Rechtsanwalt und Strafverteidiger

 

Björn Schüller

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Nachweiszeit von THC und THC-COOH in Blut / Urin und Fahrlaubnisrecht – Wann ist die Fahrerlaubnis weg?


THC lässt sich von allen Betäubungsmitteln am längsten nachweisen. Der Konsum allein ist nicht strafbar, kann allerdings den Führerschein oder den Job kosten. Die Fallen im Verkehrsverwaltungsrecht lassen sich am einfachsten umgehen, wenn man bei Verkehrskontrollen den Mund hält und die Aussage verweigert. Wenn Sie also gefragt werden, wie oft Sie denn so konsumieren, sagen Sie besser gar nichts. Schon die Aussage, nur selten Cannabis zu konsumieren, kostet sehr häufig die Fahrerlaubnis, die man sonst häufig noch hätte retten können. Wer schweigt, kommt oft mit einem ärztlichen Gutachten und 2 – 3 Urinscreenings davon, während unbedarftere Personen ein Jahr Abstinenznachweise beibringen müssen und dann auch noch zur MPU dürfen.

 

Update 08/10/2015 - zwar hier nicht ganz passend, trotzdem unbedingt beachten:

 

Bitte unbedingt diesen Artikel lesen - er besagt im Kern, dass in Haarproben gemessene THC Metaboliten wie THC COOH auch durch externe Kontamination verursacht werden können. Das haben die Gerichte und Behörden bis dato immer als Schutzbehauptung abgetan - jetzt ist es wissenschaftlich erwiesen. Wenn Ihnen z.B. ein Cannabis Konsument die Haare streichelt, kann das zu positiven Nachweisen von Metaboliten in den Haaren führen. Und das ist fahrerlaubnisrechtlich sowas wie die Nachricht des Jahres. So erscheinen viele Fälle, bei denen man sich bis dato die positiven Werte nicht erklären liessen, in einem anderen Licht.

 

Haaranalyse kein sicherer Beweis für THC Konsum. Möglichkeit der externen Kontamination mit THC COOH erstmals wissenschaftlich bewiesen - das "Aus" für die Haarproben?

 

 

Update 21/12/2015:

 

Grenzwertkommission gibt Empfehlung ab: Mangelndes Trennungsvermögen erst ab 3 ng / THC!

 

Die Grenzwertkommission unter Vorsitz von Prof. Daldrup lehnt sich dabei weit aus dem Fenster.

 

Das könnte bedeuten, dass künftig nicht mehr ab 1 ng, sondern erst ab 3 ng THC im Blut von einem mangelnden Trennungsvermögen gesprochen werden kann.

 

Die Empfehlung hat jedoch keine Bindungswirkung, es bleibt deshalb abzuwarten, wie sich die Gerichte entscheiden werden. Es handelt sich auf jeden Fall um eine sehr interessante Entwicklung.

 

 

Aber jetzt zurück zum eigentlichen Text:

 

Es gibt gerade im Fahrerlaubnisrecht im Zusammenhang mit THC viele interessante Fragen. So gibt es verschiedene THC-COOH "Sorten" (ist selbst den Gerichten selten bis gar nicht bekannt und bietet gute Verteidigungsmöglichkeiten), das Problem der längeren Nachweisbarkeit von aktiven THC bei Diäten wegen der Rückdiffusion des im Fettgewebe gespeicherten aktiven THC´s, die Kreatinenwerte und den Cannabis-Influence Faktor ("CIF") - einen weiteren unhaltbaren Versuch, dem Cannabiskonsumenten strafrechtlich beizukommen.

 

Für mehr Infos klicke hier.

 

WICHTIG:

 

Da aus meiner Erfahrung heraus bei Kontrollen im Straßenverkehr immer wieder gravierende Fehler durch unbedachte Aussagen gemacht werden, drucken Sie sich dieses Formular (Aussageverweigerung Polizei Rauschfahrt) hier unbedingt aus und legen Sie es griffbereit in Ihr Auto. Wenn Sie von der Polizei angehalten und mit dem Vorwurf Fahren unter Drogeneinfluss konfrontiert werden, legen Sie es den Beamten vor zum Ausfüllen. Das bewahrt Sie zunächst vor groben Fehlern. Machen Sie unter allen Umständen von Ihrem Aussageverweigerungsrecht Gebrauch! Bewahren Sie das ausgefüllte Formular gut auf.

 

Wenn die Fahrerlaubnis schon weg ist und die MPU vor der Tür steht, laden Sie sich mein Skript zur MPU-Vorbereitung runter und studieren es genau. Danach wissen Sie, was von Ihnen verlangt wird:

 

MPU Bestehen - Hilfe zur Selbsthilfe. Eine Anleitung - alle Anlassgruppen (Drogen, Alkohol, Punkte) - mehr als 100 Seiten Kompaktwissen (PDF)

 

 

Wenn Sie im Verkehr unter THC Einfluss erwischt wurden und Ihnen nun ein ärztliches Gutachten bevorsteht, sollten Sie über die 6 Stunden Regel und den Zusammenhang mit dem sog. Probierkonsum dringend Bescheid wissen, wenn Sie die Fahrerlaubnis behalten wollen.

 

 

Nun aber zurück zum Thema:

 

Auf dieser Seite soll es zunächst "nur" um das Thema Nachweiszeiten von THC gehen.

 

 

Die bei den entsprechenden Fällen relevanten Werte sind folgende:


1. Der aktive THC-Wert (Delta-9 THC)
2. Der wichtigste THC Abbaustoff THC-COOH (davon gibt es verschiedene, siehe oben), der Hauptmetabolit des THC (sog. „passiver“ Wert)

 

Am aktiven THC Wert (der heißt so, will er eben noch aktiv ist, also mehr oder weniger psychoaktiv wirkt) kann man ungefähr erkennen, wann letztmalig konsumiert wurde. Bei experimentellen Konsumenten (das bedeutet, dass man nur einmal geraucht hat) gehen die Fahrerlaubnisbehörden davon aus, dass nach 6 Stunden kein aktives THC mehr in Blut vorhanden ist. Dies ist zwar häufig mit der Lebenswirklichkeit nicht in Einklang zu bringen, aber aus Behördensicht offenbar so, da ein paar fragwürdige Studien dies nahelegen.

 

Bei regelmäßigen Konsum wird teilweise selbst nach mehr als 72 Stunden seit dem letzten Konsum ein aktiver THC Wert gemessen, der über den genannten 1,0 ng/ml liegt.

 

Im Falle eines gemäßigteren Konsums wird meistens 24 Stunden nach dem Konsum kein aktives THC mehr im Blut nachzuweisen sein.

 

Als grobe Faustregel (ohne jegliche Gewähr) gilt deshalb: Nach dem Konsum muss mindestens 24 Stunden auf die Teilnahme am motorsierten Straßenverkehr verzichtet werden (sofern Sie wie gesagt kein Dauerkonsument sind!). Besser sind 48 Stunden.

 

Der sog. „passive Wert“ (also der THC-COOH Wert) gibt der Behörde (oder dem Arbeitgeber) die Möglichkeit einzuschätzen, wie häufig nun konsumiert wird bzw. wurde.

 

Die im Zusammenhang mit dem Konsum von THC am meisten gestellte Frage ist, wann man den Führerschein verliert und wann nicht.

 

Grundsätzlich gilt bei Cannabis, dass man dieses zwar konsumieren (der Konsum ist straffrei) darf, aber Konsum und die Teilnahme am Straßenverkehr sauber trennen muss. Man hat nicht sauber getrennt, wenn ein aktiver THC-Wert von mehr als 1,0 ng THC festgestellt wurde.

 

Dies ist aber nur eine Voraussetzung der Entziehung der Fahrerlaubnis. Die zweite Voraussetzung ist, dass bei Ihnen zumindest ein gelegentlicher Konsum nachgewiesen werden konnte. Erst wenn beide Voraussetzungen zusammen vorliegen, kann und wird die Fahrerlaubnisbehörde die Fahrerlaubnis entziehen.

 

Sie muss diese Voraussetzungen allerdings beweisen. Liegt nur die Überschreitung des Grenzwertes des aktiven THC vor (so z.B. wenn man mit 4,5 ng THC aus dem Fahrzeug gezogen wird) und der gelegentliche Konsum wurde von der Behörde nicht nachgewiesen, so darf die Behörde nicht entziehen, da eben nicht beide Voraussetzungen vorliegen.

 

Deshalb ist es wichtig, bei der polizeilichen Vernehmung und insbesondere bei der Frage „Rauchen Sie täglich oder nur am Wochenende?“ und ähnlichen Fangfragen einfach nichts zu sagen. Denn wenn Sie hier den gelegentlichen Konsum einräumen („Ich rauche nur alle paar Wochen mal einen Joint“) liefern Sie der Fahrerlaubnisbehörde die Argumente für Ihren eigenen Fahrerlaubnisentzug frei Haus. Und würden Sie das als schlau bezeichnen? Na also. Also: Keine übereilten Aussagen, nur um sich mit der Polizei gut zu stellen. Die Polizei will Ihnen in diesem Zusammenhang nichts gutes.

 

Wenn Sie von Ihrem Aussageverweigerungsrecht Gebrauch gemacht haben, wird ein Anwalt selbst bei Werten von z.B. 7,8 ng THC und 30 ng THC COOH behaupten können, dass es sich um einen einmaligen, also experimentellen Konsum gehandelt hat, der trotz Überschreitung des aktiven Wertes nicht ausreicht, um ihren Führerschein einzuziehen.

 

Da die Behörde mindestens den gelegentlichen Konsum nachweisen muss, wird sie bei so einer Verdachtslage allerdings regelmäßig versuchen, auf anderem Wege an die begehrten Informationen zu bekommen und ein sog. „ärztliches Gutachten“ (kurz ÄG) von Ihnen fordern. Dabei handelt es ich nicht um eine MPU (ihre Fahrerlaubnis wurde ja mangels der rechtlichen Voraussetzungen gerade nicht entzogen!).

 

Sie müssen dann zum TüV, zur Dekra oder einem entsprechend akkreditierten Facharzt, der Sie über Ihr Konsumverhalten und Ihre Vorgeschichte ausfragt (sog. „Anamnese“) und eine Haarprobe bzw. Urinscreenings nimmt (und nicht nur eine, sondern 2 – 3 über den Zeitraum von drei Monaten). Gibt es aus irgendwelchen Gründen keine Kopfbehaarung mehr, werden Urinkontrollen durchgeführt. Es soll sogar Leute geben, die sich deshalb die Haare abrasieren.

Wird nur ein ÄG angeordnet, behalten Sie also bis zum Abschluss der Untersuchungen Ihre Fahrerlaubnis.

 

Wird bei der Haar- oder Urinprobe ein gelegentlicher Konsum nachgewiesen (etwa weil Sie trotz des dringenden Rates Ihres Rechtsanwalts, das Rauchen von Cannabis bis zum Abschluss der Screeningmaßnahmen zu unterlassen, trotzdem einen durchziehen mussten), war es das mit der Fahrerlaubnis.

 

Die Frage, ob jemand gelegentlicher Konsument ist, kann also nicht nur hingehend des Konsumverhaltens vor der Rauschfahrt überprüft werden, sondern auch anhand des zeitlich danach liegenden Verhaltens nachgewiesen werden. Tricky, was?

 

Achtung Falle:

 

Spätestens bei der verwaltunsrechtlichen „Aufklärungsmaßnahme“ eines ärztlichen Gutachtens darf der Betroffene nicht schweigen, denn ein entsprechendes Aussageverweigerungsrecht steht ihm hier nicht zu (sonst Fahrlaubnisentzug) – in dem Fall nutzen selbst saubere Urinkontrollen nichts!

 

Was man dann so sagt, steht natürlich auf einem anderen Papier und soll (so munkelt man) auch mit den Inhalten zu tun haben, was sein Rechtsanwalt ihm vorher im Briefing erzählt hat. Deshalb ist es nicht verkehrt, einen Anwalt auszusuchen, der sich im Verkehrsrecht aussucht und nicht jemanden, der sonst nur Familienrecht macht.


Klar ist, dass ein Dauerkonsument (bei regelmäßigen Konsum) nicht geeignet ist, ein Fahrzeug zu führen, egal ob er unter THC Einfluss am Straßenverkehr teilgenommen hat oder nicht.

 

Ab welchem THC COOH Wert man als solcher gilt, wird unterschiedlich betrachtet.

 

Meistens wird jedoch auf den Wert von Daldrup zurückgegriffen.

 

Dieser sagt in der Zeitschrift Blutalkohol 37, 39 ff.:

 

"Somit kann bei Blutproben, die nur wenige Stunden nach dem letzten Konsum abgenommen wurden, ab einer THC-COOH-Konzentration von 150 ng/ml ein regelmäßiger Konsum als gesichert angesehen werden. Wird die Blutprobe dagegen aufgrund der Aufforderung durch die Straßenverkehrsbehörde entnommen, so ist von regelmäßigem Konsum auszugehen, sobald eine Konzentration von mindestens 75 ng/ml THC-COOH im Blut nachgewiesen wird. Bei der Festlegung des Grenzwertes von 75 ng/ml wurde die Halbwertszeit dieses Metaboliten berücksichtigt und die Tatsache, dass die Betroffenen bis zu 8 Tage nach Aufforderung durch die Straßenverkehrsbehörde Zeit haben, sich einer Blutentnahme zu unterziehen. Während dieser Zeit hätten sie die Möglichkeit, ganz auf den Konsum von Cannabis zu verzichten. Legt man die Halbwertszeit von rund 6 Tagen von THC-COOH zugrunde, so reichen bereits weniger als 3 Tage aus, bis die Konzentration von beispielsweise 100 ng/ml auf 75 ng/ml abfällt."
Bei zeitnaher Blutabnahme gilt man also ab 150 ng THC als regelmäßiger Konsument und hat die MPU ziemlich sicher in der Tasche.
Bei allen Werten, die niedriger sind, lässt es sich trefflich streiten und die Gerichte sind da zum Teil recht unterschiedlicher Auffassung (wie die Mediziner übrigens auch), ab welchem Wert man denn nun als zumindest gelegentlicher Konsument gilt oder nicht.
Der THC COOH Wert ist also der wichtigste Indikator, wenn keine Aussage von Ihnen bei der polizeilichen Kontrolle erfolgte (oder Sie beim ärztlichen Gutachten vorgeben, Sie hätten nur einmal gekifft, obwohl 2 – 3 mal die Woche eher der Wahrheit entspricht).
Wie schnell bzw. eher langsam sich der THC COOH Wert abbaut, hängt nicht unwesentlich von Ihrem eigenen Stoffwechsel und natürlich dem Konsumverhalten in den letzten Monaten ab.
Deshalb dienen die folgenden Zeilen nur als ungefähre Richtschnur:
Das THC Abbauprodukt THC-COOH entsteht durch die Metabolisierung des Delta-9 THC im menschlichen Organismus. THC COOH lagert sich im Körperfett und in den Haaren ab.
Über den Stoffwechsel werden diese Stoffe aus dem Körperfett abgebaut und über das Urin ausgeschieden.

Bei bei dem Abbauprodukt THC-COOH baut sich bei regelmäßigen Konsum ein THC-COOH Polster im Fettgewebe auf, welches man bis zu 3 Monate lang im Blut oder Urin nachweisen kann, da ein sukzessiver (langsamer und stetiger) Abbau erfolgt.

 

Wie bereits oben erwähnt hängt die Dauer der Nachweisbarkeit von Ihrem Stoffwechsel und Konsummuster ab. Auch plötzliche Modifikationen Ihres Stoffwechsels (z.B. bei einer Diät) können dazu führen, dass auf einmal wieder für Sie nachteilige Werte gemessen werden können. Hierbei ist zu bedenken, dass die Nachweisgrenzen der entsprechenden Labore (sog. „cut off“ Werte) recht niedrig sind, die Analytik ist da schon recht weit.

 

Der ganze Komplex ist jedoch noch nicht hinreichend geklärt, was offenbar auch die unterschiedlichen Auffassungen bei diversen Verwaltungsgerichten erklärt.

 

Bei gelegentlichen Konsum liegt eine Nachweisbarkeit von ein paar Tagen oder ein paar Wochen vor.

 

Bei einmaligen (experimentellen) Konsum ist von einer Nachweisbarkeit der Abbauprodukte zwischen 7-14 Tagen auszugehen.

 

Aus der eigenen anwaltlichen Praxis kann man ungefähr sagen, dass derjenige, der hin und wieder mal was raucht, nach einem Monat kein THC COOH mehr in Blut und Urin hat, experimentelle Konsumenten deutlich schneller. Bei Dauerkiffern sind 3 Monate und mehr (teilweise deutlich mehr) zu erwarten.


Übrigens:

 

Die Frage des Entzugs der Fahrerlaubnis hat übrigens nichts damit zu tun, ob Sie schon wegen der Rauschfahrt ein Ordnungswidrigkeitsverfahren nach § 24 a StVG auf´s Auge gedrückt bekommen haben.

 

Vielmehr gilt: Wird bei Ihnen festgestellt, dass Sie wenigstens 1,0 ng aktives THC im Blut hatten, kriegen Sie zunächst mal einen Monat Fahrerverbot (bis zu 3 Monaten im Wiederholungsfall) nebst 500 Euro (bis zu 1500 im Wiederholungsfall) plus Blutabnahmekosten und füllen Ihr Punktekonto ins Flensburg auf. Der Entzug der Fahrerlaubnis droht Ihnen trotzdem, es wird also unter Umständen doppelt bestraft. Auch der experimentelle Konsument muss einen Monat das Auto (oder Motorrad) stehen lassen (darf danach aber weiterfahren).

 

 

Zusammenfassung:

 

Einmal Konsumenten können den Führerschein behalten, wenn Sie zwar nicht trennen konnten aber der Nachweis des zumindest gelegentlichen Konsums nicht geführt werden konnte (deshalb gelten sie ja gerade als experimenteller Konsument).

 

Ein Vortrag vor den Behörden, man habe nur einmal geraucht, muss genug "Substanz" haben, um glaubhaft zu sein. Lies dazu hier.

 

Auch ist es unerlässlich, dass man die Ergebnisse der Maastricht Studien kennt und was mit der 6 Stunden-Regel anfangen kann. Das habe ich an dieser Stelle erklärt.

 

Gelegentliche Konsumenten müssen trennen können, sonst ist die Fahrerlaubnis weg (Folge: Ein der Regel ein Jahr Abstinenznachweise und MPU).

 

Regelmäßiger Konsum führt unabhängig davon, ob man gefahren ist oder nicht, zur Nichteignung aus fahrerlaubnisrechtlicher Sicht (Folge: Ein der Regel ein Jahr Abstinenznachweise und MPU).

 

Aktives THC zeigt an, wann man zuletzt geraucht hat.

 

Der THC-COOH-Wert (sog. „passiver Wert“) zeigt an, als welcher Konsumententyp man ist.

 

Für das Trennen zwischen Konsum und Teilnahme am Straßenverkehr gilt: Ab 1,0 ng THC kann man nicht trennen. Dass man sich bei diesem Wert subjektiv fit gefühlt hat oder dies auch war, ist unerheblich.

 

Die Behörde ist bzgl des Nachweises des zumindest gelegentlichen Konsums beweisbelastet. Kann sie den Beweis nicht führen, ist das gut für Sie (und für Ihren Anwalt, dessen Kosten die Behörde dann mitbezahlen darf).

 

Nur weil Sie bereits einen Monat Fahrverbot hatten und die Fahrerlaubeisbehörde sich noch nicht gemeldet hat, heißt das nicht, dass Sie aus dem Schneider sind und wieder Cannabis rauchen können. Das Fahrerlaubnisverfahren und das OWi-Verfahren nach § 24 a StVG laufen nebeneinander und das bedeutet oft: Fahrverbot und Entzug der Fahrerlaubnis.

 

Bevor Ihr Rechtsanwalt (der auch aus Bremen kommen darf) nicht grünes Licht gegeben hat und der Verwaltungsvorgang bei der Behörde abgeschlossen ist, müssen Sie auf den Konsum von Cannabis verzichten.

 

Klingt logisch, aber manche Mandanten beherzigen das nicht und heulen am Ende rum. Ich bereite Sie zwar auch gerne auf die MPU vor, das macht Ihnen aber keinen Spaß und Sie sollten sich das sparen, wenn es nicht wirklich anders abwendbar ist.

 

Wenn Sie Fragen zu dem Thema haben, freue ich mich über Ihren Anruf.


Kommentare: 978
  • #978

    Ray (Sonntag, 01 Mai 2022 19:45)

    Hallo, ich mache mir gerne grüne, schwarze und puer tees und gebe eine kleine Menge (ca. 0,05 - 0,1g) CBD Blüten hinzu mit einem THC Gehalt unter 0,2%. das sind dann also effektiv maximal 0,2 mg THC. Das mache ich auch gerne ein paar Tage hintereinander mal. Soweit mir bekannt ist liegt die niedrigste wirksame Menge an THC bei 1mg und die übliche ab der eine Rauschwirkung zu erwarten ist bei 10-15 mg THC. Ich bin also weit entfernt von einer Rauschwirkung und sogar von einer leichten Wirkung des THC. Könnte sich das THC trotzdem mit der Zeit als COOH ansammeln und bei einem Urintest positiv erscheinen, obwohl ich nie auch nur ansatzweise berauscht war? Ein aktiver THC Wert von mehr als 0,5 ng/ml sollte so eigtl. nie vorkommen rechnerisch, allerdings testet der Urin und auch Bluttest im Zweifelsfall ja den COOH Wert. Auch wenn dieser gering sein sollte, etwa im Bereich unter 10, würde ich dann weitere Maßnahmen riskieren? Ich finde das alles ziemlich lächerlich, wenn man nicht mal kifft und kein Cannabis zu sich nimmt, sondern nur eine sehr geringe Menge Hanfblüten mit < 0,2 % THC, die nicht berauschen wirkt und dann trotzdem Probleme mit dem Führerschein bekommen kann nur wegen dem Langzeit Abbauwert. Für mich mit schwerer körperlicher Behinderung (Immunsystem und Chemikaliensensitivität) sind jegliche Maßnahmen teils gar nicht durchführbar ohne schwere anaphylaktische Reaktionen bis hin zu Organsversagen befürchten zu müssen, z.b. ein Gang zum TÜV oder auch nur zur Polizeiwache könnte für mich schon tödliche Folgen haben, z.b. durch Duftstoffe in Parfums, Deos, Waschmittel oder Zigarettenrauch.
    Jegliche Hinweise, ob der Konsum von bis zu 0,1g CBD Blüten pro Tag als Tee eingenommen (und danach oral konsumiert wegen der vielzähligen positiven Wirkstoffe gegen Asthma und fürs Immunsystem, die mir wirklich gut helfen) mir Probleme bereiten könnten mit der Polizei wären für mich sehr hilfreich.

  • #977

    Rosen Ingrid (Dienstag, 19 April 2022 02:06)

    Mein Name ist Roses Ingrid, ich komme aus Deutschland, Frankfurt, bei mir wurde im Mai 2020 Lungenkrebs und ein Hirntumor diagnostiziert, ich habe mehrere Chemotherapie-Operationen durchgeführt, die der Krebs nicht geheilt hat. April 2021 stieß ich auf Cannabisöl, RSO-Öl, das ich bei Rick Simpson per E-Mail online unter Ricksimpsonmedicaloil@outlook.com bestelle
    Das Medikament kam genau 3 Tage vor meiner Haustür an, als ich mit der Behandlung begann. Am 20. Juli 2021 ging ich zu einem Scan. Ich war so glücklich, mein Testergebnis zu sehen, das besagt, dass ich jetzt frei von Krebs bin.
    Ich lobe Rick Simpons Cannabisöl dafür, dass es mein Leben gerettet hat.

    Die besten Wünsche,
    Rosen Ingrid

  • #976

    Bukem: (Mittwoch, 13 April 2022 19:24)

    @Günni: gut, dass Sie vorher fragen. Das sollte jetzt ohne Probleme möglich sein.
    Der wichtige Wert ist der aktive Thc Wert, auch bei starkem Konsum ist dieser nach 72- 96 Stunden unter dem relevanten Richtwert von 1,0 ng/ ml.
    Trotzdem werden Sie noch länger den passiven THC COOH Wert als Abbau Rest mit sich rum tragen. Das kann auch länger als drei Monate dauern.
    Deshalb: Sie können fahren, im Falle einer Kontrolle sagen Sie bitte bitte trotzdem absolut nichts zu ihrem Konsumverhalten.
    THC COOH Restwerte sind völlig unbedenklich, sofern sie nicht zu hoch sind. Bei Ihnen wäre das nicht der Fall.
    Sie können gerne den obigen Artikel dazu nochmals lesen

  • #975

    Güni (Montag, 11 April 2022 20:38)

    Hallo,
    Ich habe vor 8 Wochen das letzte mal geraucht ,davor habe ich 3 Monate jeden Tag ca. 1gramm cannabis am Tag geraucht (davor nichts).
    Meine Frage wäre wann ich denn wieder auto fahren kann ....habe mir aus dem inet tests geholt aber bin sehr unzufrieden. habe 50ng cutt off und 25cutt off , und einmal negativ dann wieder positiv.
    Da ich mir sehr unsicher bin wollte ich mal nachfragen .grüsse

  • #974

    Hans (Montag, 04 April 2022 09:56)

    Hallo,

    die Drogenberatung macht auch Vorbereitung auf die MPU, daher kennen die sich auch sehr gut mit dem Prozedere aus. Bleibt also zu hoffen, dass deren positive Einschätzung eintrifft.

    Ich helfe gerne meinen Freunden & Bekannten, da ich mich auch für die Legalisierung oder zumindest Entkriminalisierung von Konsumenten einsetze.

    Informationen habe ich mittlerweile up to date, inkl. der Arbeit der LEAP (Richter Müller), sowie Prozess gegen Hanfnah.
    Verfolge alles mit, da es mittlerweile sehr lächerlich ist, was Konsumenten, sowie insbesondere Patienten widerfährt.

    Mit freundlichen Grüßen

  • #973

    Hans (Montag, 04 April 2022 08:54)

    Hallo,

    ich habe es ihm ausgerichtet. Er hatte sich zwischenzeitlich mit den Bußgeld-Experten in Verbindung gesetzt. Sowie auch mit einer Drogenberatung gesprochen. Letztere meinten, dass es unwahrscheinlich ist, das der aktive Wert über 1ng liegt, da es über 48h her war, nach seinem letzten Konsum. Sowie auch, dass sich die Führerscheinstelle nur meldet, wenn der aktive Wert bei oder über 1ng liegt.
    Mit freundlichen Grüßen.

  • #972

    Rechtsanwalt (Sonntag, 03 April 2022 21:15)

    Ist nett, dass Sie sich um Ihren Bekannten kümmern. Da der Mann schon volljährig sein dürfte, kann er sich gerne bei mir per Mail melden. Auch der andere Bekannte. Und wer da noch so alles Probleme hat.

  • #971

    Hans (Mittwoch, 30 März 2022 14:37)

    Hallo Bukem,

    ja, das verstehe ich. Möchte ihm auch nur helfen. Was er daraus macht , ist seine Sache.

    Naja, bei einem anderen Bekannten war dies ebenfalls der Fall. Er war auch an einem Freitag auf Samstag (Nachts - bis ca. 5 Uhr) auf einer Party mit ähnlichem Raum ohne Belüftung, sowie wurde am darauffolgenden Montag kontrolliert. Auch er hatte nicht aktiv mitgeraucht, dennoch gab es Ärger mit StA und Führerscheinstelle. Dies ist dann wohl auf die Individualität des Menschen zurückzuführen oder wie soll man sich das erklären?

    Der Bekannte, um den es jetzt geht, hatte bei seinem ersten Vergehen keinerlei Konsequenzen, trotz das er den aktiven mitrauch Konsum eingeräumt hatte. Was für mich komisch erscheint, da er es ja eingeräumt hatte damals. Wie es jetzt ausgeht, wird sich zeigen.
    Ja, es wurde erst eine Urinprobe gemacht.
    Diese Schilderung ist definitiv so passiert, habe es miterlebt, da er mich auch damals um Hilfe gebeten hatte.
    Okay, ich kann es ihm nochmals ausrichten, danke.

  • #970

    Bukem: (Mittwoch, 30 März 2022 13:56)

    @Hans: diese Kommunikation über mehrere Ecken ist recht umständlich. Ihr Bekannter mag sich einfach über die benannte Mail bei Herrn Schüller melden, dies ist nicht kostenpflichtig. Sofern sich hier aber weitere Beratungstätigkeit oder eben rechtliche Vertretung nach außen anschließt, ist das natürlich kostenpflichtig. Hierüber wird Herr Schüller aber dann vorab informieren.
    Ich unbeantwortete Frage seh ich auch nach dreimaliger Durchsicht nicht.
    Aber noch einmal: Gefahr für die Fahrerlaubnis und eben Kosten und Punkte, weil erfüllte Verkehrsordnungswidrigkeit, besteht dann, wenn der aktive Thc Wert über 1,0 ng gelegen hat.
    Auf Seiten von Polizei bzw StA und später Führerscheinstelle glaubt im Zweifelsfall niemand eine Behauptung, man habe Passiv konsumiert. Vor allem entstünden dann nicht so hohe Werte.
    Im Zweifelsfall wird vor einer Blutentnahme sowieso ein Urintest durchgeführt und, nur wenn dieser positiv ist, eine Blutentnahme vollzogen. Wie war das hier?
    Die Schilderung ihres Bekannten macht hier nicht richtig Sinn
    Sollte Ihr Bekannter sich jetzt Sorgen machen, bitte bei Herrn Schüller melden.

  • #969

    Hans (Dienstag, 29 März 2022 20:48)

    Hallo Bukem,

    habe mir eben nochmal Ihre Antwort durchgelesen. Dabei ist mir aufgefallen, dass eine Frage von mir nicht beantwortet wurde. Der letzte Konsum vor dem letzten Freitag, am 25.3., war am Samstag, den 19.3., dazwischen gar nicht!
    Mit freundlichen Grüßen

  • #968

    Hans (Dienstag, 29 März 2022 19:56)

    Hallo Bukem,
    mein Bekannter möchte wissen, wie viel es kosten würde, wenn er mit der von Ihnen angegebenen Mail Adresse Kontakt aufnehmen würde.
    Mit freundlichen Grüßen

  • #967

    Hans (Dienstag, 29 März 2022 18:24)

    Hinzufügen muss ich auch, dass er, bis auf den Vorfall vor 5 Jahren und gestern, sonst keinerlei Auffälligkeiten hatte. Keine Einträge, Ordnungswidrigkeiten oder sonstigen Ärger mit der Justiz und Führerscheinstelle.

  • #966

    Hans (Dienstag, 29 März 2022 18:21)

    Hallo Bukem,
    Danke für die Antwort. Er hatte beim ersten Mal vor ca. 5 Jahren gesagt, dass er mitgeraucht hatte. Sonst keine weiteren Angaben über Konsum. Da hatte er ebenfalls.am Freitag konsumiert und am darauffolgenden Montag die Blutprobe machen müssen. Da wurde es seitens der Oberstaatsanwaltschaft fallen gelassen, sowie es kam nichts von der Führerscheinstelle. Das war vor ca. 5 Jahren!

    Dieses Mal hat er ebenfalls am Freitag zuletzt konsumiert, sowie musste am Montag zur Blutprobe. Dieses Mal hat er angegeben lediglich passiv mitgeraucht zu haben, nicht aktiv, da er auf einer Party war wo konsumiert wurde, in einem geschlossenen Raum mit keiner Belüftung.
    Habe es ihm ausgerichtet. Konsum hat er selbstverständlich eingestellt.
    Mit freundlichen Grüßen

  • #965

    Bukem: (Dienstag, 29 März 2022 14:27)

    @Hans: Wann war denn die Kontrolle genau, wie lang lag da der letzte Konsum zurück und was hat Ihr Bekannter genau gesagt?
    Sollte der aktive Thc Wert 1,0 oder mehr ng/ml betragen, sind hier weitere rechtliche Konsequenzen zu befürchten. Welche genau, wird sich zeigen, dazu sind Ihre Angaben momentan zu pauschal.
    Wenn Ihr Bekannter innerhalb der letzten 72 Stunden vor der Fahrt konsumiert haben sollte, kann ein deutlich höherer Wert als 1,0ng vorliegen. Dann wäre die Einlassung, dass er eben gelegentlich konsumiert, schon ausreichend für eine erhebliche Gefährdung des Erhalts der Fahrerlaubnis.

    Allerdings wäre Ihr Bekannter gut beraten, sich schon jetzt um anwaltliche Hilfe zu kümmern, und gleichzeitig den Konsum umgehend einzustellen und eingestellt zu halten.

    Bei Interesse mag er sich gerne unter
    kontakt@strafverteidiger-schueller.de schnellstmöglich bei Herrn Schüller melden.
    Abwarten wäre momentan keine kluge Option

  • #964

    Hans (Montag, 28 März 2022 22:10)

    Guten Abend,
    ein Bekannter hat am Freitag Cannabis konsumiert. Davor zuletzt am Samstag. Er konsumiert gelegentlich am Wochenende, ansonsten gar nicht. Dieser wurde bei einer allgemeinen Polizeikontrolle letztlich zur Blutabnahme gebeten. Dieser hat angegeben lediglich passiv mitgeraucht zu haben.
    Solch einen ähnlichen Fall hatte er schon einmal vor ca. 5 Jahren. Da hatte er angegeben aktiv mitgeraucht zu haben. Damals kam lediglich ein Schreiben der Staatsanwaltschaft, dass alles fallen gelassen wurde. Auch die Führerscheinstelle hatte sich nicht gemeldet. Er hatte, auch bis heute, sonst keine weiteren Auffälligkeiten.
    Kann ihm der Führerschein entzogen werden, mit MPU Auflage? Wie lang wird das Erste Vergehen gespeichert?
    Mit freundlichen Grüßen

  • #963

    Bukem: (Sonntag, 16 Januar 2022 12:57)

    @matthias: ich finde, wenn man sich selbst Theorien entwickelt, ist das ein leichtes Anzeichen, dass man evtl nicht so viel und nicht so regelmäßig konsumieren sollte.
    Wenn Sie sich entscheiden zu konsumieren, verbleibt immer ein Restrisiko für behördliches Ungemach. Sie können dieses Risiko eben nur minimieren, aber nicht auf Null reduzieren.
    Ihr Gedanke ist ganz reizvoll, sollte der Urintest trotzdem positiv sein, wird auch so eine Blutuntersuchung folgen. Bei einem Wischtest ist es noch viel unsicherer.
    Wenn Ihnen das so hilft, halten Sie daran fest, vor allem aber bitte bitte : ausreichend zeitlich trennen und nie Angaben zum Konsum machen

  • #962

    Matthias (Sonntag, 16 Januar 2022 12:37)

    Hallo Bukem, kein Problem und danke für die schnelle Antwort :)
    Ich wurde damals positiv auf ThC getestet, daher wurde die MPU angeordnet, welcher ich dann nicht nachgekommen bin.
    Ich frage mich aber immer wieder folgendes:
    Ich mache immer Schnelltests mit 20ng Cut off wert. Steige dann erst wieder als Fahrer ins Auto wenn diese negativ sind. Ich habe noch nie Schnelltest mit geringerem Cut off gesehen, daher gehe ich davon aus, dass selbst die Polizei keine anderen hat. Insbesondere die Test welche ein breites Spektrum an Betäubungsmittel testen, haben oft einen Cut off von 50ng/ml bei THC.
    So, ist nun mein Test (20ng/ml) negativ und ich müsste mich einer Kontrolle unterziehen. Wäre es dann nicht doch sinnvoll einen Urintest zu machen- da ja im Blut viel geringe Mengen gemessen werden können. Ich weiß, im
    Blut ist das ThC-cooh weniger lang nachweisbar. Aber dann würde, selbst bei sehr geringem Wert aufkommen, dass ich grundsätzlich noch was mit Drogen zu tun habe. Und bei dem Urintest wäre ich (evtl?) fein raus? Wie schätzt zu meine „Theorie“ ein?
    VG und danke für Eure tolle Arbeit hier im Forum!

  • #961

    Bukem (Samstag, 15 Januar 2022 12:05)

    @Matthias: Entschuldigung, ich habe es falsch gelesen.
    Gab es damals trotzdem ein BtM Delikt oder Verkehrsverstoß als Grund für die Anordnung der MPU?
    Die Polizei wird Sie deshalb vermutlich in einer internen BtM Datei haben, im Falle einer Verkehrskontrolle also genauer hinsehen.
    Deshalb sind Sie besonders gut aufgestellt, wenn Sie also weiter wie bisher auf die ausreichende zeitliche Trennung zwischen Konsum und Fahrzeug führen achten, auf keinen Fall BtM oder Zubehör mit sich oder im Fahrzeug rum tragen und im Fall einer Kontrolle keine Angaben zu Ihrem Konsumverhalten machen.
    Dann sollte eigentlich nichts Ärgeres passieren

  • #960

    Matthias (Freitag, 14 Januar 2022 18:08)

    Hallo Bukem, herzlichen Dank für die Antwort.
    Ich habe keine MPU gemacht. Der Zeitpunkt des Führerscheinentzugs war bereits 15 Jahre her, so dass diese sozusagen verfallen ist. Ich hab durch die erneute Ablegung der Prüfungen meine Fahrerlaubnis wieder erhalten. Somit habe ich keine Angaben gemacht, wie ich das mit dem Konsum künftig handhaben möchte.
    Grüße

  • #959

    Bukem (Freitag, 14 Januar 2022 17:12)

    @matthias: das kommt darauf an, was Sie damals angegeben haben, ob Sie dauerhaft abstinent sein können und wollen oder nur Konsum und Verkehrsteilnehmer dauerhaft trennen wollen.

    Wenn Sie jetzt zeitlich immer richtig trennen, machen Sie eigentlich genau das, was die Führerscheinstelle möchte, nur kann niemand völlig ausschließen, dass es wegen der früheren MPU nicht erneut Probleme geben könnte.
    Auch wenn dies wohl eher unwahrscheinlich wäre

  • #958

    Matthias (Dienstag, 28 Dezember 2021 19:05)

    Hallo zusammen,

    ich war früher Dauerkonsument (THC). Habe meinen Führerschein nach Ablauf der Verjährungsfrist wieder erhalten (Neuerteilung), da ich einer MPU nicht nachgekommen bin (finanzielle Gründe, weiterer Konsum). Nun rauche ich gelegentlich, also alle 2-3 Monate für ein WE, etwa 1g würde ich sagen.
    Ich frage mich nun, ob meine frühere Tat noch gegen mich verwendet werden kann und ich somit auch mit geringen Werten Probleme bekommen könnte.
    Dazu muss ich noch sagen, ich bewege mein Auto nach dem Konsum mindestens 4 Tage nicht und verwende auch Test welche einen Cutt Off von 20ng aufweisen. Da ich keinen ,,sensibleren“ Test erwerben kann, habe ich danach trockner oft noch ein ungutes Gefühl.
    Danke schon mal, Matthias

  • #957

    Sebastian (Samstag, 06 November 2021 12:00)

    Hallo Herr Schüller,

    wenn man ein ÄG bestanden (Verdacht Kokainkonsum) und da auch ein längst vergangener Cannabiskonsum zur Sprache kam und gelegentlicher Konsum bis zum Zeitpunkt der Anordnung des ÄG zugegeben wurde, ist dann der Einmaljoker, bei Aufgriff im Straßenverkehr mit mehr als 1ng, weg? Oder muss die FsSt trotzdem nochmal per ÄG den Nachweis eines fehlenden Trennungsvermögens einholen?

  • #956

    Rechtsanwalt Schüller (Montag, 01 November 2021 21:21)

    @Chris:

    Wenn Sie sich keinen Anwalt leisten können, dann bitte auf jeden Fall:

    Urin Drogenschnelltests aus der Apotheke besorgen. Wenn die sauber sind, melden Sie sich bei AVUS/Dekra/PIMA oder dem TüV zum Screeningprogramm auf BtM an. Mindestens 6 Monate und nur mittels Urin.

    Zudem suchen Sie sich bitte etwa unter www.afn.de einen Verkehrspsychologen und machen eine Einzeltherapie.

    Darf ich bitte wissen, aus welchem Bundesland Sie kommen?

  • #955

    Bukem (Samstag, 30 Oktober 2021 08:58)

    @Chris: vorweg: bitte den Konsum dauerhaft weiter eingestellt lassen. Es läuft jetzt ein Strafverfahren wegen des Besitzes sowie ein Ordnungswidrigkeiten Verfahren wegen des Fahrens unter THC Einfluss.
    Erst danach wird der Vorgang an die Führerscheinstelle abgegeben.

    Jetzt ein kleines Missverständnis: berufsrechtlich darf Herr Schüller hier nicht einfach vordiktieren, was Sie evtl als besonders günstig ggü Polizei oder Führerscheinstelle sagen sollten.
    Ganz grundsätzlich sollten Sie ehrlich gesagt überhaupt keine Angaben machen. Und sich auch nicht irgendwelche Geschichten ausdenken. Denn damit reiten Sie sich im Zweifelsfall nur noch mehr in die Grütze.
    Was Sie jetzt tun sollten? Den Konsum eingestellt lassen und warten. Keine Angaben im Strafverfahren zu Ihrem Konsumverhalten machen.
    Und evtl doch über anwaltliche Hilfe nachdenken. Ist Ihre Fahrerlaubnis und Ihre Entscheidung. Ein Anwalt kann Akteneinsicht nehmen und Ihnen entscheidend weiterhelfen.
    Ihnen muss nur klar sein, dass es so nicht weiter geht. Dauerhafter konsum und Fahrzeug führen passt eben nicht

  • #954

    Chris (Donnerstag, 28 Oktober 2021 11:29)

    Sehr geehrter Herr Schüller,

    Am Dienstag gegen 11 Uhr wurde ich angehalten wegen Handy am Steuer. Nach paar Minuten meinte ein Polizist das ich aufgeregt wirke und zittrig wäre dann hat er mich ausgefragt ob ich in Kontakt mit Drogen gekommen wäre und ob ich deswegen schonmal eine Strafe bekommen habe. Habe ich beides verneint (Tag zuvor habe ich aber 2Joints geraucht). Dann musste ich auf seinen Verdacht zwei Übungen machen bei der zweiten Übung (Kopf in Nacken Augen zu und still halten) meinte er das ich bissle wackelig wäre deswegen wollte er eine Urinprobe machen die ich gemacht habe ist dann positiv ausgefallen. Danach wurden meine Sachen durchsucht und sie haben knapp über 4gramm Gras gefunden. Unter dem Druck habe ich erwähnt das ich eventuell in Amsterdam war am Wochenende und grad ausprobiert hätte und davon das Gras hätte (Idee dahinter war wohl dumm aber das ich es legal beschafft und gemacht hätte. Aber das wurde nebenbei erwähnt ich glaube es wurde auch nicht notiert da beim ausfüllen des Formulars am Ende der Polizist gefragt hatte ob ich eine Aussage machen möchte und ich dazu nein sagte) anschließend gegen 12:10 (etwa 13h nach letzten Konsum) fand die blutentnahme statt. (Nebenbei bin regelmäßiger Konsument habe drei Tage lang zuvor jeden Abend geraucht). Ich rauche ab jetzt nicht mehr und warte gerade ab was noch kommt. Ich habe mir ihre Tipps genauer angeschaut (bin Student und kann mir nicht wirklich einen anwalt leisten). Was kann ich jetzt tun um einer mpu eventuell zu entgehen bzw. was wäre jetzt sinnvoll zu tun ? Wenn ein Brief der Verkehrsbehörde kommt wie kann ich plausibel erklären das ich ein einmal Konsument am gleichen Tag war der es morgens ausprobiert hat. Funktioniert eine Erklärung wie ich hatte mir vorgenommen das an diesem Tag auszuprobieren das mir unbekannt war was eine „übliche“ Menge Gras wäre (deswegen die „hohe“ Menge die ich dabei hatte). Dann das ich ins Auto gestiegen wäre um zur Arbeit zu fahren da etwas dringendes und plötzliches dort zu erledigen wäre ich impulsiv gehandelt hätte und ich mich getraut habe zu fahren da ich keine wirkliche Wirkung vom Gras gespürt habe und geglaubt hätte das ich eventuell kein thc haltiges Gras erworben hätte (quasi über den Tisch gezogen wurde). Eventuell noch hinzuzufügen das ich mit einem Kumpel geraucht hätte der am Abend zuvor bei mir übernachtet hätte um es plausibler zu erklären.
    Ich danke für die Hilfe im Voraus ! (Habe den gleichen Kommentar bei Last exit probierkonsum geschrieben aber war mir nicht sicher ob der kommentarsektor dort noch „aktiv“ ist)

  • #953

    Bukem (Dienstag, 26 Oktober 2021 14:27)

    @Marcel: warum sollten Sie denn den Test überhaupt verweigern wollen?
    THC COOH Nachweis ist an sich nicht schlimm, Ihr THC COOH Wert halbiert sich fortlaufend alle drei bis fünf Tage.
    Wichtig ist, dass Sie einfach im Falle einer Kontrolle keine, absolut keine Angaben zu Ihrem Konsumverhalten machen. Blöd wäre es, wenn Sie sagen, oh, ich habe letztes Jahr täglich geraucht.
    Ihr aktiver Wert ist wohl bei Null. Rest THC COOH wird erst unproblematisch

  • #952

    Marcel (Montag, 25 Oktober 2021 18:54)

    Ich habe eine Frage ! Ich bin kein starker Konsument gewesen aber Regel mäßig 1 joint am Tag . Bin seid 4 Wochen sauber davor von Januar bis Mai dieses Jahres clean .Mein Urin Test 50 ng ist mal negativ und mal positiv . Wenn ich jetzt in eine Kontrolle komme sollte.und den Urin Test verweigere . Habe ich denke ich kein aktiven Wert mehr habe ich trotzdem etwas zu befürchten in Sachen Führerschein Verlust .

  • #951

    Rechtsanwalt Schüller (Freitag, 10 September 2021 16:01)

    @950:

    Das Screening wird vermutlich positiv auf THC COOH sein. Wenn komplette Abstinenz von Drogen die Bewährungsauflage war, dann droht damit ein Bewährungswiderruf. Taktisch schlau ist anders. Wegen paar Tüten Knast riskieren: Das muss man wollen...

    @949:

    Wenn Sie seit Anfang Juli nicht mehr konsumiert haben, drohen keine Probleme wegen Cannabis mit der Führerscheinstelle oder der Polizei...

  • #950

    Hans (Samstag, 14 August 2021 18:14)

    Hallo

    Eine dringende Frage :

    Habe einen Monat lang jeweils am Wochenende 1-2 joints (ca0.2g) geraucht und danach 10 Tage nichts mehr

    Hatte nämlich ein drogenscreening vom Gericht (bewährungsauflage)

    Könnte der positiv sein ?

    Und ja was passiert mit meinem Führerschein ?

    Vielen Dank im Voraus

  • #949

    Alexander (Donnerstag, 08 Juli 2021 00:02)

    Hallo zusammen,
    Ich rauche seit ca 7 Jahren täglich Gras(mit hin und wieder kürzen Pausen) ich habe jetzt seit ca 2 Wochen nicht mehr gekifft. Ich muss Ende August regelmäßig Auto fahren. Habe auch nicht vor wieder mit dem kiffen anzufangen. Hier nun zur Frage... Wie hoch kann der Wert bis dahin sein? Ich habe meistens nicht mehr als 1 g am Tag geraucht. Lg

  • #948

    Hell (Montag, 05 April 2021 16:56)

    Hi
    Ich wurde vor 8 Wochen in meiner Wohnung mit ca 40 Gramm Gras erwischt, musste mit auf die PI, Hab einen Alk-Test gemacht mit 0,9 Promille.
    Drogentest wurde keiner gemacht. Habe meine Aussage verweigert.

    Nun ist es schon 8 Wochen her und ich war vorher Dauerkonsument.
    Seit dem Vorfall Absolut Abstinent. Meine Tests aus der Apotheke zeigen jetzt einen Wert unterhalb von 20 ng/ml an, also negativ.
    Ich habe mein Auto seit diesem Vorfall stehen gelassen und möchte fragen, wann ich wieder damit fahren darf? Ich bin Österreicher wohne in Bayern und mein Führerschein wurde nicht eingezogen.

  • #947

    CC97 (Samstag, 30 Januar 2021 02:16)

    J

  • #946

    Manuela Jentzsch (Mittwoch, 20 Januar 2021 20:31)

    Guten Abend Herr RA Schüller...ich bräuchte bitte Ihre Hilfe... Mein Sohn musste zum ÄG die dritte Urinprobe war positiv... 32,9 Thc...die beiden anderen waren negativ ... Nun lehnt das ÄG die Weiterführung zum Führerschein ab.... Wie wird die Führerscheinstelle weiter verfahren???.... Gern per Mail... Jentzsch.manuela1978@gmail.com..... Vielen Dank

  • #945

    Marcus (Freitag, 11 Dezember 2020 18:00)

    Nachtrag @ RA Schüller: Anhaltung fand in Zeven Kreis ROW statt. Verfahren wegen Trunkenheitsfahrt wurde eingestellt mit Verweisung an Bußgeldstelle. Danach wurde mir von der Bussgeldstelle erneut ein Anhoerungsbogen (Bußgeldverfahren) wegen führen eines KFZ unter THC. Habe erneut keine Angaben gemacht. Ergebniswerte der Blutuntersuchung weitethin nicht bekannt.

  • #944

    Lukas (Dienstag, 24 November 2020 14:48)

    Was würde es bedeuten wenn bei winem Test das Ergebnis >200 stände?

  • #943

    Lkoh (Freitag, 20 November 2020 12:17)

    Hallo zusammen,
    Habe schon mehrere Fälle durchgelesen.
    Hoffe auch mir wird geholfen hier :)
    Also in den letzten Monaten gabs richtig viel Stress auf der Arbeit, hatte das Gefühl der Arbeitgeber will mich rausschmeißen.
    Holte mir eine Anwalt zur Seite.
    Nach paar Gesprächen mit Betriebsrat und dem Anwalt war alles okay für zeitlang.
    Doch jetzt verschlimmert sich die Sache von Tag zu Tag, werde psychisch und körperlich unter Druck gestellt.
    Heute beim Hausarzt alles erzählt und er überschüttelte mich mit Informationen und Fragen. Mir kam es sehr merkwürdig vor.
    Jetzt soll ich in 7 Tagen wieder kommen und Blub abgeben.
    Er fragte auch ob ich Drogen nehme, was rauchen.
    Ich schüttelte mit dem Kopf und war erstmal schockiert von der Frage.
    Meine Akte ist sauber und bin noch nie aufgefallen.
    Rauche seit Jahren gelegentlich aber in kleinen Mengen zur Entspannung.
    Der letzte Konsumtag war gestern also werden 8 Tage zwischen Einnahme und Blutabnahme liegen .
    Was soll ich am besten machen.
    Hab einen Kredit am laufen und jetzt steht mein Job und Führerschein auf der kippe.
    Bitte um Ratschläge.
    Danke im voraus.

  • #942

    Rudil (Dienstag, 03 November 2020 10:55)

    Hallo Herr Schüler,
    kann ich davon ausgehen dass bei einer Haarlänge von 1cm bei einem Äa
    von einer Haaranalyse abgesehen wird und ich von eine Urin- oder Blut -Untersuchung ausgehen darf.

  • #941

    Galip (Donnerstag, 27 August 2020 22:46)

    Hallo. Ich habe nun einen Brief von der Führerscheinstelle bekommen mit dem Ergebnis 21 aktiven thc und 141 inaktiv. Soll jetzt zur mpu . Kann ich meinen Führerschein retten? Noch nie was mit der Polizei zutun gehabt. Vielen Dank im voraus.

  • #940

    Adi (Donnerstag, 16 Juli 2020 22:16)

    Hi ich weiß nicht ob ich ne Antwort darauf bekommen werde weil ich sehe die Kommentare sind schon ziemlich alt, ich habe demnächst einen Gutachten beim Fachartzt abzulegen ,hab jz vor paar Tagen die Ergebnisse vom Labor bekommen und habe einen THC Wert von 5 ng/ pro ml (Urin) obwohl ich schon seit paar Monaten nichts mehr konsumiert habe, die frage wäre wird mir der Laborwert Probleme zubereiten?

  • #939

    Ich (Samstag, 11 Juli 2020 06:56)

    Moin einige Straßenverkehrsbehörrden kennen Ihre Seite wohl noch nicht. Bin mit 13 ng im Straßenverkehr erwischt worden. Jetzt 7 Monate her. Habe daraufhin 2 Anzeigen erhalten. 1 wegen Fahren unter Cannabis, 1 wegen Besitz (10 g). Desweiteren habe ich Bluttest und Uk beim TÜV nach 6 Monaten mit nicht nachweisbar abgeschlossen. Nun verlangt die Behörde wegen Trennung weiteren Test vorm TÜV mit Haaren. Ist so ein Vorgehen normal? Bin Frührentner und habe über 10 Jahre Höchstdosis 240 mg Morphium vom Arzt bekommen dieses aber ohne ärztliche Hilfe vor 3 Jahren selbst abgesetzt. Ich frage mich langsam ob dies alles noch Verhältnismäßig ist. Bin 59 und erhalte 900 Euro Rente. Zu wenig zum Leben zuviel zum sterben. Übrigens 1 Verfahren Fahren unter Cannabis abgeschlossen vorher 850 Euro Strafe auf 750 und 1 Punkt sowie 1 Monat zu Fuß gehen gerade abgeschlossen. Trotzdem ist man immer noch bemüht meine Lappen schön alt und grau trotz über 40 jähriger Fahrefahrung zu knipsen. Bisher ist der seit 1978 in meinem Portemonnaie. Gruß Fra

  • #938

    AS80 (Freitag, 10 Juli 2020 18:25)

    Guten Tag und auch von mir ein großes Lob für die zahlreichen Hilfestellungen die Sie leisten!
    So hoffe, ich, dass Sie auch in meinem Fall eine Antwort oder gar einen Rat parat haben:
    Ich habe kürzlich nach bestandener MPU meine FE zurückerhalten, nachdem diese wegen einer Fahrt unter Einfluss von THC am 24.12.2018 einige Wochen später entzogen wurde. Nun weiss ich, dass diese OWI im Polizeiregister eingetragen ist, was wahrscheinlich dazu führt, dass ich künftig bei jeder möglichen Verkehrskontrolle automatisch zur Abgabe einer Urinprobe o.ä. gebeten werde. Ich habe mal gehört, dass man nach Ablauf einer bestimmten Frist die Löschung eines solchen Eintrages beantragt werden kann und dies am besten ein Rechtsanwalt übernimmt. Stimmt das im Ganzen und falls ja, wann liefe diese Frist ab?
    Für eine Antwort bedanke ich mich im Voraus und wünsche ein schönes Wochenende!

    LG..

  • #937

    Luisa87 (Mittwoch, 01 Juli 2020 07:00)

    Habe 2 Jahren ab und zu geraucht. Im Monat ca. 1 johnt. Jetzt muss ich seit ein halben Jahr 4 mal zum testen. Durch das coronavirus hat sich mein mpu verschoben. Bin eigentlich fertig gewesen, doch bis zum mpu sind es noch 9 Wochen gewesen. Da sagten die zu mir ich soll nochmal einmal dazu hängen. Weil ab den letzten test bis zur mpu nur 4 bis 6 Wochen seinen dürfen.
    Ich habe am 21.5 ca 2 gramm Gras, 30.5 ca 1,5 joint, am 1.6 einen Topf.
    Am 22.7 muss ich zum test.
    Was meint ihr, wird es was anzeigen

  • #936

    Silo (Mittwoch, 01 Juli 2020 03:35)

    Hallo Herr Schüller,
    Zu meinem Anliegen wurde Freitag Abend um halb 9 von der Polizei angehalten... musste Urin abgeben wurde positiv auf thc getestet auf die Frage wann ich das letzte mal geraucht habe sagte ich ist schon lange her mehrere Jahre( stimmte natürlich nicht ich rauche jeden Tag am Abend 1 Tüte. Danach ab zur Wache bluttest da auch keine weiteren Angaben gemacht. Habe am Donnerstag Abend um circa 23 Uhr den letzten geraucht und mir wurde um circa 21 am nächsten Tag dann Blut abgenommen. Ich mache mich deswegen total bekloppt. Habe auch sonst nie was mit der Polizei in Bezug auf Drogen zu tun gehabt muss ich meinen Führerschein dennoch abgeben ? Oder habe ich Chancen den zu behalten nach dem das passiert ist habe habe ich auch sofort aufgehört mit dem rauchen und werde es in Zukunft auch defenitiv sein lassen. Ich bitte um einen Antwort damit ich mal wieder normal schlafen kann ohne Gewissensbisse.
    Mit freundlichen Grüßen
    Silo

  • #935

    Nino (Donnerstag, 25 Juni 2020 17:48)

    Hallo zusammen
    Ich wurde gestern von der polizei angehalten die einen Drogentests angeordnet haben, das Formular von ihnen haben sie sich geweigert dies auszufüllen ich habe dann weiter auch nichts dazu gesagt und nur meine Personalien abgegeben und die Irin Probe verweigert, daraufhin wurde mir im Krankenhaus Blut abgenommen. Ich habe allerdings seid 8 Wochen nicht mehr geraucht und davor aber täglich ca ein Gramm pro Tag geraucht.
    Muss ich jetzt von einem positiven Ergebnis ausgehen oder eher nicht, da ich leider auf meinen Führerschein angewiesen bin ?

  • #934

    Sari (Donnerstag, 11 Juni 2020 00:23)

    Hallo Herr schüller:)
    ich wurde am Sonntag, dem 7.06.2020 um 11:30-11:40 von der Polizei aufgehalten, wegen Verdachtauf btm.
    Da ich, eigentlich nur wenn’s hoch kommt, am Wochenende rauche und mich nichtmal mit der Frist auskannte, wann ich nach dem Konsum fahren kann bin ich einfach gefahren.Konsumiert habe ich nen kleinen joint von dem ich 4-5 Züge genommen habe den Rest hab ich nicht geschafft war ca um 00:00.
    Kontrolle war um 11:30-11:40 wie ich oben geschrieben habe.
    Glauben sie ich bleibe unter den Werten?
    Bisher habe ich eine Weiße Weste bei der Polizei nie Probleme mit dem btm gesetzt oder sonstigen Sachen.
    Für eine Auskunft, wäre ich ihnen dankbar.

  • #933

    Manuel Gomez (Montag, 08 Juni 2020 10:28)

    Hallo, bin gestern 7.6.20 in eine Polizeikontrolle geraten. Rauche etwa 3g in 4-5 Tagen.
    Blutprobe und Urintest wurden gemacht, hatte auch 3,2g Cannabis einstecken.

    Fingerabdrücke usw. Wurden auch gemacht.

    Also mit 500euro Strafe, 1Monat Fahrverbot und 2 Punkte in Flensburg sind klar.

    Meine Frage dazu, ist eine MPU wahrscheinlich.
    Werte habe ich noch keine, und bin das aller erste mal aufgefallen.

    Danke im voraus

  • #932

    Habib (Mittwoch, 27 Mai 2020 17:16)

    Guten Tag Herr Schüler. Ich wurde auch von den Cops angehalten und positiv auf thc getestet 4,8 und Carbonsäure 68. Habe dummerweise Angaben gemacht auch ärztlich verschriebenes Diazepam konsumiert zu haben. Dann noch die Aussage vor ca einandhalb Wochen ein Cookie konsumiert zu haben. Ich sagte aber nicht welche Art von Cookie (meinte eigentlich CBD cookie). Die Polizistin schrieb aber in der Akte "Hasch-Cookie". Können Sie mir irgendwelche Tipps geben?

  • #931

    mark (Freitag, 15 Mai 2020 15:25)

    Gibt es Änderungen wenn man schonmal eine MPU hinter sich hatte wegen BTMG ?

  • #930

    Celine (Montag, 06 April 2020 12:35)

    Folgendes ist passiert:
    Ich habe dauerhaft THC konsumiert über mehrere Monate, mehrmals täglich und mich an einem Tag ins Auto gesetzt um von einer Freundin nach Hause zu kommen. Wurde dann angehalten, Schnelltest war positiv, Bluttest ebenso. Aktiver wert waren 6,1..der Abbauwert 46,2. Zu meinem Konsum habe ich keine Aussage gemacht und jetzt ein Schreiben bekommen das ich ein Ärztliches Gutachten mit 2-3 Urinproben brauche um meinen Führerschein behalten zu können. Seit Eingang des Schreibens habe ich aufgehört, das ist jetzt 2 Tage her..allerdings habe ich nur bis Ende August Zeit alles dort abzugeben..wenn ich richtig gelesen habe gibt es für mich nicht wirklich eine Chance heile aus der Sache rauszukommen oder, denn auch wenn ich jetzt aufhöre wird der Dauerkonsum durch den Abbauwert nachweisbar sein oder?
    Lg

  • #929

    Alex (Montag, 23 März 2020 15:53)

    Hallo Leute, ich habe ca. 6 Jahre täglich Cannabis Konsumiert. Habe danach für 1 Jahr aufgehört. Leider wieder angefangen ca. für 6 Monate(täglicher Konsum). Ich bin wieder seit 3 Monaten Clean. Gestern habe ich einen Joint mitgeraucht. Ich muss eine MPU machen um meinen Führerschein zurück zu bekommen. Die Frage ist: sollte ich noch lange warten oder kann ich mich jetzt für die MPU anmelden.

    Danke für eure Hilfe und eure Infos im voraus.

    MFG