Rechtsanwalt und Strafverteidiger

 

Björn Schüller

Konsul Smidt Straße 8 R

28217 Bremen

 

Telefon: 0421 - 40 898 364

 

Mobil: 0157 - 82 77 39 34

 

Fax: 0421 - 16 767 5269

 

Mail: kontakt@strafverteidiger-schueller.de

 

Termine nur nach Vereinbarung!

Rechtsanwalt Björn Schüller aus Bremen

 

Ihr Ansprechpartner rund um das Betäubungsmittelrecht, das Strafrecht und das Verkehrsrecht.

 

"Es gibt keine harten oder weichen Drogen. Es gibt nur harte oder weiche Konsummuster."

 

Wenn Sie Ärger mit Polizei, Staatsanwaltschaft und dem Gericht wegen Betäubungsmitteln haben, stehe ich Ihnen kompetent und ohne Vorurteile zur Seite.  Sie haben eine andere Straftat begangen und brauchen Hilfe? Dann machen Sie von Ihrem Schweigerecht Gebrauch und vereinbaren einen Termin mit mir.

 

Ich vertrete Sie gegenüber allen deutschen Gerichten und Staatsanwaltschaften auf sämtlichen Gebieten des Strafrechts sowie des Ordnungswidrigkeitenrechts und Verwaltungsrechts.

 

Sie haben Probleme mit Ihrer Fahrerlaubnis (Punkte/Alkohol/Drogen)?

 

Verweigern Sie jede Aussage gegenüber der Polizei und melden Sie sich umgehend bei mir!

 

WICHTIG:

 

Zur Vermeidung immer wieder vorkommender schwerer Fehler bei polizeilichen Verkehrskontrollen wegen Drogen und bei Hausdurchsuchungen bitte diese Formulare ausdrucken und für den Ernstfall griffbereit im Auto und in Haus/Wohnung zurecht legen. Die Formulare sind von der Polizei auszufüllen, es geht in erster Linie darum, dass dokumentiert wird, dass Sie die Aussage verweigern und keine "freiwilligen" Fehler machen.

 

 

Drogen im Straßenverkehrsrecht

 

Unterschiedliche Behandlung von Drogen und Alkohol (Verletzung des Gleichheitsgrundsatzes, Art. 3 Abs. I GG?)

 

Die "weiche" Droge Cannabis und die "harten" Drogen (u.a. Amphetamin, MDMA, Speed, Morphin, Heroin, Kokain, Crack, Freebase) - und die Substitutionsmittel Methadon, Polamidon, Buprenorphin, Kodein, Dihydrocodein, Levacetylmethadol und retardierte Morphine

 

 

Strafrecht und Ordnungswidrigkeitenrecht:

 

Der Straftatbestand des § 316 Abs. I StGB - Trunkenheit im Verkehr: Begriff der "Fahruntüchtigkeit"/ Welche Strafen drohen bei § 316 StGB?

 

§ 316 StGB bei Alkohol: Ab wieviel Promille mache ich mich strafbar?

 

§ 316 StGB bei "anderen berauschenden Mitteln"

 

Der Tatbestand der Ordnungswidrigkeit nach § 24 a Abs.2 StVG (u.a. Rechtsfehler der Bußgeldbehörde, Begriff der "Wirkung", Fragen zu Vorsatz oder Fahrlässigkeit)

 

Strafrechtliche Folgen für die Fahrerlaubnis (u.a. Sicherstellung und Beschlagnahme des Führerscheins, Vorläufiger Entzug der Fahrerlaubnis nach  § 111 a StPO, Entzug der Fahrerlaubnis nach § 69 Abs. I StGB, Verkürzung der Maßregel nach § 69 a Abs. 7 StGB, Fahrverbot nach § 44 StGB, Entzug der Fahrerlaubnis wegen Drogendelikten)

 

 

Verwaltungsrechtliche Maßnahmen:

 

Ärztliches Gutachten beim Verdacht auf Konsum harter Drogen

 

Ärztliches Gutachten beim Verdacht auf Konsum von Cannabis

 

Ärztliches Gutachten beim bloßen Besitz von Betäubungsmitteln (BtM) mit und ohne Bezug zur Teilnahme am Straßenverkehr

 

Rechtsgrundlagen für den verwaltungsrechtlichen Entzug der Fahrerlaubnis

 

Fahreignung bei nachgewiesenen Konsum von Cannabis

 

Fahreignung bei nachgewiesenen gelegentlichen Konsum von Cannabis und mangelnden Trennen zwischen Konsum und dem Führen eines KFZ

 

Konsum von Ectasy und Kokain

 

Anordnung einer MPU

 

Anordnung eines ärztlichen Gutachtens

 

Abhängigkeit von BtM

 

Anordnung der sofortigen Vollziehung

 

Wiedererteilung der Fahrerlaubnis (u.a. Probleme mit dem Nachweis der Abstinenzzeit)

 

 

Fahrerlaubnisrecht im weiteren Sinne

 

MPU Bestehen - Hilfe zur Selbsthilfe. PDF-Skript zum Download, alle Anlassgruppen (Drogen, Alkohol, Punkte) - über 100 Seiten Kompaktwissen

 

Haaranalyse kein sicherer Beweis für THC Konsum. Möglichkeit der externen Kontamination mit THC COOH erstmals wissenschaftlich bewiesen - das "Aus" für die Haarproben?

 

 

Alkohol am Steuer - Begleitetes Fahren ab 17 - Beweislast im Fahrerlaubnisrecht - Cannabis und Fahreignung -  Personenbeförderungsschein und Drogen - Das neue Punktesystem - Fahrerlaubnis auf Probe - MPU - Neuerteilung Fahrerlaubnis - Kosten einer MPU - Kursempfehlung nach MPU - Fahrverbot und Entziehung der Fahrerlaubnis - neues Punkte System - Rechtsschutzversicherung und Fahrerlaubnis - EU Führerschein / Fahrerlaubnis - Eignung,  bedingte Eignung, Ungeeignetheit und Befähigung -

Untersuchungsanläße für die MPU - Entzug der Fahrerlaubnis durch den Strafrichter nach § 69 StGB - Eignungszweifel bei Alkoholproblematik - Die richtige Vorbereitung auf die MPU, was ist wichtig? - MPU bestehen bei gelegentlichen Cannabis Konsum und fehlenden Trennungsvermögen - Generelle Hauptfehlerquellen bei der MPU (alle Anlässe) - MPU Verjährungsfrist / Fahrerlaubnis zurück nach 15 Jahren auch ohne Gutachten? - Das Obergutachten im Fahrerlaubnisrecht

 

 

 

- Allgemeines Strafrecht -

 

Delikte gegen das Leben und die körperliche Unversehrtheit

 

Totschlag - Mord - Tötung auf Verlangen - Schwangerschaftsabbruch - Aussetzung - Fahrlässige Tötung - Körperverletzung - Gefährliche Körperverletzung - Schwere Körperverletzung - Körperverletzung mit Todesfolge - Körperverletzung im Amt - Beteiligung an einer Schägerei -

 

 

Eigentums- und Vermögensdelikte

 

Diebstahl - Diebstahl mit Waffen - Bandendiebstahl - Wohnungseinbruchsdiebstahl - Schwerer Bandendiebstahl - Unterschlagung - Betrug - Computerbetrug - Versicherungsmißbrauch - Erschleichen von Leistungen - Untreue - Scheck- und Kreditkartenmissbrauch - Hehlerei - Geldwäsche -

 

 

Raub und raubähnliche Delikte

 

Raub - Schwerer Raub - Räuberische Erpressung - Räuberischer Diebstahl - Raub mit Todesfolge - Räuberischer angriff auf Kraftfahrer - Erpresserischer Menschenraub - Geiselnahme -

 

 

Straßenverkehrsdelikte


Gefährlicher Eingriff in den Straßenverkehr - Gefährdung des Straßenverkehrs - Trunkenheit im Verkehr - Unerlaubtes Entfernen vom Unfallort - Vollrausch - Unterlassene Hilfeleistung -

 

 

Sonstige Delikte

 

Sachbeschädigung - Brandstiftung - Urkundendelikte - Geldfälschung - Freiheitsdelikte - Delikte gegen die Staatsgewalt und die öffentliche Ordnung - Eigennutzdelikte - Aussagedelikte - Begünstigung, Strafvereitelung, Falsche Verdächtigung und Vortäuschen einer Straftat - Beleidigungsdelikte - Indeskretionsdelikte - Korruptionsdelikte -

 

 

- Betäubungsmittel und Recht -

 

 

Grundwissen zu Betäubungsmitteln und Recht

 

Basics Cannabis - Geschichte, Grundbegriffe, Wirkungen, Strafbarkeiten, Cannabis und Grundrechte, Recht auf Rausch, Statistiken uvm - ein Überblick

 

Amphetamine - die wichtigsten Fakten über Speed, Crystal, MDMA, MDA, MDE - Geschichte, Wirkungen und rechtliche Fragen

 

Kokain und Crack: Alles was man wissen muss...Geschichte, Botanik, Wirkungen und rechtliche Fragen

 

Opium Produkte und Opioide: Wissenswertes über Heroin, Codein und Co.

 

Alkylindolgruppe: Über LSD, DMT, Psycolibin, Ayahuasca - Psilos, Lianen, Pappen und mehr

 

Naturdrogen und pflanzliche Gifte: Von Alraune, Stechapfel, Bilsenkraut, Strychnin u.v.m. - Wirkungen und rechtliche Fragen

 

Drogen und Straßenverkehr - eine Zusammenfassung (Grenzwerte, Ordnungswidrigkeiten, Straftaten, Fahrerlaubnisentzug uvm.)

 

Wie verhalten Sie sich richtig, wenn Sie eine Vorladung von der Polizei, der Zollfahndung oder Steuerfahndung erhalten? Hingehen oder absagen?

 

Knastvermeidungsstrategien: Was sollten Sie als Grower, Dealer oder Konsument beachten, wenn Sie nicht ins Gefängnis wollen?

 

Körperliche Untersuchung, Blutprobe, DNA Analyse: Zu den §§ 81 a,e,f,g StPO: Genetische Fingerabdrücke, den Blick in Körperöffnungen und mehr

 

Welche Strafe gibt es wofür?

 

Big Brother is watching you

 

Erklärung der Mengenbegriffe 

 

BtM der Anlage I des BtMG (Cannabis und Co.) 

 

BtM der Anlage II des BtMG 

 

BtM der Anlage III des BtMG 

 

Die "geringe Menge" gängiger Betäubungsmittel wie Cannabis, MDMA, Kokain, Speed und Heroin

 

Die "nicht geringe Menge" gängiger Betäubungsmittel

 

Growerkollektiv als Bande (5 Jahre Mindeststrafe drohen) 

 

Über Waffen und gefährliche Werkzeuge 

 

Der weit ausgelegte Begriff des Handeltreibens 

 

Die Kronzeugenregelung des § 31 BtMG 

 

So erhalte ich bei einer MPU den Führerschein zurück 

 

Betäubungsmittel in der Szenesprache

 

Cannabis zur Schmerzreduzierung und der rechtfertigende Notstand, § 34 StGB

 

Ich bin mit THC im Verkehr auffällig geworden...was hat es mit § 24 a StVG auf sich?

 

Ärztliches Gutachten beim bloßen Besitz von Betäubungsmitteln wie Cannabis - wann ist dieses gerechtfertigt?

 

Nachweiszeit von Cannabis in Blut und Urin - wie lange sind THC und THC-COOH nachweisbar? Wie wirken sich diese Abbauwerte auf die Fahrerlaubnis aus?  Fahrerlaubnisentzug trotz Fahrverbot von einem Monat nach § 24 a StVG - geht das?

 

Ärztliches Gutachten wegen Cannabis am Steuer: Über die 6 Stunden Regel und den damit zusammenhängenden Probierkonsum als Schlüssel zur positiven Begutachtung

 

Die Haaranalyse auf Drogen: Wie schnell wächst das Haar, was lagert sich wielange ein uvm.

 

Wann ist die Argumentation mit einem experimentellen Konsum von Cannabis im Fahrerlaubnisrecht "gerichtsfesst" - also hinreichend glaubhaft?

 

Die Maastricht Studien und die Argumentation im Fahrerlaubnisverfahren: THC Abbau aus wissenschaftlicher Sicht bei Probierkonsum - die 6 Stunden Regel

 

Erhebliche unterschiedliche Werte bei verschiedenen THC-COOH Varianten (frei und gesamt), längere Nachweiszeit von THC durch Rückdiffusion des aktiven THC´s im Fettgewebe also die fahrerlaubnisrechtliche "Diätfalle", der Cannabis-Influence Factor (CIF) und der Kreatininwerte

 

Strafzumessungserwägungen

 

Verminderte Schuldfähigkeit aufgrund BtM-Abhängigkeit oder: Wie breit muss ich sein, um nicht die volle Strafe zu kriegen - reicht schon die Angst vor Entzugserscheinungen?

 

Bei kleineren BtM Delikten: Freiheitsstrafe als letztes Mittel - vorrangig Einstellung oder Geldstrafe

 

Jugendstrafe - Über schädliche Neigungen...wann haben Personen unter 21 Jahren mit Freiheitsstrafen zu rechnen?

 

 

Straftatbestände im Betäubungsmittelrecht


Gesetzliche Grundlagen - Gesetzeszweck - Eigenkonsum - Tötungsdelikte - Handeltreiben - weitere Umsatzdelikte - Sonstiges Inverkehrbringen - Besitz - Grenzüberschreitender Betäubungsmittelverkehr - weitere Straftaten im BtMG - Verschreibung/Substitution - Umgang mit BtM-Imitaten -

 

 

Betäubungsmittel in anderen Rechtsgebieten


Arbeitsrecht - Berufsrecht (Ärzte, Soldaten) - Beamtenrecht - Familienrecht - Gewerberecht - Miet-/Wohungsrecht - Sozialrecht - Sraßenverkehrs- und Ordnungswidrigkeitenstrafrecht - Verkehrsverwaltungsrecht (MPU) - Ausländerrecht - Polizeirecht -

 

 

Straftaten nach dem Gefahrstoffüberwachungsgesetz

 

Strafvorschriften und Stoffe

 

 

Verdeckte Ermittlungsmethoden, Durchsuchung und Beschlagnahme

 

Überwachung der Telekommunikation - Datenerhebung - Akustische Wohnraumüberwachung - Einsatz technischer Mittel außerhalb der Wohnung - Verdeckte Ermittler, Vertrauenspersonen und Lockspitzel - Durchsuchung und Beschlagnahme -

 

 

Rehabilitation


Notwendigkeit einer Behandlung - Unterbringung in einer Entziehungsanstalt - Zurückstellung nach § 35 BtMG - Abbruch der Behandlung und Widerruf der Zurückstellung - Anrechnung - Beendigung der Behandlung - Absehen von Verfolgung -

 

Mengenbegriffe


Geringe Menge - Normale Menge - Nicht geringe Menge (Heroin, Morphin, Kokain, LSD, Cannabisprodukte - Amphetamin - Ectasy u.a.) - Feststellung der Wirkstoffkonzentration - Minderschwere Fälle - Strafschärfung bei normalen Mengen - Nicht geringe Menge und Mittäterschaft -

 

Drogen  und Straßenverkehr:

 
Strafbarkeit des Führens eines Fahrzeugs und Einfluss von BtM - Ordnungswidrigkeiten beim Führen von Kraftfahrzeugen und Einfluss von BTM - Führerschein- und Fahrerlaubnismaßnahmen im Straf- und Ordnungswidrigkeitenverfahren - Verwaltungsrechtliche Maßnahmen (MPU) bei Auffälligkeiten mit BtM - Haaranalyse -

 

 

 

Betäubungsmittel, Drogen, Gifte und Grundstoffe von A - Z im Detail

 

Bei vielen Straftaten im Zusammenhang mit Betäubungsmitteln gibt es häufig viel Strafe für relativ wenig Einsatz. Egal ob bei Anbau, Einfuhr, Handeltreiben u.a. - der Grundsatz ist: Das BtM-Recht ist ein denkbar schlechter Spielpatz  für Leute, die nicht schnell als Straftäter gelten wollen. Wer die Finger nicht davon lassen kann, sollte über die Grundzüge des BtMG zwingend Bescheid wissen.

 

Zudem sind Drogen generell mit Vorsicht zu behandeln. Safer Use und ein bedachter Umgang sollten für jeden verpflichtend sein. Niemand muss sich vorschreiben lassen, was er nimmt und was nicht. Trotzdem: Es gibt viel chemischen Müll v.a. im Bereich der synthetischen Drogen und die Langzeitwirkungen sind kaum erforscht. Vieles stiftet mit Sicherheit mehr Schaden als Nutzen ("Crystal" sei hier mal besonders hervorgehoben) und es macht Sinn, um bestimmte Substanzen einen großen Bogen zu machen.

 

 

A      

                                                        

Abstral - Acamprosat - Acamprosat-CalciumAcemannan - Acetyl-alpha-methylfentanyl - Aceton - N-Acetyl-Methoxyl-Tryptamin - Aconitin - AICAR - Alkylindol-Gruppe - Allobarbital - Allylprodin - Alphameprodin - alpha-Metylfentanyl - alpha-Methytryptamin - Alphameprodin - Alprazolam - Alraune - AM 694Amfepramon - Amphetamin (Speed) - Amylnitrit (Poppers) - Anticraving Substanzen (Entwöhnungsmittel) - ArecaidinArecolin - Arsenik - Atropin - Ayahuasca - Aztekensalbei

 

 

B

 

Baeocystin - Banisterin (=Harmin) - BDMPEA (=2-CB) - BenzodiazepineBetelnuss - Bilsenkraut - Blausäure - Brechnuss - Bromazepam - Brucin - Buprenorphin - BupropionButalbital - Butan - Butylnitrit - Butylon - BZP

 

 

C

 

Cafilon - Camazepam - Cannabinol - Cannabis (Indica, Ruderalis, Sativa) - Cannabisöl - Cannabispflanzen - Cannabis Samen - Carbromal - Carfentanyl   -  Cathin - Cathin Hydrochlorid - Cathinon Gruppe -  Cephalo-Teknosal - Chacruna - Chandoo - Chinarindenbaum - Chinin - Chlordiazepodix - Chlorethylen - Chloroform - Chondodendron Tomenttosum - Christuspalme - Chromium Picolinate - 2CI - Cialis - Cineol - cis Tilidin - Clenbuterol - Cliradon - 6-Cl-MDMA - Clobazam - Clomethiazol - Clonazepam - Clonidin - Clonitazen - Clorazepat - Clotiazepam - Cloxazolam - Cocain - D-Cocain - Coca-Paste - Cocastrauch - Cocasamen - Codein - Coffein - Cola - Colabaum - Cola-Nuss - Colchicin - Commiphora Mukul - Concerta - Coniin - Corticotropin - CP 47, 497 - m-CPP - Crack - Cras - Creatine-Monohydrat - Crystal Meth - Cumarin - Curare - Cyanwasserstoff - Cyclobarbital - Cymol - Cytisin

 

 

D

 

Damiana - Damianin - Darbepoietin - Datura - DDT - DEET - Dehydro-Epi-Androstendion - Delorazepam - Delta-6a(10a)-Tetrahydrocannabinol - Delta-6a-Tetrahydrocannabinol - Delta-7-Tetrahydrocannabinol - Delta-8-Tetrahydrocannabinol - Delta-9-Tetrahydrocannabinol - Delta-10-Tetrahydrocannabinol - Desoxy-Methyl-Testosteron - DET - Develin retard - Dexfenfluramin - Dexmethylphenidat - Dextromethadon - Dextromethorphan - Dextromoramid -Dextrorphan - DHB - DHC 60 - DHEA - Diacetylmorphin - Diamorphin - Diäthylbostrol - Diazepam - Dichlor-Dipehnyl-Trichlorethan - Dichlorethan - Diethylaminopropiophenon - Diethylether - Diethylpropion - Diethyltoluamid - Diethyltryptamin - Digitalis - Digitonin - Digitoxigenin - Digitoxin - Dihydrocodein - Dihydrokavain - 2,3-Dimethoxystrychnin - Dimethylbenzol - DMHP - Dioxin - Diphenhydramin - Distickstoffoxid - Disulfiram - DMA - DMT - DOB - DOC - DOET - Dolantin - Dolo-Neurotrat - Doloprolixan - DOM - L-Dopa - Dormicum - Doxepin - Dronabinol - Drostanolon - Drotebanol - Durogesic - DYN-EPO

 

 

E

 

E 605 - Ecgonin - Ecstasy - Ecstasy Light - Eisenhut - Engelstrompete - Ephedra - Ephedrin - Ephedron - Epicatechin - EPO - Epoietin-Delta - Eptadone - Equasym - Erythoxylum Coca - Erytropietin - Esketamin - Essigsäure - Essigsäureanhydrid - Estazolam - Ether - Ethylen - Ethylenchlorid - Ethylloflazepat - Etonitazen - Etoxeridin - Etryptamin

 

 

F

 

Faulbaum - Fencamfamin - Fenetyllin - Fenfluramin - Fentanyl - Fentanyl-Gruppe - Fingerhut - FLEA - Flephedron - Fludiazepam - Flunitrazepam - 4-Fluoramphetamin - Fluoximesteron - Flurazepam - 4-FMA - Formoterol Formula A-P-L - Fortal - p-FPP - Fucus Vesiculosus - Furethidin

 

 

G

 

Gamma-CHC - Gamma-Hexachlorcyclohexan - Gamma-Hydroxy-Butyrat - Garcinia Cambogia - GBL - Gelbwurz - Gelee Royale - Gestrinon - GHB - Giftlattich - Ginseng - Glucocorticoide - Glucocorticosteroide - Goldregen - Gonadotropin - Gotucola - Guarana - Guggulsteron - GW 1516  

 

 

H

 

Halazepam - Halocion - Haloxazolam - Hämoglobin - Harmalin - Harmin - Haschisch - Hawaiian Baby Woodrose - HemAssist - Herbal Ecstasy - Herbzeitlose - Heroin - HES - HGH - Hojas de Maria Pastora - Hopfen - Hordenin - Human-Growth-Hormon - Hydromorphon - Hydroxocobalamin - Hydroxy-Beta-Methyl-Butyrat - Hydroxypethidin - Hyoscyamin - Hypericin - HYQ

 

 

I

 

Iboga - Ibogain - Ibotensäure - IGF-1 - Ignatiusbohne - Ingwer - Insulin - Ipecac-Sirup - Isobutylen - Isobutylnitrit - Isopentylnitrit - Isopren - Isosafrol 

 

 

J

 

Jaborandi - Jetrium - Johanniskraut - JWH-Alkylindole

 

 

K

 

Kaffee - Kakaobaum - Kap-Aloe - Kath - Kavain - Kava-Kava (Rauschpfeffer) - Ketamin - Ketazolam - Ketorolac - Khat - Kokain - Kokain-Hydrochlorid - Kola-Nuss - Kolchizin - Koloquinte - K.O. Tropfen - Kratom - Kreatin - Kroton- Krötensekret

 

 

L

 

Lachgas - Levomethadon - Levomethadon-Hydrochlorid - Levomethorphan - Levorphanol - Librium - Lidocain - Lindan - Liquibol 9100 - Liquid Ectasy - Lobelie - Long R3 - Loprazolam - Lorazepam - Lormetazepam - LSD - Lupanin - Lupine - Lupinidin - Lupulin - Lysergsäure - Lyserg-Säure-Diethylamid  

 

 

M

 

1M-3PP - Maca - Madar D4 - Ma-Huang-Extrakt - Maiapfel - MAL - Mandragonin - Mandragora - Mandrax - Marihuana - Marinol - MDBD - MBZP - MDA - MDE - MDEA - MDMA - Mebroqualon - 4-MEC - Mecloqualon - Medazepam - Medikinet - Meerträubel - MEK - Melatonin - 5-Meo-DIPT - 5-Meo-DMT - Mephedron - Meprobamat - Mescalin - Mesocarb - Mesterolon - Metamizol - Metandienon - Metformin - Methadon - Methadon-Gruppe - Methamphetamin - Methaqualon - Methaqualon-Derivate - Methcathinon - Methedron - 5-Methoxy-DMT -  Methylacetylmorphin - Methylaminorex - 4-Methylamphetamin - Methylenbenzol - 3,4 Methylendioxypyrovaleron - 3-Methyl-Fentanyl - Methylguanidinessigsäure - Methymethaqualon - 4-Methylmethcathinon - Methylon - Methylphenidat - Methylphenobarbital - Methyl-Testosteron - 3-Methylthiofentanyl - Midazolam - MMDA - Modafinil - Mohnstrohkonzentrat - Monoacetylmorphin - Morpheridin - Morphin - Morphinan-Gruppe - Morphium - MPPP - 4-MTA - Muscaridin - Muscazon - Muskatnuss - Mutterkornpilz - Myristicin

 

 

N

 

Nabilon - Nachtschattengewächse - Naloxon - Naltrexon - Nandrolon - Naphyron - Narcetin - Narcotin - Natrium-Bento-Barbital - Nefopam - Nelkenzimtbaum - Nicotin - Nieswurz - Nimetazepam - Nitrazepam - Nitrostigmin - Nordazepam - Norephedrin - Norlevorphanol - Normethadon - D-Norpseudoephedrin - Norspan - Noscapin - Novanox - NPB - Nutzhanf

 

 

O

 

Ololiuqui - Opiate - Opium - Opiumtee - Orlistat Oxandrolon - Oxazepam - Oxazolam - Oxycodon - Oxygesic - Oxymetholon - Oxymorphon 

 

 

P

 

Palfium - Papaver Bracteatum - Papaverin - Papaver Orientale - Papaver Rhoeas - Papaver Somniferum - Paracefan - Passionsblume - PCE - PCP - PCPr - Pemolin - Pentazocin - Pentobarbital - PEPAP - Pethidin - Peyote - Phenacozin - Phendimetrazin - Phenobarbital - Phenomorphan - Phenoperidin - Phentermin - Phenylamin - Phenylephrin - Piminodin - Pinazepam - Piperidin - Pipradrol - PMA - PMEA - PMAA - Poppers - PPMA - PPP - Praxiten - Preludin - Prodin-Gruppe - Properidin - Pseudo-Ectasy - Pseudo-Ephedrin - Psilocin - Psilocybin - Psilos - Pyrazolon

 

 

Q

 

Quartz - Queen Ann´s Lace - Quinolone

 

S

 

Sadebaum - Safrol - Salvia Divinorum - Salvinorin A - San Pedro Kaktus - Schierling - Schlafmohn - Schlangenwurz - Schwarzer Nachtschatten - Schwarzes Bilsenkraut - Schweine-Speed - Scopolamin - Sennes - Sernyl - Serotonin - Sida Cordifolia - Soma - Somatropin - Stanozolol - Stechapfel - Steppenraute - STH - Strychnin - Strychnos - Sufentanyl - Super Chrom II - Super Fat Burners

 

 

T

 

Tabak - Targin - Taurin - Tavor - Tee - TCP - Temazepam - Temgesic - Teonanacatl - Terbutalin - Terristris - Testosteron - Tetracain - Delta 6a THC - Delta 6a (10a) THC - Delta 7 THC - Delta 8 THC - Delta 9 Tetra Hydro Cannabinol - Delta 9 (11) THC - Delta 10 THC - Tetrazepam - TFMPP - THC - THC Carbonsäure COOH - Thebacon - Thebain - Theobromin - THG - Thiofentanyl - Thuja - TMA - Tollkirsche - Tollkraut - Toratex - Tradon - Transtec Pro - Triazolam - Tribulus - Trimepiridin - 2,4,5 Trimethoxyphenylamphetamin - Tropax

 

 

U

 

Upas Baum

 

 

 

V

 

Valium - Veratrin - Versed -  Viagra - Vintylbarbital

 

 

W

 

Wahrsagersalbei - Weidenrinde - Weinraute - Weißer Nieswurz - Weißes Bilsenkraut -  White Willow Bark - Wurmfarn

 

 

X

 

X112T - Xocoatl  

 

 

Y

 

Yaba - Yangonin - Yohimbe - Yohimbin

 

 

Z

 

Zauberpilz - Zolpidem

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Rechtsanwalt

 

Björn Schüller

Konsul Smidt Straße 8 R

28217 Bremen

 

Telefon: 0421 - 40898364

 

Mobil: 0157 - 82773934

 

Fax: 0421 - 167675269

 

Mail: kontakt@strafverteidiger-schueller.de

 

 

Bei Problemen (Ermittlungsverfahren, Hausdurchsuchung, Vorladung zur Vernehmung, U-Haft etc.) mit Polizei, Staatsanwaltschaft, Gericht oder der Fahrerlaubnisbehörde (Führerschein und MPU) nehmen Sie bitte Kontakt auf.

 

Wir werden gemeinsam versuchen, die bestmögliche Lösung zu finden - Einstellung, niedrige Strafe, Strafbefehl oder wenigstens noch Bewährung in Strafsachen und (Wieder-) Erhalt der Fahrerlaubnis im Fahrerlaubnisrecht.

 

Ihr Anwalt und Strafverteidiger aus Bremen - ich übernehme Mandante aus dem ganzen Bundesgebiet, den Schwerpunkt bildet aber Norddeutschland (u.a. Aurich, Bremerhaven, Flensburg, Göttingen, Hamburg, Hannover, Hildesheim, Kiel, Leer, Lübeck, Lüneburg, Magdeburg, Meppen, Nordhorn, Oldenburg, Rostock, Rotenburg, Schwerin, Stade, Verden, Wilhelmshaven und Wolfsburg). Das heißt aber nicht, dass Mandanten aus München, Frankfurt am Main bzw. Oder, Stuttgart, Düsseldorf, Leipzig, Nürnberg, Dresden, Wuppertal, Bielefeld, Mannhein, Bonn, Berlin, Wiesbaden, Augsburg, Osnabrück oder Braunschweig weniger gern gesehen sind...

 

Kommentare: 1579
  • #1579

    Bukem (Dienstag, 10 September 2019 11:30)

    @Mateusz: Es ist so. Eigentlich sollte nach 8 Tagen alles drunter liegen.
    Sollte es aber aus irgendwelchen Gründen nicht so sein und du noch drüber liegen, hast du denen alles für den Entzug deiner Fahrerlaubnis in die Hand gegeben.
    Wie du damit jetzt umgehst, muss ich dir überlassen.

  • #1578

    Mateusz (Montag, 09 September 2019 17:16)

    Ich hab Ihnen gesagt weil die nicht aufgehört haben zu fragen. Ich hatte gesagt das ich vor 8 Tagen zulegt geraucht hatte. Der Polizist hat auch gesagt das es eigentlich nicht dann möglich das mein Blut positiv ist.

  • #1577

    Bukem (Montag, 09 September 2019 16:31)

    @Domenic: die Anordnung eines ärztlichen Gutachtens wäre hier sicher rechtmäßig, da aus Sicht der Führerscheinstelle eben Verdachtsmomente für einen Cannabis Konsum vorliegen.
    Ah, wo ich weiter drüber nachdenke, hast du damals irgendwelche Angaben getätigt, etwa so wie, Cannabis und Alkohol gemeinsam zu konsumieren?
    Das ist eine der Todsünden, die man für die Führerscheinstelle begehen kann, dieser Mischkonsum führt grundsätzlich zum Verlust der Fahrerlaubnis.
    Da du noch gar keine hast, werden für die Ersterteilung die gleichen Maßstäbe angewandt wie für die Neuerteilung. Heisst, ja, die dürfen das aller Voraussicht nach.
    Wenn du das genauer überprüfen lassen möchtest, bitte unter obiger Kontakt Mail an Herrn Schüller wenden

  • #1576

    Domenic (Montag, 09 September 2019 14:28)

    Hallo Herr Schüller, ich schilder Ihnen mal kurz meinen Fall.
    Und zwar wurde ich mit ca 16 Jahren von der Polizei kontrolliert, ich saß vor meinem Roller, weil ich total betrunken war. Sie wollten dann natürlich Ausweiß und Fahrzeugpapiere haben. Dafür musste ich natürlich mein Helmfach öffnen, in dem der Polizist dann ein paar Tütchen Cannabis fand. Ich wurde natürlich mit zur Wache genommen, mir wurde aber KEIN Blut abgenommen.
    Pünktlich zu meinem 18ten Geburtstag habe ich mich dann für den Führerschein angemeldet. Habe auch direkt ein bisschen mehr als 500€ bezahlt und habe alle Theoriestunden absolviert. Als ich dann auf dein weißen Schein wartete, damit ich zur Prüfung kann, erhielt ich dann ein Schreiben vom Straßenverkehrsamt, dass ich doch mal bitte zu einem persönlichen Gespräch vorbei kommen sollte. Dies habe ich natürlich umgehend getan. Angekommen beim Straßenverkehrsamt wurde mir dann mitgeteilt, dass ich erst eine MPU und Drogenscreenings machen müsste, bevor ich den Führerschein machen darf. Ich habe natürlich direkt gefragt warum und weshalb, weil ich ja schließlich nie unter Drogeneinfluss im Strassenverkehr auffällig geworden bin. Der Mitarbeiter sagte mir dann, dass man ja eins und eins zusammen zählen könne und die MPU und die Screenings deshalb anstehen.
    Ich muss dazu sagen, dass ich immer ohne Führerschein gefahren bin, weil der Roller deutlich über 25 km/h gefahren ist. Unter Drogeneinfluss am Steuer wurde ich wie gesagt aber nie erwischt! Und es liegen auch keine Werte vor, weil mir wie gesagt nie jemand Blut abgenommen hat. Jetzt wüsste ich gerne, was ich denn machen kann und wie ich jetzt vorgehen soll, da ich nun endlich meinen Führerschein haben möchte.
    Ich sage schonmal vielen lieben Dank im Vorraus :-)

  • #1575

    Bukem (Montag, 09 September 2019 09:24)

    @Mateusz: Es wird hier darum gehen, ob dein aktiver Thc Wert 1,0ng oder mehr betragen wird.
    Auch bei deinem sehr starken Konsumverhalten sollte der aktive Thc Wert nach maximal drei, evt vier Tagen nach dem letzten Konsum schon drunter liegen. Eigentlich.
    Andere Frage, hast du dort was zu deinem Konsumverhalten ausgesagt?

  • #1574

    Mateusz (Montag, 09 September 2019 08:17)

    Guten Morgen.
    Ich hab leider ein Problem was mich nicht schlafen lässt. Ich wurde am Samstag Abend bei einer VK zu einer UK gebeten. Gesagt, getan
    Positiv auf THC , Blutabnahme. Mein letzter Konsum liegt am besagten Tag 1 komplette Woche Zurück! ( 2 Wochen jeden Tag gekifft 7 Joints ca ) nun zu meiner Frage. Werde ich meinen führerschein verlieren? Oder werden die Werte nach einer Woche sehr gering bzw negativ ausfallen? Ich bedanke mich jetzt schon für jede Hilfreiche Antwort!!!

  • #1573

    Bukem (Samstag, 07 September 2019 14:46)

    @Nil:verstehe ich nicht ganz. Das klingt resigniert. Was ich dir sagen muss ist, wirst du nicht aktiv, wirst du vermutlich die FE verlieren. Wenn du das nicht möchtest und zumindest eine Chance willst, musst du handeln

  • #1572

    Peter (Samstag, 07 September 2019 00:35)

    Vielen Dank für die schnelle Antwort!

    Also vor 9 Jahren bin ich lediglich mit 0,5 Promille am Steuer auffällig geworden. Da ich in der Probezeit war, musste ich nur ein Aufbauseminar machen und keine MPU. Zusätzlich noch Geldstrafe und der Schein war einen Monat weg.

    Ok also falls doch eine Ladung zur MPU wegen der Fahrt von vor 2 Jahren kommen sollte, muss ich ja Abstinenz nachweisen können nehme ich an? Wäre es sinnvoll bereits heute ein Sceening durchzuführen um 6 Monate Abstinenz nachweisen zu können? Könnte ich diesen Abstinenznachweis auch noch in 3 Jahren verwenden (angenommen die Führerscheinstelle meldet sich in 3 Jahren bei mir) oder muss dann ein aktuelles Screening durchgeführt werden. Meines Wissens nach sind die Zeiten, die einem zur Durchführung der MPU gegeben werden, immer recht kurz gefasst, sodass es in der Regel nicht ohne Weiteres möglich ist kurzfristig 6 Monate Abstinenz nachzuweisen.
    Kennen Sie einen Fall in dem nach 2 Jahren noch eine MPU durchgeführt werden musste, obwohl der Betroffene unter 1 ng und Ersttäter war?

    Vielen Dank und viele Grüße

  • #1571

    Nik (Freitag, 06 September 2019 19:23)

    Danke für die Antwort...nur verstehe ich nicht wieso ich mir jetzt schon ein Anwalt schnappen soll und zu einer verkehrspsyhologischeb Betreuung.Wie gesagt ich bin Dauer Konsument gewesen.Ich glaube nicht das die Blut Probe so geringe werte ausspuckt das ich nicht den Führerschein entzogen bekomme oder denken sie nicht ?

    Mit freundlichen Gruß

  • #1570

    Bukem (Freitag, 06 September 2019 19:17)

    @Peter : ich denke, ich da vorsichtig Entwarnung geben. Dennoch weiß man nie, was Führerscheinstellen so veranlassen und man hat ja schon Pferde vor der Apotheke... sehen.
    Sollte da mal was kommen, bitte bescheid sagen.
    Die Anordnung eines ärztlichen Gutachtens bei einem aktiven Thc Wert von unter 1,0ng /ml ist relativ selten und daher unwahrscheinlich. Gelegentlich passiert dies aber halt doch.
    Da es aber keinen Verkehrsverstoß mit 1,0ng oder aktiven Thc gab, wäre das äG leicht zu bestehen. Ein gelegentlicher Konsum etwa einmal die Woche wäre bis zu Zugang der Ladung möglich und unbedenklich.
    Für Maßnahmen der Führerscheinstelle gibt es keine gesetzliche Fristen Regelung, deshalb wäre dies weiter möglich, wenn auch unwahrscheinlich.
    Ob und inwieweit sich die frühere Mpu hier noch auswirken könnte, kann ich nicht sagen. Halt ich, wenn es nur um Alkohol ging, für abwegig, aber ich erinnere gern an die Pferde vor der Apotheke.
    Wenn was kommt, bitte bescheid sagen. Herr Schüller ist bundesweit tätig

  • #1569

    Peter (Freitag, 06 September 2019 17:26)

    Sehr geehrte Herr Schüller,

    vor exakt 2 Jahren wurde ich von der Polizei angehalten und es wurde eine allgemeine Verkehrskontrolle durchgeführt. Ich habe in diesem Zusammenhang einem Urintests zugestimmt. Dieser ist positiv ausgefallen woraufhin mir Blut entnommen wurde.
    Die androhende Ordnungswiedrigkeit wurde eingestellt, da ich unter dem Grenzwert von 1 ng/ml war. ( So hieß es im Schreiben der Polizei. Auf Nachfrage bekam ich die Auskunft, dass mein aktiver Wert bei 0,9 ng lag. Bezüglich des passiven Wertes habe ich keine Auskunft bekommen).

    Bei der Kontrolle tätigte ich eine Aussage, wonach ich am Tag zuvor einen Joint geraucht habe und dies mein zweites mal gewesen ist, dass ich jemals gekifft habe. Seit dem habe ich den Konsum eingestellt.

    Vor etwa 9 Jahren musste ich ein Aufbauseminar besuchen, da ich in der Probezeit mit 0,5 Promille Alkohol im Blut am Steuer erwischt wurde.

    Nun zu meiner Frage:
    Ist es möglich, dass sich die Führerscheinstelle nach nun 2 Jahren noch wegen dem TCH Vorfall bei mir meldet? Wenn ja, droht mir noch der Entzug meiner Fahrerlaubnis, da ich ja beiseite das zweite mal auffällig geworden bin (1. mal Alkohol und 2. mal THC wenn auch in einem Zeitraum von 7 Jahren)? Ist noch mit einer MPU oder der Einhaltung eines äG zu rechnen?

    Vielen lieben Dank im Voraus!

  • #1568

    Bukem (Freitag, 06 September 2019 15:13)

    @ori : dann läuft ein Strafverfahren wegen des Gras Besitzes. Und schon deshalb wird wohl ein äG kommen. Aber ohne Verkehrsverstoß kannst du das recht leicht bestehen.
    Gelegentlicher Konsum einmal die Woche ist zb OK. Merk dir, das immer zeitlich sicher zum fahren zu trennen und lass den Wagen mindestens 72 Stunden stehen. Niemals Alkohol und Thc zusammen konsumieren und niemals andere Drogen.

    @nik : Konsum eingestellt lassen. Und nicht abwarten und Däumchen drehen, sonst jetzt ab zum erfahrenen Anwalt und zusätzlich eine verkehrspsychologische Betreuung suchen.
    Dann hast du eine faire Chance, deine Fahrerlaubnis zu behalten.
    Herr Schüller ist bundesweit tätig. Meld dich bitte am besten per Mail

  • #1567

    Nik (Donnerstag, 05 September 2019 23:39)

    Sehr geehrtes Schueller Team

    Am Dienstag den 03.09.2019 hat die Polizei mich raus gefischt.Allgemeine Verkehrskontrolle..Ich müsse austeihen Zeit Test machen,popille etc ich sollte dann pinkeln was ich nicht Tate(ich wusste ja wird Positiv sein )leider konnte ich die Beamten auch nicht überzeugen so das sie mich aus ihren Anfangsverdacht mit nahmen und Blut angestapft wurde.Ich habe keine Angaben zu meinen Konsumverhalten gemacht,absolut keine.Mir ist aber klar das das Ergebnis positiv sein wird (7 Stunden voher geraucht )und dah. ich dauerkonsument 0,5 g am Tag.Auch über diesen Grenzwert katapultieren werde.
    Im Grunde muss ich mir doch nix vor machen und der Führerschein wird mit den ordnungwidricjleits verfahren von der Führersteinstelle einkassiert mit anschließender Abstinenz,Mpu etc. oder ?
    Ich hab mein Führerschein jetzt 10 Jahre,keine Punkte,paar mal geblitzt aber halt nicht grafierend.Außer damals in meiner Probezeit musste ich wegen zu schnell fahren ein Aufbauseminar machen ist aber jetzt auch 9 Jahre her.

    Danke für Ihre Mühen und der zukünftigen Antwort

  • #1566

    Ori (Donnerstag, 05 September 2019 20:42)

    wurde am Montag den 20.05.19 in einem stehenden Auto von der Polizei kontrolliert worauf sie 0,9g Marihuana gefunden haben. Wurde mit auf die Wache genommen, ein Urintest wurde angeordnet welcher positiv auf THC reagierte und das wars auch schon.

  • #1565

    Bukem (Donnerstag, 05 September 2019 11:00)

    @ori : kenn deinen Fall jetzt nicht wirklich, weil du ihn nicht erzählt hast.
    Sofern kein Cannabis gefunden wurde und kein Strafverfahren läuft, wäre ein screening zumindest sehr unwahrscheinlich. Passiert aber.
    Aber selbst wenn, du hast ja keinen Verkehrsverstoß gehabt, deshalb ist das nicht wild und du kannst bis dahin gelegentlich zumindest weiter konsumieren. Aber nur einmal die Woche.
    Meld dich, wenn du fragen hast

  • #1564

    Ori (Donnerstag, 05 September 2019 09:16)

    Aber ein drugscreening kann ich erwarten Oder?

  • #1563

    Bukem (Mittwoch, 04 September 2019 22:03)

    @ori : das kann ich dir auch nicht erklären, ohne Blutentnahme keine relevanten Daten für ein Verfahren

  • #1562

    Ori (Mittwoch, 04 September 2019 18:44)

    Nur die Sache ist der urintest war positiv

  • #1561

    Bukem (Montag, 02 September 2019 20:14)

    @ori: dann dürfte schon der Urin test nicht angeschlagen haben.
    Eine Blutuntersuchung kostet zig hundert Euro und so soll vermieden werden, dass Vater Staat im Falle eben keines Nachweises auf den Kosten sitzen bleibt

  • #1560

    Ori (Montag, 02 September 2019 17:05)

    Nun ist das in meinem Fall so dass die Polizei zwar einen urintest durchgeführt hat aber keine Blutabnahme vorgenommen. Finde das alles bisschen verwirrend

  • #1559

    Bukem (Montag, 02 September 2019 15:51)

    @ori : weil es zur genauen Prüfung von etwaigen Straftaten und Ordnungswidrigkeiten und späteren Maßnahmen der Führerscheinstelle auf die genauen Werte ankommt.
    Wenn du heute einen joint rauchst, ist das Abbauprodukt Thc Cooh Wochen und evt monatelang nachweisbar.
    Aber wenn du in drei Tagen wieder Auto fahren würdest, wäre aber das aktive Thc schon soweit abgesunken, dass kein strafbares Verhalten mehr vorläge.
    Die Urin und Schweiss Schnelltests der Polizei sind zudem nur ein grobes Indiz und nicht gerichtlich verwertbar

  • #1558

    Ori (Montag, 02 September 2019 13:36)

    inwiefern ist eine Blutabnahme wichtig für die Behörden?

  • #1557

    Bukem (Freitag, 30 August 2019 10:53)

    @Dennis : der Thc Cooh Wert sollte da eigentlich auch genannt sein.
    Konsum komplett eingestellt lassen. Da kommt ein ärztliches Gutachten.
    Um das zu bestehen, solltest du dringend a) eine verkehrspsychologische Betreuung anstreben und b) anwaltliche Hilfe suchen.
    Sonst geht das neuerdings leider sehr sehr oft ins Auge und dir droht im Anschluss eine Mpu, die zu dem Zeitpunkt du auch nicht bestehen kannst.
    Herr Schüller hilft dir hier gerne weiter. Kontakt bitte per obiger Mail

  • #1556

    Dennis (Freitag, 30 August 2019 00:05)

    Hallo zusammen, habe heute mein Bußgeldbescheid bekommen. 2 punkte 700€ und 1 Monat fahrverbot.

    Zur Angabe des wertes steht hier "nur" 1.8 ng/ ml
    Wo bzw wie erfahre ich denn den Thc cooh Gehalt?

    Danke schon einmal

  • #1555

    Bukem (Donnerstag, 22 August 2019 10:57)

    @Elena : ich antworte auch nur für einen Freund, das ist ja ein Zufall
    Strafrechtlich relevant ist wohl der Besitz des Cannabis.
    Wenn Sie wirklich 72 Stunden wartet, ist das ganze auch verwaltungsrechtlich ok.
    Denn dann ist garantiert, dass der wichtige aktive Thc Wert unter dem Richtwert von 1,0ng ist.
    Dann ansonsten läge eine Ordnungswidrigkeit vor, führe man mit 1,0ng oder mehr.
    Eine wirkliche Verkehrsstraftat wäre das eh nicht. Dazu müsste mehr passieren
    Bitte immer 72 Stunden warten, dann ist alles unbedenklich. Trotzdem 8m Fall einer Kontrolle keine Angaben zum Konsumverhalten

  • #1554

    Elena (Donnerstag, 22 August 2019 08:37)

    Sehr geehrter Herr RA Schüller,

    meine Freundin macht sich aktuell einen großen Kopf. Ist es aus strafrechtlicher Sicht bedenklich, wenn sie Freitagsabends (gehen wir einfach mal von jedem Freitagabend im Monat aus), ca. einen halben bis einen ganzen Joint raucht (der zum größeren Teil aus Tabak besteht) und sich dann Montag wieder ins Auto setzt? Würden im Zweifel auch 24 Std ausreichen? Falls es eine Rolle spielt, sie ist körperlich sehr fit und treibt mindestens fünf Tage pro Woche hochintensives Cardiotraining und Krafttraining. Vielen Dank im Voraus!

  • #1553

    Rechtsanwalt Schüller (Sonntag, 11 August 2019 19:43)

    @Verwirrter:

    Es geht darum, dass die Wirkung tatsächtlich verspürt wird oder vorliegt. Ab 1,0 ng/ml THC wird angenommen, dass eine Wirkung vorliegen KANN. Das reicht aus.

    Zuspruch der Grünen? Sie meinen diese behäbige Weltverbesserer Partei mit Verbotswahn? Die einem alles erklären und verbieten wollen? Wer hat den damals die Hanfsamen verboten? Und wer hat den die Ethnobotanik Welle abgewürgt durch Kriminalisierung von Kawa Kawa usw? Na? Wer saß da Ende der 90er fett im Bundestag?

    Ganz ehrlich: Schreiben Sie hier nichts über diese Salonbolschewiki. Ich will weder von denen noch von anderen Schlechtschwätzern gleich welcher politischer Couleur hier irgendwas lesen. Das ist genauso ein Lobbyisten Verein wie die anderen Parteien auch. Und ich denke, dass Sie mit der Kifferei aufhören sollten, wenn Sie glauben, dass sich durch die etwas ändert. Die sind mir genauso sympathisch wie die Freaks von der AFD. Im Wesenskern der gleich deutsche Schlaumeier. Nur mit unterschiedlich farbigen Klamotten an. Die einen wähnen sich als Herrenmenschen, die anderen verhalten sich moralisch herrenmenschlich erhaben. Bei beiden Lagern kommt mir das Essen wieder hoch, wenn ich diese Fratzen sehe. Also fabulieren Sie hier nichts Legalisierung mit Hilfe der Grünen. Der typische grüne Weg führt vom Plenarsaal in die chemische Industrie, siehe Matthias Berninger als ehemaliger sog. "Spitzenpolitiker" und jetzigem Cheflobbyist von Monsanto, der sich dafür verantwortlich zeichnet, dass Glyphosat am Markt bleibt. Bei einem solcher Verhalten fehlen mir jegliche Worte. Unwählbare Partei mit Luxusklientel.

  • #1552

    Bukem (Freitag, 09 August 2019 12:01)

    @David :dachte, ich hätte schon den anderen Eintrag von dir beantwortet, da war aber eben nix.
    Ja, kann man behaupten, aber dh nicht, dass es einem auch abgenommen wird.
    Konsum unbedingt eingestellt lassen.
    Muss dir auch wg einer geänderten Rechtsprechung anraten, dass von Herrn Schüller abklären und betreuen zu lassen.
    Ohne genaue Akteneinsicht geht ein äG häufig ins Auge und dann wärst Du recht abgeschmiert. Blindflug ist gefährlich.
    Dazu gibt es eben Anwälte

    @Verwirrter :persönliche Ansichten sind insoweit leider irrelevant.
    12 oder weniger Stunden nach dem Konsum sich hinter das Steuer zu setzen, ist mE schlicht wahnsinnig gefährlich und verantwortungslos.
    Hat nichts mit Schikane und Abzocken zu tun.
    Herr Schüller empfiehlt übrigens eine Wartezeit von 72 Stunden und mehr.
    Cannabis wird eben immer stärker.
    Sollte unter Thc Einfluß ein Unfall verursacht werden, entfällt übrigens die Leistungspflicht der Kfz Haftpflichtversicherung. Stichwort Körperschaften, Ersatz der Heilungskosten und lebenslange Verletztenrente und Verdienstausfall.
    Dann hat man nicht nur eine fremde Existenz, sondern gleich die eigene mit versenkt.

  • #1551

    Verwirrter (Freitag, 09 August 2019 00:05)

    Irgenwie liest man sehr häufig Werte von 1,7 ng/ml aktiv, in Verbindung mit "am Vorabend den letzen geraucht"...

    Ich würde mich durchaus als vernünftigen,zuverlässigen Mensch in allen Beziehungen beschreiben.
    Was ich einfach nicht verstehen kann, wie man von fehlendem Trennungsvermögen reden kann, wenn am Vorabend ein leichter Dübel geraucht wurde. Nach 8 Std. Schlaf und ca. 12 Std bis zur nächsten Fahrt, kann ich definitv keine Ausfallerscheinungen oder Auffälligkeiten bei mir feststellen.
    Ich rauche seit 15 Jahren und weder meine Frau noch mein Freundes/Bekanntenkreis weiß davon was, bzw. es hat noch nie jemand Auffälligkeiten feststellen können und mich darauf angesprochen.

    Würde ich in eine Kontrolle geraten, wäre sehr wahrscheinlich der Lappen weg-> aufgrund von Blutwerten im ng/ml Bereich. Geht mir einfach nicht in den Kopf.

    Ich hoffe wirklich, dass durch den steigenden Zuspruch der Grünen, hier mal Bewegung ins Spiel kommt.

    Ist denn gesetzestechnisch in näherer Zukunft etwas geplant, wovon Sie etwas gehört haben Herr Schüller?

  • #1550

    David83 (Donnerstag, 08 August 2019 15:01)

    Hallo habe eine Frage wurde positiv auf thc getestet mittlerweile sind die Werte bekannt 1,7 aktiv thc und 17 thc cooh.
    Kann man bei diesen Werten auf probierkonsum plädieren in Baden-Württemberg
    Keine Aussagen gemacht zum Konsum nix dabei gehabt.Konsum sofort eingestellt. Das mit 500 Euro Bußgeld und Punkte + 1 monat Fahrverbot verstehe ich
    Noch was vergessen nie auffällig gewesen und noch in der Probezeit lg David83

  • #1549

    Bukem (Mittwoch, 07 August 2019 09:39)

    @Susanne :die Werte liegen aber noch nicht vor?
    Sollte der aktive Thc Wert unter 1,0 ng sein, ist alles halb so wild. Sollte er drüber sein, droht wegen der leider sehr detaillierten Angaben zum Konsumverhalten der Verlust der FE.
    Wenn der Erhalt der Fahrerlaubnis beruflich oder sonst wichtig ist, bitte jetzt nicht abwarten, sondern aktiv vorgehen.
    Das geht aber nur mit jemandem wie Herrn Schüller.
    Er ist bundesweit tätig, ich denke, Ihr werdet kaum jemanden kompetenteres finden.
    Kontaktdaten stehen oben, bitte gleich eine Mail schreiben

  • #1548

    Bukem (Mittwoch, 07 August 2019 09:32)

    @Bochholter : Es kommt alles sehr drauf an. Zu Einzelheiten ihres Versicherungsvertrags kann man ohne genaue Kenntnis der jeweiligen und teils höchst unterschiedlichen Versicherungsvertragsbedingungen gar nichts sagen.
    Auch inhaltlich kommt es sehr drauf an, das Cannabis ist jetzt ärztlich verordnet?
    Kann ihnen nur ganz dringend raten, Herrn Schüller zu beauftragen, dann kann man konkret die einzelnen Felder abarbeiten. Dazu gibt es schließlich Rechtsanwälte

  • #1547

    Bocholter (Dienstag, 06 August 2019 12:42)

    Guten Tag,
    Ohne lange um den brei herum zu reden. Bin Anfang Januar aus dem Verkehr gezogen worden. Werte lagen bei 10ng/ml aktiv und 1,3 ng/ml passiv. Nun wurde ein ärztliches Gutachten angeordnet, mit dem Zweifel an fehlendem Trennungsvermögen. Mittlerweile bin ich Cannabispatienten (leide unter Phantomschmerzen nach einem Arbeitsunfall vor 5 Jahren). Ich nehme die Medizin nicht täglich und in geringer Menge (0.2g je Einheit / 1 bis 3 x die Woche) als Einschlafhilfe ein. Sollte ich dem Gutachter davon erzählen, oder reite ich mich damit indirekt in noch größere Schwierigkeiten? Zum Tatzeitpunkt war ich noch ohne Rezept.
    Des weiteren würde es mich interessieren ob eine Verkehrsrechtsschutzversicherung in diesem Fall an meiner Seite stehen würde, oder können die sich bei Drogenangelegenheiten ausklinken, da fahrlässig gehandelt wurde?

    MfG
    Bocholter

  • #1546

    susanne (Montag, 05 August 2019 22:30)

    "Von äußerster Wichtigkeit ist, dass ihr im Falle einer Kontrolle KEINE Aussagen macht zu den Fragen, wann das letzte mal geraucht wurde und wieviel überhaupt so. Sehr beliebte Fangfrage bei den Cops ist "Gerade oder gestern geraucht?" Reflexartig sagt man dann gestern und ist damit den Lappen los (...)"

    Sehr geehrter Herr RA Schüller,

    genau diesen Fehler hat mein Mann ua. gemacht, allerdings verstehe ich den Satz trotzdem nicht ganz. Er wurde an einem Sonntagabend kontrolliert und hatte am Abend zuvor etwas geraucht. Ist er den FS auch los wenn der aktive Wert unter ein ng liegt?

    Genau ist folgendes passiert (bitte nicht schimpfen, er hat an Fehlern so ziemlich nichts ausgelassen):

    Mein Mann ist am Sonntagabend aufgefallen, weil er auf dem Heimweg aus der Sauna eine rote Ampel überfahren hat. Auf der Suche nach den Dokumenten wurde die Polizei auf 3g Cannbis aufmerksam. Er hat Urin und Blut abgegeben und wahrheitsgemäss berichetet dass er am Abend zuvor geraucht hat. Die Polzei hat ihn nach den Uuntersuchungen nach Hause gebracht und die Wohnung durchsucht (negativ, also mein Mann hat nichts zu Hause). Der Führerschein wurde ihm gelassen. Er konsumiert 0 bis 3x monatlich und hat angegeben 2-3 Mal im Jahr. Keinerlei Vorgeschichten.

    - wie wird es jetzt weiter gehen, was kommt auf uns zu?
    - wir haben eine Versicherung für Verkehrsrecht, könnte ein eventuelles Mandat von der Versichrung übernommen werden?

    Herzliche Grüße und vielen Dank,
    Susanne

  • #1545

    Bukem (Samstag, 03 August 2019 12:10)

    @joggel: klassische Juristenantwort, es kommt ganz drauf an. Idealerweise lässt es der kluge Cannabis Konsument gar nicht erst zu einem Thc Verstoss im Straßenverkehr beim Fahrzeug führen kommen.
    Immer wenn so ein Verstoss mit 1,0 oder mehr ng /ml im Blut vorliegt, folgen weitere Maßnahmen der Führerscheinstelle. Dort kommt es dann drauf, was in der Akte steht, was man zb der Polizei ggü für Angaben getätigt hat oder was im Gutachten sagt.
    Auf deine konkrete Frage, du hast da im Zweifel eine grosse Unsicherheit, wenn du ohne anwaltliche Hilfe ins äG gehst.
    Vorschlag, lies dich auf der Homepage mal in Ruhe ein und melde dich bei Bedarf gerne wieder.
    Das sollte schon mal weiterhelfen

    @Verwirrter : das selbe gilt eigentlich auch für dich.
    Thc Konsum und Auto fahren geht halt eben nur sehr eingeschränkt.
    Wenn dich das jetzt schon so beschäftigt, lass das Rauchen einfach sein. Klingt nach klassischer Kiffer Paranoia nach zuviel Konsum.
    Konsum geht nur bei zeitlich sicherer Trennung zum Fahrzeug führen. Immer mindestens 72 Stunden warten, damit der aktive Thc Wert unter 1,0ng sinken kann. Konsum geht dann nur ein bis maximal zwei mal die Woche.
    So sieht es aus.
    Kommt es zum Thc Verstoss, folgt im Zweifel später ein äG, was du ohne anwaltliche Betreuung und zusätzlich verkehrspsychologische gerade durch die Rechtsprechung nicht bestehen wirst.
    Rauch mal weniger, trenn richtig und entspannt dich.
    Und lies dich bitte hier durch die Homepage, dazu ist sie ja da

  • #1544

    Joggel (Samstag, 03 August 2019 10:58)

    Hallo,

    wird man als Ersttäter angehalten und positiv getestet, stellt danach den Konsum dauerhaft und komplett ein -> hat man dann mehr wie das 1 monatige Fahrverbot zu befürchten (nach dem neuen Urteil?)

    Danke

  • #1543

    Verwirrter (Samstag, 03 August 2019 10:09)

    Hallo und vielen Dank für Eure Hilfe!

    - Gibt es eine Möglichkeit präventiv ein Gutachten einzuholen, um ein Nachweis zu bekommen, dass man geistig in der Lage ist zwischen Konsum und Fahren zu trennen?

    Im Endeffekt muss man ja bei jeder Kontrolle zittern, ob die Werte im Soll-Bereich liegen.

    Wie kann ich vor Fahrtantritt überprüfen ob mein aktiver Wert unterhalb der 1ng Grenze liegt?
    Rein die zeitliche Vorgabe ist doch ein sehr schwammiger Parameter.

    Für mich wäre eine sofortige Entziehung der Fahrerlaubnis eine berufliche Katastrophe.

    Mein jetziger Stand nach unzähligen Recherchen ist:

    Komme ich in eine Kontrolle und es wird ein erster Verstoß wegen fehlendem Trennvermögen festgestellt (sprich aktiv >1ng und passiv >50 ng -> Verliere ich nach aktueller Rechtsprechung nicht direkt den Führerschein. Die Behörde muss ein ÄG oder eine MPU anfordern und erst wenn ich diese nicht bestehe, kommt es zum Entzug der FE.

    Können Sie das so bestätigen?

    Einen Montat den Lappen abgeben bekommt man ja noch geregelt, aber 1 Jahr Verlust der FE um ein Trennvermögen nachzuweisen wäre eine Katastrophe.

  • #1542

    Bukem (Freitag, 26 Juli 2019 14:09)

    @Snup :für Maßnahmen der Führerscheinstelle gibt es leider keine Fristen, dh, da wird im Zweifel noch eine ladung zum äG kommen.
    Du bist gottseidank eben nicht unter Thc Einfluß gefahren, das rettet.
    Ein gelegentlicher Konsum etwa einmal pro Woche ist weiter ok. Wenn die Ladung gekommen ist, bitte nicht mehr.
    Es geht hier um die richtige zeitliche Trennung zwischen Konsum und Fahrzeugführen. Immer mindestens 72 Stunden warten, bevor du fährst.
    Gleichzeitig merken, nie Alkohol und Thc gleichzeitig zu konsumieren und natürlich nie andere Drogen.

  • #1541

    Snup (Freitag, 26 Juli 2019 11:25)

    Guten Tag,
    bei mir wurde vor ca 5 Monaten eine Verkehrskontrolle durchgeführt und bei dieser wurde ein Joint im Auto gefunden. Der Drogenschnelltest war negativ. Anzeige habe ich mittlerweile bekommen und ist auch schon wieder fallen gelassen worden, nun meine eigentlich Frage:
    Mir wurde gesagt, dass von der Führerscheinstelle noch ein unangekündigter Drogentest folgen wird. Ich warte nun seit 5 Monaten auf diesen Test, kommt da wirklich noch was oder ist das nur Panik mache?
    (Bin noch Fahranfänger, desweiteren habe ich mich verquatscht und sagte, dass ich gaaanz selten mal komsumiere)
    MfG und Vielen Dank, Snup

  • #1540

    Bukem (Mittwoch, 24 Juli 2019 15:47)

    @xolo :vor allem, dass du damit grad aktiv unter Thc Einfluß stehst und eben nicht fahren darfst. Lies hier mal quer

    https://www.strafverteidiger-schueller.de/schwerpunkte/drogen-und-verhaltens-know-how/nachweiszeiten-von-cannabis-thc-im-urin-und-blut/

  • #1539

    Xolo. (Mittwoch, 24 Juli 2019 15:03)

    Was sagt ein aktiver wert bei einem Bluttest von 3,5 ng/mal thc aus? Vor allem über das Konsumverhalten oder wann das letzte mal geraucht wurde?

  • #1538

    Bukem (Samstag, 20 Juli 2019 08:50)

    @Don:nein, nur wenn der aktive Thc Wert 1,0 oder mehr ng/ml überschreiten sollte, liegt ei e Ordnungswidrigkeit vor, die das Fahrverbot, Punkte und Bußgeld nach sich zieht.
    Davon losgelöst, kommt später die FSST wg der Überprüfung der Fahreignung.
    Aber das von dir beschriebene Konsumverhalten ist leider eher unschmoof. Gelegentlich, also 1 oder 2 x die Woche, konsumieren, ist auch für die FSST OK, solange du das zeitlich sicher zum Fahrzeug führen trennen kannst. Freitag rauchen, erst Montag oder Dienstag fahren ist ok.

  • #1537

    Don (Donnerstag, 18 Juli 2019 21:00)

    Schönen guten Tag und ein Lob für Ihre Arbeit.

    Ich bin durch die verschiedenen Fälle und Darstellungen etwas verwirrt.

    Folgender Fall.

    Routine Polizeikontrolle, regelmäßiger Cannabis Konsument (1 leichte Tüte pro Tag). Freundlicher Umgang mit den Beamten aber nur das notwendige gesagt, Schnelltest aus
    Prinzip abgelehnt -> Blutkontrolle. Keine Auffälligkeiten wie Fahrfehler, rote Augen, zugemülltes Auto,Laberflash etc. Fahrer trinkt nie Alkohol oder sonstiges außer THC.Sauberes Erscheinungsbild. Keine bisherigen Auffälligkeiten/Straftaten.

    1) Fall 1 : Ergebnis aktiver Wert > 1ng aktives THC
    2) Fall 2 : Ergebnis < 1ng aktives THC

    Gehe ich in beiden Fällen recht der Annahme davon aus, das es zu folgender Strafe als Ersttäter kommt :

    - Geldstrafe
    - 1 monatiges Fahrverbot
    Ist in diesem Fall mit weiteren Konsequenzen zu rechnen?

    Bei Werten > 1ng aktives THC zusätzlich ärztliches Gutachten oder MPU im Nachgang durch die Führerscheinstelle

    Vieln Dank für Ihre Anwort

  • #1536

    Bukem (Dienstag, 16 Juli 2019 15:16)

    @Bilal:die Frage kann ich mit letzter Sicherheit nicht beantworten, da jeder Mensch einen unterschiedlich stark ausgeprägten Stoffwechsel hat.
    Über welchen Zeitraum haben Sie denn die 1 gr konsumiert und wielang genau sind Sie jetzt sauber.
    Je stärker das Konsummuster, also Dauer, Häufigkeit, Menge und vor allem Wirkstoffgehalt, desto länger die Nachweisbarkeit.
    Bei Dauerkonsum Enten, die täglich sogar mehrfach konsumieren, kann der Thc Cooh Nachweis in Blut und Urin auch deutlich länger als drei Monate betragen.
    Muss es aber nicht.
    Wenn der Job dran hängt, würde ich an Ihrer Stelle direkt Kontakt mit Herrn Schüller aufnehmen. Mail steht oben

  • #1535

    Bilal (Dienstag, 16 Juli 2019 14:47)

    Guten Tag ,
    Ich habe seit 4 Monaten aufgehört zu kiffen und wollte fragen ob ich mir 100% sicher sein kann das ich clean bin ( davor habe ich jeden Tag ca.1 Gramm konsumiert) ich habe mich bei der Polizei beworben und bald findet ein Drogentest statt das ist auch der Grund wieso ich komplett aufgehört habe zu konsumieren . Außerdem wollte ich wissen ob ich jetzt bedenkenlos Auto fahren kann. ( ich muss eine blutabnahme und einen Urintest machen )
    Ich bedanke mich für jede Antwort

  • #1534

    Bukem (Dienstag, 16 Juli 2019 13:23)

    @Mary:das hängt davon ab, was Sie konkret dort versichert haben. In vielen Tarifen besteht nur für bestimmte Gebiete wie Miet - oder Arbeitsrecht der Deckungsschutz. Und selbst wenn Strafrecht versichert sein sollte, sind oft bestimmte Delikte, die nur mit einer bestimmten Absicht begangen werden können, nicht versichert.
    Das variiert zwischen den verschiedenen Anbietern sehr stark. Am besten rufen Sie Ihre Versicherung an und fragen dort nach

  • #1533

    Mary (Dienstag, 16 Juli 2019 11:48)

    Hallo Herr Bukem,

    vielen Dank für Ihre Antwort. Ich werde mich bei Herrn Schüller melden.

    Wie meinen Sie das mit der Aussage „Frage dürfte sein ob die Rechtsschutzversicherung hier überhaupt eintrittspflichtig wäre“?

    Ich kenne mich damit leider nicht so aus.

    Vielen Dank im Voraus.

  • #1532

    Bukem (Sonntag, 14 Juli 2019 19:43)

    @Torsten hab schon den anderen Eintrag beantwortet

  • #1531

    Torsten (Sonntag, 14 Juli 2019 14:45)

    Hallo Herr Schüller,

    2012 wurde mir die FE aufgrund einer Trunkenheitsfahrt mit Unfall abgenommen.
    2014 die FE nach positiver MPU wiederbekommen.

    Vorgestern wurde ich als Beifahrer mit 1,5g Gras erwischt (war mit Freunden auf den Weg in den Urlaub)
    Ich rauche die letzten Jahre maximal 1x in zwei Monate einen Joint.

    Da ich schonmal vor Jahren auffällig war, muss ich mit einer MPU rechnen?

    Danke vorab.

  • #1530

    Ingo (Samstag, 13 Juli 2019 17:21)

    @Rechtsanwalt Schüller
    Ich poste hier mal den Wortlaut des Gutachtens.

    "Trotz der bisherigen Auffäligkeit ist NICHT zu erwarten, das Her ...... auch künftig Nicht zwischen einem möglicherweise die Fahrsicherheit beeinträchtigendn Cannabiskonsum und dem Fahren trennen wird.
    Beinträchtigungen, die das sichere führen eins Kfz. in Frage stellen würden, liegen nicht vor."

    Also: Es ist zu erwarten, das er trennt !! Glückwunsch !!