Rechtsanwalt und Strafverteidiger

 

Björn Schüller

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        Generelles  

Abstral ist ein synthetisches Schmerzmittel aus der Fentanylgruppe. Fentanyl gibt es in diversen Arzneimittelvariationen. Fentanyl ist mit legal zu erwerbenden und billigen Grundstoffen zu synthetisieren, hierbei beträgt der Gewinnfaktor 100 - 1000. Fentanyle wurden deshalb schon öfter als Heroin verkauft.  
Rechtliches Abstral ist ein BTM der Anlage III des BtMG, es darf bis zu einer Menge von 1000 mg innerhalb von 30 Tagen verschrieben werden.
Szenenamen "World´s finest Heroin, Indian Brown, Mexican Brown, China White, Persian White"

Aufnahme

Abstral kann wie bei Fentanylen üblich sowohl geraucht, inhaliert oder gespritzt werden.

Wirkung

Ähnlich dem Morphin und Heroin, jedoch ist die toxische Potenz sehr viel höher (100 - 3000 mal!). Damit kann Abstral neben den anderen Fentanylen zu den gefährlichsten BTM überhaupt gezählt werden. Die Wirkungsdauer beträgt ca. eine Stunde, es stellt sich ein Gefühl der Euphorie mit einem friedlichen Element ein.

Risiken

Abstral greift massiv in das zentrale Nervensystem ein und wirkt auch stark auf den Magen-Darm-Trakt. Es kommt aufgrund der starken Potenz dieses Fentanyls sehr leicht zu Überdosierungen mit der Folge Tod durch Atemlähmung.

LD 50 (=tödliche Dosis)

Bei Fentanyl liegt die LD 50 Dosis bei 3,1 mg / KG Körpergewicht. Diese Angaben beziehen sich jedoch auf Laborversuche mit Ratten, die lethale Dosis dürfte beim Menschen deutlich unter diesem Wert liegen.
Gegengifte Sofern "nur" starke Atemschwierigkeiten als Folge einer Überdosierung auftreten, kann mit Opiatantagonisten wie Naloxon, Lorfan oder Narcanti versucht werden, das Leben zu retten.