Rechtsanwalt und Strafverteidiger

 

Björn Schüller

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Formular Aussageverweigerung Polizei / Rauschfahrt


Drucken Sie sich das angehängte Formular (PDF) aus und legen Sie es in Ihr Fahrzeug. Wenn Sie von der Polizei angehalten werden sollten, bewahren Sie die Ruhe und überreichen den Polizisten Führerschein, Fahrzeugschein und das Formular. Dieses lassen Sie sich unterzeichnen und bewahren es gut auf. Im Zweifel wird das die Chancen erheblich steigern, die Fahrerlaubnis nicht zu verlieren. Es bewahrt Sie schlichtweg vor unklugen Handlungen, die in Stresssituationen leider leicht vorkommen können.


Bei Rückfragen wegen Ihres Führerscheins und Fragen zu Cannabis und anderen Drogen melden Sie sich bitte bei mir.



Merkzettel Polizeikontrolle Rauschfahrt.
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Formular Aussageverweigerung / Durchsuchungsbeschluss bei der Hausdurchsuchung


Auch hier geht es darum, dass seitens der Polizei dokumentiert wurde, dass Sie Ihre Aussage verweigern, keine Maßnahmen durch die Erklärung der "Freiwilligkeit" legitimiert haben - kurz gesagt, es geht darum die gröbsten Fehlerquellen abzustellen.


Halten Sie sich bitte strikt daran, niemand freiwillig hereinzulassen, die Aussage zu verweigern und sich nicht bequatschen zu lassen. In der Stresssituation einer drohenden oder stattfindenden Durchsuchungsmaßnahme müssen Sie kühlen Kopf bewahren. Nicht einlullen lassen von Argumenten wie "wir kriegen sowieso einen Durchsuchungsbeschluss, also lassen Sie uns besser gleich rein". An diesen Aussagen ist nicht selten mehr wahr als an Grimm´s Märchen. Weniger fein ausgedrückt will man Sie für dumm verkaufen. Nach Möglichkeit immer einen Durchsuchungsbeschluss verlangen. Das Formular zumindest vom Einsatzleiter ausfüllen lassen.


Durchsuchungsbeschluss aushändigen lassen und dann Kontakt mit mir aufnehmen. Nochmals: Keine Aussage! Keine freiwilligen Maßnahmen!

Formular Polizei bei Hausdurchsuchung.pd
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Kommentare: 102
  • #1

    Leser (Freitag, 25 September 2015 12:31)

    Echt klasse, was Sie hier so alles an Infos und Hilfen anbieten, danke!

  • #2

    Dennis (Montag, 04 Januar 2016 00:57)

    Wird gedruckt und ins Auto gelegt!

    Vielen Dank!

  • #3

    E (Freitag, 08 Januar 2016 18:56)

    Ist das für Österreich auch zulässig das Formular?

  • #4

    Rechtsanwalt Schüller (Samstag, 09 Januar 2016 13:09)

    Hallo, kenne mich im Recht vön Österreich nicht aus, aber im Kern gilt dort sicher dasselbe, also erstmal Mund halten, wenn die Polizei Fragen hat. Fragen kann man immer auch noch beantworten, nachdem man mit einem Anwalt über die möglichen Folgen der Antworten auf diese Fragen gesprochen hat :-) Besser ist das...

  • #5

    Hakl (Mittwoch, 27 Januar 2016 21:00)

    Vielen Dank.

  • #6

    Phil (Freitag, 05 Februar 2016 10:13)

    Danke für die informationen. :)

  • #7

    Sebastian (Montag, 09 Mai 2016 11:12)

    Hallo ich bin ein dauer konsument von canabis seit ca20 Jahren und habe jetzt zum ersten mal 1 Woche aufgehört .
    Nun meine Frage was ist wenn mich jetzt die polizei anhält und ein Drogentest macht und der dann vermutlich positiv ist aber ich nix 1 Woche nix genommen habe?

  • #8

    Bukem (Montag, 09 Mai 2016 11:32)

    @Sebastian: Wie kommts? Find ich jedenfalls richtig und sehr unterstützenswert. Was heisst Dauerkonsument? Täglich mehrfach? Also, Dein aktiver THC-Wert sollte auch bei starkem Konsum nach ca 72 Stunden unter den 1,0ng sein. Deine THC-COOH-Werte sind da fast interessanter. Solange sie unter 150ng/l sind, ist erst einmal alles gut, denn dann droht der FE Entzug auch aktiven THC-Wert über 1,0 ng. Am besten ist, du senkst den passiven Wert weiter durch abmildernde Veränderung Deines Konsumverhaltens und achtest nach etwaigen gelegentlichen Rauchereien mindestens 24, besser 48 Stunden bis Du wieder fahren solltest. Dann hast Du zwar THC-COOH Werte bei einer Kontrolle, aber die sind ja bei entsprechender zeitlicher Trennung zwischen Konsum und Fahren auch ok. Und keine Angaben zu Deinem Konsumverhalten, Alkohol, anderes BtM. Ganz wichtig. Viel Erfolg

  • #9

    Herr BlähBohne (Dienstag, 21 Juni 2016 18:53)

    Ich find die Seite&die Tipps auch super.Wobei jedem allerdings klar sein muss, dass die Führerscheinstelle machen kann was sie will (und auch tut) und es gibt keinerlei Rechtsmittel gegen eine MPU, das wird einem als "Chance" verkauft.

  • #10

    Bukem (Donnerstag, 23 Juni 2016 12:05)

    @Blähbohne: Das ist so nicht richtig. Es gibt keine Rechtsmittel gegen die Anordnung der MPU, aber sehr wohl im weiteren Verfahren etwa gegen den Entzug der Fahrerlaubnis, wo dann mit geprüft wird, ob die Anordnung der MPU rechtmäßig war. Deshalb neien, auch die Führerscheinstelle hat wie jede andere Behörde Recht und Gesetz zu befolgen.

  • #11

    Nick Schlitten (Montag, 11 Juli 2016 20:55)

    Soll man die Erläuterung auf Seite 1 auch aushändigen? Und machen solche Zettel nicht erst recht verdächtig?

  • #12

    Heike (Dienstag, 19 Juli 2016 17:43)

    Hallo! Erst mal ein großes Danke an soviel Info... tolle Seite, sehr informativ. Bzgl. #9 und #10... versteh ich das Richtig das es einheitliche Richtlinien gibt woran sich die Führerscheinstelle zu halten hat, weil die Stelle hier ist laut verschiedener Anwälte was MPU betrifft auffällig anders und nun hab ich bzgl. dem Fall meines Lebensgefährten doch die ein oder andere Frage, weil mir persönlich kommt das alles nicht ganz richtig vor. Soll ich das alles hier schreiben oder kann/darf ich Ihnen eine Email schicken, da ich doch etwas weiter ausholen muß bei der Geschichte. Danke schon im vorab. MfG H.

  • #13

    Bukem (Dienstag, 19 Juli 2016 17:59)

    @Heike: Genau dafür ist diese Funktion hier eingerichtet, also bitte gerne

  • #14

    Thorsten (Mittwoch, 27 Juli 2016 02:43)

    Hallo Bukem, hallo Herr Schüller!
    Ich bin beeindruckt von dieser Seite. Hut ab! Ich habe eine Frage zu #8. Ihr schreibt:
    "Deine THC-COOH-Werte sind da fast interessanter. Solange sie unter 150ng/l sind, ist erst einmal alles gut, denn dann droht der FE Entzug auch aktiven THC-Wert über 1,0 ng." ('hä'?)
    Ich verstehe nur den letzten Halbsatz nicht.
    Meine Situation ist ähnlich und ich (fuck, yeah!) bin heute in eine Polizeikontrolle gekommen. Keinen Führerschein dabei gehabt, Daten per Funk abgefragt, klein Thorsten wurde direkt gefragt ob er "jemals was mit BTM zu tun hatte" und wann das letzte Mal. Die richtige Antwort war denen wohl mitgeteilt worden: Letztes Jahr Hausdurchsuchung ;-)
    Auf jeden Fall haben sie "eindeutige" Anzeigen für Konsum ausgemacht, klein Thorsten hat pinkeln verweigert und so schreibt er 2:45 Uhr Einträge ins Internet nachdem er aus dem Krankenhaus (Blutentnahme) entlassen wurde.
    Lange Konsument (immer beim Buffet groß zugeschlagen), seit 2 Wochen (fast) clean (insg. 4 Joints, bisschen Beikonsum, letzter vor 4 Tagen).
    Frage:
    Angenommen mein THC-COOH-Wert ist unter 150 ng/l. Was müsste nachgewiesen werden, damit mein Führerschein in ernsthafter Gefahr ist? Bin ich bei einem THC-COOH unter 150 ng/l und ansonsten nichts nachweisbar 'sicher' aus dem Schneider?
    Off-Topic: Wie kulant ist denn erfahrungsgemäß die ADAC-Rechtsschutzversicherung in solchen Angelegenheiten? Übernehmt ihr Mandate bundesweit (hier: Landkreis Osterode am schönen Harz)? ;-)
    Danke!

  • #15

    Bukem (Mittwoch, 27 Juli 2016 15:52)

    @Thorsten: Danke für den Hinweis, ich schreib manchmal schneller als mein Rechner..;)
    Es muss richtig heissen: " denn sonst droht der Entzug auch ohne aktiven THC-Wert über 1,0 ng"
    Also erstmal generell: Dein aktiver Wert hat unter 1,0 ng THC aktiv zu sein, sonst OWi und Ärger. FE Entzug droht entweder

    a) bei mehr als 1,0 ng aktiv und dem Nachweis durch Untersuchung oder dumme eigene Einlassung des mindestens gelegentlichen Konsums

    oder b) mehr als 150 ng THC COOH, weil man dann als Dauerkonsument angesehen wird.

    Nichtsdestotrotz kann die Fahrerlaubnisbehörde ein äG oder auch MPU verlangen, wenn eine hinreichende Verdachtslage auf BtM-Besitz bzw Konsum deuten lässt, teils auch ohne Verkehrsbezug.

    Interessant finde ich jetzt, weil Du außer der Nicht-Beachtung etwaiger Trennungszeiten ggü der Polizei alles gut gemacht hast, ist die Blutentnahme richterlich angeordnet worden? Zugestimmt hast Du ihr ja nicht?

    Ja,Herr Schüller ist bundesweit tätig. RSV-Versicherungen kommt wirklich drauf an, was Du da wie versichert hast. Musst Du mal nachragen bei der Leistungsabteilung, manchmal sind die auch ohne entsprechenden Rechtsschutz kulant bei "guten" Kunden

  • #16

    Thorsten (Donnerstag, 28 Juli 2016 13:10)

    @Bukem
    Die Situation auf der Wache (Dorfwache, die beiden Streifenpolizisten waren die einzigen diensthabenden, ich musste im Schleusenraum warten) war so:
    Sie wollten eine richterliche Anordnung, man hat sie telefonieren sehen, mehrere Gespräche/Gesprächsversuche.

    Böser Cop kommt raus, sagt: Keinen Richter/Staatsanwalt erreicht, ICH ordne jetzt die Blutentnahme an.
    Guter Cop kommt mit Alkoholtestgerät dazu (ich hatte auf der Fahrt ein Beck's getrunken, was man gerochen hat. Ich willigte auf der Fahrt zur Wache in einen Atemalkoholtest ein.)
    Klein Thorsten: Wollen sie mich verarschen? Wenn SIE meinen mir Blut abnehmen zu dürfen, dürfen Sie Alkohol auch gleich mitmachen, dann puste ich hier überhaupt nichts.
    Beide zurück ins Revier, telefonieren, telefonieren, kommen wieder raus und meinen dann:
    "Der Staatsanwalt hat die Entnahme angeordnet."

    Eingewilligt habe ich natürlich nicht.

    Dann wurde mir noch der Autoschlüssel beschlagnahmt und mir für 24 Stunden das Fahren untersagt. War aber am nächsten morgen den Schlüssel holen und mit dem diensthabenden Kollegen einig, dass die beiden es übertrieben haben und 12 Stunden zum ausnüchtern (ich behauptete natürlich clean und unalkoholisiert zu sein) reichen und durfte dann mein Auto, dass mit Warnblicklicht auf der Hauptverkehrstraße (Bundesstraße) stand abholen.
    Ich werde morgen mal bei der Wache vorbei schauen, die meinten, da könnten dann schon Ergebnisse vorliegen.

    Ich habe vor 3 Jahren die ADAC-Plus-Mitgliedschaft (inkl. RSV) meiner Oma übernommen. Die hat 30 Jahre nie was in Anspruch genommen. Ich brauchte 2 mal Starthilfe in der Zeit. Ich werde da mal freundlich anfragen.

  • #17

    Thorsten (Donnerstag, 28 Juli 2016 13:24)

    Nachtrag: Eine Belehrung hat zu keinem Zeitpunkt stattgefunden. Im Gegenteil: Die haben dann die "wenn Sie nichts zu verbergen haben, können Sie ja nichts dagegen haben"-Karte gespielt. Gefühlte 5 mal.

  • #18

    Bukem (Donnerstag, 28 Juli 2016 13:34)

    @Thorsten: Ich will Dir grad keine Angst machen, aber folgendes musst du wissen. Der belegte Mischkonsum von Alkohol und Cannabis reicht schon zur Verneinung der Fahreignung, schon sogar wenn kein sog Verkehrsbezug vorliegt.

    http://www.bverwg.de/presse/pressemitteilungen/pressemitteilung.php?jahr=2013&nr=78

    Macht natürlich fast jeder, wissen tut es aber kaum jemand, deshalb reden sich auch wirklich viele Leute ggü den Herrn Wachtmeistern um Kopf und Kragen.

    Ich muss Dir deshalb grade ganz ernsthaft sagen, dass Deine FE in akuter Gefahr ist. Deshalb mal eben in dieser Reihenfolge. Du sagst gar nichts mehr zu den Herren Wachtmeistern. Weiter hörst Du sofort auf zu konsumieren. Du meldest Dich bitte ( türlich nur, wenn Du magst, klär das mit der RSV, und da ganz wichtig, komme ich gleich noch zu, besteht die Chance auf einen polizeilichen Verfahrensfehler, dann müßte eigentlich Rechtsschutz bestehen. ) bei Hr Schüller unter dieser Mail:

    kontakt@strafverteidiger-schueller.de

    Was jetzt Hoffnung machen sollte ist: Sollte die Blutentnahme eben nicht richterlich angeordnet worden sein, ist sie, sofern nicht besondere Vorraussetzungen vorliegen sollte, rechtswidrig und damit unverwertbar. Das kann Dir die FE retten. Das wird man aber nur nach anwaltlicher Akteneinsicht bewerten können.
    Es gibt an jedem Amtsgericht einen richterlichen 24h Notdienst mit Telephon und Fax, deshalb gibt es eine Nichterreichbarkeit eigentlich nicht, auch wenn grade die Cops aufm Dorf das anders handhaben wollen.
    Also viel Glück

  • #19

    Fernando (Montag, 22 August 2016 23:29)

    Hallo! Leider habe ich die Seite erst kurz vor meinem MPU-Termin entdeckt... find sie sehr hilfreich und find es richtig toll wie sie hier den Leuten mit Rat und Tar zur Seite stehe, darum möchte ich sie auch gerne um Rat fragen, da ich das Gefühl hab hier eine Richtige Antwort zu bekommen.

    Blutprobe Ergebnis: 14,7ng Amphetamin
    8,5 BG THC, THC-COOH LZW 90,2

    Von der Führerscheinstelle wurde ich auf Gelegenheitskonsumdent eingestuft und sie wollten von mir 6 Monate Abstinenz plus positive MPU bei Neuerteilung....

    gesagt, getan.... mehrere Sitzungen beim Verkehrspsychologen, 2x Infoabend bei Avus und 6 Monate Abstinenz mit Haaranalyse.

    Jetzt steht in dem Gutachen drin:
    Fortgeschrittene Drogenproblematik, daher Aufarbeiten der Problematik und der zugrundeliegenden Ursache und nochmal 6 Monate Abstinenznachweis.

    Außerdem wird in dem Gutachten immer im Gespräch mit der Ärztin erwähnt, welche Ärztin, die wo die Haarprobe entnommen hat?? Was hat den die mit dem Psychologischen Gutachten am Hut?

    Zu meiner Vorgeschichte, habe 2004/2005 regelmäßig Cannabis konsumiert, die aber nach einer OP-Aufklärung bleiben lassen aus Angst vor dem Risiko und nach der Reha bin ich auch umgezogen und war weg von den Cannabisfreunden.

    2011 auf eine willkommensparty eines Freundes der lange Zeit im Ausland war raucht ich mal wieder und von da an so 2x im Monat am WE 1-2 Joints, bis auf das verheerende Weihnachte Silvester 2014/2015 hab ich total über die Stränge geschlagen, sogar Bog geraucht und Amphetamin konsumiert um fit zu werden, was ich in def Vergangenheit noch nie machte und nun bin ich als Fortgeschrittene Drogenproblematik eingestuft bei einem Langzeitvergleich von 90,2.

    Gutachtenergebnis:
    Zwar kann Herr R. Trotz Hinweis auf früheren Drogeneinnahme ein Kraftfahrzeug sicher führen, da derzeit aber noch nicht einer stabilen Abstinenzhaltung ausgegangen werden kann, ist zu erwarten das Herr Rizzo weiterhin Betäubungsmittel konsumiert.

    So und nun?
    Gutachten vorlegen oder nicht?
    Wenn nicht Antrag ruhen lassen veranlassen?
    Oder der Führerscheinstelle anbieten das man freiwillig nochmal 12 Monate nachweist mit 6x Urinkintrolle oder 2x Haaranalyse und seinen Schein unter den Voraussetzungen bekommt oder geht da garnicht, weil Führerscheinstelle stufte mich bei Antragatwllung auf gelegenheitskonsument ein und wollte 6 Monate nachgewiesen, nun schreibt sie Psychologin nochmal 6 Monate da ich unter fortgeschrittener Drogenproblematik von ihr eingestuft werde.

    Ich weiß nicht wie und was.... haben sie mir nen zündenden Rat, bzw. könnte der Deal mit dem Schein bekommen und zusätzlich noch 12 Monate freiwillig nachweisen Funken.

    Danke schon im vorab, meine Frist läuft am 29.08. ab um das Gutachten vorzulegen bzw um zu Handel, darum hoffe ich auf schnelle Rückmeldung.
    Danke

  • #20

    Bukem (Mittwoch, 24 August 2016 22:46)

    @Fernando: Das übersteigt mein knowhow, ich würde dir anraten, dich asap unter obiger Mail bei Herrn Schüller zu melden. Hinterlass Deine Nr. Herr Schüller kann Dir genau zu diesen Fragen mehr und richtiges sagen als sonst jemand. Ob er Dich auch vertreten sollte seh ich jetzt nicht, aber ein Beratungsgespräch scheint mir gut investiertes Geld

  • #21

    Otto (Mittwoch, 07 September 2016 11:24)

    Mich interessiert ebenfalls Nick Schlittens Frage: Macht man sich nicht durch die Übergabe des Merkzettels verdächtig bei einer Polizeikontrolle? Ich könnte mir vorstellen, dass die Polizisten dann eine Blutabnahme anordnen, weil durch den Merkzettel Tatverdacht des Verstoßes gegen das BtM-Gesetz besteht.

  • #22

    Daniel (Donnerstag, 03 November 2016 21:25)

    Hallo, ich habe mal ne frage zu dem Thema. Ich war lange jahre dauerkonsument da ich nie Autofahren musste war dies ja auch kein Problem. Nun hat sich aber aus beruflichen Gründen ergeben das ich wieder öfter fahren muss, habe mich daher entschieden mit dem Konsum komplett aufzuhören. Bin nun seit 14 Tagen komplett abstinent, betreibe statt desen nun extrem viel Kraftsport um mich wieder in Form zu bringen. Wie sieht das den nnun mit dem führen eines Kraftfahrzeuges aus? Bin mir ziemlich sicher keinen Aktiven Wert mehr im Blut zu haben. Denke aber mein Abbauwert wird noch sehr hoch sein. Mache derzeit Urin Eigenkontrollen (25ng Cut-Off) bei dennen ich logischerweise im Moment noch positiv bin dies wird denke ich noch einige Wochen so bleiben, Wie ist das denn aus wenn ich in eine Kontrolle gerate? Das ich den Urinschnelltest vereigern muss weis ich natürlich auch aber wie sieht das dann bei einer Blutkontrolle aus? Ohne aktiven Wert können die mich ja wohl kaum als Dauerkosument einstufen oder?

  • #23

    Bukem: (Sonntag, 06 November 2016)

    @ Otto: Du bist hier wohl durchgeflutscht..Entschuldige, welche und wessen Frage meinst Du?

    @Daniel: Also, wichtig ist der aktive Richtwert von 1,0 ng aktivem THC. Spätestens nach 72 Stunden nach Konsumende bist Du drunter und damit wieder fahrtauglich. THC COOH ist tatsächlich je nach Konsumverhalten wochen-oder monatelang nachweisbar, aber fahrrechtlich unproblematsich. Konsum bei richtiger zeitlicher Trennung zum Führen eines Fahrzeugs ist unbedenklich. Etwas anderes gilt, wenn der THC COOH Wert über 150 ng läge, dann fällt die Fahreignung weg auch ohne etwaigen aktiven THC Verstoss. Passiert aber nur ultra Dauerkiffern. Gelegentlicher Konsum am WE zb und 48 Stunden Trennung oder mehr ist daher wohl ok.

  • #24

    BinRob (Montag, 14 November 2016 12:20)

    Hallo, ich habe mal eine Frage zu dem Thema. Ich rauche seit ca 2 Jahren ungefähr 2 Joints fast jeden Abend mit meiner Freundin. Ich bin allerdings der Fahrer wenn es darum geht wer fährt . Kann man anhand dieser Zahlen ungefähr einschätzen , wie lange ich abstinent sein müsste, um nicht meinen Führerschein bei einer Kontrolle zu verlieren ?
    Und ist es nicht grade verdächtig , wenn ich bei einer Kontrolle , diesen Zettel zur Aussageverweigerung vorlege ?

  • #25

    Kraft (Freitag, 02 Dezember 2016 08:55)

    Bin verzweifelt meine tochter hat einen neuen freund sie will ihm helfe ein normales leben zu führen er will ein neustart aber wird von der polizei gesucht was kann er tun um nicht ins gefängnis zu müssen vielen herzlichen Dank für die hilfe

  • #26

    Bukem (Samstag, 03 Dezember 2016 12:32)

    @binrob: Ja, Du solltest mindestens 24 Stunden, lieber deutlich mehr Pause zwischen Konsum und Fahrtantritt machen. Das nennen wir richtige zeitliche Trennung. Sonst läufst Du Gefahr, Dich und andere, und auch Deine Fahrerlaubnis zu gefährden. Falls Du in eine Kontrolle geraten und zu weiteren Untersuchungen aufgefordert werden solltest, bist Du eh schon "verdächtig" genug. ;)

    @Kraft: Das kann ich Dir so nicht sagen, die Polizei wird jedfs nicht einfach aufhören, wenn man selbst den Kopf in den Sand steckt. Am besten einen versierten Strafverteidiger kontaktieren, Akteneinsicht nehmen und dann überlegen sich zu stellen, das kann ebenso strafmildernd wirken wie ein Geständnis.
    Die Kontaktdaten von Herrn Schüller stehen hier oben auf der Seite

  • #27

    Der Max (Dienstag, 06 Dezember 2016 21:58)

    Hallo und gute Abend zusammen.
    Ich habe aufmerksam die obrigen beitröge gelesen und bin auch was das fahrtenrecht angeht gut versiert, da ich bereits ein äG mit gemacht habe mit dem Ergebnis : Herr Max ist zum führen eines KFZ geeignet. Anlass war eine kontrolle auf dem rad wegen befahren der falschen strassen seite mit anschliesendem Fund vo. 55g Gras ... gelegenheitskonsum eingeräumt, trennvermögen gegeben ! Nun habe ich mal wieder eine zeitlang geraucht , doch im winter ist es mir aufm rad zu kalt also ist rauchen wieder vorbei ... abstinenz nun seid 5-6 Tagen also aktives sollte weg sein ... doch mach ich mir noch sorgen , was passiert sollte man mich nun mit thc cooh antreffen ... über 150 ng is logisch FE Ade :) aber was passiert darunter ? Erneuertes äG ? Habe noch bis mai probezeit und cannabis scheint leider nicht geregelt zu sein zum. Im bezug auf cooh werte .... bin 26 also auch nicht in der risikogruppe ... muss ich mit folgen rechnen wenn ich de. Sabell halte ? Lg und danke ...

  • #28

    Bukem (Mittwoch, 07 Dezember 2016 23:56)

    @Max: Entspann Dich, Du scheinst schon vieles richtig zu machen. Klar, nie irgendwelche Angaben zu Konsum, Konsumverhalten, irgendwelchem anderen BtM, sei es auch noch so lange her und nichts zu Kiffen mit Alkoholkonsum
    Solltest Du angehalten werden, ist bei richtiger Trennung nach spä 48 Stunden dein aktives THC unter 1,0. so lang ist alles gut. THC COOh sagt nur, dass Du irgendwann konsumierst hast, das ist unbedenklich. Klar könnte es im worst case erneut zu einem äG kommen, check mal bitte § 14 FeV dazu, aber das hattest ja schon. Wozu also ein neues. Du musst nur einen aktiven THC Verstoss weiter vermeiden

  • #29

    Der Max (Donnerstag, 08 Dezember 2016 15:51)

    Dann fahr ich nun endlich wieder mit auto einkaufen ;) danke für den rat !!!

  • #30

    Basti (Montag, 19 Dezember 2016 23:02)

    Hallo
    Habe mir die Beiträge soweit durchgelesen, doch stellen sich in meinem Fall noch die ein oder andere Frage.
    Ich wurde beim Konsum erwischt, zwar nicht im Straßenverkehr, doch war ich eben auch nicht zu Hause und das Auto in der Nähe.
    Leider habe ich die Tipps ihrer Seite erst zu spät entdeckt. Habe offiziel keine Angaben gemacht, aber während dem Durchsuchen und ähnlichen, kamen sie immer wieder auf das Auto zu sprechen und ich erwiderte nur, dass ich heute nicht mehr fahren muss, da ich später noch mit einem Kumpel weg gehe.
    Ebenso habe ich leider, der freiwilligen Hausdurchsuchung zugestimmt und habe ihnen mein restlichen Bestand von ca 2-3g überlassen.
    Nun muss ich am Donnerstag zum Erkennungsdienstliche Maßnahme und weiß leider überhaupt nicht, was da auf mich zukommt.
    Muss ich befürchten, dass sie mir im Nachhinein den Führerschein abnehmen obwohl an dem Tag selber kein Urin oder Bluttest gemacht wurde?

  • #31

    Igel (Freitag, 06 Januar 2017 16:46)

    Hallo, zunäscht mal vielen Dank für die tollen Hilfen hier auf der Seite.

    Ich hätte noch eine Frage zu der Taktik "gar nichts sagen" und der Überreichung des Formulars "Merkzettel Polizeikontrolle Rauschfahrt."

    Ist es nicht grundsätzlich eine bessere Strategie zunächst einmal jedlichen Konsum abzustreiten um ggf. die Change zu nutzen, dass seitens der Beamten auf einen Test verzichtet wird.
    Sollten die Beamten dennoch einen "Verdacht" erlangen aufgrund welchem ein Test ggf. durchgeführt werden soll, wäre es ja immer noch möglich keine Angaben zu machen und das Formular zu überreichen.
    Oder kann einem durch das Abstreiten im Nachinein ein Nachteil entstehen?

    Auch wenn ich selbst nicht mehr dirket von der Thematik betroffen bin, so habe ich der Vergangnheit die Erfahrung gemacht, dass grundsätzlich nach Alkohol und Drogen gefragt wird, - bei Verneinung wird meinst um einen freiwilligen Alkoholtest gebeten. Wenn man diesem nachkommt und dieser negativ ist, wird die Drogenfrage wiederholt. Bei vollständiger Verneinung jedlichen Konsums ever wird nochmal kritisch nachgefragt. Bei wiederholter Verneinung wird oft auf einen Test verzichtet, da man im Gegensatz zu "vor langer Zeit" kein Verdachtsmoment entstehen lässt aufgrund der Aussage.

  • #32

    Rechtsanwalt Schüller (Freitag, 06 Januar 2017 18:15)

    @Basti: Erkennungsdienstliche Behandlung wegen der geringen Menge? Das würde ich gerichtlich prüfen lassen. Sorry, habe das gerade erst gesehen...wenn Du das hier noch lesen solltest, melde Dich bei mir...

    @Igel: Es ging mir beim Verfassen dieser Schreiben in erster Linie darum, dass die Leute sensibilisiert sind für Ihre Rechte. Und dazu gehört vor allem das Recht zu schweigen. Das ist das wichtigste. Keine Aussage machen und keine Erklärung, dass man irgendwas freiwillig macht, wie etwa die Blutprobe.

    Wenn man nach Drogen aussieht, dann wird es eh zur Blutabnahme kommen, aber man sollte der Polizei nicht zu leicht machen. Das sicherste ist und bleibt: Alkohol und Drogen strikt von der Teilnahme am Straßenverkehr zu trennen. Dann braucht man sich exakt null Kopf zu machen. Man hat gekifft? Ok, dann bleibt das Auto drei Tage stehen. Aus den angepeilten 2 - 3 ohne Irish Flaggs im Pub wurden wieder 5 Pint und 5 Flagg? Der Taxifahrer hilft da gerne. Oder ein schöner Erholungsspaziergang....

  • #33

    Igel (Freitag, 06 Januar 2017 20:24)

    Vielen Dank für die schnelle Antwort Herr Schüller, -sicherlich ist klar, dass Alkohol und Drogen strikt von der Teilnahme am Straßenverkehr getrennt gehören.....sollte es dennoch in meinem Bekanntenkreis diesbezüglich zu Beratungsbedarf kommen, steht es außer Frage, dass Sie der richtige Mann dafür sind....
    Dennoch ist die Frage leider nicht klar beantwortet, was ggf. auch an meiner Fragestellung lag, oder weil ich nicht gut genug zwischen den Zeilen lese (...man sollte es der Polizei nicht zu leich machen....) deshalb würde ich gerne nochmal die Frage eindeutiger stellen:

    Ist ein Abstreiten des Konsums bei einer Fahrzeugkontrolle und anschließend dennoch durchgeführtem positivem Test im Nachgang evtl. ein negativer Punkt durch welchen ein äG negativ beinfluss wird?

  • #34

    Löwe (Freitag, 06 Januar 2017 23:10)

    Sehr geehrter Herr Schüller, Ihre Seite/Blog und Ihr Engagement hier ist unglaublich - unglaublich gut! Die betreffende Gemeinschaft wird Sie hierfür "auf Händen tragen" - auch wenn der ein oder andere Fragensteller hier zuerst einmal die bereits beschriebenen Themen im Selbststudium erarbeiten sollte und Ihnen dann ggf. ein Pils gönnen dürfte..... einfach toll wie Sie dennoch geduldig Antworten geben.

    Nun zu meiner Frage:
    Ist es denn so, dass die Beamten in irgendeiner Weise verpflichtet wären den von Ihnen angeboten "Merkzettel Polizeikontrolle Rauschfahrt" aktiv zu befüllen und / oder zu unterschreiben? - ich gehe davon aus, wenn hierzu keine Verpflichtung besteht, wird sich jeder Beamte weigern dies zu tun....wenn zutreffend-wie sollte man in einer solchen Situation damit umgehen?

  • #35

    Bukem (Samstag, 07 Januar 2017 18:39)

    @Igel: Nein, ist es nicht. Um das rechtlich und tatsächlich hinreichend aufzudröseln: Zunächst wird dies in der Akte wohl nur kaum oder selten ausfürhlich protokolliert. Dann ist es weiter so, dass wir hier zunächst wegen der Frage des etwaigen Konsums und Führen eines Fahrzeugs unter BtM-Einfluss im strafrechtlich bzw ordnungsrechtlichen Bereich sind, man würde sich daher selbst belasten. Dies muss im Straf-oder Ordnungswidrigkeitsverfahren niemand machen, deshalb darf man als Beschuldigter auch schweigen oder sogar straflos bewusst falsche Aussagen tätigen.
    Allerdings gilt dies nicht in einem etwaigen späteren Verfahren vor der FSST, hier herrscht dann eine absolute Wahrheitspflicht.

    @Löwe: Nein, das glaube ich nicht, ich würde es eher als Art Merkzettel für den Betroffenen über do´s und dont´s betrachten und als Gedankenstütze zur Wahrnehmung der eigenen Rechte und Pflichten

  • #36

    Bukem (Samstag, 07 Januar 2017 18:47)

    @Löwe: hab den Rest vergessen ;)
    Keine Angaben zu irgendetwas, explizit: kein Konsum von THC, kein Mischkonsum von THC in Verbindung mit Alkohol, kein Konsum von irgendeinem anderem BtM. Und sei es 1994 auf der Loveparade gewesen: Du verlierst durch diese völlig unnötigen Angaben im Zweifel die Fahreignung.
    Du musst lediglich Angaben zur Person machen, Wohnsitz, Staatsangehörigkeit. Nicht zur Einkommenshöhe, sonst droht mitunter eine höhere Geldbuße
    Letztlich empfiehlt sich ruhiges und kooperatives Verhalten, Krawall führt nur zu Zwang. Die Wachtmeister wollen herausbekommen, ob etwaige Untersuchungsmaßnahmen erfolgreich sein würden, dann kommt die Blutuntersuchung, nur diese ist gerichtlich nutzbar gegen Dich. Wegen der hohen Kosten dieser Untersuchung wollen sie zuvor Infos erlangen, ob eine Untersuchung erfolgreich wäre, nur dann müsstest du die Kosten tragen ;)

  • #37

    Löwe (Samstag, 07 Januar 2017 19:03)

    Danke Bukem - von Ihnen verfasste Nachtrag [hab den Rest vergessen ;-)] vesteht sich ja inzwischen bei einem Studium der Seite fast von selbst...xd...das dürfte bei jedem im Schlaf sitzen der sich mit dieser Seite beschäftigt xd. Nur noch ein paar Frage/Antwort Texte dann habe ich 100% naja wollen wir es nicht übertreiben 99% der Inhalte der Website durch xd. -Mein Text - das wie soll man in einer sochen Situation damit umgehen war darauf bezogen, wenn die Beamten den Merkzettel nicht befülle oder unterschreiben wollen, aber das hat sich ja mit Ihrer Antwort auch geklärt....wenn sie es tun schön ansonsten halt nicht, aber als Gedankenstütze und Erinnerung (auch für die Beamten) sicher ganz nett.
    Vielen Dank nochmal für die Mühen.

  • #38

    Igel (Samstag, 07 Januar 2017 19:06)

    Hallo Bukem - vielen Dank für Ihre Ergänzungen somit ist alle klar.
    Vielen Dank!

  • #39

    Franken STefan (Freitag, 13 Januar 2017 08:46)

    HAllo Hr. RA Schüller,
    habe eine andere Thematik und wollte diesbezüglich mal nachfragen. Wurde im Januar 2016 mit aktiven THC 2,9 und THC Cooh 35ng/ml rausgezogen. Habe alle aussagen verweigert u. wusste von nichts. Jedoch haben sie es geschafft mir einen Schnelltest zu vermitteln, somit begann mein Drama indem ich immer noch stecke. Aufgrund der aktiven THC Fahrt 500 Busgeld und 4 Woche FS Entzug. Ich bekam den FS wieder nach dieser Zeit. 2 Monate später meldete sich das LRA. Somit bin ich seit März 2016 in einer Maßnahme seitens des LRA konnte ein ÄG anhand ihrer Angaben(Zeitabstand/werte) für mich positiv auf einmaligen Konsum gestalten, somit wurden 5 Urinscreens festgelegt. Also ÄG im April 2016 bestätigte einmaligen Konsum. 1ter Screen im Juli 16 alles negativ, 2ter Urinscreen Oktober 16 negativ. Jetzt bin ich Silvester mit 2 Joints rückfällig geworden und wie es immer kommen muss am 09.01.17 die Einbestellung vom TÜV zum 3ten Screen. Habe sehr viel Wasser getrunken diesen Montag einfach in der Hoffnung zu verwässern, i.d. Hoffnung einen 2ten machen zu können, i.d. Hoffnung das kein THC - Cooh gefunden wird. Rechne morgen bzw. am Montag mit POST vom TÜV. Meine Frage. Angenommen es wird was gefunden habe ich irgendwelche Chancen meinen FS zu behalten? wir wissen ja beide das die 10ng/ml jeglicher Vernunft widersprechen. Bitte kurz info. gerne auch per Mail an erfolg-ok@web.de MegaMuffe grad.

  • #40

    Said (Samstag, 14 Januar 2017 01:55)

    Was ist wen man 2,5std von Bremen entfernt lebt ? Herr Schüler

  • #41

    Renegade (Samstag, 14 Januar 2017 03:14)

    @bukem @herrSchüller
    Guten abend. Habe grade viel in eurem blog gelesen und muss sagen hut ab und danke für eure großartige hilfen, den armen opfer des wirrwarrs der gesetzte in good old germany.

    Ich frage mich nach all dem was ich gelese habe 3 dinge.

    1. Der urintest den die polizei durchführt misst bis zu welchem wert im urin und nur aktives thc? Und gibt es die Möglichkeit den thc cooh wert selbst zu messen?

    2. 2009 hatte ich das Vergnügen eine MU bzw ÄG mit zumachen welches zu meinem Glück positiv für mich ausfiel und ich meinen Führerschein behalten durfte.
    Meine frage ist, wenn ich jetzt im Straßenverkehr kontrolliert werde und mein aktives thc ist unter 1,0 oder vllt sogar 0 da mehr als 8 wochen abstinenz. Aber dennoch thc cooh wert ermittelt wurde gehen wir aus von unter 150ng/ml kann ich trotzdem wieder in ein ÄG rutschen oder sogar MPU da ich schonmal auffälig war und ein ÄG angeordnet wurde?

    3. Mit anderen worten könnte ich cannabis rauchen dann 72 std. Warten und dann ohne angst auf ein ÄG bzw MU falls es das gleiche ist, angeordnet zu bekommen autofahren unter den genannten umständen mit vorheriger MU?

    Vielen lieben Dank im voraus und weiter so! Respekt an euch!

  • #42

    Bukem (Samstag, 14 Januar 2017 09:16)

    @Franken Stefan: Ambesten wendest Du Dich per obiger Kontaktmail an Herrn Schüller. Du solltest über seine Beauftragung ernsthaft nachdenken, evt kann man da noch was retten. Leider sehr doof und völlig unnötig die Geschichte .

    @Said: Dann wohnst evt in Lübeck, Münster oder Göttingen, aber auch dann kann Herr Schüller Dich natürlich vertreten, da er bundesweit tätig ist. Ist also völlig wumpe, wo du wohnst, wenn Du diesen Zettel hast. Du kannst dich natürlich auch jederzeit gerne an Herrn Schüller wenden

    @Renegade: Dankeschön, richte ich aus. Gute und Fragen, schön, dass Du mitdenkst
    zu1: meines Wissens reagieren die auf beides, weiss da aber aus dem Stehgreif nicht genaueres zu. Letztlich dient der Schnelltest auch nur dazu, ob sich ein Bluttest lohnen würde, in dem Fall, dass ein Test unter 1,0 ng landet, trät nämlich der Staat die Kosten. Es gibt Schnelltests in Apotheken mit verschiedenen cutoff Werten

    zu 2 und 3: Das kann man so nicht sagen. Wenn Du vernünftigerweise richtig trennst, minimierst Du das Risiko mit mehr als 1,0 ng aktiv erwischt zu werden, also umgehst Du den direketen Entzug der FE, Punkte und Kosten.

    Jetzt kommt es aber: Guck hier mal rein: https://www.gesetze-im-internet.de/fev_2010/__14.html

    §14 FeV regelt, wann die FSST weitere Ermittlungen durchführen kann, ein äG oder auch die MPU ist also auch ohne THC Verstoss mt als 1,0 ng aktiv möglich, wenn die jeweiligen Vorraussetzungen und Verdachtsmomente erfüllt sind. Haben hierzu auch zu der sehr unterschiedlich Handhabe in versch Bundesländern und der unterschiedlichen Rechtsprechung Aufsätze auf der homepage

    zb hier: https://www.strafverteidiger-schueller.de/schwerpunkte/fahrerlaubnisrecht/anordnung-mpu/

    lies dich einfach mal durch ;)

  • #43

    Renegade (Samstag, 14 Januar 2017 09:50)

    @bukem
    Wow ihr seid aber flott grade zufällig nachgeschaut und schon antwort bekommen.

    Ok hab mir das auch nochmal durchgelesen und komme nun zu der Erkenntnis das man als gelegentlicher kiffer 1-2 mal im monat oder sogar 1-2 im jahr sobald man nicht unbedingt 2 monate ohne zu fahren warten möchte bis die werte komplett verschwunden sind, immernoch mit erheblichen konsequenten zu rechnen hat sobald man nichr mehr auf einmaligen probierkonsum plädieren kann?
    Quasi als Strafe dafür das man mal lust auf cannabis hat, weil man zb. Alkohol gar nicht verträgt oder es einfach nicht möchte.
    Habe ich das so richtig verstanden? Mit anderen worten ich darf niemals mehr am joint ziehen :(

  • #44

    Bukem (Sonntag, 22 Januar 2017 13:41)

    @Renegade: Nein, das hast Du falsch verstanden. Gelgentlicher (oder auch etwas häufigerer) Konsum ist verkehrsrechtlich unbedenklich, solnge man nicht mit mer als 1,0 ng aktiv beim Führen eines Fahrzeugs im Strassenverkehr erwischt wird. Das vermeidet man durch richtige und ausreichende bewusste, zeitliche Trennung. Je mehr desto besser. Macht man das, umgeht manjeden größeren Ärger und es droht im worst case ein grds folgenloses äG. Heisst also, kiffen in diesem Rahmen geht klar

  • #45

    Renegade (Sonntag, 22 Januar 2017 22:10)

    @ puhh jetzt bin ich etwas erleichtert. Aber wie schon sagtest im wordt case szenario eben doch vllt ein äg. Wäre ja schon schlimm genug. Ist unter dem wert von 1,0 der bluttest zu lasten des staates? Und kann ich mein aktives thc selbst messen?
    Und was heißt ausreichende bewusste trennung genau? 24std od doch 72?
    Und sagen wir ich zieh nur 1-2 mal dran, ist der wert dan niedriger? Fragen über fragen ^^

  • #46

    Renegade (Sonntag, 22 Januar 2017 23:27)

    @bukem

  • #47

    J. (Mittwoch, 25 Januar 2017 17:08)

    Komme aus RLP…

    …Wurde die Tage ohne Auffälligkeiten zufällig von der Polizei angehalten. Diese haben auf einen urintest bestanden, welcher positiv auf THC war. Anschließend Blutprobe beim Arzt abgegeben. Arzt konnte bei seinen notorischen Tests keine Anzeichen auf irgendeine Beeinträchtigung feststellen. Führerschein wurde daraufhin für 48 Std von der Polizei einbehalten und Blut zur Untersuchung weggeschickt.

    Werde wohl auch einen höheren THC coo wert haben, habe die letzten 2 Abende vor der Kontrolle mehrmals was geraucht (extrem hochwertiges…)…

    Kann ich nach 48 Std meinen führerschein (vorerst…) wieder einfach so im zuständigen Präsidium abholen, ohne das nochmal ein urintest durchgeführt würde? Wär wohl ja eh noch positiv wegen der abbauprodukte. Dauert ja länger als 48 Std…wie läuft das dann ab? Wird der mir einfach ausgehändigt bis auf weiteres?
    Was soll ich ihrermeinung nach tun und was wird auf mich zukommen?
    Bin berufsbedingt auf den Führerschein angewiesen (Autohaus)…
    Ist es sinnvoll jetzt schon einen Rechtsanwalt einzuschalten?

    Hoffe, Sie können mir Antworten bereitstellen…
    Danke im Voraus!

    Mit freundlichen Grüßen

  • #48

    Bukem (Mittwoch, 25 Januar 2017 20:27)

    @Renegade, verzeih die Rechtsschreibfehler, ich bin anscheinend zu schnell für meine Tastatur ;)
    Richtige zeitliche Trennung heisst: Mindestens 24 Stunden, lieber mehr Stunden kein Fahrzeug führen. Spätestens nach 72 Stunden ist aktives THC nicht mehr nachweisbar. Je weniger man konsumiert und je unregelmäßiger, desto geringer deine Werte. Klar, du verstehst, das sind nur Richtwerte, im Einzelfall kann es auch länger nachgewiesen werden, aber mit diesen Empfehlungen von Herrn Schüller bist Du soweit möglich save, wie es eben geht.
    Ein Bluttest, der unter 1,0 ng THC aktiv ausweist, wird dem Betroffenen nicht in Rechnung gestellt, deshalb machen die ja immer einen nicht gerichtsverwertbaren Urinschnelltest, um sich dort abzusichern

    @J: Will Dir nicht den Abend versauen..Ja, wenn Du die beiden Abende vorher viel und gutes geraucht hast, kann es sehr gut sein, dass Du über den 1,0 ng aktives THC liegen wirst. Die Nachweisbarkeit je nach nach Konsummuster- und Menge KANN, muss aber nicht bis zu 72 Stunden betragen. Wichtig ist, ob du Angaben zu Konsum der Polizei ggü gemacht hast. Kurzformel: THC Verstoss mit mehr als 1,0 ng + Beweis des gelegentlichen Konsums (gleich mehr als 1mal)= Verlust der FE.
    Also, kurz beantwortet: Ja, ein Anwalt macht absolut, absolut Sinn. Ohne gehts nicht genau genommen. Herr Schüller ist bundesweit tätig.
    Den FE kannst jetzt bei den Herrn Wachtmeistern abholen, allerdings kann und wird sich bald die FE-Behörde bei dir melden.
    Bitte jetzt nicht konsumieren, bis der Anwalt sagt, dass es wieder geht. Auch dann bitte bitte künftig auf die richtige zeitliche Trennung achten

  • #49

    J. (Donnerstag, 26 Januar 2017 10:31)

    Danke für die schnellen Antworten!

    Habe allen Konsum eingestellt seit Kontrolle, werde auch nichts mehr nehmen. Auch nicht wenn alles ausgestanden ist.
    Aber wenn ich den FS auf der Wache abholen gehe, wollen die dann nicht nochmal einen pinkeltest machen...? Ist ja bestimmt immer noch im Urin und schlägt aus...
    Soll ich einfach hingehen und den FS zurückverlangen?
    Mit freundlichen Grüßen

  • #50

    Verzweifelter Hannes (Donnerstag, 26 Januar 2017 14:18)

    Hallo Herr Schüller und Bukem,
    ich wurde mit einem Gramm Cannabis erwischt, bei einer Rauschfahrt eines Freundes, welcher nun mit größeren Konsequenzen zu rechnen hat. Nachdem ich eine Vorladung als Zeuge bekam, wo ich nicht hinging, bekam ich nun eine Vorladung als Beschuldigter.
    Tatvorwurf: Allgemeiner Verstoß mit Cannabis und Zubereitung.
    Dort werde ich natürlich ebenso nicht erscheinen, nur habe gehofft die Anklage wird fallen gelassen.
    Ist das normal das man erstmal eine Vorladung bekommt? Kann das Ermittlungsverfahren trotz Vorladung eingestellt werden? Oder heißt das für mich, dass die Anklage wohl eher nicht fallen gelassen wird?
    Das war das erste Mal, dass ich mit BTM erwischt wurde, warum machen die sich so viel Mühe mit Vorladungen usw., wenn sie die Anklage fallen lassen würden?
    Mit freundlichen Grüßen

  • #51

    Saarländer (Freitag, 27 Januar 2017 01:03)

    Hallo Herr Schüller & Co,

    ich habe eine Frage zu Substitution und FE.

    Meine Problematik mal kurz zusammengefasst:
    Seit 2003 in Substitutionsprogramm mit Subutex
    2004 dann Verlust der FE wegen Konsum von BtM
    ca. 2008 umgestiegen in Polamidon-Substitution
    2011 MPU erfolgreich bestanden - fahrtauglich mit 70mg Pola pro Tag
    Führerschein musste leider komplett neu gemacht werden, da er länger als 5 Jahre weg war - habe ihn jetzt seit Ende 2011 wieder :-)
    Bis heute in Polasubstitution
    Nun möchte ich umsteigen auf Substitol, das seit Mitte 2015 in DE zur Substitution zugelassen ist.
    Nun meine Frage:
    Wie sieht es dann mit meiner FE aus? Gilt dann quasi noch die alte MPU, da sich meine charakterliche Eignung zum Führen eines KFZ ja nicht geändert hat?
    Und die Wirkung bzw. die Menge des Substitols mit der des Polas gleich zu setzen wäre?
    Oder könnte mir die Führerscheinstelle da einen Strich durch die Rechnung machen?
    Wie wäre die beste Vorgehensweise in diesem Fall?

    PS: Keinerlei Beikonsum in den letzten Jahren meinerseits und keinerlei strafrechtliche bzw. verkehrsrechtliche Auffälligkeiten seit der MPU

    MfG
    Der Saarländer

  • #52

    J. (Samstag, 28 Januar 2017 12:25)

    Hab jetzt 2 Nächte nicht mehr gepennt nur vor Kopfgulasch. Belastet mich ungemein, das ich so dumm war. Werde heute einfach hingehen und den Führerschein wieder zurückverlangen. Aus 48 Std gefahrenabwehr ist jetzt schon ne Woche geworden. Brauche am Montag den FS...

  • #53

    J. (Samstag, 28 Januar 2017 17:24)

    So, war auf Wache... Können mir den FS nicht aushändigen, weil sie ihn nirgends im Präsidium finden können!!!
    Soll am Montag nochmal vorbeikommen, wenn der Polizist wieder Dienst hat, der mich kontrollierte. Vielleicht weiß der mehr...so die Aussage des eben Diensthabenden Polizisten. Ich Düfte aber fahren, weil es ja nur eine OWiG war.

    Was soll das Theater jetzt? Komme mir irgendwie ziemlich auf den Arm genommen vor.

    Und nun? Habe den Glauben an den deutschen rechtsstaat irgendwie verloren.
    :(

  • #54

    J. (Dienstag, 31 Januar 2017 20:55)

    So, hab den FS wieder. Sie haben ihn gefunden...!

    Wie lange kann es dauern, bis die Blutergebnisse da sind und wie komme ich an die Auswertung ran? Bekommt mein RA die per Akteneinsicht, ich nen Brief oder muss ich nochmal bei der Polizei nachhorchen?

    Kann mein RA was regeln, falls meine aktiven Werte zu hoch wären? Brauche den FS dringend Beruflich, ich muss fast täglich Probefahrten und monatlich lehrgangsfahrten machen...meine damit, kann mein RA im Fall eines Entzuges der Fahrerlaubnis z. B. Erwirken, das ich den Lappen beruflich behalten kann und trotzdem ein Screening absolviere, um zu zeigen, das ich langfristig verkehrstauglich bin und zum führen eines kfz geeignet bin? Also nur fahren auf Arbeitsstelle und welche die damit zwingend zusammenhängen?
    Also Privatfahrten quasi ausgeschlossen sind bis das Screening nach paar Monaten/Jahr immer ok war? Ich hoffe ich nerve Sie nicht mit meinen dummen Fragen... :)
    Vielen Dank schonmal für ihre kompetenten Antworten...
    Mit freundlichen Grüßen J.

  • #55

    Fred (Mittwoch, 08 Februar 2017 19:52)

    HI bukem und Herr schueller, lese hier so viele Tipps und Vorgehensweisen, aber irgendwie antwortet keiner mehr....mir ging es ähnlich wie j., warte schon sehnsüchtig auf antworten....mit freundlichen Grüßen... :)

  • #56

    Gerd F. (Mittwoch, 15 Februar 2017 21:52)

    Hallo zusammen! Irgendwie tut sich hier nix mehr...warum? Mit freundlichen Grüßen

  • #57

    B (Dienstag, 21 Februar 2017 23:12)

    @all: Wir müssen hier erst Fragen freischalten aus Schutz vor leider unangehmen Spammern, deshalb kann es auch mal zu Verzögerungen kommen, wir sind hier ein kostenloser Service, wer es eilig hat, darf sich jederzeit kostenpflichtig zur persönlichen Beratung melden. Vielen Dank für Euer Verständnis.

    @ Gerd F. Und nun?

    @Fred: Habe bis Anfang Dez 2016 zurückgescrollt, sehe keine ältere Frage von Dir magst du sie einfach wiederholen?

    @J: Versteh dich grad nicht? Du bist bereits anwaltlich vertreten? Entschuldige, in seinem und Deinem Interesse: Viele Köche verderben den Brei, ich hoffe, dein Anwalt ist kompetent und erfahren genug, um si ch richtig zu verhalten und Dir zusätzlichen Ärger und Kosten zu ersparen.
    Oder bsit Du nicht anwaltlich vertreten? Herr Schüller macht das gerne, vor allem kann er es aber besser, als jemand, der mal im Jahr zwei drei Fälle mit BtM Bezug macht. Ein Anwalt bekommt natürlich Akteneinsicht, natürlich kann er "was machen". Was noch zu retten ist, hängt von vielen kleinen Details ab, die erst nach Einsicht in die Akte bewertet werden können. Meld Dich bitte, wenn wir helfen sollen. So kommen wir hier nicht weiter

  • #58

    Bukem (Dienstag, 21 Februar 2017 23:16)

    @Saarländer: Das übersteigt mein Knowhow, muss ich ehrlich sagen. Ich würde dir vorschlagen, dich direkt per mail an Herr Schüller zu wenden, Kontaktdaten stehen oben. Erkundige dich nach einer Beratung per Mail und den etwaigen Kosten

  • #59

    Anton (Mittwoch, 22 Februar 2017)

    Hallo lieber Herr Schüller und Bukem!

    Ich habe eine Anordnung zur MPU bekommen, der ich bis zum 1.3. zustimmen soll, da mir sonst meine Fahrerlaubnis entzogen wird.
    Begründung: Bluttestwerte 0,8ng/ml THC, 5ng/ml THC-COOH.

    Außerdem steht in der Anordnung:
    "Dem Feststellungsbogen Alkohol-Drogen-Medikamente [...] ist zu entnehmen, dass die Bindehäute wässrig waren. Der Konsum eines Joints vor einem Monat wurde von Ihnen eingeräumt."

    Jaja, habe mich bescheuert verhalten in der Allgemeinen Verkehrskontrolle und meine Rechte nicht genutzt ....
    Nun habe ich dazu 2 Fragen, erstens: Die Blutwerte alleine reichen ja noch nicht, um eine MPU zu begründen! Begründen die Blutwerte in Verbindung mit den Informationen aus dem Zitat denn eine MPU? (bin 20 Jahre alt und somit noch in der Probezeit, trotz Führerschein mit 17, falls das von Bedeutung ist)

    Und wie sollte ich am Besten auf dieses Schreiben reagieren?
    Wenn ich das richtig verstehe, wird mir die Fahrerlaubnis doch sowieso entzogen, bis ich eine bestandene MPU vorlegen kann, also brauch ich ja auch nicht bis zum 1.3. zustimmen?

    Ich zolle Ihrer freiwilligen Arbeit auf dieser Seite großen Respekt und würde mich über eine Antwort freuen!

    Liebe Grüße
    Anton

  • #60

    J. (Mittwoch, 22 Februar 2017 21:06)

    Danke für die info! Wusste nicht, das ihr so viel mit Spam etc. hier zu tun habt. Sorry...!

    Ja, habe einen Anwalt eingeschaltet, der auf btmg spezialisiert ist ( lt. Internetseite)...bekam auch vor 3 Tagen die Information vom Anwalt, das er die Akteneinsicht beantragt hat.

    Bin gespannt ob er kompetent genug ist, mich da rauszuboxen...warte jetzt mal ab, bis er die akten hat und mich zum Gespräch laden tut...werde euch auf dem laufenden halten...

    Sonst kam noch nichts, weder von Führerscheinstelle, Blutergebnisse, etc...
    Dauert wohl etwas.
    Mit freundlichen Grüßen
    J.

  • #61

    J. (Sonntag, 26 Februar 2017 22:06)

    Hi! Bekam Post vom Anwalt:
    Akteneinsicht noch nicht möglich, weil Ermittlungen noch nicht abgeschlossen sind!? Was soll das heißen? Was wird denn noch ermittelt?
    Tatbestand OWiG ist doch handfest durch die Verkehrskontrolle bewiesen...!?

    Werde ich noch observiert, hat mich noch jemand belastet ohne das ich es weiß? Verstehe ich jetzt nicht.
    Mit freundlichen Grüßen J.

  • #62

    Rechtsanwalt Schüller (Dienstag, 28 Februar 2017 16:37)

    @Anton: Das klingt so, als wäre die Anordnung der MPU rechtswidrig, allerdings sollte man das sofort prüfen. Einverständniserklärung erstmal absenden, ansonsten entziehen die sofort. Ob man die MPU dann macht, steht auf einem anderen Blatt. Das klingt auf jeden Fall sonderbar, denn wenn das der erste Vorfall in dem Bereich war, darf deswegen keine MPU angeordnet werden. Ich kümmere mich gerne um die Angelegenheit, sende mir mal die Unterlagen per Mail zu. Allerdings bearbeite ich konkrete Fallanfragen nur als Mandant und gegen Bezahlung. Das sollte klar sein :-) Ist leider noch keine reiche Erbtante aufgetaucht, die mir die rein ehrenamtliche Tätigkeit gestatten würde.

    @Der geheimnisvolle Mr. J.: Das heißt nichts, nicht in die übliche Panik verfallen. Und für das Kopfgulasch kannst Du Dich bei Herrn Delta 9 T. H. Cannabinol bedankten, der sich auf solche Verwirrungszustände und dem Verursachen von Endlosgedankenschleifen spezialisiert hat. Vermutlich ist einfach die Blutprobe noch nicht analysiert. Wenn Du Dich absichern willst, nutze die Zwischenzeit für ein Screeningprogramm und zur verkehrspsychologischen Behandlung, um gemäß Anlage 4 der FeV eine Ausnahme vom Regelfall der Entziehung begründen zu können, falls die Voraussetzungen für die Entziehung vorlagen...in der Anlage 4 unter Vorbemerkung Punkt 3 steht doch folgender hübscher Satz:

    "Die nachstehend vorgenommenen Bewertungen gelten für den Regelfall. Kompensationen durch besondere menschliche Veranlagung, durch Gewöhnung, durch besondere Einstellung oder durch besondere Verhaltenssteuerungen und -umstellungen sind möglich. Ergeben sich im Einzelfall in dieser Hinsicht Zweifel, kann eine medizinisch-psychologische Begutachtung angezeigt sein."

    Will heißen: Lagen im Zeitpunkt der Rauschfahrt die Entziehungsvoraussetzungen zwar vor, muss das im Zeitpunkt der Entscheidung der Fahrerlaubnisbehörde über die Entziehung nicht mehr der Fall sein. Man kann dann einen Verhaltenswandel vortragen und muss ihn auch dokumentieren...das ist ein realer Optionsschein, um die Entziehung des Führerscheins in die Anordnung einer MPU umzuwandeln, wobei man den Führerschein dann behalten darf. Es ist eine Ermessensentscheidung der Behörde, aber das klappt recht oft und die Wahrscheinlichkeit ist umso höher, je mehr Monate Abstinenz nachgewiesen werden können. Die verkehrspsychologische Schulung kann man in einem Intensivwochenende abhandeln. Aber ich bin sicher, auf diese Ausnahmemöglichkeiten, den fahrerlaubnisrechtlichen Joker sozusagen wurden Sie durch Ihnen Anwalt bereits hingewiesen worden. Alles Gute also!

  • #63

    J. (Dienstag, 28 Februar 2017 19:10)

    Danke für die zügige Antwort!
    Werde euch auf dem laufenden halten...
    ....und falls mein Anwalt das nicht geregelt bekommt bzw. kaum Ahnung vom Prozedere der laufenden Sache hat, könnte ich dann trotzdem den Anwalt während der Sache wechseln, sprich, zu Ihnen als Mandant übertreten? Er hat mir einfach nur geraten, nichts mehr zu konsumieren, sonst nichts. Ich solle einfach abwarten und auf sein schreiben/ info warten.

    Von einem Screening programm bzw. verkehrspsyologischen Maßnahme kein Wort. Wo kann ich mich denn da anmelden bzw. wie mache ich das?
    Bin von Ihnen sehr überzeugt, alleine deshalb, weil Sie hier kostenlos Tipps und Hilfestellung geben. Respekt meinerseits! Tolle Kanzlei! Nur zu empfehlen! Vielen Dank für ihre Antworten!
    Aber leider auch sehr weit von meinem Wohnort entfernt... :((
    Mit freundlichen Grüßen
    J.

  • #64

    Rechtsanwalt Schüller (Mittwoch, 01 März 2017 11:24)

    @J: Es werden hier bundesweit Mandate übernommen, 95 % der Mandanten kommen nicht aus der Gegend hier. Sehen Sie: Wenn Ihr Anwalt die Ausnahmeregelungen der Anlage 4 zur FeV nicht kennt und Sie nicht auf diese realistische Möglichkeit hinweist, dann wundert das etwas, aber es handelt sich auch um eine ziemlich spezielle Materie, da kann das schon passieren.

    Ich kümmere mich gerne um die Sache, aber wenn ich Sie an die Hand nehmen soll, müssen Sie damit leben, dass ich mich dafür bezahlen lasse...

  • #65

    Rechtsanwalt Schüller (Mittwoch, 01 März 2017 11:27)

    Sehen Sie es so: Gutes Gras kostet Geld. Man muss beim Dealer immer abnickeln. Nix mit auf den Deckel schreiben und so.

    Anwälte dealen mit Infos. Die haben sie irgendwo nachgelesen, selbst angebaut ist das nicht....aber trotzdem: Die Ware kostet Geld. Sozusagen handeln auch Anwälte gewerblich mit Stoff. Der Stoff, der Ihnen in diesem Fall hilft, den Lappen zu retten.

  • #66

    J. (Mittwoch, 01 März 2017 20:57)

    :)) Danke für die Information, klar kostet es mich was. Sie wollen ja auch leben. Nur sie nehmen ja auch Fahrtkosten, und die wären nicht unerheblich...wegen der Entfernung. Werde sie trotzdem als nächste Instanz vormerken, falls der andere nix auf die Reihe bekommt...

    Davon ab habe ich für meinen Konsum nie bares Geld gelassen. Das gute Gras wurde immer durch mein Fachwissen, Körperliches Arbeiten und Know-how "getauscht"... Aber das hat sich ja erledigt, Konsum habe ich ja seit Kontrolle eingestellt.

    Mein jetziger Anwalt will es über meine Rechtsschutz abwickeln...bin eher skeptisch, ob das überhaupt möglich ist...
    Warte jetzt mal ab was passiert und werde ihn mit Anlage 4 FeV mal konfrontieren...mal sehn was er meint....Danke für Ihre Zeit! Ihr hört von mir wenns was neues gibt...
    Mit freundlichen Grüßen
    J.

  • #67

    Rechtsanwalt Schüller (Samstag, 04 März 2017 20:54)

    @J: Die Verfahren im Fahrerlaubnisrecht wie im Bußgeldrecht werden in aller Regel im schriftlichen Verfahren geführt. Also meist keine Fahrkosten. Man hört von sich...

  • #68

    Âcâb Ali (Montag, 13 März 2017 15:19)

    Hallo, ein Kumpel und Ich wurden bei einer rauschfahrt erwischt, bzw. ich war nur dabei und hatte Cannabis bei mir..
    Nun ist der Vorfall schon 3 Monate her und wir haben noch immer keine Einladung zum äG? Ab wann habe ich damit nicht mehr zu rechnen? Mein Kumpel hat schon ne Rechnung über eine gewisse Summe bekommen und 1 Monat Fahrverbot. Wars das jetzt oder hat er jetzt auch nach diesen 3 Monaten nicht mehr wirklich mit einer äG zu rechnen?
    Hochachtungsvoll Âcâb

  • #69

    Rechtsanwalt Schüller (Montag, 13 März 2017 16:38)

    @Ali: Man kann nicht sagen, wie lange das Strafverfahren dauert. Je nach Bundesland und Menge an BtM Monate oder noch länger.

    Was Deinen Kumpel angeht: Mit einem äG ist auch noch nach einem Jahr oder länger zu rechnen. Oder direkt mit der Entziehung, wenn der gelegentliche Konsum feststeht oder von der Behörde angenommen wird. Das hängt davon ab, unter welchen Voraussetzungen der Sachbearbeiter der Behörde den gelegentlichen Konsum als gegeben ansieht...und das ist häufig einen ziemliche Lotterie. Wenn die Fahrerlaubnis wichtig ist, würde ich als "Fallschirm" auf die Ausnahmegenehmigung der Vorbemerkung 3 zu Anlage 4 FeV hinarbeiten. Das ist der Rettungsanker, wenn die Voraussetzungen für die Entziehung zwar vorlagen aber wegen eines dokumentierten Verhaltenswandel nicht mehr vorliegen...

  • #70

    Ali (Montag, 13 März 2017 18:02)

    Zuersteinmal danke für die schnelle Antwort. Also habe ich selbst nach einem Jahr immernoch mit einem äG zu rechnen? Habe jetzt 3 Monate vorsichtshalber nicht geraucht gehabt um bei einem ärztlichen Gutachten keine Risiken einzugehen, falls es denn zu einem äG kommt. Ich war nämlich ja "nur" Beifahrer und hatte 1g dabei (Niedersachsen). Heißt sie haben nichtmal den Beweis für einmaligen Konsum, da keine Angabe.
    Und würde gerne mal wieder eine Ausnahme machen und einen paffen, noch über 1 Jahr zu warten, wäre evtl. auszuhalten, aber schon ziemlich hart. Wie lang ist denn die Frist nach Eingehen des Briefes und Termin eines ärztlichen Gutachtens, so dass wenn man einmal im Monat raucht, vllt nicht nachweisbar wäre?!
    Hochachtungsvoll Ali

  • #71

    Rechtsanwalt Schüller (Freitag, 17 März 2017 19:34)

    @Ali: Selbst nach 1 Jahr oder mehr kann das äG noch kommen, ja. Aber wenn Sie nur Beifahrer waren, dann braucht Ihr Blut auch nicht sauber sein. Es darf sich halt nur nicht soviel THC COOH finden, dass Sie als Dauerkonsument eingestuft werden (75 ng/ml THC COOH bei Gutachten mit ein paar Tagen Vorlauf). Wenn Sie nur Beifahrer waren, können Sie jetzt wieder Cannabis konsumieren. Aber Auto 72 Stunden stehen lassen danach.

  • #72

    Heiko (Samstag, 18 März 2017)

    Hallo,
    sehr schöne Seite. Danke für die ganzen Infos. Ich habe eine Frage zum dem Merkblatt Rauschfahrt. Man soll das Schreiben ja rausholen, sobald man auf einen freiwilligen Test angesprochen wird. Wie verhält es sich im Vorfeld? Oder fallen die gleich mit der Frage ins Haus? Ich selbst befand mich noch nie in der Situation. Falls die einen zuerst darauf ansprechen, ob man Drogen konsumiert hat, sollte man das verneinen und hoffen, dass die sich damit zufrieden geben? Wenn man das Blatt allzu früh hervorzaubert haben die natürlich nen konkreten Verdacht, dass da was im Busch ist.

    Vielen Dank schonmal

    Viele Grüße
    Heiko

  • #73

    Ali (Sonntag, 19 März 2017 12:23)

    Sehr erfreuliche Nachrichten für mich und ab wie vie viel Cannabis Konsum (im Regelfall) überschreitet man die 75 ng/ml THC COOH? Gibts da eine kleine Faustregel? Mir ist ja bewusst dass man das nicht einfach so ausschlaggebend sagen kann. Aber wollte eh höchstens einen Tag am Wochenende konsumieren, da werde ich das wohl nicht überschreiten, oder?

    Ps: Sehr schöne Seite, mit kompetenten Anwälten, habe sie meinem Kumpel empfohlen, der wird vermutlich demnächst Kontakt zu Ihnen aufnehmen.

    Mit freundlichen Grüßen

  • #74

    Bukem (Sonntag, 19 März 2017 12:38)

    @Heiko. Puh, gute Frage. Du solltest das ganze erst einmal als Beruhigung für Dich und eine Art Merkzettel sehen. Ob und warum Polizisten bei Betroffenen weiter nachforschen ist von so viel unterschiedlichen Faktoren abhängig. Die körperliche Verfassung, eine eventuelle Nervosität, ein strenger Grasgeruch, manchmal auch einfach ein anwesender Polizeischüler, der ausgebildet werden soll.
    Du kannst sowieso den Verlauf der Dinge eh nur gering beeinflussen. Dein Äußeres, der Eindruck, den du im Gespräch machst, eine ruhige, möglichst sachlich und unaufgeregte Art bringen wohl am meisten. Keine Angaben zu etwaigem Konsum von THC, zu THC in Verbindung mit Alkohol und nie zu anderem BtM. Und sei das auch noch so lange her.
    Letztlich ist das von den Polizisten auch eine Art Risikoermittlung. Die wollen über deine Angaben herausfinden, ob sich weitere Untersuchungen kostenrechtlich lohnen würden. Dazu dient eine Urinkontrolle nämlich. Eine spätere Blutentnahme ist teuer und der Staat müsste die Kosten tragen, wenn beim Betroffenen kein Verstoss festgestellt werden würde.
    Ob du den Zettel nun vorlegst oder nicht, ist da unerheblich, wichtig aber bleibt, dass du dich eben nicht unnötig selbst durch überflüssige Angaben in Bedrängnis bringst

  • #75

    Bukem (Sonntag, 19 März 2017 13:00)

    @Ali: Danke für die Blumen. Die Höhe deines aktiven THC Werts und des THC COOH Werts ist vor allem von der Menge und dem Zeitraum abhängig, über den du konsumierst. Je mehr und je länger, desto höher. Nur am WE konsumieren ist da sicher hilfreich, dass auch der THC COOH Level sich nicht längerfristig massiv aufbaut. Wichtig ist, dass Du eben richtig zeitlich zwischen Konsum und Fahren trennst, dass tust du immer dann, wenn dein aktiver THC Wert unter 1,0 ng/ml ist. Dazu solltest du mindestens 24 Stunden nicht fahren, besser mehr..Nach ca 72 Stunden sollte auch bei starkem Konsumverhalten der Wert unter 1,0 ng/ml sein. THC COOH ist deutlich länger nachweisbar, bei richtiger zeitlicher Trennung ist auch dieser Wert aber unproblematisch.

    Herr Schüller hat hier das Wesentliche zusammengefasst:

    https://www.strafverteidiger-schueller.de/schwerpunkte/drogen-und-verhaltens-know-how/nachweiszeiten-von-cannabis-thc-im-urin-und-blut/

  • #76

    Timo (Sonntag, 19 März 2017 18:40)

    Hallo, mir könnte evtl eine äG anstehen. mir wurde noch nie Konsum nachgewiesen, nur Besitz. Habe jetzt sehr lange nicht mehr konsumiert, aber würde gerne mal am Wochenende 2-3 Joynts à la 1g konsumieren.
    Werde ich da über den Grenzwert von 75 THC COOH kommen? Oder ist das so recht sicher?

  • #77

    Timo (Sonntag, 19 März 2017 18:42)

    **Mit am Wochenende meine ich: Jedes Wochenende 2-3 Joynts, nicht einmalig.
    Liebe Grüße

  • #78

    Rechtsanwalt Schüller (Montag, 20 März 2017 10:58)

    @Timo: Mit 2 - 3 Tüten am WE sollte man die 75 ng/ml THC COOH nicht erreichen. Allerdings würde ich nicht darauf wetten, wenn man 1 Gramm Cannabis pro Joint verwendet. Mal im ernst: Keine Ahnung, in welche Sphären Sie sich schiessen wollen, aber ich denke, dass 0,2 Gramm pro Tüte mal ausreichen sollten. Ich wäre an der Stelle eher vorsichtig. In welche Höhe der THC COOH Wert mit etwa ein Joint mit 1 Gramm am Freitag/Samstag/Sonntag geht, kann ich nicht sagen - das hängt von diversen Faktoren ab, Aber vom Gefühl her würde ich nicht sagen, dass dann die 75 ng/ml THC COOH ausserhalb von jeder Wahrscheinlichkeit liegen...lieber weniger rauchen.

  • #79

    Timo (Montag, 20 März 2017 17:33)

    Nicht 1g pro Tüte, ich meinte 1g am Wochnende aufgeteilt in 2-3 Tüten :D
    Und diese Tüten rauche ich vermutlich auch nicht alleine :'D
    Dann sollte ich wohl die 75 ng/ml unterschreiten

  • #80

    Beslem (Dienstag, 21 März 2017 13:41)

    @timo ich glaube 1 g am we reicht nicht aus für die Grenze, aber weiß auch nicht 100%

  • #81

    Rechtsanwalt Schüller (Dienstag, 21 März 2017 14:26)

    @Timo: Damit solltest Du unter der Grenze bleiben. Pi mal Daumen. Dachte schon: 1 Gramm pro Tüte wäre sportlich,aber nicht wirklich überraschend. Es ist kein großes Geheimnis, dass etwa die Dealer hier in Bremen selber gerne mal was weglöten und die Schwarzafrikaner nicht selten 5 - 7 Gramm alleine wegharzen. Pro Tag und alleine. Dass die ihr Kokabuisness noch auf die Kette kriegen, ist ein mittleres Wunder bei diesen Breitheitsgraden.

  • #82

    Timo (Dienstag, 21 März 2017 16:53)

    Haha oh ja da kenne ich auch so einige :D
    Vielen Dank für die Antworten :)

  • #83

    J. (Samstag, 01 April 2017 23:37)

    Hi! Wollte mich mal nochmal melden...nur infohalber. Habe bis heute immer noch nichts bezüglich meines Falles (siehe weiter oben; habt mich doch nicht vergessen? :)) ) bekommen, weder von der Führerscheinstelle noch vom Rechtsanwalt oder Polizei...nix.
    Dauert das immer so lange? Blutprobe zu untersuchen geht doch eigentlich relativ zügig!?
    Finde ich merkwürdig, da jetzt fast 3 Monate her ( in genau 20 Tagen)!
    Wie ist denn die "Verjährungsfrist" bei einer OWiG? Sind das nicht 3 Monate, wenn man bis dann keine Strafanzeige o. ä. bekommt?
    Schon hart für einen, wenn man nicht weiß, was auf einen zukommt...
    Naja...Werde euch informieren, sobald ich Informationen erhalte...
    Schönen Sonntag!
    Mit freundlichen Grüßen J.

  • #84

    Bukem (Montag, 03 April 2017 22:37)

    @J: Wenn Du mir Deine frühere Frage Nr nennst, brauch ich nicht alle Einträge durchscrollen. Das passiert recht oft, dass sich (vorläufig) niemand meldet.
    Für das die strafrechtliche bzw owi-rechtliche Ahndung des Verstosses gilt, meine ich, eine maximal sechsmonatige Frist. Solltest Du jetzt nicht zB untergetaucht sein, um etwaige Zustellungen zu vermeiden, verjährt die Verfolgungsmöglichkeit.
    Das gilt aber NICHT für Maßnahmen der Führerscheinstelle. Diese sind weiterhin möglich. Wenn Du weitere Fragen hast, schieß los

  • #85

    J. (Dienstag, 04 April 2017 22:13)

    Danke für die schnelle Antwort!
    Soweit ich im Netz recherchiert habe, ist eine OWiG nach 3 Monaten verjährt, soweit kein Bußgeldbescheid eingeht in dieser Zeit...kann ja eh nix machen außer warten :(

    Bin mal gespannt was passiert. Bin übrigens seit #47 hier vertreten mit meinem Vergehen...

    Dauert halt alles sehr lange meiner Ansicht nach... Werde Info geben sobald sich irgendetwas tut in nächster Zeit...
    Mit freundlichen Grüßen J.

  • #86

    TMK (Mittwoch, 12 April 2017 16:37)

    Hallo ich würde am 19.12.2016 von der Polizei angehalten. Dabei wurde mir Blut abgenommen. Nun bekam ich am 06.03.2017 einen Brief , mit einer Starfe von rund 750€ und 1 Monat Fahrverbot. Mein Führerschein habe ich auch in der Frist abgegeben. Nun habe ich heute einen Brief mit meinen THC und THC-COOH Werten von 16,1ng/ml und 141,5ng/ml. Dabei ist eine Erklärung über den Verzicht auf die Fahrerlaubnis. Wozu muss ich erst 750€ Strafe Zahlen und ein Monat Fahrverbot in Kauf nehmen, wenn die mir den Führerschein jetzt sowieso wegnehmen wollen?

  • #87

    Bukem (Mittwoch, 12 April 2017 18:34)

    @TMK: Du stellst Dir die grundsätzlich falschen Fragen. Sofern Du Dich ein wenig mit dem Thema beschäftigt hättest, dann wüßtest Du bereits, dass es zwei getrennte Verfahren bei zwei getrennten Behörden gibt. Nämlich das Owi-Verfahren von Polizei bzw StA mit Punkten und Bußgeld und Fahrverbot und später dann das Verfahren bei der Führerscheinstelle.
    Die Frage an Dich wäre: Willst du dich damit abfinden und auf die FE verzichten? Oder das zumindest anwaltlich checken lassen? Ohne weitergehende Akteneinsicht kann man hier nichts sagen, einen Erfolg dir niemand garantieren, aber so ist die FE sonst weg und ohne MPU kriegst du die die nä 15 Jahre nicht wieder. Kontaktdaten stehen oben

  • #88

    Ronny Berlin (Donnerstag, 20 April 2017 22:12)

    Hallo. Ich bräuchte mal einen ernsthaften Rat. Ich wurde Pfingsten 2016 mit 1.22 Promille Blutalkohol erwischt und weil Straftat auch verurteilt. 9 Monate und 900 Euro. Ich muss erwähnen das ich als Ersttäter gelte da ich mir in 17 Jahren Autofahren nichts zu Schulden hab kommen lassen.
    Bei der Wiederbeantragung kam promt von der Führerscheinstelle MPU Forderung.
    2x war ich bei so ner Psychologin, Blutwerte ergaben das kein Alkoholmissbrauch vorliegt.
    Am 6.4.17 Beschloss das Bundesverwaltungsgericht das Ersttätern keine MPU abzuverlangen ist ausser es bestehe Missbrauchsgefahr was bei mir aber nicht der Fall ist.
    Einen Antrag, bezugnehmend auf den Beschluss vom Bundesv.gericht, auf Aufhebung der MPU Anordnung habe ich am 7.4. Mit Einschreiben verschickt.
    Wie lange dürfen die sich Zeit lassen zu antworten? Was kann ich machen falls die dem Beschluss vom 6.4. Nicht als Massstab nehmen? Meine MPU ist auf den 11.5. Angesetzt... Ich fände es besser wenn der Aufhebung stattgegeben wird nach dem neuen Beschluss des Bundesverwaltungsgericht aber was ist wenn nicht??

  • #89

    Bukem (Sonntag, 23 April 2017 11:09)

    @Ronny Berlin: Du meinst vermutlich folgende Entscheidung: http://www.lto.de/recht/nachrichten/n/bverwg-3c2415-neuerteilung-fahrerlaubnis-trunkenheitsfahrt-mpu-gutachten/ ?
    Ich weiß zunächst nicht, ob nicht noch andere weitere Gründe, wie in der Entscheidung skizziert, bei dir vorliegen, die ein Gutachten rechtfertigen würden. Dies prüft nun die Behörde.
    Das Ganze ist ja nun auch erst zwei Wochen her. Du hast in der Argumentation natürlich durchaus recht, dennoch hast Du der Behörde angemessen zur Bearbeitung Zeit zu geben. Gegen die Anordnung einer MPU bestehen grds keine Rechtsmittel, sondern erst gegen eine erfolgte Versagung der Neuerteilung der Fahrerlaubnis.
    Was soll ich sagen, vermutlich solltest Du über anwaltliche Hilfe nachdenken, die das Ganze zu deinen Gunsten beschleunigen könnte. Das hilft meist mehr, als wenn Betroffene das selbst machen. Es gibt eben einen Grund, warum das manche Leute hauptberuflich machen und nach persönlicher Erfahrung wird dein Anliegen so anders auf Behördenseite wahrgenommen und bearbeitet.
    Wenn Du Hilfe wünscht, wende Dich gerne an Herrn Schüller, Daten stehen oben.

  • #90

    J. (Samstag, 29 April 2017 22:37)

    Hi!
    Wollte euch nochmal über meinen Fall ( siehe weiter oben...) auf dem laufenden halten...
    Ist jetzt alles über 3 Monate her, weder Brief von Führerscheinstelle noch von Polizei oder ähnlichem erhalten bis heute...

    Meine Blutprobe wurde aufgrund der beiden jungen Polizisten damals bei der Kontrolle ohne richterlichen Beschluss veranlasst (soweit ich das berurteilen kann haben Sie niemanden Angerufen o. ä., um diese anzuordnen bzw. genehmigen zu lassen von irgendeinem Richter), quasi einfach weil die Polizisten es wollten. Habe aber auch damals nicht dagegen widersprochen...weil ich es nicht besser wusste. Ist diese Blutprobe überhaupt verwertbar bzw. gültig ohne richterliche Anordnung? Lese überall, das dies rechtswidrig von den Polizisten war, mir Blut abnehmen zu lassen. Stimmt das?

    Mit freundlichen Grüßen
    J.

  • #91

    Benni (Sonntag, 30 April 2017 16:28)

    Sehr geehrter Herr Schüller,
    ich danke Ihnen für diese tollen Informationen und diese Zusammenstellung! Die Informtionen auf Ihren Seiten sind sehr gut. In Ihnen findet man einen sehr kompetenten Ansprechpartner!

    Ich hab eine präventive Frage: Ich habe chronische Probleme mit meiner Bindehaut. Sprich immer rote Augen. Ich bin nun auch in den letzten 12 Monaten 2 mal von der Polizei kontrolliert worden da ich ein auffälliges Auto fahre. Auf Grund meiner wundervollen Augen wurde ich nun bei den Kontrollen nach 1x einem freiwilligen Urintests gefragt und 1x eine Blutabnahme erzwungen. Die Tests waren natürlich beide negativ. Ich konsumiere eigentlich auch keine Drogen. Wenn ich aber nun in den Sommermonaten doch mal in den Genuss von Cannabis kommen sollte. Nach dem Konsum selbstverständlich 24 - 48h nicht Auto fahre, mir aber sagen wir mal nach 5 Tagen wieder eine Kontrolle erfährt und auf Grund meiner chronisch roten Augen wieder von den Polizisten zu einem Bluttest geraten wird (Freiwilligkeit lehne ich in zukunft ab, aber die Augenfarbe ist ja ein hinreichendes Indiz). Was kann ich denn da machen? Ich fahre eigentlich so gut wie immer wie unser allseits bekannter Heino mit Sonnenbrille. Entweder komplett getönt/undurchsichtig, meistens aber mit einer 20%igen Tönung.
    Muss man die voll getönte Brille oder die 20% getönte Brille abnehmen?
    Ich bin ein Laie in gesetzlichen Fragen. Ich habe das Internet nun schon erfolglos auf den Kopf gestellt.
    So wie ich es nun verstanden haben muss ich der Anweisung der Polizisten in einer allgemeinen Kontrolle, die Sonnenbrille abzunehmen, nicht folge leisten. Bei grellem Licht würde es mir auch Schmerzen bereiten.
    Zur Identitätsfeststellung reichen Personalausweis und Führerschein.
    Ein ärztliches Gutachten liegt nicht vor. Ich habe keine Einschränkungen in der Blendempfindlichkeit oder beim generellen sehen. (keine Brillenpflicht im Führerschein)
    Ich möchte auch wenn es in diesem Sommer zu keinerlei gelegentlichem Konsum kommen wird/sollte nicht immer wieder von der Polizei zu entsprechenden Tests aufgefordert/gezwungen werden.
    Notieren die sich eigentlich nicht im System, dass man schon öfters auf Drogen mit negativem Ergebnis kontrolliert/getestet wurde?
    Für eine Antwort danke ich Ihnen vielmals!
    MfG Benni

  • #92

    Bukem (Montag, 01 Mai 2017 09:11)

    @J: Hab mir grad noch mal Deine älteren Einträge angeschaut. Also, zunächst Maßnahmen der Führerscheinstelle kommen meist erst frühestens nach drei Monaten nach dem ursprünglichen Vorfall. Das seinen Grund in den THC Abbau Fristen. Fände man nämlich jetzt noch THC COOH, läge wenigstens ein gelegentlicher Konsum vor, das kann bei einmaligen aktiven THC-Verstoss schon zum Verlust der FE führen.
    Anders als bei Maßnahmen der StA gibt es hier auch keine Verfolgungsverjährungsfristen.
    Wenn Du die weiteren Fragen klären möchtest, muss ich Dich erneut drauf hinweisen, dass Du Dich hier gerne anwaltlich vertreten lassen kannst und evt auch solltest. Ohne Einsicht in Deine konkrete Ermittlungsakte kann man hier pauschal kaum etwas sagen. Es gibt einen Richtervorbehalt für die Entnahme einer Blutprobe, ja. Es gibt deshalb einen richterlichen 24 Stunden Notdienst in jedem Gerichtsbezirk, damit immer ein Richter erreicht werden kann, ja. Dennoch führt ein Verstoss gg diesen Richtervorbehalt nicht zwangsläufig zur Unverwertbarkeit einer Blutprobe.
    Wenn Du das checken lassen möchtest, um Gewissheit zu haben, melde Dich für ein offizielles Mandat. Herr Schüller ist bundesweit tätig.

  • #93

    Bukem (Montag, 01 Mai 2017 09:19)

    @Benni: Das ist immer schwer und müßig, darüber zu sinnieren, was Polizisten dürften oder nicht. Spätestens, wenn sie zumindest behaupten, Dich des Drogenkonsums zu verdächtigen bzw verdächtig zu haben, würden sie gerne die Sonnenbrille weg haben. Dann fangen die Probleme an und Du musst wählen zwischen unbedingt recht haben wollen und evt Konsequenzen zu vermeiden. Grds sitzen die in der Situation zumindest immer am längeren Hebel.
    Du könntest vermutlich viele Probleme im Voraus vermeiden, wenn Du zB ein entsprechendes augenärztliches Attest bei dir führst und vorlegen könntest.

  • #94

    J. (Montag, 01 Mai 2017 14:26)

    Danke für die schnelle Antwort! Mein RA hat auch immer noch keine Akteneinsicht...obwohl wie gesagt über 3 Monate her.
    Schon merkwürdig...? Weiß halt nicht mehr wo ich dran bin und was nun noch alles passiert. Muss ich wohl durch und weiter abwarten. Melde mich...
    Danke nochmals für ihre kompetente Beratung und Zeit, die Sie hier investieren.
    Hut ab!!
    Mit freundlichen Grüßen
    J.

  • #95

    Benni (Mittwoch, 03 Mai 2017 21:41)

    Hallo Bukem!
    Danke für die Antwort. Ich werde es wohl darauf ankommen lassen müssen. Höflichkeit und Respekt ist natürlich immer gegeben. Die Kollegen machen ja auch nur ihren Dienst. Und das zu Recht! Wer möchte schon fahruntaugliche Personen im Straßenverkehr haben.
    Wenn das wieder vorkommt werde ich berichten ;)
    Danke! MfG Benni

  • #96

    Jamie (Sonntag, 28 Mai 2017 14:10)

    Hallo zusammen
    Jetzt probier ich auch mal hier Hilfe zu holen.:)

    Ich habe 6jahre Canabis konsumiert jeden Tag 1-2 Joints ..hin und wieder auch mal 3-4 aber sehr sehr selten und das auch nur wenn Besuch da war..

    Jetzt möchte ich ein einen Personbeförderungsschein machen und habe gehört das man da eventuell auf thc untersucht wird..bin vor 7 Jahren einmal auffällig geworden..
    So jetzt bin ich aber etwas verzweifelt ich habe seid genau 9 Wochen nichts mehr mit der "droge" zu tun weder aktiv oder passive..habe ein thc Test gemacht bzw mehrere und die sind alle positive auf den Test steht 50ng drauf ich kenne mich damit leider garnicht aus was diese ganzen Werte betrifft..
    Was sagt ihr Experten dazu wie lange sollte ich warten um den Schein zumachen oder ksnn ich den schon bedenkenlos machen?
    Hab heute noch ein Text gemacht man sieht schon ganz leicht den zweiten Streifen aber noch nicht deutlich negative.
    Vielen Dank
    Mfg

  • #97

    Bukem (Mittwoch, 31 Mai 2017 20:06)

    @Jamie: Gut, dass Du dir vorher Gedanken machst. Was heisst denn genau "auffällig geworden"? Also gab es einen THC Verstoss beim Führen eines Fahrzeuges? Also Owi mit Bußgeld, Punkten und Fahrverbot?

    Grds solltest Du wegen der Personenbeförderung dauerhaft äußerst zurückhaltend mit einem etwaigen THC Konsum umgehen. Also immer nach einem etwaigen Konsum mindestens drei Tage lieber bei Dir noch länger warten, bis du wieder fährst. Das nennt man richtig trennen zwischen Konsum und Teilhabe am Straßenverkehr.
    Du musst unterscheiden zwischen aktivem THC, also bekifft sein, und dem THC COOH. Das ist das Abbauprodukt und das ist das, was deine Tests da anzeigen. Guck hier bitte rein und vergiss da nie.

    https://www.strafverteidiger-schueller.de/schwerpunkte/drogen-und-verhaltens-know-how/nachweiszeiten-von-cannabis-thc-im-urin-und-blut/

    THC COOH kann je nach Stoffwechsel, Menge, Qualität und Dauer des Konsums bis zu drei Monaten nachgewiesen werden. Heute und in nä Zeit bitte noch warten, du kannst dich aber schon mal unverbindlich informieren bei deiner Führerscheinstele, was genau du für Unterlagen vorlegen musst und was dich erwartet. Die "Auffälligkeit" bitte nicht erwähnen, noch keinen Antrag stellen

  • #98

    Jamie (Donnerstag, 01 Juni 2017 00:41)

    @Bukem
    Danke für die schnelle Hilfe :)

    Auffällig geworden bin ich mit thc nicht im Strassenverkehr...im Gegenteil ich hatte nicht mal ein Führerschein..hatte mal eine kleine Strafe bekommen wegen dealen..da war ich 18j das war vor 14jahren..danach wollt ich ein Führerschein machen und musste dafür Abstinenz nachweisen..die haben mich einfach gesagt so richtig auseinander genommen..danach hab ich aufgehört für ein Jahr und dann mein Führerschein gemacht..danach ging es wieder los 6jahre lang..jetzt bin ich etwas mehr als 9 Wochen Clean...und möchte gerne den p-schein machen...
    Habe mich erkundigt bei der Stelle..die sagten mir ich werde auf Diabetes und Augen kontrolliert..und Leber usw..aber eine urinprobe muss ich wohl auch abgeben..
    Ein Freund von mir der auch den p-schein gemacht hat...das er auf thc geprüft worden ist weil er auch mal auffällig geworden war vor paar Jahren

  • #99

    Jamie (Donnerstag, 01 Juni 2017 00:48)

    @Bukem
    Ups bin ausversehen auf senden gekommen bevor ich fertig war :)

    Also wie gesagt ein Freund von mir hat mir gesagt das er geprüft worden ist..
    Deswegen habe ich panik mich untersuchen zu lassen...habe insgesamt 20 thc Test schon verballert und hab 10 neue Test bestellt :)
    Ich meine ich hab viel geraucht aber dauert es wirklich so lange bis es raus ist?
    Ich meine ich bin nicht grade leicht 185cm groß und 110kg..mache kraftsport und trinke viel Wasser...aber immer positive..heist das wenn die Polizei mich jetzt kontrollieren würde,würde ich mein Führerschein verlieren ?
    Ich habe auch mal gehört wenn ich den urintest verweigere und mir Blut abnehmen lasse und der Bluttest negative sein sollte kann ich die Polizei oder den Arzt auf Körperverletzung anzeigen stimmt das oder hat das keine Bedeutung ?
    Vielen Dank
    Mfg
    Jamie

  • #100

    Jamie (Donnerstag, 01 Juni 2017 00:51)

    Und noch eine letzte Frage...
    Wieviel ng sollte mein Test haben bzw was ist sinnvoll 50ng 25ng oder 10ng Test ?
    Danke

  • #101

    Pino (Donnerstag, 01 Juni 2017 09:08)

    Finde eure Tipps und Erklärungen auch alle sehr hilfreich und nachvollziehbar. Mir stellt sich nur die Frage, ob es nicht gerade dann auffällig ist bzw ich Verdacht erwecke, wenn ich so einen "Zettel" hervorzaubere. Deshalb die Frage: Spricht im Falle einer Kontrolle etwas dagegen zu sagen man hätte nichts konsumiert anstatt gar nichts zu sagen, auch wenn das wissentlich falsch ist. Oder bekomme ich dann Probleme, wenn mir im Nachhinein das Gegenteil bewiesen wird? Vielen Dank!

  • #102

    Bukem (Montag, 05 Juni 2017 11:18)

    Pino: In einem möglichen Owi- oder Strafverfahren darf man als Beschuldigter auch die Unwahrheit sagen, ohne dass dies sich nachteilig auswirken darf. Im Zweifel sagst du lieber gar nichts. Angaben zur Person ja, Angaben zu etwaigem Cannabis Konsum, auch in Verbindung mit Alkohol,oder anderem BtM sind generell schädlich und eben durch Schweigen ganz einfach vermeidbar.

    Jamie: Einfach mal nicht nur neun Wochen, sondern länger sauber bleiben, dann musst Dir nicht so viele unnötige Gedanken machen. Drei Monate nach Konsumende, evt ruhig noch etwas länger warten, ist auch THC COOH nicht mehr nachweisbar.
    Du bist ja jetzt nicht erneut auffällig geworden, sondern damals vor Erteilung deiner Fahrerlaubnis. Deshalb glaube ich auch nicht, dass eine Untersuchung dahingehend erfolgen wird. Trotzdessen: Ärger mit der Polizei droht nur, wenn du mit mehr als 1,0 ng aktivem THC ein Fahrzeug führst. Trennst du richtig und wartest lang genug (72 Stunden), ist insoweit alles gut. Auch wenn jetzt THC COOH nachgewiesen werden sollte, denn der Konsum von THC ist an sich nicht verboten. Ärger mit der Führerscheinstelle kann jedoch auch dann drohen und da solltest Du mit deiner Personenbeförderung einfach für Sorgen, dass Du jeden Ärger vermeidest. Für die Personenbeförderung gelten besondere auch charakterliche Regeln, BtM Konsum oder auch Diebstahl oder Unterschlagung usw sind einfach Gift. Wenn Du da also arbeiten willst, lass den Konsum. Denn sonst ist irgendwann Ärger vorprogrammiert