Butylon - BZP

 

 

C

 

Cafilon - Camazepam - Cannabinol - Cannabis (Indica, Ruderalis, Sativa) - Cannabisöl - Cannabispflanzen - Cannabis Samen - Carbromal - Carfentanyl   -  Cathin - Cathin Hydrochlorid - Cathinon Gruppe -  Cephalo-Teknosal - Chacruna - Chandoo - Chinarindenbaum - Chinin - Chlordiazepodix - Chlorethylen - Chloroform - Chondodendron Tomenttosum - Christuspalme - Chromium Picolinate - 2CI - Cialis - Cineol - cis Tilidin - Clenbuterol - Cliradon - 6-Cl-MDMA - Clobazam - Clomethiazol - Clonazepam - Clonidin - Clonitazen - Clorazepat - Clotiazepam - Cloxazolam - Cocain - D-Cocain - Coca-Paste - Cocastrauch - Cocasamen - Codein - Coffein - Cola - Colabaum - Cola-Nuss - Colchicin - Commiphora Mukul - Concerta - Coniin - Corticotropin - CP 47, 497 - m-CPP - Crack - Cras - Creatine-Monohydrat - Crystal Meth - Cumarin - Curare - Cyanwasserstoff - Cyclobarbital - Cymol - Cytisin

 

 

D

 

Damiana - Damianin - Darbepoietin - Datura - DDT - DEET - Dehydro-Epi-Androstendion - Delorazepam - Delta-6a(10a)-Tetrahydrocannabinol - Delta-6a-Tetrahydrocannabinol - Delta-7-Tetrahydrocannabinol - Delta-8-Tetrahydrocannabinol - Delta-9-Tetrahydrocannabinol - Delta-10-Tetrahydrocannabinol - Desoxy-Methyl-Testosteron - DET - Develin retard - Dexfenfluramin - Dexmethylphenidat - Dextromethadon - Dextromethorphan - Dextromoramid -Dextrorphan - DHB - DHC 60 - DHEA - Diacetylmorphin - Diamorphin - Diäthylbostrol - Diazepam - Dichlor-Dipehnyl-Trichlorethan - Dichlorethan - Diethylaminopropiophenon - Diethylether - Diethylpropion - Diethyltoluamid - Diethyltryptamin - Digitalis - Digitonin - Digitoxigenin - Digitoxin - Dihydrocodein - Dihydrokavain - 2,3-Dimethoxystrychnin - Dimethylbenzol - DMHP - Dioxin - Diphenhydramin - Distickstoffoxid - Disulfiram - DMA - DMT - DOB - DOC - DOET - Dolantin - Dolo-Neurotrat - Doloprolixan - DOM - L-Dopa - Dormicum - Doxepin - Dronabinol - Drostanolon - Drotebanol - Durogesic - DYN-EPO

 

 

E

 

E 605 - Ecgonin - Ecstasy - Ecstasy Light - Eisenhut - Engelstrompete - Ephedra - Ephedrin - Ephedron - Epicatechin - EPO - Epoietin-Delta - Eptadone - Equasym - Erythoxylum Coca - Erytropietin - Esketamin - Essigsäure - Essigsäureanhydrid - Estazolam - Ether - Ethylen - Ethylenchlorid - Ethylloflazepat - Etonitazen - Etoxeridin - Etryptamin

 

 

F

 

Faulbaum - Fencamfamin - Fenetyllin - Fenfluramin - Fentanyl - Fentanyl-Gruppe - Fingerhut - FLEA - Flephedron - Fludiazepam - Flunitrazepam - 4-Fluoramphetamin - Fluoximesteron - Flurazepam - 4-FMA - Formoterol Formula A-P-L - Fortal - p-FPP - Fucus Vesiculosus - Furethidin

 

 

G

 

Gamma-CHC - Gamma-Hexachlorcyclohexan - Gamma-Hydroxy-Butyrat - Garcinia Cambogia - GBL - Gelbwurz - Gelee Royale - Gestrinon - GHB - Giftlattich - Ginseng - Glucocorticoide - Glucocorticosteroide - Goldregen - Gonadotropin - Gotucola - Guarana - Guggulsteron - GW 1516  

 

 

H

 

Halazepam - Halocion - Haloxazolam - Hämoglobin - Harmalin - Harmin - Haschisch - Hawaiian Baby Woodrose - HemAssist - Herbal Ecstasy - Herbzeitlose - Heroin - HES - HGH - Hojas de Maria Pastora - Hopfen - Hordenin - Human-Growth-Hormon - Hydromorphon - Hydroxocobalamin - Hydroxy-Beta-Methyl-Butyrat - Hydroxypethidin - Hyoscyamin - Hypericin - HYQ

 

 

I

 

Iboga - Ibogain - Ibotensäure - IGF-1 - Ignatiusbohne - Ingwer - Insulin - Ipecac-Sirup - Isobutylen - Isobutylnitrit - Isopentylnitrit - Isopren - Isosafrol 

 

 

J

 

Jaborandi - Jetrium - Johanniskraut - JWH-Alkylindole

 

 

K

 

Kaffee - Kakaobaum - Kap-Aloe - Kath - Kavain - Kava-Kava (Rauschpfeffer) - Ketamin - Ketazolam - Ketorolac - Khat - Kokain - Kokain-Hydrochlorid - Kola-Nuss - Kolchizin - Koloquinte - K.O. Tropfen - Kratom - Kreatin - Kroton- Krötensekret

 

 

L

 

Lachgas - Levomethadon - Levomethadon-Hydrochlorid - Levomethorphan - Levorphanol - Librium - Lidocain - Lindan - Liquibol 9100 - Liquid Ectasy - Lobelie - Long R3 - Loprazolam - Lorazepam - Lormetazepam - LSD - Lupanin - Lupine - Lupinidin - Lupulin - Lysergsäure - Lyserg-Säure-Diethylamid  

 

 

M

 

1M-3PP - Maca - Madar D4 - Ma-Huang-Extrakt - Maiapfel - MAL - Mandragonin - Mandragora - Mandrax - Marihuana - Marinol - MDBD - MBZP - MDA - MDE - MDEA - MDMA - Mebroqualon - 4-MEC - Mecloqualon - Medazepam - Medikinet - Meerträubel - MEK - Melatonin - 5-Meo-DIPT - 5-Meo-DMT - Mephedron - Meprobamat - Mescalin - Mesocarb - Mesterolon - Metamizol - Metandienon - Metformin - Methadon - Methadon-Gruppe - Methamphetamin - Methaqualon - Methaqualon-Derivate - Methcathinon - Methedron - 5-Methoxy-DMT -  Methylacetylmorphin - Methylaminorex - 4-Methylamphetamin - Methylenbenzol - 3,4 Methylendioxypyrovaleron - 3-Methyl-Fentanyl - Methylguanidinessigsäure - Methymethaqualon - 4-Methylmethcathinon - Methylon - Methylphenidat - Methylphenobarbital - Methyl-Testosteron - 3-Methylthiofentanyl - Midazolam - MMDA - Modafinil - Mohnstrohkonzentrat - Monoacetylmorphin - Morpheridin - Morphin - Morphinan-Gruppe - Morphium - MPPP - 4-MTA - Muscaridin - Muscazon - Muskatnuss - Mutterkornpilz - Myristicin

 

 

N

 

Nabilon - Nachtschattengewächse - Naloxon - Naltrexon - Nandrolon - Naphyron - Narcetin - Narcotin - Natrium-Bento-Barbital - Nefopam - Nelkenzimtbaum - Nicotin - Nieswurz - Nimetazepam - Nitrazepam - Nitrostigmin - Nordazepam - Norephedrin - Norlevorphanol - Normethadon - D-Norpseudoephedrin - Norspan - Noscapin - Novanox - NPB - Nutzhanf

 

 

O

 

Ololiuqui - Opiate - Opium - Opiumtee - Orlistat Oxandrolon - Oxazepam - Oxazolam - Oxycodon - Oxygesic - Oxymetholon - Oxymorphon 

 

 

P

 

Palfium - Papaver Bracteatum - Papaverin - Papaver Orientale - Papaver Rhoeas - Papaver Somniferum - Paracefan - Passionsblume - PCE - PCP - PCPr - Pemolin - Pentazocin - Pentobarbital - PEPAP - Pethidin - Peyote - Phenacozin - Phendimetrazin - Phenobarbital - Phenomorphan - Phenoperidin - Phentermin - Phenylamin - Phenylephrin - Piminodin - Pinazepam - Piperidin - Pipradrol - PMA - PMEA - PMAA - Poppers - PPMA - PPP - Praxiten - Preludin - Prodin-Gruppe - Properidin - Pseudo-Ectasy - Pseudo-Ephedrin - Psilocin - Psilocybin - Psilos - Pyrazolon

 

 

Q

 

Quartz - Queen Ann´s Lace - Quinolone

 

S

 

Sadebaum - Safrol - Salvia Divinorum - Salvinorin A - San Pedro Kaktus - Schierling - Schlafmohn - Schlangenwurz - Schwarzer Nachtschatten - Schwarzes Bilsenkraut - Schweine-Speed - Scopolamin - Sennes - Sernyl - Serotonin - Sida Cordifolia - Soma - Somatropin - Stanozolol - Stechapfel - Steppenraute - STH - Strychnin - Strychnos - Sufentanyl - Super Chrom II - Super Fat Burners

 

 

T

 

Tabak - Targin - Taurin - Tavor - Tee - TCP - Temazepam - Temgesic - Teonanacatl - Terbutalin - Terristris - Testosteron - Tetracain - Delta 6a THC - Delta 6a (10a) THC - Delta 7 THC - Delta 8 THC - Delta 9 Tetra Hydro Cannabinol - Delta 9 (11) THC - Delta 10 THC - Tetrazepam - TFMPP - THC - THC Carbonsäure COOH - Thebacon - Thebain - Theobromin - THG - Thiofentanyl - Thuja - TMA - Tollkirsche - Tollkraut - Toratex - Tradon - Transtec Pro - Triazolam - Tribulus - Trimepiridin - 2,4,5 Trimethoxyphenylamphetamin - Tropax

 

 

U

 

Upas Baum

 

 

 

V

 

Valium - Veratrin - Versed -  Viagra - Vintylbarbital

 

 

W

 

Wahrsagersalbei - Weidenrinde - Weinraute - Weißer Nieswurz - Weißes Bilsenkraut -  White Willow Bark - Wurmfarn

 

 

X

 

X112T - Xocoatl  

 

 

Y

 

Yaba - Yangonin - Yohimbe - Yohimbin

 

 

Z

 

Zauberpilz - Zolpidem

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Rechtsanwalt

 

Björn Schüller

Altenwall 14

28195 Bremen

 

Telefon: 0421 - 40898364

 

Mobil: 0157 - 37042691

 

Fax: 0421 - 167675269

 

Mail: kontakt@strafverteidiger-schueller.de

 

 

Bei Problemen (Ermittlungsverfahren, Hausdurchsuchung, Vorladung zur Vernehmung, U-Haft etc.) mit Polizei, Staatsanwaltschaft, Gericht oder der Fahrerlaubnisbehörde (Führerschein und MPU) nehmen Sie bitte Kontakt auf.

 

Wir werden gemeinsam versuchen, die bestmögliche Lösung zu finden - Einstellung, niedrige Strafe, Strafbefehl oder wenigstens noch Bewährung in Strafsachen und (Wieder-) Erhalt der Fahrerlaubnis im Fahrerlaubnisrecht.

 

Ihr Anwalt und Strafverteidiger aus Bremen - ich übernehme Mandante aus dem ganzen Bundesgebiet, den Schwerpunkt bildet aber Norddeutschland (u.a. Aurich, Bremerhaven, Flensburg, Göttingen, Hamburg, Hannover, Hildesheim, Kiel, Leer, Lübeck, Lüneburg, Magdeburg, Meppen, Nordhorn, Oldenburg, Rostock, Rotenburg, Schwerin, Stade, Verden, Wilhelmshaven und Wolfsburg). Das heißt aber nicht, dass Mandanten aus München, Frankfurt am Main bzw. Oder, Stuttgart, Düsseldorf, Leipzig, Nürnberg, Dresden, Wuppertal, Bielefeld, Mannhein, Bonn, Berlin, Wiesbaden, Augsburg, Osnabrück oder Braunschweig weniger gern gesehen sind...

 

Kommentare: 1300
  • #1300

    Bukem (Samstag, 08 Dezember 2018 13:27)

    @Martin : das kommt ganz drauf an. Du hast ein strafrechtliches Verfahren wg des Erwerbs und später ein verwaltungsrechtliches Verfahren vor der FSST zur Überprüfung deiner charakterlichen Eignung zum Fahrzeugführen.

    Diese Verfahren beeinflussen sich gegenseitig, dh, Einlassungen, dass du das Zeug zum Eigengebrauch gekauft hast, wirken strafmildernd, aber evt nachteilig bei der FE.
    Klingt kompliziert? Ist es auch. Deshalb brauchst du im Zweifel anwaltliche Hilfe und zwar nicht vom Kurpfuscher um die Ecke, der das nicht sieht und dir damit schadet.
    Herr Schüller ist bundesweit tätig. Verfahren wie deine werden eigentlich allein schriftlich geführt.
    Daten stehen oben

  • #1299

    Bukem (Samstag, 08 Dezember 2018 13:18)

    @skinny: evt noch ein wenig länger nicht rauchen, dann legt sich das mit diesen Fragen ;)

    Grds hättest du auch angeben können, in Zukunft unter Beibehaltung der richtigen zeitlichen Trennung zwischen Konsum und Fahrzeugführen Cannabis zu konsumieren. Das wäre bei der Mpu sogar einfacher gewesen.

    Ob das in deinem Beispiel zu Problemen führen würde, kann ich nicht genau sagen. Zumindest denkbar wäre das. Hierzu solltest du Herrn Schüller persönlich befragen.

    Immerhin spräche in deinem Beispiel deine Werte für die richtige Trennung, also nach jedem Konsum bis zu 72 Stunden warten, damit die aktiven Werte runtergehen. Das ist grds verkehrsrechtlich unbedenklich

  • #1298

    Skinny No88is (Freitag, 07 Dezember 2018 06:19)

    Guten Tag Herr Schüller,
    Ich habe letztes Jahr eine MPU gemacht (THC aktiv: 1,4 ng/l und COOH 14,8ng/l)und bestanden mit der Angabe, dass ich das Paffen komplett sein lasse.

    Gehen wir davon aus, dass ich trotzdem mal rauche und bei einer angeordneten Blutprobe folgende Ergebnisse rauskommen: THC aktiv: 0,0 ng/l und COOH 20 ng/l. Was kann mir dann drohen?

    Nur ein AG, gleich wieder eine MPU oder sogar der sofortige Entzug des Führerscheins? Letztes Jahr gab es den Monat Fahrverbot und später eine MPU. Bis zur positiven MPU konnte ich meinen Führerschein behalten.

    In wie fern könnte man in so einem Fall durch rechtliche Unterstützung die Konsequenzen etwas zu meinen Gunsten drehen?

    LG Skinny

  • #1297

    martin (Freitag, 07 Dezember 2018 01:11)

    Ergänzung : Die Bestellungen erstrecken sich über einen Zeitraum von etwa 2 jahren

  • #1296

    martin (Freitag, 07 Dezember 2018 00:52)

    Hallo Herr schueller,

    ich habe die letzten 2 Jahre etwa 12 Bestellungen um die 5-10g cannabis bei alphabay getätigt, nun kam eine Vorladung wegen btmg in mein Haus geflattert. Ich gehe davon aus, dass sie meine Adresse irgendwie erhalten haben und gehen jetz gegen mich vor.

    ich bin nicht zur Vernehmung und warte derzeit auf Akteneinsicht, bin aber natürlich etwas panisch.

    wird wenn alle Bestellungen bekannt sind, die Gesamtmenge angenommen?

    die ermittelnde kripo sitzt in Baden württemberg, welche Strafe könnte mir drohen? Also wieviel Tagessätze z. b. bei Geldstrafe? Oder gibt es, trotz uberstiegener EB Menge Chancen auf Einstellung?

    außerdem hab ich Sorge um meinen Führerschein. Ich habe sofort mit der vorladung alle Rest Bestände beseitigt und bin jetz clean, werde auch bis zur absoluten Klärung nicht mehr rauchen und auch nur noch sehr sporadisch in Zukunft (außer es wird doch mal legal?), der Stress ist es mir nicht wert.

    droht mir ein sofortiger Entzug der fs? Also kommt man da schon auf regelmäßigen Konsum? Vor einem ärztlichen Gutachten fürchte ich mich weniger, da dort mit Sicherheit keine nennbaren Rückstände auftauchen werden.

    ich (33) bin nicht vorbestraft und habe außer einem Punkt im verkehrsregister keinerlei Probleme mit der Polizei gehabt.


    was passiert, wenn nur ein Teil der Bestellungen jetz angeklagt werden und in Zukunft noch weitere aus der Zeit vor der Anklage auftauchen? gelte ich dann als Wiederholungstäter?

    Vielen Dank für die Antworten

  • #1295

    Rechtsanwalt Schüller (Mittwoch, 05 Dezember 2018 23:29)

    @Mike:

    Die Frage ist zu pauschal. Was waren das für Drogen? Einsicht in die Führerscheinakte um schlafende Hunde zu wecken? Großartige Idee :-)

    Wenn schon dann schauen Sie in die Strafakte. Wenn man Sie denn lässt :-)

    @Medina:

    Worum geht es denn genau? Das ist eher ein familienrechtlicher Fall und vermutlich nicht meine Baustelle. Anzeige wegen Verleumdung? Klar, wenn Sie das machen wollen...aber bringen wird es vermutlich nicht viel...Sie schreiben von einem Prozess---was ist das für ein Prozess?

    Geht es um das Sorgerecht?

    @Momlove:

    Die Behörden schiessen schnell aus der Hüfte, auch bei Cannabis Patienten. Ohne Akteneinsicht ist das eine unsichere Nummer...bei Fällen wie den bei Ihnen kennen sich die Behörden einfach zu wenig aus und das birgt Gefahren.

    @T.D. Wenn Ihr Urin wieder sauber ist von Drogen, melden Sie sich schnellstmöglich zu einem Urinscreeningprogramm (1 Jahr). Keine Haare, da es damit immer Probleme gibt. Dann schildern Sie Ihren Fall einem Verkehrspsychologen. Der soll Sie jetzt schon im Hinblick aus die Ausnahmeregelung der Vorbemerkung 3 der Anlage 4 Fev behandeln. Sie finden etwa unter www.afn.de passende Psychologen. Können Sie mir schreiben, wann Sie von der Polizei angehalten wurden? Wann waren die ganzen Vorfälle? Entziehung müsste schon längst gelaufen sein....

  • #1294

    Mike (Mittwoch, 05 Dezember 2018 15:59)

    Hallo,

    Wurde vor einiger Zeit wegen BTM von der Polizei drangekriegt.
    Anzeige fallen gelassen aber noch nichts von der FssT bekommen.
    Wenn ich jetzt Einsicht in meine Führerscheinakte nehme, steht dann dort drin ob die Polizei etwas an die Fsst weitergeleitet hat ?

  • #1293

    Medina (Montag, 03 Dezember 2018 22:30)

    Sehr geehrter Herr Schüller,
    Danke erstmal für die Antwort :)
    Es geht um eine Jugendamt Sache.
    Da ich eine Anzeige beim Jugendamt bekommen habe, die von jemanden aus meiner Familie ist, möchte ich nun Anzeige wegen Verleumdung stellen, da es nicht so ist, wie die Person es geschildert hat. Das Jugendamt und mein Anwalt wissen von dem Konsum, wie gesagt, ich habe jeden Abend 1 Joint geraucht. Nur hat mir der Anwalt geraten, es bis zum Prozess ganz weg zu lassen, da der Richter es nicht so gelassen wie das Jugendamt oder er selbst sehen würde. Wissen sie zufällig, wie lange es dauert, bis es zum Prozess kommt bei einer Anzeige wegen Verleumdung?

    Liebe Grüße

  • #1292

    MOMLOVE (Sonntag, 02 Dezember 2018 23:14)

    Ja und zwar bin ich Cannabis Patientin und bekomme von meinem Arzt eine bestimmte Dosierung verschrieben die ich auch nicht überschreite.
    Vor ein paar Monaten wurde ich abgehalten angehalten und mir wurde bei der Polizei Blut entnommen. Ich hätte zu diesem Zeitpunkt ca 22h nicht geraucht und hatte einen Activen Wert von 2.2 und THC COOH lag bei 44.
    Wie gesagt ich bin Patientin und muas wohl jetzt trotzdem um meinen Führerschein bangen oder? Ich war vorher nie auffällig.
    LG

  • #1291

    T.D. (Sonntag, 02 Dezember 2018 18:11)

    Hi, nein keine weiteren Verfahren. Lediglich beim letzten vergehen gab es ein „fahren ohne Fahrerlaubnis“ und mein FS wurde 4 Wochen eingezogen da ich meinen FS laut Polizei nicht abgegeben habe.

  • #1290

    Rechtsanwalt Schüller (Sonntag, 02 Dezember 2018 17:07)

    @T.D:

    Gab es wegen der anderen Fahrten unter Wirkung von THC schon andere Maßnahmen außer den Fahrverboten? Müsste doch eigentlich ein Entziehungsverfahren laufen...brauche da mal mehr Infos...

  • #1289

    T.D. (Sonntag, 02 Dezember 2018 15:40)

    Mahlzeit, bin insgesamt 3x erwischt worden mit jeweils werten mitte 20ng/ml. Ergebnis war 2x 4 Wochen und 1x 3monate Fahrverbot mit entsprechender Geldstrafe. Am 19.10 wurde ich erneut angehalten (kiffe mittlerweile nicht mehr). Heute kam der Brief : „ blutprobenergebnis 0,5ng/ml thc“ und der bitte einer schriftlichen Stellungnahme bei einer beschuldigten Anhörung.

    Wie soll ich jetzt regieren.

  • #1288

    Rechtsanwalt Schüller (Sonntag, 02 Dezember 2018 12:43)

    @Michael:

    Nochmal zur Versicherung: Auch Sie gehören offenbar zu den Leuten die glauben, man könne nachdem man erwischt worden ist, noch schnell eine Versicherung abschließen. Das funktioniert aber nicht, da die Versicherung nur Fälle übernehmen, die nach Abschluss der Versicherung Ihren Ursprung hatten. Und meist haben sie zudem nach Abschluss noch eine Art Sperrfrist.

  • #1287

    Rechtsanwalt Schüller (Sonntag, 02 Dezember 2018 12:41)

    @Miro:

    Es wird ein ärztliches Gutachten oder eine MPU (ohne direkte Entziehung da Bayern) angeordnet werden. Sie sollten sich für den worst case MPU vorbereiten lassen. Helfe Ihnen gerne dabei. Konsum einstellen. Über Screeningnachweise und Verkehrstherapie müssen wir uns unterhalten. Und darüber, was Sie bei der MPU sagen müssen und was besser nicht. Das ergibt sich unter anderem aus den Begutachtungskriterien für Kraftfahreignung. Diese Fälle sind nicht geeignet, um erstmal abzuwarten was passiert. Wenn der Führerschein wichtig ist, ist es ratsam, dass Sie sich helfen lassen.

  • #1286

    Rechtsanwalt Schüller (Sonntag, 02 Dezember 2018 12:36)

    @Momlove:

    Die Frage ist viel zu pauschal gestellt. Können Sie vielleicht etwas präziser beschreiben, was Sie meinen? Danke sehr.

    @Michael:

    Mit Versicherungen arbeite ich sehr ungerne zusammen, da die Mitarbeiter häufig Anweisung von oben haben, erstmal nicht oder gar nicht zu zahlen. Der Schriftverkehr und die Streitigkeiten mit der Versicherung sind dann oft komplizierter als die eigentlichen rechtlichen Probleme rund um den Führerschein. Ich kümmere mich persönlich lieber um die eigentlichen Probleme und verzichte halt auch mal auf Mandate um mir nicht von Versicherungsmitarbeitern die Welt erklären lassen zu müssen.

    @Medina:

    2-3 Monate bleibt das THC in Blut und Urin, in den Haaren ist es länger nachweisbar. Kommt halt auf die Haarlänge an.

    Wird bei dem Drogentest Urin genommen und / oder Haare. Warum wird dieser Test gemacht?

  • #1285

    MOMLOVE (Freitag, 30 November 2018 23:34)

    Hallo Herr Schüller
    Meine Frage ist... wie verhält sich das alles als Cannabis Patient?
    -Führerscheinentzug
    -MPU
    Sind die Richter und Staatsanwälte vielleicht etwas "nett" wenn sie in den Akten lesen das man Cannabis Patient ist?
    LG

  • #1284

    Michael (Donnerstag, 29 November 2018 13:09)

    @bukem:
    Vielen Dank für die Antwort... Wie ich mir sckon gedacht habe sieht es nicht gut aus in meinem Fall. Ich habe den Herrn Schüller kontaktiert und warte jetzt auf eine Rückmeldung.
    Was ich jetzt nicht ganz verstanden habe: wird die Verkehrsrechtsschutz jetzt nicht genutzt werden können oder wie soll ich das verstehen?
    Vielen Dank im voraus.

  • #1283

    Medina (Donnerstag, 29 November 2018 04:08)

    Sehr geehrter Herr Schüller,

    Ich muss in 4 Wochen zu einem Drogentest. Jetzt stelle ich mir die Frage, wie lange bleibt das Gras noch in meinem Körper, wenn ich jeden Abend über ein halbes Jahr einen Joint mit ungefähr 0,2g - 0,3g geraucht habe?

    Vielen Dank und liebe Grüße :)

  • #1282

    Miro (Mittwoch, 28 November 2018 18:44)

    Sehr geehrter Rechtsanwalt,
    folgendes ist mir passiert.

    Habe an einem Abend 3Joints geraucht, konsumiere nicht täglich, in unterschiedlichen Zeiträumen.
    Es Variiert hin und her, mal mit 2tagen ohne, dann mal 5tage usw. Wenn ich aber dann was nehme dann hau ich mir auch gut was rein.
    Jetzt wurde ich nach der Arbeit raus gefischt. Die Kontrolle ereignete sich an einem Mittwoch Nachmittag gegen 15:20Uhr, leider war ich so dumm und bin gefahren.... Habe einige Tage vorher jedoch nix angerührt, Alkohol trinke ich nicht.
    Habe einen Urin test abgegeben, Strich war kaum zu sehen aber zählte noch als positiv. Bluttest dann auf der Wache, ca. 2h später abgegeben.
    Gesagt habe ich leider das ich an Samstag auf einer Feier im total trunkenen Zustand mir 2 o. 3 vermutlich rein gezogen habe. War natürlich nicht so, wie gesagt, ich trinke kein Alkohol.

    Im Brief steht das ich 5,40 ng/ml im Blut hatte.
    Was erwartet mich jetzt alles noch außer das Fahrverbot (1 Monat) die Geldstrafe und die 2 Punkte noch?

    PS: Bayern, Franken, Nürnberg ist das alles passiert. Habe keine Fehler beim Fahren gemacht, war nicht zu schnell oder sonst was.
    Begründung warum ich raus gezogen wurde war, ich bin der netten Dame bisschen zu schmal gewesen, ist ein Anzeichen für Crystal Konsumenten... Nehme davon nix, alles war negativ bis aus ein Hauch dünner Strich für Cannabis.

    Vielen Dank schon mal!

  • #1281

    Bukem (Mittwoch, 28 November 2018 18:24)

    @Michael: um das kurz zu fassen: das sieht überhaupt nicht gut aus. Ihre Thc Werte dürften deutlich über den wichtigen 1,0 ng/ml liegen. Und durch die, ziemlich unnötige, Angabe des Amsterdam Besuchs haben Sie vermutlich aus Behördensicht alles getan, um einen regelmäßigen Thc Konsum zu belegen. Damit liegen die Voraussetzungen zum Verlust der Fahrerlaubnis bereits vor.
    Wenn Sie sich hier einlesen, stellen Sie fest, dass Herr Schüller auch in solchen Falken noch oft die FE retten konnte.
    Dazu ist aber sofortige Hilfe und Beauftragung notwendig. Erst nach erfolgter Akteneinsicht kann er näheres zu Ihrem Fall sagen.
    Es gibt bestimmte Ausnahmeregelungen, mit denen ein Verlust der FE noch vermieden werden kann.
    Hier trennt sich klar die anwaltliche Spreu vom Weizen.
    Herr Schüller ist bundesweit tätig, die Kontaktdaten stehen oben. Bitte asap melden.

    PS, die Rechtschutzversicherung wird hier sicher nicht eintrittspflichtig sein

  • #1280

    Michael (Samstag, 24 November 2018 05:49)

    Sehr geehrter Herr Rechtsanwalt,
    folgende Situation:

    Ich kam am 29.10 morgens, ("nüchtern" ) in eine allgemeine Verkehrskontrolle und wurde per schnelltest positiv auf thc getestet, anschließend wurde mir auf der Wache Blut abgenommen. (ich war in der Kontrolle so selten dämlich das ich auf die Frage mit dem Drogenkonsum gesagt hatte, dass ich vor 2 Wochen in Amsterdam war..) der wohl größte Fehler denk ich...

    Zu meiner Person, ich habe am Abend davor geraucht und die letzten 2 Wochen auch täglich ca 1g konsumiert...
    Ich habe das konsumieren jetzt seit über 3 Wochen sein gelassen und dabei bleib ich auch!...
    Meine Angst ist, dass ich eine MPU machen muss, da mir die Kosten als Student wirklich das Genick brechen würden...(die 500 Euro und 1 Monat fahrverbot sind mir bewusst)

    Das Schreiben mit dem Ergebnis des Bluttests wird ca. gegen Ende Januar bei mir auftauchen laut des Sachbearbeiters...

    Ich habe mir jetzt eine Verkehrsrechtsschutz diese Woche zugelegt (hoffe die würde noch greifen...)
    Was kann ich jetzt noch tun ausser abwarten?
    Kann ich die Mpu irgendwie vermeiden??

    Vielen Dank im voraus

  • #1279

    Julian (Montag, 19 November 2018 21:29)

    Hallo Frau Bukem,

    danke schonmal für die Antwort.
    Auf dem Parkplatz fürs Festival wurden Fahrzeuge herausgezogen und kontrolliert und da wurden bei mir die 5,8g gefunden.
    Ich werde am Mittwoch meine Werte bekommen, da ich freiwillig beim Hausarzt eine Urinprobe zum Labor schickte.
    Mit diesen Daten werde ich mich dann an Herr Schüller wenden.
    Danke

  • #1278

    Bukem: (Montag, 19 November 2018 14:25)

    @Julian: Erzahl mal bitte genauer, Du bist auf dem Festivalgelände hochgenommen worden? Oder auf dem Weg zum Festival im Auto?
    Cannabiskonsum ist als solcher nicht strafbar, für den Besitz gab es das Verfahren zur strafrechtlichen Sanktion.
    Die Führerscheinstelle möchte jetzt herausfinden, ob du geeignet bist zum Führen eines Fahrzeugs. Du hast ja richtigerweise bei der Durchsuchung keine Angaben zu deinem Konsumverhalten gemacht. Gelegentlicher Konsum bei richtiger zeitlicher Trennung zwischen Konsum und Fahrzeugführen ist völlig in Ordnung. Richtig zeitlich trennen erreicht man durch bitte 72 Stunden Wartezeit, dann ist der aktive THC Wert unter 1,0 ng/ml.
    Wenn Du Dich wirklich beruhigen willst, wende dich bitte persönlich unter obigen Daten an Herrn Schüller. 5,8gr bei entsprechenden THC bzw THC COOH Werten kann je nach Region auch schnell als mehr als nur gelegentlicher Konsum gedeutet werden. FSST sind da durchaus kreativ.
    Bitte jetzt bis zur Untersuchung lieber weniger rauchen, das macht auch die Birne klarer.
    Bei entsprechenden Werten und dem Vortrag der richtigen zeitlichen Trennung kann eigentlich nichts passieren.

  • #1277

    Julian (Montag, 12 November 2018 18:55)

    Guten Tag Herr Schüler,

    folgende Situation:

    Wurde am 17. August diesen Jahres auf einem Festival in Bayern mit 5,8 g Marihuana erwischt. Ich habe keine Angaben zu meinem Konsum angegeben.
    Ende September kam ein Brief vom Staatsanwalt und musste eine Geldstrafe zahlen und das Verfahren wurde eingestellt. Am 09. November kam ein Brief vom Landratsamt das ich 2 Urinscreenings abgeben muss. Datum kann ich nicht genau sagen, ich gehe von Anfang Dezember aus, da ich bis zum 23.11 angeben muss wo ich diese durchführen lassen möchte.
    Ich habe vor diesem Tag(17.August) 2 Jahre fast täglich 2 Joints (am Wochenende 5-6) geraucht. Nach dem 17. August hatte ich eine Pause bis Ende September. Dann habe ich leider wieder fast jeden Tag gekifft bis zum 09.November. Wie hoch stehen meine Chancen? Ich bin sehr dünn und habe einen guten Stoffwechsel. Mit was kann ich rechnen?
    Vielen Dank schon mal im Vorraus.

  • #1276

    Rechtsanwalt Schüller (Sonntag, 04 November 2018 15:25)

    @Artur:

    Gerne sage ich Ihnen, was jetzt Phase ist:

    Gegen Sie werden 3 verschiedene Verfahren laufen: 1 ) Strafverfahren wegen des Cannabis-Besitzes 2) Bußgeldverfahren mit einem Monat Fahrverbot wenn Sie mindestens 1 ng/ml THC im Blut hatten (oder hier naheliegender wegen der Sache mit der Einbahnstraße ein Verfahren nach § 316 StGB weil Sie auffällig gefahren sind) und 3 ) ein Fahrerlaubnisverfahren, bei dem es um die Entziehung der Fahrerlaubnis gehen wird (im Falle dass es sich bei Nr.2 um ein
    Strafverfahren handelt, droht nicht die verwaltungsrechtliche Entziehung der FE sondern die Entziehung der FE durch das Strafgericht nach §§ 69 StGB, 111 a StPO).

    Wenn Ihnen "nur" die Fahrerlaubnisbehörde an den Hacken klebt, gilt:

    Ob die Fahrerlaubnis gleich entzogen
    wird, hängt davon ab, wie die Behörde die Frage beantwortet, ob Sie gelegentlicher Konsument sind. Das machen die teilweise über den THC COOH Wert (vertreten wird alles von 10 - 100 ng/ml für die
    Annahme des gelegentlichen Konsums). Oder es wird einfach gesagt, dass es sehr unwahrscheinlich ist, als Erstkonsument auch noch Auto zu fahren und dann noch in eine Kontrolle zu geraten.

    Hier ist überhaupt nicht klar, ob es zu einem ärztlichen Gutachten oder zu einer direkten Entziehung kommen wird. Das kann ich ohne Akteneinsicht nicht sagen. Sagen kann ich nur, dass in solchen
    Fällen die Fahrerlaubnis immer bedroht ist.

    Von größter Relevanz sind die fahrerlaubnisrechtlichen Aspekte. Um es kurz zu machen: Mit ein bißchen Glück lässt sich der Führerschein retten wenn die Voraussetzungen für die Entziehung jetzt
    vorliegen - dazu ist auszuführen:

    Selbst wenn die Entziehungsvoraussetzungen jetzt vorlägen, kann bis zur Entscheidung der Fahrerlaubnisbehörde (die sich mit etwas Glück erst in ein paar Monaten ergehen wird) noch einiges bewegen.
    Stichwort: Ausnahmeregelung der Vorbemerkung 3 zu Anlage 4 der FeV.

    Wird die Zeit zwischen der Rauschfahrt und der Entscheidung genutzt, um Abstinenznachweise und den Nachweis einer verkehrspsychologischen Aufarbeitung der Sache beizubringen, dann kann die Behörde
    von der Entziehung absehen und "nur" eine MPU anordnen, wobei Sie in dieser Konstellation den Führerschein aber erstmal behalten dürfen. Sie können sich eine deutlich bessere Ausgangslage verschaffen
    für den Fall eines ungünstigen Verlaufs, wenn Sie das machen, was ich Ihnen rate.

    Das kann dann so laufen wie in diesem Fall hier:

    https://www.strafverteidiger-schueller.de/2018/01/24/entziehung-des-fs-abgewendet-durch-ausnahmeregelung-bei-33-ng-ml-thc-206-ng-ml-thc-cooh-und-16-9-ng-ml-amphetamin/

    Wenn der Führerschein wichtig ist, ist jetzt der richtige Zeitpunkt, Initiative zu zeigen und die richtigen Maßnahmen einzuleiten. Abwarten wäre grundfalsch. Wenn ich Ihnen helfen soll, melden Sie
    sich gerne.

    Ich tippe bei Ihnen auf:

    1) Einstellung des Verfahrens nach § 29 BtMG nach § 170 II StPO
    2) Verurteilung wegen der Fahrt unter Wirkung von BtM nach § 316 StGB, 60 - 90 Tagessätze (falls Ersttäter).
    3) Entziehung der Fahrerlaubnis durch das Strafgericht.

    Ich tippe auch, dass Sie Hilfe gut gebrauchen könnten. Wenn Sie bereits einen Anwalt haben: Der wird ja hoffentlich dafür gesorgt haben, dass Sie im Abstinenzprogramm und beim Verkehrspsychologen sind. Ein bißchen müssen Sie auch auf die vom Gericht verhängte Sperrfrist schielen. Die soll ja nicht so lange sein, nehme ich an.

  • #1275

    Bukem: (Sonntag, 04 November 2018 14:38)

    @Artur: Sie werden sich schon gedulden müssen, bis Ihre Frage hier frei geschaltet worden ist. Auch für andere Interessenten: Das ist hier eine höchst freiwillige Dienstleistung von Herrn Schüller.
    Wer es aus verschiedenen Gründen besonders eilig hat oder sein Anliegen besonders dringlich ist, dem sei die eigentlich übliche Vorgehensweise freundlich, aber bestimmt ans Herz gelegt:
    Herr Schüller steht jederzeit unter den obigen Kontaktdaten, zB per Mail oder Handy, zur Verfügung. Dies allerdings nur im Wege eines kostenpflichtigen Mandats. So wie bei jedem anderen Strafverteidiger oder normalen RA in Deutschland auch. Nur, dass die eben nicht so gut in diesen Rechtsgebieten sind.
    @Artur: Abhängig von dem, was Sie evt noch der Polizei ggü ausgesagt haben, ist die FE wenigstens in höchster Gefahr bzw der Fahrerlaubnisverlust bereits unvermeidlich. Dringend und sofort anwaltlich abklären lassen, ohne Akteneinsicht kann man hier nicht mal vermuten, was los ist.
    Sie sind bereits anwaltlich vertreten? Dann sollte der Kollege alles beantworten können, dafür bezahlen Sie ihn ja. Ansonsten ist ein Anwaltswechsel jederzeit möglich. Ihre Fahrerlaubnis, Ihre Entscheidung.
    Nicht mehr konsumieren, das sollte wenigstens klar sein.

  • #1274

    Artur (Mittwoch, 31 Oktober 2018 16:23)

    Guten Tag Herr Schüller,

    vor 2 Monaten wurde ich von der Polizei angehalten wegen fahren in eine Einbahnstraße.
    Durch die aktuelle Baustelle wird die Fahrtrichtung geändert. Ich fahre selten mit dem Auto, da ich eine gültige Fahrkarte besitze und deshalb nicht die Änderungen der Fahrtrichtung mitbekommen habe. Musste dann mit auf die Wache gehen und wurde in die Zelle gesperrt und mein Führerschein wurde beschlagnahmt.
    Anschließend wurde eine Blutprobenentnohmen.
    Nach 2 Monaten wurde die Einsicht der Akten gewährt.
    Nun zu meiner Frage, wie viel Chance auf Erfolg habe ich?

    Werte: 2ng/ml Tetrahydrocannabinol
    0,85ng/ml THC-OH
    25ng/ml THC-Carbonsäure

    Würde mich über eine mögliche zügige Antwort Freun.

    Mit freundlichen Grüßen

    Artur

  • #1273

    Bukem: (Montag, 29 Oktober 2018 18:23)

    @Willi Brause: Sie waren hier schon mal mit ein paar Fragen, gelle?

    Bzgl Frage 1 bitte an Herrn Schüller melden. Möchte ungern was evt nicht zu 100% zutreffendes schreiben, was einer Stellungnahme auf Fachanwaltsniveau nicht entspräche.

    Frage 2: Nein.

  • #1272

    Willi Brause (Dienstag, 23 Oktober 2018 19:35)

    Hallo Frau Bukem, seh geehrter Herr Schüller

    ich habe eine Frage, wann erfahrungsgemäß man unter 1 ng liegt.
    Lese hier im Forum desöfteren. dass von eine Konsumeinheit von 0,5 gr. ausgegangen wird.
    Die konsumierte Menge hat sicherlich auch Auswirkungen, wann man unter 1 ng liegt bzw. auf das Abbauverhalten.

    Folgender Annahme:
    Die Konsumeinheit war über ein Vaporizer und wurde in einem Labor gewogen.
    Die Konsummenge lag hier bei 0,05 gr !!!., also 1/10 der oft üblichen Menge.

    Bei durchschnittlich 10 % THC Gehalt wären das 0,005 gr. reines THC
    Beim Rauchen selbst gehen oft noch 20-30 % durch das Ausatmen flöten.
    Annahme ist, das man etwa 85 gr. Blut je KG Körpergewicht hat und eher schlank.

    Frage 1.Wie sieht es aus Ihrer Erfahrung aus, kann die Person sich Hoffnung machen unter 1 ng zu liegen ?

    Fälschlicherweise wurde zugegen konsumiert zu haben und zwar am Abend vor der Kontrolle.
    Diese Aussage war fälschlicherweise als Schutzbehauptung gedacht um den
    Führerscheinentzug zu entgehen.
    Tatsächlich wurde jedoch ca. 5 Std. vor Blutentnahme die o.g. 0,05 gr. konsumiert.

    Frage 2: Kann trotzdem das 4 wöchige Fahrverbot, Bußgeld ca.800 € und 2 Punkte
    angeordnet werden, da man den Konsum zugegeben hat , wenn man unter 1 ng im Blut liegt und auch bei niedrigen THC Cooh Wert?

    Ach ja, und ganz wichtig. Seit der Kontrolle exakt null Konsum irgendwelcher BTM.

  • #1271

    Rechtsanwalt Schüller (Montag, 22 Oktober 2018 22:30)

    @Bob:

    Auch hier gilt, dass die Info von Bukem so nicht stimmt, vgl auch Nr. 1270.

    So wie sich das anhört, ist die Entziehung der Fahrerlaubnis und damit die MPU (und nicht nur wie von Bukem falsch angenommen ein ärztliches Gutachten) sehr wahrscheinlich. Allein wegen dem gefundenen Cannabis ist eine Argumentation mit Erstkonsum nicht aussichtsreich. Die Fahrerlaubnis wird entzogen werden, wenn hier nicht rasch mit Screenings und Verkehrspsychologen das Blatt verbessert wird. Es ist krass falsch wenn hier vorgeschlagen wird, die Werte abzuwarten. Dann ist es nämlich oft zu spät. Konsum einstellen. Ich helfe Ihnen gerne, melden Sie sich gerne. Rückwirkende Versicherung? Wenn es so einfach wäre: Sie müssen die Suppe schon selber auslöffeln, die Sie sich eingebrockt haben. Melden Sie sich bei Bedarf gerne, ich helfe dabei. Nochmals: Hier MUSS rasch gehandelt werden, das ist nichts um mal abzuwarten, was so kommt. Es sei denn, der Führerschein ist nicht wichtig und oder Sie wollen weiter konsumieren. Dann Führerschein abhaken. Ökologisch und von Haltungs- und Coolnessseite eh 1000 x lässiger. Dann weiter konsumieren und zwar ohne Stress mit den Behörden.

  • #1270

    Rechtsanwalt Schüller (Montag, 22 Oktober 2018 22:18)

    @Hulio:

    Ich muss Frau Bukem da mal korrigieren. Die Aussage der Dame ist hier leider viel zu oberflächlich.

    Es ist so: Ob der gelegentliche Konsum von Cannabis hier bereits als vorliegend angenommen wird, hängt maßgeblich davon ab, wo die Behörde die Grenze zieht für diese Annahme. Sprich welchen THC COOH sie als maßgeblich ansieht. Da wird nicht nur abhängig vom Bundesland sondern auch dort innerhalb der Behörden unterschiedlich geurteilt. Manche nehmen 10 ng/ml an, manche 100 ng/ml. Manche sagen einfach, dass es unwahrscheinlich ist, dass man als Erstkonsument auch noch mit dem Auto erwischt wird und dass der man deshalb wegen der Dunkelzifferproblematik (welche dogmatisch falsch vom Alkohol einfach übertragen wird) gelegentlicher Konsument sein muss.

    Insofern ist der Führerschein womöglich in größerer Gefahr als Du annimmst. Es ist IMMER fahrlässig, in diesem Bereich nicht mit pro aktiven Maßnahmen absichernd in Richtung der Ausnahmeregelung der Vorbemerkung 3 der Anlage 4 FeV hinarbeitet. Jedenfalls gilt das, wenn der Führerschein weswegen auch immer wichtig ist. In der Stadt ist er das eigentlich NIE. Zur Ausnahmeregelung vgl:

    https://www.strafverteidiger-schueller.de/2018/01/24/entziehung-des-fs-abgewendet-durch-ausnahmeregelung-bei-33-ng-ml-thc-206-ng-ml-thc-cooh-und-16-9-ng-ml-amphetamin/

  • #1269

    Rechtsanwalt Schüller (Montag, 22 Oktober 2018 22:08)

    @Baj:

    Es ist wahrscheinlich, dass der THC Wert unter 1,0 ng/ml liegt. Sicher ist es aber keinesfalls. Kommt manchmal vor, dass dieser Wert auch nach einer Woche oder drüber geknackt wird. Zum Beispiel, weil sich eingespeichertes THC aus dem Bauchfett löst und wieder in den Blutkreislauf gelangt. Wenn Blut abgenommen worden ist, dann ist die Frage, ob der Führerschein beruflich wichtig ist oder nicht. Daran bemisst sich, ob man weitere Schritte einleitet. Auf Lücke würde ich dann nicht spielen.

  • #1268

    Rechtsanwalt Schüller (Montag, 22 Oktober 2018 22:03)

    @Earny:

    Ist das nur ein Screening oder werden Sie bei dem Gutachten auch zum Vorfall befragt?

    Zudem kann es sehr gut sein, dass die FSST den gelegentlichen Konsum einfach annimmt und zwar aufgrund der etwas billigen wenn auch nicht ganz von der Hand zu weisenden Annahme, dass es unwahrscheinlich sei, gleich nach dem ersten Konsum auch noch erwischt zu werden im Auto.

    Und das kann sie auch machen, wenn sie vorher noch ein Screening macht. Wäre zwar eine nicht so nette Nummer, kommt aber öfter mal vor. Gerade in NRW sitzen da ein paar Spezis in den Fahrerlaubnisbehörden, die gerne mal so Nummern abziehen. Hält den Laden am Laufen. Auch die Behörde muss schließlich genug zu tun haben. Und 54 ng/ml THC COOH reichen üblicherweise in NRW zur Annahme des gelegentlichen Konsums. Wo genau in NRW spielt das denn bitte?

  • #1267

    Earny (Freitag, 19 Oktober 2018 08:18)

    @bukem
    Ich wollte mich hier nicht feiern lassen. Ich weiss, das mein verhalten völlig falsch war! Eigentlich hätte ich die höchststrafe verdient!
    Ich wollte lediglich aufzeigen, das es in NRW nicht immer gleich gehandhabt wird.

  • #1266

    Baj (Donnerstag, 18 Oktober 2018 22:49)

    Richtig ich habe 10 tage nicht mehr aktiv konsumiert stand nur daneben höchstens und habe dann passiv geraucht sozusagen und wurde dann kontrolliert
    Vielen dank für dieAntwort

  • #1265

    Bukem: (Donnerstag, 18 Oktober 2018 20:49)

    @Baj: Du hast 10 Tage vor der Kontrolle nicht konsumiert oder versteh ich was falsch? Solltest du zwischen dem Konsum und Fahren zeitlich getrennt haben, also mind 24 Stunden,besser 48 und noch besser 72 Stunden gewartet haben, ist dein aktiver THC Wert unter den wichtigen 1,0 ng

    @Earny: Du musst ganz dringend etwas lernen: Bei der Fahrt rauchen oder bekifft Autofahren geht ganz klar nicht. Ist nicht cool, sondern einfach nur verantwortungslos und völlig unnötig und einfach schei..gefährlich. Dummerweise nicht nur für dich, sondern für andere Verkehrsteilnehmer. Das solltest du checken und dich hier nicht feiern.
    Trenn einfach zwischen Konsum und Fahren, warte also bis zu 72 Stunden, und es ist alles easy. Oder klink dir rein was geht und fahr halt nicht. Aber beides geht nicht. Deshalb hast du nicht Schwein gehabt, sondern alle anderen, dass nichts passiert ist.

  • #1264

    Baj (Donnerstag, 18 Oktober 2018 17:11)

    Zu beitrag #1262

    Danke schonmal für eine antwort

    Meine freunde die mit im Autos saßen tauchten jedoch zuvor einen j im freien kann es sein dass mein blut nun durch das passivrauchen über den 1ng /ml liegt

  • #1263

    Earny (Donnerstag, 18 Oktober 2018)

    Es geschehen noch Wunder. Sogar in NRW! Ich wurde am 22.06.2018 im Rahmen einer verkehrskontrolle angehalten. Ich hatte bei der Fahrt einen joint geraucht. Die Polizei hat natürlich sofort den cannabisgeruch wahrgenommen. Den joint habe ich kurz vor dem anhalten noch schnell im Aschenbecher ausgedrückt... Ich hatte die Aussage verweigert. Dann musste ich zur Blutentnahme. Ergebniss: 10ng pro ml thc, 54 ng pro ml thc cooh. Erst jetzt, am 18.10 bekam ich Post. Das Strafverfahren wegen Besitz wurde eingestellt. Das Strafverfahren wegen Trunkenheit im Verkehr wurde ebenfalls eingestellt. Jetzt kam die ordnungswidrigkeit: 4 Wochen Fahrverbot 2 Punkte. Knapp 600 Euro Bußgeld .... Und ein schreiben der führerscheinstelle, ob ich einmaliger Konsument, gelegentlicher Konsument oder regelmässiger Konsument wäre. Ich soll nun also eine urin und Blutprobe innerhalb von 8 Tagen machen lassen und diese innerhalb von 4 Wochen vorlegen. Da ich seit dem Vorfall nichts konsumiert habe, sollte dieser negativ ausfallen. Schwein gehabt!!!!

  • #1262

    Baj (Mittwoch, 17 Oktober 2018 08:57)

    Hallo, wurde von der Polizei angehalten und mein urin wurde positiv auf thc getestet also habich noch einenbluttest gemacht. Mein konsumverhalten ist gelegentliche ich habe längere zeot gar nicht geraucht nun den letzten joint vor 10 tagen in dieser woche habe ich mehr geraucht als normalerweise jetzt frage ich mich ob ich was bei meinem bluttest befürchten muss?

  • #1261

    Bukem (Samstag, 13 Oktober 2018 10:20)

    @hulio: bei dir liegen durch den Verkehrsverstoß mit mehr als 1,0 ng aktiv schon die Hälfte der Voraussetzungen zum Verlust der FE vor. Wird jetzt noch der gelegentliche Konsum durch Untersuchungen oder freiwillige Angaben bestätigt, kann schon entzogen werden. Manchmal wird netterweise nur eine mpu angeordnet.
    Zur Frage, ja da kommt ein äG, um heraus zu finden, ob du und wie du konsumierst.
    Wie du ein äG besteht, kannst du dir hier auf diesen Seiten erlernen. Wann eine Ladung käme, ist unklar, kann lange dauern und es gibt keine gesetzliche Fristen Regelung.
    Also sauber bleiben und nicht drinnen neben Kiffern sitzen, also weißte schon, beim Kiffen.
    Ein Anwalt ist unbedingt erforderlich, macht aber vieles einfacher und transparenter.
    Meld dich gerne bei Bedarf

  • #1260

    Hulio (Freitag, 12 Oktober 2018 09:00)

    Hallo Herr Schueller und Hallo Frau Bukem
    Ich wurde vor 2 Monaten bei einer Verkehrskontrolle kontrolliert, meine Werte sind 1.4 ng Aktiv und 69 ng COOH, über Konsumhäufigkeit habe ich keine Aussage getroffen. Konsum wurde seitdem eingestellt, muss ich jetzt mit einem ÄG oder gleich mit einer MPU rechnen. Ich bin Student und habe das Geld jetzt nicht umbedingt auf der hohen Kante liegen, macht es Sinn einen Anwalt einzuschalten?

  • #1259

    Bukem: (Samstag, 29 September 2018 15:13)

    @Lollek: Du musst unterscheiden zwischen dem aktiven THC-Wert, welcher bis zu 72 Stunden nach Konsum noch im unerlaubten Rahmen von mehr als 1,0 ng/ml betragen kann, und dem THC COOH, welches noch Montae nachgewiesen werden kann.
    Wichtig ist der aktive Wert. Ist der unter 1,0 ng, hast du also idealerweise 72 Stunden gewartet vor dem Fahren und damit richtig zeitlich getrennt, kannst du beruhigt fahren

    @Bob: Du musst grundsätzlich warten bis die Werte vorliegen. Die Wartezeit solltest du aber schon nutzen, um anwaltlich mal vorzusprechen.
    Herr Schüller ist bundesweit tätig und bedient sich dazu, seit seine Brieftauben gestohlen worden sind, anderer moderner Kommunikationsmethoden wie Telegraphen und berittener Boten. Quatsch, klar alles per mail und Phone .
    Eine Rechtsschutzversicherung wäre je nach Versicherungsvertragsbedingungen eh nur selten eintrittspflichtig. Und rückwirkend sowieso nicht.
    Ganz wichtig. Eine MPU halte ich unwahrscheinlich, aber klar wird eine Ladung zum äG kommen. Bitte keinesfalls mehr konsumieren.
    Und ja, anwaltlich kann dir sicher geholfen werden, sollte nur nicht von dir verbummelt werden.

  • #1258

    Lollek (Freitag, 28 September 2018 02:16)

    Hallo hoffe ihr könnt mir weiterhelfen!

    Habe am Wochenende (1gramm cannabis verteilt auf 4 Joints) geraucht! Davor habe ich ein halbes Jahr gar nichts geraucht, war also komplett Clean!

    Meine Frage ist nun wie lange man es mir im Urin nachweisen kann, will mich nicht ans Steuer setzen wenn unsere Freunde und Helfer mir noch was können;-)

  • #1257

    Bob (Donnerstag, 27 September 2018 15:19)

    Hallo,

    ich konsumierte bis zum nachfolgend genannten Vorfall täglich Cannabis. Zwischendurch machte ich längere Pausen, meist ca. ein halbes Jahr, jedoch ist die letzte Pause jetzt schon etwas länger her. Seit dem Vorfall habe ich vollständig mit dem Konsum aufgehört.

    Nun ist mir Folgendes passiert:
    Ich war abends mit dem Fahrrad unterwegs und habe auf halber Strecke einen Joint konsumiert. Auf dem Rückweg ist mir aufgefallen, dass ich meinen Schlüssel verloren habe. Also bin ich die Strecke nochmal mehrmals mit dem Fahrrad abgefahren. Leider vergebens, da es einfach zu dunkel war und es sich um unbeleuchtete Feldwege gehandelt hat.

    Zuhause angekommen, machte ich mir große Sorgen wegen des Schlüssels und beschloss, mit dem Auto nochmal loszufahren. Im Nachhinein kann ich selbst nur den Kopf schütteln, denn sonst habe ich meinen Konsum strikt vom Fahren getrennt... Auch, wenn mir jetzt nach Recherche klargeworden ist, dass meine FE dauerhaft gefährdet war, da ich immer Restwere im Blut hatte. Hinterher ist man immer schlauer... Leider machte ich zudem den Fehler, einen Rucksack mitzunehmen, in dem sich noch ca. 5-6g Cannabis befanden.

    Wie es dann kommen musste, kam mir, nachdem ich einen Feldweg abgefahren bin, ein Streifenwagen entgegen. Sofort war der Polizist skeptisch und hat mir gar nichts geglaubt. Weder die Geschichte mit dem Schlüssel, noch sonstige auch so unwichtige Details.

    Sofort wurde mein Auto durchsucht (mMn. nicht rechtens, ich habe zuerst mitgemacht und dann den Polizisten auch gefragt, ob er das darf, er bejahte) und natürlich wurde das eben genannte Gras gefunden.

    Danach baten mich die Polizisten zu einem Urin bzw. Wischtest, jedoch habe ich nicht zugestimmt. Auf die Frage, ob ich jemals was mit Drogen zu tun hatte, antwortete ich Nein. Ich behauptete, das Cannabis würde nicht mir gehören. Sonst wurden mir keine Fragen bzgl. Konsumverhaltens gestellt. Ich habe bei kritischen Fragen vom Schweigerecht Gebrauch gemacht. Bei der Aktion waren insgesamt drei Polizisten dabei, der "machthabende" war extrem unangenehm und hat versucht, mich in Widersprüche zu verwickeln und hat mir, sobald ich auf irgendwas geantwortet habe, eh nicht geglaubt. Man hat gemerkt, dass er richtig geil darauf war, jemanden bei irgendwas zu erwischen, während die anderen beiden eher freundlich gesinnt waren und auch lange nicht so skeptisch. Ich fand die Vorgehensweise des Polizisten extrem verstörend und das belastet mich psychisch sehr.

    Leider ließ ich einen Pupillen-Test an mir durchführen, wobei meine Pupille keine Reaktion auf Licht gezeigt haben soll, und das hat den Beamten gereicht, um mich für eine Blutprobe auf die Wache mitzunehmen. Mir war auch nicht bewusst, dass ein richterlicher Beschluss heutzutage nicht mehr notwendig ist.

    Auf der Wache wurde mir dann Blut entnommen. Mir wurde außerdem mitgeteilt, dass, wenn ich nicht verrate, wem das Cannabis gehört, ich dafür belangt werde.

    Der Konsum fand ca. 4-4,5 Stunden vor der Blutabnahme statt. Ich habe mich den ganzen Abend über sportlich betätigt, was die Konzentration auch nochmal erhöhen soll.

    Der Beamte meinte zu mir, das hätte bei positivem Ergebnis ein Fahrverbot von einem Monat, zwei Punkte in Flensburg und 500 Euro Strafe zur Folge. Stimmt das so oder kann es wegen des zusätzlichen Besitzes schlimmer kommen?

    Nach eigener Recherche stelle ich außerdem fest, dass zusätzlich eine MPU in meinem Fall extrem wahrscheinlich angeordnet wird. Kann ich irgendwie um die MPU herumkommen? Ich rechne allerdings mit hohen THC-COOH-Werten...

    Wann habe ich mit Post von der Polizei, wann mit Post von der FSS zu rechnen?

    Ich bereue meinen Fehler sehr und bin bereit, die Konsequenzen dafür zu tragen, finde sie jedoch extrem. Ich bin sonst nie in irgendeiner Weise polizeilich aufgefallen.

    Macht es Sinn, jetzt schon einen Rechtsanwalt zu kontaktieren, oder sollte ich erst auf Post warten?

    Ein Abstinenznachweis kann vorerst nicht erfolgen, da es bei mir länger dauern wird, bis mein THC-COOH-Wert wieder unter 50ng/ml fällt. Dass ich unter diesem Wert bin, wollte ich mit Teststreifen aus der Apotheke mit niedrigerem Cut-Off-Wert vorher für mich belegen.

    Leider habe ich keine Rechtsschutzversicherung. Wenn ich einen Anwalt beauftrage, mit welchen Kosten sollte ich rechnen? Kann ein Anwalt überhaupt etwas rausholen in meiner Situation?

    Würde eine rückwirkende ARAG-Verkehrsrechtsschutzversicherung in meinem Fall greifen? Vorausgesetzt, mein Antrag würde angenommen werden.

    Vertreten Sie Mandanten aus NRW? Wie würde die Kommunikation stattfinden, müssten Termine persönlich vor Ort in Bremen stattfinden?

    Ich hoffe, Sie können mir meine Fragen beantworten und ich bedanke mich herzlichst im Voraus.

  • #1256

    Rechtsanwalt Schüller (Sonntag, 23 September 2018 22:20)

    @Hanita:

    Sind Sie Cannabis Patientin? Ansonsten verträgt sich Ihr Konsummuster nicht mit dem Thema Autofahren. Sie werden immer einen Spiegel von mindestens 1,0 ng/ml THC im Blut haben. Wenn Sie tatsächlich so selten Auto fahren und die Termine rechtzeitig planen können, rauchen Sie 72 Stunden vor der Fahrt kein Cannabis mehr. Die Schnelltests der Polizei reagieren nicht auf THC, sondern auf den Abbaustoff THC COOH und der ist monatelang nachweisbar in Ihren Fall.Verweigern Sie im Fall einer Kontrolle JEDE Aussage zu Fragen nach dem Konsummuster und v.a. auch dem letzten Konsumzeitpunkt.

    Lassen Sie das Auto bitte komplett stehen, wenn Sie die oben genannte Pause nicht einhalten können. Es fahren immer haftungsrechtliche Risiken surrealer Natur mit für den Fall eines Personenschadens unter Einfluss von THC. Es geht nicht nur um die fahrerlaubnisrechtliche Komponente.

  • #1255

    Hanita (Sonntag, 23 September 2018 15:20)

    Hallo,
    meinem Freund wurde der Führerschein wegen BTM entzogen. Nun sind wir beruflich gemeinsam auf das Auto angewiesen, in den nächsten Monaten ist jedoch nur mit gelegentlichen Fahrten zu rechnen (2-4 Fahrten im Monat). Ich bin seit vielen Jahren Konsument wegen meiner Schmerzen und rauche ca 1/2 Gramm am Tag und fahre eigentlich gar nicht Auto. Ich bin auch sonst noch nie aufgefallen oder kontrolliert worden.
    Wie lange vor den Fahrten sollte ich den Konsum einstellen um das Risiko zu minimieren?
    Nützt es mir, selber Urintest zur Kontrolle zu besorgen und wenn ja, mit welchem CUt-Off Wert?
    Und sollte ich, wenn denn rechtzeitig Pause gemacht, eine freiwillige Urinkontrolle abgeben, in der Annahme das diese negativ ausfällt und dann mein Konsumverhalten nicht weitergehend untersucht wird?
    Es wäre super eine kompetente Antwort auf meine Fragen zu bekommen, der Info-Dschungel im Internet ist für mich relativ undurchschaubar...

  • #1254

    Bukem: (Samstag, 22 September 2018 16:17)

    @Martin:
    Grundsätzlich hast Du alles richtig gemacht. Das strafrechtliche Verfahren wg BtmG Verstoß wird entweder gg eine Geldauflage eingestellt oder es gibt eine genau so hohe bzw geringe Geldstrafe, abhängig von deinem Einkommen.

    Davon losgelöst, wird es aller Voraussicht nach eine Ladung zum äG geben
    Ganz wichtig: Es gab zum Glück eben keinen THC Verstoß beim Fahrzeugführen, da fängt der Ärger erst richtig an.
    Wichtig ist, dass du genau diese zeitliche Trennung zwischen etwaigen Konsum und dem Fahrzeugführen auch so schilderst. Deshalb ist bis dahin gemäßigter Konsum auch völlig ok und darf auch nicht strafrechtlich oder anderweitig sanktioniert wird. Wichtig ist eben, dass nie ein Verstoß im Verkehr, also beim Fahrzeugführen, erfolgt. Das äG wirst du trotzdem machen müssen. Dürfen die, um zu ermitteln, ob und was du konsumierst. Lies dich hier ein im Menü oben links unter Fahrerlaubnisrecht ;)

    @Günther: Genau genommen ist es ein Urintest, der vor einer sehr teueren Blutuntersuchung abklären soll, ob ein zeitnaher Konsum erfolgt ist.
    Hat nix mit eben ja oder nein zu tun. Du sollst immer zeitlich trennen zwischen dem Konsum und der Verkehrsteilnahme, sonst ist deine FE bald weg.
    Genau genommen, liegt nach den meisten Gerichten ein gelegentlicher Konsum schon dann vor, wenn du mehr als einmal konsumiert hast.
    Immer freitags rauchen ist wohl gelegentlich. Jeden Tag und mehr permanent.
    Freitags rauchen heißt fahren ab Montag, mein Freund. Sonst wie gesagt aua.

    @Donald: Gut, dass Du Dir Gedanken machst, aber Du sitzt einem kleinen und nicht unwichtigen Missverständnis auf:
    Du hast eben keinen Verkehrsverstoß mit mehr als 1,0 ng aktiven THCs begangen. THC COOH belegt nur, dass Du in der Vergangenheit irgendwann die letzten ( bis zu drei) Monate THC konsumiert hast. Das ist aber strafrechtlich und verkehrsrechtlich völlig unbedenklich, solange du nicht beim Besitz von den Herren Oberwachtmeistern erwischt wirst oder eben unter den 1,0 ng aktiven THC bleibst.
    Deshalb ganz kurz: Ja, da kann auch weiterhin "post" kommen, also die Ladung zum äG, hängt insb davon ab, was Du denen gesagt hast zu deinem Konsumverhalten, hast du bereits gesagt, dass du dann und wann konsumierst, hat sich das äG eigentlich erledigt, weil damit eben nur geklärt werden soll, ob du konsumierst. Solange du auch weiter auf die ganz wichtige zeitliche Trennung zwischen Konsum und Fahren achtest, kann dir nix passieren. Aber schon mit einem THC Verstoß ist Feuer unter der Hütte und deine FE in höchster Gefahr.
    Also, viel Spass in Amsterdam. Bitte keine harten BtM, THC voll ok. Nix mit über die Grenze nehmen wollen und vorm Fahren bitte auf die Trennung achten.
    Viel Spass

  • #1253

    Donald (Samstag, 22 September 2018 12:52)

    Hallo Herr Schüler & Team,
    vorab Dankeschön für diese geniale Informationsquelle und Ihre Mühe.

    Ich hätte da auch mal eine Frage: Mal angenommen ich wäre vor 5 Monaten morgens aus dem Straßenverkehr gezogen worden (der letzte Joint etwa 8 Stunden zuvor) und musste mich eine Kontrolle unterziehen. Erst die üblichen motorischen Geschichten, dann ein Urintest (der natürlich positiv war) und dann die Blutabnahme. Ca. 4 Wochen später kam der Bescheid mit der Einstellung des Ordnungswidrigketisverfahrens, weil kein aktives THC >1 ng/ml festzustellen war. Erleichtert bei der Polizei angerufen und die Werte erfragt - sämtliche Werte negativ, außer das THC-COOH, welches bei 7,3 ng/ml lag, weshalb es an die Führerscheinstelle weitergeleitet wurde.

    Bisher allerdings noch nichts von der Führerscheinstelle gehört und seit besagtem Tag auch keinen J mehr angerührt. War sowieso nie regelmäßiger Konsument und habe auch darauf geachtet, im Anschluss länger kein Auto zu fahren. War in dem Fall nur leider nicht anders möglich und dann hat es mich halt direkt erwischt.

    Frage 1: Wie realistisch ist es, dass da noch Post kommt?

    Frage 2: Mal angenommen bald geht es für 2 Tage nach Amsterdam - dennoch komplett nein sagen, weil noch Post kommen könnte oder hat sich das Thema irgendwann erledigt?

    Sorry für den Roman und Danke jetzt schon mal für eine Antwort!

    LG

  • #1252

    Günther (Donnerstag, 20 September 2018 15:05)

    Hallo zusammen, ist es richtig, dass bei einer Polizeikontrolle erst einmal nur ein Speicheltest durchgeführt wird? Wenn ja, gilt dann immer die 48 Std Regel (kiffen/warten bis wieder das Auto bewegt wird)? Egal ob exp., gelegentlicher oder permanenter Kiffer? Und zählt kiffen jeden Freitag bereits zum permanenten Kiffen oder fällt es unter gelegentlich? Über die Beantwortung meiner Fragen würde ich mich freuen

  • #1251

    Piet (Donnerstag, 20 September 2018 14:00)

    Danke für die Rückmeldung und ja Sie haben recht. Das Bild sagt nichts aus und er ist ein Spacken.