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Portoprobleme beim Drogenversand: Am falschen Ende gespart

Die Zeiten sind hart. Nicht nur bei Großkonzernen wie VW wird zusammengestrichen, was das Zeug hält. Der zunehmede Druck auf den nationalen und internationalen Märkten macht auch vor dem  Drogenversandgeschäft nicht halt.

 

Der Rotstift wird gezückt und statt 1,45 Euro (Maxibrief weil Grashöhe plus Luftpolsterbrief 1 cm erreichen) werden da knallhart kalkuliert nur 0,85 Euro darauf gepackt. Das lässt sich die Post aber nicht gefallen. Und so laufen dann viele Briefe an Pseudoabsender zurück (wissbegierig wie man ist, will man ja den Absender -also den richtigen- herausfinden), die es gar nicht gibt.

 

Flugs macht man da mal den Brief auf und man findet eine Lieferung des örtlichen oder überregiobalen Cannabiskartells. Schock schwere Not! Drogen!

 

Der Preisdruck ist enorm in diesem Buisness. Verkäufer klagen, dass die Zeit früher viel besser waren, als noch Läufer unterwegs waren und man sich halt mal im Park getroffen. Aber da hängt jetzt ja die Konkurrenz aus Sierra Leone und will alles für sich.

 

Übrigens auch der Druck seitens des BtMG. Da gibt es amtlich auf den Deckel bereits für wenige verkaufte Gramm. Ob das eher dilletantische Verhalten in Sachen Frankierung einen Bonus im Strafmaß gibt, bleibt abzuwarten. Fingerabdrücke auf den Briefen und den Tütchen wurden nicht gefunden und offenbar wurden auch die Klebestreifen am Brief nicht mit persönlich abgeleckt.

 

Übrigens: Der richtige Frankierung von Briefen lässt sich hier nachlesen. Der Versand von Drogen ist übrigens ohne amtliche Erlaubnis verboten.

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Kommentare: 2
  • #1

    Stereo MC (Donnerstag, 14 September 2017 15:23)

    Ziemlich übel, dass diese Onlinehändler aus dem Darknet oder woher auch sonst Ihre Kunden wegen sowas gefährden. Ziemlich übel ist das.

  • #2

    Chefe (Donnerstag, 21 September 2017 21:27)

    Mit Versand by Amazon wäre das nicht passiert