Rechtsanwalt und Strafverteidiger

 

Björn Schüller

Konsul Smidt Straße 8 R

28217 Bremen

 

Telefon: 0421 - 40 898 364

 

Mobil: 0157 - 82 77 39 34

 

Fax: 0421 - 16 767 5269

 

Mail: kontakt@strafverteidiger-schueller.de

 

Termine nur nach Vereinbarung!

Rechtsanwalt Björn Schüller aus Bremen

 

Ihr Ansprechpartner rund um das Betäubungsmittelrecht, das Strafrecht und das Verkehrsrecht.

 

"Es gibt keine harten oder weichen Drogen. Es gibt nur harte oder weiche Konsummuster."

 

Wenn Sie Ärger mit Polizei, Staatsanwaltschaft und dem Gericht wegen Betäubungsmitteln haben, stehe ich Ihnen kompetent und ohne Vorurteile zur Seite.  Sie haben eine andere Straftat begangen und brauchen Hilfe? Dann machen Sie von Ihrem Schweigerecht Gebrauch und vereinbaren einen Termin mit mir.

 

Ich vertrete Sie gegenüber allen deutschen Gerichten und Staatsanwaltschaften auf sämtlichen Gebieten des Strafrechts sowie des Ordnungswidrigkeitenrechts und Verwaltungsrechts.

 

Sie haben Probleme mit Ihrer Fahrerlaubnis (Punkte/Alkohol/Drogen)?

 

Verweigern Sie jede Aussage gegenüber der Polizei und melden Sie sich umgehend bei mir!

 

WICHTIG:

 

Zur Vermeidung immer wieder vorkommender schwerer Fehler bei polizeilichen Verkehrskontrollen wegen Drogen und bei Hausdurchsuchungen bitte diese Formulare ausdrucken und für den Ernstfall griffbereit im Auto und in Haus/Wohnung zurecht legen. Die Formulare sind von der Polizei auszufüllen, es geht in erster Linie darum, dass dokumentiert wird, dass Sie die Aussage verweigern und keine "freiwilligen" Fehler machen.

 

 

Drogen im Straßenverkehrsrecht

 

Unterschiedliche Behandlung von Drogen und Alkohol (Verletzung des Gleichheitsgrundsatzes, Art. 3 Abs. I GG?)

 

Die "weiche" Droge Cannabis und die "harten" Drogen (u.a. Amphetamin, MDMA, Speed, Morphin, Heroin, Kokain, Crack, Freebase) - und die Substitutionsmittel Methadon, Polamidon, Buprenorphin, Kodein, Dihydrocodein, Levacetylmethadol und retardierte Morphine

 

 

Strafrecht und Ordnungswidrigkeitenrecht:

 

Der Straftatbestand des § 316 Abs. I StGB - Trunkenheit im Verkehr: Begriff der "Fahruntüchtigkeit"/ Welche Strafen drohen bei § 316 StGB?

 

§ 316 StGB bei Alkohol: Ab wieviel Promille mache ich mich strafbar?

 

§ 316 StGB bei "anderen berauschenden Mitteln"

 

Der Tatbestand der Ordnungswidrigkeit nach § 24 a Abs.2 StVG (u.a. Rechtsfehler der Bußgeldbehörde, Begriff der "Wirkung", Fragen zu Vorsatz oder Fahrlässigkeit)

 

Strafrechtliche Folgen für die Fahrerlaubnis (u.a. Sicherstellung und Beschlagnahme des Führerscheins, Vorläufiger Entzug der Fahrerlaubnis nach  § 111 a StPO, Entzug der Fahrerlaubnis nach § 69 Abs. I StGB, Verkürzung der Maßregel nach § 69 a Abs. 7 StGB, Fahrverbot nach § 44 StGB, Entzug der Fahrerlaubnis wegen Drogendelikten)

 

 

Verwaltungsrechtliche Maßnahmen:

 

Ärztliches Gutachten beim Verdacht auf Konsum harter Drogen

 

Ärztliches Gutachten beim Verdacht auf Konsum von Cannabis

 

Ärztliches Gutachten beim bloßen Besitz von Betäubungsmitteln (BtM) mit und ohne Bezug zur Teilnahme am Straßenverkehr

 

Rechtsgrundlagen für den verwaltungsrechtlichen Entzug der Fahrerlaubnis

 

Fahreignung bei nachgewiesenen Konsum von Cannabis

 

Fahreignung bei nachgewiesenen gelegentlichen Konsum von Cannabis und mangelnden Trennen zwischen Konsum und dem Führen eines KFZ

 

Konsum von Ectasy und Kokain

 

Anordnung einer MPU

 

Anordnung eines ärztlichen Gutachtens

 

Abhängigkeit von BtM

 

Anordnung der sofortigen Vollziehung

 

Wiedererteilung der Fahrerlaubnis (u.a. Probleme mit dem Nachweis der Abstinenzzeit)

 

 

Fahrerlaubnisrecht im weiteren Sinne

 

MPU Bestehen - Hilfe zur Selbsthilfe. PDF-Skript zum Download, alle Anlassgruppen (Drogen, Alkohol, Punkte) - über 100 Seiten Kompaktwissen

 

Haaranalyse kein sicherer Beweis für THC Konsum. Möglichkeit der externen Kontamination mit THC COOH erstmals wissenschaftlich bewiesen - das "Aus" für die Haarproben?

 

 

Alkohol am Steuer - Begleitetes Fahren ab 17 - Beweislast im Fahrerlaubnisrecht - Cannabis und Fahreignung -  Personenbeförderungsschein und Drogen - Das neue Punktesystem - Fahrerlaubnis auf Probe - MPU - Neuerteilung Fahrerlaubnis - Kosten einer MPU - Kursempfehlung nach MPU - Fahrverbot und Entziehung der Fahrerlaubnis - neues Punkte System - Rechtsschutzversicherung und Fahrerlaubnis - EU Führerschein / Fahrerlaubnis - Eignung,  bedingte Eignung, Ungeeignetheit und Befähigung -

Untersuchungsanläße für die MPU - Entzug der Fahrerlaubnis durch den Strafrichter nach § 69 StGB - Eignungszweifel bei Alkoholproblematik - Die richtige Vorbereitung auf die MPU, was ist wichtig? - MPU bestehen bei gelegentlichen Cannabis Konsum und fehlenden Trennungsvermögen - Generelle Hauptfehlerquellen bei der MPU (alle Anlässe) - MPU Verjährungsfrist / Fahrerlaubnis zurück nach 15 Jahren auch ohne Gutachten? - Das Obergutachten im Fahrerlaubnisrecht

 

 

 

- Allgemeines Strafrecht -

 

Delikte gegen das Leben und die körperliche Unversehrtheit

 

Totschlag - Mord - Tötung auf Verlangen - Schwangerschaftsabbruch - Aussetzung - Fahrlässige Tötung - Körperverletzung - Gefährliche Körperverletzung - Schwere Körperverletzung - Körperverletzung mit Todesfolge - Körperverletzung im Amt - Beteiligung an einer Schägerei -

 

 

Eigentums- und Vermögensdelikte

 

Diebstahl - Diebstahl mit Waffen - Bandendiebstahl - Wohnungseinbruchsdiebstahl - Schwerer Bandendiebstahl - Unterschlagung - Betrug - Computerbetrug - Versicherungsmißbrauch - Erschleichen von Leistungen - Untreue - Scheck- und Kreditkartenmissbrauch - Hehlerei - Geldwäsche -

 

 

Raub und raubähnliche Delikte

 

Raub - Schwerer Raub - Räuberische Erpressung - Räuberischer Diebstahl - Raub mit Todesfolge - Räuberischer angriff auf Kraftfahrer - Erpresserischer Menschenraub - Geiselnahme -

 

 

Straßenverkehrsdelikte


Gefährlicher Eingriff in den Straßenverkehr - Gefährdung des Straßenverkehrs - Trunkenheit im Verkehr - Unerlaubtes Entfernen vom Unfallort - Vollrausch - Unterlassene Hilfeleistung -

 

 

Sonstige Delikte

 

Sachbeschädigung - Brandstiftung - Urkundendelikte - Geldfälschung - Freiheitsdelikte - Delikte gegen die Staatsgewalt und die öffentliche Ordnung - Eigennutzdelikte - Aussagedelikte - Begünstigung, Strafvereitelung, Falsche Verdächtigung und Vortäuschen einer Straftat - Beleidigungsdelikte - Indeskretionsdelikte - Korruptionsdelikte -

 

 

- Betäubungsmittel und Recht -

 

 

Grundwissen zu Betäubungsmitteln und Recht

 

Basics Cannabis - Geschichte, Grundbegriffe, Wirkungen, Strafbarkeiten, Cannabis und Grundrechte, Recht auf Rausch, Statistiken uvm - ein Überblick

 

Amphetamine - die wichtigsten Fakten über Speed, Crystal, MDMA, MDA, MDE - Geschichte, Wirkungen und rechtliche Fragen

 

Kokain und Crack: Alles was man wissen muss...Geschichte, Botanik, Wirkungen und rechtliche Fragen

 

Opium Produkte und Opioide: Wissenswertes über Heroin, Codein und Co.

 

Alkylindolgruppe: Über LSD, DMT, Psycolibin, Ayahuasca - Psilos, Lianen, Pappen und mehr

 

Naturdrogen und pflanzliche Gifte: Von Alraune, Stechapfel, Bilsenkraut, Strychnin u.v.m. - Wirkungen und rechtliche Fragen

 

Drogen und Straßenverkehr - eine Zusammenfassung (Grenzwerte, Ordnungswidrigkeiten, Straftaten, Fahrerlaubnisentzug uvm.)

 

Wie verhalten Sie sich richtig, wenn Sie eine Vorladung von der Polizei, der Zollfahndung oder Steuerfahndung erhalten? Hingehen oder absagen?

 

Knastvermeidungsstrategien: Was sollten Sie als Grower, Dealer oder Konsument beachten, wenn Sie nicht ins Gefängnis wollen?

 

Körperliche Untersuchung, Blutprobe, DNA Analyse: Zu den §§ 81 a,e,f,g StPO: Genetische Fingerabdrücke, den Blick in Körperöffnungen und mehr

 

Welche Strafe gibt es wofür?

 

Big Brother is watching you

 

Erklärung der Mengenbegriffe 

 

BtM der Anlage I des BtMG (Cannabis und Co.) 

 

BtM der Anlage II des BtMG 

 

BtM der Anlage III des BtMG 

 

Die "geringe Menge" gängiger Betäubungsmittel wie Cannabis, MDMA, Kokain, Speed und Heroin

 

Die "nicht geringe Menge" gängiger Betäubungsmittel

 

Growerkollektiv als Bande (5 Jahre Mindeststrafe drohen) 

 

Über Waffen und gefährliche Werkzeuge 

 

Der weit ausgelegte Begriff des Handeltreibens 

 

Die Kronzeugenregelung des § 31 BtMG 

 

So erhalte ich bei einer MPU den Führerschein zurück 

 

Betäubungsmittel in der Szenesprache

 

Cannabis zur Schmerzreduzierung und der rechtfertigende Notstand, § 34 StGB

 

Ich bin mit THC im Verkehr auffällig geworden...was hat es mit § 24 a StVG auf sich?

 

Ärztliches Gutachten beim bloßen Besitz von Betäubungsmitteln wie Cannabis - wann ist dieses gerechtfertigt?

 

Nachweiszeit von Cannabis in Blut und Urin - wie lange sind THC und THC-COOH nachweisbar? Wie wirken sich diese Abbauwerte auf die Fahrerlaubnis aus?  Fahrerlaubnisentzug trotz Fahrverbot von einem Monat nach § 24 a StVG - geht das?

 

Ärztliches Gutachten wegen Cannabis am Steuer: Über die 6 Stunden Regel und den damit zusammenhängenden Probierkonsum als Schlüssel zur positiven Begutachtung

 

Die Haaranalyse auf Drogen: Wie schnell wächst das Haar, was lagert sich wielange ein uvm.

 

Wann ist die Argumentation mit einem experimentellen Konsum von Cannabis im Fahrerlaubnisrecht "gerichtsfesst" - also hinreichend glaubhaft?

 

Die Maastricht Studien und die Argumentation im Fahrerlaubnisverfahren: THC Abbau aus wissenschaftlicher Sicht bei Probierkonsum - die 6 Stunden Regel

 

Erhebliche unterschiedliche Werte bei verschiedenen THC-COOH Varianten (frei und gesamt), längere Nachweiszeit von THC durch Rückdiffusion des aktiven THC´s im Fettgewebe also die fahrerlaubnisrechtliche "Diätfalle", der Cannabis-Influence Factor (CIF) und der Kreatininwerte

 

Strafzumessungserwägungen

 

Verminderte Schuldfähigkeit aufgrund BtM-Abhängigkeit oder: Wie breit muss ich sein, um nicht die volle Strafe zu kriegen - reicht schon die Angst vor Entzugserscheinungen?

 

Bei kleineren BtM Delikten: Freiheitsstrafe als letztes Mittel - vorrangig Einstellung oder Geldstrafe

 

Jugendstrafe - Über schädliche Neigungen...wann haben Personen unter 21 Jahren mit Freiheitsstrafen zu rechnen?

 

 

Straftatbestände im Betäubungsmittelrecht


Gesetzliche Grundlagen - Gesetzeszweck - Eigenkonsum - Tötungsdelikte - Handeltreiben - weitere Umsatzdelikte - Sonstiges Inverkehrbringen - Besitz - Grenzüberschreitender Betäubungsmittelverkehr - weitere Straftaten im BtMG - Verschreibung/Substitution - Umgang mit BtM-Imitaten -

 

 

Betäubungsmittel in anderen Rechtsgebieten


Arbeitsrecht - Berufsrecht (Ärzte, Soldaten) - Beamtenrecht - Familienrecht - Gewerberecht - Miet-/Wohungsrecht - Sozialrecht - Sraßenverkehrs- und Ordnungswidrigkeitenstrafrecht - Verkehrsverwaltungsrecht (MPU) - Ausländerrecht - Polizeirecht -

 

 

Straftaten nach dem Gefahrstoffüberwachungsgesetz

 

Strafvorschriften und Stoffe

 

 

Verdeckte Ermittlungsmethoden, Durchsuchung und Beschlagnahme

 

Überwachung der Telekommunikation - Datenerhebung - Akustische Wohnraumüberwachung - Einsatz technischer Mittel außerhalb der Wohnung - Verdeckte Ermittler, Vertrauenspersonen und Lockspitzel - Durchsuchung und Beschlagnahme -

 

 

Rehabilitation


Notwendigkeit einer Behandlung - Unterbringung in einer Entziehungsanstalt - Zurückstellung nach § 35 BtMG - Abbruch der Behandlung und Widerruf der Zurückstellung - Anrechnung - Beendigung der Behandlung - Absehen von Verfolgung -

 

Mengenbegriffe


Geringe Menge - Normale Menge - Nicht geringe Menge (Heroin, Morphin, Kokain, LSD, Cannabisprodukte - Amphetamin - Ectasy u.a.) - Feststellung der Wirkstoffkonzentration - Minderschwere Fälle - Strafschärfung bei normalen Mengen - Nicht geringe Menge und Mittäterschaft -

 

Drogen  und Straßenverkehr:

 
Strafbarkeit des Führens eines Fahrzeugs und Einfluss von BtM - Ordnungswidrigkeiten beim Führen von Kraftfahrzeugen und Einfluss von BTM - Führerschein- und Fahrerlaubnismaßnahmen im Straf- und Ordnungswidrigkeitenverfahren - Verwaltungsrechtliche Maßnahmen (MPU) bei Auffälligkeiten mit BtM - Haaranalyse -

 

 

 

Betäubungsmittel, Drogen, Gifte und Grundstoffe von A - Z im Detail

 

Bei vielen Straftaten im Zusammenhang mit Betäubungsmitteln gibt es häufig viel Strafe für relativ wenig Einsatz. Egal ob bei Anbau, Einfuhr, Handeltreiben u.a. - der Grundsatz ist: Das BtM-Recht ist ein denkbar schlechter Spielpatz  für Leute, die nicht schnell als Straftäter gelten wollen. Wer die Finger nicht davon lassen kann, sollte über die Grundzüge des BtMG zwingend Bescheid wissen.

 

Zudem sind Drogen generell mit Vorsicht zu behandeln. Safer Use und ein bedachter Umgang sollten für jeden verpflichtend sein. Niemand muss sich vorschreiben lassen, was er nimmt und was nicht. Trotzdem: Es gibt viel chemischen Müll v.a. im Bereich der synthetischen Drogen und die Langzeitwirkungen sind kaum erforscht. Vieles stiftet mit Sicherheit mehr Schaden als Nutzen ("Crystal" sei hier mal besonders hervorgehoben) und es macht Sinn, um bestimmte Substanzen einen großen Bogen zu machen.

 

 

A      

                                                        

Abstral - Acamprosat - Acamprosat-CalciumAcemannan - Acetyl-alpha-methylfentanyl - Aceton - N-Acetyl-Methoxyl-Tryptamin - Aconitin - AICAR - Alkylindol-Gruppe - Allobarbital - Allylprodin - Alphameprodin - alpha-Metylfentanyl - alpha-Methytryptamin - Alphameprodin - Alprazolam - Alraune - AM 694Amfepramon - Amphetamin (Speed) - Amylnitrit (Poppers) - Anticraving Substanzen (Entwöhnungsmittel) - ArecaidinArecolin - Arsenik - Atropin - Ayahuasca - Aztekensalbei

 

 

B

 

Baeocystin - Banisterin (=Harmin) - BDMPEA (=2-CB) - BenzodiazepineBetelnuss - Bilsenkraut - Blausäure - Brechnuss - Bromazepam - Brucin - Buprenorphin - BupropionButalbital - Butan - Butylnitrit - Butylon - BZP

 

 

C

 

Cafilon - Camazepam - Cannabinol - Cannabis (Indica, Ruderalis, Sativa) - Cannabisöl - Cannabispflanzen - Cannabis Samen - Carbromal - Carfentanyl   -  Cathin - Cathin Hydrochlorid - Cathinon Gruppe -  Cephalo-Teknosal - Chacruna - Chandoo - Chinarindenbaum - Chinin - Chlordiazepodix - Chlorethylen - Chloroform - Chondodendron Tomenttosum - Christuspalme - Chromium Picolinate - 2CI - Cialis - Cineol - cis Tilidin - Clenbuterol - Cliradon - 6-Cl-MDMA - Clobazam - Clomethiazol - Clonazepam - Clonidin - Clonitazen - Clorazepat - Clotiazepam - Cloxazolam - Cocain - D-Cocain - Coca-Paste - Cocastrauch - Cocasamen - Codein - Coffein - Cola - Colabaum - Cola-Nuss - Colchicin - Commiphora Mukul - Concerta - Coniin - Corticotropin - CP 47, 497 - m-CPP - Crack - Cras - Creatine-Monohydrat - Crystal Meth - Cumarin - Curare - Cyanwasserstoff - Cyclobarbital - Cymol - Cytisin

 

 

D

 

Damiana - Damianin - Darbepoietin - Datura - DDT - DEET - Dehydro-Epi-Androstendion - Delorazepam - Delta-6a(10a)-Tetrahydrocannabinol - Delta-6a-Tetrahydrocannabinol - Delta-7-Tetrahydrocannabinol - Delta-8-Tetrahydrocannabinol - Delta-9-Tetrahydrocannabinol - Delta-10-Tetrahydrocannabinol - Desoxy-Methyl-Testosteron - DET - Develin retard - Dexfenfluramin - Dexmethylphenidat - Dextromethadon - Dextromethorphan - Dextromoramid -Dextrorphan - DHB - DHC 60 - DHEA - Diacetylmorphin - Diamorphin - Diäthylbostrol - Diazepam - Dichlor-Dipehnyl-Trichlorethan - Dichlorethan - Diethylaminopropiophenon - Diethylether - Diethylpropion - Diethyltoluamid - Diethyltryptamin - Digitalis - Digitonin - Digitoxigenin - Digitoxin - Dihydrocodein - Dihydrokavain - 2,3-Dimethoxystrychnin - Dimethylbenzol - DMHP - Dioxin - Diphenhydramin - Distickstoffoxid - Disulfiram - DMA - DMT - DOB - DOC - DOET - Dolantin - Dolo-Neurotrat - Doloprolixan - DOM - L-Dopa - Dormicum - Doxepin - Dronabinol - Drostanolon - Drotebanol - Durogesic - DYN-EPO

 

 

E

 

E 605 - Ecgonin - Ecstasy - Ecstasy Light - Eisenhut - Engelstrompete - Ephedra - Ephedrin - Ephedron - Epicatechin - EPO - Epoietin-Delta - Eptadone - Equasym - Erythoxylum Coca - Erytropietin - Esketamin - Essigsäure - Essigsäureanhydrid - Estazolam - Ether - Ethylen - Ethylenchlorid - Ethylloflazepat - Etonitazen - Etoxeridin - Etryptamin

 

 

F

 

Faulbaum - Fencamfamin - Fenetyllin - Fenfluramin - Fentanyl - Fentanyl-Gruppe - Fingerhut - FLEA - Flephedron - Fludiazepam - Flunitrazepam - 4-Fluoramphetamin - Fluoximesteron - Flurazepam - 4-FMA - Formoterol Formula A-P-L - Fortal - p-FPP - Fucus Vesiculosus - Furethidin

 

 

G

 

Gamma-CHC - Gamma-Hexachlorcyclohexan - Gamma-Hydroxy-Butyrat - Garcinia Cambogia - GBL - Gelbwurz - Gelee Royale - Gestrinon - GHB - Giftlattich - Ginseng - Glucocorticoide - Glucocorticosteroide - Goldregen - Gonadotropin - Gotucola - Guarana - Guggulsteron - GW 1516  

 

 

H

 

Halazepam - Halocion - Haloxazolam - Hämoglobin - Harmalin - Harmin - Haschisch - Hawaiian Baby Woodrose - HemAssist - Herbal Ecstasy - Herbzeitlose - Heroin - HES - HGH - Hojas de Maria Pastora - Hopfen - Hordenin - Human-Growth-Hormon - Hydromorphon - Hydroxocobalamin - Hydroxy-Beta-Methyl-Butyrat - Hydroxypethidin - Hyoscyamin - Hypericin - HYQ

 

 

I

 

Iboga - Ibogain - Ibotensäure - IGF-1 - Ignatiusbohne - Ingwer - Insulin - Ipecac-Sirup - Isobutylen - Isobutylnitrit - Isopentylnitrit - Isopren - Isosafrol 

 

 

J

 

Jaborandi - Jetrium - Johanniskraut - JWH-Alkylindole

 

 

K

 

Kaffee - Kakaobaum - Kap-Aloe - Kath - Kavain - Kava-Kava (Rauschpfeffer) - Ketamin - Ketazolam - Ketorolac - Khat - Kokain - Kokain-Hydrochlorid - Kola-Nuss - Kolchizin - Koloquinte - K.O. Tropfen - Kratom - Kreatin - Kroton- Krötensekret

 

 

L

 

Lachgas - Levomethadon - Levomethadon-Hydrochlorid - Levomethorphan - Levorphanol - Librium - Lidocain - Lindan - Liquibol 9100 - Liquid Ectasy - Lobelie - Long R3 - Loprazolam - Lorazepam - Lormetazepam - LSD - Lupanin - Lupine - Lupinidin - Lupulin - Lysergsäure - Lyserg-Säure-Diethylamid  

 

 

M

 

1M-3PP - Maca - Madar D4 - Ma-Huang-Extrakt - Maiapfel - MAL - Mandragonin - Mandragora - Mandrax - Marihuana - Marinol - MDBD - MBZP - MDA - MDE - MDEA - MDMA - Mebroqualon - 4-MEC - Mecloqualon - Medazepam - Medikinet - Meerträubel - MEK - Melatonin - 5-Meo-DIPT - 5-Meo-DMT - Mephedron - Meprobamat - Mescalin - Mesocarb - Mesterolon - Metamizol - Metandienon - Metformin - Methadon - Methadon-Gruppe - Methamphetamin - Methaqualon - Methaqualon-Derivate - Methcathinon - Methedron - 5-Methoxy-DMT -  Methylacetylmorphin - Methylaminorex - 4-Methylamphetamin - Methylenbenzol - 3,4 Methylendioxypyrovaleron - 3-Methyl-Fentanyl - Methylguanidinessigsäure - Methymethaqualon - 4-Methylmethcathinon - Methylon - Methylphenidat - Methylphenobarbital - Methyl-Testosteron - 3-Methylthiofentanyl - Midazolam - MMDA - Modafinil - Mohnstrohkonzentrat - Monoacetylmorphin - Morpheridin - Morphin - Morphinan-Gruppe - Morphium - MPPP - 4-MTA - Muscaridin - Muscazon - Muskatnuss - Mutterkornpilz - Myristicin

 

 

N

 

Nabilon - Nachtschattengewächse - Naloxon - Naltrexon - Nandrolon - Naphyron - Narcetin - Narcotin - Natrium-Bento-Barbital - Nefopam - Nelkenzimtbaum - Nicotin - Nieswurz - Nimetazepam - Nitrazepam - Nitrostigmin - Nordazepam - Norephedrin - Norlevorphanol - Normethadon - D-Norpseudoephedrin - Norspan - Noscapin - Novanox - NPB - Nutzhanf

 

 

O

 

Ololiuqui - Opiate - Opium - Opiumtee - Orlistat Oxandrolon - Oxazepam - Oxazolam - Oxycodon - Oxygesic - Oxymetholon - Oxymorphon 

 

 

P

 

Palfium - Papaver Bracteatum - Papaverin - Papaver Orientale - Papaver Rhoeas - Papaver Somniferum - Paracefan - Passionsblume - PCE - PCP - PCPr - Pemolin - Pentazocin - Pentobarbital - PEPAP - Pethidin - Peyote - Phenacozin - Phendimetrazin - Phenobarbital - Phenomorphan - Phenoperidin - Phentermin - Phenylamin - Phenylephrin - Piminodin - Pinazepam - Piperidin - Pipradrol - PMA - PMEA - PMAA - Poppers - PPMA - PPP - Praxiten - Preludin - Prodin-Gruppe - Properidin - Pseudo-Ectasy - Pseudo-Ephedrin - Psilocin - Psilocybin - Psilos - Pyrazolon

 

 

Q

 

Quartz - Queen Ann´s Lace - Quinolone

 

S

 

Sadebaum - Safrol - Salvia Divinorum - Salvinorin A - San Pedro Kaktus - Schierling - Schlafmohn - Schlangenwurz - Schwarzer Nachtschatten - Schwarzes Bilsenkraut - Schweine-Speed - Scopolamin - Sennes - Sernyl - Serotonin - Sida Cordifolia - Soma - Somatropin - Stanozolol - Stechapfel - Steppenraute - STH - Strychnin - Strychnos - Sufentanyl - Super Chrom II - Super Fat Burners

 

 

T

 

Tabak - Targin - Taurin - Tavor - Tee - TCP - Temazepam - Temgesic - Teonanacatl - Terbutalin - Terristris - Testosteron - Tetracain - Delta 6a THC - Delta 6a (10a) THC - Delta 7 THC - Delta 8 THC - Delta 9 Tetra Hydro Cannabinol - Delta 9 (11) THC - Delta 10 THC - Tetrazepam - TFMPP - THC - THC Carbonsäure COOH - Thebacon - Thebain - Theobromin - THG - Thiofentanyl - Thuja - TMA - Tollkirsche - Tollkraut - Toratex - Tradon - Transtec Pro - Triazolam - Tribulus - Trimepiridin - 2,4,5 Trimethoxyphenylamphetamin - Tropax

 

 

U

 

Upas Baum

 

 

 

V

 

Valium - Veratrin - Versed -  Viagra - Vintylbarbital

 

 

W

 

Wahrsagersalbei - Weidenrinde - Weinraute - Weißer Nieswurz - Weißes Bilsenkraut -  White Willow Bark - Wurmfarn

 

 

X

 

X112T - Xocoatl  

 

 

Y

 

Yaba - Yangonin - Yohimbe - Yohimbin

 

 

Z

 

Zauberpilz - Zolpidem

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Rechtsanwalt

 

Björn Schüller

Konsul Smidt Straße 8 R

28217 Bremen

 

Telefon: 0421 - 40898364

 

Mobil: 0157 - 82773934

 

Fax: 0421 - 167675269

 

Mail: kontakt@strafverteidiger-schueller.de

 

 

Bei Problemen (Ermittlungsverfahren, Hausdurchsuchung, Vorladung zur Vernehmung, U-Haft etc.) mit Polizei, Staatsanwaltschaft, Gericht oder der Fahrerlaubnisbehörde (Führerschein und MPU) nehmen Sie bitte Kontakt auf.

 

Wir werden gemeinsam versuchen, die bestmögliche Lösung zu finden - Einstellung, niedrige Strafe, Strafbefehl oder wenigstens noch Bewährung in Strafsachen und (Wieder-) Erhalt der Fahrerlaubnis im Fahrerlaubnisrecht.

 

Ihr Anwalt und Strafverteidiger aus Bremen - ich übernehme Mandante aus dem ganzen Bundesgebiet, den Schwerpunkt bildet aber Norddeutschland (u.a. Aurich, Bremerhaven, Flensburg, Göttingen, Hamburg, Hannover, Hildesheim, Kiel, Leer, Lübeck, Lüneburg, Magdeburg, Meppen, Nordhorn, Oldenburg, Rostock, Rotenburg, Schwerin, Stade, Verden, Wilhelmshaven und Wolfsburg). Das heißt aber nicht, dass Mandanten aus München, Frankfurt am Main bzw. Oder, Stuttgart, Düsseldorf, Leipzig, Nürnberg, Dresden, Wuppertal, Bielefeld, Mannhein, Bonn, Berlin, Wiesbaden, Augsburg, Osnabrück oder Braunschweig weniger gern gesehen sind...

 

Kommentare: 1872
  • #1872

    Rechtsanwalt Schüller (Dienstag, 20 Oktober 2020 21:23)

    @Maria:

    Ihre Mail ist beantwortet. Ich bin praktisch nie im Urlaub. Aber recht häufig ziemlich voll mit Terminen.

  • #1871

    Maria (Dienstag, 20 Oktober 2020 17:42)

    Hallo, ist Herr Schüller im Urlaub oder erkrankt oder warum werden meine Mails nicht beantwortet? Lg

  • #1870

    Rechtsanwalt Schüller (Donnerstag, 15 Oktober 2020 19:47)

    @Moe:

    Man kann Ihre Frage nicht beantworten hinsichtlich der Frage, ob der bei Ihnen gemessene Wert mindestens 1,0 ng/ml beträgt, nicht sicher beantworten. Bauchgefühl: 50/50. Aber sicher ist: Wenn die 1,0 ng/ml erreicht sein, werden Sie in RLP Probleme haben. Gelegentlicher Konsum wird unterstellt: MPU Anordnung. Dass das dann tricky wird, hatte ich bereits erwähnt.

    Vernünftig getrennt haben Sie, wenn der THC Wert bei der Messung unter 1,0 ng/ml liegt. So einfach ist das.

  • #1869

    Bukem (Donnerstag, 15 Oktober 2020 12:48)

    Moe: also das Risiko fährt immer mit. Und damit meine ich nicht nur potentiellen Ärger wg Polizei und Führerscheinstelle.
    Sollte Ihnen eine Unfallverursachung unter THC Einfluss nachgewiesen werden, droht für Sie überhaupt nicht mehr kalkulierbares finanzielles und strafrechtliches Risiko.
    Wenn Sie das alles wissen und trotzdem konsumieren, ist das natürlich Ihre persönliche Entscheidung.
    Einigermaßen sicher sind Sie nur gelegentlichem Konsum einmal die Woche. Gleichzeitig umfassende zeitliche Trennung zwischen Konsum und Fahrzeug führen von am besten 96 Stunden. Kein Alkohol Mischkonsum und keine anderen Btm. Und im Fall einer Kontrolle um Gottes Willen keinerlei Angaben zu Ihrem Konsumverhalten
    Alles andere ist nonsense

  • #1868

    Moe (Donnerstag, 15 Oktober 2020 11:19)

    Danke für Ihre Antworten.

    Ich verstehe ja, dass Sie keine Glaskugel haben bzw. nicht Copperfield heißen. Ich hatte da mehr auf eine, nennen wir es statistische und Erfahrung basierte Aussage gehofft. Nach dem Motto : wenn man keine Fehler macht(Falsche Aussagen, einen gewissen zeitlichen Abstand einhält etc. besteht eine Möglichkeit als Ersttäter um den Verlust der FE herum zu kommen....

    Das meine Fragen hier sehr simpel gestellt sind, ist den Umständen geschuldet. In einem Gespräch kann man sich mit Sicherheit besser erklären.

    Ich habe zwar sehr viel auf ihrer Seite gelesen, jedoch hat jeder Fall seine individuelle Situation.

    Vielen Dank für ihre Hilfe und großen Respekt vor ihrer Arbeit�

    Eine Frage beschäftigt mich noch : was hat es mit einer Selbstkontrolle vor Fahrtantritt auf sich ? Wenn ich ca. 20 Std nichts konsumiert habe und keinerlei Auffälligkeiten etc. bemerke, wie soll man sich dann selbst bestätigen, dass man vernünftig trennen kann ? Liest man des Öfteren, aber da verstehe ich den Sinn nicht.

  • #1867

    Rechtsanwalt Schüller (Mittwoch, 14 Oktober 2020 10:28)

    @Moe:

    Ihre Fragen nach dem THC Wert kann ich nicht beantworten. Meine Glaskugel ist geklaut worden.

    Warum die Frist so kurz gesetzt wird, dass die MPU häufig nicht geschafft werden kann? Damit der Verwaltungsapparat immer genug zu tun hat. Es ist nach Auffassung praktisch aller Verwaltungsgerichte nicht Aufgabe der Behörden, dafür Sorge zu tragen, dass die Betroffenen überhaupt eine Chance haben. Ziemliche miese Nummer, die das Urteil des BVerwG ziemlich aushöhlt.

    Sie fragen:

    "Wenn man direkt den Konsum komplett einstellt und Ihre Hilfe in Anspruch nimmt, könnten Sie einem da beim 1.Vergehen raushauen?"

    Ich antworte:

    Mein Nachname ist nicht Copperfield. Auch bin ich nicht mit Harry Houdini verwandt.

    Ich helfe Ihnen gerne beim Erhalt der Fahrerlaubnis. Klappt dies nicht, helfe ich Ihnen beim Wiedererhalt der Fahrerlaubnis. So oder so werden Sie Hilfe gebrauchen können. Das jedenfalls lässt sich aus Ihren etwas unrealistischen Fragen ablesen. Traumtanzmodus abschalten und den Realitäten ins Auge sehen.

  • #1866

    Bukem (Mittwoch, 14 Oktober 2020 09:05)

    @Moe: das können wir so leider nicht sicher beantworten, ob Sie über dem Wert von 1,0 ng liegen. Es ist sicher gut, dass Sie selbst immer schon auf eine gewisse Wartezeit geachtet haben. Auch wenn Sie sich an Ihre Sorte gewöhnt haben, sagt dass ja nichts über den Wirkstoffgehalt aus.
    Es gab im Frühjahr keine Gesetzesänderung, es gab aber insoweit ein neues Urteil, welches die Rechtslage weiterentwickelt hat. Bei einem erstmaligen THC Verstoß und nachteiligen ärztlichen Gutachten darf nun nicht mehr die FE direkt entzogen werden, sondern zuvor muss zusätzlich noch eine MPU durchgeführt werden. Herr Schüller hat hierzu mehrere Artikel auf der Homepage verfasst, nachlesen lohnt sich.
    Auf die eigentliche Frage: Natürlich kann Ihnen auch Herr Schüller nicht das Blaue, also einen Erfolg, vom Himmel versprechen, wenn Sie ihn beauftragen.
    Einen Fall auch nur vage einschätzen kann man erst nach Aktenkenntnis.
    Aber mit seiner Hilfe und Erfahrung werden Sie Ihre Erfolgsaussichten soweit erhöhen, wie es eben geht und Ihr Fall zulässt

  • #1865

    Moe (Dienstag, 13 Oktober 2020 16:05)

    Und was ist eigentlich mit der Gesetzesänderung vom April 2019. Muss ich nicht erst die MPU durchziehen , bevor man mir die FE entziehen darf ?

  • #1864

    Moe (Dienstag, 13 Oktober 2020 14:56)

    Vielen Dank.

    Würden Sie aus Ihrer Erfahrung heraus sagen, dass ich über 1ng/ml liege?

    Warum setzt man die Frist so kurz, dass man diese nicht schaffen kann? Ist das überhaupt rechtens?

    Wenn man direkt den Konsum komplett einstellt und Ihre Hilfe in Anspruch nimmt, könnten Sie einem da beim 1.Vergehen raushauen?

  • #1863

    Rechtsanwalt Schüller (Montag, 12 Oktober 2020 23:32)

    @Moe:

    Wenn der aktive THC Wert mindestens 1,0 ng/ml beträgt, wird es in RLP auf eine MPU hinauslaufen, da dass dortige OVG den gelegentlichen Konsum nicht anhand des THC COOH Wertes bestimmt sondern einfach unterstellt (=es sei äußerst unwahrscheinlich, dass man als Erstkonsument noch Auto fährt und dann in eine Kontrolle gerät. Daher sei man gelegentlicher Konsument. Es sei denn, man legt substantiiert dar, dass es ein Einmalkonsum dar = das wird dann meist auch bei sehr substantiierten Vortrag als Schutzbehauptung abgetan).

    Man kann versuchen, diese Tricks durch gutachterliche Stellungnahmen von Experten für Wahrscheinlichkeitsrechnung zu kippen.

    Wenn das nicht klappt, muss MPU gemacht werden. Die Vorlagefrist beträgt dann idR 2 - 3 Monate. Zum Bestehen der MPU braucht man idR 6 Monate Abstinenznachweise und den Nachweis einer abgeschlossenen Therapie beim Verkehrspsychologen.

    Das wird kein Selbstläufer. Ihre Auffassung, man komme als Ersttäter mit einem blauen Auge davon, ist ein Irrtum.

  • #1862

    Moe (Montag, 12 Oktober 2020 20:37)

    Guten Tag und vielen Dank für Ihre Unterstützung!

    Ich wurde in RLP in einer allg. Verkehrskontrolle angehalten. Alles war so weit in Ordnung, der Polizist und ich waren freundlich. Ich war eigentlich erstaunlich ruhig und abgeklärt. Dann die Frage ob ich Drogen konsumiere, die ich mit nein beantwortet habe.

    Er würde trotzdem gerne einen Urintests machen, dieser wäre freiwillig und ob ich etwas dagegen hätte. Ich habe gefragt wie er darauf kommt... und da ja offensichtlich alles in Ordnung ist und ich keine Drogen nehme, ich den Test auch ablehne.Eine Begründung zur Annahme, dass ich unter Drogen stehe, wurde mir nicht genannt.

    Anschließend musste ich mit zur Wache wo mir Blut abgenommen wurde. Der Arzt hat mir auch gesagt , dass ich einen normalen Eindruck auf ihn mache, meine Augen aber müde aussehen(ich kam von der Spätschicht...., welch Überraschung).

    Ich durfte komischerweise meinen Führerschein behalten, es hat auch niemand gesagt, dass ich nicht weiterfahren darf.

    Um nicht unnötig Worte zu machen, habe ich nicht weiter gefragt und allgemein auf das Notwendige beschränkt.

    Kurz zu mir. Ich bin Mitte 30 und tätowiert ( ich vermute der Grund für ihre Annahme...) ansonsten ordentliches Erscheinungsbild und sauberes Auto. Ich habe mich freundlich, ruhig und sachlich artikuliert und keine unnötigen Angaben gemacht.

    Ich rauche seit ich 20 bin, amateurhaft selbst angebautes Gras ca. 2-3 mal pro Woche. Immer nachmittags oder am frühen Abend eine kleine, leichte Tüte. Die ballert eigentlich kaum und selbst meine Frau oder Freunde haben noch nie etwas gemerkt ....man sieht es mir noch nicht mal an. Ich habe auch immer mal wieder längere Phasen wo ich nicht rauche.Ich konnte immer situationsbedingt von heute auf morgen aufhören. Das hat dann 2,3 Tage gedauert,wo man noch dran gedacht hat, war aber kein größeres Problem oder Verlangen.

    Ich fahre nie wenn ich was geraucht habe und schaue immer, dass ca. 15-20 Std. bis zur nächsten Fahrt dazwischenliegen. So war es hier auch, ich hatte ca. 18 Std. vorher geraucht.

    Was habe ich jetzt zu erwarten?

    Kann ich hier wirklich erwarten meinen Fahrerlaubnis zu verlieren und meine komplette Existenz zu zerstören?
    Einen Monat den Fs abzugeben wäre ja ok, aber was ist wenn die Führerscheinstelle sich meldet und eine MPU anfordert?

    Ich war immer der Meinung , dass man beim 1. mal noch mit einem blauen Auge davon kommt.

  • #1861

    Rechtsanwalt Schüller (Freitag, 02 Oktober 2020 14:27)

    @Tobias:

    Ist typisch, dass die Gutachterstellen versuchen, da irgendwelche vermeintlichen Widersprüche zu konstruieren. Ich hasse das. Entweder der Konsum ist bewiesen oder er ist es nicht. Alles andere ist von diesen unterqualifizierten Gutachtern einfach irgendwelcher ausgedachter Mist. Geben Sie das Gutachten ab, wenn es Probleme gibt, schreiben Sie mich an. Ich fechte das Gutachten dann gerne an.

    @Intergast:

    In solchen Fällen geht es um die direkte Entziehung der Fahrerlaubnis , da es nicht das erste mal war. Sie haben Glück gehabt, dass hier trotzdem erst eine MPU angeordnet worden ist. Ohne 6 Monate Abstinenznachweise und abgeschlossene Verkehrstherapie werden Sie die MPU nicht bestehen.

    Allerdings kann man versuchen, die MPU auf ein ärztliches Gutachten zu biegen, da der Vorfall von 2009 lange her ist und der jetzige Vorfall juristisch betrachtet ein erneuter Probierkonsum gewesen sein könnte.

    Melden Sie sich bei mir, wenn ich Ihnen in der Sache helfen soll.

  • #1860

    Intergast (Donnerstag, 01 Oktober 2020 20:12)

    Schönen guten Tag,
    Es sind hier sehr interessante Beiträge.
    Jetzt zu meinem Fall. Am 18.06.2020 wurde ich bei einer Verkehrskontrolle positiv auf THC getestet.
    Von der Polizei bekam ich ein Schreiben zur Stellungnahme in dem ich die Aussage verweigert hatte.
    Heute bekam ich ein Schreiben vom Landrat mit der Aufforderung zu einem medizinischen psychologischem Gutachten, in dem ich auch das erste Mal die Blutwerte bekam. 2,5 ng/ ml THC und die Stoffwechselprodukte hydroxy-thc und thc-carbo Säure in Höhe von 0,6 bzw 68 ng/ml. Aus diesem Schreiben hab ich auch erfahren, dass ich von der Bußgeldstelle eine Sanktion über ein Verbot von 4 Wochen bekomme, sowie eine Geldstrafe von 500 Eur. Dieses Schreiben liegt mir allerdings noch nicht vor.
    Ich wurde 2009 schon einmal angehalten und auch positiv gestestet. Damals bekam ich selber Strafe. Dies hab ich dummerweise auch bei der Kontrolle am 18.062020 erwähnt.
    Jetzt meine Frage. Was muss ich machen um die Untersuchung zu bestehen?

  • #1859

    Tobias (Donnerstag, 01 Oktober 2020 19:32)

    Guten Tag Herr Schüller,

    ich habe gerade mein ärztliches Gutachten erhalten, welches ich nach dem Besitz von Kokain durchführen musste.
    Eigentlich ist es ganz gut gelaufen, weil ich mich auch hier bei Ihnen gut darauf vorbereiten konnte. (Vielen Dank an dieser Stelle)
    Es wurden im Laufe der UK keine Anhaltspunkte für einen Konsum gefunden. Auch keine Spur von THC (Gelegenheitskonsument).
    Nun steht im letzten Satz etwas, dass mich stutzig macht. "Mit Blick auf die widersprüchlichen Angaben zu Besitz und vermeinten Konsum von kokain kann die Behörde zur Erhellung des Fragekomplexes kokain zu einer MPU und institutionell rechtsmedizinischen Untersuchungen greifen "
    Jetzt mache ich mir doch Sorgen, dass dieses unangenehme Kapitel für mich in die nächste Runde geht.
    Wie hoch ist die Gefahr hier doch noch meine FE zu verlieren?

    Vielen Dank im Voraus

  • #1858

    Bukem: (Montag, 28 September 2020 10:31)

    @Sunshine: da läuft anscheinend einiges ganz grundlegend falsch.
    Auf den ersten Blick ohne genauere Informationen und Kenntnis, was Ihr Sohn ggü der Polizei angegeben hat.
    Die Fahrerlaubnis ist in allerhöchster Gefahr. Hat er das mit dem Kokain auch eingeräumt?
    Ihr Sohn ist noch in der Probezeit?
    Bis wann soll die MPU erfolgen? Hat er den Konsum eingestellt?
    Sie brauchen sofort anwaltliche und am besten besten zusätzlich verkehrspsychologische Hilfe.
    Nur dann besteht vermutlich überhaupt eine Chance , die FE zu behalten.
    Bitte sofort unter

    kontakt@strafverteidiger-schueller.de
    bei Herrn Schüller melden

  • #1857

    Sunshine (Freitag, 25 September 2020 22:17)

    Nachtrag: Sorry, hatte noch etwas vergessen zu fragen. Was bedeutet jetzt das med. Gutachten? VG

  • #1856

    Sunshine (Freitag, 25 September 2020 21:47)

    Mein Sohn wurde am 12.08.2020 von der Polizei angehalten. Eigentlich nur wg. dem Handy am Ohr. Dann aber Urintest mit Bestätigung THC. Dann Bluttest. Ergebnis: 2,1 ng/ml und 8,1 ng/ml THC-COOH. Jetzt soll er ein medizinisch-psychologisches Gutachten gem. Paragraph 46 Absatz 3 in Verbindung mit Paragraph 14 Absatz 1 Satz 3 der Fahrererlaubnis-Verordnung beibringen. Den Führerschein hat er erst seit Juli. 2,5 Wochen später wieder von der Polizei angehalten. Wieder schlägt der Urintest positiv auf THC an und wieder Blutabnahme. Er hat mir noch gestanden, dass er auch noch ein bissl gekokst hat. Er wurde von der Polizei weder belehrt noch hat er etwas unterschrieben. Kann man da etwas machen. Wir haben eine Rechtschutzversicherung und würden uns dann von Ihnen vertreten lassen. Vielen Dank für Ihre Bemühungen von viele Grüße von einer "verzweifelten" Mutter

  • #1855

    Neuanfang (Mittwoch, 23 September 2020 19:41)

    @bukem

    Okay danke, vielleicht hab ich da ja mehr glück.
    Lg

  • #1854

    Bukem: (Mittwoch, 23 September 2020 19:11)

    @Neuanfang: da empfehle ich eine direkte Mail an Herrn Schüller. Kontakt Adresse:
    kontakt@strafverteidiger-schueller.de

  • #1853

    Neuanfang (Mittwoch, 23 September 2020 15:51)

    Guten Tag Herr Schüller....

    Hätten Sie die möglichkeit in Erfahrung zu bringen welche Daten in der internen Polizei Datenbank gespeichert sind und diese eventuell zu löschen? Natürlich gegen Bezahlung!
    Wäre für eine Antwort wirklich dankbar!
    Lg

  • #1852

    Rechtsanwalt Schüller (Dienstag, 22 September 2020 20:17)

    @Tim;

    Ein Bußgeldbescheid hätte hier gar nicht erteilt werden dürfen. Dagegen muss rechtlich vorgegangen werden. Ich helfe Ihnen gerne dabei. Die Mail Adresse steht hier auf der Seite.

  • #1851

    Neuanfang (Dienstag, 22 September 2020 15:17)

    @bukem
    Ja richtig. Ich meine diese interne datenbank
    der polizei, glaube es handelt sich um INPOL.
    Könnte Herr Schüller herausfinden, was genau gespeichert wurde und ob eine löschung durch antrag möglich wär. 2 1/2 ist der vorfall nun her.

  • #1850

    Bukem: (Dienstag, 22 September 2020 14:25)

    Neuanfang: genau, es geht ja nicht ums Verkehrsregister oder das Bundeszentralregister. Es geht hier um interne polizeiliche Datenbanken, hier mit Btm Vermerk.
    Meines Wissens bleiben Sie darin und eine Löschung ist nicht möglich. Ich habe verschiedene Bekannte, denen es auch so geht. Die Pille von der Loveparade 1996 wirkt da immer noch.
    Vielleicht weiß Herr Schüller doch mehr.
    Andernfalls sollten Sie sich clever darauf einstellen. Nichts an Btm oder klassischem Zubehör bei sich führen zb. Oder FDP Aufkleber am Auto ?

    @Tim: verstehe ich nicht. Bei einem aktiven THC Wert von unter 1,0ng liegt eben keine Ordnungswidrigkeit vor, mithin gibt's auch keine Bussgeldzahlung.
    Jetzt wo ich weiter lese, muss ich dringend zu anwaltlicher Hilfe raten. Sie haben sich da ziemlich in die Nesseln gesetzt mit der Angabe, drei Tage vorher konsumiert zu haben.
    Da laufen jetzt Fristen, bitte sofort bei Herrn Schüller unter der obigen Kontaktmail melden.

  • #1849

    Tim (Montag, 21 September 2020 20:20)

    Guten Abend Herr Schüller,
    Ich wurder am 25.02.2020 von der Polizei angehalten ich musste einen urintest abgeben und dannach mit zur Blutabnahme nun bekam ich Ein Bussgeldbescheid wegen Fahrt und Drogeneinfluss es handetl dich um THC 0,7ng wurden nachgewiesen. 6 Wochen später wurde ich wieder angehalten vom gleichen Beamten der test war komplett negativ weil ich den konsum komplett eingestellt hab nach der ersten verkehrskontrolle jetzt wollt ich fragen ob es sich lohnt gegen das bussgeld vorzugehen bzw was noch auf mich zu kommt und ob ich ein Anwalt einschalten sollte. Droht mir eine MPU zum konsumverhalten habe ich bloss gesagt wann ich das erste mal geraucht hab das war 3 tage vorher auf eine party das war auch mein erstes mal weill alle meinten ich sollte mal probieren.
    Danke schon mal im vorraus für ihre Antwort

  • #1848

    NeuAnfang (Montag, 21 September 2020 15:15)


    Hallo Herr Schüller....

    Vor ca. 2 1/2 Jahren wurde bei mir ein
    "bubble" mit kokainanhaftungen gefunden.
    Verfahren wurde wegen geringfügigkeit eingestellt. ÄG wurde auch bestanden. Seit dem
    völlig clean. Gibt es denn eine Möglichkeit die
    Daten aus dem Polizei-System löschen zu lassen? Wäre schön wenn man nicht immer das volle Programm bei einer Verkehrskontrolle mit-
    machen müßte und der Ton ändert sich auch meist drastisch nach abfragen der Daten.
    Also ist es möglich diese Info löschen zu lassen oder gibt es eine Art Frist nach der diese Info
    automatisch gelöscht wird?
    Gruß

  • #1847

    Frank B. (Montag, 21 September 2020 13:32)


    Danke für diese unmissverständliche aussage.
    Damit ist das thema dann durch.
    Nur schlimm, dass in diesem land alkohol
    und zigaretten quasi 24/7 erhältlich sind.
    Aber danke, dass sie mich vor weiterem ärger
    bewahrt haben. Liebe grüße

  • #1846

    Rechtsanwalt Schüller (Montag, 21 September 2020 12:05)

    @Frank B:

    Bereits der Verdacht der Einnahme einer psychoaktiven Substanz wird die Fahrerlaubnisbehörde dazu bewegen, ein ärztliches Gutachten anzufordern, vgl. § 14 Abs. 1 S. 3, 2. HS FeV. Wenn der Konsum bewiesen ist, braucht es kein ärztliches Gutachten mehr. Es wird dann eine MPU angeordnet nach § 14 Abs. 2 S.2 FeV. Allerdings ist bei den Kratom Fällen immer die Frage, wie die Führerscheinstelle Wind von der Sache kriegt. Klar ist das bei Besitzfällen. Aber auf die Hauptinhaltsstoffe von Mitragyna speciosa (=Mitragynin und 7-Hydroxymitragynin) wird bei den üblichen Screenings nicht gescreent.

    Wie dem auch sei. Mit fortlaufender Dauer meiner anwaltlichen Tätigkeit und den ganzen Tragödien, die ich wegen Drogen schon mitbekommen habe, rate ich Ihnen eine Sache: Jeder Tag mit klarem Kopf ist ein gewonnener Tag. Sie können nicht achtsam auf Ihre Gedankeninhalte sein und sich geistig disziplinieren wenn Sie Drogen nehmen. Das ist so, als wäre man Wagenlenker eines römischen Streitwagens mit 8 wilden Pferden (=als Gleichnis für unsere emotionale Disko) und würde eben diesen Wagenlenker breit fahren lassen. Das macht keinen Sinn.

  • #1845

    Frank B (Montag, 21 September 2020 07:28)


    Vielen dank für den sehr ausführlichen
    link Herr Schüller. Allerdings konnte ich,
    dem text leider nicht entnehmen, wie sich
    nur gemäßigter kratom konsum nun auf
    den führerschein auswirkt. Denke in dem text ging es hauptsächlich um den handel.
    Wären sie bitte so freundlich mich kurz aufzuklären, da ich mit dem juristen deutsch doch etwas überfordert bin.
    Lg

  • #1844

    Niko P (Sonntag, 20 September 2020 23:19)

    Vielen Dank für Ihre schnelle Antwort!

    Das mit dem Bußgeld und den Punkten weiß ich, jedoch wurde mir das mit dem 1 monatigen Fahrverbot nicht erzählt.
    Habe die Polizei mehrmals gefragt und sie sagten 500€ und 2 Punkte.
    Urin Screenings und Verkehrstherapie sind für mich keine große Hürde, jedoch weiß ich nicht wann das Urin sauber ist.
    Gibt es dafür eine ungefähre Zeitspanne ?
    Aufgehört habe ich seit Dienstag letzter Woche.

    Vielen Dank für Ihr Angebot.
    Ich schreibe Ihnen direkt eine Mail.



  • #1843

    Rechtsanwalt Schüller (Sonntag, 20 September 2020 20:47)

    @Frank B:

    Zur Rechtslage von Kratom vgl https://openjur.de/u/866755.html

    @Danny:

    Wurde im Rahmen der von Ihnen erwähnten kleineren BtM Delikten der Konsum harter Drogen oder der tägliche Konsum von Cannabis eingeräumt? Mit welcher Begründung wurde hier eine MPU und nicht erst ein ärztliches Gutachten angeordnet?

  • #1842

    Rechtsanwalt Schüller (Sonntag, 20 September 2020 20:37)

    @Niko P:

    In Schleswig Holstein wird der zumindest gelegentliche Konsum ohnehin unterstellt seitens des OVG Schleswig. Der Urin Test schlägt auf THC COOH an. Ob der THC Wert mindestens 1,0 ng/ml betrug, ist die Quizfrage. Wenn die Fahrerlaubnis wichtig ist, müssen sofort wenn das Urin sauber ist Screeningmaßnahmen und Verkehrstherapie begonnen werden. Wenn der THC Wert mindestens 1,0 ng/ml betrug, ist in SH die MPU sicher gebucht und in der Regel immer mit so zu kurzer Vorlagefrist für hinreichende Abstinenznachweise. Solche Verfahren sind also immer Rennen gegen die Zeit.
    Zudem wird noch ein Strafverfahren wegen Besitzes von BtM (wird aus dem Konsum abgeleitet) und ein Bußgeldverfahren nach § 24 a StVG laufen (1 Monat Fahrverbot, 2 Punkte, mindestens 500 Euro Geldstrafe). Ich helfe Ihnen gerne bei der Bewältigung dieser Verfahren. Schreiben Sie mir bei Bedarf gerne eine Mail.

  • #1841

    Niko P (Samstag, 19 September 2020 14:31)

    Guten Tag sehr geehrter Herr Schüller,
    ich wurde neulich von der Polizei kontrolliert und mein Urintests war positiv. Daraufhin folgte ein Bluttest.
    Ich habe ungefähr 30 Stunden zuvor den letzten Joint getaucht und würde mich als gelegentlichen Konsumenten einstufen.

    Bei Befragungen der Polizei habe ich aus Nervosität gesagt ich hatte 4 Tage vorher den letzten geraucht..
    Jetzt muss ich 2-4 Wochen auf die Ergebnisse warten und wollte Sie fragen, ob ich in dieser Zeit irgendwas tun kann, um für mich die Situation so positiv wie möglich zu machen.


    Ich darf meinen Führerschein wirklich nicht verlieren..

    Ich wäre Ihnen sehr dankbar, wenn Sie mir antworten würden.
    Ich weiß wirklich nicht an wen ich mich sonst wenden könnte..

    Freundliche Grüße aus Schleswig Holstein, Kiel




  • #1840

    Frank B (Freitag, 18 September 2020 22:32)

    Hallo herr schüller,

    könnten sie mir bitte sagen wie die führerscheinstelle kratom konsum bewertet.
    Gilt das auch schon als harte droge, sprich einmaliger konsum kann bereits den führerschein kosten?

    Mfg

  • #1839

    Danny (Freitag, 18 September 2020 07:43)

    Erstmal vielen Dank für die schnelle Antwort. Also ich habe einen erstmaligen Führerschein bei der Stadt München beantragt. Wegen mehereren kleinen Btmg Delikten habe ich jetzt die Auflage bekommen, ein medizinisches-psychologisches Gutachten zu machen + ein 1 jähirges Drogenkontrollprogramm. Quasi 6 mal Urin abgeben. Ich habe mich vor 2 Wochen für eine Stelle entschieden, wo ich dieses Gutachten machen kann. Mir gehts aber nur darum, ob es Erfahrungen gibt bzgl. den UK.Kontrollen. Diese werden ja in ein Labor untersucht. Und ich habe nun ein komisches Gefühl ob ich eventuell positiv sein könnte. Also ein clever-Test von Amazon mit 98,7 % Genauigkeit hat mir gestern bereits negativ angezeigt. Der erste Test wird ja nicht direkt heute stattfinden. Und wie unten beschrieben habe ich vor ca 5 Wochen das aller letzte Mal geraucht und davor davor immer nur so Kleinigkeiten und alle 2 Wochen vielleicht aml.

  • #1838

    Rechtsanwalt Schüller (Donnerstag, 17 September 2020 23:48)

    @Danny:

    Mir ist nicht ganz klar, was Du genau willst. Was ist das für ein Termin morgen? Ist schon eine MPU angeordnet worden? Wie sieht es in Sachen Verkehrspsychologe aus?

  • #1837

    Danny (Donnerstag, 17 September 2020 18:44)

    Hallo zusammen, habe morgen ein Termin beim Gutachter bzgl. Einer MPU und ein Jahr Drogenscreenings. Ich habe letzte Woche einen Schnellstest wegen thc gemacht. Dieser war noch positiv. Heute habe ich den gleichen Test gemacht und der Strich war diesmal zu sehen. Die Tests fangen bei 20ng an. Ich weiss ja nicht, wann ich das erste mal Urin abgeben muss. Aber das sollte doch für einen negativen Test reichen oder ? Ich habe vor ca 2 Monaten aufgehört aber 2 mal jeweils 2 Joints nochmal mittendrin geraucht. Der letzte konsum war vor 5 Wochen ca. Vielen Dank für eine Rückmeldung.

  • #1836

    Rechtsanwalt Schüller (Freitag, 11 September 2020 19:37)

    @Berlin:

    Ihr Fragen sind leider viel zu pauschal. Das liest sich jedenfalls so, als wenn sich das nicht ruckzuck klären lässt. Wenn Sie Hilfe brauchen, schreiben Sie mir gerne eine Mail. Erstmal müsste zu klären sein, ob die Anordnung der MPU rechtmäßig war. Ich müsste die Akte der Behörde sehen und das Gutachten. Ich kann so nicht viel anraten. Auf jeden Fall machen Sie ein Urinscreeningprogramm weiter, bis die Sache abschließend geklärt ist. Alles andere wäre wirklich fahrlässig.

  • #1835

    Bukem: (Dienstag, 08 September 2020 10:44)

    @chris: ja, die Antwort steht da ja auch schon . Sofern Sie penibel auf die richtige zeitliche Trennung zwischen Fahrzeug führen und Konsum achten, also idealerweise 96 Stunden warten, wenn Sie niemals Alkohol und THC gemeinsam konsumieren und niemals in Ihrem Leben andere Btm als eben nur gelegentlich, also am besten einmal pro Woche THC konsumieren, dann ja.
    THC COOH Restwerte sind dann grds unerheblich

  • #1834

    Chris (Montag, 07 September 2020 14:00)

    Hallo, haben Sie meine Frage bekommen?

  • #1833

    Bukem: (Mittwoch, 02 September 2020 12:28)

    @Berlin: da bin ich hier schlicht überfragt. Wenn Sie das zeitnah beantwortet haben wollen, bitte unter obiger Kontakt Mail an Herrn Schüller wenden

  • #1832

    Berlin (Dienstag, 01 September 2020 22:23)

    Guten Tag Herr schueller,
    Habe eine mpu gemacht und nicht bestanden ,und der führerscheinstelle gesagt das ich keine gemacht habe und mehr Zeit benötige um abstinenznachweise zu erbringen.
    Das haben sie mir dann gewährt, abstinenznachweis fertig und darauf mpu bestanden! Aber man wird bei der mpu gefragt ob man schon einmal eine mpu gemacht hat,was ich mit ja beantwortet habe ,da ich davor im gleichen Haus zu dem Fall eine gemacht habe .
    Und die frage: wenn die füherscheinstelle das liest weiß sie das ich gelogen habe und doch vorher eine gemacht habe.
    Ist das schlimm bzw was kann im schlimmsten Fall passieren?
    Habe meinen Führerschein noch,und es war eine Ordnungswidrigkeit wegen cannabis.
    Vielen Dank im voraus

  • #1831

    Bukem: (Montag, 31 August 2020 08:36)

    @michel: gute Frage. Eigentlich nicht, nein.
    Haarproben sind leider sehr anfällig für die sog externe Kontamination, deshalb sollte man lieber eine Blutentnahme anstreben

  • #1830

    Michel (Freitag, 28 August 2020 12:33)

    Guten Tag, Ende März fand Konsum von THC statt, seitdem 2 oder 3 mal Friseur und Kurzhaarfrisur. Anfang 08/2020 eine Haaranalyse, die negativ war. Kann eine erneute Haaranalyse positiv sein? Vielen Dank.

  • #1829

    Chris (Sonntag, 23 August 2020 18:56)

    Okey alles klar, das heist ich kann beim Ärztlichen Gutachten angeben, dass ich gelegentlich konsumiere bzw. mein Blut/Urin muss auch nicht vollständig sauber sein?

  • #1828

    Roman (Samstag, 22 August 2020 10:47)

    Wegen Cannabis Konsum im Urlaub. Danach litt ich an einer Psychose mit 1 monatigen Krankenhaus Aufenthalt. Danach musste ich Führerschein und P Schein abgeben. Neuerteilung gestellt im November 2019. Ärztliches Gutachten bis 31.10.2020 durch Fristverlängerung wegen Urlaub. Letztmalig Cannabis geraucht November 2019.

    Wie lange muss ich Abstinent sein bevor ich ein fachärztliches Gutachten mache und bei positiven Befund danach eine MPU machen muss? Seit November 2019 Drogenfrei.

  • #1827

    Bukem (Freitag, 21 August 2020 10:00)

    @Chris: solange der aktive Wert unter 1,0 ng war, können Sie ziemlich unbesorgt gelegentlich weiter konsumieren. Hier unbedingt auf die richtige zeitliche Trennung zwischen Konsum und Fahrzeug führen achten.
    Trotzdem kann ein ärztliches Gutachten irgendwann kommen. Dann bitte hier nochmals Bescheid sagen

  • #1826

    Chris (Donnerstag, 20 August 2020 22:23)

    Servus, ich wurde vor ca. 3 Monaten im Verkehr rausgezogen, mein aktiver THC Gehalt war jedoch unter 1,0 ng/ml. Habe seit dem nichtsmehr geraucht jedoch würde sich natürlich ab und zu die Gelegenheit anbieten. Da ich unter 1,0 nh/ml aktiv war aber noch Abbauprodukte festzustellen waren könnte sich ja die Führerscheinstelle melden? Sollte ich die nächsten Monate deswegen trotzdem lieber noch verzichten?

  • #1825

    Bukem: (Mittwoch, 19 August 2020 16:57)

    @pingpong: Was Herr Schüller sagen will: der aktive THC Wert ist nach 32 Tagen absolut sauber.
    Bei Ihrem Konsumverhalten wird allerdings das THC COOH noch ca bis zu drei Monate oder länger nach Konsum Ende nachweisbar sein. Das halbiert sich ca alle 5 Tage, vgl ihren Test
    Sie können natürlich fahren, aber bitte im Falle einer Kontrolle keinerlei Angaben zu ihrem Konsumverhalten und letzten Zeitpunkt des Konsums machen

  • #1824

    Rechtsanwalt Schüller (Dienstag, 18 August 2020 12:47)

    @Pingpong69:

    Wenn Sie seit 32 Tagen sauber sind, können Sie auch wieder fahren. Sauber bleiben ist anzuraten. Jeden Tag High End Gras über Monate macht das Hirn zu Gulasch. Kann mir einer erzählen, was er will. Lassen Sie es einfach sein.

  • #1823

    Pingpong69 (Montag, 17 August 2020 16:52)

    Schönen guten Tag zusammen ich würde zwar nicht angehalten wollte aber eine kompetente Meinung ich rauche seit 32 Tagen gar nichts mehr vorher hab ich ca 3 Monate täglich 1 Gramm sehr guter Qualität geraucht.Meinen Sie es sei problematisch wieder zu fahren?ps ein 50 ng Test ist noch positiv wohne in NRW und weiß dass Sie hier sehr streng sind.MFG PINGPONG69