Rechtsanwalt und Strafverteidiger

 

Björn Schüller

Altenwall 14

28195 Bremen

 

Telefon: 0421-16767526

 

Mobil: 0157 - 37042691

 

Fax: 0421 - 167675269

 

Mail: kontakt@strafverteidiger-schueller.de

 

Termine nur nach Vereinbarung!

Rechtsanwalt Björn Schüller aus Bremen

 

Ihr Ansprechpartner rund um das Betäubungsmittelrecht, das Strafrecht und das Verkehrsrecht.

 

"Es gibt keine harten oder weichen Drogen. Es gibt nur harte oder weiche Konsummuster."

 

Wenn Sie Ärger mit Polizei, Staatsanwaltschaft und dem Gericht wegen Betäubungsmitteln haben, stehe ich Ihnen kompetent und ohne Vorurteile zur Seite.  Sie haben eine andere Straftat begangen und brauchen Hilfe? Dann machen Sie von Ihrem Schweigerecht Gebrauch und vereinbaren einen Termin mit mir.

 

Ich vertrete Sie gegenüber allen deutschen Gerichten und Staatsanwaltschaften auf sämtlichen Gebieten des Strafrechts sowie des Ordnungswidrigkeitenrechts und Verwaltungsrechts.

 

Sie haben Probleme mit Ihrer Fahrerlaubnis (Punkte/Alkohol/Drogen)?

 

Verweigern Sie jede Aussage gegenüber der Polizei und melden Sie sich umgehend bei mir!

 

WICHTIG:

 

Zur Vermeidung immer wieder vorkommender schwerer Fehler bei polizeilichen Verkehrskontrollen wegen Drogen und bei Hausdurchsuchungen bitte diese Formulare ausdrucken und für den Ernstfall griffbereit im Auto und in Haus/Wohnung zurecht legen. Die Formulare sind von der Polizei auszufüllen, es geht in erster Linie darum, dass dokumentiert wird, dass Sie die Aussage verweigern und keine "freiwilligen" Fehler machen.

 

 

Drogen im Straßenverkehrsrecht

 

Unterschiedliche Behandlung von Drogen und Alkohol (Verletzung des Gleichheitsgrundsatzes, Art. 3 Abs. I GG?)

 

Die "weiche" Droge Cannabis und die "harten" Drogen (u.a. Amphetamin, MDMA, Speed, Morphin, Heroin, Kokain, Crack, Freebase) - und die Substitutionsmittel Methadon, Polamidon, Buprenorphin, Kodein, Dihydrocodein, Levacetylmethadol und retardierte Morphine

 

 

Strafrecht und Ordnungswidrigkeitenrecht:

 

Der Straftatbestand des § 316 Abs. I StGB (u.a. Nachweis der Fahruntüchtigkeit und der Rechtsfolgen)

 

Der Tatbestand der Ordnungswidrigkeit nach § 24 a Abs.2 StVG (u.a. Rechtsfehler der Bußgeldbehörde, Begriff der "Wirkung", Fragen zu Vorsatz oder Fahrlässigkeit

 

Strafrechtliche Folgen für die Fahrerlaubnis (u.a. Sicherstellung und Beschlagnahme des Führerscheins, Vorläufiger Entzug der Fahrerlaubnis nach  § 111 a StPO, Entzug der Fahrerlaubnis nach § 69 Abs. I StGB, Verkürzung der Maßregel nach § 69 a Abs. 7 StGB, Fahrverbot nach § 44 StGB, Entzug der Fahrerlaubnis wegen Drogendelikten)

 

 

Verwaltungsrechtliche Maßnahmen:

 

Ärztliches Gutachten beim Verdacht auf Konsum harter Drogen

 

Ärztliches Gutachten beim Verdacht auf Konsum von Cannabis

 

Ärztliches Gutachten beim bloßen Besitz von Betäubungsmitteln (BtM) mit und ohne Bezug zur Teilnahme am Straßenverkehr

 

Rechtsgrundlagen für den verwaltungsrechtlichen Entzug der Fahrerlaubnis

 

Fahreignung bei nachgewiesenen Konsum von Cannabis

 

Fahreignung bei nachgewiesenen gelegentlichen Konsum von Cannabis und mangelnden Trennen zwischen Konsum und dem Führen eines KFZ

 

Konsum von Ectasy und Kokain

 

Anordnung einer MPU

 

Anordnung eines ärztlichen Gutachtens

 

Abhängigkeit von BtM

 

Anordnung der sofortigen Vollziehung

 

Wiedererteilung der Fahrerlaubnis (u.a. Probleme mit dem Nachweis der Abstinenzzeit)

 

 

Fahrerlaubnisrecht im weiteren Sinne

 

MPU Bestehen - Hilfe zur Selbsthilfe. PDF-Skript zum Download, alle Anlassgruppen (Drogen, Alkohol, Punkte) - über 100 Seiten Kompaktwissen

 

Haaranalyse kein sicherer Beweis für THC Konsum. Möglichkeit der externen Kontamination mit THC COOH erstmals wissenschaftlich bewiesen - das "Aus" für die Haarproben?

 

 

Alkohol am Steuer - Begleitetes Fahren ab 17 - Beweislast im Fahrerlaubnisrecht - Cannabis und Fahreignung -  Personenbeförderungsschein und Drogen - Das neue Punktesystem - Fahrerlaubnis auf Probe - MPU - Neuerteilung Fahrerlaubnis - Kosten einer MPU - Kursempfehlung nach MPU - Fahrverbot und Entziehung der Fahrerlaubnis - neues Punkte System - Rechtsschutzversicherung und Fahrerlaubnis - EU Führerschein / Fahrerlaubnis - Eignung,  bedingte Eignung, Ungeeignetheit und Befähigung -

Untersuchungsanläße für die MPU - Entzug der Fahrerlaubnis durch den Strafrichter nach § 69 StGB - Eignungszweifel bei Alkoholproblematik - Die richtige Vorbereitung auf die MPU, was ist wichtig? - MPU bestehen bei gelegentlichen Cannabis Konsum und fehlenden Trennungsvermögen - Generelle Hauptfehlerquellen bei der MPU (alle Anlässe) - MPU Verjährungsfrist / Fahrerlaubnis zurück nach 15 Jahren auch ohne Gutachten? - Das Obergutachten im Fahrerlaubnisrecht

 

 

 

- Allgemeines Strafrecht -

 

Delikte gegen das Leben und die körperliche Unversehrtheit

 

Totschlag - Mord - Tötung auf Verlangen - Schwangerschaftsabbruch - Aussetzung - Fahrlässige Tötung - Körperverletzung - Gefährliche Körperverletzung - Schwere Körperverletzung - Körperverletzung mit Todesfolge - Körperverletzung im Amt - Beteiligung an einer Schägerei -

 

 

Eigentums- und Vermögensdelikte

 

Diebstahl - Diebstahl mit Waffen - Bandendiebstahl - Wohnungseinbruchsdiebstahl - Schwerer Bandendiebstahl - Unterschlagung - Betrug - Computerbetrug - Versicherungsmißbrauch - Erschleichen von Leistungen - Untreue - Scheck- und Kreditkartenmissbrauch - Hehlerei - Geldwäsche -

 

 

Raub und raubähnliche Delikte

 

Raub - Schwerer Raub - Räuberische Erpressung - Räuberischer Diebstahl - Raub mit Todesfolge - Räuberischer angriff auf Kraftfahrer - Erpresserischer Menschenraub - Geiselnahme -

 

 

Straßenverkehrsdelikte


Gefährlicher Eingriff in den Straßenverkehr - Gefährdung des Straßenverkehrs - Trunkenheit im Verkehr - Unerlaubtes Entfernen vom Unfallort - Vollrausch - Unterlassene Hilfeleistung -

 

 

Sonstige Delikte

 

Sachbeschädigung - Brandstiftung - Urkundendelikte - Geldfälschung - Freiheitsdelikte - Delikte gegen die Staatsgewalt und die öffentliche Ordnung - Eigennutzdelikte - Aussagedelikte - Begünstigung, Strafvereitelung, Falsche Verdächtigung und Vortäuschen einer Straftat - Beleidigungsdelikte - Indeskretionsdelikte - Korruptionsdelikte -

 

 

- Betäubungsmittel und Recht -

 

 

Grundwissen zu Betäubungsmitteln und Recht

 

Basics Cannabis - Geschichte, Grundbegriffe, Wirkungen, Strafbarkeiten, Cannabis und Grundrechte, Recht auf Rausch, Statistiken uvm - ein Überblick

 

Amphetamine - die wichtigsten Fakten über Speed, Crystal, MDMA, MDA, MDE - Geschichte, Wirkungen und rechtliche Fragen

 

Kokain und Crack: Alles was man wissen muss...Geschichte, Botanik, Wirkungen und rechtliche Fragen

 

Opium Produkte und Opioide: Wissenswertes über Heroin, Codein und Co.

 

Alkylindolgruppe: Über LSD, DMT, Psycolibin, Ayahuasca - Psilos, Lianen, Pappen und mehr

 

Naturdrogen und pflanzliche Gifte: Von Alraune, Stechapfel, Bilsenkraut, Strychnin u.v.m. - Wirkungen und rechtliche Fragen

 

Drogen und Straßenverkehr - eine Zusammenfassung (Grenzwerte, Ordnungswidrigkeiten, Straftaten, Fahrerlaubnisentzug uvm.)

 

Wie verhalten Sie sich richtig, wenn Sie eine Vorladung von der Polizei, der Zollfahndung oder Steuerfahndung erhalten? Hingehen oder absagen?

 

Knastvermeidungsstrategien: Was sollten Sie als Grower, Dealer oder Konsument beachten, wenn Sie nicht ins Gefängnis wollen?

 

Körperliche Untersuchung, Blutprobe, DNA Analyse: Zu den §§ 81 a,e,f,g StPO: Genetische Fingerabdrücke, den Blick in Körperöffnungen und mehr

 

Welche Strafe gibt es wofür?

 

Big Brother is watching you

 

Erklärung der Mengenbegriffe 

 

BtM der Anlage I des BtMG (Cannabis und Co.) 

 

BtM der Anlage II des BtMG 

 

BtM der Anlage III des BtMG 

 

Die "geringe Menge" gängiger Betäubungsmittel wie Cannabis, MDMA, Kokain, Speed und Heroin

 

Die "nicht geringe Menge" gängiger Betäubungsmittel

 

Growerkollektiv als Bande (5 Jahre Mindeststrafe drohen) 

 

Über Waffen und gefährliche Werkzeuge 

 

Der weit ausgelegte Begriff des Handeltreibens 

 

Die Kronzeugenregelung des § 31 BtMG 

 

So erhalte ich bei einer MPU den Führerschein zurück 

 

Betäubungsmittel in der Szenesprache

 

Cannabis zur Schmerzreduzierung und der rechtfertigende Notstand, § 34 StGB

 

Ich bin mit THC im Verkehr auffällig geworden...was hat es mit § 24 a StVG auf sich?

 

Ärztliches Gutachten beim bloßen Besitz von Betäubungsmitteln wie Cannabis - wann ist dieses gerechtfertigt?

 

Nachweiszeit von Cannabis in Blut und Urin - wie lange sind THC und THC-COOH nachweisbar? Wie wirken sich diese Abbauwerte auf die Fahrerlaubnis aus?  Fahrerlaubnisentzug trotz Fahrverbot von einem Monat nach § 24 a StVG - geht das?

 

Ärztliches Gutachten wegen Cannabis am Steuer: Über die 6 Stunden Regel und den damit zusammenhängenden Probierkonsum als Schlüssel zur positiven Begutachtung

 

Die Haaranalyse auf Drogen: Wie schnell wächst das Haar, was lagert sich wielange ein uvm.

 

Wann ist die Argumentation mit einem experimentellen Konsum von Cannabis im Fahrerlaubnisrecht "gerichtsfesst" - also hinreichend glaubhaft?

 

Die Maastricht Studien und die Argumentation im Fahrerlaubnisverfahren: THC Abbau aus wissenschaftlicher Sicht bei Probierkonsum - die 6 Stunden Regel

 

Erhebliche unterschiedliche Werte bei verschiedenen THC-COOH Varianten (frei und gesamt), längere Nachweiszeit von THC durch Rückdiffusion des aktiven THC´s im Fettgewebe also die fahrerlaubnisrechtliche "Diätfalle", der Cannabis-Influence Factor (CIF) und der Kreatininwerte

 

Strafzumessungserwägungen

 

Verminderte Schuldfähigkeit aufgrund BtM-Abhängigkeit oder: Wie breit muss ich sein, um nicht die volle Strafe zu kriegen - reicht schon die Angst vor Entzugserscheinungen?

 

Bei kleineren BtM Delikten: Freiheitsstrafe als letztes Mittel - vorrangig Einstellung oder Geldstrafe

 

Jugendstrafe - Über schädliche Neigungen...wann haben Personen unter 21 Jahren mit Freiheitsstrafen zu rechnen?

 

 

Straftatbestände im Betäubungsmittelrecht


Gesetzliche Grundlagen - Gesetzeszweck - Eigenkonsum - Tötungsdelikte - Handeltreiben - weitere Umsatzdelikte - Sonstiges Inverkehrbringen - Besitz - Grenzüberschreitender Betäubungsmittelverkehr - weitere Straftaten im BtMG - Verschreibung/Substitution - Umgang mit BtM-Imitaten -

 

 

Betäubungsmittel in anderen Rechtsgebieten


Arbeitsrecht - Berufsrecht (Ärzte, Soldaten) - Beamtenrecht - Familienrecht - Gewerberecht - Miet-/Wohungsrecht - Sozialrecht - Sraßenverkehrs- und Ordnungswidrigkeitenstrafrecht - Verkehrsverwaltungsrecht (MPU) - Ausländerrecht - Polizeirecht -

 

 

Straftaten nach dem Gefahrstoffüberwachungsgesetz

 

Strafvorschriften und Stoffe

 

 

Verdeckte Ermittlungsmethoden, Durchsuchung und Beschlagnahme

 

Überwachung der Telekommunikation - Datenerhebung - Akustische Wohnraumüberwachung - Einsatz technischer Mittel außerhalb der Wohnung - Verdeckte Ermittler, Vertrauenspersonen und Lockspitzel - Durchsuchung und Beschlagnahme -

 

 

Rehabilitation


Notwendigkeit einer Behandlung - Unterbringung in einer Entziehungsanstalt - Zurückstellung nach § 35 BtMG - Abbruch der Behandlung und Widerruf der Zurückstellung - Anrechnung - Beendigung der Behandlung - Absehen von Verfolgung -

 

Mengenbegriffe


Geringe Menge - Normale Menge - Nicht geringe Menge (Heroin, Morphin, Kokain, LSD, Cannabisprodukte - Amphetamin - Ectasy u.a.) - Feststellung der Wirkstoffkonzentration - Minderschwere Fälle - Strafschärfung bei normalen Mengen - Nicht geringe Menge und Mittäterschaft -

 

Drogen  und Straßenverkehr:

 
Strafbarkeit des Führens eines Fahrzeugs und Einfluss von BtM - Ordnungswidrigkeiten beim Führen von Kraftfahrzeugen und Einfluss von BTM - Führerschein- und Fahrerlaubnismaßnahmen im Straf- und Ordnungswidrigkeitenverfahren - Verwaltungsrechtliche Maßnahmen (MPU) bei Auffälligkeiten mit BtM - Haaranalyse -

 

 

 

Betäubungsmittel, Drogen, Gifte und Grundstoffe von A - Z im Detail

 

Bei vielen Straftaten im Zusammenhang mit Betäubungsmitteln gibt es häufig viel Strafe für relativ wenig Einsatz. Egal ob bei Anbau, Einfuhr, Handeltreiben u.a. - der Grundsatz ist: Das BtM-Recht ist ein denkbar schlechter Spielpatz  für Leute, die nicht schnell als Straftäter gelten wollen. Wer die Finger nicht davon lassen kann, sollte über die Grundzüge des BtMG zwingend Bescheid wissen.

 

Zudem sind Drogen generell mit Vorsicht zu behandeln. Safer Use und ein bedachter Umgang sollten für jeden verpflichtend sein. Niemand muss sich vorschreiben lassen, was er nimmt und was nicht. Trotzdem: Es gibt viel chemischen Müll v.a. im Bereich der synthetischen Drogen und die Langzeitwirkungen sind kaum erforscht. Vieles stiftet mit Sicherheit mehr Schaden als Nutzen ("Crystal" sei hier mal besonders hervorgehoben) und es macht Sinn, um bestimmte Substanzen einen großen Bogen zu machen.

 

 

A      

                                                        

Abstral - Acamprosat - Acamprosat-CalciumAcemannan - Acetyl-alpha-methylfentanyl - Aceton - N-Acetyl-Methoxyl-Tryptamin - Aconitin - AICAR - Alkylindol-Gruppe - Allobarbital - Allylprodin - Alphameprodin - alpha-Metylfentanyl - alpha-Methytryptamin - Alphameprodin - Alprazolam - Alraune - AM 694Amfepramon - Amphetamin (Speed) - Amylnitrit (Poppers) - Anticraving Substanzen (Entwöhnungsmittel) - ArecaidinArecolin - Arsenik - Atropin - Ayahuasca - Aztekensalbei

 

 

B

 

Baeocystin - Banisterin (=Harmin) - BDMPEA (=2-CB) - BenzodiazepineBetelnuss - Bilsenkraut - Blausäure - Brechnuss - Bromazepam - Brucin - Buprenorphin - BupropionButalbital - Butan - Butylnitrit - Butylon - BZP

 

 

C

 

Cafilon - Camazepam - Cannabinol - Cannabis (Indica, Ruderalis, Sativa) - Cannabisöl - Cannabispflanzen - Cannabis Samen - Carbromal - Carfentanyl   -  Cathin - Cathin Hydrochlorid - Cathinon Gruppe -  Cephalo-Teknosal - Chacruna - Chandoo - Chinarindenbaum - Chinin - Chlordiazepodix - Chlorethylen - Chloroform - Chondodendron Tomenttosum - Christuspalme - Chromium Picolinate - 2CI - Cialis - Cineol - cis Tilidin - Clenbuterol - Cliradon - 6-Cl-MDMA - Clobazam - Clomethiazol - Clonazepam - Clonidin - Clonitazen - Clorazepat - Clotiazepam - Cloxazolam - Cocain - D-Cocain - Coca-Paste - Cocastrauch - Cocasamen - Codein - Coffein - Cola - Colabaum - Cola-Nuss - Colchicin - Commiphora Mukul - Concerta - Coniin - Corticotropin - CP 47, 497 - m-CPP - Crack - Cras - Creatine-Monohydrat - Crystal Meth - Cumarin - Curare - Cyanwasserstoff - Cyclobarbital - Cymol - Cytisin

 

 

D

 

Damiana - Damianin - Darbepoietin - Datura - DDT - DEET - Dehydro-Epi-Androstendion - Delorazepam - Delta-6a(10a)-Tetrahydrocannabinol - Delta-6a-Tetrahydrocannabinol - Delta-7-Tetrahydrocannabinol - Delta-8-Tetrahydrocannabinol - Delta-9-Tetrahydrocannabinol - Delta-10-Tetrahydrocannabinol - Desoxy-Methyl-Testosteron - DET - Develin retard - Dexfenfluramin - Dexmethylphenidat - Dextromethadon - Dextromethorphan - Dextromoramid -Dextrorphan - DHB - DHC 60 - DHEA - Diacetylmorphin - Diamorphin - Diäthylbostrol - Diazepam - Dichlor-Dipehnyl-Trichlorethan - Dichlorethan - Diethylaminopropiophenon - Diethylether - Diethylpropion - Diethyltoluamid - Diethyltryptamin - Digitalis - Digitonin - Digitoxigenin - Digitoxin - Dihydrocodein - Dihydrokavain - 2,3-Dimethoxystrychnin - Dimethylbenzol - DMHP - Dioxin - Diphenhydramin - Distickstoffoxid - Disulfiram - DMA - DMT - DOB - DOC - DOET - Dolantin - Dolo-Neurotrat - Doloprolixan - DOM - L-Dopa - Dormicum - Doxepin - Dronabinol - Drostanolon - Drotebanol - Durogesic - DYN-EPO

 

 

E

 

E 605 - Ecgonin - Ecstasy - Ecstasy Light - Eisenhut - Engelstrompete - Ephedra - Ephedrin - Ephedron - Epicatechin - EPO - Epoietin-Delta - Eptadone - Equasym - Erythoxylum Coca - Erytropietin - Esketamin - Essigsäure - Essigsäureanhydrid - Estazolam - Ether - Ethylen - Ethylenchlorid - Ethylloflazepat - Etonitazen - Etoxeridin - Etryptamin

 

 

F

 

Faulbaum - Fencamfamin - Fenetyllin - Fenfluramin - Fentanyl - Fentanyl-Gruppe - Fingerhut - FLEA - Flephedron - Fludiazepam - Flunitrazepam - 4-Fluoramphetamin - Fluoximesteron - Flurazepam - 4-FMA - Formoterol Formula A-P-L - Fortal - p-FPP - Fucus Vesiculosus - Furethidin

 

 

G

 

Gamma-CHC - Gamma-Hexachlorcyclohexan - Gamma-Hydroxy-Butyrat - Garcinia Cambogia - GBL - Gelbwurz - Gelee Royale - Gestrinon - GHB - Giftlattich - Ginseng - Glucocorticoide - Glucocorticosteroide - Goldregen - Gonadotropin - Gotucola - Guarana - Guggulsteron - GW 1516  

 

 

H

 

Halazepam - Halocion - Haloxazolam - Hämoglobin - Harmalin - Harmin - Haschisch - Hawaiian Baby Woodrose - HemAssist - Herbal Ecstasy - Herbzeitlose - Heroin - HES - HGH - Hojas de Maria Pastora - Hopfen - Hordenin - Human-Growth-Hormon - Hydromorphon - Hydroxocobalamin - Hydroxy-Beta-Methyl-Butyrat - Hydroxypethidin - Hyoscyamin - Hypericin - HYQ

 

 

I

 

Iboga - Ibogain - Ibotensäure - IGF-1 - Ignatiusbohne - Ingwer - Insulin - Ipecac-Sirup - Isobutylen - Isobutylnitrit - Isopentylnitrit - Isopren - Isosafrol 

 

 

J

 

Jaborandi - Jetrium - Johanniskraut - JWH-Alkylindole

 

 

K

 

Kaffee - Kakaobaum - Kap-Aloe - Kath - Kavain - Kava-Kava (Rauschpfeffer) - Ketamin - Ketazolam - Ketorolac - Khat - Kokain - Kokain-Hydrochlorid - Kola-Nuss - Kolchizin - Koloquinte - K.O. Tropfen - Kratom - Kreatin - Kroton- Krötensekret

 

 

L

 

Lachgas - Levomethadon - Levomethadon-Hydrochlorid - Levomethorphan - Levorphanol - Librium - Lidocain - Lindan - Liquibol 9100 - Liquid Ectasy - Lobelie - Long R3 - Loprazolam - Lorazepam - Lormetazepam - LSD - Lupanin - Lupine - Lupinidin - Lupulin - Lysergsäure - Lyserg-Säure-Diethylamid  

 

 

M

 

1M-3PP - Maca - Madar D4 - Ma-Huang-Extrakt - Maiapfel - MAL - Mandragonin - Mandragora - Mandrax - Marihuana - Marinol - MDBD - MBZP - MDA - MDE - MDEA - MDMA - Mebroqualon - 4-MEC - Mecloqualon - Medazepam - Medikinet - Meerträubel - MEK - Melatonin - 5-Meo-DIPT - 5-Meo-DMT - Mephedron - Meprobamat - Mescalin - Mesocarb - Mesterolon - Metamizol - Metandienon - Metformin - Methadon - Methadon-Gruppe - Methamphetamin - Methaqualon - Methaqualon-Derivate - Methcathinon - Methedron - 5-Methoxy-DMT -  Methylacetylmorphin - Methylaminorex - 4-Methylamphetamin - Methylenbenzol - 3,4 Methylendioxypyrovaleron - 3-Methyl-Fentanyl - Methylguanidinessigsäure - Methymethaqualon - 4-Methylmethcathinon - Methylon - Methylphenidat - Methylphenobarbital - Methyl-Testosteron - 3-Methylthiofentanyl - Midazolam - MMDA - Modafinil - Mohnstrohkonzentrat - Monoacetylmorphin - Morpheridin - Morphin - Morphinan-Gruppe - Morphium - MPPP - 4-MTA - Muscaridin - Muscazon - Muskatnuss - Mutterkornpilz - Myristicin

 

 

N

 

Nabilon - Nachtschattengewächse - Naloxon - Naltrexon - Nandrolon - Naphyron - Narcetin - Narcotin - Natrium-Bento-Barbital - Nefopam - Nelkenzimtbaum - Nicotin - Nieswurz - Nimetazepam - Nitrazepam - Nitrostigmin - Nordazepam - Norephedrin - Norlevorphanol - Normethadon - D-Norpseudoephedrin - Norspan - Noscapin - Novanox - NPB - Nutzhanf

 

 

O

 

Ololiuqui - Opiate - Opium - Opiumtee - Orlistat Oxandrolon - Oxazepam - Oxazolam - Oxycodon - Oxygesic - Oxymetholon - Oxymorphon 

 

 

P

 

Palfium - Papaver Bracteatum - Papaverin - Papaver Orientale - Papaver Rhoeas - Papaver Somniferum - Paracefan - Passionsblume - PCE - PCP - PCPr - Pemolin - Pentazocin - Pentobarbital - PEPAP - Pethidin - Peyote - Phenacozin - Phendimetrazin - Phenobarbital - Phenomorphan - Phenoperidin - Phentermin - Phenylamin - Phenylephrin - Piminodin - Pinazepam - Piperidin - Pipradrol - PMA - PMEA - PMAA - Poppers - PPMA - PPP - Praxiten - Preludin - Prodin-Gruppe - Properidin - Pseudo-Ectasy - Pseudo-Ephedrin - Psilocin - Psilocybin - Psilos - Pyrazolon

 

 

Q

 

Quartz - Queen Ann´s Lace - Quinolone

 

S

 

Sadebaum - Safrol - Salvia Divinorum - Salvinorin A - San Pedro Kaktus - Schierling - Schlafmohn - Schlangenwurz - Schwarzer Nachtschatten - Schwarzes Bilsenkraut - Schweine-Speed - Scopolamin - Sennes - Sernyl - Serotonin - Sida Cordifolia - Soma - Somatropin - Stanozolol - Stechapfel - Steppenraute - STH - Strychnin - Strychnos - Sufentanyl - Super Chrom II - Super Fat Burners

 

 

T

 

Tabak - Targin - Taurin - Tavor - Tee - TCP - Temazepam - Temgesic - Teonanacatl - Terbutalin - Terristris - Testosteron - Tetracain - Delta 6a THC - Delta 6a (10a) THC - Delta 7 THC - Delta 8 THC - Delta 9 Tetra Hydro Cannabinol - Delta 9 (11) THC - Delta 10 THC - Tetrazepam - TFMPP - THC - THC Carbonsäure COOH - Thebacon - Thebain - Theobromin - THG - Thiofentanyl - Thuja - TMA - Tollkirsche - Tollkraut - Toratex - Tradon - Transtec Pro - Triazolam - Tribulus - Trimepiridin - 2,4,5 Trimethoxyphenylamphetamin - Tropax

 

 

U

 

Upas Baum

 

 

 

V

 

Valium - Veratrin - Versed -  Viagra - Vintylbarbital

 

 

W

 

Wahrsagersalbei - Weidenrinde - Weinraute - Weißer Nieswurz - Weißes Bilsenkraut -  White Willow Bark - Wurmfarn

 

 

X

 

X112T - Xocoatl  

 

 

Y

 

Yaba - Yangonin - Yohimbe - Yohimbin

 

 

Z

 

Zauberpilz - Zolpidem

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Rechtsanwalt

 

Björn Schüller

Altenwall 14

28195 Bremen

 

Telefon: 0421 - 40898364

 

Mobil: 0157 - 37042691

 

Fax: 0421 - 167675269

 

Mail: kontakt@strafverteidiger-schueller.de

 

 

Bei Problemen (Ermittlungsverfahren, Hausdurchsuchung, Vorladung zur Vernehmung, U-Haft etc.) mit Polizei, Staatsanwaltschaft, Gericht oder der Fahrerlaubnisbehörde (Führerschein und MPU) nehmen Sie bitte Kontakt auf.

 

Wir werden gemeinsam versuchen, die bestmögliche Lösung zu finden - Einstellung, niedrige Strafe, Strafbefehl oder wenigstens noch Bewährung in Strafsachen und (Wieder-) Erhalt der Fahrerlaubnis im Fahrerlaubnisrecht.

 

Ihr Anwalt und Strafverteidiger aus Bremen - ich übernehme Mandante aus dem ganzen Bundesgebiet, den Schwerpunkt bildet aber Norddeutschland (u.a. Aurich, Bremerhaven, Flensburg, Göttingen, Hamburg, Hannover, Hildesheim, Kiel, Leer, Lübeck, Lüneburg, Magdeburg, Meppen, Nordhorn, Oldenburg, Rostock, Rotenburg, Schwerin, Stade, Verden, Wilhelmshaven und Wolfsburg). Das heißt aber nicht, dass Mandanten aus München, Frankfurt am Main bzw. Oder, Stuttgart, Düsseldorf, Leipzig, Nürnberg, Dresden, Wuppertal, Bielefeld, Mannhein, Bonn, Berlin, Wiesbaden, Augsburg, Osnabrück oder Braunschweig weniger gern gesehen sind...

 

Kommentare: 921
  • #921

    Bukem (Sonntag, 16 Juli 2017 12:29)

    @Pete repeat:
    Zunächst, Herr Schüller sitzt hier bei dir in Bremen am Altenwall, nur für die Zukunft. Die Verfolgungsverjährung bei OWis erfolgt 3 Monate nach der Tat ein, aber nur, wenn bis dahin kein Bußgeldbescheid existent ist. Liegt dieser vor, beträgt die Frist 6 Monate. Die Unterbrechung der Verjährungsfrist wird bereits durch den Anhörungsbogen gewährleistet. Wurde innerhalb der 3 Monate nach der Tat ein Anhörungsbogen versandt, ist die Frist auf 6 Monate verlängert worden, weil die Frist immer unterbrochen wird, eine behördliche Sachbearbeitung erfolgt. Ist dir bereits bei dem Geschehen ein Anhörungsbogen ausgehändigt worden?
    Sollte dein aktiver THC Wert unter 1,0 ng/ml gewesen sein ( schwierig zu sagen bei deinem Konsummuster) würden auch erhöhte THC COOH Maßnahmen der Führerscheinstelle auslösen können, etwa die Ladung zu einem äG
    Fragen zu einer Verwertbarkeit der Blutprobe und der richterlichen Anordnung sind hochspekulativ, wenn du das klären möchtest, brauchst du zunächst einen Anwalt, der überhaupt Akteneinsicht nimmt,empfiehlt sich eh, weil nur dann wirklich klar ist, was Dir vorgeworfen wird und was wie belegt werden kann.
    Da wird vermutlich noch Post kommen und sei es nur von der Führerscheinstelle, meist drei Monate nach dem Vorfall, deshalb bitte nicht weiter konsumieren und bei Interesse einfach Kontakt mit Herrn Schüller aufnehmen

  • #920

    Bukem (Sonntag, 16 Juli 2017 12:15)

    @Marko: Du hast da zwei verschiedene Verfahrenskomplexe: Zum einen das strafrechtliche Ermittlungsverfahren wg der Trunkenheitsfahrt, je nach genauem Ergebnis der Blutalkoholuntersuchung, nicht der Atemalkohohluntersuchung, liegt dann entweder relative oder absolute Fahruntüchtigkeit vor.
    Allein hierfür solltest du dringend anwaltliche Hilfe in Anspruch nehmen, da die Ermittlungsakte und die Untersuchungen gegen gecheckt werden müssen. Hier werden schon häufig Fehler bei Polizei bzw StA bei der Rückrechnung der Werte zum eigentlichen Tatzeitpunkt gemacht und ein Anwalt hat hier viel Spielraum zum weiteren Vortrag, die Werte weiter klein zu rechnen.
    So oder so kann und wird es wahrscheinlich auf eine Geldstrafe (bzw Bußgeld für den recht unwahrscheinlichen Bereich einer Ordnungswidrigkeit) zzgl Fahrverbot hinauslaufen. Ein Fahrverbot kann zb in den Urlaub verlegt werden oder geändert werden in einen deutlich höheren Geldbetrag, wenn man beruflich zwingend auf das Auto angewiesen ist. Auch dafür dringend einen Anwalt konsultieren, nicht allein machen.
    Nach Abschluss des Strafverfahrens kommt die Führerscheinstelle, eine MPU darf eigentlich bei einem erstmaligen Alkoholvorfall bei deinen ungefähren Werten nicht angeordnet werden, aber in der Praxis passiert dies. Punkt. Auch hier ist anwaltliche Hilfe notwendig.
    Etwaige Angaben können sich zwar günstig in einem, aber negativ in dem anderen Verfahren auswirken.
    Deshalb: Anwalt nehmen, Herr Schüller ist bundesweit tätig, nach erfolgter Akteneinsicht kann dann eine genauere Analyse erfolgen

  • #919

    Johann (Samstag, 15 Juli 2017 20:58)

    Erstmal vielen Dank für Ihre ausführliche Antwort!
    Wenn man der Aufforderung zu einem äG nicht Folge leistet, was passiert dann als nächster Schritt? Wird die Fahrerlaubnis dennoch zunächst entzogen und man muss sich einen Anwalt nehmen oder wie ist das weitere Vorgehen der Führerscheinstelle nach Missachten der Aufforderung?
    Mit freundlichen Grüßen Johann

  • #918

    Rechtsanwalt Drogen (Samstag, 15 Juli 2017 16:25)

    @Johann: Aus dem Fund der geringen Menge Cannabis kann nicht ohne weiteres -bzw gar nicht- auf einen Dauerkonsum geschlossen werden.
    Insofern bräuchte man der Aufforderung zu einem äG nicht Folge zu leisten. Aber selbst wenn man das machen würde: Die Werte müssen nicht null sein (beim aktiven THC wäre das aber schon besser, sonst argumentieren die so, dass Sie nicht einmal nach Anordnung einer Begutachtung den Konsum einstellen können und somit wohl keine Kontrolle mehr über das Konsumverhalten haben). Der THC COOH Werte sollte aber unter 75 ng/ml sein, das ist die Grenze, ab der bei angeordneten Gutachten mit ein paar Tagen Vorlaufzeit (idR 8 Tage) der Dauerkonsum angebommen wird (ab 150 ng/ml THC COOH bei Spontanblutproben im Verkehr, Halbwertszeit THC COOH = ca eine Woche).

  • #917

    Rechtsanwalt Drogen (Samstag, 15 Juli 2017 16:19)

    @Elmo: Das muss eine Verwechslung sein zwischen mL und L, sonst kommt das mit den Werten nicht hin, können Sie mir das Schreiben mal mailen (gerne mit geschwärzten Personalien)?

  • #916

    Rechtsanwalt Drogen (Samstag, 15 Juli 2017 16:15)

    @Andy: Bei dem Gutachten geht es um die Frage, ob der zumindest gelegentliche Konsum zu bejahen ist oder nicht. Im Kern ist es so: Ich kann und werde hier nicht direkt sagen, dass Sie bei dem Gutachten etwas sagen sollen, was nicht der Wahrheit entspricht.

    Generell verhält es sich so: Wenn man beim ärztlichen Gutachten sagt, dass man einmalig Cannabis konsumiert hat und zwar 5 - max. 6 Stunden vor der Blutabnahme, keinen Alkohol dazu getrunken und niemals andere Drogen genommen hat, dann wird das Gutachten meistens so ausfallen, dass man den Führerschein behalten darf. Wenn man etwas anderes erzählt (zB dass man 10 Stunden vor der Kontrolle geraucht hat...), dann verliert man in der Regel den Führerschein. I

  • #915

    Pete Repeat (Donnerstag, 13 Juli 2017 21:57)

    Guten Abend Herr Schüller,

    zunächst einmal auch von meiner Seite ein großes Lob für die Informationen, die Sie auf Ihrer Seite zur Verfügung stellen und das Forum, welches Sie hier bedienen.

    Auch ich möchte meine Situation beschreiben und anschließend einige Frage stellen, die mir auch nach intensiver Recherche auf Ihren Seiten noch unbeantwortet geblieben sind:

    Ende April bin ich an einem Mittwoch Nachmittag in Bremen mit dem Auto in eine Verkehrskontrolle mit Schwerpunkt BTM geraten. Da ich chronischer Cannabis-Konsument bin und den letzten Joint ca. 14 Stunden zuvor (vorm Schlafengehen) ausgemacht hatte, war ich sehr nervös und habe leider verpasst, den Hampelmann-Test (Arme ausstrecken, Beine zusammen, Kopf in den Nacken, Augen zu und 30 Sek. abschätzen) zu verweigern, woraufhin mir vorgeworfen wurde, unter BTM-Einfluss am Straßenverkehr teilzunehmen. Den freiwilligen Urin-Test zur Entkräftung des Verdachts lehnte ich ab, da mir ein positiver Ausschlag garantiert schien. Also wurde telefonisch ein richterlicher Beschluss eingeholt und mir mündlich mitgeteilt. Während die Polizisten den Papierkram erledigten wurde mein Auto von Zollbeamten durchsucht, wobei nichts gefunden wurde. Anschließend wurde mir der Schlüssel abgenommen, da ich 24 Stunden nicht am Straßenverkehr teilnehmen dürfte.

    Der an Ort befindliche Amtsarzt nahm mir dann Blut ab und die mir zugeteilten Polizisten unterrichteten mich, dass mir vorgeworfen wird, eine Ordnungswidrigkeit begangen zu haben (Drogenfahrt) und in ca. 6-8 Wochen ein Brief mit der Strafe (500€ Geldbuße, 1 Monat Fahrverbot und 1 Punkt im FAER) ins Haus käme. Sollte keine Ordnungswidrigkeit vorliegen, würde mir jedoch auch kein Bescheid zugehen, dass das Verfahren eingestellt wurde o.ä.

    Ich habe daraufhin den Konsum sofort komplett eingestellt und sitze seither sozusagen auf glühenden Kohlen. Mittlerweile sind 11 Wochen verstrichen, ohne dass ich etwas gehört habe. Nun zu meinen Fragen:

    1) Stimmt es, dass ein Ordnungswidrigkeit binnen 3 Monaten zugestellt werden muss und ansonsten verjährt ist (ich bin unter der Adresse in meinem Ausweis gemeldet und es dürften auch sonst keine Probleme bei der Zustellung entstanden sein)? Andernorts ist im Internet von 3 Monaten zu lesen, hier ist jedoch oft von 6 Monaten die Rede. Was stimmt nun?

    2) Allmählich keimt in mir die Hoffnung, dass tatsächlich nichts mehr kommen könnte, da der aktive THC-Wert evtl. unterm Grenzwert lag.
    a) Ist dann dennoch mit einem Schreiben der Führerscheinstelle zu rechnen, da die passiven Werte höchstwahrscheinlich meinen chronischen Konsum entlarven, oder habe ich dann ggf. durch einen unterm Grenzwert liegenden Aktiv-Wert beweisen können, dass ich zwischen Konsum und dem Führen eines Kfz trennen kann?
    b) Wird die Führerscheinstelle (Bremen) nur aktiv, wenn beide Werte überschritten wurden?

    3) Wie rechtmäßig ist überhaupt die Blutentnahme, wenn ich hinterher außer der Quittung für meinen Autoschlüssel überhaupt kein Schriftdokument erhalten habe? Hat es sich hier evtl. um eine Finte seitens der Polizisten gehandelt und ich mir letztlich offiziell doch "freiwillig" mein Blut abnehmen lassen (mir wurde lediglich der Name des Richters genannt)?

    4) Sollte nun wirklich nix mehr kommen, wie sieht es dann in zukünftigen, zufälligen, verdachtsunabhängigen Verkehrskontrollen aus? Haben die Beamten dann die Info, dass ich schon mal in einer Kontrolle war und ich verdächtigt wurde, oder wird die Info nur bei tatsächlicher Ordnungswidrigkeit "hinterlegt"?
    Meine Frage zielt darauf ab, ob ich ruhigen Gewissens "Nein" antworten kann auf die Frage, ob man schon mal wegen BTM mit der Polizei zu tun gehabt hat (ohne dass die Lüge erkannt wird).

    Sollte dennoch was kommen, sind Sie, Herr Schüller, natürlich die erste Wahl, sollte ich mich von einem Anwalt in dieser Sache vertreten lassen wollen.

    Vorab schon mal vielen Dank und weiter so!

    Viele Grüße,

    Pete

  • #914

    Marko (Mittwoch, 12 Juli 2017 21:15)

    Guten Abend Herr Schüller,

    wurde vor 2 Wochen von der Polizei angehalten (Baden Württemberg). Sie haben ein Alkoholtest durchgeführt, die Messung ergab 1,1 Promille.Der Führerschein wurde direkt eingezogen. Sind daraufhin auf die Wache gefahren, der Arzt war bereits vor Ort, er hat mir daraufhin Blut abgenommen. Heute habe ich bei der Polizei angerufen um zu Fragen ob meine Blutergebnise schon da wären, der Beamte bestätigte das ich drüber liegen würde, und somit Trunkenheit im Straßenverkehr (Paragraph 316), und somit eine Straftat. Habe bei der Polizei an den Abend angaben gemacht, dass ich eine Stunde vor der Kontrolle mein letztes Bier hatte, und das habe ich dann auch unterschrieben.Ich weiß heute das ich die Aussage hätte verweigern können. Der Arzt hat auch ein paar Tests durchgeführt, die Augen verschliessen und mit dem Zeigefinger auf die Nasenspitze, bis 30 zählen usw. Ich bin vorher nie derart aufgefallen, habe mein Führerschein seit 15 Jahren, keine Punkte oder der gleichen. Mit was für eine Strafe muss ich rechnen, kann ich mein Führerschein noch retten, muss ich die MPU machen, weil ich gelesen habe, dass man die erst machen muss ab ein Promillewert von 1,6.

  • #913

    Johann (Mittwoch, 12 Juli 2017 19:15)

    Hallo,
    bei mir wurde im Auto eine geringe Menge Cannabis gefunden, wurde daraufhin mit aufs Revier genommen, aber kein Drogentest gemacht. Muss ich mit einem Drogenscreening von Seiten der Fsst rechnen? Habe schon öfter gelesen dass der reine Besitz dies nicht rechtfertigt? Und wenn ja, muss dann auch beim ersten Test der THC und THC COOH wert im Blut 0 betragen? Ich bin Gelegenheitskonsument also rauch vielleicht alle 2 Wochen mal was.
    Vielen Dank für Ihre Antwort!!

  • #912

    Lingruid (Mittwoch, 12 Juli 2017 12:11)

    Vielen Dank für die Antwort. Um Netz findet man viele Fälle, aber oft keinen, auf den man seinen persönlichen Fall widerspiegeln kann.
    Ich denke das 9 Tage ausreichen werden um kein aktiven Wert aufzuweisen. Dennoch werde ich, zumindest in meiner Probezeit, auf den Konsum verzichten, denn er lässt sich m.M.n. nicht mit dem besitzen und führen eines Kfz vereinbarten.
    Super finde ich, dass die mpu mir trennungvermögen und nicht dauerhafte Abstinenz vorhergesagt hat. So habe ich in ferner Zukunft etwas Luft auf einen eventuellen geringen Konsum.

    Des weiteren möchte ich Ihnen ein wirklich großes Lob aussprechen. Sie nehmen sich sicher viel Zeit, den Menschen hier, nach besten Gewissen beizustehen und zu helfen. Daumen hoch für dieses tolle Forum.
    Es wäre schön, wenn sie mir hier noch einmal den spendenlink zukommen lassen könnten.

  • #911

    Elmo (Dienstag, 11 Juli 2017 20:51)

    Hi! Ich bin es mal wieder:) war heute bei der Bußgeldstelle und habe meinen Führerschein für 1 Monat abgegeben. Der Herr dort war sehr zuvorkommend und hat mir einen Ausdruck meines Toxikologischen Gutachtens gemacht. Was mich gerade etwas stutzig macht. Dort wird ständig von Nanogramm / Liter gesprochen und nicht von Nanogramm / Mililiter. Meine Werte sind wie folgt. THC Metabolit: 2.7 Nanogramm/ Liter. THC COOH, THC Carbonsäure 12 Nanogramm/ Liter. Wie ich schon oft gelesen habe sieht die Führerscheinstelle einen Wert über 75 Nanogramm/ Mililiter als Dauerkonsum. Wenn ich nicht zu high in der Schule war müsste mein passiver Wert auf Mililiter umgerechnet 0.012 Nanogramm/ Mililiter ergeben? Kann es sein das ein grundlegender Fehler in dem Gutachten besteht? Als abschließender Satz steht dort nochmals: Aufgrund wissenschaftlicher Untersuchungen kann bei einer THC Carbonsäurekonzentration von über 150 Nanogramm/ Liter von einem dauernden oder Gewohnheitsmäßigen Gebrauch von Cannabisprodukten ausgegangen werden. Im vorliegenden Fall wurde ein Wert von 12 Nanogramm/ Liter ermittelt. Für sind diese Werte sehr komisch. Es wurden zwei Venülen überprüft. Eine ca 5 ml, die andere ca 3 ml. Komisch wie das Labor mit ml und L rechnet. Danke für ihre Hilfe!

  • #910

    Andy (Dienstag, 11 Juli 2017 19:25)

    Sehr geehrte Herr Schüller,
    ich wurde im Januar 2017 mit einem Promille Wert von 2,36 und einem THC Carbonsäurewert von 4,6 µg/L zu Fuß von der Poliezi aufgegriffen, weil ich angeblich den Verkehr behindert hätte. Mitte Februar kam dann von der Staatsanwaltschaft ein Brief, dass ich 30 Sozialstunden wegen Beamtenbeleidigung ableisten muss, nicht wegen irgendwelchen Eingriffen in den Straßenverkehr! Diese habe ich auch direkt in einer Woche abgeleistet. Daraufhin kam dann ein Brief, dass das Verfahren eingestellt wurde.

    Im Juni habe ich dann von dem Straßenverkehrsamt Post bekommen. Sie fordern mich auf gemäß § 11 Abs. 2 Nr. 1 i.V.m. § 13 Satz 2 Nr. 1 i.V.m. § 46 Abs. 3 FeV ein Gutachten eines Facharztes für Neurologie und Psychiatrie mit verkehrsmedizinischer Qualifikation auf meine Kosten beizubringen. Dafür wurde mir 2 Monate Zeit gelassen.

    Ich habe bereits einen Termin mit einer Psychiaterin vereinbart. Meine Frage an Sie wäre jetzt welche Tests darf sie mit mir machen? Und haben Sie sonst einen Tipp was ich ihr erzählen sollte um ein positives Gutachten zu erhalten?

    Danke im Vorraus

  • #909

    Rechtsanwalt Schüller (Dienstag, 11 Juli 2017 16:52)

    @Lingruid: Wenn nur THC COOH unter (in moderater Höhe, auf jeden Fall unter 150 ng/ml!) gemessen wird bei einer Verkehrskontrolle - dann ergeben sich meiner Meinung nach keine Probleme...die Antwort bezieht sich auf wiedererlangtes Trennungsvermögen. Wo wir gerade dabei sind: Immer sauber trennen - 48, besser 72 Stunden Pause einlegen.

  • #908

    Rechtsanwalt Verkehrsrecht (Dienstag, 11 Juli 2017 16:48)

    @Kaffeetyp:

    Strafrechtlich sollte das zur Einstellung kommen, wenn es das erste mal war. Fahrerlaubnisrechtlich könnte die Behörde auf die Idee kommen, ein ärztliches Gutachten anzufordern, auch wenn die Voraussetzungen hierfür (Verdacht auf Dauerkonsum) hier eigentlich nicht vorliegen. Wenn Sie nur hin und wieder was rauchen und sauber trennen, sehe ich keine Probleme. Allerdings würde ich angesichts der Sache mit dem Taxifahren generell die Finger von Drogen lassen. Auch von Gras. Geht zu schnell in die Hose die Nummer, schon oft gehabt hier.

    @George: Kann sehr gut sein, dass der THC Wert mindestens 1,0 ng/ml THC beträgt. Und wenn der zumindest gelegentliche Konsum nachgewiesen wird, droht neben dem Fahrverbot von einem Monat auch der gänzliche Verlust des Führerscheins (Entziehung der Fahrerlaubnis). Das hängt von verschiedenen Faktoren ab: Bundesland, enger oder weniger enger Leiter der Fahrerlaubnisbehörde, THC COOH Wert, Ihre Aussagen ggü. der Polizei. Wenn der Führerschein wichtig ist, kann man ihn durch Vorfeldmaßnahmen oft noch retten. Dann müssen Sie jetzt in Sachen Screenings und Verkehrspsychologen aktiv werden. Aus welchem Bundesland kommen Sie? Haben Sie Aussagen ggü. der Polizei gemacht zum letzten Konsumzeitpunkt und zum Konsummuster generell? So oder so: Wenn man sich früh kümmert, kann man oft noch die Fahrerlaubnis retten. Aber "mal abwarten, bis die Behörde sich meldet" ist dann grundsätzlich falsch...

  • #907

    Lingruid (Sonntag, 09 Juli 2017 21:05)

    Anhang zu meinem letzten Post. der Konsum beschränkte sich, bis auf den letzten der vier dargelegten Einheiten, auf einen halben Joint geteilt durch zwei Leute. Bei dem letzten auf einen Joint geteilt durch zwei Leute. Geschätzte Gesamtmenge ca 1g. Körpergewicht 64 kg

  • #906

    Lingruid (Sonntag, 09 Juli 2017 20:56)

    Guten Tag Herr Schüller,
    in diesem Eintrag möchte ich sie um ihre Einschätzung bitten.
    Ich habe 2010 meine Fahrerlaubnis verloren. Im Rahmen einer alg. Verkehrskontrolle wurde ich damals mit folgenden Werten auffällig : THC= 2,3ng/THC- OH= <1ng/THC- COOH= 42,9ng. Ich räumte gelegentlichen Konsum ein und damit war der Drops gelutscht.

    Nach Jahren des Konsums habe ich diesen Mitte/Ende 2015 eingestellt und im März, des darauffolgenden Jahres, einen Abstinenznachweis über 12 Monate erbracht. Anfang Juni habe ich eine positive MPU absolviert. Meinen vorläufigen FS darf ich mein eigen nennen.

    Die Fragestellung lautete: Ist zu erwarten, dass Herr X zum wiederholten Male unter dem Einfluss(....) am Verkehr teilnimmt, oder die Fahrtüchtigkeit durch den unkontrollierten Konsum beeinträchtigt ist?

    Antwort der Fragestellung: Es ist nicht zu erwarten, dass Herr X wiederholt unter dem Einfluss(...) am verkehr teilnimmt, oder die Fahreignung durch den Konsum beeinträchtigt ist.

    Ich habe auf Abstinenz gepokert, doch ist die Antwort der Fragestellung nicht eher ein Ergebnis des Trennungsvermögen?

    Ich war damals ein halbes Jahr vor Ablauf meiner Probezeit. Was bedeutet, dass ich jetzt zusätzlich zwei Jahre dazubekommen habe.

    Kommen wir nun zu meinen eigentlichen Bedenken. Als mein Gutachten am 30. Juni angekommen ist bin ich schwach geworden und habe am Selben Tag vorsichtig von einem mittel starken Joint gezogen. Ebenso am Samstag, am Dienstag und am Donnerstag (bitte keine Moralpredigt, ich beiße mir selber sehr in den Arsch für diese Aktion:/ ). Es sollte vorerst der letzte Konsum sein, da ich mir bestätigen konnte es nicht mehr zu verlangen, und ich den Konsum nicht mit meinem Gewissen und dem KFZ vereinbaren kann.

    Ich möchte voraussichtlich am Samstag den 15.Juli ein Kfz führen. am Freitagabend möchte ich mich selber noch ein oder zweimal mit cutoff 20ng Streifen aud der Apo. testen. Ich hoffe auf ein negatives Ergebnis. Ich habe einen aktiven Stoffwechsel, um die 12,4% Körperfett, knapp 60% wasser, etwas über 40% Muskelmasse und einen Grundumsatz von etwas über 1600 kcal.

    Gehen wir mal von dem eher unwahrscheinlichen Fall der Verkehrskontrolle an diesem Tag aus, und davon, dass ich möglicherweise auf COOH positiv bin (aktiven wert schließe ich nach dem schwachen Konsum und 9 Tagen Wartezeit aus). welche Konsequenzen wären die Folge? Und wie sollte ich mich verhalten?
    Im Zweifelsfall nimm ich die Öffis.

  • #905

    George (Samstag, 08 Juli 2017 08:11)

    Hallo,

    war gestern mit meinem PKW unterwegs und wurde von der Polizei angehalten, habe 2 Stunden vor der Fahrt an einer Cannabis Zigarette leicht gezogen da ich generell so etwas nicht Rauche, das vorletzte mal, dass ich an einer Cannabis Zigarette gezogen habe, liegt schon Jahre zurück. Die haben mir auf der Wache Blut abgenommen, ich weiß jetzt nicht ob die Blutwerte positiv sein werden, und wenn ja, wieviel thc könnte im meinem Blut sein.

  • #904

    George (Samstag, 08 Juli 2017 08:10)

    Hallo,

    war gestern mit meinem PKW unterwegs und wurde von der Polizei angehalten, habe 2 Stunden vor der Fahrt an einer Cannabis Zigarette leicht gezogen da ich generell so etwas nicht Rauche, das vorletzte mal, dass ich an einer Cannabis Zigarette gezogen habe, liegt schon Jahre zurück. Die haben mir auf der Wache Blut abgenommen, ich weiß jetzt nicht ob die Blutwerte positiv sein werden, und wenn ja, wieviel thc könnte im meinem Blut sein.

  • #903

    Kaffeetyp (Mittwoch, 05 Juli 2017)

    Guten Morgen Herr Schüller.
    Ich bin auf Ihre Seite gestoßen und muss mal großes Lob aussprechen das sie hier fragen der Betroffenen beantworten in Form eines Chats. Echt cool

    Jetzt komme ich mal zu meinem Problem:
    Ich machte vor kurzer Zeit meinen Urlaub der dieses Jahr in Amsterdam 3 Tage war.
    Da dies eine bus Reise war an der ich teilnahm brauchte ich natürlich nicht selber fahren.
    Auf dem tag der Rückfahrt bin ich jedoch mit einer Menge von 3 g cannabis erwischt worden vom Zoll. Jetzt komms ich selbst bin kein kiffer hab das mal zwar vor ewigen Jahren mal ausprobiert aber war gar nicht meins gewesen.ich hatte einem Kumpel versprochen ihm was mitzubringen aus Amsterdam was kläglich gescheitert ist. Meine Frage nun:
    Was kommt das nun auf mich zu ?
    Kommt da was von der Führerscheinstelle oder strafrechtlich (das fatale ist bin beruflich Taxifahrer) wird das deswegen noch anders bewertet? Über eine Antwort von Ihnen würde ich mich freuen.

  • #902

    Rechtsanwalt Schüller (Montag, 03 Juli 2017 17:42)

    @Elmo:

    Der THC COOH Wert ist niedrig. Wenn Sie aus Hessen kommen und keine nachteiligen Aussagen gemacht haben, könnte es mit einem ärztlichen Gutachten enden. Wäre natürlich praktisch, jedenfalls dann, wenn Ihr Urin sauber ist und Sie nicht zwischendurch konsumiert haben. Und wenn der Sachbearbeiter einen Erstkonsum mit anschließender Kontrolle nicht für so unwahrscheinlich hält, dass er von einem zumindest gelegentlichen Konsum von Cannabis ausgeht. Wie man es dreht und wendet: Wenn der Führerschein wichtig ist, rate ich zu Screenings und dem Verkehrspsychologen wegen der genannten Ausnahmeregelung.

    @Nisch T:

    Sie können froh sein, dass die Behörde den Führerschein wegen Mischkonsum Alkohol und Cannabis nicht sofort entzogen hat, denn die Voraussetzungen für die direkte Entziehung lagen vor. Deshalb ist auch nicht klar, ob Sie das ärztliche Gutachten so bestehen können, denn dieses wird das Ergebnis Mischkonsum haben und deshalb sollten Sie ein Screeningprogramm beginnen und zum Verkehrspsychologen gehen - und zwar sofort. Dann verlieren Sie nach hinten raus keine Zeit, wenn das ärztliche Gutachten negativ ausfällt und das wird es vermutlich. Nehmen Sie Kontakt mit mir auf, wenn ich Ihnen helfen soll...

  • #901

    Nisch T (Sonntag, 02 Juli 2017 20:30)

    Sonntag, 2 Juli 2017
    Guten Tag Herr Schüller,
    bitte um hilfe! was tun? berufliche häng ich an meine lappen
    ich bin am 4.11.16 in eine verkerhskontrolle geraten. Schenelltest habe ich verweigert und somit auf die Wache. nach zwei stunde erfolgt die blutabnahme.
    Jetz kam letzte woche der Brief von der Führerscheinstelle:
    In der Ihnen am 4. 11. 2016 entnommen Blutprobe wurde eine Blutalkoholkonzention von 0,6% festgestellt und konnten folgende substanzen quantitativ erfasst werden:
    2,0ng/ml Tetrahhydrocannabinol (THC) 13,0ng/ml THC-Carbonsäure und 0,87ng/ml 11-Hydroxy- THC.
    ich bitte Sie daher um Verständnis, dass ich zum Schutz der übrigen Verkehrsteilnehmer eine Überprüfung Ihrer Eignung vornehmen muss. Ich fordere Sie daher zur Feststellung von Art, Umfang und Häufigkeit Ihres betäubungsmittel konsums innerhalb einer frist von drei Monaten ein Gutachten einer Arztes vorzulegen.

    brief von der führerscheinstellen zu vorlegen an den Arzt:
    das ärztliche gutachten ist unter beachtung der anlage 4 und 4a FeV in verbindung mit den Begutachtungs-Leitlinien zur Kraftfahrereingnung zu erstellen *) .....
    Insbesondere Bitte ich um Beantwortung folgender Fragen:
    Welche Drogen nach dem betäubungsmittelgesets hat der zu Untersuchende in der Vergangenheit konsumiert ?
    Welches Konsumverhalten hat er dabei gezeigt ?
    Werden gegenwärtig Drogen Konsumiert ?
    Seit wann besteht gegebenenfalls Drogenfreiheit ?

  • #900

    Elmo (Freitag, 30 Juni 2017 11:46)

    Hallo,

    Habe heute bei der Bußgeldstelle angerunfe und auch meinen passiven Wert erhalten.

    2,7 ng/ml Serum THC und 12 ng THC-COOH. Wenn ich es richtig verstanden habe sind das die beiden Werte die zu Berwertung herangezogen werden order?

  • #899

    Rechtsanwalt Schüller (Donnerstag, 29 Juni 2017 16:14)

    @Elmo: Nein, wenn der Führerschein wichtig ist, sollten Sie sofort mit dem Screenings anfangen, sonst geht wertvolle Zeit verloren. Und gehen Sie auch zum Verkehrspsychologen.

    Der Witz an der Sache ist, dass man eben nicht abwartet bis die Ergebnisse da sind, es geht gerade darum, den Schwebezeitraum zu nutzen, bis die Behörden sich melden. Wenn sich die Fahrerlaubnisbehörde sich wegen der Entziehung meldet, haben Sie keine Zeit mehr für sowas. Proaktives Handeln nennt man sowas. SIe können natürlich erstmal abwarten, aber wie ich bereits sagte: Die o.g. Sachen können Sie machen, um die Entziehung der Fahrerlaubnis zu verhindern und erstmal nur eine MPU zu kriegen, wenn die Voraussetzungen der Entziehung im Moment der Rauschfahrt vorlagen. Helfe gerne weiter, wenn Sie da Hilfe brauchen...

  • #898

    Elmo (Mittwoch, 28 Juni 2017 16:17)

    Danke für Ihre schnelle Antwort,

    Ich komme aus Hessen.

    Ich soll mich jetzt sofort zu einem screening anmelden? Ich muss doch erstmal meine Werte abwarten oder, da Ich ja leider nicht weiß wie hoch mein passiver THC Wert ist und ob ich ein ärztliches Gutachten oder eine MPU machen muss. Wie sieht es aus mit dem Wiederstand gegen Vollstreckungsbeamte? kann das von der FSST als negative bewertet werden ?

  • #897

    Rechtsanwalt Verkehrsrecht (Mittwoch, 28 Juni 2017 15:36)

    @Elmo:

    Neben dem Bußgeldverfahren läuft jetzt ja das Fahrerlaubnisverfahren. Was dabei rauskommt, hängt von verschiedenen Umständen ab: Ihrem Aussageverhalten, dem THC COOH Wert bzw. der Frage, ob das für Sie zuständige Gericht einen erstmaligen Konsum mit anschließender Kontrolle ohnehin für unwahrscheinlich hält und den gelegentlichen Konsum deshalb unterstellt (wie zB das OVG Schleswig). Aus welchem Bundesland kommen Sie? Wenn der Führerschein wichtig ist: Sofort ins Screeningprogramm und sofort zum Verkehrspsychologen, um ggfls. eine Ausnahmeregelung nach Vorbemerkung 3 der Anlage 4 FeV ermöglichen zu können. Dafür ist es zu spät, wenn die Fahrerlaubnisbehörde sich meldet. Die Sache von 2006 sollte meiner Meinung nach nicht mehr das Problem sein. Es wurde ja kein Konsum nachgewiesen.

  • #896

    Elmo (Mittwoch, 28 Juni 2017 13:47)

    Hi,

    ich bin am 22.02.2017 in eine Verkehrskontrolle geraten (bin täglicher Graskonsument) . Schnelltest habe ich verweigert und somit sofort auf die Wache. Nach 4 Std warten in einer Zelle wurde mir dann der richterliche Beschluss vorgelegt. Nach einer halben Stunde kamen die Polizisten in die Zelle und fragten mich ob ich mir nun freiwillig Blut abnehmen lasse. Ich hab das verneint und dann haben sie mich schon an die Wand gedrückt und mich aus der Zelle geschliffen und auf den Boden verfrachtet. Mir wurde deshalb Wiederstand gegen Vollstreckungsbeamte vorgeworfen. Habe die Vorladung zu Polizei natürlich nicht wahrgenommen. Habe weder einen der Polizisten verletzt oder wurde handgreiflich. Natürlich sind ein paar unschöne Worte meinerseits gefallen. Habe die Vorladung zu Polizei wegen Wiederstand gegen Vollstreckungsbeamte, Besitz von BTM (hatte nichts dabei) und Fahren unter Drogeneinfluss natürlich nicht wahrgenommen. Konsum ist seit dem komplett eingestellt. Jetzt kam letzte Woche der Brief von der Bußgeldstelle in dem Stand, dass ich 2,7 ng aktiven Thc Wert hatte und ich für einen Monat mein Führerschein abgeben muss, 500 Euro Strafe und 350 für die Blutabnahme. Jetzt kommt aber noch ein kleines Problem dazu. Ich musste 2006 (Ich war kurz davor meine praktische Führerscheinprüfung zu absolvieren und wurde auf der Straße mit 0,5 g Gras erwischt) zum TÜV und einmal pinkeln. Der Test ist negativ ausgefallen weil ich damals ebenfalls direkt den Konsum eingestellt habe. Jetzt habe ich folgende Fragen:
    - Angenommen mein Passiver Wert ist unter 75 ng: Wird die Führerscheinstelle mein damaliges Problem aus 2006 mit in ihrer Bewertung einbeziehen und ich muss eine MPU machen?
    - Wird die Führerscheinstelle auch über mein nicht zuvorkommendes Verhalten bei der Polizei informiert und könnte es dadurch auch zu einer negativen Bewertung kommen?

  • #895

    Rechtsanwalt Cannabis (Dienstag, 27 Juni 2017 14:18)

    @Hardcore Kiffer:

    Danke für die Antwort. Wenn Sie es schaffen, nur ein-zweimal zu konsumieren, dann ist das natürlich super. Aber denken Sie daran: Die Gewohnheit ist ein mächtiger Strom. Da fängt es mal ein wenig an zu regnen, es gibt ein wenig Stress und schon schwillt der an wie der Rio Negro zur Regenzeit. Und was das Thema Fahrrad angeht: Ich hoffe, SIe haben ein cooles Bike, da rennen Sie hier offene Türen ein. Karre stehen lassen und dann die gesparte Kohle in ein super Rad. Tourenrad mit Rennradbestückung zum Beispiel :-) Macht mehr fun, ist auch klimaneutraler :-) Und klimaneutrale Kiffer sind coolere Kiffer. Die Haftungsfragen mal ganz ausgespart :-) Alles Gute!

    @Timo: Ich kann da noch helfen. Klarer kann ich es nicht formulieren, aber kontaktieren sollten Sie mich dann schon.

  • #894

    Hardcore-Kiffer (Montag, 26 Juni 2017 19:50)

    Hallo Herr Schüller,

    vielen Dank für Ihre Einschätzung und die klaren Worte.

    Ich bin zufällig auf Ihre Seite gestoßen. Davor war mir das Risiko gar nicht bewußt. Wenn ich z. B. Auto gefahren bin, habe ich am Vortag konsumiert. Ich dachte, wenn ich eine Nacht durchgeschlafen habe, bin ich nüchtern.

    Erst die Seite hier hat mir die Fakten vor Augen geführt. Danke dafür!

    Ich habe jetzt erst einmal meinen Konsum komplett eingestellt und mir Teststreifen aus der Apotheke bestellt. Ich will zunächst einmal in ein paar Wochen ein negatives Ergebnis sehen, bevor ich überhaupt wieder konsumiere.

    Ich habe bisher keinerlei Entzugserscheinungen. Nur am WE verspüre ich ein leichtes Bedürfnis nach Konsum, kann das aber zur Zeit kontrollieren.

    Danach will ich den Konsum auf 1 - 2 Tage die Woche belassen, und zwischen Konsum und Autofahrt 48-72 Stunden vergehen lassen, denn komplett möchte ich auf mein Auto nicht verzichten. Das funktioniert bei mir, da ich auf U-Bahn und Fahrrad zurückgreifen kann, und mein Auto sowieso eher selten bewege.

    Es wäre schön, wenn es einen Heimtest geben würde, bei dem man sich selbst auf aktives THC testen könnte, bevor man ein Auto bewegt. Leider gibt es so etwas nicht.

    Grüße,
    Hardcore-Kiffer

  • #893

    Timo (Montag, 26 Juni 2017 13:54)

    Danke für die Antwort.
    Ich habe heute einen weiteren Brief bekommen mit einer Strafe von über 700€ und Fahrverbot von einem Monat.
    Wenn der bluttest positiv war, inwieweit könnten Sie als Anwalt noch helfen ?

  • #892

    Rechtsanwalt Verkehrsrecht (Montag, 26 Juni 2017 12:46)

    @Timo:

    Ich kann und werde hier nicht sagen, dass Du die Unwahrheit sagen sollst. Es ist nur so: Wenn man sagt, dass der Konsum länger als 6 Stunden vor der Blutabnahme lag, dann wird der Gutachter von einem zumindest gelegentlichen Konsum ausgehen. Beim ärztlichen Gutachten wird Urin genommen (häufig zu an 2 Terminen), dazu gibt es ein Gespräch mit einem Arzt. Daher auch "ärztliches Gutachten", wie die logisch begabten Personen unter uns sicher schnell kombiniert haben. DIe Verjährung betrifft nur das Bußgeldverfahren und beträgt 6 Monate. Das Verwaltungsverfahren (Überrpüfung der Eignung mittels ärztlichen Gutachten) ist davon nicht betroffen.

    Es ist in solchen Fällen, nicht immer verkehrt, jemanden mit der Akteneinsicht
    zu beauftragen, der sich mit der rechtlichen Seite auskennt. Wenn Sie jemand suchen: Ich kann mich mal umhören :-)

    @Hardcore Kiffer: Dauerkonsum und Teilnahme am motorisierten Kraftverkehr sind nicht miteinander in Einklang zu bringen. Die Risiken, die dann immer mitfahren, sind vielfältiger Natur. Wenn Sie einen Verkehrsunfall mit Personenschaden bauen, wird die Versicherung hübsch in Regress nehmen bis Sie nicht mehr wissen, ob Sie Männlein oder Weiblein sein und vom Strafgericht gibt es dann auch nocht satt auf die Mütze. Sie sehen schon: Meine Meinung ist die: Entweder Konsum radikal runter oder auf das Fahren verzichten. Bei Ihrem Konsummuster gehe ich von Sucht aus und davon, dass Sie nicht für einen gemäßigten Konsum in Frage kommen. Ergo: Aufhören mit dem Konsum von Cannabis oder das Thema Autofahren an den Nagel hängen. Das wäre mal sehr konsequent und verantwortlich. Bei starken Konsumenten soll der THC COOH Wert nach 2 Wochen unter 150 ng / ml gefallen sein. Dann ist auch der aktive Werte aller Voraussicht nach unter 1,0 ng/ml. Dann sollten Sie wieder am Verkehr teilnehmen können. Aber wie gesagt: Ich verurteile nicht die Kifferei. Jeder kann sich so vernebeln, wie es ihm beliebt. Aber dann bitte mit Stil, gerade Rücken und Haltung. Und dazu gehört die Erkenntnis: Ich bin verantwortlicher Dauerkiffer und ziehe die richtigen Konsequenzen daraus und verkauf die Karre.

  • #891

    Timo (Montag, 26 Juni 2017 03:27)

    Hallo Team,
    Habe ein ärztliches Gutachten zur fahreignung bekommen wegen einem Wert von 1,4 ng bei einer Verkehrskontrolle in februar.

    Ich soll also sagen ich habe 6 std vorher zum ersten Mal konsumiert ?
    Ist es möglich zu sagen ich habe nur passiv konsumiert ? Und wie läuft das genau ab? Urinprobe = negativ = erledigt
    Oder muss ich so oder so zu verschiedenen stellen gehen um meine Aussage zu treffen ?
    Und wozu muss ich mich äußern wenn die Verjährung nach 3 Monaten Eintritt und der Vorfall schon 4 Monate her ist ?
    Beste Grüße

  • #890

    hardcore-kiffer (Sonntag, 25 Juni 2017 11:05)

    Hallo Herr Schüller,

    ich habe jetzt noch eine Frage. Ich war wirklicher Hardcore-Konsument. Will heißen, ich habe schon morgens vor der Arbeit, abends nach der Arbeit, und am Wochende ganztägig gekifft. Ich bin nie aufgefallen, da ich mich selbst versorgt habe, und ansonsten auch keinen Kontakt zur Drogenszene habe.

    Ich habe nun meinen Konsum am 12.06. eingestellt. Am Freitag den 17.06. bin ich nochmal schwach geworden, und habe 6 kleine Zigaretten mit Inhalt geraucht.

    Ich denke, dass ich selbst heute, am 25.06. zu einer MPU müsste, sollte ich beim Autofahren kontrolliert werden, Da mein THC-COOH-Wert vermutlich alle Grenzen sprengt.

    Ich denke, ich bin kein Einzelfall. Für "Extremisten" wie mich wäre es auch einmal interessant zu wissen, wann sie wieder bedenkenlos Autofahren können, ohne das Risiko einzugehen, den Schein loszusein.

    Wie hoch würden Sie meinen THC-COOH Blutwert bei sagen wir einmal vor dem Tag des ersten Konsumverzichts am 12.06. einschätzen? Dann könnte man ja anhand der Halbwertszeit grob hochrechnen, wann man wieder ein Auto bewegen kann.

    Ich wäre Ihnen sehr dankbar, wenn diese Frage beantwortet würde. Ich denke, sehr viele Hardcore-Kiffer lesen hier mit, und für die wäre diese Frage hoch interessant!

    Danke für diese bemerkenswerte Internetseite. Sollte ich einmal anwaltlichen Beistand benötigen, sind Sie auf jeden Fall meine erste Wahl!

  • #889

    Internettyp (Mittwoch, 21 Juni 2017 16:50)

    Und wie soll ich bis zum 28ten einen Verhaltenswandel nachweisen? Ist doch eigentlich nicht wirklich möglich oder?

  • #888

    Rechtsanwalt Schüller (Mittwoch, 21 Juni 2017 10:07)

    @Internettyp: Kurz gefasst - bei einem aktiven THC Wert ab 1,0 ng/ml und der Aussage, vor 11 Tagen letztmalig geraucht zu haben, liegen die Voraussetzungen einer Entziehung vor. Ist ganz einfach: Nach einem Erstkonsum soll lauf Auffassung der Behörden und Gerichte ein Wert von 1,0 ng/ml THC maximal 6 Stunden nach dem Konsum meßbar sein und danach darunter fallen. Was sagt uns das? Die Behörde wird daraus ableiten: Vor 11 Tage konsumiert und danach nochmal, ergo zweimal konsumiert ergo Gelegenheitskonsument. Zusammen mit dem fehlenden Trennungsvermögen (wird ab 1,0 ng/ml THC unterstellt) bist Du aus Sicht der Behörden nicht mehr geeignet, Kraftfahrzeuge zu führen. Und bitte bitte bitte (mit Sahnehäubschen obendrauf): Keine Bettelbriefe an die Fahrerlaubnisbehörde, das geht regelmäßig in die Hose. Liegt gelegentlicher Konsum vor und fehlendes Trennungsvermögen, dann bringt alles Gerede nichts, die Behörde wird den Führerschein wegnehmen und die Fahrerlaubnis entziehen. Es sei denn, Du weist bis zum Zeitpunkt der Entscheidung über die Entziehung einen Verhaltenswandel nach Vorbemerkung 3 der Anlage 4 der FeV nach, dann hast Du Chance auf einen MPU OHNE Entziehung der Fahrerlaubnis. Ohne Screeningprogramm und abgeschlossene Verkehrstherapie wird da aber exakt nichts laufen. Macht wirklich Sinn, das über den Schreibtisch eines Anwalts laufen zu lassen. Wenn Sie wirklich lieber einen Solotanz mit der Behörde wagen wollen ("war doch nur knapp über den Grenzwert, mache auch gerne freiwillige Screenings, bin sonst noch nie aufgefallen" etc. pp.), machen Sie das ruhig. Wird nur im Ergebnis nicht klappen, weil die Behörde zum jetzigen Zeitpunkt kein Ermessen hat, sondern die FE entziehen MUSS. Es sei denn, Sie weisen einen Verhaltenswandel nach (und zwar nicht durch Gelaber), dann hat die Behörde einen Ermessensspielraum. Sonst nicht. Der Zeitpunkt für Sie, den Allerwertesten zu bewegen ist jetzt. Wenn die Fahrerlaubnisbehörde sich mit der Anhörung bzgl der Entziehung meldet, ist der Drobs für Sie gelutscht.

  • #887

    Alexander (Dienstag, 20 Juni 2017 21:46)

    Ich bins nochmal von Beitrag 864

    Mein Fahrlehrer hat den Führerschein Antrag am 12.6. abgegeben ( Bochum,NRW). Meine Frage ist wie sicher es ist das mein Antrag durchkommt ( Ergänzung zu meinen Informationen im vorherigen Beitrag: beim Gespräch mit der Jugendamt Mitarbeiterin wurde auch nach meinem konsummuster gefragt meine Antwort war selten 1-3 mal pro Monat. Könnte es sein, dass diese Aussagen an die fsst weitergeleitet wurden oder besteht bei einem solchen Gespräch eine Schweigepflicht?)
    Und die nächste Frage
    Ist es für mich wieder sicher zu konsumieren?
    Natürlich Konsum und Auto fahren strickt getrennt

  • #886

    Bukem (Montag, 19 Juni 2017 19:34)

    @Internettyp: Das kannst Du alles machen, aber Du hast die Situation noch nicht ganz verstanden. Du müsstest bei einer Anordnung einer MPU eigentlich froh und dankbar sein. Durch deine Aussage eines früheren Konsums mund deine Werte liegen die Voraussetzungen zum direkten Entzug der FE bereits vor. Sollte also noch eine MPU als zweite Chance angeboten werden, wäre das fast schon nett.
    Das ganze schreit hier mittlerweile nach anwaltlicher Vertretung. Du kannst da gern selbst irgendwie Stellung nehmen, das bringt dir nur nichts außer mehr nicht gut genutzte Zeit. Es gibt eben einen Grund, warum manche Leute hauptberuflich Arzt, oder Anwalt oder Fußballprofi sind. Der Vorteil eines Anwalts besteht außßer seinem Fachwissen in der Möglichkeit, Einsicht in die polizeilichen Akten zu nehmen. Geh nicht irgendwo hin, geh zu einem Spezialisten und trust me, spezieller als Herr Schüller geht nicht mehr.

  • #885

    InternettypDieZweite (Samstag, 17 Juni 2017 16:50)

    Werte sind da 1,2 aktiver wert und 21 THC-COOH. Kann ich mich bei den Werten gegen eine MPU argumentieren oder herrscht dabei eine 0-Toleranz?
    Meine Überlegung wäre sonst in meiner Stellungnahme versuchen darzulegen, dass ich in der Lage bin den Konsum vom Fahren zu trennen und ich nach dem 1.Monatigen Führerscheinentzug doch ein sicherer Vehrkehrsteilnehmer sein kann, obwohl mein wert 0,2 höher als der "Zauberwert" ist. Ich wurde nicht auf Grund von Auffälligkeitenim Straßenverkehr aufgehalten ,sondern einfach so in der Tankstelle kontrolliert. Auch sonst liegen keine Auffälligkeiten vor.

    mfg Internettyp

  • #884

    Bukem (Montag, 12 Juni 2017 19:25)

    @Michael: Ich meine, Du hast diese Frage hier auch auf einer anderen Unterseite gestellt, dann hab ich da vorhin bereits geantwortet. Bitte asap an Herrn Schüller direkt wenden, Daten stehen oben.

    @pipe doro: Ganz ruhig, der Klügere gibt nach und das ist diesem Fall sicherlich nicht Euer Nachbar.
    Zunächst: Der Konsum von Cannabis ist straflos, der Besitz hingegen nicht. Euer Nachbar wäre wegen etwaiger unrichtiger Anzeigen selbst strafbar wegen falscher Vedächtigung. Trotzdem braucht niemand solche Auseinandersetzungen. Solange du beim Autofahren nicht unter aktivem Cannabiseinfluss erwischt wirst, der Zauberwert berägt 1,0 ng/ml aktives THC, ist alles gut. Trotzdem nie im Auto was bei sich führen. auch keine Paper oder ahnliches, nie Angaben über THC Konsum oder sogar anderes BtM machen! Gelegentliches Rauchen ist wirklich ok, wenn man sich an die Regeln hält, Herr Schüller nennt das richtig trennt: das machst du, wenn du zb Freitag abends rauchst, aber erst am Montag früh wieder ein Fahrzeug führst.

    Natürlich kommt da keine Hausdurchsuchung oder so. Allerdings kann es sein, dass zb die Führerscheinstelle dich überprüft, wenn du mal polizeilich wg BtM aufgefallen bist

    @Chef: Richtig. Falls Du dennoch mal Ärger haben solltest, meld Dich bitte.

    @Mayo: Das ist alles juristisch begrifflich verschwurbelt. Im Zweifelsfall meldest Du dich einfach, falls du wirklich mal Hilfe brauchen solltest. Was Herr Schüller auch meinte: gegen die Anordnung eines ärztlichen Gutachtens bestehen keine Rechtsmittel, man kann sich also erstmal nicht wehren, sondern erst, wenn zb die FE wg eines rechtswidrigen Gutachtens entzogen worden ist.

  • #883

    Michael (Montag, 12 Juni 2017 17:58)

    Guten Abend Herr Schüller,

    Nach ausgiebiger Recherche über dieses Thema möchte ich Ihnen nun meinen Fall schildern, der sich am 01.05.2016 ereignete. Ich führte ein KFZ im Strassenverkehr unter Einfluss von Marihuana und habe
    folgende Werte vorliegen: Aktiver THC-Wert 1.9 ng/ml, THC-COOH 32 ng/ml. Zudem habe ich keine Angaben zu meinem Konsum getätigt und man geht laut der Aussage des PP Düsseldorf von einem
    gelegentlichen Konsum aus. Zudem habe ich keine sicheren Ausfallerscheinungen gezeigt und habe vergleichbar ziemlich nüchtern gewirkt. Ich habe ein halbes Jahr aufgehört zu konsumieren und habe seit
    dem bis zum 31. Mai 2017 gelegentlich geraucht. Seit dem 1. Juni habe ich den Konsum eingestellt und muss nun gegen Ende des Monats zum FäG. Meine Frage beläuft sich nun darauf, ob meine
    Fahrerlaubnis entzogen wird, da voraussichtlich noch ein passiver THC-Wert festgestellt wird bei der Blutentnahme. Ich hoffe, ich habe meinen Fall ausreichend geschildert und Sie können mir
    hinreichende Aussichten geben.

    Vielen Dank vorab und Gruß,
    Michael

  • #882

    Rechtsanwalt Schüller (Montag, 12 Juni 2017 17:49)

    Bißchen Geduld, Fragen werden zeitnah beantwortet, danke :-)

  • #881

    Michael (Montag, 12 Juni 2017 12:49)

    Guten Tag Herr Schüller,

    Ich würde mich über hilfreichende Antworten bezüglich meines Falles, zu welchem ich jetzt zu sprechen komme, sehr freuen.

    Ich wurde am 01.05.16 von der Polizei angehalten und mir wurden folgende Werte zu Grunde gelegt: THC 1,9 ng/ml THC-COOH 32 ng/ml. Ich habe keine Auffälligkeiten gezeigt und mir wurde vermeintlich gelegentlicher Konsum vorgeworfen. Ich selbst habe zudem die Aussage getätigt, dass ich 4 Stunden vor Fahrtantritt konsumiert habe. Mir wurde ein Fahrverbot und ein Bußgeld auferlegt, welche ich beide erfüllt habe. Nach diesem Vorfall habe ich ein halbes Jahr aufgehört zu konsumieren. Bis zum 31.05.17 habe ich gelegentlich wieder konsumiert und dann dem Ganzen komplett entsagt. Nachdem ich Post von der FSSE am 29.05.17 bekommen habe, dass es beabsichtigt ist, mir die Erlaubnis zu entziehen. Nun wurde ich herzlichst zum FäG eingeladen und habe bis Ende des Monats Zeit, mir Blut abnehmen zu lassen. Da ich stark davon ausgehe, dass mir noch ein gewisser THC-COOH Wert in meinem
    Blut nachgewiesen werden kann, habe ich nun Bange, dass sie mir nun den Führerschein entziehen aufgrund restlicher THC-COOH Werte. Nun beläuft sich meine Frage darauf, ob ich trotz dieser Werte meinen Führerschein behalten darf oder ob der Wert = 0 sein muss, um dem Entzug zu entkommen.

    Ich hoffe, ich konnte meinen Fall so detailliert schildern..

    Vielen Dank vorab und Gruß,
    Michael

  • #880

    pipe doro (Sonntag, 11 Juni 2017 22:09)

    Guten Tag Herr Schüller,

    bin durch zu fall auf diese Seite gestoßen und ich muss sagen ich finde das super wie Sie den Menschen helfen.

    Ich habe ein Problem. Wir haben streit mit unserem Nachbar. meine frau hat ihn wegen Nötigung angezeigt. Nun hat er gesagt das er bei der Vorladung uns anzeigen möchte das wir kiffen. wir stimmt mal gar nicht. meine frau kifft nicht.habe sofort aufgehört was aber nicht wirklich lange her ist. Ich habe bis vor kurzem konsumiert. Aber niemals auf unserem Balkon so das er das mitbekommen könnte. das letzte mal das er das mitbekommen konnte ist schon bestimmt 1 jahr her. Nun mach ich mir sorgen was weiter passieren wird vor allem Führerschein technisch. Möchte ungern meinen Lappen abgeben müssen. bin nie unter drogeneinfluss gefahren. Wird die Polizei meine Wohnung durchsuchen? Bekomm ich eine Vorladung und wenn ja muss ich einen Drogentest machen? Schnelltest oder Blut abgeben?
    Wissen Sie zufällig welchen cutoff wert der tester hat der von der Polizei benutzt wird? Mach mir wirklich sorgen. Kann doch nicht sein das jeder ohne grund zur Polizei gehen kann und dich wegen sowas anzeigen kann. der kann doch auch im nachbarschaftsstreit lügen.

    Ich hoffe Sie können mir weiter helfen

  • #879

    Chef (Donnerstag, 08 Juni 2017 08:51)

    Hallo Herr schüller
    Richtig ich meine natürlich wenn ich den Bus nicht selbst fahre, also habe ich das richtig wenn ich in Holland rauche mit dem Bus zurück und bei einer evtl. Überprüfung durch Zoll und Polizei ich nichts sage darf da nichts von der Führerscheinstwllee kommen oder. Oder dürfen die auch auf Verdacht weil die denken man hat konsumiert was anleiern?

  • #878

    Mayonnaise (Mittwoch, 07 Juni 2017 22:11)

    Ganz vergessen wie meinten Sie das mit und wieso nachfolgende entziehung der fahr Erlaubnis

  • #877

    Mayonnaise (Mittwoch, 07 Juni 2017 21:58)

    Danke für die Antwort

    Was meinten sie mit Erkenntnis aus rechtswidrig angeordneten Gutachten. Sind damit Maßnahmen derer gemeint die hätten garnicht erhoben werden dürfen und da man sich nicht Gewehrt hat dürfen diese trotzdem verwendet werden? Also für den Fall muss man gegen angehen mit Anwalt. Bin jetzt etwas durcheinander um ehrlich zu sein.

    Den Rest habe ich verstanden und bedanke mich rechtherzlich.

  • #876

    Rechtsanwalt Schüller (Mittwoch, 07 Juni 2017 10:22)

    @Mayo: Maßnahmen im Hinblick auf Ihre Fahreingung (Screening und ärztliches Gutachten) sind nur dann zulässig, wenn ein hinreichender, durch Tatsachen gestützter Verdacht auf einen Dauerkonsum besteht (täglich oder beinahe täglich). Dafür sehe ich jetzt erstmal keinen Hinweis aufgrund Ihrer Schilderungen. Das Strafverfahren unterliegt der Einstellung nach § 31 a BtMG, fahrerlaubnisrechtlich sollte nichts nachkommen. Dennoch kann die Fahrerlaubnisbehörde auf die Idee kommen, Sie mal zu überprüfen, denn teilweise ist die höchstgerichtliche Rspr. für den die hochverehrlichen Würdeträgern in den Tempeln der deutschen Verwaltung zu profan, um Beachtung zu finden. Das Gutachten müsste dann nicht gemacht werden, die nachfolgende Entziehung der Fahrerlaubnis könnte dann mit hohen Erfolgschancen angegriffen werden.

    Achtung: Die Fahrerlaubnisbehörden dürfen nach Rspr. des BVerwG auch die Erkenntnisse aus rechtswidrig angeordneten Begutachtungen verwerten, wenn sie Kenntnis von den Gutachten erhalten. Das ist der Grund, warum das immer mal gerne probiert wird, gehört zu den üblichen Taschenspielertricks der Behörden, die sich die Unwissenheit der Betroffenen gerne zu eigen machen. Wenn die Fahrerlaubisbehörde sich melden sollte, sollten Sie sich bei einem Anwalt melden. Macht Sinn. Nach Möglichkeit bei einem Verkehrsrechtler.

  • #875

    Mayonnaise (Mittwoch, 07 Juni 2017 08:59)

    Einen schönen guten Tag Herr schüller
    Ich muss erstmal sagen , das ich es super finde das sie als Anwalt hier im Chat mit Rat und Erklärung den Usern zur Seite stehen.
    Weiter so.

    Nun komm ich mal zu meinem Problem.
    Ich passierte letzte Woche die grenze NL - BRD kurz hinter der grenze wurde der reisebus indem ich unterwegs war angehalten und bei mir wurden 2 g Gras gefunden. Meine Frage was kommt da jetzt auf mich zu. Bin im Besitz eines Führerscheins kann das Probleme geben?
    Muss dazu sagen war damals mal angeklagt wegen Erwerb von btm aber bin zu recht frei gesprochen worden.
    Ich habe mal gelesen das der alleinige besitzt nicht Führerschein Maßnahmen rechtfertigt stimmt das? Bei dem 2 g muss oder wird das Verfahren doch eigentlich eingestellt oder?

    Es wäre schön eine Antwort von Ihnen zu erhalten.

  • #874

    Bukem (Mittwoch, 07 Juni 2017 07:25)

    @CMK: Sie sollten sich dazu anwaltlicher Hilfe bedienen und sich bei Bedarf zunächst konkreter beraten lassen. Gab es denn bereits etwaige ähnliche Vorfälle mit Ihrem Sohn? Abgesehen von der jetzt erfolgten Sanktion für den Cannabisverstoß wird es recht sicher weitere Maßnahmen der Führerscheinstelle wie ein ärztliches Gutachten geben, die die Fahreignung Ihres Sohnes weiter ärztlich erforschen will. Zudem wäre Ihr Sohn dann im Ausland, dies muss der Behörde kommuniziert werden. Hier hinge weiter viel von etwaigen Angaben Ihres Sohnes ggü der Polizei ab, auch deshalb wird die anwaltliche Akteneinsicht benötigt. Auch muss Ihr Sohn sein Konsumverhalten dauerhaft dringend überdenken.
    Herr Schüller ist bundesweit tätig, melden Sie sich bitte bei Interesse

    @Chef: Du meinst einen öffentlichen Bus, den Du nicht selber fährst? Da wird sicher nicht auf Konsum geprüft, da kommt der Zoll und prüft auf BtM Besitz. Wirst Du erwischt und gibst unkluge Antworten zu deinem etwaigen Konsumverhalten, etwa wie ich rauch nur am WE, hast du neben dem Strafverfahren, auch eins bei der Führerscheinstelle recht sicher, etwa um ein äG erstellen zu lassen. Wichtig sind zwei Dinge: Keine Angaben zu irgendeinem Konsum von BtM, egal wie lang es her ist. und nie unter Cannabis Einfluß ein Fahrzeug führen. Nach einem Konsum bitte bis zu drei Tage warten.

  • #873

    Alexander (Dienstag, 06 Juni 2017 00:18)

    Ich bins nochmal von Beitrag 864
    Ich habe sowieso zur Sicherheit seit ca 2.5 Monaten nicht mehr konsumiert und davor auch nur selten. Wenn meine Anmeldung zur Prüfung genehmigt wurde dann sollte es auch keine Tests mehr geben oder?

  • #872

    Rechtsanwalt Schüller (Sonntag, 04 Juni 2017 16:35)

    @Alexander:

    Hier sind vermutlich keine Probleme zu erwarten, ich sehe die fahrerlaubnisrechtliche Relevanz nicht. Die Voraussetzungen für entsprechende Überprüfungsmaßnahmen liegen nicht vor. Sofern doch was von der Behörde kommen sollte, melden Sie sich bei mir. Und: Den Konsum von Cannabis halten Sie so gering wie möglich. 1 - 2 mal die Woche MAXIMAL. 72 Stunden Pause zwischen Autofahren und Kiffen. Bei Polizeikontrolle JEDE Aussage zum Thema Drogen verweigern ("werde mich erstmal mit meinen Anwalt besprechen, ich sage nichts zum Vorfall").